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	<title>Abnehmen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>Abnehmen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Neues Zeitalter, neue Probleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden. Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden.</p>
<p>Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich die meisten bestätigt.</p>
<p>Kleine Ausnahme freilich (wie so oft):</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es sei denn, man nimmt damit 20 kg ab. </strong></p>
<p>Dann sieht&#8217;s netto wieder ziemlich vernünftig aus. Denn natürlich sorgt der Fettverlust für viele kardiometabolische Vorteile mit großer Effektstärke.</p>
<h2>Die Frage ist: Darf man so denken?</h2>
<p>Ich persönlich bin inzwischen der tiefen Überzeugung: nein. Trinken sollte man ausschließlich Wasser. Ein Gläschen Wein (oder zwei&#8230;) in Portofino – ok.</p>
<p>Aber wenn ich eine Sache in 20 Jahren Ernährungswissenschaft – gelebt an mir – gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass <strong>der Mensch maximal puristisch leben sollte.</strong> Vorbild: Naturvölker.</p>
<p>Jeder Zentimeter, der davon abweicht, hat seinen Preis. Früher oder später. Und wenn es nur der einfachen Erkenntnis dient, dass ich eben nicht zu denjenigen gehöre, die sich ihre Ernährung schön saufen müssen, um sie zu leben. (Dahinter steckt ein ganzes Lebenskonzept!)</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wohlgemerkt: Allein für die Tatsache, dass wir modern leben, zahlen wir einen Preis. Das versteht man natürlich nicht, wenn man sich nicht damit befasst. Vor Umweltgiften können wir nicht mehr davonlaufen. Stichwort: Zivilisationserkrankungen und Co.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Beim Thema Sucralose und dergleichen gilt, dass sie definitiv nicht stoffwechselneutral sind – das legen mehrere RCTs nahe (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q,</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40907790/">Q</a>).</p>
<h2>Funktion vs. Prozessierung</h2>
<p>Doch genug der Plauderei. Niemand ist perfekt, ich sowieso nicht. Also ertappe ich mich neulich im Supermarkt, wie mein Gehirn parallel zu analysieren versucht, ob das Lebensmittel nun der Funktion dient oder ob es minimalprozessiert ist.</p>
<p>Oh! Das kennst du bestimmt auch. Beispiele:</p>
<ul>
<li>Eier sind gar nicht prozessiert. Aber wehe man isst mehr als eins pro Tag.</li>
<li>Süßkartoffeln &#8230; gar nicht prozessiert. Knallt aber vielleicht das Insulin hoch.</li>
<li>Rind &#8230; gar nicht prozessiert. Macht angeblich Darmkrebs.</li>
</ul>
<p>Umgekehrt:</p>
<ul>
<li>Glutenfreies Brot. Kein Gluten, aber 12 Zutaten. Noch gesund?</li>
<li>Veganes Steak. Kein böses Fleisch, aber ein reines Industrie-Produkt. Noch gesund?</li>
<li>Proteindrinks aus dem Kühlregal. High Protein, aber Zusatzstoffe und Billigmilch. Noch gesund?</li>
</ul>
<h2>26.000 Stoffe in unserem Essen</h2>
<p>Ist das nicht spannend? Da klafft offenbar eine Lücke zwischen dem, was wir uns als Effekt im Körper erhoffen, und dem, was man von Dingen bekommt, die man sinngemäß vom Baum pflücken kann.</p>
<p>Viele Menschen würden aus Gesundheitsgründen heutzutage keine Banane mehr essen, aber gesüßtes Wasser trinken.</p>
<p>Was ist die Lösung für das Dilemma? Eine perfekte Lösung gibt es dieses Mal leider nicht. Die Forschung weist uns aber einen Weg. Der lautet: <strong>Im Zweifel für das minimalprozessierte Essen. </strong></p>
<p>Viele Studien zeigen heute, dass hochprozessiertes Essen, auch wenn es gut gemeint ist, eher schadet (z. B. <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>). Das liegt nicht zuletzt daran, dass unser Essen rund 26.000 Stoffe liefert, also eine ganze Lebensmittelmatrix, die Wissenschaftler &#8222;ernährungsphysiologische Dunkle Materie&#8220; nennen (Barabási-Studie).</p>
<p>Und die hat Effekte, die wir einfach noch nicht verstehen.</p>
<h2>Man kann die Natur nicht einfach kopieren</h2>
<p>Der renommierte Ernährungsforscher Kevin Hall, dessen berühmte Studie aus 2019 ich schon mehrfach referenziert habe, konnte das eindrücklich beweisen: Exakt gematcht auf Kalorien, Zucker, Fett, Natrium, Ballaststoffe, Makros, aßen Probanden unter der hochprozessierten Kost 500 Kalorien am Tag mehr.</p>
<p>Einfach so. Trotz ganz gleichen Funktionszahlen.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es nicht, denn das Ganze hat einen Haken:</p>
<ul>
<li>Wer kein Gluten verträgt, aber Energie braucht, kommt am glutenfreien Brot nicht herum.</li>
<li>Wer zu Eisenüberladung neigt, für den ist rotes Fleisch einfach nix.</li>
<li>Und wer unbedingt mehr Protein in der Nahrung braucht, um nicht 1 kg Fleisch verdrücken zu müssen, ist quasi gezwungen, zu vielleicht minderwertigen Proteinquellen zu greifen.</li>
</ul>
<p>Das Kredo müsste folglich lauten: <strong>Je minimalprozessierter, umso besser. Das Feintuning dann beim &#8222;Funktionstest&#8220;.</strong></p>
<h2>Supermarktangebote spiegeln Ist-Zustände</h2>
<p>Wenn ich jedoch die Supermarktregale der Abnehmwilligen sehe, wird mir schlecht. Und ich bin ein bisschen traurig. Weil hier etwas entgleist ist. Weil man nicht mehr fair spielt. Weil geglaubt wird, man könne sich Gesundheit (über Gewichtsverlust) &#8222;ersnacken&#8220;.</p>
<p><strong>Sich Gesundheit zu machen ist viel anstrengender, als man denkt.</strong> Entweder man bringt das richtige Mindset mit und akzeptiert, dass man leben muss wie ein Mensch seit Tausenden von Jahren – möglicherweise puristischer, als man es wahrhaben möchte (Wasser!!!!).</p>
<p>Oder man löst Teile seiner Probleme (z. B. durch Fettverlust), indem man sich längerfristig neue Probleme macht bzw. die alten gesundheitlichen Probleme damit nie loswird – Supermarktregale mit &#8222;Fitnessfood&#8220; lassen grüßen.</p>
<p>Wohlgemerkt: Ich bin kein Asket, nicht perfekt. Aber ehrlich zu mir selbst. Immerhin.</p>
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		<title>Das einfachste Gesundheitsrezept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus. Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete. Der schreibt wörtlich: Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus.</p>
<p>Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete.</p>
<p>Der schreibt wörtlich:</p>
<blockquote><p>Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, ohne Leckerbissen begnügen sie sich den Hunger zu stillen.</p></blockquote>
<p>Übersetzt: <strong>Obst, Gemüse, Fleisch und Eiweißshake.</strong></p>
<p>&#8222;Ohne Aufwand&#8220;. Die schaffen es also, dahinter einen Punkt zu machen, Müssen sie, die haben ja keinen Rewe und keinen Aldi mit 15.000 Produkten.</p>
<p>Da steht, natürlich für uns geheimnisvoll verpackt, noch was anderes: &#8222;Die Speisen sind einfach, ohne Leckerbissen&#8230;&#8220;. Die müssen immer das gleiche essen.</p>
<p>Ganz aktuell zeigt <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260330233357.htm">eine Studie</a> dazu, dass Menschen mehr Gewicht verlieren, wenn sie die gleiche Ernährung routinemäßig beibehalten – die Nahrungsmittelvielfalt also sinkt. Supermärkte machen das Gegenteil.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ein alter Bodybuilder-Trick. Einfach das essen, was funktioniert und radikal das nicht essen, was nicht funktioniert – also 95 % vom Rest.</p>
<p>Auch für mich immer wieder beeindruckend, zu erleben, wie diese einfache Ernährung – Obst, Gemüse, Fleisch – wirkt. Man müsste das ja nicht mal den ganzen Tag machen &#8230; aber mal so ein, zwei Mahlzeiten?</p>
<p>Wer peinlich berührt sein will, der möge &#8222;Ernährung und körperliche Degeneration&#8220; von Weston Price lesen. Was der schon vor 100 Jahren wusste! Was wir schon vor Jahrzehnten hätten wissen können!</p>
<p>Der berichtet beispielsweise von amerikanischen Ureinwohnern. Die monatelang &#8222;hauptsächlich von gejagtem Fleisch leben&#8220;.</p>
<p><strong>Stichwort Pemmikan.</strong> Lang haltbar gemachtes Fleisch – verpackt in &#8222;Riegeln&#8220;, angereichert mit Fett und Beeren.</p>
<p><strong>Grade esse ich modernes Pemmikan.</strong> Gewonnen aus Bio-Rind. Angereichert mit hochwertigen Zutaten – wie Bio-Cranberries. Ein Produkt, auf das ich mich persönlich seit Jahren freue.</p>
<p>Jetzt zusammen <a href="https://edubily.de/pages/beef">mit Bio-Beefsticks bei edubily erhältlich</a>. ;-)<span style="color: #ff0000;"> (Edit: Leider schon ausverkauft&#8230;)</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/">Das einfachste Gesundheitsrezept</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Zwei Idiotien zum Lachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben.</p>
<p>Daher ist heute jeder Blogger. Früher – also bis vor zwei Jahren – musste man dafür noch irgendein Talent fürs Schreiben mitbringen. Heute kann man sich die Beiträge einfach von der KI schreiben lassen.</p>
<p>Was man sich nicht schreiben lassen kann: den eigenen Sachverstand. Bullshit bleibt Bullshit. Daran ändert in der Regel auch eine KI nichts mehr.</p>
<p>Sprechen wir mal über zwei mich amüsierende Beispiele.</p>
<h2>Kalorien – so wichtig</h2>
<p>Wer Ernährung im Jahr 2026 noch immer nicht verstanden hat, glaubt ganz fest an <strong>die Kalorie</strong>.</p>
<p>Wer abnehmen will, muss nur Kalorien streichen. Das klappt ganz sicher auch bei denjenigen, die sich willentlich und umgebremst gerne den Wanst vollgeschlagen haben. Aber wer frisst sich gerne absichtlich fett?</p>
<p>Es geht um eine Fehlregulation des Körpers. Auf systemischer Ebene, im Muskel, im Gehirn, wo auch immer. Jeder, der klar denken kann und einen normalen Energiestoffwechsel hat, weiß das auch.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt 5000 Kalorien reinknalle, dann nehme ich – bei einem angenommenen Verbrauch von 3000 Kalorien – natürlich nicht einfach 2000 Kalorien, also ca. 300 g Fett zu. Ein gesunder Körper &#8230;</p>
<ul>
<li>wird heiß</li>
<li>wird sich bewegen wollen, rumzappeln</li>
<li>wird die darauf folgende Mahlzeit kompensieren</li>
</ul>
<p>Genau deshalb musste kein Mensch vor uns jemals über &#8222;Kalorien&#8220; nachdenken. Die Kernfrage ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Warum greift das bei Übergewichtigen nicht mehr? </strong><br />
<strong>Warum werden die von ihrem Körper im Stich gelassen?</strong></p>
<p>Bei Linkedin findet man stattdessen Ernährungsratschläge wie aus dem vergangenen Jahrtausend:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325007 size-full" title="abnehmen bei linkedin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png" alt="abnehmen bei linkedin" width="2560" height="580" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-300x68.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1024x232.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-768x174.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1536x348.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-2048x464.png 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Bild habe ich adaptiert.</p>
<p>Das ist keine Ernährung, kein Diät-Tipp, das ist eine vollständige Verzerrung der Ernährungsphysiologie und die Eintrittspforte zur Essstörung. Wer glaubt, mit Magerprodukten wie dem Eiklar schlank und mit fetten Produkten wie dem Eigelb dick zu werden, hängt tief drin. Um höflich zu bleiben.</p>
<p>Dürfte aber auf keinen Fall mit Menschen darüber sprechen.</p>
<h2>Kollagen für die Haut – oder nicht</h2>
<p>Kollagen hat in den vergangenen Jahren ohne Frage einen unglaublichen Boom erlebt. Wer hät&#8217;s gedacht? Tipp: Wir natürlich :-) Im Ernst: <strong>Kollagen hat eine sinnvolle Daseinsberichtigung.</strong></p>
<p>Die typischen Kollagen-Aminosäuren Glycin und Prolin kommen auf dem Speiseplan sonst kaum vor und man weiß <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20093739/">seit über zehn Jahren</a>, dass die Biochemie Extra-Glycin braucht, um alle glycinabhängigen Prozesse im Körper ordentlich zu speisen.</p>
<p>Dazu zählt die Kollagenbildung. Außerdem stimulieren <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11094247/">die Kollagenpeptide selbst direkt die Kollagensynthese</a> in den dafür verantwortlichen Körperzellen (z. B. Fibroblasten).</p>
<p>Frauen sind besonders offen für alles, was das Kollagen betrifft. Denn Kollagen verleiht der Haut ihre Struktur – ergo: Kollagen macht schöne Haut. Die Frage ist nur: <strong>Macht zugeführtes Kollagen besseres Hautkollagen? </strong></p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war die Mehrheit der Forschungsdaten klar: auf jeden Fall. 2025 kam <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002934325002839">eine Meta-Analyse</a>, die den von manchen Leuten ersehnten Schlussstrich zog. Fazit: Hilft nur in pharmafinanzierten Studien. Hilft nicht, wenn nicht gesponsert.</p>
<p>Narrative – lieben wir. Nur: Die Studie wurde für ihre mangelnde Qualität <a href="https://www.nutraingredients.com/Article/2025/08/26/industry-reacts-to-meta-analysis-concluding-collagen-supplements-show-no-proven-benefit-for-skin-aging/">längst zerlegt</a>. Trotzdem liest man auf Linkedin immer wieder:<strong> Kollagen bringt nix für die Haut.</strong></p>
<p>Ob&#8217;s ein Wundermittel für die Haut ist? Keine Ahnung. Ich weiß aber, dass mein Leben kein Studienzeitraum von vier Wochen ist:</p>
<figure id="attachment_325004" aria-describedby="caption-attachment-325004" style="width: 1528px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png"><img decoding="async" class="wp-image-325004 size-full" title="Kollagen Einnahme Haut" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png" alt="Kollagen Einnahme Haut" width="1528" height="1032" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png 1528w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-300x203.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-1024x692.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1528px) 100vw, 1528px" /></a><figcaption id="caption-attachment-325004" class="wp-caption-text"><strong><em>Kollagengehalt der Haut über die Lebensspanne. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Mein Bizeps ist nach vier Trainingseinheiten noch nicht gewachsen? Nein, doch, oh!</p>
<p>Der Kollagenabbau ist ein lebenslanges Problem, kein vierwöchiger Studienzeitraum. Das muss man doch verstehen. Und wer&#8217;s oral nicht zuführt – egal ob Knochenbrühe oder Pulver –, hat dem genau Null entgegenzuwirken.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Man muss wissen, wann man lachen darf – und wann man ernst zuhören sollte.</p>
<p>In diesen beiden Fällen sollte man besser schmunzeln und es unter der Kategorie &#8222;Kein Mensch braucht Linkedin-Weisheiten&#8220; verbuchen. Gilt natürlich gleichermaßen für ähnliche Beiträge auf anderen Plattformen.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/">Zwei Idiotien zum Lachen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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