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	<title>Ernährung - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 14:58:39 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Ernährung - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Protein im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Protein ist Leben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein. Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.) Jeder Antikörper – Protein Jede Muskelfaser &#8211; Protein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Protein ist Leben.</h2>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein.</p>
<ul>
<li>Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.)</li>
<li>Jeder Antikörper – Protein</li>
<li>Jede Muskelfaser &#8211; Protein (kontraktile Filamente)</li>
<li>Stimmung – Protein (Neurotransmitter!)</li>
</ul>
<p>Natürlich geht es nicht immer um Protein an sich – also um lange, 3D-geformte Aminosäurenketten. Manchmal geht&#8217;s auch um die einfachsten Bausteine, die Aminosäuren.</p>
<ul>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">Serin im Alterungsprozess</a></li>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Arginin bzw. Citrullin als NO-Vorstufen</a></li>
<li>Beispiel: Neurotransmitter, die eine Aminosäure als Vorstufe haben</li>
</ul>
<p>Wer durch Infekte, Sport, Stress, hohe Kalorienumsätze und so massiv Protein verbraucht oder nicht mit der Proteinzufuhr nachkommt, wird vom Körper bestraft.</p>
<p>Kann ich persönlich aus fast zwei Jahrzehnten Erfahrung mit Protein bestätigen. Mit zu wenig Protein fühlst du dich elend – daher giert dein Körper jeden Tag nach diesen wertvollen Bausteinen.</p>
<h2>Protein ist ganz böse</h2>
<p>Doch nicht jeder sieht das so.</p>
<p>Valter Longo ist ein berühmter Langlebigkeitsforscher. Seine Forschungen sind mir auch seit langer Zeit bekannt. Der hat der ZEIT <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-04/ernaehrung-lebenserwartung-proteine-langlebigkeitsforschung-valter-longo">ein Interview</a> gegeben. Tenor: <em>Protein böse, verkürzt Lebensspanne.</em></p>
<p>Und jeder, der seit 2014 mal mein &#8222;Handbuch&#8220; gelesen hat, weiß, dass da was dran ist. Die Zelle kennt nämlich nur zwei Zustände: Erhalt (Langlebigkeit) vs. Wachstum. Uralt in jeder Zelle bis zum Einzeller kodiert.</p>
<p>Longo weiß: Bei hoher Aminosäurenverfügbarkeit aktiviert die Zelle das Programm Wachstum. Daher lassen sich in Modellorganismen durch Proteinrestriktion – also das Gegenteil – Lebensspannen der Tiere verlängern.</p>
<p>Blöd nur, dass man die nie fragt, wie es ihnen damit geht. Außerdem leben wir nun mal nicht in einem sterilen Käfigumfeld, in dem nichts passiert – das also mit den Problemen des menschlichen Daseins wenig zu tun hat.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wer es ausführlicher mag, der darf gerne <a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Longo_Protein_Kritische_Einordnung.pdf">diese Analyse</a> von mir lesen.</p>
<p>Die Wahrheit auf unserem Speiseplan ist eigentlich, dass die Proteinqualität und Aminosäurenverfügbarkeit bei den meisten Menschen gar nicht passt – dass denen also konstant wichtige Aminosäuren fehlen.</p>
<h2>Protein ist Longevity</h2>
<p>Bei dem Thema denke ich immer an die armen Alten. Die dann irgendwann nur noch den Rollator schieben und gar nicht verstehen, dass der Muskel nicht weiß wie er alt ist und auch im hohen Alter nur darauf wartet, trainiert zu werden.</p>
<p>Training heißt aber: Durch wiederholende Stimuli systematisch Wachstumsreize setzen. Und dann die Bausteine, nämlich hochwertiges Protein zuführen. <strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Im Wissenschaftsmagazin <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/06/260605023408.htm">Sciencedaily</a> wird gerade erklärt, dass Protein das am meisten übersehene &#8222;Supplement&#8220; im Alter ist – nicht Vitamine und Co. Denn:</p>
<blockquote><p>Eine unzureichende Zufuhr kann zu Sarkopenie führen, dem altersbedingten Verlust von Muskelmasse und -kraft, wodurch sich das Risiko für Stürze, Gebrechlichkeit und den Verlust der Selbstständigkeit erhöht.</p></blockquote>
<p>Erst im Mai wurde berichtet, dass <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09589-5">MIT-Forscher herausgefunden</a> haben, dass die Aminosäure Cystein (viel in Eiern) die Darmregeneration anregt. Dass Cystein also real dafür sorgt, dass der Darm heilt – die wollen das jetzt bei Krebspatienten testen.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Das Salk Institute publizierte soeben <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2025.12.011">eine Studie</a>, in der die Aminosäure Methionin &#8222;die Überlebensrate von Mäusen, die unter schweren Infektionen litten, dramatisch verbesserte&#8220;. Weil sie die Funktion der Nieren verbessert.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong>Die Autoren <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260530053429.htm">konstatieren</a>:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse ergänzen die wachsende Zahl von Belegen dafür, dass gewöhnliche Nahrungsbestandteile als Arzneimittel eingesetzt werden können.</p></blockquote>
<h2>Überleg dir gut, was du (nicht) isst</h2>
<p>Und ihr wollt Protein meiden.</p>
<p>Ich mein, das kann man schon machen. Aber ihr seid weder Hefezelle im Bottich (mit denen habe ich gearbeitet) noch irgendwelche Mäuse im Käfig, die mit dem Leben nichts zu tun haben.</p>
<p>Ihr seid Menschen, die konstant Aminosäuren verlieren und die – unwissend – konstant das Problem haben, die Bausteine über die Nahrung hochwertig zu ersetzen.</p>
<p>Aber Bilder bestimmen unsere Realität. Wer an Protein denkt, denkt häufig an Massentierhaltung, an das böse rote Fleisch oder die herzinfarkterzeugenden Eier. Alles falsch. Aber vielleicht absichtlich so gesteuert.</p>
<p>Longo vergleicht &#8222;den Proteintrend&#8220; nicht unabsichtlich mit Rauchen. Das sitzt.</p>
<p>Man muss sich nicht mit Proteinpuddings mästen. Aber selbst darüber seine Aminosäuren zu bekommen, ist besser, als zu wenig davon zu haben.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/protein-im-fokus/">Protein im Fokus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese: Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325096 aligncenter" title="sleep vs awake" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png" alt="sleep vs awake" width="449" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png 862w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-300x150.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-768x383.png 768w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></p>
<p>Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du auf gar keinen Fall verpassen darfst.</p>
<p>In aller Kürze. Wer tiefer rein will, muss die Studien selbst lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em><strong>1. Neue Mitochondrien machen kaputte Nerven fit </strong></em></h2>
<p>Forscher der Duke University (renommierte US-Uni) konnten zeigen, dass geschädigte Nerven, die aufgrund dessen neuropathische Schmerzen erzeugen, heilen und weniger Entzündungen zeigen, wenn man ihnen frische Mitochondrien spritzt.</p>
<p>Mitochondrien sind – als Energieproduzenten – offenbar ganz wesentlich involviert bei der Gesunderhaltung von Nerven – und sorgen im Experiment dafür, dass Schmerzen stark nachlassen.</p>
<p>Der Plot Twist: Wenn man Mitochondrien von Diabetikern in die kaputten Nerven von Nagern spritzt, wird nix besser. Das ist der entscheidende Link: <strong>Du musst deine Mitochondrien fit machen, damit sie deine Nerven schützen! </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41586-025-09896-x">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>2. Jetzt doch: Multivitamin wirkt Wunder in alten Menschen </em></strong></h2>
<p>Man kennt sie, die Überschriften. Nicht wahr?</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325099 " title="multivitamin böse" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png" alt="multivitamin böse" width="727" height="200" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png 1462w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-300x82.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-1024x282.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-768x211.png 768w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<p>Im Spitzen-Fachmagazin &#8222;Nature Medicine&#8220; wurde vor kurzem eine klinische Studie mit über 900 Teilnehmern publiziert, in der man alten Menschen ein schlichtes Multivitamin (Centrum Silver, lol) mit oder ohne Kakao-Extrakt (vs. Placebo) gegeben hat.</p>
<p>Ergebnis: <strong>Gemessen an der DNA (<em>epigenetic clocks</em>) alterten die Menschen in den zwei Jahren vier Monate langsamer.</strong> Der Kakao-Extrakt war ohne Effekt. Es lag also ausschließlich am Multi.</p>
<p>Die Autoren konstatieren: Es geht nicht (nur) darum länger, sondern besser zu leben. <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Hatten wir ja erst kürzlich</a>&#8230;</p>
<p>(<a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04239-3">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>3. Kimchi gegen Nanoplastik </strong></em></h2>
<p>Fermente leisten (vielleicht) mehr, als nur den Darm gesund zu halten. Bestätigt mal wieder eine Studie. Dieses Mal aus Südkorea. Die Leute dort lieben Kimchi.</p>
<p>Grund genug, einmal zu untersuchen, was Kimchi so leisten kann. Modernes Problem: Nanoplastik. Also noch kleiner als Mikroplastik – und das wirklich gefährliche Plastik.</p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass ein wichtiges Kimchi-Bakterium – <em>Leuconostoc mesenteroides CBA3656</em> – die Ausscheidung von Nanoplastik deutlich erhöht.</strong> Jedenfalls im Tierversuch.</p>
<p>Vielleicht doch mal mehr Fermente essen?</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biortech.2026.134234">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>4. Cholin nicht nur im Auge, sondern im Kopf behalten </strong></em></h2>
<p>Mir ist grundsätzlich egal, was Veganer machen. Heute hat sich ja bei fast allen durchgesetzt, dass Veganismus höchstens gut für mehr Umweltschutz ist. Fair.</p>
<p>Beim Rest wird&#8217;s kritisch. Besonders kritisch ist bei Veganern – aber ohnehin auch bei dir Mischköstler – die Cholinzufuhr. Die deckt man bei uns eigentlich nur mit Eiern.</p>
<p>Hat man mal nachgemessen in Gehirnen von Menschen: Menschen mit Panik- und Angststörungen weisen verringerte Cholinspiegel im Gehirn auf. Cholin ist essentiell für die neuronale Gesundheit.</p>
<p>Heißt: Mehr Eier für ein gesünderes Gehirn? Vielleicht. <strong>Ein Cholinmangel sollte man in jedem Fall vermeiden. </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41380-025-03206-7">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>5. Rind ist immer noch nicht böse </em></strong></h2>
<p>&#8222;Überraschende Studie&#8220;, meint ScienceDaily. Die Rede ist von einer hochwertigen Humanstudie mit 24 Probanden (18-74 Jahre alt).</p>
<p>Also für uns eher nicht so überraschend: <strong>Unverarbeitetes Rind, bis 200 g am Tag, verschlechtert &#8230; weder die Bauchspeicheldrüsenfunktion noch die Blutzuckerkontrolle – und auch Entzündungsmarker nicht.</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt im Grunde andere Ergebnisse der letzten Jahre. Für diejenigen, die einen Grund suchen, der Studie nicht zu vertrauen: Das Funding stammt von einer Lobbygruppe der Beef-Industrie.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cdnut.2025.107589">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>6. Einfache Aminosäure macht altes Hirn fit </strong></em></h2>
<p>Was passiert im Gehirn, wenn Tiere – und Menschen – älter werden?</p>
<p>Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Alterung auch über den Hypothalamus (eine wichtige Hirnregion) gesteuert wird. Dort fällt mit zunehmendem Alter ein Protein namens Menin. Menin wiederum beeinflusst systemisch viele Aspekte des Alterns (z. B. dünnere Haut).</p>
<p><strong>Teile der Anti-Aging-Wirkung von Menin werden aber über eine einfache Aminosäure vermittelt: D-Serin</strong>. Anscheinend reguliert Menin die Umwandlung von L-Serin – was wir über Proteine zu uns nehmen – in D-Serin.</p>
<p>Vielleicht, aber nur vielleicht ;-) könnte man im Alter mehr L-Serin zuführen &#8230; oder sogar direkt D-Serin. Letzteres kann man sogar kaufen, wie ich herausgefunden habe.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.3002033">Zur Studie</a>)</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Na, Lust bekommen dein Leben in die Hand zu nehmen?</p>
<p>Da geht einiges! :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das einfachste Gesundheitsrezept</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus. Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete. Der schreibt wörtlich: Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/">Das einfachste Gesundheitsrezept</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus.</p>
<p>Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete.</p>
<p>Der schreibt wörtlich:</p>
<blockquote><p>Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, ohne Leckerbissen begnügen sie sich den Hunger zu stillen.</p></blockquote>
<p>Übersetzt: <strong>Obst, Gemüse, Fleisch und Eiweißshake.</strong></p>
<p>&#8222;Ohne Aufwand&#8220;. Die schaffen es also, dahinter einen Punkt zu machen, Müssen sie, die haben ja keinen Rewe und keinen Aldi mit 15.000 Produkten.</p>
<p>Da steht, natürlich für uns geheimnisvoll verpackt, noch was anderes: &#8222;Die Speisen sind einfach, ohne Leckerbissen&#8230;&#8220;. Die müssen immer das gleiche essen.</p>
<p>Ganz aktuell zeigt <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260330233357.htm">eine Studie</a> dazu, dass Menschen mehr Gewicht verlieren, wenn sie die gleiche Ernährung routinemäßig beibehalten – die Nahrungsmittelvielfalt also sinkt. Supermärkte machen das Gegenteil.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ein alter Bodybuilder-Trick. Einfach das essen, was funktioniert und radikal das nicht essen, was nicht funktioniert – also 95 % vom Rest.</p>
<p>Auch für mich immer wieder beeindruckend, zu erleben, wie diese einfache Ernährung – Obst, Gemüse, Fleisch – wirkt. Man müsste das ja nicht mal den ganzen Tag machen &#8230; aber mal so ein, zwei Mahlzeiten?</p>
<p>Wer peinlich berührt sein will, der möge &#8222;Ernährung und körperliche Degeneration&#8220; von Weston Price lesen. Was der schon vor 100 Jahren wusste! Was wir schon vor Jahrzehnten hätten wissen können!</p>
<p>Der berichtet beispielsweise von amerikanischen Ureinwohnern. Die monatelang &#8222;hauptsächlich von gejagtem Fleisch leben&#8220;.</p>
<p><strong>Stichwort Pemmikan.</strong> Lang haltbar gemachtes Fleisch – verpackt in &#8222;Riegeln&#8220;, angereichert mit Fett und Beeren.</p>
<p><strong>Grade esse ich modernes Pemmikan.</strong> Gewonnen aus Bio-Rind. Angereichert mit hochwertigen Zutaten – wie Bio-Cranberries. Ein Produkt, auf das ich mich persönlich seit Jahren freue.</p>
<p>Jetzt zusammen <a href="https://edubily.de/pages/beef">mit Bio-Beefsticks bei edubily erhältlich</a>. ;-)<span style="color: #ff0000;"> (Edit: Leider schon ausverkauft&#8230;)</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/">Das einfachste Gesundheitsrezept</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Vitamin-D-Mangel durch Getreide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären. Deutschland, das D-Mangel-Land Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären.</p>
<h2>Deutschland, das D-Mangel-Land</h2>
<p>Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin D versorgt.</p>
<p><strong>Die Frage ist: Wie kommt&#8217;s?</strong></p>
<p>Auf Anhieb würde mir persönlich einfallen, dass die Zufuhr einfach nicht passt. Vitamin D kommt kaum in der Nahrung vor und ab spätestens Oktober bis März/April reicht die UV-Strahlung nicht aus, um genug VitD in der Haut selbst zu bilden (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5037520/">Q</a>).</p>
<p>Ohne Ergänzung sind das also mindestens vier ganze Monate, in denen der Körper keine exogene bzw. endogene Vitamin-D-Quelle hat. Auch das im Fettgewebe gespeicherte VitD reicht nicht – lässt sich schon an den niedrigen Spiegeln erkennen.</p>
<p>Und die wurden beispielsweise vom RKI via <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26162848/">Rabenberg et al. 2015</a> publiziert. Die Ergebnisse habe ich hier einmal zusammen mit zwei Datenpunkten aus <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24849-9">Tabriz et al. (2025)</a> vereinfacht darstellen lassen:</p>
<figure id="attachment_324982" aria-describedby="caption-attachment-324982" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png"><img decoding="async" class="wp-image-324982 size-full" title="Vitamin D Werte in Deutschland" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png" alt="Vitamin D Werte in Deutschland" width="2560" height="1270" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-300x149.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1024x508.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-768x381.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1536x762.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-2048x1016.png 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324982" class="wp-caption-text"><em><strong>Vitamin-D-Werte in Deutschland</strong></em></figcaption></figure>
<p>Was fällt auf? Genau: Nach Definition vom RKI sind die Deutschen <strong>in 7-8 Monaten von 12 inadäquat mit Vitamin D versorgt</strong>. Setzt man Referenzwerte nach <a href="https://www.mdpi.com/2218-1989/15/4/264">Publikationen</a> etwas höher an (≥ 75 nmol/l) , findet man eine ganzjährige Unterversorgung.</p>
<h2>Ernährung macht VitD-Mangel</h2>
<p>Was, wenn nicht nur saisonale Schwankungen entscheidend wären, sondern auch das, was man in den Mund steckt? Das im vorigen Beitrag verlinkte Cordain-Werk liefert dazu spannende Einsichten, Zitat:</p>
<blockquote><p>In Tierversuchen ist seit langem bekannt, dass ein übermäßiger Verzehr von Getreide bei einer Vielzahl von Tieren, darunter auch Primaten, zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann.</p></blockquote>
<p>Jetzt wird&#8217;s spannend. Denn ohne darauf im Detail einzugehen, gibt es mindestens drei Faktoren wie diese getreidelastige Nahrung einen Vitamin-D-Mangel  (= niedriger 25-OHD-Spiegel im Blut) hervorrufen kann:</p>
<ol>
<li><strong>Calcium-Mangel primär:</strong> Fehlt Calcium muss das aktive VitD-Hormon Calcitriol ansteigen, was wiederum die Speicherform (25-OHD) im Blut wegreagiert.</li>
<li><strong>Calcium-Mangel sekundär</strong>: Wenn beispielsweise eine phytatreiche Kost dazu führt, dass weniger Calcium aufgenommen wird – größter Phytatlieferant hierzulande: Getreide. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40409467/">Q</a>)</li>
<li><strong>Entzündungen:</strong> Entzündungen steigern die Bildung vom aktiven VitD Calcitriol und lassen dadurch 25-OHD sinken – Entzündungen sind oft hausgemacht, vor allem im Darm.</li>
</ol>
<p>Hier setzen Studien an.</p>
<h2>Konkrete Beispiele</h2>
<p><strong>Beispiel Zöliakie.</strong> Die Krankheit macht auch die Knochen kaputt. Erstens ist die Ca-Aufnahme verringert und zweitens liegt eine chronische Darmentzündung vor. Resultat: niedrige VitD-Spiegel (Speicherform im Blut), viel systemisches Calcitriol macht hohe Knochenresorption.</p>
<p>→ Folglich normalisieren sich VitD-Spiegel bei glutenfreier Kost (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36676999/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10495140/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8963631/">Q</a>). Und die Knochenmasse gleich mit. Ohne eine Ergänzung.</p>
<p><strong>Beispiel IBS-D (Reizdarm). </strong>In Studien findet man häufig ein &#8222;Entzündungsmarker-Profil wie bei Zöliakie&#8220; und verringerte VitD-Spiegel. Natürlich.</p>
<p>→ Die VitD-Spiegel steigen bei einer Low-FODMAP-Ernährung (wenig Getreide) drastisch an. Ohne eine Ergänzung. Siehe Abb. unten. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33801020/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32498383/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7353020/">Q</a>)</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324993 aligncenter" title="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png" alt="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" width="637" height="587" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png 1186w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-300x276.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-1024x943.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-768x707.png 768w" sizes="auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a></p>
<p>Wie immer sollte man vorsichtig mit voreiligen Schlüssen sein – die saisonale Blutwertbestimmung hat sicher Einflüsse auf die Ergebnisse.</p>
<p>Nichtsdestotrotz liefern die Daten Hinweise darauf, dass die Ernährung ein gewisses metabolisches Profil begünstigt, das die VitD-Spiegel senken kann. Krankheit ist jedoch nur der Endpunkt dieser Störung.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ich möchte daran erinnern, dass Gliadin-Antikörper in manchen Population in sehr hoher Frequenz (bis 30 %) gemessen werden – faktisch an Zöliakie erkrankt und diagnostiziert sind in der Regel etwa bis 2 % der Menschen. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39660199/">Q</a>)</p>
<h2>Ursache für tiefe Spiegel ist komplex</h2>
<p>Über unterschiedliche Wege kann Ernährung offenbar Einfluss auf die VitD-Spiegel haben.</p>
<p><strong>Bitte nicht falsch verstehen an der Stelle:</strong> Ich halte eine sinnvolle VitD-Ergänzung für essentiell, insbesondere über die sonnenarmen Monate. Die Frage ist nur, wie viel wirklich nötig ist und ob Vitamin D alleine die adäquate Strategie ist. Vermutlich nein.</p>
<p>Was nötig ist, um den Körper so gesund zu halten, dass man eine gute VitD-Basis hat, ist seit 12 Jahren Thema dieses Blogs.</p>
<div style="background: #f0f0f0; padding: 1.2em 1.4em; margin: 1.5em 0; font-family: inherit; color: #333; line-height: 1.7;">
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;"><strong><span style="color: #333333; font-family: inherit; background-color: #f0f0f0;">Warum sind die VitD-Spiegel wichtiger als die Calcitriol-Spiegel?<br />
</span></strong><br />
Calcitriol ist das aktive Vitamin-D-Hormon. Es steigt systemisch vor allem unter Calcium-Mangel an.</p>
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;">Alle Zellen brauchen Calcitriol, um normal zu funktionieren. Aber <em>nicht dieses systemische.</em> Denn die Zellen basteln sich ihr Calcitriol in viel höheren Mengen lokal und intrazellulär aus 25-OHD (&#8222;Vitamin D im Blut&#8220;) selbst – über ihr eigenes Enzym.</p>
<p style="margin: 0;">Daher kann es auch bei hohen systemischen Calcitriol-Spiegeln zu einem funktionellen Calcitriol-Mangel in den Zellen kommen – wenn das Substrat 25-OHD fehlt. <em>Aha!</em></p>
</div>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-mangel-durch-getreide/">Vitamin-D-Mangel durch Getreide</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Die dicken Kinder mit Zöliakie</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt. Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt.</p>
<p>Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es auch eine gute, gleichnamige Band ebd. Legendär auf Weinfesten.</p>
<p>Daher fand ich die Überschrift ganz hübsch. Denn: Zöliakie wird in der Regel ziemlich früh im Leben diagnosiziert. Hoffentlich! Bei mir leider nicht. Ich war eins von den &#8230; ach lassen wir das :-)</p>
<h2>Weizen kann extrem krank machen</h2>
<p>Mein halbes Leben habe ich mich – unwissend – mit einer extremen Störung herumschlagen müssen. Bin insofern hypersensibilisiert, was die Auswirkungen von Getreide angeht.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Findige Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten, die freilich ihre Brötchen sehr lieben, würden entgegnen: Ausnahme. Tangiert die anderen doch nicht.</p>
<p>Meiner bescheidenen Erfahrung nach: Jeder (!) unterschätzt den negativen Einfluss von Getreide, insbesondere Weizen, auf den Körper. Das nennt sich heute ganz modern &#8222;Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität&#8220;. Wieder so ein komischer Begriff.</p>
<p>Trifft es Menschen besonders hart – Zöliakie, wie ich –, können nahezu alle Körperteile und -prozesse betroffen sein:</p>
<ul>
<li>natürlich Darm / Leaky gut</li>
<li>die Haut</li>
<li>die pubertäre Entwicklung und Körperreifung</li>
<li>der Energiestoffwechsel</li>
<li>das Immunsystem an sich / mit Neigung zu anderen Immunerkrankungen</li>
<li>insbesondere Gehirn / Psyche / Thema Depression bis hin zu Ataxie</li>
<li>und vieles andere</li>
</ul>
<p>Getreide – genauer: Weizen – kann Leben systemisch und systematisch zerstören.</p>
<p>Einer meiner Augenöffner war damals das legendäre Werk vom Paleo-Erfinder Loren Cordain,</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/Cerealarticle-3.pdf"><strong>Getreide: Das zweischneidige Schwert der Menschheit (klick)</strong></a></p>
<p>Ein Meisterwerk. Da steht ja wirklich fast alles drin, was man wissen muss. Sollte JEDER (jaa, du, genau du!) kennen. Später kamen bei mir die Werke von Dr. Fasano (berühmteste Gluten-Koryphäe).</p>
<h2>Absichtlich missverstanden</h2>
<p>Um Zöliakie und – weiter gefasst – Weizenunverträglichkeit ranken sich viele Mythen, die in der Mehrheit falsch oder zumindest unzureichend sind.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>&#8222;Nur ein kleiner Teil der Menschen entwickelt Zöliakie&#8220; (Hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">hier</a> schon mal entkräftet)</li>
<li>&#8222;Zöliakie ist eine Darmerkrankung&#8220;</li>
<li>&#8222;Zöliakie macht Mangelerkrankung und Untergewicht&#8220;</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Der letzte Punkt ist besonders wichtig.</p>
<p>Menschen mit Zöliakie gelten bis heute stereotypisch als untergewichtig. Also diejenigen, die besonders sensibel auf den Konsum reagieren, sind statistisch betrachtet dünner als der Rest. Glaubt man bis heute.</p>
<p>In ganz neuen, großen <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11465624/">Studien</a> findet man plötzlich was ganz anderes. Dort heißt es ganz überrascht:</p>
<blockquote><p>Unsere Analyse zeigte, dass nur wenige CD-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose untergewichtig waren und fast 37 % übergewichtig oder adipös waren.</p></blockquote>
<p>Dazu passend wurde vor kurzem <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12395271/">ein Case Report</a> über eine 52-jährige Frau mit BMI 50 publiziert – also außergewöhnlich fettleibig – die &#8222;nie abnehmen&#8220; konnte und unerkannterweise an Zöliakie litt. Nach der Umstellung hat&#8217;s dann endlich geklappt mit dem Gewichtsverlust – wenn auch marginal.</p>
<p>Natürlich nur Zufall.</p>
<p>Dass also Weizen bei besonders sensitiven Menschen tiefgreifende Störungen des Energiestoffwechsels hervorrufen kann, scheint inzwischen klar. Dass sowas jedoch nicht nur diese Personengruppe betreffen könnte, darauf muss man im Brötchen-High erst mal kommen, nicht wahr?</p>
<h2>Hinter &#8222;Weizenwampe&#8220; steckt mehr als man denkt</h2>
<p>Faktisch lassen sich in Weizen mehrere Faktoren nachweisen, die Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht in mechanistischen Studien – ganz ohne Krankheit – begünstigen: Raffinierte Stärke (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12828302/">Q</a>), ATIs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31767938/">Q</a>), Gliadin (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4308898/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26443339/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11889222/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28300220/">Q</a>). Und zwar in Mengen, die man in einer herkömmlichen Ernährung findet.</p>
<p>Nur, dass wir uns richtig verstehen: Mein Weltbild ist <em>nicht</em>, dass Menschen gerne hochkalorisch essen und deshalb entgleisen. Mein Weltbild ist, dass wir Dinge essen, für die wir nicht gemacht sind, und die unseren Energiestoffwechsel systematisch sabotieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Genau das wird übrigens gedeckt von wichtigen neueren Human-Studien (z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7946062/">Q</a> oder <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>).</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass Menschen grundsätzlich verstehen, dass ein Affe nicht wie ein Löwe essen kann. Dass jede Spezies ein Ernährungsprofil hat, mit dem sie gesund bleibt. Nur bei uns Menschen wird süffisant gelächelt. Da zählen nur die Kalorien. Rein mit der Butterbrezel.</p>
<p>Wenn ich in die Welt blicke, wird Dobzhansky (1973) für mich immer wichtiger:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. </strong></p>
<p>Psalm 23,4 mal ganz real.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Welchen weit verbreiteten Mangel Weizen in Studien verursachen kann, erfährst du im nächsten Artikel. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Von jedem lernen – Nachruf Dr. McDougall</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 16:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der eine oder andere kennt ihn vielleicht: Dr. John A. McDougall.  Insgeheim eins meiner Vorbilder. Obwohl er Veganer oder strenger Vegetarier war.  Nach seinem Medizinstudium in den 70er-Jahren, arbeitete er als Arzt drei Jahre lang [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Von jedem lernen – Nachruf Dr. McDougall</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der eine oder andere kennt ihn vielleicht: <strong>Dr. John A. McDougall. </strong></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324818 aligncenter" title="dr mcdougall starch solution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution.png" alt="dr mcdougall starch solution" width="516" height="348" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution.png 1820w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-300x202.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-1024x691.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-768x518.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-1536x1036.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insgeheim eins meiner <strong>Vorbilder</strong>. Obwohl er Veganer oder strenger Vegetarier war. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nach seinem Medizinstudium in den 70er-Jahren, arbeitete er als Arzt drei Jahre lang in der Zuckerplantage auf Hawaii. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Dort hat er Ernährung real gelernt, indem er die Effekte der modernen, westlichen Ernährung im Zuge weniger Generationen live mitverfolgen konnte. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hat mich beeindruckt. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Das Zitat, das mich geprägt hat </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Für immer hängen geblieben, ist ein Zitat – genauer: ein Zitatfetzen – aus <a href="https://www.youtube.com/watch?v=d5wfMNNr3ak">einem TEDx-Vortrag von ihm</a>, das auch meine Sicht nachhaltig geprägt hat. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Er referierte (übersetzt): </span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Und doch sah ich als Arzt mit eigenen Augen, wie Menschen, die mit Reis und Gemüse lebten – ohne Milchprodukte, mit nur sehr wenig Fleisch – schlank, gesund und robust waren.</span><span style="font-family: proxima-nova;"> In dieser ersten Generation, die sich traditionell ernährte, gab es kein MS, keine Arthritis, keinen Diabetes, keine Herzkrankheiten.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Originalzitat spricht er von, <strong>&#8222;trim, healthy, hardy people.&#8220;</strong> Genau das habe ich nie mehr vergessen, wie ein Slogan, der sich bei mir eingebrannt hat. (Das ganze Zitat des Abschnitts füge ich unten an.) </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Tierische Produkte können schaden </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hat mich damals nachdenklich gemacht. Weil ich seit jeher vor allem an Milchprodukte, an meinen Quark, geglaubt habe. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Später aber mehr und mehr feststellen musste, dass ich mich hier in meinen jungen Jahren sehr geirrt hatte. An mir selbst gelernt. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das hat mich dazu veranlasst, mich tiefer mit problematischen Stoffen aus tierischen Produkten zu befassen – vor allem im Kontext moderner Ernährung und bei Menschen, die eine Neigung für Stoffwechselerkrankungen haben. </span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-family: proxima-nova;">Einer von vielen Artikeln zu diesem Thema findet sich <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/der-stoffwechsel-vorteil-vom-veganismus/">hier</a>. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">McDougall hat, neben einer Vielzahl an Videos, mehrere Bücher veröffentlicht. Eins davon war die berühmte &#8222;Starch Solution&#8220; – kurz:<em> Warum Kohlenhydrate nicht dein Feind sind</em>. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Unterschiedliche Ansichten, dennoch geschätzt </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich war gewiss nicht mit all seinen Vorstellungen einverstanden. </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Der Mensch braucht eine gewisse Menge an tierischen Produkten. Fakt. </span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Ansonsten muss er stark supplementieren. Fakt. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber im Grunde hat mich die positive Verbindung zu diesem veganen Arzt gelehrt, dass man nicht alle Ansichten teilen muss und dennoch voneinander lernen kann. Jedenfalls ich von ihm. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Zu früh verstorben </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In den vergangenen Jahren hat er in seinen Videos zunehmend schlechter ausgesehen. Bis ich dann vor kurzem erfahren habe, dass er bereits 2024 verstorben ist. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das hat mich doch traurig gemacht. Weil er ein Guter war und sicher vielen Menschen das Leben gerettet hat – aber selbst nicht einmal 80 Jahre alt geworden ist.  </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Genau deshalb hat er sich hier einen Platz verdient. <span style="color: #3366ff;"><strong>Leb wohl! </strong></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong><em>Der ganze Abschnitt aus seinem TEDx-Vortrag: </em></strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="108" data-end="713"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Nun, meine erste Generation lernte als kleine Kinder in ihrem Heimatland – den Philippinen, Japan, China, Korea – wie man sich ernährt. Sie lernten eine Kost aus Reis und Gemüse. Dann hatten sie das Glück, auf die Big Island zu ziehen, um neue Familien zu gründen und ein neues Leben zu beginnen, doch sie nahmen ihre ursprüngliche Ernährung mit und aßen weiterhin Reis und Gemüse. </em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="108" data-end="713"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Die Kinder, die schon ein wenig vom westlichen Lebensstil beeinflusst wurden, begannen sich zu verändern. Und in der Enkelgeneration sah man schließlich Menschen, die die traditionelle westliche Ernährung übernommen hatten.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="715" data-end="1194"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Man muss sich bewusst machen: Das waren Menschen mit derselben Genetik, und sie taten seit über 100 Jahren dieselbe körperlich schwere Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen. Und doch sah ich als Arzt mit eigenen Augen, wie Menschen, die auf Reis und Gemüse lebten – ohne Milchprodukte, mit nur sehr wenig Fleisch – schlank, gesund und robust waren. In dieser ersten Generation, die sich traditionell ernährte, gab es kein MS, keine Arthritis, keinen Diabetes, keine Herzkrankheiten.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="1196" data-end="1547"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Dann beobachtete ich, wie die zweite generation, die Stärke zunehmend aufgab, dicker und kränker wurde. Und schließlich die dritte Generation, die Angst vor Stärke hatte – vor Reis, Mais, Kartoffeln – und stattdessen Fleisch, Milchprodukte und Öle in ihre Ernährung integrierte. Diese Menschen wurden fett und krank, genau wie jeder andere Amerikaner.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Von jedem lernen – Nachruf Dr. McDougall</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Haselnussmus für 12 Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 13:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich bin ich in einer großen Biomarkt-Kette unterwegs. Da gehe ich aus Prinzip nicht mehr hin. Selbst wenn ich Milliardär wäre, würde ich dort nicht einkaufen. Die Preistreiberei ist völlig surreal geworden. Öko und Bio [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich bin ich in einer großen Biomarkt-Kette unterwegs.</p>
<p>Da gehe ich aus Prinzip nicht mehr hin. Selbst wenn ich Milliardär wäre, würde ich dort nicht einkaufen. Die Preistreiberei ist völlig surreal geworden.</p>
<p>Öko und Bio war mal lange Zottelhaare. Heute steht die Gucci-Tasche vor mir an der Kasse. Ist ja schön und gut, aber ein bisschen vorbei am Thema.</p>
<p>Also: Nicht mit mir. An manchen Tagen werde ich aber schwach, unüberlegt. Fahr ich also hin, geh ein bisschen shoppen und bin direkt wieder erschrocken.</p>
<ul>
<li>Haselnussmus für 12 Euro.</li>
<li>300 g Pute für 15 Euro.</li>
</ul>
<p>Bitch please&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324777 aligncenter" title="bitch please" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please-232x300.jpg" alt="bitch please" width="194" height="251" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please-232x300.jpg 232w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please.jpg 736w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /></p>
<h2>Schokocreme ohne Kakao</h2>
<p>Warum nehme ich überhaupt ein Haselnussmus in die Hand? Hintergrund ist, dass ich Haselnüsse mag, vor allem zusammen mit &#8230; <strong>Kakao</strong> ;-)</p>
<p>Aber derzeit steht eine<strong> Kakao-Pause</strong> bei mir an. Ich weiß, dass viele jetzt im Winter den Fehler machen und sich bis oben hin mit Kakao druckbetanken.</p>
<p>In Form von Schokonikoläusen. Die Gesundheitsbewussten machen das mit dunkler Schokolade. Eigentlich eine gute Idee, mag man meinen.</p>
<p>Zur Erinnerung: Kakao ist in quasi jeder Studie gesund. Schützt die Gefäße, hat schöne Effekte auf die Stimmung und so weiter – toll!</p>
<p>Worüber keiner spricht, sind die Langzeiteffekte. Die gibt es ja auch. Das misst man halt nicht in zwei Wochen&#8230;</p>
<figure id="attachment_324775" aria-describedby="caption-attachment-324775" style="width: 1434px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324775 size-full" title="Kakao Effekte" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte.png" alt="Kakao Effekte" width="1434" height="648" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte.png 1434w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-300x136.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-1024x463.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-768x347.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1434px) 100vw, 1434px" /><figcaption id="caption-attachment-324775" class="wp-caption-text"><em><strong>Nicht selten zeigt eine Intervention zunächst positive Effekte. Bei zu langer oder ausgiebiger Exposition überwiegen aber irgendwann die negativen Folgen. </strong></em></figcaption></figure>
<h2>Wenn Kakao nicht glücklich macht</h2>
<p>Ich habe immer relativ viel Kakao zugeführt: Vor allem über Proteinpulver und dunkle Schokolade (mal 50 g).</p>
<p style="padding-left: 40px;">Früher, als ich noch an &#8222;Cheat Meals&#8220; geglaubt habe, war das auch mal eine ganze Packung Lebkuchen&#8230; :-)</p>
<p>Bis ich gemerkt habe: Wenn ich das ein paar Tage so mache, kriege ich Anflüge von Panikattacken. <strong>Mein inneres Stresslevel hat sich nicht mehr beruhigt.</strong></p>
<p>Das habe ich über Jahre hinweg an- und ausschalten können. Bis ich gelernt habe, dass im Kakao in nennenswerten Mengen teils toxische Metalle vorkommen.</p>
<p>Speziell: <strong>Aluminium, Cadmium, Blei und Nickel</strong>. Die können sich akkumulieren, gehören nicht in den Körper und interagieren mit Enzymen.</p>
<p>Betroffene Enzyme können COMT und MAO sein, Hauptverantwortliche für die Inaktivierung von Stresshormonen im ZNS.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Über Aluminium in Kakao und die Folgen habe ich <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/einmal-mehr-schwermetalle-aluminium/">vor fünf Jahren an gleicher Stelle geschrieben</a>.</p>
<p>Die anfänglich positiven Effekte des Kakaos weichen negativen Effekten, die sich vor allem verspätet zeigen, denn toxische Metalle reichern sich an und legen Körperfunktionen nach und nach lahm.</p>
<h2>Kakao ist kein Grundnahrungsmittel</h2>
<p>Ich bin vielleicht ein Sonderfall – denn nach meinem Full-Genome-Sequenzing vor einigen Jahren ist klar, dass ich zu gut Eisen aufnehme und ich immer zur Eisenüberladung neige.</p>
<p>Diese Metalle können sich solche Mechanismen zunutze machen und gelangen dadurch möglicherweise schneller als bei anderen in meine Gewebe.</p>
<p>Trotzdem ist mir wichtig zu sensibilisieren: <strong>Kakao ist ein Genussmittel.</strong> Gerade bei besonders Gesundheitsbewussten wird Kakao aber oft sehr vielfältig und ausgiebig genutzt.</p>
<p>Die Kakaopflanze nimmt reichlich Metalle aus dem Boden auf. Teilweise wünschenswert. Teilweise aber auch problematisch, wie hier dargelegt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Thema Kakao und &#8222;ungesunde Metalle&#8220; wird aktuell intensiver diskutiert, auch um bessere Grenzwerte zu finden (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0889157525005290">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11321977/">Q</a>, <a href="https://www.mdpi.com/2076-3298/12/4/125">Q</a>).</p>
<p>Jetzt gerade zur dunklen Jahreszeit, in der Weihnachtszeit, wo wir dazu neigen, besonders viel des dunklen Stimmungsaufhellers zuzuführen &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Obacht! </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/haselnussmus-fuer-12-euro-kakao-schwermetalle/">Haselnussmus für 12 Euro</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Glyckliche Leber mit Glycin</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/glykliche-leber-mit-glycin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fettverbrennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blogleser sind ja ein bisschen privilegiert. Denen, euch, entgeht nix. Mein Lieblingsbeispiel ist Kollagen. Über Kollagen wurde hier schon geschrieben, da kannte man es nur als &#8222;Schlachtabfall ohne Nutzen&#8220;. Gemach, gemach. Das heißt nicht, dass [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/glykliche-leber-mit-glycin/">Glyckliche Leber mit Glycin</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blogleser sind ja ein bisschen privilegiert. Denen, euch, entgeht nix.</p>
<p>Mein Lieblingsbeispiel ist Kollagen. Über Kollagen wurde hier schon geschrieben, da kannte man es nur als &#8222;Schlachtabfall ohne Nutzen&#8220;.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Gemach, gemach. Das heißt nicht, dass du damit nach zwei Wochen den &#8222;Glow&#8220; bekommst. Man muss das Thema schon weiter gefasst (Knochen, Sehnen, Bänder, Gelenke) und präventiv denken.</p>
<h2>Das ist Glycin</h2>
<p>Ich möchte an Glycin erinnern. 2014 habe ich einen Artikel geschrieben, der sich <strong><em>Glycin – die Aminosäure der Zukunft? </em></strong>nennt (<a href="https://edubily.de/blogs/ratgeber/glycin-wirkung">findet sich heute hier</a>).</p>
<p>Drauf gekommen bin ich, weil es schon damals Daten gab, die zeigten:</p>
<ul>
<li>Glycin könnte ein &#8222;Gegengift&#8220; für Fruktose sein</li>
<li>Biochemischen Kalkulationen zufolge fehlen dem Körper täglich bis zu 10 g Glycin über die Nahrung</li>
</ul>
<p>Später saß der Glycin-Forscher <strong>Joel Brind</strong> in einem Youtube-Video. Erklärte uns dort nicht nur die förderliche Wirkung, sondern auch, dass man es als Zuckerersatz (5-10 g) verwenden kann. Genial.</p>
<ul>
<li>Glycin ist außerdem essentiell für die <strong>Glutathion-Synthese</strong> (wichtigstes Antioxidans des Körpers)</li>
<li>Glycin scheint <strong>Wachstumshormon</strong> zu erhöhen</li>
<li>Glycin konnte in Zellversuchen die <strong>Alterung umkehren</strong></li>
<li>Glycin <strong>verlangsamte die Alterung</strong> in Tiermodellen</li>
<li>Heute besonders wichtig: Glycin scheint <strong>GLP1 zu erhöhen</strong> (Wirkmechanismus von Ozempic, jedoch viel schwächer)</li>
<li>Glycin ist wichtiger <strong>Antreiber des 1-Kohlenstoff-Stoffwechsels</strong>, u. a. zuständig für die Genregulation</li>
<li>Und Glycin leistet einen Beitrag zur <strong>Entgiftung</strong> über die Glycin-Konjugation</li>
</ul>
<p>Wie cool kann ein Nährstoff eigentlich sein? Doch &#8230; Humanstudien sind bis heute rar gesät.</p>
<p>Muss sich ja jemand finden, der wirklich Bock hat, mal eine richtige Humanstudie mit dieser ach so einfachen Aminosäure durchzuführen.</p>
<h2>Die neue Glycin-Studie</h2>
<p>Soeben wurde <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-025-20511-x">eine Studie</a> publiziert – und zwar sogar im renommierten Fachmagazin <em>Scientific Reports</em>. Probanden waren 19 schwer übergewichtige Menschen. In dem Kontext wurden bereits verringerte Glycinspiegel gemessen.</p>
<p data-start="1517" data-end="1662">Die Probanden durften über zwei Wochen lang <strong>100 mg/kg Glycin pro Tag</strong> zuführen, bei diesen Menschen ca. 10 g pro Tag. Gemessen wurden eine ganz Reihe an Parameter, besonders interessant:</p>
<ul>
<li data-start="1517" data-end="1662">Lebergesundheit über u. a. ALT (empfindlichster Marker für Fettleber) und AST.</li>
<li data-start="1517" data-end="1662">Triglyceride im Blut</li>
<li data-start="1517" data-end="1662">Konjugierte Glycinmetabolite (zeigen Entgiftung an)</li>
<li data-start="1517" data-end="1662">1-Kohlenstoff-Stoffwechsel (Methylierung etc.)</li>
</ul>
<p>Nicht verbessert haben sich: Gewicht, BMI, Fettmasse, Nüchtern-Glukose, Langzeitblutzucker HbA1c, Insulin, HOMA-IR (Insulinresistenzmarker), Cholesterin gesamt und LDL bzw. HDL.</p>
<p>Eine deutliche Verbesserung war nach zwei Wochen jedoch zu sehen bei &#8230;</p>
<p>✓ <strong>ALT (-30 %) und AST (-13 %)</strong><br />
✓ Triglyceride (-12 %)<br />
✓ Glycinmetaboliten<br />
✓ 1-Kohlenstoff-Stoffwechsel</p>
<p>Es sind exakt die Marker, die die Hypothese der Autoren decken, nämlich, dass es bei Übergewicht einen funktionellen Glycinmangel gibt, der u. a. dem Leberstoffwechsel schadet.</p>
<h2>Starke Effektgröße, aber mit Vorsicht zu genießen</h2>
<p>Uns interessiert ja die praktische Implikation. Tatsächlich würde ich selbst sagen: <strong>Du kannst von einer einfachen Aminosäure (!) in zwei Wochen eigentlich nix erwarten. </strong></p>
<p>Hier sieht man mal wieder, dass Forscher NEM wie Medikamente sehen wollen. Jetzt kommt das Aber.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Reduktion von<strong> 30 % bei ALT</strong>, einem der empfindlichsten Marker für eine Fettleber bzw. Leberschäden, <strong>ist beachtlich</strong>.</p>
<p>Das spielt eigentlich in einer Liga, die man so einfach nicht erreichen kann. Da braucht man schon 5-10 % Gewichtsreduktion, Alkoholabstinenz (falls das der Grund ist) bzw. mehrmonatige Medikation (z. B. mit GLP1-Agonist).</p>
<p>Dass sich weitere Marker, die die Lebergesundheit angeben, verbessern, stützt die Beobachtung. <strong>Triglyceride</strong> geben beispielsweise den Abtransport von Fetten aus der Leber an. <strong>Durch Glycin -12 %.</strong></p>
<p>Der Wehrmutstropfen ist, dass die Studie mit 19 Probanden <strong>klein</strong> war, dass sie <strong>kurz</strong> war und dass es <strong>keine Placebo-Kontrollgruppe</strong> gab.</p>
<h2>Glyckliche Leber mit Glycin</h2>
<p>Glycin wäre vermutlich <strong>nicht mein Mittel der Wahl</strong>, um meine Leber nachhaltig zu entlasten. Ich denke, da gehört schon etwas mehr dazu.</p>
<p>Im Kontext einer größer angelegten Lebensstilumstellung wäre die Aminosäure aber vielleicht ein <strong>entscheidendes Puzzleteil</strong>. Möglicherweise auch als Notnagel.</p>
<p>Man muss vor allem die Einfachheit verstehen. Man kann sich – schmunzelnd – ein, zwei Teelöffel Glycin in den Kaffee rühren. Das schmeckt lecker. Und wenn es on top auch noch nette Effekte gibt &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>why not? </strong></p>
<p>:-)</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/glykliche-leber-mit-glycin/">Glyckliche Leber mit Glycin</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Schläge gegen Sucralose</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/drei-schlaege-gegen-sucralose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 09:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oops it happened again! Der nicht-kalorische Süßstoff Sucralose gerät in letzter Zeit immer öfter in negative Schlagzeilen. Aktuell wurden drei Studien zu Süßstoffen inkl. Sucralose publiziert, über die man sprechen sollte. Wer sich nochmal etwas [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/drei-schlaege-gegen-sucralose/">Drei Schläge gegen Sucralose</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Oops it happened again!</em></p>
<p>Der nicht-kalorische Süßstoff <strong>Sucralose</strong> gerät in letzter Zeit immer öfter in negative Schlagzeilen. Aktuell wurden drei Studien zu Süßstoffen inkl. Sucralose publiziert, über die man sprechen sollte.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wer sich nochmal etwas tiefer in den Kontext einarbeiten möchte, dem würde ich <a href="https://edubily.de/blogs/ratgeber/sucralose-schaedlich">diesen Ratgeber-Artikel</a> von uns ans Herz legen.</p>
<h2>Der süße Kontext</h2>
<p>Ich persönlich nutze seit jeher gesüßte Getränke und Pulver – in Maßen, würde ich sagen. Ich gehöre aber auch zum Typ &#8222;kalkuliertes Risiko&#8220;. Ich würde mir jetzt nicht einreden, dass Süßstoffe super toll sind, nur damit ich sie mit reinem Gewissen konsumieren kann.</p>
<p>Exakt das stößt mir in den sozialen Medien ein bisschen auf. Wenn man eine gewisse Bubble verfolgt, bekommt man den Eindruck, dass<strong> jeder unbedingt Süßstoffe braucht,</strong> denn das sei natürlich besser als Zuckercola oder ein Hamburger.</p>
<p>Hier geht nach meinem Gefühl <strong>jedes Maß verloren</strong>. Denn der Weg von &#8222;Süßstoffe können nützlich sein, sie haben aber ein gewisses Risikopotential&#8220; hin zu &#8222;Süßstoffe sind total sicher, gib mir mehr!&#8220; ist sehr, sehr kurz offenbar.</p>
<p>Das passt ein bisschen zur neuen &#8222;Sciencetology&#8220;, von vornehmlich Leuten, die entweder selbst gar nicht studiert haben oder ihre Ausbildung gut verbergen. Den Leuten dann aber in Schwarz-weiß-Manier vorbeten, was gut ist und was nicht – <strong>weil sie Positionspapiere von Fachgesellschaften lesen können.</strong></p>
<p><em>Applaus, Applaus.</em></p>
<h2>Drei neue Studien</h2>
<p>Bei Sucralose mehren sich aktuell die Hinweise, dass er problematische physiologische Wirkungen hat. Und zwar schon in ganz herkömmlichen Dosen, die man im Alltag verwenden kann.</p>
<p>Drei aktuelle Studien untermauern das. Here we go:</p>
<h3 style="padding-left: 40px;">1. Sucralose macht insulinresistent</h3>
<p>Nicht neu. Es gibt eine ganze Reihe klinischer Studien, die zeigen konnten, dass Sucralose irgendeinen (negativen) Einfluss auf unsere Insulinsensitivität zu haben scheint (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q</a>).</p>
<p>Zur Erinnerung: <strong>Insulin sollte möglichst gut wirken</strong> dürfen, denn dann braucht es wenig davon, d.h. unsere Insulinspiegel bleiben flach. Zucker und Aminosäuren gelangen mit guter Insulinsensitivität schnell in die Zellen, Fettsäuren bleiben weggesperrt.</p>
<p>Wenn Insulin nicht mehr (gut) wirkt, gehen zudem anti-entzündliche Eigenschaften verloren und wir schlittern ins metabolische Syndrom.</p>
<figure id="attachment_324705" aria-describedby="caption-attachment-324705" style="width: 599px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324705 " title="sucralose macht insulin resistenz" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-macht-insulin-resistenz.png" alt="sucralose macht insulin resistenz" width="599" height="193" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-macht-insulin-resistenz.png 1458w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-macht-insulin-resistenz-300x97.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-macht-insulin-resistenz-1024x330.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-macht-insulin-resistenz-768x248.png 768w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /><figcaption id="caption-attachment-324705" class="wp-caption-text"><strong><em>Eine aktuelle klinische Studie zeigt, dass Sucralose in herkömmlichen Dosen Insulinresistenz induzieren kann. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Sucralose als nicht-kalorischer Süßstoff sollte gar keine Wirkung haben. Er sollte süß schmecken und dann ciao. Ganz aktuell liest man in einer &#8211; wohlgemerkt – <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40907790/">dreifach verblindeten klinischen Studie</a> folgendes:</p>
<blockquote><p>Der Verzehr von Sucralose in einer Menge von 30 % der zulässigen Tagesdosis durch gesunde, schlanke Personen über einen Zeitraum von 30 Tagen führte zu einer signifikanten Abnahme der Insulinsensitivität um 20,3 %.</p></blockquote>
<p>Zum Verständnis: Die Größenordnung des Verlusts der Insulinsensitivität entspricht etwa der einer stärkeren Gewichtszunahme! Man könnte überspitzen und sagen: Ohne Kalorien fett geworden.</p>
<p>Würde ich für sich genommen erst mal mit &#8222;einer Prise Salz&#8220; verstehen. In Anbetracht der sich mehrenden Studien, die das gleiche Ergebnis zeigen, <strong>schaue ich inzwischen aber ein bisschen ernster drauf.</strong></p>
<h3 style="padding-left: 40px;">2. Sucralose schwächt Tumortherapie ab</h3>
<p>Eine weitere negative Schlagzeile über Sucralose stammt aus der Tumortherapie. Dort liest man, dass Menschen mit hohem Sucralose-Konsum offenbar schlechter auf eine Immuntherapie gegen bestimmte Krebsformen ansprechen.</p>
<figure id="attachment_324702" aria-describedby="caption-attachment-324702" style="width: 697px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324702 " title="sucralose immuntherapie krebs" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-immuntherapie-krebs.png" alt="sucralose immuntherapie krebs" width="697" height="162" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-immuntherapie-krebs.png 1534w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-immuntherapie-krebs-300x70.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-immuntherapie-krebs-1024x238.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/sucralose-immuntherapie-krebs-768x178.png 768w" sizes="auto, (max-width: 697px) 100vw, 697px" /><figcaption id="caption-attachment-324702" class="wp-caption-text"><strong><em>Eine aktuelle Studie zu Sucralose im Kontext einer Anti-Krebs-Therapie zeigt: Der Süßstoff könnte die Therapie abschwächen. (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40742298/">Q</a>)</em></strong></figcaption></figure>
<p>Um dieses Phänomen genauer zu untersuchen, zogen die Forscher auch Versuche an Tieren heran und fanden:</p>
<blockquote><p>In Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Studie beobachteten sie, dass Mäuse, die mit höheren Konzentrationen von Sucralose gefüttert wurden, weniger positiv auf die Anti-PD-1-Behandlung reagierten als diejenigen, die mit einer Ernährung mit geringeren Sucralose-Konzentrationen gefüttert wurden.</p></blockquote>
<p>Und woran das lag, fanden die Forscher sogar auch heraus. Sucralose verändert das Darmmikrobiom so, dass die Mikroben die Aminosäure Arginin wegknabbern. <strong>Die fehlt dann im Blut – Arginin wiederum ist für ein gutes Ansprechen auf die Tumortherapie nötig </strong>(<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5864849/">Q</a>, <a href="https://jitc.bmj.com/content/12/12/e010094">Q</a>).</p>
<p>Die gute Nachricht lieferten sich also auch: Du kannst ruhig 2 Liter Diätcola saufen, solange du Arginin ergänzt. Wow, wie toll! (Man wolle – sic! – den Tumorpatienten nicht auch noch die Diätcola verbieten&#8230;)</p>
<h3 style="padding-left: 40px;">3. Süßstoffe machen deppert</h3>
<p>&#8230; aber zum Glück nur ein bisschen, würden findige Instagramer jetzt sagen. Okay, ganz so polemisch wollen wir nicht auf die Datenlage gucken.</p>
<p>2022 findet <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33641634/">eine klinische Studie</a> mit gesunden Erwachsenen, dass Sucralose über sechs Wochen zu spürbaren <strong>Einbußen in Gedächtnisleistung  und Exekutivfunktionen</strong> führen kann, begleitet von messbaren Veränderungen der Gehirnwellen (mehr Theta), was für Ermüdung spricht.</p>
<p>Im März dieses Jahres zeigt <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40140714/">eine klinische Studie</a> in renommierten Fachmagazin <em>Nature Metabolism</em>, dass Sucralose offenbar die <strong>Appetitregulation des Gehirns durcheinander</strong> bringen kann – kurz: es macht vielleicht hungriger.</p>
<p>Soeben erschien <a href="https://www.neurology.org/doi/10.1212/WNL.0000000000214023">eine große Studie</a> mit sieben Süßstoffen – Sucralose war nicht dabei! –, die zeigte, dass Menschen mit höherem Süßstoffkonsum einen über <strong>50-60 % schnelleren kognitiven Abbau</strong> verzeichnen. Die Zahlen sind <strong>vermeintlich klein</strong>, kumulieren sich aber über die Jahre und spielen in der Größenordnung <strong>von Bluthochdruck als Risikofaktor</strong>.</p>
<figure id="attachment_324706" aria-describedby="caption-attachment-324706" style="width: 614px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324706 " title="Süßstoffe und Demenz" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz.png" alt="Süßstoffe und Demenz" width="614" height="183" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz.png 1710w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz-300x89.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz-1024x305.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz-768x229.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/09/Suessstoffe-und-Demenz-1536x458.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px" /><figcaption id="caption-attachment-324706" class="wp-caption-text"><em><strong>Eine aktuelle Studie bringt herkömmliche Süßstoffe in Verbindung mit einem schnelleren kognitiven Abbau. </strong></em></figcaption></figure>
<p>Auch wenn Sucralose nicht explizit Teil der zuletzt genannten Studie war, liegt zumindest der Verdacht nahe, dass sich für sie – als Teil der Kategorie – ähnliche Ergebnisse finden lassen. Den Punkt, den ich hier machen will:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Süßstoffe – insbesondere Sucralose – wirken erwiesenermaßen aufs Gehirn.<br />
Folgen: ungewiss.</strong></p>
<h2>Süßstoffe sind nicht &#8222;neutral&#8220;</h2>
<p>Mein naives Weltbild war viele Jahre lang:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Süßstoffe wirken neutral.</strong></p>
<p>So verkauft man es uns auch. <em>Einfach innerhalb der sicheren Zufuhrzone bleiben und Süßstoffe wirken quasi wie Wasser – nur eben mit Geschmack</em>. Wie toll!</p>
<p>Seit einigen Jahren verdichtet sich allerdings die Datenlage – über die gesamte Datenlandschaft, inkl. Tier- und mechanistische Studien –, dass Süßstoffe, insbesondere Sucralose, alles andere als neutrale Agents sind, die man einfach so wie Wasser konsumieren kann.</p>
<p>Ich will hiermit nicht sagen, dass du nie wieder Diätcola trinken sollst. <strong>Ich werde mir im Laufe der Woche sicher auch wieder eine reinziehen (oder einen zuckerfreien Eistee&#8230; leider geil)</strong>. Wohlwissend, dass ich meinem Körper damit vielleicht keinen Gefallen tue.</p>
<p>Aber so zu tun, als ob man gesüßte Cola wie Wasser saufen kann, regt mich ein bisschen auf. Die mit klassischen Süßstoffen gesüßten Getränke – auch Getränke auf Eiweißpulverbasis ;-) – wirken physiologisch nicht neutral, ein für alle Mal!</p>
<h2>PS:</h2>
<p style="padding-left: 40px;">Seit Jahren warne ich davor, sich vor <strong>selbsterfüllenden Prophezeiungen</strong> zu schützen. Wer keine Kohlenhydrate isst, weil er Angst hat, dass sie Insulinresistenz induzieren, macht sich möglicherweise eine hausgemacht (&gt; physiologische IR).</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wer dünn und schlank werden will und dafür nur noch gesüßte Getränke trinkt, macht sich möglicherweise eine Insulinresistenz und sorgt dafür, dass es viel schwerer wird, abzunehmen. Ich mein ja bloß&#8230; am Ende des Tages kann es mir ganz egal sein, was du so treibst.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/drei-schlaege-gegen-sucralose/">Drei Schläge gegen Sucralose</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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