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	<title>Life Style - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 Aug 2025 08:52:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Life Style - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Es werde (Sonnen-)Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 08:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Life Style]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>36 Grad und es wird noch heißer – gerade fühle ich mich wie Olaf der Schneemann im Sommer. Hochsommer. Tolle Kindheitserinnerungen – lange Tage im Schwimmbad. Entspannung, viel Spaß, viel Bewegung, eine Prise Abenteuer – [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>36 Grad und es wird noch heißer – gerade fühle ich mich wie Olaf der Schneemann im Sommer.</p>
<p>Hochsommer. Tolle Kindheitserinnerungen – lange Tage im Schwimmbad. Entspannung, viel Spaß, viel Bewegung, eine Prise Abenteuer – und verärgerte Omas, die wir mit unseren &#8222;Bomben&#8220; &#8222;versenkt&#8220; haben :-))</p>
<p>Viel besser geht es nicht. Und es gibt auch kein Ort auf der Welt, wo eine Pommes besser schmeckt. Ist so! Außerdem haben wir Kids immer ausgesehen wie frisch aus dem Ägyptenurlaub. Nie wieder gab&#8217;s eine so tiefe Bräune.</p>
<p>Heute ist Sonne, wie vieles, was uns als Mensch seit Ewigkeiten begleitet, irgendwo verpönt. &#8222;Sonne? Willst du Hautkrebs, oder was?&#8220; Ein schwerer Fehler, wie Forschungen zeigen.</p>
<h1>Der Körper liebt die Sonne</h1>
<p>So <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38661623/">eine Studie</a> wurde kürzlich im Kommentarbereich hier im Blog gepostet. Eine Abbildung der Arbeit fasst den Stand der Dinge gut zusammen:</p>
<figure id="attachment_324641" aria-describedby="caption-attachment-324641" style="width: 419px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/08/UV-Licht-Gesundheit.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-324641" title="UV Licht Gesundheit" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/08/UV-Licht-Gesundheit.jpg" alt="UV Licht Gesundheit" width="419" height="728" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/08/UV-Licht-Gesundheit.jpg 510w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/08/UV-Licht-Gesundheit-173x300.jpg 173w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324641" class="wp-caption-text"><strong><em>UV-Licht hat auch wertvolle Eigenschaften, über die (zu) selten gesprochen wird. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Es gibt also &#8222;förderliche UV-induzierte Mechanismen&#8220; (a)&#8230;</p>
<ul>
<li>Stickstoffmonoxidbildung &gt; mehr NO = bessere Gefäß-, Stoffwechsel- und Immungesundheit</li>
<li>Entzündungsmodulation und Immunregulation (= Unterdrückung Autoimmunität)</li>
<li>Vitamin-D-Synthese</li>
<li>Und: &#8222;Unbekannt und Unerforscht&#8220;</li>
</ul>
<p>Denn man beobachtet, wie UV-Licht das Aufkommen einer ganzen Reihe an Krankheiten hemmt:</p>
<ul>
<li>Weniger Gesamtsterblichkeit</li>
<li>Niedrigerer Blutdruck</li>
<li>Weniger Herzkreislauferkrankungen</li>
<li>Weniger Typ-2-Diabetes</li>
<li>Niedrigeres Risiko für MS</li>
<li>Weniger Covid</li>
<li>Weniger Krebs</li>
</ul>
<p>Kenner wissen natürlich, dass Sonnenlicht nicht nur &#8222;UV-Strahlung&#8220; ist, sondern beispielsweise auch <strong>Infrarot</strong> und <strong>sichtbares Licht</strong>. Ersteres kennen wir aus der Mitochondrienforschung, denn Infrarot pimpt unsere Mitos. Letzteres wirkt vor allem aufs Gehirn und hebt die Stimmung.</p>
<p>Man lehnt sich nicht allzu stark aus dem Fenster, wenn man behauptet: <strong>Sonnenlicht macht gesund</strong>.</p>
<h1>Wenig Sonne, viel MS</h1>
<p data-start="94" data-end="279">Es geht weiter. Ganz aktuell wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40716233/">eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse</a> im Fachmagazin <em data-start="197" data-end="239">Multiple Sclerosis and Related Disorders</em> veröffentlicht, die aufhorchen lässt.</p>
<p data-start="94" data-end="279">Die Datenbasis umfasste 11 Studien mit insgesamt 10 857 MS-Fällen und 11 842 Kontrollpersonen. Besonders im Fokus stand hierbei eine der wichtigsten genetischen Risikovarianten, das sogenannte <em data-start="474" data-end="484">HLA-DRB1</em>15:01*.</p>
<p style="text-align: left;" data-start="495" data-end="750">Das Ergebnis liest sich wie folgt:</p>
<p style="text-align: center;" data-start="495" data-end="750"><strong>Trägst du dieses genetische Risiko und kommst mit wenig Sonnenlicht in Kontakt,<br />
</strong><strong>hast du ein rund fünffach höheres Risiko für MS! </strong></p>
<p data-start="752" data-end="802">Aus den Daten der Analyse geht noch mehr hervor:</p>
<ul>
<li data-start="806" data-end="985"><strong data-start="806" data-end="835">Niedrige Sonnenexposition</strong> ist für sich genommen ebenfalls mit einem deutlich erhöhten MS-Risiko assoziiert; in großen Einzelstudien lag der Effekt bei etwa <strong data-start="966" data-end="982">1,3–1,4-fach</strong>.</li>
<li data-start="806" data-end="985">Das Risiko bei Sonnenmangel ist vergleichbar mit dem von Menschen, die zwar das genetische Risiko tragen, aber ausreichend Sonnenlicht abbekommen.</li>
<li data-start="806" data-end="985"><strong data-start="1139" data-end="1172">Beide Risikofaktoren zusammen</strong> („MS-Gen“ + Sonnenmangel) wirken nicht nur additiv, sondern <strong data-start="1233" data-end="1249">über-additiv</strong>: Das kombinierte Risiko ist höher, als es die Summe der Einzeleffekte erwarten lässt.</li>
<li data-start="806" data-end="985">Das Risiko-Allel <em data-start="1357" data-end="1363">DRB1</em>15:01 ist in europäischen Populationen relativ häufig, beläuft sich je nach Region auf ca. 10-30 %.</li>
</ul>
<p data-start="1504" data-end="1843">Daten deuten darauf hin, dass Vitamin D einen wesentlichen, aber nicht vollständigen Anteil am schützenden Effekt von Sonnenlicht gegen MS hat. Schätzungen zufolge werden etwa <strong data-start="1680" data-end="1688">30 %</strong> des „Sonnenmangel-Risikos“ durch ausreichende Vitamin-D-Spiegel vermittelt – der Rest hängt von weiteren, Vitamin-D-unabhängigen Wirkungen der Sonne ab.</p>
<h1>Was bleibt?</h1>
<p>Die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte. (Eine Mark ins Phrasenschwein&#8230;)</p>
<p>Aber mal Butter bei die Fische: Wieso können Menschen heutzutage nicht einfach normal sein? Wieso gibt es in unseren Realitäten nur nackig am Strand in der prallen Mittagssonne oder dicke Schichten Sonnencreme und Sonnenphobie?</p>
<p style="padding-left: 40px;">Weißt du noch? Neulich? Da hatten wir zwei, drei Tage lang eine extreme Hitze. UV-Index von 8-9. Für manche Personen eigentlich lebensgefährlich. Und was fiel den Leuten an diesen Tagen ein? &#8222;Lass an den See fahren&#8230;&#8220; Nicht nachvollziehbar.</p>
<p>So nicht.</p>
<p>Aber deshalb ist Sonnencreme nicht gleich verantwortlich für Hautkrebs – oder total nutzlos.</p>
<p>Einfach mal normal bleiben :-) Dann klappt&#8217;s auch mit einer gesunden Menge an Sonnenlicht.</p>
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		<title>Neu: Vitamin N und Vitamin L</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/praevention/neu-vitamin-n-und-vitamin-l-naturluft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 06:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Life Style]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon mal gehört? Phytonährstoffe, also sowas wie Polyphenole, nannte man früher mal Vitamin P. P stand nicht etwa für Phytonutrient oder Polyphenol, sondern für Permeabilitätsfaktor. Denn schon Anfang des 20. Jahrhunderts hatte kein geringerer als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mal gehört? Phytonährstoffe, also sowas wie Polyphenole, nannte man früher mal <strong>Vitamin P</strong>. P stand nicht etwa für Phytonutrient oder Polyphenol, sondern für <em>Permeabilitätsfaktor</em>.</p>
<p>Denn schon Anfang des 20. Jahrhunderts hatte kein geringerer als Albert Szent-Györgyi himself, Nobelpreisträger und Vitamin-C-Entdecker, herausgefunden, dass Pflanzenstoffe die Vitamin-C-Funktion unterstützen, insbesondere mit Blick auf die Gefäße, genau genommen: die Gefäßpermeabilität.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-324552 " title="Vitamin L und N" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Vitamin-L-und-N-1.png" alt="Vitamin L und N" width="377" height="212" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Vitamin-L-und-N-1.png 970w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Vitamin-L-und-N-1-300x169.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Vitamin-L-und-N-1-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /></p>
<h2><strong>Du musst mehr Vitamin N erleben! </strong></h2>
<p>Kommen wir mal wieder im Hier und Jetzt an. Wenn man sich mal aus dem Büro quält und ein bisschen in der Natur unterwegs ist, fällt einem auf, wie klein man ist, wie klein die eigene Gedankenwelt ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Selbst im Büro <em>weiß</em> und <em>versteh</em> ich, dass Berge riesig sind, manche Bäume ziemlich groß und wie sich der Wind anfühlt. Wenn ich es aber <em>erlebe</em>, ist das eine völlig andere &#8230; Realität. Probleme, die ich eben in meinem Büro noch hatte, werden winzig klein. Und ich erlebe gerade wieder, wie nichtig meine Existenz ist.</p>
<p><strong>Wir Menschen brauchen das.</strong> Viele Politiker bräuchten das. Also nicht nur daran <em>denken</em>, wie es so im echten Leben ist und damit nur die halbe Wahrheit zu kennen. Sondern mal wieder ins echte Leben zu kommen. Mal wieder zu <em>erleben</em>, was es heißt, wenn das Geld am Ende des Monats nicht reicht.</p>
<p>Wir, die sich für das Leben, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit interessieren, brauchen das, weil es etwas mit uns macht. Vor einiger Zeit <a href="https://www.nature.com/articles/d41586-024-00968-y">liest man</a> dazu im äußerst renommierten Fachmagazin Nature – Natur, verstehste?! ;-) – Folgendes:</p>
<figure id="attachment_324542" aria-describedby="caption-attachment-324542" style="width: 827px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-324542" title="Natur Antidepressivum" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum.png" alt="Vitamin Natur und Luft" width="827" height="261" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum.png 1648w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum-300x95.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum-1024x323.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum-768x242.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/06/Natur-Antidepressivum-1536x485.png 1536w" sizes="(max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption id="caption-attachment-324542" class="wp-caption-text"><strong><em>&#8222;Menschen, die in der Nähe ihres Wohnsitzes die meiste Natur hatten, berichteten am seltensten von Depressionen und Angstzuständen.&#8220;</em></strong></figcaption></figure>
<p>Leute, denen ich erzähle, dass <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29076953/">L-Carnitin (Fleisch!) genauso gut wie ein Antidepressivum wirkt</a> (nur mit weniger Nebenwirkungen) – oder, dass man besten täglich den Arsch im Freien bewegt, insgesamt also lebt wie das unsere Vorfahren für Zehntausende von Jahren getan haben, lächeln innerlich süffisant.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Weil sie es nicht real erleben. </strong></p>
<p>Natürlich nicht, sie tun es ja nicht. Weil sie es aus ihrem Büro oder vom Sofa aus zu wissen und verstehen glauben. Insbesondere wenn es um unsere mentale Gesundheit geht, ist die Natur, der reale Anblick und das Erleben der Natur, für den Menschen offenbar essenziell. Beweisen Studien, wie die soeben genannte.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Natur ist Vitamin N. </strong></p>
<h2><strong>Du musst mehr Vitamin L inhalieren! </strong></h2>
<p>Und wenn du in der Natur unterwegs bist, atmest du ja weiterhin Luft. Aber andere Luft als die, die du gerade jetzt inhalierst. In der Waldluft, als Beispiel, finden sich von Pflanzen abgesonderte Verbindungen, die bestimmte Gene in dir regulieren. Die dir beispielsweise <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36328581/">dein Immunsystem stärken</a>. Nicht gewusst?</p>
<p>Klingt ein bisschen abartig, ich weiß, aber ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe nicht nur die Luft der Weinreben förmlich aufgesaugt, sondern ganz besonders gerne die Luft der frisch auf die Felder aufgetragenen Gülle eingeatmet. Das macht mich jetzt nicht zu einem besonders geilen Typen, aber dass sowas vermutlich förderlich ist, dachte ich mir schon immer.</p>
<p>Eine<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39486624/"> aktuelle Studie aus 2024</a> klärt uns auf.</p>
<ul>
<li>Vermutlich gibt es <strong>Nährstoffe in der Luft</strong> (<em>Aeronährstoffe</em>), die wir einatmen und die eine biologische, also eine gesundheitliche Bedeutung für uns haben.</li>
<li>Darüber hinaus schwirren <strong>in der (Natur-)Luft Mikroben</strong> (<em>Aeromikroben</em>), die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken könnten, indem sie die  mikrobielle Artenvielfalt in unserer Lunge und dem Magendarmtrakt verbessern.</li>
</ul>
<blockquote><p> Diese Konzepte haben Auswirkungen auf Menschen, die in städtischen Gebieten leben oder nur begrenzten Zugang zur Natur haben, wie z. B. Astronauten, die über lange Zeiträume stark gefilterter Luft ausgesetzt sind, die möglicherweise kaum noch Aeronährstoffe und Aeromikroben enthält.</p></blockquote>
<p>Die Autoren schlagen eine Neubewertung der Richtlinien für die Ernährung vor, die um den Zugang zur natürlichen Umgebung erweitert werden sollten. Kurzum: Du sollst nicht nur an die Natur denken und schöne Bilder in deiner Wohnung aufhängen, sondern den Kontakt mit der Natur suchen! Dein Körper scheint diese Luft zu brauchen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die (Natur-)Luft ist Vitamin L. </strong></p>
<h2>Es geht nur um deine Biologie</h2>
<p>Siehst du&#8230; Ich glaube ja, dass uns Menschen alle eine Art Urinstinkt, eine Art Urwissen verbindet. Tief in uns drin, Millionen von Jahren alt. Das ist etwas, über das wir nicht groß nachdenken müssen, das ist einfach da. Mit großer Sorge sehe ich die Tendenz, dass wir Modernen uns das mehr und mehr abtrainieren, ignorieren oder gar völlig in Abrede stellen.</p>
<p>Thema Biologie. Was hat die Gesellschaft über den Fakt diskutiert, dass es vielleicht nicht ganz förderlich ist, wenn <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/boxerinnen-trans-intersexuell/">eine Frau, die genetisch ein Mann ist</a>, bei Frauen mitboxen darf – <a href="https://www.spiegel.de/sport/boxen-weltverband-fuehrt-verpflichtende-geschlechtertests-ein-folgen-fuer-imane-khelif-a-9ef3b903-360e-4c57-b0b9-b29aeda00b3d">aktuell erstmal vom Tisch</a>. Wir überspannen das eine oder andere Thema in den vergangenen Jahren ein bisschen. Nicht gerade zu unserem Vorteil, wie ich finde.</p>
<p>Bei allem Gerede über KI und Co. bleibt am Ende doch immer wieder nüchtern und erleichternd zu konstatieren: <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/alzheimer-vorbeugen/">Der Mensch hängt an seiner Biologie wie ein Jo-jo am Finger</a>. Egal, wie weit der Jo-jo glaubt, wegfliegen zu können, am Ende interessiert sich unsere Biologie dafür einen feuchten Dreck. Und diese Biologie weiß nicht, dass wir im 21. Jahrhundert leben.</p>
<p><strong>Verstanden?</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/neu-vitamin-n-und-vitamin-l-naturluft/">Neu: Vitamin N und Vitamin L</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Für meinen kurzen Spaß</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/fuer-meinen-kurzen-spass-dopamin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 11:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Life Style]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich bin ich in der Stadt unterwegs und dachte, ich gönn mir jetzt mal ein Teigteilchen. Also bin ich zu Espresso House, hab mir erst mal einen gekühlten Eistee gegönnt – natürlich gezuckert – und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neulich bin ich in der Stadt unterwegs und dachte, ich gönn mir jetzt mal ein Teigteilchen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Also bin ich zu Espresso House, hab mir erst mal einen gekühlten Eistee gegönnt – natürlich gezuckert – und mir dann ein feines Teigteilchen, Typ Zimtschnecke, ausgesucht.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Das Teilchen hat seinen Preis</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Manchmal darf sowas sein. Berauscht bin ich davon zwar nicht, aber ich muss gestehen, so ein Hefeteig hat einfach was. Während ich also dieses Teilchen genüsslich verzehre, merke ich, wie mir die Zähne wegschmelzen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vermutlich heißt der Zahnschmelz genau deshalb so. Der durfte sich sodann an dieser Stärke-Zucker-Ladung, die ihn buchstäblich wegfrisst, ja wegätzt, erfreuen. Typisch westlich eben.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In diesem Moment musste ich an meine Erleuchtung denken, die ich kürzlich hatte. So, wie das mit selektiver Wahrnehmung ist, stolperte ich damals über folgendes Bildchen:</span></p>
<figure id="attachment_324402" aria-describedby="caption-attachment-324402" style="width: 378px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324402 " title="dopamin verzicht" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht.jpg" alt="dopamin verzicht" width="378" height="470" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht.jpg 1290w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-241x300.jpg 241w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-823x1024.jpg 823w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-768x956.jpg 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-1234x1536.jpg 1234w" sizes="auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px" /><figcaption id="caption-attachment-324402" class="wp-caption-text"><span style="font-family: proxima-nova;"><em><strong>Für das gesunde Leben muss man ein bisschen asketisch werden. </strong></em></span></figcaption></figure>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Konnte Facebook etwa meine Gedanken lesen? Jedenfalls trifft dieses Bild den Nagel auf den Kopf. Nahezu alles, was gesund macht, hat seinen Preis. Und der Preis heißt:</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Dopaminverzicht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Und nahezu alles, was uns krank macht, schenkt uns eine Dopaminflut. Ist das nicht ein sensationell einfacher Zusammenhang?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Moment mal, Dopamin war doch das &#8222;feel good hormone&#8220;, der Neurotransmitter, der uns Lust und Lebensfreude macht? Absolut richtig. Der uns aber auch süchtig werden lässt.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Dopamin ist der Schlüssel</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir Menschen lieben die Dopaminflut. Und bezahlen das oft genug mit Krankheit. Beispiele gefällig?</span></p>
<ul>
<li data-start="107" data-end="156"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="107" data-end="154">Fast Food &amp; stark verarbeitete Lebensmittel. </strong>Folge: Insulinresistenz, Diabetes, Fettleibigkeit, Entzündungen im Körper.</span></li>
<li data-start="107" data-end="156"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="247" data-end="283">Social Media &amp; endloses Scrollen. </strong>Folge: Konzentrationsprobleme, Depression, Angststörungen.</span></li>
<li data-start="382" data-end="406"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="382" data-end="404">Pornografie-Konsum. </strong>Folge: Dopamin-Desensibilisierung, Erektionsstörungen, soziale Isolation, Beziehungsprobleme.</span></li>
<li data-start="516" data-end="549"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="516" data-end="547">Glücksspiel &amp; Online-Wetten.</strong> Folge: Spielsucht, finanzielle Probleme, hohe Stressbelastung, Depression.</span></li>
<li data-start="640" data-end="695"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="640" data-end="693">Drogenkonsum (z. B. Kokain, Amphetamine, Alkohol). </strong>Folge: Sucht, Nervenschäden, psychische Erkrankungen, körperliche Abhängigkeit.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ja mei, was ist denn das Teigteilchen mit – meistens – Kaffee? Dopamin. Täglich. Jeden Nachmittag, ich weiß es doch. Was ist denn das tägliche Bier auf der Couch? Die Chips? Und die Menschen glauben, das bleibe ohne Folgen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Jetzt wird&#8217;s gefährlich. Denn was ist denn, wenn wir depressiv sind und uns mit den Dopaminfluten am Leben halten? Ah, oh! Könnte das vielleicht den Teufelskreis vieler Menschen in unserer Gesellschaft beschreiben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hier kommt der Trick, den die meisten einfach nicht verstehen, vielleicht von der inneren Zähigkeit gar nicht hinbekommen:</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Du musst die Dopaminkicks meiden!</strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Dann passiert das Gegenteil von &#8222;feel schlecht&#8220;. Das Gehirn stellt sich um, wir werden wieder dopaminsensitiv. Plötzlich macht die Blume wieder Spaß und wir mögen sogar Haferflocken mit ätzendem Naturjoghurt. Kurzum: Das Leben hat wieder einen Sinn. Spiel durchgespielt.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Gesundheit kann man sich machen</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Zu Zeiten von StudiVZ hatte ich mal ein Zitat im Profil stehen. Das kam von Ironman-Legende Chris McCormack:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Success in the sport is, above all else, about enduring suffering.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Erfolg im Sport bedeute vor allem, &#8222;Leiden zu ertragen&#8220;. Vielleicht münzt man das Zitat einfach um und schreibt statt &#8222;Sport&#8220; einfach &#8222;Leben&#8220;.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der hat verstanden: Wer erfolgreich sein will, muss beißen. Muss also in der Lage sein, Phasen, die sich nicht so toll anfühlen, durchzustehen, einfach weiterzugehen. Kein Drama draus zu machen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn man das zum Lebensprinzip macht, zur eigenen Lebensmaxime, fallen einem die Goldtaler vielleicht auf täglicher Basis zu. Denn unsere Physiologie kennt gar nichts anderes – <strong>das Gehirn will Dopamin, der Körper und das Lebensglück gerade nicht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Daher: <em><strong>Für das gesunde Leben muss man ein bisschen asketisch werden. </strong></em>You can&#8217;t have the cake and eat it too!</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/fuer-meinen-kurzen-spass-dopamin/">Für meinen kurzen Spaß</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gesundheitsprinzipien für das neue Jahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2022 10:17:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Life Style]]></category>
		<category><![CDATA[Paleo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wäre es nicht toll, man würde sich nicht mehr in den ganzen Irrungen und Wirrungen der Diäten, Ernährungsformen und Trainingsarten verlieren und stattdessen Prinzipien verstehen? Also quasi einmal &#8222;hinter den Vorhang&#8220; blicken, statt immer nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre es nicht toll, man würde sich nicht mehr in den ganzen Irrungen und Wirrungen der Diäten, Ernährungsformen und Trainingsarten verlieren und stattdessen <strong>Prinzipien verstehen</strong>?</p>
<p>Also quasi einmal &#8222;hinter den Vorhang&#8220; blicken, statt immer nur das Theater vorne zu sehen?</p>
<p>Das geht heute. Wir haben einmal ganz simpel Gesundheitsprinzipien zusammengefasst, die du heute ausdrucken und als täglichen Begleiter mit ins neue Jahr nehmen kannst.</p>
<p>Ist das nicht toll? Also los:</p>
<h2>Es geht um <em>Prinzipien</em>!</h2>
<p>Wann immer wir über die Vergangenheit von uns Menschen schreiben, über unsere Evolution, über unsere Entwicklungsgeschichte und dem „<a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFreN0uQHPrwLgs2Kq4LsLrzhN8ML-2FiBdqksuihzW7mY8mmgSHW6KwnFgD2a9jEnloMhfKD3DOpxdtxAAwxRi3xDI55kSr-2FFju-2BLBGSYQaHyS-2BdJKLRIuiiiinCCIBXd041TOwtRDS6n6EUj63arE6eWKVXcQ-2FkQNP-2FaUpmSzUSz-2Bz-2FHyyijNn4-2F59rD8p0A6gRoJSVpvdI7SO0eyqjnPvBwfUlK-2BdcQ-2BLax0MwXvDMdbt6AUYhfHD3U6oqwrz67WLg-3D-3DeXAe_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCVpZp7fB4ipMKA6ax1kVEsRIpMJn1ixGujAiW-2FYakdaxNIrEpASiOafJY-2Bm72jcMHtgNHWrXIgxscav9Eeiubyn-2BL-2BXzh3BjPR8ZdUZMlEq-2BTQAJfsypa11zx6OMNiHLOwpNJMN1fl5a52-2Fxcy1Pe6tqZpQ65z1L493MpZcDWd48-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFreN0uQHPrwLgs2Kq4LsLrzhN8ML-2FiBdqksuihzW7mY8mmgSHW6KwnFgD2a9jEnloMhfKD3DOpxdtxAAwxRi3xDI55kSr-2FFju-2BLBGSYQaHyS-2BdJKLRIuiiiinCCIBXd041TOwtRDS6n6EUj63arE6eWKVXcQ-2FkQNP-2FaUpmSzUSz-2Bz-2FHyyijNn4-2F59rD8p0A6gRoJSVpvdI7SO0eyqjnPvBwfUlK-2BdcQ-2BLax0MwXvDMdbt6AUYhfHD3U6oqwrz67WLg-3D-3DeXAe_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCVpZp7fB4ipMKA6ax1kVEsRIpMJn1ixGujAiW-2FYakdaxNIrEpASiOafJY-2Bm72jcMHtgNHWrXIgxscav9Eeiubyn-2BL-2BXzh3BjPR8ZdUZMlEq-2BTQAJfsypa11zx6OMNiHLOwpNJMN1fl5a52-2Fxcy1Pe6tqZpQ65z1L493MpZcDWd48-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw0ud8E5njVH_av1AABSStI1">genetischen Mismatch</a>“, wie es Forscher nennen, zwischen unserer genetischen Ausstattung und der heutigen Umwelt, antworten uns einige offenbar besonders findige Menschen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><em>„Ja gut, das, was früher war, ist ja ganz nett. Dass unsere Vorfahren Wildschweine gejagt haben und nicht zum Bäcker gegangen sind, mag stimmen, aber die hatten ja auch eine andere Lebensweise!“</em></p>
</blockquote>
<p>Nichts verstanden, leider. Viel zu oft erleben wir noch immer (oder immer mehr), dass Menschen gar nicht <u>abstrahieren</u>. So viel Information, so wenig Leseverständnis. Sie verstehen das, was da steht, so, wie es da steht – und nicht so, wie es <em>gemeint</em> ist. Nämlich im übertragenden Sinne.</p>
<p>So posten wir neulich <a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFs4JZJYnwRBce49lA0cvXUvG-2FeMpUZCcFzHnLhvDLnPWc5IbqAXSIvKnFSJ1ooDnSf2unsf9FlCwzhMktTsT3wRvBa9cxZcSiWDZiCtEDTN3UvY5vBrO8SzUxSWzX2R-2FqyZv0rZ8Xoig6Piig7jOVvXip-2Fm0VCG34NqCAwFgvR7LlfZ34LWjjsAhJfT3tAfUofms06Uasg7IovofWwA8-2FoWjGMwMQN4tyMX-2BkiLG0h9bVsTo_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUC-2FJ0-2BVGdy61cFanIlx49SZRJsgL7zD-2Bzfb5bJFEDF-2F6ZbwVtCSu3HKO59BXXoUbuq-2FsqFs27b9X0-2BG5wvxRnGJg7ta4l0DoLOeeKlNtqMtX-2Bde76zjypkMm3CMwdpE0p9wOujxOc1XubvkMHWLWSjGq5w-2Bc8-2FUU-2BTSF3Wjga4NrU-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFs4JZJYnwRBce49lA0cvXUvG-2FeMpUZCcFzHnLhvDLnPWc5IbqAXSIvKnFSJ1ooDnSf2unsf9FlCwzhMktTsT3wRvBa9cxZcSiWDZiCtEDTN3UvY5vBrO8SzUxSWzX2R-2FqyZv0rZ8Xoig6Piig7jOVvXip-2Fm0VCG34NqCAwFgvR7LlfZ34LWjjsAhJfT3tAfUofms06Uasg7IovofWwA8-2FoWjGMwMQN4tyMX-2BkiLG0h9bVsTo_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUC-2FJ0-2BVGdy61cFanIlx49SZRJsgL7zD-2Bzfb5bJFEDF-2F6ZbwVtCSu3HKO59BXXoUbuq-2FsqFs27b9X0-2BG5wvxRnGJg7ta4l0DoLOeeKlNtqMtX-2Bde76zjypkMm3CMwdpE0p9wOujxOc1XubvkMHWLWSjGq5w-2Bc8-2FUU-2BTSF3Wjga4NrU-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw3YrdUSoi4upqNEFWnlJoql">ein Bild vom amerikanischen Fitnesspapst Jack Lalanne</a> (2011 im Alter von 96 Jahren verstorben), der Jahrzehnte lang wie kein anderer die US-Bürger zum gesunden Lebensstil gebracht hat, mit dem Zitat: „Würden Sie Ihren Hund morgens aufwecken und ihm eine Tasse Kaffee, eine Zigarette und einen Donut geben? Sie würden den Hund umbringen!“</p>
<p><strong>Er spielte darauf an, dass zig Millionen US-Bürger jeden Morgen mit Kaffee, Zigarette und Donut in den Tag starten und sich dann wundern, dass sie krank sind. </strong>Was hat das mit dem Hund zu tun? Genau, reichlich wenig.</p>
<p>Mit diesem rhetorischen Mittel versuchte Jack Lalanne uns in eine Meta-Perspektive zu bekommen, damit wir besser verstehen, wie weit weg wir – in unserer Wohlstandsbubble – eigentlich von einer <em>natürlichen</em> Ernährung sind, die jedes Lebewesen auf dieser Erde normalerweise isst.</p>
<p>Es geht also weder um den Hund, noch um einen Donut oder den Kaffee an sich. Trotzdem kommentierte jemand: „Der Hund verträgt ja auch viele Dinge nicht, die ein Mensch gut verträgt“. Ach, nein? Ehrlich? :-)</p>
<p>Wenn wir also über unsere Genetik sprechen, die in drei Millionen Jahren geformt wurde und die uns noch heute prägt, und wir dann zu Naturvölkern schauen oder versuchen zu rekonstruieren, was so ein Jäger und Sammler vor 15.000 Jahren gegessen hat, <strong>dann tun wir das, um <u>Prinzipien</u> abzuleiten, damit wir den <em>gengerechten</em> Lebensstil <em>emulieren</em> können – nicht <em>kopieren</em>! </strong></p>
<h2>Prinzipien einer gesunden Ernährung</h2>
<p>Der Physiologe Loren Cordain (und seine Kollegen) haben zur „Paläo-Ernährung“ sensationelle Arbeiten publiziert (<a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFlC9piX0u7ImWd9OMgO3TQYAvIoObTIOSd8OOAnq2gL30c6TZToF7NeP47vGdnKoWxYrijmMypTj9X3A6CLJT7JVuQGZVSaaoJPPdXp-2BmeefHW-2BI2tz5kdNnfImbiQbgEoW45b2Ggl5bn1VjJBBVX5YZkrGt8rVVVwmtg7qPl1RSIwj72S5AblBlt568LcdHBIYHknRAQRAvbdrhAYXqgE6bunu7tD-2FJ3slE81eUNTGu54UQ_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCD5krtdCjrRCp9v-2BdwVo8AtgKOm9bBe5vvgTQ7mHNz5y1l1jHrm36PeEnUHkylt-2FJBoxdjiiUog8n97wyeuKzPV7JjKihyQ10vXENyPmiZbPM5uF3njBLZck7qA-2BMPOexXWKuhNrnDl-2FWrN1ZIH0L-2FOIJQMAxzWqMIQcMToDPaU4-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFlC9piX0u7ImWd9OMgO3TQYAvIoObTIOSd8OOAnq2gL30c6TZToF7NeP47vGdnKoWxYrijmMypTj9X3A6CLJT7JVuQGZVSaaoJPPdXp-2BmeefHW-2BI2tz5kdNnfImbiQbgEoW45b2Ggl5bn1VjJBBVX5YZkrGt8rVVVwmtg7qPl1RSIwj72S5AblBlt568LcdHBIYHknRAQRAvbdrhAYXqgE6bunu7tD-2FJ3slE81eUNTGu54UQ_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCD5krtdCjrRCp9v-2BdwVo8AtgKOm9bBe5vvgTQ7mHNz5y1l1jHrm36PeEnUHkylt-2FJBoxdjiiUog8n97wyeuKzPV7JjKihyQ10vXENyPmiZbPM5uF3njBLZck7qA-2BMPOexXWKuhNrnDl-2FWrN1ZIH0L-2FOIJQMAxzWqMIQcMToDPaU4-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw0ASEKoex06YPB73YERPjoG">Q</a>, <a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFlC9piX0u7ImWd9OMgO3TQaBRXcG588CqYb0uFYpd7-2B6S5Mo5zGVK64KDw-2Bv1wOo9eA7yFwA6B4XPFLJ7Jkg4KMDL-2F5fDg-2F-2FPKKU3weU2-2Blr1dW0YOn9bUKG92oiHgw4IGoVSWi-2BQ-2FEgSeNvmS22iMhGG7c4YG-2BylXNFFp43tDPpwSe5mSxqdw8ZvywCHdHY5Vmpeu1YH29YtCqlXzFybb-2BqjJDwsL61lemTv2ao177XdeTd_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCbYogI6HEfpf0k4SGV0CgL5ePNDWdV4TZ6RNn6cMeoEdc-2BHrAzLqUxei-2BkhRNyBXZobwrPBURDPAZsnOtV-2Fk2VWJRXE9NnJuLDcGxUDdxtyzO34Fm1EpReQ1S5f3xh0UhnNZjYr6yg-2FL4Zl0SXeAo53y3WhXHMntl88iCRtIPL00-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFlC9piX0u7ImWd9OMgO3TQaBRXcG588CqYb0uFYpd7-2B6S5Mo5zGVK64KDw-2Bv1wOo9eA7yFwA6B4XPFLJ7Jkg4KMDL-2F5fDg-2F-2FPKKU3weU2-2Blr1dW0YOn9bUKG92oiHgw4IGoVSWi-2BQ-2FEgSeNvmS22iMhGG7c4YG-2BylXNFFp43tDPpwSe5mSxqdw8ZvywCHdHY5Vmpeu1YH29YtCqlXzFybb-2BqjJDwsL61lemTv2ao177XdeTd_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCbYogI6HEfpf0k4SGV0CgL5ePNDWdV4TZ6RNn6cMeoEdc-2BHrAzLqUxei-2BkhRNyBXZobwrPBURDPAZsnOtV-2Fk2VWJRXE9NnJuLDcGxUDdxtyzO34Fm1EpReQ1S5f3xh0UhnNZjYr6yg-2FL4Zl0SXeAo53y3WhXHMntl88iCRtIPL00-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw2rejSu1jEbqQuAgAIl3W4f">Q</a>), die genau auf diese Kernmerkmale eingehen und herausarbeiten, über welche <em>Prinzipien</em> wir hier sprechen, wenn es um Ernährung geht:</p>
<ul>
<li><strong>Prinzip Eiweiß</strong>: Unsere Vorfahren haben wesentlich mehr Protein gegessen als wir. Und es ist ja jetzt wirklich eine Binsenweisheit mittlerweile, dass mehr Protein in der Nahrung viele gesundheitlichen Vorteile bietet.</li>
<li><strong>Prinzip Fleisch</strong>: Eiweiß ist vermutlich das zentrale Prinzip. Es kristallisiert sich jedoch zunehmend heraus, dass Fleisch an sich ein Prinzip ist, da es viele Stoffe mit sehr förderlichen Wirkungen liefert, die der Körper nicht mehr selbst bilden kann. Eine gewisse Menge an Fleisch sollte jede gesunde Ernährung beinhalten.</li>
<li><strong>Prinzip Kohlenhydrate</strong>: Raffinierte Kohlenhydrate kennt unser Körper nicht. Die Rede ist von Mehlen und Zucker in Reinform. Versteht jeder, nicht wahr? Eine Wurzelknolle, in unserer Sprache: Kartoffel und Karotte, haben unsere Vorfahren sicher auch schon mal gesehen.</li>
<li><strong>Prinzip Gräser</strong>: Der Mensch isst Gräser, also Getreide, in weiten Teilen von Europa erst seit rund 6000 Jahren. Das macht nur mickrige 0,2 % unserer Entwicklungsgeschichte seit Australopithecus. Heute ernähren wir uns hauptsächlich davon. Meistens auch noch in hochverarbeiteter Form. Vielleicht nicht ganz so gesund?</li>
<li><strong>Prinzip Fett</strong>: Die Fettsäuren-Komposition vom Wildtier ist eine völlig andere als die, die wir heute zuführen. Bewegtes Fleisch ist gesundes Fleisch. Drum tun dem Körper einfach ungesättigte Fettsäuren gut, die sich z. B. im Olivenöl finden. Alternativ nimmt man halt Wildfleisch oder Fleisch vom Weidetier.</li>
<li><strong>Prinzip essentielles Fett</strong>: Der Mensch „garniert“ fast alle seine Lebensmittel heutzutage mit raffinierten Speiseölen, die oft reich an pflanzlichen Omega-6-Fetten sind. Kannten unsere Vorfahren nicht. Stattdessen haben die mehr Omega 3 gegessen, vor allem in Form von marinen Quellen, nämlich DHA und EPA. Stichwort <a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFuH8-2B5hGK6iyoEU7yj7LRpmBMzuNok1q3WF6wJsSNvW1-2BRDsS077V6W9u17zLerxyeCGXHZBGwqv9RIizkfZLKyy-2FB7lQQToCFrqWWlEelZGoeaLA9HVSkQjNv4MoiD7w1pla4w-2FuMDLIgauf0EMFRCFZ7c3xtnFu6EjsWfsQPc2M7ixguGQxDXUXe3Q9edpDc7Su2GcEKLJZ0sJio1Oak6f-2B385wJVitpCfBtQbb6grlsV7UKL9hY-2FZwi6KCHBSnQ-3D-3DTUas_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCUcAJlKd29cgn73sHkHwZZMIVNty7-2FPuOWBEGdZ2yFHkz0okneKvjMeQGcqnDqlJ9PuDEfRfqHQw0KqH-2Fy37IbsfemJ-2FQIKMJDL-2BDT7mxo5EdjTcIWIIT-2BdwVtONDdzB45COJ-2FI1xcUjfFmUoVThMMYoMfLm0cJnckawiS5WpqsU-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFuH8-2B5hGK6iyoEU7yj7LRpmBMzuNok1q3WF6wJsSNvW1-2BRDsS077V6W9u17zLerxyeCGXHZBGwqv9RIizkfZLKyy-2FB7lQQToCFrqWWlEelZGoeaLA9HVSkQjNv4MoiD7w1pla4w-2FuMDLIgauf0EMFRCFZ7c3xtnFu6EjsWfsQPc2M7ixguGQxDXUXe3Q9edpDc7Su2GcEKLJZ0sJio1Oak6f-2B385wJVitpCfBtQbb6grlsV7UKL9hY-2FZwi6KCHBSnQ-3D-3DTUas_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCUcAJlKd29cgn73sHkHwZZMIVNty7-2FPuOWBEGdZ2yFHkz0okneKvjMeQGcqnDqlJ9PuDEfRfqHQw0KqH-2Fy37IbsfemJ-2FQIKMJDL-2BDT7mxo5EdjTcIWIIT-2BdwVtONDdzB45COJ-2FI1xcUjfFmUoVThMMYoMfLm0cJnckawiS5WpqsU-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw1k8rJtCr4dYA2pUZbgX0Wg">Omega-3-Index</a>. Sollte man einfach mal verstehen &#8230; und handeln.</li>
<li><strong>Prinzip Mikronährstoffdichte</strong>: „Der Steinzeit-Mensch hatte doch auch keine Vitaminpillen, oder?“ Dafür hatte die Nahrung unserer Vorfahren in der Regel eine wesentlich höhere Mikronährstoffdichte. Wenn du das Prinzip verstehst, dann emulierst du es, oder? Heißt für viele: mit einer Multivitamin-Kapsel am Tag.</li>
<li><strong>Prinzip Makronährstoffe</strong>: Wir essen nicht nur das Falsche, wir führen es auch in einem komischen Verhältnis zu. Ernährungsextreme sind heute in, die einen essen &#8222;low fat&#8220;, die anderen &#8222;no carb&#8220; – tatsächlich ist es für die meisten von uns wohl das beste, wenn wir möglichst ausgeglichen essen, das heißt weder high carb, noch high fat.</li>
<li><strong>Prinzip glykämische Last</strong>: Wir essen zu viele Kohlenhydrate, aber vor allem zu viele raffinierte und schnell verfügbare. Das macht Achterbahn mit unserem Blutzuckerspiegel. Weiß doch jedes Kind. Daher sollte die glykämische Last niedriger ausfallen. Statt Teigtasche gibt’s halt Apfel und Rosenkohl.</li>
<li><strong>Prinzip Ballaststoffe</strong>: Eine Ernährung auf Basis von raffinierter Kost (Bäckerei!) enthält zu wenig Ballaststoffe. Das Darmmikrobiom muss gefüttert werden. Wildpflanzen enthalten oft viel mehr Ballaststoffe als moderne Zuchtformen. Drum müssen wir uns extra bemühen, genug davon zu essen. Pflanzliche Fasern sind wichtig – drum isst man die Karotte halt mal roh.</li>
<li><strong>Prinzip Kalium</strong>: Ständig wird über „Salz“ gestritten. Mal darfst du Salz essen, mal sollst du es meiden. Die Wahrheit ist, dass es um Kalium geht. Uns fehlt Kalium in der Nahrung. Kalkulationen zeigen, dass unsere Vorfahren bis zu 10 g Kalium am Tag zugeführt haben. Stichwort Obst, Gemüse, natürliche Kost – Kaliumbomben. Natürlich darf man das dann salzen, weil die Kalium:Natrium-Ratio stimmig ist.</li>
<li><strong>Prinzip Milchprodukte</strong>: Milchprodukte sind eine hervorragende Nährstoffquelle. War ein Überlebensvorteil in der Bronzezeit. Leider stehen die noch kürzer auf dem Speiseplan als Gräser. Heißt: Wenn du gesundheitliche Probleme hast, dann solltest du eine Zeit lang mal darauf verzichten. Könnte sich lohnen. Ansonsten helfen die sicherlich, Prinzip Eiweiß einzuhalten.</li>
</ul>
<p>Das sind <em>Prinzipien</em> einer gesunden Ernährung. Wer würde ernsthaft anzweifeln, dass eine Ernährung auf Basis von überwiegend unverarbeiteten Lebensmitteln, mit reichlich Obst, Gemüse, qualitativ hochwertigem Fleisch bzw. vielen mageren Proteinen, guten Fetten, vielen Ballaststoffen und so weiter … gesund ist? Niemand muss also so leben wie früher. Aber um gesund zu bleiben, muss man <em>Prinzipien</em> verstehen.</p>
<p><strong>Natürlich bist du ein Individuum, das die o. g. Prinzipien in das persönliche Leben integrieren muss – daher wird dann jeder von uns eine leicht abgewandelte Form davon im Alltag haben. </strong>Ob Kaffee dann dazu gehört oder nicht, musst du rausfinden. Wenn wir die Prinzipien &#8222;Nix zuführen&#8220; (= mal fasten) oder &#8222;Nicht ständig das Gleiche&#8220; (= Nahrungsmittelvielfalt), die sich in drei Millionen Jahren sicher auch stark eingebrannt haben, beherzigen, dann gibt&#8217;s halt wirklich auch mal gar keinen Kaffee. So what?</p>
<p>Halten wir fest: Es geht nicht um Hunde. Es geht auch nicht um ein <a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFs4JZJYnwRBce49lA0cvXUtafutcELcVO9-2BgjAsD6Vm8anDvDPi2VmWRJ-2FIvvqCGvt56I2U0b78kZBdZMHW14mHvhRa3Bkm6K-2Fuuu0GKLCALnde-2B7GqH62Z-2FSbaXzR9bI5XY1qF66-2ByYKlLhSVufKryXHGVCOr7d6Xus-2B14L8zf3klpiYFs9ZTy5sRgQ9MUL5wDjbICZ16bfZ5-2FHMq6zuveYt75PUM77AvsmsWlRd9-2FDoMdh_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCBHasMwl-2FSMOTPlPERzl9OUWvaC0MaOVzxE20Hu-2FxaUpbhPeGKMWnqx62zgCz-2B-2BZ5nsLY4ZbzQyWSOziwE4DRHzsbA7Q7dW6d1I05u4EYFxEPWVnlbH1hEzeJ3b6fWCQbYY32dlL8ewhCF3XY3374BB6YAwl-2F5eKyXgOgIesURJg-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFs4JZJYnwRBce49lA0cvXUtafutcELcVO9-2BgjAsD6Vm8anDvDPi2VmWRJ-2FIvvqCGvt56I2U0b78kZBdZMHW14mHvhRa3Bkm6K-2Fuuu0GKLCALnde-2B7GqH62Z-2FSbaXzR9bI5XY1qF66-2ByYKlLhSVufKryXHGVCOr7d6Xus-2B14L8zf3klpiYFs9ZTy5sRgQ9MUL5wDjbICZ16bfZ5-2FHMq6zuveYt75PUM77AvsmsWlRd9-2FDoMdh_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCBHasMwl-2FSMOTPlPERzl9OUWvaC0MaOVzxE20Hu-2FxaUpbhPeGKMWnqx62zgCz-2B-2BZ5nsLY4ZbzQyWSOziwE4DRHzsbA7Q7dW6d1I05u4EYFxEPWVnlbH1hEzeJ3b6fWCQbYY32dlL8ewhCF3XY3374BB6YAwl-2F5eKyXgOgIesURJg-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw0QZ9iGgtuxlv_erzLlon0o">Pinselohrschwein</a>. Es geht nicht mal um das Essen unserer Vorfahren und schon gar nicht darum, dass du zum Frühstück ein Reh erlegen sollst. <strong>Es geht um Prinzipien, um Gesetzmäßigkeiten, die tief in unserer Physiologie verankert sind.</strong></p>
<h2>Prinzipien für die Bewegung</h2>
<p>Übrigens kann man das auch mit Sport bzw. Bewegung machen. Und da kommt raus:</p>
<ul>
<li><strong>Prinzip kardiovaskuläre Fitness</strong>: Viel moderate, lockere Bewegung (Spazieren, Radfahren, Gartenarbeit, Haushalt, Wasserkisten tragen etc.) auf täglicher Basis</li>
<li><strong>Prinzip Training</strong>:<strong> </strong>2-3 x wöchentlich an die körperliche Belastungsgrenze gehen (Krafttraining, Ausdauersport, Sprints usw.)</li>
<li><strong>Prinzip Natur</strong>: Gerne im Freien (Stichwort Serotonin, Kälte/Wärme, Waldbaden)</li>
<li><strong>Prinzip Gemeinschaft</strong>: Besonders gerne in einem sozialen Umfeld</li>
<li><strong>Prinzip Trainingsspezifität</strong>: Am besten möglichst vielseitig (Crossfit macht es vor)</li>
<li><strong>Prinzip Spiel</strong>: „Power of play“ – spielend sporteln: Ballsport zum Beispiel</li>
</ul>
<p>(Vgl. <a href="https://trk.klclick1.com/ls/click?upn=9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFkX0YuQhF-2BDZYVXP0Z-2FqxmKv3oULKgqJuJNH47NcRpELO8eJqNWeIffsmWiThX3BrTEqxBCPmbXs0t-2Bb7b14b09GPyaSkiq4YI411Dx0vUP9puC-2BAHUURmHk6Ph-2BAzGboYKCc-2BfRgc73LREfOaF-2FM8hJKlKuKYsrVFhNLyDbuqniDGoVDmoe0Xdar6m7tGobJ6IJOy-2F0HtXr92SrE4xuYmEm7fkslkiF6LkEKSVcipyU16UsssRfawpliQ6uOyWPnbysxslsl-2BASQqzVCFWA0BY-3DSjYz_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCPzR7lkqWwHRuc6wGIj6U6kAFbRt0IcGTaevuYtY4EU36STPTWsUf9Fi9dj2kJTZXc8-2BBuOsLQDxcQExyfL5BQNn-2FKafi0G7qniQRTsnHxyI-2BaQq5Ss6Qn8WNc9BnZh9vB6FV2c0PvZwgd-2F4Yof8wVA7LsvbsCLoZmAZ3lvK-2FZwk-3D" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://trk.klclick1.com/ls/click?upn%3D9c052iz-2BVPLjaCn-2FWwJHFkX0YuQhF-2BDZYVXP0Z-2FqxmKv3oULKgqJuJNH47NcRpELO8eJqNWeIffsmWiThX3BrTEqxBCPmbXs0t-2Bb7b14b09GPyaSkiq4YI411Dx0vUP9puC-2BAHUURmHk6Ph-2BAzGboYKCc-2BfRgc73LREfOaF-2FM8hJKlKuKYsrVFhNLyDbuqniDGoVDmoe0Xdar6m7tGobJ6IJOy-2F0HtXr92SrE4xuYmEm7fkslkiF6LkEKSVcipyU16UsssRfawpliQ6uOyWPnbysxslsl-2BASQqzVCFWA0BY-3DSjYz_udT3v8hfWpShd4l40iR1YlNXMO9T1f6fGRNh7LZghm87komc66xI40-2B02IAVEKgSH5touvzTkKLOaQOaOPtQgZH78-2F50grCKSlfo8f0wx-2BtS3YkWuz6tiC86zO3aKYq1764RmdtRTJx7dsvX6vrqfm6LLMdFLkrDHJDSPwgc6zaLRmsfP9BFmmlHKddxPWb17X7smShaEQlwkmzx8luOfT4YQzS9sYGlKe9Ub3KHMeiDKaRwgSHRMHgRwgYFXXUCPzR7lkqWwHRuc6wGIj6U6kAFbRt0IcGTaevuYtY4EU36STPTWsUf9Fi9dj2kJTZXc8-2BBuOsLQDxcQExyfL5BQNn-2FKafi0G7qniQRTsnHxyI-2BaQq5Ss6Qn8WNc9BnZh9vB6FV2c0PvZwgd-2F4Yof8wVA7LsvbsCLoZmAZ3lvK-2FZwk-3D&amp;source=gmail&amp;ust=1672132808188000&amp;usg=AOvVaw2ucXoR3Zw1Y3BLBpzNHEcJ">Q</a>) Klingt … einleuchtend. Nicht wahr? Deckt sich mit Erkenntnissen aus der modernen Sportwissenschaft.</p>
<h2>Das Leben ist leicht &#8230; manchmal</h2>
<p><strong>Niemand muss sich fragen, wie konkret ein Neandertaler trainiert hat, wenn man &#8230; <em>Prinzipien</em> versteht. </strong>Und die waren die letzten hunderttausend Jahre gültig und werden auch in tausend Jahren noch gültig sein. Ist das nicht ein unfassbar erleichternder Gedanke?</p>
<p>Drum: Man stelle sich vor, man würde diese Prinzipien-Liste in ein Word-Dokument kopieren, ausdrucken und im neuen Jahr danach handeln. Das könnte es gewesen sein.</p>
<p>Wow! :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/gesundheitsprinzipien-fuer-das-neue-jahr/">Gesundheitsprinzipien für das neue Jahr</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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