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	<title>Longevity - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Mar 2026 13:55:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Longevity - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Vitamin-D-Mangel durch Getreide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären. Deutschland, das D-Mangel-Land Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären.</p>
<h2>Deutschland, das D-Mangel-Land</h2>
<p>Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin D versorgt.</p>
<p><strong>Die Frage ist: Wie kommt&#8217;s?</strong></p>
<p>Auf Anhieb würde mir persönlich einfallen, dass die Zufuhr einfach nicht passt. Vitamin D kommt kaum in der Nahrung vor und ab spätestens Oktober bis März/April reicht die UV-Strahlung nicht aus, um genug VitD in der Haut selbst zu bilden (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5037520/">Q</a>).</p>
<p>Ohne Ergänzung sind das also mindestens vier ganze Monate, in denen der Körper keine exogene bzw. endogene Vitamin-D-Quelle hat. Auch das im Fettgewebe gespeicherte VitD reicht nicht – lässt sich schon an den niedrigen Spiegeln erkennen.</p>
<p>Und die wurden beispielsweise vom RKI via <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26162848/">Rabenberg et al. 2015</a> publiziert. Die Ergebnisse habe ich hier einmal zusammen mit zwei Datenpunkten aus <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24849-9">Tabriz et al. (2025)</a> vereinfacht darstellen lassen:</p>
<figure id="attachment_324982" aria-describedby="caption-attachment-324982" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-324982 size-full" title="Vitamin D Werte in Deutschland" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png" alt="Vitamin D Werte in Deutschland" width="2560" height="1270" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-300x149.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1024x508.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-768x381.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1536x762.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-2048x1016.png 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324982" class="wp-caption-text"><em><strong>Vitamin-D-Werte in Deutschland</strong></em></figcaption></figure>
<p>Was fällt auf? Genau: Nach Definition vom RKI sind die Deutschen <strong>in 7-8 Monaten von 12 inadäquat mit Vitamin D versorgt</strong>. Setzt man Referenzwerte nach <a href="https://www.mdpi.com/2218-1989/15/4/264">Publikationen</a> etwas höher an (≥ 75 nmol/l) , findet man eine ganzjährige Unterversorgung.</p>
<h2>Ernährung macht VitD-Mangel</h2>
<p>Was, wenn nicht nur saisonale Schwankungen entscheidend wären, sondern auch das, was man in den Mund steckt? Das im vorigen Beitrag verlinkte Cordain-Werk liefert dazu spannende Einsichten, Zitat:</p>
<blockquote><p>In Tierversuchen ist seit langem bekannt, dass ein übermäßiger Verzehr von Getreide bei einer Vielzahl von Tieren, darunter auch Primaten, zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann.</p></blockquote>
<p>Jetzt wird&#8217;s spannend. Denn ohne darauf im Detail einzugehen, gibt es mindestens drei Faktoren wie diese getreidelastige Nahrung einen Vitamin-D-Mangel  (= niedriger 25-OHD-Spiegel im Blut) hervorrufen kann:</p>
<ol>
<li><strong>Calcium-Mangel primär:</strong> Fehlt Calcium muss das aktive VitD-Hormon Calcitriol ansteigen, was wiederum die Speicherform (25-OHD) im Blut wegreagiert.</li>
<li><strong>Calcium-Mangel sekundär</strong>: Wenn beispielsweise eine phytatreiche Kost dazu führt, dass weniger Calcium aufgenommen wird – größter Phytatlieferant hierzulande: Getreide. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40409467/">Q</a>)</li>
<li><strong>Entzündungen:</strong> Entzündungen steigern die Bildung vom aktiven VitD Calcitriol und lassen dadurch 25-OHD sinken – Entzündungen sind oft hausgemacht, vor allem im Darm.</li>
</ol>
<p>Hier setzen Studien an.</p>
<h2>Konkrete Beispiele</h2>
<p><strong>Beispiel Zöliakie.</strong> Die Krankheit macht auch die Knochen kaputt. Erstens ist die Ca-Aufnahme verringert und zweitens liegt eine chronische Darmentzündung vor. Resultat: niedrige VitD-Spiegel (Speicherform im Blut), viel systemisches Calcitriol macht hohe Knochenresorption.</p>
<p>→ Folglich normalisieren sich VitD-Spiegel bei glutenfreier Kost (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36676999/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10495140/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8963631/">Q</a>). Und die Knochenmasse gleich mit. Ohne eine Ergänzung.</p>
<p><strong>Beispiel IBS-D (Reizdarm). </strong>In Studien findet man häufig ein &#8222;Entzündungsmarker-Profil wie bei Zöliakie&#8220; und verringerte VitD-Spiegel. Natürlich.</p>
<p>→ Die VitD-Spiegel steigen bei einer Low-FODMAP-Ernährung (wenig Getreide) drastisch an. Ohne eine Ergänzung. Siehe Abb. unten. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33801020/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32498383/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7353020/">Q</a>)</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png"><img decoding="async" class="wp-image-324993 aligncenter" title="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png" alt="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" width="637" height="587" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png 1186w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-300x276.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-1024x943.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-768x707.png 768w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a></p>
<p>Wie immer sollte man vorsichtig mit voreiligen Schlüssen sein – die saisonale Blutwertbestimmung hat sicher Einflüsse auf die Ergebnisse.</p>
<p>Nichtsdestotrotz liefern die Daten Hinweise darauf, dass die Ernährung ein gewisses metabolisches Profil begünstigt, das die VitD-Spiegel senken kann. Krankheit ist jedoch nur der Endpunkt dieser Störung.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ich möchte daran erinnern, dass Gliadin-Antikörper in manchen Population in sehr hoher Frequenz (bis 30 %) gemessen werden – faktisch an Zöliakie erkrankt und diagnostiziert sind in der Regel etwa bis 2 % der Menschen. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39660199/">Q</a>)</p>
<h2>Ursache für tiefe Spiegel ist komplex</h2>
<p>Über unterschiedliche Wege kann Ernährung offenbar Einfluss auf die VitD-Spiegel haben.</p>
<p><strong>Bitte nicht falsch verstehen an der Stelle:</strong> Ich halte eine sinnvolle VitD-Ergänzung für essentiell, insbesondere über die sonnenarmen Monate. Die Frage ist nur, wie viel wirklich nötig ist und ob Vitamin D alleine die adäquate Strategie ist. Vermutlich nein.</p>
<p>Was nötig ist, um den Körper so gesund zu halten, dass man eine gute VitD-Basis hat, ist seit 12 Jahren Thema dieses Blogs.</p>
<div style="background: #f0f0f0; padding: 1.2em 1.4em; margin: 1.5em 0; font-family: inherit; color: #333; line-height: 1.7;">
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;"><strong><span style="color: #333333; font-family: inherit; background-color: #f0f0f0;">Warum sind die VitD-Spiegel wichtiger als die Calcitriol-Spiegel?<br />
</span></strong><br />
Calcitriol ist das aktive Vitamin-D-Hormon. Es steigt systemisch vor allem unter Calcium-Mangel an.</p>
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;">Alle Zellen brauchen Calcitriol, um normal zu funktionieren. Aber <em>nicht dieses systemische.</em> Denn die Zellen basteln sich ihr Calcitriol in viel höheren Mengen lokal und intrazellulär aus 25-OHD (&#8222;Vitamin D im Blut&#8220;) selbst – über ihr eigenes Enzym.</p>
<p style="margin: 0;">Daher kann es auch bei hohen systemischen Calcitriol-Spiegeln zu einem funktionellen Calcitriol-Mangel in den Zellen kommen – wenn das Substrat 25-OHD fehlt. <em>Aha!</em></p>
</div>
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		<title>Alzheimer besiegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD: Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen. Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch: Wenn wir diesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD:</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-324868 aligncenter" title="bild.de alzheimer heilen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png" alt="bild.de alzheimer heilen" width="579" height="149" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png 2158w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-300x77.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1024x264.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-768x198.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1536x396.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-2048x528.png 2048w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /></p>
<p>Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen.</p>
<p>Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch:</p>
<blockquote><p>Wenn wir diesen komplexen Code knacken, könnten wir endlich Medikamente entwickeln, die Alzheimer heilen können.</p></blockquote>
<h2>Blog-Leser kennen den magischen Stoff</h2>
<p>Amerikanische Forscher lächeln bei solchen Aussagen verschmitzt. Denn soeben wurde <a href="https://www.cell.com/cell-reports-medicine/fulltext/S2666-3791(25)00608-1">eine Studie</a> publiziert, in der Alzheimer – zumindest im Tiermodell – nicht nur verlangsamt oder gestoppt, <strong>sondern geheilt wurde</strong>.</p>
<p>Nicht: der &#8222;komplexe Code&#8220; könnte bald geknackt sein. Er wurde grade ganz real geknackt. Die Wissenschaftler haben nämlich den ultimativen Alzheimer-Bottleneck in den Gehirnen von Mäusen und höchstwahrscheinlich auch in den Gehirnen von Menschen entdeckt:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>NAD+</strong></em></p>
<p>Kennste, kennste? Nein? Dann lies am besten das Handbuch oder beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/energiehaushalt/nicotinamidadenindinukleotid/">den Artikel hier</a>.</p>
<p>Kurz: Ein Schlüsselmolekül im Energiehaushalt von Zellen. Fehlt NAD, bricht der Energiestoffwechsel zusammen. Blöd: Aus verschiedenen Gründen sinkt der NAD-Spiegel bei Alzheimer.</p>
<h2>NAD kehrt Alzheimer um</h2>
<p>Wie löst man das Problem? Nun, bekanntermaßen gibt es dafür einige Wege. Bei fortgeschrittener Erkrankung muss es aber möglicherweise ein Medikament sein. Das heißt hier: <strong>P7C3-A20.</strong></p>
<p>P7C3-A20 kurbelt die Bildung von <strong>NAD</strong> mächtig an. Dadurch bleiben Neuronen energetisch funktionsfähig und sterben nicht ab – selbst unter starkem neurodegenerativem Stress.</p>
<p>Die Forscher fassen zusammen:</p>
<div style="background: #f2f2f2; padding: 16px 20px; border-radius: 6px; margin: 20px 0;">
<ul style="margin: 0; padding-left: 20px;">
<li>Die Aufrechterhaltung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>verhindert AD bei Mäusen</strong></li>
<li>Die Wiederherstellung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>kehrt fortgeschrittene AD bei Mäusen um</strong></li>
<li>Multiomik-Untersuchungen an AD-Gehirnen von Menschen und Mäusen identifizieren Knotenpunkte für die Umkehrung von AD beim Menschen</li>
</ul>
</div>
<p>Herrlich!</p>
<h2>Mehr NAD hausgemacht</h2>
<p>NAD-Werte, auch im Gehirn, lassen sich präventiv auf vielfältige Weise stabilisieren. Sehr wahrscheinlich schon durch Sport, daher wirkt Sport auch alzheimerpräventiv (<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apha.13921">Q</a>). Nichts Neues. Viele Wege könnten nach Rom führen.</p>
<p><strong>P7C3-A20 </strong>setzt an der enzymatischen Schlüsselstelle der NAD-Bildung an, wo aus <strong>Vitamin B3</strong> (<em>Nicotinamid</em>) das inzwischen bekannte <strong>NMN</strong> (<em>Nicotinamidmononukleotid</em>) wird und daraus blitzschnell &#8230; the holy <strong>NAD </strong>(s. Abb.)<strong>.</strong></p>
<figure id="attachment_324875" aria-describedby="caption-attachment-324875" style="width: 1080px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324875 size-full" title="NAD Synthese" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png" alt="NAD Synthese" width="1080" height="374" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png 1080w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-300x104.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-1024x355.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-768x266.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption id="caption-attachment-324875" class="wp-caption-text"><strong><em>NAD-Synthese vereinfacht </em></strong></figcaption></figure>
<p>Zumindest NR – als Vorstufe von NMN – ist in der EU als NEM zugelassen. Aber, aber&#8230; Ein partizipierender Forscher warnt schon davor, &#8222;diese Strategie mit <strong>frei verkäuflichen NAD+-Vorläufern</strong> zu verwechseln&#8220;, denn die würden – im Gegensatz zum Medikament – <span style="text-decoration: underline;">viel zu stark</span> wirken :-)</p>
<p>Mein Take hier wäre: Aus zellbiologischer Sicht ist nicht entscheidend, ob NAD über NMN/NR oder pharmakologisch erhöht wird – relevant sind Höhe, Dauer, Lokalisation und Kontext der NAD-Verfügbarkeit, aber die Quelle ist sekundär.</p>
<h2>Da gibt es noch was</h2>
<p>Natürlich möchte ich betonen, dass auch ich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> empfehle, NMN einzunehmen, &#8222;um Alzheimer zu heilen&#8220;. Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Alzheimer weit fortgeschritten ist, hilft später vielleicht so ein Medikament.</p>
<p>Ich persönlich werde die Forschungslage weiter intensiv verfolgen. Denn: erstens, könnte uns bald viel Leid erspart bleiben. Und: zweitens, ganz eigennützig, weil ich Träger des bekannten &#8222;Alzheimer-Gens&#8220; APOE4 bin.</p>
<p>Das war ja nicht mal die einzige positive Nachrichten, die wir quasi zu Weihnachten über Alzheimer gehört haben. Es gab da weitere:</p>
<ul>
<li>Sehr hohe Dosen der Aminosäure Arginin konnte in Alzheimer-Tiermodellen auch erstaunliche Effekte erzielen. Da heißt es:<em> &#8222;Arginin ist ein sicherer und kostengünstiger Kandidat als Medikament gegen Alzheimer.&#8220; </em>(<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S019701862500155X">Q</a>)</li>
<li>Außerdem erwies sich Spermin, eng verwandt mit Spermidin, ein körpereigenes Polyamin, das man auch essen kann, als wirkungsvoller Kandidat gegen zelluläre Schäden bei Alzheimer – jedenfalls beim Fadenwurm. :-) (<a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-65426-3">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Spannender könnte es nicht sein.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">Alzheimer besiegt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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