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	<title>Stoffwechsel - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Jul 2026 10:30:02 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Stoffwechsel - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Neulich mit Claude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch. Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das. Mit KI das eigene Genom analysieren In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch.</p>
<p>Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das.</p>
<h2>Mit KI das eigene Genom analysieren</h2>
<p>In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede ist von der KI Claude.</p>
<p>Und die hat mich neulich gut verarscht.</p>
<p>Wer schon länger liest, weiß, dass ich mal mein komplettes Genom habe sequenzieren lassen. Ich kenne also theoretisch alle meine Genvarianten.</p>
<p>Und sich damit zu befassen ist sehr unterhaltsam und spannend.</p>
<p>Man lernt zwar nicht unbedingt ganz Neues – vieles weiß man schon, wenn man lebt und in den Spiegel guckt.</p>
<p>Aber manchmal kommen doch ganz nette Sachen raus.</p>
<h2>Chris aka Methusalem</h2>
<p>Bei mir wäre da beispielsweise <strong>FOXO3</strong> (vormals FOXO3A). Das berühmte Langlebigkeitsgen.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Das ist quasi ein Resilienzbooster. Denn wenn es aktiv ist – es wird durch sämtliche Stressoren aktiviert, vor allem bei niedrigem Insulin –, aktiviert es quasi alle wichtigen Schutzgene, die die Zelle robuster machen, z. B. DNA-Reparaturgene.</p>
<p>Die wichtigste FOXO3-Mutation wird unter <strong>rs2802292</strong> beschrieben – das G-Allel davon wurde in zahlreichen Studien mit einer höheren Wahrscheinlichkeit außergewöhnlicher Langlebigkeit in Verbindung gebracht.</p>
<p>Ich bin doppelter Träger (homozygot vererbert, also von Mama und Papa) für nahezu alle FOXO3-Varianten, die mit besserer FOXO3-Funktion und Langlebigkeit assoziiert sind.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt irgendwo im Bereich von 5 % oder darunter. Das ist zwar keine Eintrittskarte für das ewige Methusalem-Leben – das entscheidet ein Gen alleine nicht.</p>
<figure id="attachment_325142" aria-describedby="caption-attachment-325142" style="width: 795px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325142 " title="foxo3 methusalem gen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png" alt="foxo3 methusalem gen" width="795" height="290" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png 1698w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-300x110.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1024x374.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-768x280.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1536x561.png 1536w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /><figcaption id="caption-attachment-325142" class="wp-caption-text"><strong><em><a href="https://www.deutschlandfunk.de/das-methusalem-gen-100.html">Quelle</a> </em></strong></figcaption></figure>
<p>Aber wer würde eine höhere FOXO3-Aktivität nicht gerne haben? Da bin ich zufrieden.</p>
<h2>3 Eier in der Woche?!?!</h2>
<p>Doch Claude wollte mir in die Suppe spucken.</p>
<p>Ich wollte nämlich ein Panel haben, das mir hilft zu verstehen, wie ich auf Cholesterin und insbesondere Eier reagiere. Stichwort <strong>Hyperresponder</strong>.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Etwa ein Drittel der Menschen reagiert mit einem stärkeren LDL-Cholesterin-Anstieg bei Eierkonsum.</p>
<p>Und da war sich Claude schnell sicher:</p>
<blockquote><p>Der Befund ist bemerkenswert klar: du bist ein Hyperresponder, und zwar spezifisch vom &#8222;Hyper-Absorber&#8220;-Typ.</p></blockquote>
<p>Und dann schiebt er (sie, es) nach:</p>
<blockquote><p><strong>rs4245791</strong> ABCG8 T400K T/T homozygot ist der Killer-Befund.</p></blockquote>
<p>Und mit rs2072183 (GG) und rs217386 (AA) hätte ich jeweils Genvarianten im NPC1L1 (wichtig für die Cholesterinaufnahme), die verstärkend wirken, also die Cholesterinaufnahme steigern.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-325149 " title="no way" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png" alt="no way" width="390" height="287" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png 952w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-300x221.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-768x565.png 768w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></p>
<p>Ok! Mein Eierkonsum bringt mich ins Grab.</p>
<h2>Nicht so schnell</h2>
<p><strong>Doch alles daran war falsch. </strong></p>
<ul>
<li>rs4245791 ist gar nicht ABCG8 T400K – und die T-Variante wäre auch die günstigere Variante für ABCG8 T400K, definitiv kein Killer-Befund.</li>
<li>Die beiden Mutationen im NPC1L1-Gen erhöhen auch nicht die Cholesterinaufnahme – Studien sind unklar bzw. weisen eher auf das Gegenteil hin (verringerte Cholesterinaufnahme).</li>
</ul>
<p>Doch das ist gar nicht alles.</p>
<p>Denn Claude hatte bei den Empfehlungen <strong>(max. 3 Eier pro Woche!)</strong> vergessen, dass Eier ja gerade deshalb nur einen milden Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben, weil nur ein Bruchteil des enthaltenen Cholesterins im Darm überhaupt aufgenommen wird.</p>
<p>Denn Eier enthalten bekanntermaßen einen großen Batzen <strong>Lecithin</strong> (also Phospholipide: Cholin und Co.) – daher lieben wir die Eier. Und die forcieren die Cholesterinausscheidung im Darm. Gut erforscht, einfach ignoriert.</p>
<p>Die 190 mg Cholesterin im Ei kommen also so gar nicht im Körper an. Dazu meint die KI:</p>
<blockquote><p>Danke für den Punkt. Ich hätte den PC-Kontext von Anfang an einbauen müssen, statt Eier isoliert am Cholesterin-Gehalt zu bewerten.</p></blockquote>
<p>Danke für nix! :-)</p>
<h2>Vorsicht mit KI!</h2>
<p>Weil ich ein bisschen trotzig bin, habe ich mir bei ChatGPT (Pro-Version) nochmal ein ganzes Cholesterin-Panel erstellen lassen. Das hat 90 Minuten (!) gedauert und ich habe jedes einzelne Ergebnis nachgeprüft.</p>
<p>Das war fachlich besser. Das Resultat:</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" style="padding-left: 40px;" data-start="10830" data-end="10869"><em>Deine Genetik liefert keinen Grund für:</em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul data-start="10871" data-end="10982">
<li data-section-id="vwj83j" data-start="10871" data-end="10887"><em>ein Ei-Verbot,</em></li>
<li data-section-id="1dukxcy" data-start="10888" data-end="10935"><em>eine Grenze von höchstens einem Ei pro Woche,</em></li>
<li data-section-id="igerkd" data-start="10936" data-end="10982"><em>oder eine extrem niedrige Cholesterinzufuhr.</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<blockquote><p>Wahrscheinlichste Cholesterin-Absorptionsklasse: low-normal bis leicht unterdurchschnittlich</p></blockquote>
<p>Also quasi das Gegenteil.</p>
<p>Finde ich das interessant? Na klar. Vertraue ich darauf? Natürlich nicht – besser wäre eh die Messung. Aber es ist eine nette Spielerei.</p>
<p>Mein damaliges Fazit bleibt bestehen: <strong>Für Laien ist ein Full-Genome-Sequencing nix. </strong>Man stelle sich vor, die charmante Claude aus Frankreich spuckt einem (fälschlicherweise) hin, dass man ein böses Krebsgen erwischt hat. Dann ist der Spaß vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/">Neulich mit Claude</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neues Zeitalter, neue Probleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden. Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden.</p>
<p>Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich die meisten bestätigt.</p>
<p>Kleine Ausnahme freilich (wie so oft):</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es sei denn, man nimmt damit 20 kg ab. </strong></p>
<p>Dann sieht&#8217;s netto wieder ziemlich vernünftig aus. Denn natürlich sorgt der Fettverlust für viele kardiometabolische Vorteile mit großer Effektstärke.</p>
<h2>Die Frage ist: Darf man so denken?</h2>
<p>Ich persönlich bin inzwischen der tiefen Überzeugung: nein. Trinken sollte man ausschließlich Wasser. Ein Gläschen Wein (oder zwei&#8230;) in Portofino – ok.</p>
<p>Aber wenn ich eine Sache in 20 Jahren Ernährungswissenschaft – gelebt an mir – gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass <strong>der Mensch maximal puristisch leben sollte.</strong> Vorbild: Naturvölker.</p>
<p>Jeder Zentimeter, der davon abweicht, hat seinen Preis. Früher oder später. Und wenn es nur der einfachen Erkenntnis dient, dass ich eben nicht zu denjenigen gehöre, die sich ihre Ernährung schön saufen müssen, um sie zu leben. (Dahinter steckt ein ganzes Lebenskonzept!)</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wohlgemerkt: Allein für die Tatsache, dass wir modern leben, zahlen wir einen Preis. Das versteht man natürlich nicht, wenn man sich nicht damit befasst. Vor Umweltgiften können wir nicht mehr davonlaufen. Stichwort: Zivilisationserkrankungen und Co.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Beim Thema Sucralose und dergleichen gilt, dass sie definitiv nicht stoffwechselneutral sind – das legen mehrere RCTs nahe (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q,</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40907790/">Q</a>).</p>
<h2>Funktion vs. Prozessierung</h2>
<p>Doch genug der Plauderei. Niemand ist perfekt, ich sowieso nicht. Also ertappe ich mich neulich im Supermarkt, wie mein Gehirn parallel zu analysieren versucht, ob das Lebensmittel nun der Funktion dient oder ob es minimalprozessiert ist.</p>
<p>Oh! Das kennst du bestimmt auch. Beispiele:</p>
<ul>
<li>Eier sind gar nicht prozessiert. Aber wehe man isst mehr als eins pro Tag.</li>
<li>Süßkartoffeln &#8230; gar nicht prozessiert. Knallt aber vielleicht das Insulin hoch.</li>
<li>Rind &#8230; gar nicht prozessiert. Macht angeblich Darmkrebs.</li>
</ul>
<p>Umgekehrt:</p>
<ul>
<li>Glutenfreies Brot. Kein Gluten, aber 12 Zutaten. Noch gesund?</li>
<li>Veganes Steak. Kein böses Fleisch, aber ein reines Industrie-Produkt. Noch gesund?</li>
<li>Proteindrinks aus dem Kühlregal. High Protein, aber Zusatzstoffe und Billigmilch. Noch gesund?</li>
</ul>
<h2>26.000 Stoffe in unserem Essen</h2>
<p>Ist das nicht spannend? Da klafft offenbar eine Lücke zwischen dem, was wir uns als Effekt im Körper erhoffen, und dem, was man von Dingen bekommt, die man sinngemäß vom Baum pflücken kann.</p>
<p>Viele Menschen würden aus Gesundheitsgründen heutzutage keine Banane mehr essen, aber gesüßtes Wasser trinken.</p>
<p>Was ist die Lösung für das Dilemma? Eine perfekte Lösung gibt es dieses Mal leider nicht. Die Forschung weist uns aber einen Weg. Der lautet: <strong>Im Zweifel für das minimalprozessierte Essen. </strong></p>
<p>Viele Studien zeigen heute, dass hochprozessiertes Essen, auch wenn es gut gemeint ist, eher schadet (z. B. <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>). Das liegt nicht zuletzt daran, dass unser Essen rund 26.000 Stoffe liefert, also eine ganze Lebensmittelmatrix, die Wissenschaftler &#8222;ernährungsphysiologische Dunkle Materie&#8220; nennen (Barabási-Studie).</p>
<p>Und die hat Effekte, die wir einfach noch nicht verstehen.</p>
<h2>Man kann die Natur nicht einfach kopieren</h2>
<p>Der renommierte Ernährungsforscher Kevin Hall, dessen berühmte Studie aus 2019 ich schon mehrfach referenziert habe, konnte das eindrücklich beweisen: Exakt gematcht auf Kalorien, Zucker, Fett, Natrium, Ballaststoffe, Makros, aßen Probanden unter der hochprozessierten Kost 500 Kalorien am Tag mehr.</p>
<p>Einfach so. Trotz ganz gleichen Funktionszahlen.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es nicht, denn das Ganze hat einen Haken:</p>
<ul>
<li>Wer kein Gluten verträgt, aber Energie braucht, kommt am glutenfreien Brot nicht herum.</li>
<li>Wer zu Eisenüberladung neigt, für den ist rotes Fleisch einfach nix.</li>
<li>Und wer unbedingt mehr Protein in der Nahrung braucht, um nicht 1 kg Fleisch verdrücken zu müssen, ist quasi gezwungen, zu vielleicht minderwertigen Proteinquellen zu greifen.</li>
</ul>
<p>Das Kredo müsste folglich lauten: <strong>Je minimalprozessierter, umso besser. Das Feintuning dann beim &#8222;Funktionstest&#8220;.</strong></p>
<h2>Supermarktangebote spiegeln Ist-Zustände</h2>
<p>Wenn ich jedoch die Supermarktregale der Abnehmwilligen sehe, wird mir schlecht. Und ich bin ein bisschen traurig. Weil hier etwas entgleist ist. Weil man nicht mehr fair spielt. Weil geglaubt wird, man könne sich Gesundheit (über Gewichtsverlust) &#8222;ersnacken&#8220;.</p>
<p><strong>Sich Gesundheit zu machen ist viel anstrengender, als man denkt.</strong> Entweder man bringt das richtige Mindset mit und akzeptiert, dass man leben muss wie ein Mensch seit Tausenden von Jahren – möglicherweise puristischer, als man es wahrhaben möchte (Wasser!!!!).</p>
<p>Oder man löst Teile seiner Probleme (z. B. durch Fettverlust), indem man sich längerfristig neue Probleme macht bzw. die alten gesundheitlichen Probleme damit nie loswird – Supermarktregale mit &#8222;Fitnessfood&#8220; lassen grüßen.</p>
<p>Wohlgemerkt: Ich bin kein Asket, nicht perfekt. Aber ehrlich zu mir selbst. Immerhin.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/">Neues Zeitalter, neue Probleme</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Weiterschlafen, bitte!</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Citrullin]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so? Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s? Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!! Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt. Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Weiterschlafen, bitte!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so?</p>
<ul>
<li>Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s?</li>
<li>Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!!</li>
</ul>
<p>Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt.</p>
<p>Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der Buckelwal, der jetzt leider verendet ist. Wen juckt das überfahrene Wildschwein? Aber &#8222;Timmy&#8220;&#8230; den müssen wir retten! Wohlgemerkt, ich hätte mich über ein Überleben auch gefreut.</p>
<p>Die Pointe der Story kommt uns deutschen Moralüberfliegern wie immer mitten ins Gesicht rein:</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325078 aligncenter" title="Dänen ist Timmy egal" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png" alt="Dänen ist Timmy egal" width="821" height="166" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-300x61.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-768x155.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1536x310.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal.png 1960w" sizes="(max-width: 821px) 100vw, 821px" /></p>
<p>Als Beobachter kann man nur staunen. Aber irgendwie ist das doch die Geschichte von uns Deutschen.</p>
<h2>Jetzt die Wassermelone</h2>
<p>Habe ich im Sommer fast jeden Tag zuhause. Vielleicht die einzige exotische Frucht, für die ich im Sommer quasi eine Sucht entwickle. Ich erkläre mir das immer mit dem hohen Lycopin-Gehalt – gepaart mit einer Prise ß-Carotin.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Schützt die Haut vor oxidativem Stress durch UV-Licht, falls du dich fragst&#8230;</p>
<p>Und zu dieser tollen Frucht liest man <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260517030515.htm">im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily</a> ganz aufgeregt:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler entdecken überraschende gesundheitliche Vorteile der Wassermelone</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325080 aligncenter" title="spongebob interessiert" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png" alt="spongebob interessiert" width="300" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert.png 572w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Forschern zufolge bietet die Wassermelone eine beeindruckende Mischung aus Nährstoffen, Antioxidantien und natürlichen Inhaltsstoffen, die mit der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit in Verbindung gebracht werden</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325082 aligncenter" title="spongebob happy" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png" alt="spongebob happy" width="300" height="229" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-768x586.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-267x205.png 267w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-345x264.png 345w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy.png 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ach Kinder&#8230;</p>
<p>Hintergrund ist natürlich, dass die Aminosäure L-Citrullin besonders reichlich in Wassermelone vorkommt – und Wassermelone auf diese Weise die Gefäße schützt. Erklären die uns dann auch.</p>
<h2>Es geht doch nur um NO</h2>
<p>Weißt du noch&#8230;?</p>
<p>&#8222;NO More Heart Disease&#8220;, ein populärwissenschaftliches Buch von Dr. Louis Ignarro, Nobelpreisträger 98, der uns dort doch das beste Rezept jemals (!) gab, wie man Herzkreislauferkrankungen eben nicht bekommt und &#8222;sogar umkehren kann&#8220;.</p>
<p><strong>Vor 25 Jahren!!! </strong></p>
<p><strong>NO steht für Stickstoffmonoxid.</strong> Einfach mal in die Blogsuche eingeben. Das ist das wichtigste Gefäß- und Stoffwechselgas. Wenn das fällt, gehen die Gefäße kaputt und der Stoffwechsel gleich mit.</p>
<p>So sind halt Gefäß- und Stoffwechselgesundheit miteinander verbunden. Den berühmten Virchow kennst du doch&#8230; <em>Du bist so alt wie deine Gefäße</em> – Longevity mal ganz real.</p>
<p>Hier solche Experimente musst du doch kennen: Hasen kriegen mit Citrullin + Arginin + VitE + VitC eben kaum Arteriosklerose (Gp7, ganz rechts), selbst wenn die Forscher sich viel Mühe geben. S. 21 im NO-Guide (2017).</p>
<figure id="attachment_325077" aria-describedby="caption-attachment-325077" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325077 size-full" title="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png" alt="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" width="2560" height="630" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-300x74.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1024x252.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-768x189.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1536x378.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-2048x504.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-325077" class="wp-caption-text"><strong><em>Gefäßquerschnitt von Hasen, denen Arteriosklerose induziert wurde.</em></strong></figcaption></figure>
<p>Das könnten doch deine Gefäße sein&#8230;</p>
<h2>Eine nette Erinnerung</h2>
<p>Storys schön und gut. Ich habe ja auch wieder Geschichten erzählt in dem Beitrag.</p>
<p>Aber Fakt ist nun mal, dass du dich um dein NO kümmern musst. Ein Leben lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325083 aligncenter" title="Gesunde Gefäße" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png" alt="Gesunde Gefäße" width="300" height="268" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-768x686.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse.png 996w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Das geht mit einem gesunden Lebensstil, Citrullin und Co. (s.o.) oder eben &#8230; mit Wassermelone. </strong>Für die, denen L-Citrullin einfach zu plump ist, die also eine &#8222;knackige, frische Frucht&#8220; brauchen als Argument. Ok.</p>
<p>Und ja, ich geb&#8217;s zu: Mir schmeckt die auch besser mit dem Wissen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Weiterschlafen, bitte!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neue Studien, die dein Leben retten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon aufgefallen? Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt. Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon aufgefallen?</p>
<p>Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in der Lage zu sein, wie ein Kind zu leben. Sonne, Spiel, Springen, Spaß und so weiter. Und das – heute – auch mit meinen eigenen Kindern tun zu können.</p>
<p>Dann kommen (chronische) Erkrankungen ins Spiel, die uns das nehmen.</p>
<p>Das Leben bietet aber oft überraschende Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.</p>
<h2>Mehr Power dank Viagra</h2>
<p>Ich meine mich erinnern zu können, dass ich in meinen Texten immer wieder über dieses wundersame Sildenafil (Viagra) berichtet habe. Beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/was-deine-erektion-mit-deiner-energie-zu-tun-hat/">hier</a>.</p>
<p>Sildenafil ist relativ genial. Es sorgt nicht nur für eine starke Durchblutung gewisser Bereiche der Körpermitte.</p>
<p>Sildenafil ist ein medizinischer &#8222;NO-Booster&#8220; – er hemmt den Abbau von Signalmolekülen, die durch Stickstoffmonoxid gebildet werden (wir erinnern uns: Nobelpreis 98) und erhöht dadurch die Wirkung dieses Wundergases.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Hab das intuitiv schon mit 20 verstanden. Ich hatte da so einen Kumpel, sportlicher Überflieger, bei dem sich unter Belastung immer alles aufgeblasen hat. Das muss ja biochemisch erklärbar sein. Stickstoffmonoxid!</p>
<p>Wie dem auch sei: Stickstoffmonoxid macht auch Mitochondrien fit, also die Dinger in unseren Zellen, die uns Lebensenergie machen. Deshalb haben wir 2017 ein Buch dazu geschrieben (s. Amazon).</p>
<p>Aktuell wurde <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260331001107.htm">eine Charité-Studie</a> publiziert. Thema: Leigh-Syndrom. Schwere Mitochondriopathie (Mitos genetisch defekt). Den armen Menschen hat man Sildenafil verabreicht. Und dann passierten Wunder:</p>
<blockquote><p>„Bei einem Kind, das mit Sildenafil behandelt wurde, hat sich die Gehstrecke beispielsweise verzehnfacht, von 500 auf 5.000 Meter“, erklärt Prof. Markus Schuelke.</p>
<p>Bei einem anderen Kind hat die Therapie die fast monatlich auftretenden Stoffwechselkrisen vollständig unterdrückt, während ein weiterer Patient keine epileptischen Anfälle mehr hatte.“</p></blockquote>
<p>Der Herr Professor meint, das Medikament habe &#8222;die Lebensqualität deutlich gesteigert&#8220;. Aha, da sind wir wieder beim Thema. Scheiß auf schwere Mitoschäden. Plötzlich kann man wieder 5 km Gehen!!</p>
<p>Du brauchst glücklicherweise (hoffentlich) kein Sildenafil – Citrullinmalat ist schon richtig gut.</p>
<h2>Bald gibt&#8217;s kein Alzheimer mehr</h2>
<p>Ich lehne mich weit aus dem Fenster. Mediziner würden den Kopf schütteln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Natürlich, die haben&#8217;s ja auch mit normalen Menschen zu tun, die ihren Nachmittag mit Kaffee, Sahnetorte und Kippe ausklingen lassen.</p>
<p>Für die anderen dürfte Alzheimer bald kein Thema mehr sein. Mark my words. Denn dazu wissen wir inzwischen zu viel. Über Mikronährstoffe, Sport, Ernährung, auch <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">moderne Medikamente</a>.</p>
<p>Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li>In einer Studie, in der fast 800 Personen über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet wurden, hatten diejenigen, die in ihren 30ern und 40ern höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, später niedrigere Werte vom Alzheimerprotein Tau im Kopf. (<a href="https://www.neurology.org/doi/10.1212/WN9.0000000000000057">Q</a>)</li>
<li>Forscher fanden heraus, dass Menschen ab 65 Jahren, die regelmäßig Eier (Cholin!!) essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken – täglich konsumiert verringerte sich das Risiko um bis zu 27 %. (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316626001902?via%3Dihub">Q</a>)</li>
<li>Eine große Studie, die viel Aufsehen erregt hat, zeigte kürzlich: Träger der Alzheimerrisiko-Genvariante (ApoE4, wie ich), die am meisten unverarbeitetes Fleisch essen (900 g pro Woche), zeigen eben kein erhöhtes Alzheimerrisiko. Sensationell. (<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2846712">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Vor zwei Millionen Jahren haben unsere Vorfahren begonnen, mehr tierische Produkte zu essen – die Folge: exponentielle Zunahme des Hirnvolumens. Vielleicht auch heute nicht ganz unwichtig fürs Hirn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325065 aligncenter" title="Fleischkonsum Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png" alt="Fleischkonsum Evolution" width="459" height="375" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png 906w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-300x245.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-768x627.png 768w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></p>
<p>Mit all dem, was wir heute wissen, sollte sich das Alzheimerrisiko drastisch reduzieren lassen. Zeitgleich liest man:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Alzheimer-Medikamente* wirken möglicherweise nicht<br />
und könnten das Risiko für Hirnschäden erhöhen</strong> (<a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260502233915.htm">Q</a>)</p>
<p>*Bestimmte Alzheimer-Medikamente. Es gibt bestimmt auch gute. Jedenfalls vielleicht besser einfach ohne Medikamente auskommen. Nennt sich Prävention.</p>
<h2>Es gibt Lösungen</h2>
<p>Der Körper ist keine Einbahnstraße. Krankheiten sind (oft) keine Einbahnstraße.</p>
<p>Denn wer in die Einbahnstraße der chronischen Krankheit eingebogen ist, weiß auf jeden Fall, dass es auch einen Weg raus gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Umkehren und rausfahren.</strong></p>
<p>Wo es einen Weg rein gibt, muss es zwingend auch wieder einen raus geben. Das eine bedingt das andere.</p>
<p>Noch besser ist, wenn man schon viele Jahre vorher weiß, wie man NICHT in die Einbahnstraße reinfährt.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Idiotien zum Lachen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/">Zwei Idiotien zum Lachen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben.</p>
<p>Daher ist heute jeder Blogger. Früher – also bis vor zwei Jahren – musste man dafür noch irgendein Talent fürs Schreiben mitbringen. Heute kann man sich die Beiträge einfach von der KI schreiben lassen.</p>
<p>Was man sich nicht schreiben lassen kann: den eigenen Sachverstand. Bullshit bleibt Bullshit. Daran ändert in der Regel auch eine KI nichts mehr.</p>
<p>Sprechen wir mal über zwei mich amüsierende Beispiele.</p>
<h2>Kalorien – so wichtig</h2>
<p>Wer Ernährung im Jahr 2026 noch immer nicht verstanden hat, glaubt ganz fest an <strong>die Kalorie</strong>.</p>
<p>Wer abnehmen will, muss nur Kalorien streichen. Das klappt ganz sicher auch bei denjenigen, die sich willentlich und umgebremst gerne den Wanst vollgeschlagen haben. Aber wer frisst sich gerne absichtlich fett?</p>
<p>Es geht um eine Fehlregulation des Körpers. Auf systemischer Ebene, im Muskel, im Gehirn, wo auch immer. Jeder, der klar denken kann und einen normalen Energiestoffwechsel hat, weiß das auch.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt 5000 Kalorien reinknalle, dann nehme ich – bei einem angenommenen Verbrauch von 3000 Kalorien – natürlich nicht einfach 2000 Kalorien, also ca. 300 g Fett zu. Ein gesunder Körper &#8230;</p>
<ul>
<li>wird heiß</li>
<li>wird sich bewegen wollen, rumzappeln</li>
<li>wird die darauf folgende Mahlzeit kompensieren</li>
</ul>
<p>Genau deshalb musste kein Mensch vor uns jemals über &#8222;Kalorien&#8220; nachdenken. Die Kernfrage ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Warum greift das bei Übergewichtigen nicht mehr? </strong><br />
<strong>Warum werden die von ihrem Körper im Stich gelassen?</strong></p>
<p>Bei Linkedin findet man stattdessen Ernährungsratschläge wie aus dem vergangenen Jahrtausend:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325007 size-full" title="abnehmen bei linkedin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png" alt="abnehmen bei linkedin" width="2560" height="580" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-300x68.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1024x232.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-768x174.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1536x348.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-2048x464.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Bild habe ich adaptiert.</p>
<p>Das ist keine Ernährung, kein Diät-Tipp, das ist eine vollständige Verzerrung der Ernährungsphysiologie und die Eintrittspforte zur Essstörung. Wer glaubt, mit Magerprodukten wie dem Eiklar schlank und mit fetten Produkten wie dem Eigelb dick zu werden, hängt tief drin. Um höflich zu bleiben.</p>
<p>Dürfte aber auf keinen Fall mit Menschen darüber sprechen.</p>
<h2>Kollagen für die Haut – oder nicht</h2>
<p>Kollagen hat in den vergangenen Jahren ohne Frage einen unglaublichen Boom erlebt. Wer hät&#8217;s gedacht? Tipp: Wir natürlich :-) Im Ernst: <strong>Kollagen hat eine sinnvolle Daseinsberichtigung.</strong></p>
<p>Die typischen Kollagen-Aminosäuren Glycin und Prolin kommen auf dem Speiseplan sonst kaum vor und man weiß <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20093739/">seit über zehn Jahren</a>, dass die Biochemie Extra-Glycin braucht, um alle glycinabhängigen Prozesse im Körper ordentlich zu speisen.</p>
<p>Dazu zählt die Kollagenbildung. Außerdem stimulieren <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11094247/">die Kollagenpeptide selbst direkt die Kollagensynthese</a> in den dafür verantwortlichen Körperzellen (z. B. Fibroblasten).</p>
<p>Frauen sind besonders offen für alles, was das Kollagen betrifft. Denn Kollagen verleiht der Haut ihre Struktur – ergo: Kollagen macht schöne Haut. Die Frage ist nur: <strong>Macht zugeführtes Kollagen besseres Hautkollagen? </strong></p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war die Mehrheit der Forschungsdaten klar: auf jeden Fall. 2025 kam <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002934325002839">eine Meta-Analyse</a>, die den von manchen Leuten ersehnten Schlussstrich zog. Fazit: Hilft nur in pharmafinanzierten Studien. Hilft nicht, wenn nicht gesponsert.</p>
<p>Narrative – lieben wir. Nur: Die Studie wurde für ihre mangelnde Qualität <a href="https://www.nutraingredients.com/Article/2025/08/26/industry-reacts-to-meta-analysis-concluding-collagen-supplements-show-no-proven-benefit-for-skin-aging/">längst zerlegt</a>. Trotzdem liest man auf Linkedin immer wieder:<strong> Kollagen bringt nix für die Haut.</strong></p>
<p>Ob&#8217;s ein Wundermittel für die Haut ist? Keine Ahnung. Ich weiß aber, dass mein Leben kein Studienzeitraum von vier Wochen ist:</p>
<figure id="attachment_325004" aria-describedby="caption-attachment-325004" style="width: 1528px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325004 size-full" title="Kollagen Einnahme Haut" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png" alt="Kollagen Einnahme Haut" width="1528" height="1032" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png 1528w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-300x203.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-1024x692.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-768x519.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1528px) 100vw, 1528px" /></a><figcaption id="caption-attachment-325004" class="wp-caption-text"><strong><em>Kollagengehalt der Haut über die Lebensspanne. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Mein Bizeps ist nach vier Trainingseinheiten noch nicht gewachsen? Nein, doch, oh!</p>
<p>Der Kollagenabbau ist ein lebenslanges Problem, kein vierwöchiger Studienzeitraum. Das muss man doch verstehen. Und wer&#8217;s oral nicht zuführt – egal ob Knochenbrühe oder Pulver –, hat dem genau Null entgegenzuwirken.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Man muss wissen, wann man lachen darf – und wann man ernst zuhören sollte.</p>
<p>In diesen beiden Fällen sollte man besser schmunzeln und es unter der Kategorie &#8222;Kein Mensch braucht Linkedin-Weisheiten&#8220; verbuchen. Gilt natürlich gleichermaßen für ähnliche Beiträge auf anderen Plattformen.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/">Zwei Idiotien zum Lachen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die dicken Kinder mit Zöliakie</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt. Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt.</p>
<p>Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es auch eine gute, gleichnamige Band ebd. Legendär auf Weinfesten.</p>
<p>Daher fand ich die Überschrift ganz hübsch. Denn: Zöliakie wird in der Regel ziemlich früh im Leben diagnosiziert. Hoffentlich! Bei mir leider nicht. Ich war eins von den &#8230; ach lassen wir das :-)</p>
<h2>Weizen kann extrem krank machen</h2>
<p>Mein halbes Leben habe ich mich – unwissend – mit einer extremen Störung herumschlagen müssen. Bin insofern hypersensibilisiert, was die Auswirkungen von Getreide angeht.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Findige Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten, die freilich ihre Brötchen sehr lieben, würden entgegnen: Ausnahme. Tangiert die anderen doch nicht.</p>
<p>Meiner bescheidenen Erfahrung nach: Jeder (!) unterschätzt den negativen Einfluss von Getreide, insbesondere Weizen, auf den Körper. Das nennt sich heute ganz modern &#8222;Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität&#8220;. Wieder so ein komischer Begriff.</p>
<p>Trifft es Menschen besonders hart – Zöliakie, wie ich –, können nahezu alle Körperteile und -prozesse betroffen sein:</p>
<ul>
<li>natürlich Darm / Leaky gut</li>
<li>die Haut</li>
<li>die pubertäre Entwicklung und Körperreifung</li>
<li>der Energiestoffwechsel</li>
<li>das Immunsystem an sich / mit Neigung zu anderen Immunerkrankungen</li>
<li>insbesondere Gehirn / Psyche / Thema Depression bis hin zu Ataxie</li>
<li>und vieles andere</li>
</ul>
<p>Getreide – genauer: Weizen – kann Leben systemisch und systematisch zerstören.</p>
<p>Einer meiner Augenöffner war damals das legendäre Werk vom Paleo-Erfinder Loren Cordain,</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/Cerealarticle-3.pdf"><strong>Getreide: Das zweischneidige Schwert der Menschheit (klick)</strong></a></p>
<p>Ein Meisterwerk. Da steht ja wirklich fast alles drin, was man wissen muss. Sollte JEDER (jaa, du, genau du!) kennen. Später kamen bei mir die Werke von Dr. Fasano (berühmteste Gluten-Koryphäe).</p>
<h2>Absichtlich missverstanden</h2>
<p>Um Zöliakie und – weiter gefasst – Weizenunverträglichkeit ranken sich viele Mythen, die in der Mehrheit falsch oder zumindest unzureichend sind.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>&#8222;Nur ein kleiner Teil der Menschen entwickelt Zöliakie&#8220; (Hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">hier</a> schon mal entkräftet)</li>
<li>&#8222;Zöliakie ist eine Darmerkrankung&#8220;</li>
<li>&#8222;Zöliakie macht Mangelerkrankung und Untergewicht&#8220;</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Der letzte Punkt ist besonders wichtig.</p>
<p>Menschen mit Zöliakie gelten bis heute stereotypisch als untergewichtig. Also diejenigen, die besonders sensibel auf den Konsum reagieren, sind statistisch betrachtet dünner als der Rest. Glaubt man bis heute.</p>
<p>In ganz neuen, großen <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11465624/">Studien</a> findet man plötzlich was ganz anderes. Dort heißt es ganz überrascht:</p>
<blockquote><p>Unsere Analyse zeigte, dass nur wenige CD-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose untergewichtig waren und fast 37 % übergewichtig oder adipös waren.</p></blockquote>
<p>Dazu passend wurde vor kurzem <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12395271/">ein Case Report</a> über eine 52-jährige Frau mit BMI 50 publiziert – also außergewöhnlich fettleibig – die &#8222;nie abnehmen&#8220; konnte und unerkannterweise an Zöliakie litt. Nach der Umstellung hat&#8217;s dann endlich geklappt mit dem Gewichtsverlust – wenn auch marginal.</p>
<p>Natürlich nur Zufall.</p>
<p>Dass also Weizen bei besonders sensitiven Menschen tiefgreifende Störungen des Energiestoffwechsels hervorrufen kann, scheint inzwischen klar. Dass sowas jedoch nicht nur diese Personengruppe betreffen könnte, darauf muss man im Brötchen-High erst mal kommen, nicht wahr?</p>
<h2>Hinter &#8222;Weizenwampe&#8220; steckt mehr als man denkt</h2>
<p>Faktisch lassen sich in Weizen mehrere Faktoren nachweisen, die Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht in mechanistischen Studien – ganz ohne Krankheit – begünstigen: Raffinierte Stärke (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12828302/">Q</a>), ATIs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31767938/">Q</a>), Gliadin (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4308898/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26443339/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11889222/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28300220/">Q</a>). Und zwar in Mengen, die man in einer herkömmlichen Ernährung findet.</p>
<p>Nur, dass wir uns richtig verstehen: Mein Weltbild ist <em>nicht</em>, dass Menschen gerne hochkalorisch essen und deshalb entgleisen. Mein Weltbild ist, dass wir Dinge essen, für die wir nicht gemacht sind, und die unseren Energiestoffwechsel systematisch sabotieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Genau das wird übrigens gedeckt von wichtigen neueren Human-Studien (z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7946062/">Q</a> oder <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>).</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass Menschen grundsätzlich verstehen, dass ein Affe nicht wie ein Löwe essen kann. Dass jede Spezies ein Ernährungsprofil hat, mit dem sie gesund bleibt. Nur bei uns Menschen wird süffisant gelächelt. Da zählen nur die Kalorien. Rein mit der Butterbrezel.</p>
<p>Wenn ich in die Welt blicke, wird Dobzhansky (1973) für mich immer wichtiger:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. </strong></p>
<p>Psalm 23,4 mal ganz real.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Welchen weit verbreiteten Mangel Weizen in Studien verursachen kann, erfährst du im nächsten Artikel. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 11:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge. Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales Gewicht halten möchtest, lautet:</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Je mehr Kohlenhydrate du isst, umso weniger Fett verbrennst du.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Überrascht dich vielleicht nicht. Hast du vielleicht auch schon mal bei den bekannten Low-carb-Gurus gelesen. Ich meine das jedoch anders. Noch nicht abschalten!</p>
<h2>Westliche Kohlenhydrate machen kaputten Fettstoffwechsel</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir leben in einem Land mit unbegrenztem Zugang zu Kohlenhydraten. In einem Land, wo sogar die oberste Ernährungsinstitution 60 % Kohlenhydrate empfiehlt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in einem Land, das sich mit einer Epidemie der Fettstoffwechselstörungen rumschlägt. Allen voran Übergewicht mit all seinen bösen Folgen – bis hin zum Diabetes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verbindung zwischen Kohlenhydraten und dem fehlgeleiteten Fettstoffwechsel versteht man nur, wenn man etwas über Biochemie weiß: Der Regulator heißt <em>Randle-Zyklus</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das geht so: Die Zelle verbrennt fortlaufend genau zwei Substrate zur Energiegewinnung, nämlich Kohlenhydrate und Fette. Sie stehen sich aber reziprok entgegen: <strong>Wird das eine mehr, wird das andere weniger. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ganz akut, wenn du jetzt gerade ein riesiges Haferporridge reingeknallt hast, als auch langfristig, nämlich über enzymatische Regulation deiner ganzen Energiegewinnungsmaschinerie. Letzteres ist entscheidend.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genau hier hängt’s bei vielen. Sie verstehen nicht, dass „dauerhaft mehr Kohlenhydrate“ ganz automatisch und immer bedeutet: <strong>weniger fettverbrennende Enzyme und damit weniger Fähigkeit zur Energiegewinnung aus Fetten. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das kann sich auf Enzymlevel sogar so weit drehen, dass sich ganze Muskelfasern umprogrammieren könnten. Von Kohlenhydrat- zu Fettverbrennern und umgekehrt. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21215280/">Q</a>)</p>
<h2>Du steuerst deinen Energiestoffwechsel mit jedem Bissen</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das lässt sich mit Fachbegriffen wie ChREBP, Randle-Zyklus und so weiter tiefer beschreiben. Habe ich früher mal gemacht (<a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/der-unbekannte-kohlenhydratschalter-chrebp/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/l-carnitin-fett-und-die-insulinsensitivitat/">hier</a>), lass ich heute sein!</p>
<p>Viele Übergewichtige haben eine niedrigere Schwelle: Unter hoher Kohlenhydratverfügbarkeit priorisiert ihr Stoffwechsel stärker Kohlenhydratoxidation – Fettverbrennung wird schneller &#8222;abtrainiert&#8220; als bei ihrem dünnen Nachbarn.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im dümmsten Fall diagnostiziert man später die bekannten „Fettstoffwechselstörungen“ und empfiehlt, <strong>Fett zu meiden</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lass uns das jetzt noch etwas präzisieren. Der heilige Eingangssatz bedeutet nicht, dass du unter kohlenhydratreicher Kost gar nicht abnehmen kannst. Das wird über das Defizit bzw. die &#8222;Fettlücke&#8220; definiert.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Er bedeutet jedoch, dass ein Körper, der verlernt hat, Fette robust zu verbrennen, eher dick wird.</strong> Man bleibt immer in der gleichen enzymatischen Falle gefangen. In Studien doch alles bewiesen, die muss man nur kennen (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18175746/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21692967/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2367219/">Q</a>).</p>
<h2>Der Grund heißt Evolution</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das hat starke evolutive Gründe. Die hohe Kohlenhydratzufuhr gibt es erst seit dem Neolithikum, also seit ein paar tausend Jahren. Zeit genug, dass manche Gene, die für eine bessere Toleranz sorgen, eher positiv selektiert wurden.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte die Größenordnung verstehen: <strong>Die heutige Kohlenhydratlast gab es in 99 % der Entwicklungszeit als Mensch nicht. </strong></p>
<p>Die hohe Zahl an Fettstoffwechselstörungen, die je nach Ausprägung weit über die Hälfte der Menschen hierzulande betreffen, zeigt jedoch: Wir sind an so einen Lebensstil genetisch wahrscheinlich noch nicht angepasst – man spricht von <em>genetischem Mismatch</em>.</p>
<p>Verschärft wird die Problematik dadurch, dass wir Kohlenhydrate aus ihrer Matrix holen, &#8222;raffinieren&#8220; und andere Lebensstilfaktoren, die schützend wirken, mehr und mehr aufgeben (z. B. Bewegung).</p>
<p>Aborigines sind hier ein besonderes Beispiel, da sie noch weniger Zeit hatten als Europäer, um sich an den westlichen Lebensstil anzupassen. Kommen sie mit ihrem archaischen Anti-Kohlenhydrat-Genom in die Großstadt, werden die erheblich häufiger als ihre kaukasischen Mitbürger diabetisch und stoffwechselkrank. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6996966/">Q</a>)</p>
<p>Bei deiner Ernährungsplanung solltest du also genau das auf dem Schirm haben. Du kannst deinen Energiestoffwechsel auf das Level deines schlanken Nachbarn umprogrammieren – <strong>dann verbrennst du mehr Fett und senkst die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Co.  </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders kluge Menschen meiden Kohlenhydrate natürlich nicht. Wichtig: Sie essen einfach die richtigen, nämlich die, die man in der Wildbahn pflücken oder ausgraben könnte. <strong>Alles andere regelt sich automatisch. </strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><em>Warum manche &#8222;neuen&#8220; Kohlenhydrate unseres Speiseplans besonders abträglich sind, im nächsten Beitrag. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Typ 2 wachküssen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/typ-2-wachkuessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelaufbau Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=324906</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen hatten wir bei Instagram Thema Kraft im Alter bespielt. Interessant: Nahezu jede Studie der vergangenen Jahrzehnte, die es zu dem Thema gibt, zeigt: Muskelverlust im Alter ist eine Option. Kein Naturgesetz. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/typ-2-wachkuessen/">Typ 2 wachküssen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen hatten wir bei Instagram Thema <a href="https://www.instagram.com/edubily/p/DTvV1whDT_l/"><strong>Kraft im Alter</strong></a> bespielt.</p>
<p>Interessant: Nahezu jede Studie der vergangenen Jahrzehnte, die es zu dem Thema gibt, zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muskelverlust im Alter ist eine Option.</strong></p>
<p>Kein Naturgesetz.</p>
<figure id="attachment_324933" aria-describedby="caption-attachment-324933" style="width: 331px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.instagram.com/edubily/p/DTvV1whDT_l/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324933" title="mehr Kraft im Alter" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter.png" alt="mehr Kraft im Alter" width="331" height="363" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter.png 1034w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-274x300.png 274w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-934x1024.png 934w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-768x842.png 768w" sizes="auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324933" class="wp-caption-text"><em><strong>Wer nicht folgt, ist selbst schuld. </strong></em></figcaption></figure>
<h2>Mit Typ 2: Muskel- und Kraftverlust vorbeugen</h2>
<p>Wann immer du alte Menschen trainieren lässt, bauen die erheblich Muskelmasse auf und können dadurch erhebliche Kraftzuwächse verzeichnen (<a href="https://journals.physiology.org/doi/epdf/10.1152/jappl.1988.64.3.1038">Q</a>, <a href="https://journals.lww.com/nsca-jscr/fulltext/2011/02000/short_term_heavy_resistance_training_eliminates.6.aspx">Q</a>).</p>
<ul>
<li>Tatsächlich wissen Muskelstammzellen – die Zellen, die den Muskel nach dem Training heilen – nicht, wie alt sie sind.</li>
<li>Tatsächlich können starke alte Menschen auf einem Kraftniveau mit jungen untrainierten Menschen sein.</li>
</ul>
<p>Hallo, aufwachen! Da steht: Du kannst dich auch mit 70 rein funktionell noch auf das Level eines 30-jährigen trainieren.</p>
<p>Diese Studien zeigen zudem: Mit Typ-1-Fasern hast du auch im Alter kein Problem. Das sind die Fasern, die niedrigschwellig aktiviert werden, höchstens beim sanften Joggen noch aktiv sein müssen.</p>
<p>Das, was im Muskel besonders stark im Alter atrophiert, sind Typ-2-Fasern (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2275404/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39466960/">Q</a>). <strong>Das sind unsere schnellsten, kräftigsten, dicksten und energiehungrigsten Muskelfasern.</strong></p>
<p>Die kriegt man vom lieben Gott aber offenbar nicht geschenkt. Die muss man sich verdienen. Man muss also nicht nur sinnbildlich ein paar Strecksprünge machen, um an die Goldtaler zu gelangen.</p>
<h2>10.000 Schritte gähn</h2>
<p>Je älter Menschen werden, umso niedlicher werden sie häufig. Da heißt es von den Herrschaften dann:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muss heute noch meine 10.000 Schritte vollmachen.</strong></p>
<p>Die watscheln dann durchs Dorf und glauben, sie hätten damit irgendwas gewonnen. Die haben damit 0 % Typ-2-Fasern angesprochen. Wohlgemerkt: Ich sage das so spöttisch, weil sie längst den Glauben aufgegeben haben.</p>
<p>Kaum jemand sprintet im dem Alter noch wirklich. Dabei ist die willentliche Ansteuerung der großen motorischen Einheiten – also der Typ-2-Fasern – essentiell.</p>
<p>Heißt, je schneller du die Beine bewegen willst, beim Sprint im Anschlag, umso stärker werden die großen Nervenbahnen angesprochen, die Typ-2-Fasern aktivieren.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Keine Aktivierung = Atrophie. </strong></p>
<p>Exakt, was man im Alter beobachtet. Der Schlüssel für den Erhalt der Muskulatur im Alter heißt also Krafttraining und/oder Sprint. Und wer das macht, gewinnt. Das zeigt nicht nur unser Instagram-Post.</p>
<h2>Neue Studie: Je intensiver, umso besser</h2>
<p>Das demonstriert uns wieder einmal eine <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-63475-2?">neue atemberaubende Studie</a>, veröffentlicht im angesehenen Fachmagazin <em>Nature Communications</em>.</p>
<figure id="attachment_324911" aria-describedby="caption-attachment-324911" style="width: 574px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324911 " title="sterblichkeit intensives training" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training.png" alt="sterblichkeit intensives training" width="574" height="203" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training.png 1348w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-300x106.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-1024x362.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-768x271.png 768w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption id="caption-attachment-324911" class="wp-caption-text"><strong><em>Studie zeigt: Je intensiver der Sport, umso mehr Minuten kannst du sparen. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Gefunden wurde dort, dass intensive Bewegung pro Minute einen deutlich höheren gesundheitlichen Effekt erzielt als mäßige Aktivität wie zügiges Gehen oder lockeres Joggen.</p>
<ul>
<li>Gesamtsterblichkeit: bis 4 x</li>
<li>Herzkreislaufsterblichkeit: bis 8 x</li>
<li>Krebs: bis 3,5 x</li>
<li>Typ-2-Diabetes: bis 9,5 x</li>
</ul>
<p>Wenn du das Risiko für Typ-2-Diabetes senken willst, kannst du somit entweder <strong>90 Minuten durch die Gegend schleichen</strong> oder<strong> 10 Minuten sprinten</strong>.</p>
<p>Das hatte ich vergangenes Jahr <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/10-000-schritte/">hier</a> schon mal erklärt, aber die neue Studie bestätigt das ziemlich eindrucksvoll – und erhöht die Schlagzahl ja nochmal.</p>
<h2>Prävention beginnt jetzt</h2>
<p>Also ich weiß ja, dass wir Menschen im Laufe des Lebens ein bisschen blind werden. Wir finden Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes, Muskelschwund, Altern an sich ganz fürchterlich.</p>
<p>Handeln in der Regel aber erst dann, wenn&#8217;s zu spät ist. Besser als an Zähnen kann man es ja nicht ausdrücken: Wenn der Zahn einmal durch ist und der Nerv kaputt, ist der Zahn halt tot.</p>
<p>Richtig wäre es gewesen, Jahrzehnte vorher aufzuhören, Zucker zu essen. Nur dank Fruktose können Bakterien überhaupt robustes Plaque bilden. Mit viel Zucker kannst du schrubben wie du willst.</p>
<p>Daher meine Bitte, ein Memo an dich und an mich: <strong>Das ist kein Spaß. Das ist todernst. Es lässt sich vermeiden. Beginne jetzt! Alter völlig egal. </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/typ-2-wachkuessen/">Typ 2 wachküssen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Top 3 Studien vor Weihnachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 08:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch. Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen. Kurz und knapp. 1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch.</p>
<p>Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen.</p>
<p>Kurz und knapp.</p>
<h2>1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen Diabetes</h2>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s42255-025-01413-8"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324840" title="Cholin schützt vor Diabetes" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png" alt="Cholin schützt vor Diabetes" width="647" height="151" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png 1478w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-300x70.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-1024x238.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-768x179.png 768w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a></p>
<p>Ich kann sagen: Das hier ist lustig. Aufgepasst.</p>
<p>Es gibt da einen wichtigen Immunrezeptor, dessen Überaktivität Entzündung und Insulinresistenz begünstigt – damit Teil vom metabolischen Syndrom ist und das Diabetesrisiko erhöht.</p>
<p>Pharmakologisch will man den hemmen. Doch jetzt finden Forscher ganz überraschend: Das machen unsere Darmmikroben schon.</p>
<p>Denn die produzieren aus <strong>Cholin</strong> (!) – kann man essen, nennt sich Eier – einen Stoff, der diesen Immunrezeptor in Zell- und Tierversuchen zuverlässig runterregelt und Tiere nicht nur vor Insulinresistenz schützt, sondern sogar vor einem septischen Schock.</p>
<p>Was ist das denn für ein Stoff? Kennste, kennste&#8230;? <strong>Nennt sich TMA.</strong> Das ist die Vorstufe <a href="https://genetisches-maximum.de/darmgesundheit/darmbakterien-und-tmao/">vom &#8222;bösen&#8220; TMAO</a>.</p>
<p>Ah, oh! Will der Michalk uns sagen, dass die Veganer-Logik &#8222;mehr Cholin = mehr TMAO = Tierprodukte machen krank&#8220; vielleicht gar nicht stimmt?</p>
<p>Exakt. <strong>Wieder ein Märchen als solches entlarvt.</strong></p>
<h2>2. Wissenschaftler entdecken versteckten Auslöser für Fettleibigkeit in Sojaöl</h2>
<p><a href="https://www.jlr.org/article/S0022-2275(25)00195-6/fulltext"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324838" title="Studie Sojaöl macht krank" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png" alt="Studie Sojaöl macht krank" width="724" height="98" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png 1786w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-300x41.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1024x139.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-768x104.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1536x208.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></p>
<p>Der hier ist auch nicht schlecht.</p>
<p>Menschen, die Social Media nutzen – die Armen – stoßen immer wieder auf Gesundheitsinfluencer, die einem einreden, dass Pflanzenöle, sogenannte &#8222;Saatenöle&#8220; ganz schlimm sind.</p>
<p>Sie wissen zwar nicht warum, aber wird schon so sein. Und de facto kann man konstatieren: Dich mit Linolsäure, einer pflanzlichen Omega-6-Fettsäure, vollzutanken, ist vielleicht <strong>alles andere als nützlich.</strong> Das wissen Blog-Leser natürlich seit zehn Jahren.</p>
<p>Soeben wurde eine Studie publiziert, allerdings nur ein Tiermodell, die zeigt, warum Omega-6-reiche Pflanzenöle schädlich sein könnten.</p>
<p>Die Forscher haben nämlich entdeckt, dass aus u. a. Linolsäure bestimmte Abkömmlinge entstehen, <strong>die Oxylipine</strong> – die verändern den Fettstoffwechsel und sorgen dafür, dass Tierchen bei Sojaöl-Fütterung noch dicker werden.</p>
<p>Die Forscher meinen, dass der fünffache Anstieg der Sojaölzufuhr in den USA im vergangenen Jahrhundert, vor allem über ultraverarbeitete Lebensmittel, &#8222;zu chronischen Stoffwechselproblemen beitragen könnte&#8220;.</p>
<h2>3. Der Mensch ist für die Natur geschaffen, nicht für das moderne Leben.</h2>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/brv.70094"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324839" title="Studie Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png" alt="Studie Evolution" width="674" height="190" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png 1332w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-300x85.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-1024x289.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-768x217.png 768w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></a></p>
<p>Wir leben ja in ganz wilden Zeiten. Wir sollten eigentlich aufgeklärter denn je sein, sind aber immer verblödeter.</p>
<p>Warum? Weil unser Primatengehirn denkt, dass das, was ständig wiederholt wird, die Wahrheit ist. Ein Tag auf X und man weiß, dass die Mondlandung fake ist, die Erde flach und Impfungen eine Massenvernichtungswaffe.</p>
<p>Evolution? Gibt es nicht. Wer das aber leugnet, wird nie echten Zugang zu seiner Biologie finden, denn <em>&#8222;nichts (&#8230;) ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution&#8220;</em>. Daher struggeln viele Menschen heutzutage mehr denn je.</p>
<p><strong>Sie leben immer entfremdeter von sich, verstehen aber immer weniger über sich und ihre Biologie.</strong></p>
<p>Genau darüber wurde mal wieder eine Arbeit publiziert, von Anthropologen. Kurz: Die Biologie des Menschen lebt noch in der Steinzeit. Wurde über viele, viele Jahrtausende geformt. <strong>Modernes Leben? Kennt die nicht.</strong></p>
<p>Die Folgen dieses Mismatches? <em>&#8222;Als Beispiel wird der seit Jahrzehnten beobachtete Rückgang der Spermienqualität genannt, der potenziell durch Umweltfaktoren wie Pestizide und Mikroplastik beeinflusst wird.&#8220;</em></p>
<p>Wie war das noch? Wer nicht hören will &#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Der Mensch schafft sich real ab. Im Zeitraffer vor unseren Augen.</p>
<p>Junge Menschen haben die Hosen voll, weil sie glauben, die Erde verkocht vor ihren Augen. Ich habe da einen Tipp<strong>: Das wird nicht passieren. </strong></p>
<p>Umweltschutz schön und gut, bin ich Fan. &#8222;Artenschutz Mensch&#8220; fängt aber woanders an. Schon in der Dönerbude.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!</strong></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/top-3-studien-vor-weihnachten/">Top 3 Studien vor Weihnachten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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