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	Kommentare zu: Dauerhaft ketogen leben? Nein!	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Aug 2021 16:17:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Clemens Schimmel		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-217090</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clemens Schimmel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 16:17:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frage, 
Lange bzw. dauerhaft Ketogen bei pharmako-resistenter Epilepsie?
Sie hat einfach angefangen MCT-Öl ein zu bauen und reduziert langsam die Kohlenhydrate. Und fühlt sich wacher, fitter...nach knapp 10 Tagen leichter (gemessener) Ketose. Was ja erstmal Hoffnung macht...da wäre ketogen bzw. Modifizierte Atkins Diät mit mehr etwas mehr Protein doch eine daueroption?
Aber find mal nen Arzt der da fit ist, wenn man nicht nach Roth mit nem Koffer voll Geld fahren will....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage,<br />
Lange bzw. dauerhaft Ketogen bei pharmako-resistenter Epilepsie?<br />
Sie hat einfach angefangen MCT-Öl ein zu bauen und reduziert langsam die Kohlenhydrate. Und fühlt sich wacher, fitter&#8230;nach knapp 10 Tagen leichter (gemessener) Ketose. Was ja erstmal Hoffnung macht&#8230;da wäre ketogen bzw. Modifizierte Atkins Diät mit mehr etwas mehr Protein doch eine daueroption?<br />
Aber find mal nen Arzt der da fit ist, wenn man nicht nach Roth mit nem Koffer voll Geld fahren will&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: snowstorm		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-5912</link>

		<dc:creator><![CDATA[snowstorm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 14:49:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-5911&quot;&gt;Hugo&lt;/a&gt;.

Bis auf den Fall* von Chris, habe ich sonst nie etwas von dieser Problematik gelesen oder gehört. Ich habe mich von Anfang 2017 bis Ende 2018 für knapp 2 ganze Jahre ketogen ernährt und meine Leberwerte blieben während dieser Zeit relativ konstant (bei insgesamt 5 Messungen von GOT, GPT, GGT lag der schlechteste Wert bei 67% vom Sollbereich, jedoch ohne kontinuierlichen Trend).

Frage: genügt es nicht vorerst auf den Blutzuckerwert,  insbesondere auf den Langzeitwert HbA1c zu achten? Solange dieser normal ist, sollte die Leber in dieser Hinsicht (Aufnahme von Kohlenhydrate) auch &quot;normal&quot; funktionieren. Oder ist das ein Trugschluss?

*https://genetisches-maximum.de/2016/04/ketogene-diaet-gesundheit/

Nachbemerkung: Ich hatte bereits viele Jahre vor Umstellung auf die ketogene Ernährung bei Anstrengung und insbesondere bei intensivem Sport immer wieder rechtsseitige Oberbauchschmerzen, direkt unter der untersten Rippe (wo sich die Leber befindet). Bereits wenige Woche nach der Umstellung auf die ketogenen Ernährung verschwanden die Schmerzen komplett. Nach ca. 1 Jahr ketogener Ernähung meldeten sich die stechartigen Schmerzen aber wieder zurück, nachdem ich über die Festtage aus der Ketose gefallen war. Seither melden sich die Schmerzen immer wieder, obwohl ich dazwischen wieder fast 1 ganzes Jahr in Ketose war. Seit Anfang dieses Jahres ernähre ich mich nur noch &quot;Low-Carb&quot; mit stetig ansteigenden KH-Anteil (Anfangs 50g, inzwischen 100g am Tag). Da meine Leberwerte immer im &quot;Normalbereich&quot; waren, sah mein Arzt keinen Handlungsbedarf den Schmerzen auf den Grund zu gehen. Diese könnten natürlich auch eine andere Ursachen als die Leber haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-5911">Hugo</a>.</p>
<p>Bis auf den Fall* von Chris, habe ich sonst nie etwas von dieser Problematik gelesen oder gehört. Ich habe mich von Anfang 2017 bis Ende 2018 für knapp 2 ganze Jahre ketogen ernährt und meine Leberwerte blieben während dieser Zeit relativ konstant (bei insgesamt 5 Messungen von GOT, GPT, GGT lag der schlechteste Wert bei 67% vom Sollbereich, jedoch ohne kontinuierlichen Trend).</p>
<p>Frage: genügt es nicht vorerst auf den Blutzuckerwert,  insbesondere auf den Langzeitwert HbA1c zu achten? Solange dieser normal ist, sollte die Leber in dieser Hinsicht (Aufnahme von Kohlenhydrate) auch &#8222;normal&#8220; funktionieren. Oder ist das ein Trugschluss?</p>
<p>*https://genetisches-maximum.de/2016/04/ketogene-diaet-gesundheit/</p>
<p>Nachbemerkung: Ich hatte bereits viele Jahre vor Umstellung auf die ketogene Ernährung bei Anstrengung und insbesondere bei intensivem Sport immer wieder rechtsseitige Oberbauchschmerzen, direkt unter der untersten Rippe (wo sich die Leber befindet). Bereits wenige Woche nach der Umstellung auf die ketogenen Ernährung verschwanden die Schmerzen komplett. Nach ca. 1 Jahr ketogener Ernähung meldeten sich die stechartigen Schmerzen aber wieder zurück, nachdem ich über die Festtage aus der Ketose gefallen war. Seither melden sich die Schmerzen immer wieder, obwohl ich dazwischen wieder fast 1 ganzes Jahr in Ketose war. Seit Anfang dieses Jahres ernähre ich mich nur noch &#8222;Low-Carb&#8220; mit stetig ansteigenden KH-Anteil (Anfangs 50g, inzwischen 100g am Tag). Da meine Leberwerte immer im &#8222;Normalbereich&#8220; waren, sah mein Arzt keinen Handlungsbedarf den Schmerzen auf den Grund zu gehen. Diese könnten natürlich auch eine andere Ursachen als die Leber haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hugo		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-5911</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hugo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2019 04:46:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Na..dann lass gelegentlich Deine Leberwerte prüfen....
Du kannst mit Keto massive Schäden der Leber verursachen, eines der wichtigsten Organe im Körper.
Und..wer Keto einfach zum Abnehmen anwendet, vor allem längerfristig, hat nicht weit genug gedacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na..dann lass gelegentlich Deine Leberwerte prüfen&#8230;.<br />
Du kannst mit Keto massive Schäden der Leber verursachen, eines der wichtigsten Organe im Körper.<br />
Und..wer Keto einfach zum Abnehmen anwendet, vor allem längerfristig, hat nicht weit genug gedacht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3802</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 06:55:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796&quot;&gt;Katarina&lt;/a&gt;.

Man hat übrigens festgestellt, dass beispielsweise Kokosfett und MCT Öle direkt den Ketonspiegel im Blut erhöhen, und diese Ketone direkt vom Gehirn verwendet werden - auch ohne langwierige Fettadaption!

https://www.researchgate.net/publication/290360517_Kokosol_furs_Gehirn

Ebenso kann bei Diabetikern durch Kokosfett/MCT in der Ernährung dauerhaft das Hyporisiko gesenkt werden, da Hypoglykämien im Endeffekt nur Mangelsymptome des Gehirns sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796">Katarina</a>.</p>
<p>Man hat übrigens festgestellt, dass beispielsweise Kokosfett und MCT Öle direkt den Ketonspiegel im Blut erhöhen, und diese Ketone direkt vom Gehirn verwendet werden &#8211; auch ohne langwierige Fettadaption!</p>
<p><a href="https://www.researchgate.net/publication/290360517_Kokosol_furs_Gehirn" rel="nofollow ugc">https://www.researchgate.net/publication/290360517_Kokosol_furs_Gehirn</a></p>
<p>Ebenso kann bei Diabetikern durch Kokosfett/MCT in der Ernährung dauerhaft das Hyporisiko gesenkt werden, da Hypoglykämien im Endeffekt nur Mangelsymptome des Gehirns sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3801</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 06:39:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mark Sisson empfiehlt eine maximale Kohlenhydratmenge von 100 bis 150g, das ist richtig.

Allerdings unterscheiden sich diese Kohlenhydrate zu unseren! Im US-Raum wird zwischen Carbs und Net-Carbs unterschieden, die 150g sind Kohlenhydrate inklusive Ballaststoffe. Net-Carbs wären viel, viel weniger bei einer stark gemüselastigen Ernährung. Das ist ein Fehler, den viele einfach machen.

Mark empfiehlt keine dauerhafte Ketose, sondern zieht das Frühstück einfach hinaus für eine lange Fettverbrennungs-Phase, und er empfiehlt auch ausdrücklich bei Sport wie Crossfit, vorher Kohlenhydrate aufzuladen. Er sieht Keto eigentlich nur für einen kurzen Zeitraum während seines &quot;Keto-Resets&quot;, um den Körper wieder an den Fettstoffwechsel zu gewöhnen und metabolisch flexibler zu werden, oder eben im Rahmen eines Ausdauersports für die aerobe Trainingsphase.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mark Sisson empfiehlt eine maximale Kohlenhydratmenge von 100 bis 150g, das ist richtig.</p>
<p>Allerdings unterscheiden sich diese Kohlenhydrate zu unseren! Im US-Raum wird zwischen Carbs und Net-Carbs unterschieden, die 150g sind Kohlenhydrate inklusive Ballaststoffe. Net-Carbs wären viel, viel weniger bei einer stark gemüselastigen Ernährung. Das ist ein Fehler, den viele einfach machen.</p>
<p>Mark empfiehlt keine dauerhafte Ketose, sondern zieht das Frühstück einfach hinaus für eine lange Fettverbrennungs-Phase, und er empfiehlt auch ausdrücklich bei Sport wie Crossfit, vorher Kohlenhydrate aufzuladen. Er sieht Keto eigentlich nur für einen kurzen Zeitraum während seines &#8222;Keto-Resets&#8220;, um den Körper wieder an den Fettstoffwechsel zu gewöhnen und metabolisch flexibler zu werden, oder eben im Rahmen eines Ausdauersports für die aerobe Trainingsphase.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: chris		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3800</link>

		<dc:creator><![CDATA[chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 21:58:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3799&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt;.

Eine dauerhafte leichte Kalorienrestriktion meint vor allem zwei Dinge: 

a) Viele Tage eine tatsächliche Kalorienrestriktion 
b) Milde &quot;Refeeds&quot; - um es mal so zu nennen - an anderen Tagen. 

Der Punkt ist: Eine milde Kalorienrestriktion wird das Gewicht nicht linear senken, es wird sich ein neues, anderes Gleichgewicht einstellen. Das ist auch das, was man bei Studien mit (chronischer) Kalorienrestriktion findet. 

Im Endeffekt geht es also eher um das Spiel mit Kalorien, wobei &quot;nach unten&quot; eher gespielt werden sollte als nach oben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3799">Michael</a>.</p>
<p>Eine dauerhafte leichte Kalorienrestriktion meint vor allem zwei Dinge: </p>
<p>a) Viele Tage eine tatsächliche Kalorienrestriktion<br />
b) Milde &#8222;Refeeds&#8220; &#8211; um es mal so zu nennen &#8211; an anderen Tagen. </p>
<p>Der Punkt ist: Eine milde Kalorienrestriktion wird das Gewicht nicht linear senken, es wird sich ein neues, anderes Gleichgewicht einstellen. Das ist auch das, was man bei Studien mit (chronischer) Kalorienrestriktion findet. </p>
<p>Im Endeffekt geht es also eher um das Spiel mit Kalorien, wobei &#8222;nach unten&#8220; eher gespielt werden sollte als nach oben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3799</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 11:23:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Kommentar, eine Frage:

Du schreibst, daß Du ohne Kalorienrechner 15kg abgenommen hattest. Würde ich auch gerne - d.h. ohne Kalorienrechnerei.
ich habe mit Kalorienrestriktion durch Kalorienrechnerei und akribischem Aufschreiben und Auswerten aller Nahrungszufuhr in ca. 4 Monaten ca. 15kg abgenommen. Ohne dies wäre es mir nicht möglich gewesen, eine für mich nicht nur wenige Tage akzeptable Art der (Diät)Ernährung zu finden. Und auch jetzt, in der Phase des Gewichthaltens, merke ich täglich, daß ich ohne dieses aufwendige tracking wieder zuviel Kalorien zu mir nehmen würde. Das (führ)nachmittägliche Frühstück (ich mache zugleich IF 16/8, ohne das bei mir weder die Abnehmerei noch das Gewichthalten funktionieren würde) ist fast immer gleich (eine Magerquark-Haferflocken-Obst-Mischung, deren Rest als abendlicher Nachtisch dient und so den &quot;Hunger&quot; nach Süßigkeiten stillt) und das jeweilige Abendessen orientiere ich an der noch &quot;freien&quot; Kalorienmenge. Würde ich wie früher nur nach gusto essen, dann wären es vielleicht nicht jeden Abend aber insgesamt betrachtet auf jeden Fall viel zu viele Kalorien - das merke ich fast jeden Tag beim Zusammenstellen des Abendessens im Kalorienrechner. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, beim Auswärtsessen oder häufig am Wochenende - Ausnahme in dem Sinne, daß ich das &quot;Limit&quot; überschreite. Aber ich erfasse die Nahrungszufuhr dennoch so gut es geht und wenn es &quot;zuviel&quot; war, dann gleiche ich dies in den folgenden Tagen (weniger Kalorien, mehr Bewegung, gar Sport) aus. Auf mein &quot;Gefühl&quot; kann ich mich da nicht verlassen, obwohl ich seit über 200 Tagen alles tracke. Zwar weiß ich natürlich, daß bestimmte, vor allem &quot;fette&quot;, Speisen (zu) viele Kalorien haben, aber dieses abstrakte Wissen ist nicht ausreichend. Nur schwarz auf weiß aufgeführt, summiert, und auch die Einzelposten bewertet, erkenne ich, daß es zuviel ist, woran es hängt, an welchen Schrauben ich drehen muß. Ich weiß natürlich, daß es auch anders funktionieren kann, vor allem bei Menschen, die nicht unbedingt Viel- und Genußesser (wobei &quot;Genuß&quot; natürlich subjektiv ist) sind und/oder deren Nahrungsvorlieben und Geschmack bereits eine kalorienmäßig günstige Selektion bewirken. Auf mich trifft dies aber nicht zu (die Grenze zum Übergewicht hatte ich ja nicht ohne Grund überschritten) und wenn ich mich so umschaue, dann scheint dies eher die Regel zu sein.

Du schreibst oben:
&quot;Langfristig aber bietet sich meines Erachtens nur ein Mix an, der insgesamt zu einer dauerhaften, leichten Kalorienrestriktion führt. &quot;
Wie soll dies funktionieren? Eine dauerhafte Kalorienrestriktion&quot; führt - egal ob leicht oder &quot;schwer&quot; - zwangsläufig zum Abnehmen und erfordert, wenn es eine Kalorienrestriktion bleiben soll, daher zwangsläufig eine fortwährende Reduzierung der Kalorienaufnahme - und endet schließlich bei Unterernährung und, wenn man es fortführt, beim Tod. Dies ist ganz und gar offensichtlich. Den &quot;Kalorienrestriktion&quot; bedeutet ja: Weniger Kalorien zuführen als der Organismus benötigt.
Da Du dies natürlich auch weißt, möchtest Du mit &quot;dauerhafter, leichter Kalorienrestriktion&quot; sicherlich etwas anderes ausdrücken. Aber was?
Zum Gewichthalten - das ist ja letztlich das Ziel - ist dauerhaft gerade im Gegenteil eine ausgeglichene Kalorienbilanz erforderlich. Kalorienrestriktionen können/dürfen daher nur temporär auftreten und müssen durch eine hyperkalorische Ernährung ausgegiichen werden - so wie dies beim Intervallfasten der Fall ist, völlig egal, ob 16/8, 2/5 oder ob man &quot;unrythmisch&quot; nach gusto ißt, bis man an der Waage merkt, daß man nur wieder ein paar Wochen Diät halten und abnehmen muß.
Es wäre daher nett, wenn Du dies etwas näher erklären würdest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar, eine Frage:</p>
<p>Du schreibst, daß Du ohne Kalorienrechner 15kg abgenommen hattest. Würde ich auch gerne &#8211; d.h. ohne Kalorienrechnerei.<br />
ich habe mit Kalorienrestriktion durch Kalorienrechnerei und akribischem Aufschreiben und Auswerten aller Nahrungszufuhr in ca. 4 Monaten ca. 15kg abgenommen. Ohne dies wäre es mir nicht möglich gewesen, eine für mich nicht nur wenige Tage akzeptable Art der (Diät)Ernährung zu finden. Und auch jetzt, in der Phase des Gewichthaltens, merke ich täglich, daß ich ohne dieses aufwendige tracking wieder zuviel Kalorien zu mir nehmen würde. Das (führ)nachmittägliche Frühstück (ich mache zugleich IF 16/8, ohne das bei mir weder die Abnehmerei noch das Gewichthalten funktionieren würde) ist fast immer gleich (eine Magerquark-Haferflocken-Obst-Mischung, deren Rest als abendlicher Nachtisch dient und so den &#8222;Hunger&#8220; nach Süßigkeiten stillt) und das jeweilige Abendessen orientiere ich an der noch &#8222;freien&#8220; Kalorienmenge. Würde ich wie früher nur nach gusto essen, dann wären es vielleicht nicht jeden Abend aber insgesamt betrachtet auf jeden Fall viel zu viele Kalorien &#8211; das merke ich fast jeden Tag beim Zusammenstellen des Abendessens im Kalorienrechner. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, beim Auswärtsessen oder häufig am Wochenende &#8211; Ausnahme in dem Sinne, daß ich das &#8222;Limit&#8220; überschreite. Aber ich erfasse die Nahrungszufuhr dennoch so gut es geht und wenn es &#8222;zuviel&#8220; war, dann gleiche ich dies in den folgenden Tagen (weniger Kalorien, mehr Bewegung, gar Sport) aus. Auf mein &#8222;Gefühl&#8220; kann ich mich da nicht verlassen, obwohl ich seit über 200 Tagen alles tracke. Zwar weiß ich natürlich, daß bestimmte, vor allem &#8222;fette&#8220;, Speisen (zu) viele Kalorien haben, aber dieses abstrakte Wissen ist nicht ausreichend. Nur schwarz auf weiß aufgeführt, summiert, und auch die Einzelposten bewertet, erkenne ich, daß es zuviel ist, woran es hängt, an welchen Schrauben ich drehen muß. Ich weiß natürlich, daß es auch anders funktionieren kann, vor allem bei Menschen, die nicht unbedingt Viel- und Genußesser (wobei &#8222;Genuß&#8220; natürlich subjektiv ist) sind und/oder deren Nahrungsvorlieben und Geschmack bereits eine kalorienmäßig günstige Selektion bewirken. Auf mich trifft dies aber nicht zu (die Grenze zum Übergewicht hatte ich ja nicht ohne Grund überschritten) und wenn ich mich so umschaue, dann scheint dies eher die Regel zu sein.</p>
<p>Du schreibst oben:<br />
&#8222;Langfristig aber bietet sich meines Erachtens nur ein Mix an, der insgesamt zu einer dauerhaften, leichten Kalorienrestriktion führt. &#8220;<br />
Wie soll dies funktionieren? Eine dauerhafte Kalorienrestriktion&#8220; führt &#8211; egal ob leicht oder &#8222;schwer&#8220; &#8211; zwangsläufig zum Abnehmen und erfordert, wenn es eine Kalorienrestriktion bleiben soll, daher zwangsläufig eine fortwährende Reduzierung der Kalorienaufnahme &#8211; und endet schließlich bei Unterernährung und, wenn man es fortführt, beim Tod. Dies ist ganz und gar offensichtlich. Den &#8222;Kalorienrestriktion&#8220; bedeutet ja: Weniger Kalorien zuführen als der Organismus benötigt.<br />
Da Du dies natürlich auch weißt, möchtest Du mit &#8222;dauerhafter, leichter Kalorienrestriktion&#8220; sicherlich etwas anderes ausdrücken. Aber was?<br />
Zum Gewichthalten &#8211; das ist ja letztlich das Ziel &#8211; ist dauerhaft gerade im Gegenteil eine ausgeglichene Kalorienbilanz erforderlich. Kalorienrestriktionen können/dürfen daher nur temporär auftreten und müssen durch eine hyperkalorische Ernährung ausgegiichen werden &#8211; so wie dies beim Intervallfasten der Fall ist, völlig egal, ob 16/8, 2/5 oder ob man &#8222;unrythmisch&#8220; nach gusto ißt, bis man an der Waage merkt, daß man nur wieder ein paar Wochen Diät halten und abnehmen muß.<br />
Es wäre daher nett, wenn Du dies etwas näher erklären würdest.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 10:41:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796&quot;&gt;Katarina&lt;/a&gt;.

Auf KH verzichten ... nun ja. Wenn man es kann .... im Rahmen meiner Diät habe ich aber die Erfahrung gemacht, daß mit zu wenig KH (und ich war WEIT von einer ketonischen Ernährung entfernt) meine T3-Pegel zu sehr abfällt mit allen unschönen Folgen einer SD-Unterfunktion. Da ich Hashi habe und ohnehin T4 zuführe, lag dies allein an der T4-T3-Konversion. Refeed-days mit ca. 400g KH (kaum Fett, wenige Proteine, da andernfalls der Kalorienintake zu groß geworden wäre) haben dies wieder für ein paar Tage behoben. Daher kann ich nicht begreifen, wie man ohne ordentliche KH-Zufuhr &quot;funktionieren&quot; kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796">Katarina</a>.</p>
<p>Auf KH verzichten &#8230; nun ja. Wenn man es kann &#8230;. im Rahmen meiner Diät habe ich aber die Erfahrung gemacht, daß mit zu wenig KH (und ich war WEIT von einer ketonischen Ernährung entfernt) meine T3-Pegel zu sehr abfällt mit allen unschönen Folgen einer SD-Unterfunktion. Da ich Hashi habe und ohnehin T4 zuführe, lag dies allein an der T4-T3-Konversion. Refeed-days mit ca. 400g KH (kaum Fett, wenige Proteine, da andernfalls der Kalorienintake zu groß geworden wäre) haben dies wieder für ein paar Tage behoben. Daher kann ich nicht begreifen, wie man ohne ordentliche KH-Zufuhr &#8222;funktionieren&#8220; kann &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: chris		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3797</link>

		<dc:creator><![CDATA[chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 14:51:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=9616#comment-3797</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796&quot;&gt;Katarina&lt;/a&gt;.

Danke für das Feedback! Metabolische Flexibilität ist das Stichwort, genau. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796">Katarina</a>.</p>
<p>Danke für das Feedback! Metabolische Flexibilität ist das Stichwort, genau. :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katarina		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogen-ketogene-ernaehrung/#comment-3796</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katarina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 14:40:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Super Artikel, der mir wie gerufen kam als vertiefende Erläuterung zum Thema  ketogene Ernährung. Ich praktiziere zur Zeit ein Stoffwechseltraining, das Peter Mersch in seinem sehr lesenswerten Buch &quot;Klüger werden und Demenz vermeiden&quot;(bin über 60!) beschreibt. Es geht darum, die Ketolysefähigkeit des Gehirns wieder zu erlangen, die von Geburt an vorhanden ist. Nach der Entwöhnung in der Säuglingszeit geht diese Stoffwechselfunktion durch KH betonte Ernährung verloren, der Mensch wird einseitig auf den Kohlenhydratstoffwechsel eingestellt. Um die metabolische Flexibilität wieder zu gewinnen beschreibt Mersch in seinem Buch konkrete Maßnahmen.
Kurz zusammengefasst:  Das Stoffwechseltraining beginnt mit einer ketogenen Phase von 5 bis 7 Tagen Dauer. Anschließend geht es darum, die erworbene Ketolysefähigkeit zu stabilisieren. Es wird eine kohlenhydratarme Ernährungsweise im täglichen Wechsel mit einer ketogenen Diät empfohlen von mindestens einem Monat Dauer.  In der dritten Phase geht es um die lebenslange Erhaltung der Ketolysefähigkeit. Nun kann man im Prinzip wieder alles essen, sollte aber 1 bis 2 ketogene Tage pro Woche einlegen. 
Die Vorteile der wieder erlangten Fähigkeit, von einem Stoffwechsel zum anderen switchen zu können sind zahlreich. Mir persöhnlich geht es darum, Alterskrankheiten und kognitivem Abbau vorzubeugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Super Artikel, der mir wie gerufen kam als vertiefende Erläuterung zum Thema  ketogene Ernährung. Ich praktiziere zur Zeit ein Stoffwechseltraining, das Peter Mersch in seinem sehr lesenswerten Buch &#8222;Klüger werden und Demenz vermeiden&#8220;(bin über 60!) beschreibt. Es geht darum, die Ketolysefähigkeit des Gehirns wieder zu erlangen, die von Geburt an vorhanden ist. Nach der Entwöhnung in der Säuglingszeit geht diese Stoffwechselfunktion durch KH betonte Ernährung verloren, der Mensch wird einseitig auf den Kohlenhydratstoffwechsel eingestellt. Um die metabolische Flexibilität wieder zu gewinnen beschreibt Mersch in seinem Buch konkrete Maßnahmen.<br />
Kurz zusammengefasst:  Das Stoffwechseltraining beginnt mit einer ketogenen Phase von 5 bis 7 Tagen Dauer. Anschließend geht es darum, die erworbene Ketolysefähigkeit zu stabilisieren. Es wird eine kohlenhydratarme Ernährungsweise im täglichen Wechsel mit einer ketogenen Diät empfohlen von mindestens einem Monat Dauer.  In der dritten Phase geht es um die lebenslange Erhaltung der Ketolysefähigkeit. Nun kann man im Prinzip wieder alles essen, sollte aber 1 bis 2 ketogene Tage pro Woche einlegen.<br />
Die Vorteile der wieder erlangten Fähigkeit, von einem Stoffwechsel zum anderen switchen zu können sind zahlreich. Mir persöhnlich geht es darum, Alterskrankheiten und kognitivem Abbau vorzubeugen.</p>
]]></content:encoded>
		
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