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	Kommentare zu: Krebs und Ketose	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Apr 2025 13:57:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dr. Andreas Heinz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330781</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Andreas Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 13:57:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330770&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Selbst wenn Tumorstammzellen in bestimmten Kontexten OxPhos benötigen, heißt das nicht, dass sie ohne Glukose/Glutamin überleben können.
Es stimmt, dass eine ketogene Ernährung zu einer physiologischen Insulinresistenz führen kann, aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Blutzucker steigt. Der HbA1c kann in manchen Fällen trügerisch sein, da er nicht zwischen kurzzeitigen Blutzuckerspitzen und einer konstant niedrigen Glukosekonzentration unterscheidet. Wichtiger wäre hier eine kontinuierliche Glukosemessung. Zudem ist die ketogene Ernährung oft nicht ausreichend – genau deshalb diskutiert das Boston College die Kombination mit metabolischen Inhibitoren. 
Glutamin ist für Immunzellen essenziell, aber das bedeutet nicht, dass eine gezielte Reduktion automatisch immunsuppressiv wirkt. Es gibt Ansätze, die gezielt Tumorzellen angreifen, ohne die Immunfunktion komplett zu unterdrücken – beispielsweise durch selektive Glutaminase-Inhibitoren oder zyklische Fastenprotokolle.
Es ist richtig, dass es ohne medikamentöse Unterstützung schwierig ist, Glukose und Glutamin in vivo drastisch zu senken. Genau deshalb diskutiert die Wissenschaft eine Kombination aus Ernährung, Fasten, Metformin, Glutaminase-Inhibitoren (z. B. DON) und anderen metabolischen Ansätzen.
Ihr letzter Punkt ist zutreffend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330770">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Selbst wenn Tumorstammzellen in bestimmten Kontexten OxPhos benötigen, heißt das nicht, dass sie ohne Glukose/Glutamin überleben können.<br />
Es stimmt, dass eine ketogene Ernährung zu einer physiologischen Insulinresistenz führen kann, aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Blutzucker steigt. Der HbA1c kann in manchen Fällen trügerisch sein, da er nicht zwischen kurzzeitigen Blutzuckerspitzen und einer konstant niedrigen Glukosekonzentration unterscheidet. Wichtiger wäre hier eine kontinuierliche Glukosemessung. Zudem ist die ketogene Ernährung oft nicht ausreichend – genau deshalb diskutiert das Boston College die Kombination mit metabolischen Inhibitoren.<br />
Glutamin ist für Immunzellen essenziell, aber das bedeutet nicht, dass eine gezielte Reduktion automatisch immunsuppressiv wirkt. Es gibt Ansätze, die gezielt Tumorzellen angreifen, ohne die Immunfunktion komplett zu unterdrücken – beispielsweise durch selektive Glutaminase-Inhibitoren oder zyklische Fastenprotokolle.<br />
Es ist richtig, dass es ohne medikamentöse Unterstützung schwierig ist, Glukose und Glutamin in vivo drastisch zu senken. Genau deshalb diskutiert die Wissenschaft eine Kombination aus Ernährung, Fasten, Metformin, Glutaminase-Inhibitoren (z. B. DON) und anderen metabolischen Ansätzen.<br />
Ihr letzter Punkt ist zutreffend.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 05:57:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330735&quot;&gt;Dr. Andreas Heinz&lt;/a&gt;.

Aber wenn die OxPhos für wesentliche tumorprogressive Prozesse essentiell ist, vor allem bei der Aufrechterhaltung der Tumorstammzellfunktion, dann reicht es ja nicht, sich auf Glutamin und Glukose alleine zu fokussieren. Das ist ja mein Punkt. Rein physiologisch gelingt es ja auch unter keiner Lebensstilintervention a) Blutglukose und b) Glutamin nennenswert zu senken. Das müsste man dann medikamentös machen – wenn man damit aber die Tumorstammzellen nicht kriegt (z. B. hier https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24946808/), dann ist es in vivo fraglich, denn vor allem Glutamin ist essentiell für die Immunfunktion. Mit ketogener Ernährung passiert es oft, dass Menschen sogar höhere Blutglukosespiegel zeigen, da eine KD physiologisch insulinresistent macht um Glukose zu sparen, was dann bei manchen zur paradoxen Erscheinung führt, dass trotz Kohlenhydrateinschränkung die Blutzuckerspiegel nicht sinken, sondern tendenziell höher werden (HbA1c!). Es ist einfach fürchterlich komplex und das sollte man als Laie, der unter Krebs vielleicht an sich selbst rumspielen will, schon wenigstens wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330735">Dr. Andreas Heinz</a>.</p>
<p>Aber wenn die OxPhos für wesentliche tumorprogressive Prozesse essentiell ist, vor allem bei der Aufrechterhaltung der Tumorstammzellfunktion, dann reicht es ja nicht, sich auf Glutamin und Glukose alleine zu fokussieren. Das ist ja mein Punkt. Rein physiologisch gelingt es ja auch unter keiner Lebensstilintervention a) Blutglukose und b) Glutamin nennenswert zu senken. Das müsste man dann medikamentös machen – wenn man damit aber die Tumorstammzellen nicht kriegt (z. B. hier <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24946808/" rel="nofollow ugc">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24946808/</a>), dann ist es in vivo fraglich, denn vor allem Glutamin ist essentiell für die Immunfunktion. Mit ketogener Ernährung passiert es oft, dass Menschen sogar höhere Blutglukosespiegel zeigen, da eine KD physiologisch insulinresistent macht um Glukose zu sparen, was dann bei manchen zur paradoxen Erscheinung führt, dass trotz Kohlenhydrateinschränkung die Blutzuckerspiegel nicht sinken, sondern tendenziell höher werden (HbA1c!). Es ist einfach fürchterlich komplex und das sollte man als Laie, der unter Krebs vielleicht an sich selbst rumspielen will, schon wenigstens wissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Andreas Heinz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330735</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Andreas Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 18:05:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330716&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Die Aussage, dass „ohne OxPhos viele Tumore nicht wachsen und metastasieren können“, ist nicht grundsätzlich falsch, aber sie trifft nicht den Kern der Debatte. Die Frage ist nicht, ob OxPhos in Tumoren eine Rolle spielt, sondern ob es ausreicht, um das Tumorwachstum zu erhalten, wenn Glukose und Glutamin fehlen. Die unterschiedliche Substratverwertung ist entscheidend.  
Dass es bisher keine Humanstudie gibt, die eine durchschlagende Wirkung der Glukoserestriktion zeigt, liegt vor allem an methodischen Herausforderungen. Die meisten Studien zur Ernährungsintervention (auch an meiner Universität) bei Krebs haben nie eine konsequente und langanhaltende Glukose- und Glutaminrestriktion getestet – und schon gar nicht in Kombination mit metabolischen Inhibitoren. Daraus zu schließen, dass der Ansatz irrelevant ist, wäre also vorschnell.
Deshalb ist die Diskussion weder ideologisch noch überflüssig, sondern eine wissenschaftliche Frage mit potenziell wichtigen therapeutischen Implikationen. 
Lg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330716">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Die Aussage, dass „ohne OxPhos viele Tumore nicht wachsen und metastasieren können“, ist nicht grundsätzlich falsch, aber sie trifft nicht den Kern der Debatte. Die Frage ist nicht, ob OxPhos in Tumoren eine Rolle spielt, sondern ob es ausreicht, um das Tumorwachstum zu erhalten, wenn Glukose und Glutamin fehlen. Die unterschiedliche Substratverwertung ist entscheidend.<br />
Dass es bisher keine Humanstudie gibt, die eine durchschlagende Wirkung der Glukoserestriktion zeigt, liegt vor allem an methodischen Herausforderungen. Die meisten Studien zur Ernährungsintervention (auch an meiner Universität) bei Krebs haben nie eine konsequente und langanhaltende Glukose- und Glutaminrestriktion getestet – und schon gar nicht in Kombination mit metabolischen Inhibitoren. Daraus zu schließen, dass der Ansatz irrelevant ist, wäre also vorschnell.<br />
Deshalb ist die Diskussion weder ideologisch noch überflüssig, sondern eine wissenschaftliche Frage mit potenziell wichtigen therapeutischen Implikationen.<br />
Lg</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330716</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 13:27:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330712&quot;&gt;Dr. Andreas Heinz&lt;/a&gt;.

Ok, ich akzeptiere diese Sicht, aber sie bildet nicht meine Ansicht ab. Man kann es nämlich genau umgekehrt formulieren: Glykolyse ist wichtig ja, aber ohne OxPhos können viele Tumore nicht wachsen und metastasieren. So steht halt Sichtweise gegen Sichtweise und das ist dann auch ok :-) Unabhängig davon sieht es so aus, dass bisher keine einzige Humanstudie nachweisen konnte, dass eine Glukoserestriktion durchschlagenden Erfolg hat — für was also diese ideologisch geprägten Auseinandersetzungen? Es hat sehr wahrscheinlich keine Reallife-Relevanz, jedenfalls nicht auf Basis einer herkömmlichen Lebensstilumstellung. 
LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330712">Dr. Andreas Heinz</a>.</p>
<p>Ok, ich akzeptiere diese Sicht, aber sie bildet nicht meine Ansicht ab. Man kann es nämlich genau umgekehrt formulieren: Glykolyse ist wichtig ja, aber ohne OxPhos können viele Tumore nicht wachsen und metastasieren. So steht halt Sichtweise gegen Sichtweise und das ist dann auch ok :-) Unabhängig davon sieht es so aus, dass bisher keine einzige Humanstudie nachweisen konnte, dass eine Glukoserestriktion durchschlagenden Erfolg hat — für was also diese ideologisch geprägten Auseinandersetzungen? Es hat sehr wahrscheinlich keine Reallife-Relevanz, jedenfalls nicht auf Basis einer herkömmlichen Lebensstilumstellung.<br />
LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Andreas Heinz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Andreas Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:03:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=321313#comment-330712</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330687&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Die Datenlage, die ich seit Jahrzehnten studiere, erbringt diesen Nachweis leider nicht. 
Die Behauptung, dass der Tumorstoffwechsel extrem plastisch ist und OxPhos eine tragende Rolle spielt, wird durch die Datenlage nicht eindeutig gestützt. Zwar gibt es Studien, die zeigen, dass einige Krebszellen OxPhos nutzen können, aber das bedeutet nicht, dass sie unabhängig von Glukose und Glutamin überleben können. Viele Tumoren sind trotz funktionierender Mitochondrien stark auf Fermentation angewiesen, da OxPhos allein nicht ausreicht, wenn essentielle Metaboliten fehlen.
Dass Gliome von Gehirnzellen abstammen und metabolisch eingeschränkt sind, ist korrekt, doch die Abhängigkeit von Glukose und Glutamin wurde in zahlreichen malignen Zellen nachgewiesen. Studien u.a. am Boston College oder an der University of Michigan  zeigen, dass sowohl humane als auch Maus-Gliomzellen dieselben metabolischen Schwächen haben, was auf ein generelles Prinzip hindeutet. Auch aggressive Tumoren wie Pankreas-, Lungen- und Brustkrebs zeigen eine starke Fermentationsabhängigkeit, selbst wenn OxPhos potenziell genutzt werden könnte.
Wenn Krebszellen tatsächlich metabolisch flexibel wären, müsste es eine Studie geben, die zeigt, dass sie in völliger Abwesenheit! von Glukose und Glutamin ausschließlich mit Fettsäuren oder Ketonen langfristig! überleben können. Gibt es eine solche Studie? Bislang fehlt dieser Nachweis.
 Lg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330687">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Die Datenlage, die ich seit Jahrzehnten studiere, erbringt diesen Nachweis leider nicht.<br />
Die Behauptung, dass der Tumorstoffwechsel extrem plastisch ist und OxPhos eine tragende Rolle spielt, wird durch die Datenlage nicht eindeutig gestützt. Zwar gibt es Studien, die zeigen, dass einige Krebszellen OxPhos nutzen können, aber das bedeutet nicht, dass sie unabhängig von Glukose und Glutamin überleben können. Viele Tumoren sind trotz funktionierender Mitochondrien stark auf Fermentation angewiesen, da OxPhos allein nicht ausreicht, wenn essentielle Metaboliten fehlen.<br />
Dass Gliome von Gehirnzellen abstammen und metabolisch eingeschränkt sind, ist korrekt, doch die Abhängigkeit von Glukose und Glutamin wurde in zahlreichen malignen Zellen nachgewiesen. Studien u.a. am Boston College oder an der University of Michigan  zeigen, dass sowohl humane als auch Maus-Gliomzellen dieselben metabolischen Schwächen haben, was auf ein generelles Prinzip hindeutet. Auch aggressive Tumoren wie Pankreas-, Lungen- und Brustkrebs zeigen eine starke Fermentationsabhängigkeit, selbst wenn OxPhos potenziell genutzt werden könnte.<br />
Wenn Krebszellen tatsächlich metabolisch flexibel wären, müsste es eine Studie geben, die zeigt, dass sie in völliger Abwesenheit! von Glukose und Glutamin ausschließlich mit Fettsäuren oder Ketonen langfristig! überleben können. Gibt es eine solche Studie? Bislang fehlt dieser Nachweis.<br />
 Lg</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 16:53:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330679&quot;&gt;Andreas Heinz&lt;/a&gt;.

Also die Datenlage, die ich kenne, zeigt sehr eindrücklich, dass die OxPhos eine tragende Rolle spielt und der Tumorstoffwechsel extrem plastisch ist (gibt ja mittlerweile viele auch große Papers dazu). Gliomazellen sind von Gehirnzellen abgeleitet und die haben naturgemäß ein nur enges Spektrum an metabolischer Flexibilität. Von daher würde ich keinesfalls von dieser Tumorart auf andere schließen, würde aber auch nicht ausschließen, dass es manche Tumorarten gibt, die Oxphos nicht können bzw. hauptsächlich über aerobe Glykolyse gespeist werden. LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330679">Andreas Heinz</a>.</p>
<p>Also die Datenlage, die ich kenne, zeigt sehr eindrücklich, dass die OxPhos eine tragende Rolle spielt und der Tumorstoffwechsel extrem plastisch ist (gibt ja mittlerweile viele auch große Papers dazu). Gliomazellen sind von Gehirnzellen abgeleitet und die haben naturgemäß ein nur enges Spektrum an metabolischer Flexibilität. Von daher würde ich keinesfalls von dieser Tumorart auf andere schließen, würde aber auch nicht ausschließen, dass es manche Tumorarten gibt, die Oxphos nicht können bzw. hauptsächlich über aerobe Glykolyse gespeist werden. LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Heinz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330679</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 12:21:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330678&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Korrekt. Allerdings wird im Abschnitt “Discussion” darauf hingewiesen, dass die Abhängigkeit maligner Gliome von Fermentationsmechanismen zur ATP-Produktion aufgrund einer unzureichenden oxidativen Phosphorylierung (OxPhos) ein allgemeines Merkmal maligner Zellen sein könnte, unabhängig von ihrem Zellursprung oder der Spezies. Die Autoren betonen, dass sowohl Glukose als auch Glutamin für das dysregulierte Tumorwachstum notwendig und ausreichend sind, während OxPhos weder notwendig noch ausreichend ist. 
Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die metabolische Verwundbarkeit von Krebszellen durch ihre Abhängigkeit von Fermentation als Hauptquelle der Energieproduktion nicht nur auf Gliome beschränkt ist, sondern auch für andere Tumorarten gelten könnte. 
Wir sind noch im Konjunktiv Herr Kollege aber das wäre doch etwas oder finden sie nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330678">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Korrekt. Allerdings wird im Abschnitt “Discussion” darauf hingewiesen, dass die Abhängigkeit maligner Gliome von Fermentationsmechanismen zur ATP-Produktion aufgrund einer unzureichenden oxidativen Phosphorylierung (OxPhos) ein allgemeines Merkmal maligner Zellen sein könnte, unabhängig von ihrem Zellursprung oder der Spezies. Die Autoren betonen, dass sowohl Glukose als auch Glutamin für das dysregulierte Tumorwachstum notwendig und ausreichend sind, während OxPhos weder notwendig noch ausreichend ist.<br />
Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die metabolische Verwundbarkeit von Krebszellen durch ihre Abhängigkeit von Fermentation als Hauptquelle der Energieproduktion nicht nur auf Gliome beschränkt ist, sondern auch für andere Tumorarten gelten könnte.<br />
Wir sind noch im Konjunktiv Herr Kollege aber das wäre doch etwas oder finden sie nicht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330678</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 11:12:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330676&quot;&gt;Andreas Heinz&lt;/a&gt;.

Ja bei Hirntumor-Linien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330676">Andreas Heinz</a>.</p>
<p>Ja bei Hirntumor-Linien.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Heinz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-330676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Heinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 10:44:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi:), In der im Dezember  2024 von der Boston College veröffentlichte Studie wird interessanterweise die metabolische Flexibilät von Krebszellen untersucht. Die Studie zeigt, dass in einem Setting, in dem die Glukoseversorgung – beispielsweise durch eine ketogene Diät – eingeschränkt wird, die Krebszellen nicht in der Lage sind, alternativ auf Fettsäuren oder Ketonkörper umzuschalten. Dies bestätigt, dass sie fast ausschließlich auf fermentierbare Substrate wie Glukose und Glutamin angewiesen sind. Metabolische Flexibilät gleich null…

https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17590914.2024.2422268

Lg Andi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi:), In der im Dezember  2024 von der Boston College veröffentlichte Studie wird interessanterweise die metabolische Flexibilät von Krebszellen untersucht. Die Studie zeigt, dass in einem Setting, in dem die Glukoseversorgung – beispielsweise durch eine ketogene Diät – eingeschränkt wird, die Krebszellen nicht in der Lage sind, alternativ auf Fettsäuren oder Ketonkörper umzuschalten. Dies bestätigt, dass sie fast ausschließlich auf fermentierbare Substrate wie Glukose und Glutamin angewiesen sind. Metabolische Flexibilät gleich null…</p>
<p><a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17590914.2024.2422268" rel="nofollow ugc">https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17590914.2024.2422268</a></p>
<p>Lg Andi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Melanie		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-310679</link>

		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 13:26:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=321313#comment-310679</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-310573&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Ach sooo, jetzt hab ich auch gefunden, wo und wie man die Makronährstoffverteilung findet. Vielen Dank, Chris!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/krebs-und-ketose/#comment-310573">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Ach sooo, jetzt hab ich auch gefunden, wo und wie man die Makronährstoffverteilung findet. Vielen Dank, Chris!</p>
]]></content:encoded>
		
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