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	Kommentare zu: Coronazahlen – The bigger picture	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Dec 2020 13:38:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-112983</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 13:38:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-112901&quot;&gt;Wolfgang&lt;/a&gt;.

Leider sind in deinem Kommentar einige nicht korrekte Aussagen, die ich korrigieren muss: 

- Es gibt mittlerweile viele Isolate und Sequenzierungen. 
- Der PCR-Test entdeckt Sequenzen, die damit übereinstimmen. Übrigens auch keine &quot;DNA-Bruchstücke&quot;, sondern wenn dann RNA-Stücke. 
- Die Zyklenzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ergebnisses. Aber ein PCR-Test sagt grundsätzlich nichts darüber aus, ob jemand infektiös ist. Er weist auch grundsätzlich keine &quot;Infektion&quot; nach (das ist eine Definitionssache: Infektion könnte man definitiv mit Antikörper-Test nachweisen, aber nicht mit PCR). 
- Es ist aber richtig, dass man die Ct-Zahl standardisieren müsste. 
- Ob es eine Übersterblichkeit gibt oder nicht ist unerheblich in meinen Augen. 
- Die SARI-Fälle sind dieses Jahr vergleichsweise niedrig, stimmt. Aber Covid-Patienten fordern einfach mehr Kapazitäten, deshalb kann man die Erkrankung nicht so einfach mit anderen Atemwegserkrankungen vergleichen. 
- Von der &quot;Coronageschichte&quot; ist nach wie vor ziemlich viel übrig. Allerdings ist – und da gebe ich dir recht – der Fokus so extrem stark auf die virologische Komponente gerichtet, dass viele Menschen den Kopf und Relationen (aus den Augen) verlieren. Entsprechend werden die Kollateralschäden immens sein. 

LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-112901">Wolfgang</a>.</p>
<p>Leider sind in deinem Kommentar einige nicht korrekte Aussagen, die ich korrigieren muss: </p>
<p>&#8211; Es gibt mittlerweile viele Isolate und Sequenzierungen.<br />
&#8211; Der PCR-Test entdeckt Sequenzen, die damit übereinstimmen. Übrigens auch keine &#8222;DNA-Bruchstücke&#8220;, sondern wenn dann RNA-Stücke.<br />
&#8211; Die Zyklenzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ergebnisses. Aber ein PCR-Test sagt grundsätzlich nichts darüber aus, ob jemand infektiös ist. Er weist auch grundsätzlich keine &#8222;Infektion&#8220; nach (das ist eine Definitionssache: Infektion könnte man definitiv mit Antikörper-Test nachweisen, aber nicht mit PCR).<br />
&#8211; Es ist aber richtig, dass man die Ct-Zahl standardisieren müsste.<br />
&#8211; Ob es eine Übersterblichkeit gibt oder nicht ist unerheblich in meinen Augen.<br />
&#8211; Die SARI-Fälle sind dieses Jahr vergleichsweise niedrig, stimmt. Aber Covid-Patienten fordern einfach mehr Kapazitäten, deshalb kann man die Erkrankung nicht so einfach mit anderen Atemwegserkrankungen vergleichen.<br />
&#8211; Von der &#8222;Coronageschichte&#8220; ist nach wie vor ziemlich viel übrig. Allerdings ist – und da gebe ich dir recht – der Fokus so extrem stark auf die virologische Komponente gerichtet, dass viele Menschen den Kopf und Relationen (aus den Augen) verlieren. Entsprechend werden die Kollateralschäden immens sein. </p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-112901</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 08:04:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-95073&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Die spannende Frage ist doch: Wurde da EIN bestimmtes Virus isoliert, oder wurden seit Jahresbeginn VIELE Coronaviren isoliert? Soviel ich weiß hat Drosten jedenfalls zu Beginn KEIN Virus isoliert, sondern seine Informationen aus einer Gendatenbank gezogen.

Der PCR-Test beruht aber genau auf Drostens &quot;Virus&quot;, der keiner ist, sondern nur ein Phantom aus DNA-Bruchstücken. Fügt man dann noch hinzu, dass die Aussagekraft des PCR von den Zyklen abhängt (ct-Wert), oberhalb von 35 Zyklen eben KEINE Infektion mehr nachgewiesen werden kann, wie Drosten selber sagt, und 80% aller Tests in Deutschland (habe ich nicht geprüft) mehr als 35 Zyklen verwenden - nun ja, dann muss man schon das ganze Vorgehen in Frage stellen.

Dann fragen wir noch, wie es mit der Übersterblichkeit in 2020 aussieht (es gibt keine), und was eigentlich die Atemwegsinfekte dieses Jahr so machen (es gibt weniger als im Schnitt in den Jahren zuvor).

Interessant sind noch Grippestatistiken dieses Jahr - es gibt quasi keine Grippe, schon sehr erstaunlich (weil man wahrscheinlich nur noch auf Corona getestet hat). Lungenentzündungen gibt es auch keine, anders als sonst.

Und irgendwie bleibt dann von der ganzen Coronageschichte nichts greifbares mehr übrig, außer dass eine Menge Kollateralschäden entstehen (es werden ja seit Monaten die Betten für Coronapatienten blockiert, es gibt viele Chirurgen, die berichten, dass sie einfach keine Betten mehr haben, sodass viele Operationen seit Monaten nicht mehr stattfinden), und Millionen von Arbeitslosen produziert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-95073">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Die spannende Frage ist doch: Wurde da EIN bestimmtes Virus isoliert, oder wurden seit Jahresbeginn VIELE Coronaviren isoliert? Soviel ich weiß hat Drosten jedenfalls zu Beginn KEIN Virus isoliert, sondern seine Informationen aus einer Gendatenbank gezogen.</p>
<p>Der PCR-Test beruht aber genau auf Drostens &#8222;Virus&#8220;, der keiner ist, sondern nur ein Phantom aus DNA-Bruchstücken. Fügt man dann noch hinzu, dass die Aussagekraft des PCR von den Zyklen abhängt (ct-Wert), oberhalb von 35 Zyklen eben KEINE Infektion mehr nachgewiesen werden kann, wie Drosten selber sagt, und 80% aller Tests in Deutschland (habe ich nicht geprüft) mehr als 35 Zyklen verwenden &#8211; nun ja, dann muss man schon das ganze Vorgehen in Frage stellen.</p>
<p>Dann fragen wir noch, wie es mit der Übersterblichkeit in 2020 aussieht (es gibt keine), und was eigentlich die Atemwegsinfekte dieses Jahr so machen (es gibt weniger als im Schnitt in den Jahren zuvor).</p>
<p>Interessant sind noch Grippestatistiken dieses Jahr &#8211; es gibt quasi keine Grippe, schon sehr erstaunlich (weil man wahrscheinlich nur noch auf Corona getestet hat). Lungenentzündungen gibt es auch keine, anders als sonst.</p>
<p>Und irgendwie bleibt dann von der ganzen Coronageschichte nichts greifbares mehr übrig, außer dass eine Menge Kollateralschäden entstehen (es werden ja seit Monaten die Betten für Coronapatienten blockiert, es gibt viele Chirurgen, die berichten, dass sie einfach keine Betten mehr haben, sodass viele Operationen seit Monaten nicht mehr stattfinden), und Millionen von Arbeitslosen produziert werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: hexaeder		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-100591</link>

		<dc:creator><![CDATA[hexaeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 23:36:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96197&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Der beste Schutz wäre die Versorgung mit Mikronährstoffen. Die Studienlage lässt derzeit vermuten, dass allein schon durch Vitamin D in ausreichender, täglicher Dosis 90% der schweren Verläufe verhindert werden können. Zink, Selen und Vitamin A und C sind vermutlich auch wirksam.

Zusätzlich hätte man mittlerweile für eine ausreichende und kostenlose Versorgung mit zertifizierten Masken in kritischen Bereichen (Personal und Besucher in Altersheimen) sorgen sollen.

Der Personalmangel im Pflegebereich hätte sofort und massiv bekämpft werden müssen. Es ist üblich, dass Testpositive Pflegekräfte in Kliniken weiterarbeiten. Schutz von Risikogruppen hieße, dass so etwas nicht passiert.
Und wenn man Testpositive Pflegekräfte wissentlich auf Patienten(!) loslässt, dann stellt sich wirklich die Frage, wieso Privatpersonen sich so einschränken sollen, dass deren Gesundheit durch die Einschränkungen leidet. Wir haben eigentlich den Grundsatz: Man ist verpflichtet, zu helfen. Aber nur dann, wenn man sich nicht selbst in Gefahr bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96197">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Der beste Schutz wäre die Versorgung mit Mikronährstoffen. Die Studienlage lässt derzeit vermuten, dass allein schon durch Vitamin D in ausreichender, täglicher Dosis 90% der schweren Verläufe verhindert werden können. Zink, Selen und Vitamin A und C sind vermutlich auch wirksam.</p>
<p>Zusätzlich hätte man mittlerweile für eine ausreichende und kostenlose Versorgung mit zertifizierten Masken in kritischen Bereichen (Personal und Besucher in Altersheimen) sorgen sollen.</p>
<p>Der Personalmangel im Pflegebereich hätte sofort und massiv bekämpft werden müssen. Es ist üblich, dass Testpositive Pflegekräfte in Kliniken weiterarbeiten. Schutz von Risikogruppen hieße, dass so etwas nicht passiert.<br />
Und wenn man Testpositive Pflegekräfte wissentlich auf Patienten(!) loslässt, dann stellt sich wirklich die Frage, wieso Privatpersonen sich so einschränken sollen, dass deren Gesundheit durch die Einschränkungen leidet. Wir haben eigentlich den Grundsatz: Man ist verpflichtet, zu helfen. Aber nur dann, wenn man sich nicht selbst in Gefahr bringt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: hexaeder		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-100590</link>

		<dc:creator><![CDATA[hexaeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 23:23:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-93346&quot;&gt;gregor schlüter&lt;/a&gt;.

Wenn es keine ausreichende Immunität gibt, dann spricht das nicht gegen das Konzept „nur gezielter Schutz der Risikogruppen“. Denn die Alternative wäre jedes Jahr Lockdown bis in alle Ewigkeit, da ohne ausreichende Immunität die Exit-Option durch Impfung oder Herdenimmunität wegfällt.

Durch jährliche Lockdowns würde die Wirtschaft jedes Jahr schrumpfen - für immer. Und da die Lebenserwartung statistisch mit dem Wohlstand zusammenhängt, sind Einschränkungen der Wirtschaft = Tote. Davon abgesehen, dass Staaten bei so einer Perspektive zusammenbrechen.

Sobald feststünde, dass es keine ausreichende Immunität gibt, müsste jegliche Lockdown-Politik also sofort beendet werden. Alles andere hieße, die ganze Gesellschaft zu opfern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-93346">gregor schlüter</a>.</p>
<p>Wenn es keine ausreichende Immunität gibt, dann spricht das nicht gegen das Konzept „nur gezielter Schutz der Risikogruppen“. Denn die Alternative wäre jedes Jahr Lockdown bis in alle Ewigkeit, da ohne ausreichende Immunität die Exit-Option durch Impfung oder Herdenimmunität wegfällt.</p>
<p>Durch jährliche Lockdowns würde die Wirtschaft jedes Jahr schrumpfen &#8211; für immer. Und da die Lebenserwartung statistisch mit dem Wohlstand zusammenhängt, sind Einschränkungen der Wirtschaft = Tote. Davon abgesehen, dass Staaten bei so einer Perspektive zusammenbrechen.</p>
<p>Sobald feststünde, dass es keine ausreichende Immunität gibt, müsste jegliche Lockdown-Politik also sofort beendet werden. Alles andere hieße, die ganze Gesellschaft zu opfern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mägi		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-100491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mägi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 11:50:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-95073&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Danke Chris!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-95073">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Danke Chris!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mägi		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-100486</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mägi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 11:19:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96315&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Du bist für diesen Impfstart?..., oder generell fpr Impfungen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96315">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Du bist für diesen Impfstart?&#8230;, oder generell fpr Impfungen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Enrico		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-100483</link>

		<dc:creator><![CDATA[Enrico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 11:06:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96341&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Danke Jörg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96341">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Danke Jörg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96346</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 16:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96341&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

&lt;em&gt;Was glaubst du, was das in Bezug auf die Informationsaufnahme eines „normalen“ Lesers bedeutet/bewirkt?&lt;/em&gt;

Wer keinen Bock auf Abstraktionsvermögen, Leseverständnis und Differenzierung hat, ist bei edubily fehl am Platz und kann weiter auf BILD-Niveau diskutieren. Ich habe in all meinen Beiträgen nicht ein einziges mal breit mit Grippe verglichen, wenn man aber die Sterblichkeit heranziehen will, BRAUCHT man einen Vergleichsmaßstab, und der lautet eben: Wir haben es hier nicht mit Tollwut oder Ebola zu tun. Klappt&#039;s jetzt mit dem Abstrahieren? 

&lt;em&gt;Der Vergleich mit Neuseeland hinck natürlich nicht. Zeigt er doch genau das, was ich ausgesagt habe: Es gibt weit mehr als Saisonale Einflüsse, die das Corona-Geschehen beeinflussen. &lt;/em&gt;

Joa, hat niemand abgestritten. EDIT: Und doch, der Vergleich hinkt gewaltig, weil Neuseeland zudem ein isolierter Inselstaat ist, den Coronavirus quasi überhaupt nicht tangiert hat. Sowas kann man doch mal 0,0 mit normalen europäischen Ländern vergleichen. Oh man. 

&lt;em&gt;Wenn man eine Saisonalität in der Diskussion bemühen will, sollte man eine rudimentäre Vorstellung davon haben, wie ausgeprägt diese Effekte im Vergleich zu anderen möglichen sind.&lt;/em&gt;

Hat man doch eben gesehen. Maßnahmen nicht wesentlich verändert, eher europaweit noch angezogen (Spanien und Co.), und wir haben schlagartig innerhalb weniger Tage nach Anbruch eines Herbstes eine dramatische Zunahme, die sich offensichtlich nicht mehr nebenbei bremsen lässt. Wenn man natürlich davon ausgeht, dass der Lockdown im Frühjahr zum Abflachen der Kurve geführt hat, dann kann man halt nicht helfen, weil dann stimmt die Argumentationsgrundlage schon nicht. Aber allgemein gilt hier wieder: Willst du jetzt allgemein gültige biologische Gesetzmäßigkeiten infrage stellen? 

Zu den &quot;politischen Beratern&quot;: Du kannst viel annehmen, wir haben aber soeben wieder gesehen, dass die Maßnahmen eben nicht evidenzbasiert sind und es ist jetzt mehrfach vorgekommen, dass unsere &quot;Berater&quot; Prognosen aufstellen, die abartig sind (&quot;Sterbende Menschen auf den Straßen Afrikas&quot;; Warnen von Triage), was ja gerade wieder vom DIVI-Präsident Prof. Uwe Janssens bzgl. Drosten-Aussagen kritisiert wurde. 

&lt;em&gt;Wer hat hier die Deutungshoheit? Wie ist definiert was „schlimm“ ist?&lt;/em&gt;
Laien jedenfalls nicht.

Ich will jetzt hier auch nicht mehr weiter diskutieren. Ausgezeichnet beschrieben wurde alles von Klaus Stöhr: https://www.youtube.com/watch?v=tkwLxlfDVio ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96341">Thorsten Stock</a>.</p>
<p><em>Was glaubst du, was das in Bezug auf die Informationsaufnahme eines „normalen“ Lesers bedeutet/bewirkt?</em></p>
<p>Wer keinen Bock auf Abstraktionsvermögen, Leseverständnis und Differenzierung hat, ist bei edubily fehl am Platz und kann weiter auf BILD-Niveau diskutieren. Ich habe in all meinen Beiträgen nicht ein einziges mal breit mit Grippe verglichen, wenn man aber die Sterblichkeit heranziehen will, BRAUCHT man einen Vergleichsmaßstab, und der lautet eben: Wir haben es hier nicht mit Tollwut oder Ebola zu tun. Klappt&#8217;s jetzt mit dem Abstrahieren? </p>
<p><em>Der Vergleich mit Neuseeland hinck natürlich nicht. Zeigt er doch genau das, was ich ausgesagt habe: Es gibt weit mehr als Saisonale Einflüsse, die das Corona-Geschehen beeinflussen. </em></p>
<p>Joa, hat niemand abgestritten. EDIT: Und doch, der Vergleich hinkt gewaltig, weil Neuseeland zudem ein isolierter Inselstaat ist, den Coronavirus quasi überhaupt nicht tangiert hat. Sowas kann man doch mal 0,0 mit normalen europäischen Ländern vergleichen. Oh man. </p>
<p><em>Wenn man eine Saisonalität in der Diskussion bemühen will, sollte man eine rudimentäre Vorstellung davon haben, wie ausgeprägt diese Effekte im Vergleich zu anderen möglichen sind.</em></p>
<p>Hat man doch eben gesehen. Maßnahmen nicht wesentlich verändert, eher europaweit noch angezogen (Spanien und Co.), und wir haben schlagartig innerhalb weniger Tage nach Anbruch eines Herbstes eine dramatische Zunahme, die sich offensichtlich nicht mehr nebenbei bremsen lässt. Wenn man natürlich davon ausgeht, dass der Lockdown im Frühjahr zum Abflachen der Kurve geführt hat, dann kann man halt nicht helfen, weil dann stimmt die Argumentationsgrundlage schon nicht. Aber allgemein gilt hier wieder: Willst du jetzt allgemein gültige biologische Gesetzmäßigkeiten infrage stellen? </p>
<p>Zu den &#8222;politischen Beratern&#8220;: Du kannst viel annehmen, wir haben aber soeben wieder gesehen, dass die Maßnahmen eben nicht evidenzbasiert sind und es ist jetzt mehrfach vorgekommen, dass unsere &#8222;Berater&#8220; Prognosen aufstellen, die abartig sind (&#8222;Sterbende Menschen auf den Straßen Afrikas&#8220;; Warnen von Triage), was ja gerade wieder vom DIVI-Präsident Prof. Uwe Janssens bzgl. Drosten-Aussagen kritisiert wurde. </p>
<p><em>Wer hat hier die Deutungshoheit? Wie ist definiert was „schlimm“ ist?</em><br />
Laien jedenfalls nicht.</p>
<p>Ich will jetzt hier auch nicht mehr weiter diskutieren. Ausgezeichnet beschrieben wurde alles von Klaus Stöhr: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tkwLxlfDVio" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=tkwLxlfDVio</a> </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thorsten Stock		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96341</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Stock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 16:12:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=239379#comment-96341</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96315&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

&quot; Erstens haben wir überhaupt keine Dunkelziffer und sind mit einer Fallsterblichkeit (= Zahl der Todesfälle bei gemessenen Fällen ohne Dunkelziffer) von rund 0,5-3 % im Vgl. zu anderen Viren nicht sonderlich hoch (Grippesaion 2017/2018 hatte genau die gleichen Zahlen! aber auch hier wieder: Vorsicht mit dem Vergleich)&quot;

Sorry, aber wenn das kein Vergleiech ist muss ich wohl ein grundlegendes Problem mit Verständnis deutscher Sprache haben...
Erst den Vergleich anstellen und dann in einem Nebensatz wieder in Frage stelllen? Was glaubst du, was das in Bezug auf die Informationsaufnahme eines &quot;normalen&quot; Lesers bedeutet/bewirkt?

Wo fokussiere ich &quot;alleinig die Coronazahlen&quot; und welche? Ich habe mich schwerpunktmäßig auf die Anzahl der Corona-Intensivpatienten bezogen.

Der Vergleich mit Neuseeland hinck natürlich nicht. Zeigt er doch genau das, was ich ausgesagt habe: Es gibt weit mehr als Saisonale Einflüsse, die das Corona-Geschehen beeinflussen. Wenn man eine Saisonalität in der Diskussion bemühen will, sollte man eine rudimentäre Vorstellung davon haben, wie ausgeprägt diese Effekte im Vergleich zu anderen möglichen sind.

Und ja, eine Konsens zu finden ist u.U. schwierig. Na und. Deswegen darauf verzichten und die Segel streichen? Von den politischen Entscheidern und ihren wisssenschaftlichen Beratern und Experten erwarte ich, dass sie nüchtern in der Lage sind die Nötigen Informationen zu definieren, zu identifizieren, zu erheben und zu bewerten. Und dort wo Unsicherheiten existieren, diese auch benennen und im Nachgang so schnell wie möglich nach und nach ausräumen. Und ich bin überzeugt, das die das auch können; ohne selbst in Angst und Panik zu verfallen. Angst ist eine Sache derer, die die Situation nicht ausreichend überblicken oder mit einer zu großen Emotionalität an das Thema herangehen. Angst kann aber auch (fragwürdiges) Mittel zum Zweck sein, Maßnahmen und Ziele umzusetzen. Egal ob Angst vor Infektion oder Angst vor Bill Gates/Impfstoffen; funktioniert beides gleich.

&quot;Die Realität ist, dass dieses Virus nur deshalb als so schlimm wahrgenommen wird&quot;
Wer hat hier die Deutungshoheit? Wie ist definiert was &quot;schlimm&quot; ist? Was ist das Kriterium derer, die sagen, es sei nicht (so) schlimm? Ab wann wäre es denn schlimm? 100Tote/d? 1000/d? 100.000 insgesamt? Bezogen auf was für ein Bevölkerungsnormal oder Zeitraum? Ohne einen wenigstens leidlich brauchbaren Konsens bezüglich Bewertungskriterien wird dieser gordische Konten nicht zu lösen sein und weitere Konflikte in der Diskussion und im Umgang miteinander sind vorprogrammiert. 

LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96315">Chris Michalk</a>.</p>
<p>&#8220; Erstens haben wir überhaupt keine Dunkelziffer und sind mit einer Fallsterblichkeit (= Zahl der Todesfälle bei gemessenen Fällen ohne Dunkelziffer) von rund 0,5-3 % im Vgl. zu anderen Viren nicht sonderlich hoch (Grippesaion 2017/2018 hatte genau die gleichen Zahlen! aber auch hier wieder: Vorsicht mit dem Vergleich)&#8220;</p>
<p>Sorry, aber wenn das kein Vergleiech ist muss ich wohl ein grundlegendes Problem mit Verständnis deutscher Sprache haben&#8230;<br />
Erst den Vergleich anstellen und dann in einem Nebensatz wieder in Frage stelllen? Was glaubst du, was das in Bezug auf die Informationsaufnahme eines &#8222;normalen&#8220; Lesers bedeutet/bewirkt?</p>
<p>Wo fokussiere ich &#8222;alleinig die Coronazahlen&#8220; und welche? Ich habe mich schwerpunktmäßig auf die Anzahl der Corona-Intensivpatienten bezogen.</p>
<p>Der Vergleich mit Neuseeland hinck natürlich nicht. Zeigt er doch genau das, was ich ausgesagt habe: Es gibt weit mehr als Saisonale Einflüsse, die das Corona-Geschehen beeinflussen. Wenn man eine Saisonalität in der Diskussion bemühen will, sollte man eine rudimentäre Vorstellung davon haben, wie ausgeprägt diese Effekte im Vergleich zu anderen möglichen sind.</p>
<p>Und ja, eine Konsens zu finden ist u.U. schwierig. Na und. Deswegen darauf verzichten und die Segel streichen? Von den politischen Entscheidern und ihren wisssenschaftlichen Beratern und Experten erwarte ich, dass sie nüchtern in der Lage sind die Nötigen Informationen zu definieren, zu identifizieren, zu erheben und zu bewerten. Und dort wo Unsicherheiten existieren, diese auch benennen und im Nachgang so schnell wie möglich nach und nach ausräumen. Und ich bin überzeugt, das die das auch können; ohne selbst in Angst und Panik zu verfallen. Angst ist eine Sache derer, die die Situation nicht ausreichend überblicken oder mit einer zu großen Emotionalität an das Thema herangehen. Angst kann aber auch (fragwürdiges) Mittel zum Zweck sein, Maßnahmen und Ziele umzusetzen. Egal ob Angst vor Infektion oder Angst vor Bill Gates/Impfstoffen; funktioniert beides gleich.</p>
<p>&#8222;Die Realität ist, dass dieses Virus nur deshalb als so schlimm wahrgenommen wird&#8220;<br />
Wer hat hier die Deutungshoheit? Wie ist definiert was &#8222;schlimm&#8220; ist? Was ist das Kriterium derer, die sagen, es sei nicht (so) schlimm? Ab wann wäre es denn schlimm? 100Tote/d? 1000/d? 100.000 insgesamt? Bezogen auf was für ein Bevölkerungsnormal oder Zeitraum? Ohne einen wenigstens leidlich brauchbaren Konsens bezüglich Bewertungskriterien wird dieser gordische Konten nicht zu lösen sein und weitere Konflikte in der Diskussion und im Umgang miteinander sind vorprogrammiert. </p>
<p>LG</p>
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		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96315</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 14:46:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96314&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Thorsten, nein, meine Aussage aus dem Text wird nicht gegenstandslos, weil ich jenen Zeitpunkt der ITS-Zahlen genommen habe, wo alle meldenden Standorte schon eingetragen waren. 

Ich weiß auch nicht, worauf du mit deinen Gradienten und Raten hinaus willst. Was soll das bringen? Jeder Blinde sieht und weiß, dass wir aktuell eine viel größere Welle haben als wir damals gemessen haben. Und nun? Inhaltsleer. 

Dein Vergleich mit Neuseeland hinkt, genauso wie ein Vergleich z. B. mit Brasilien hinken würde, weil je nach Breitengrade andere Muster bei respiratorischen Viren zu beobachten sind. Bei uns sind Coronavirus-Ausbreitungen (das &quot;neue&quot; Virus gehört einer Viren-Familie an) eben saisonal gekoppelt mit exponentieller Funktion, in Brasilien sieht das wie im Artikel dargelegt z. B. anders aus, aber auch dort wird eine Saisonalität geben. Will man das ernsthaft noch leugnen? Das ist auf einer Stufe mit der Leugnung von Viren und Erkrankungen an sich, in meinen Augen. Außerdem hatten wir ein ausgeprägtes qed in ganz Europa über das Jahr hinweg – und es ist gut belegt, dass Sars-Cov-2 schnell durch UV abgetötet wird. Die Rolle der Saisonalität spielt aber aktuell eh keine Rolle. 

Ich vergleiche ja auch nichts mit der Grippe, aber genau darin liegt doch der Fehler: Du und all jene, die immer so argumentieren, fokussieren alleinig die Coronazahlen und behaupten pauschal einfach &quot;Beim Coronavirus ist alles anders!&quot; – man sperrt sich in ein dunkles Zimmer ein, berieselt sich selbst mit selektiv ausgewählten Informationen und unterzieht sich damit einer Gehirnwäsche, wie es eine Folter nicht besser könnte. Wenn wir keine Vergleichsmaßstäbe finden oder wenigstens akzeptieren, dass wir schleunigst einen Pragmatismus brauchen, wird die Katastrophe noch viel größer ausfallen, weil eine Gesellschaft dann eher an den Begleiterscheinungen statt an den Folgen des Virus an sich kaputtgeht.

Wie will man einen Konsens über etwas finden, wenn noch nicht mal banale Zahlen, erfasst über ein Jahr, normal besprochen werden können? Wie will man einen Konsens finden, wenn es vielen nicht um wissenschaftliche Fakten und Tatsachenbeschreibung geht, sondern um Angst? Es zeigt sich doch, dass viele vor Angst die Augen vor der Realität verschließen. Die Realität ist, dass dieses Virus nur deshalb als so schlimm wahrgenommen wird, weil es noch nicht lange hier ist, und es trotz vorhandener Kreuzimmunität oder -aktivität noch keine ausgeprägte Antikörper-Reaktion gegen das Virus gibt, was sich dann bei den ITS-Zahlen niederschlägt. Daraus leitet sich folglich ab, dass das Coronavirus besonders dort hart einschlägt, wo die Gesellschaften eine sowieso marode kollektive Gesundheit und ein marodes Gesundheitssystem haben – die Folgen eines Virus sind oft gekoppelt an die Voraussetzungen der jeweiligen Länder. Hier zeigt sich sehr gut, wie viele Menschen eigentlich von der Gesundheit anderer profitieren, Herdenimmunität ist so ein Beispiel, aber nur eins davon. 

Die Wahrheit ist, dass – egal ob man das will oder nicht – vermutlich jeder von uns noch vor dem Impfstart mit diesem Virus in Kontakt gekommen sein wird, und daran werden auch tolle Kontaktbeschränkungen nix ändern. Dieser Realität sollte man sich endlich annehmen und dann aufhören, den Leuten immer Angst zu machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/coronazahlen-the-bigger-picture/#comment-96314">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Thorsten, nein, meine Aussage aus dem Text wird nicht gegenstandslos, weil ich jenen Zeitpunkt der ITS-Zahlen genommen habe, wo alle meldenden Standorte schon eingetragen waren. </p>
<p>Ich weiß auch nicht, worauf du mit deinen Gradienten und Raten hinaus willst. Was soll das bringen? Jeder Blinde sieht und weiß, dass wir aktuell eine viel größere Welle haben als wir damals gemessen haben. Und nun? Inhaltsleer. </p>
<p>Dein Vergleich mit Neuseeland hinkt, genauso wie ein Vergleich z. B. mit Brasilien hinken würde, weil je nach Breitengrade andere Muster bei respiratorischen Viren zu beobachten sind. Bei uns sind Coronavirus-Ausbreitungen (das &#8222;neue&#8220; Virus gehört einer Viren-Familie an) eben saisonal gekoppelt mit exponentieller Funktion, in Brasilien sieht das wie im Artikel dargelegt z. B. anders aus, aber auch dort wird eine Saisonalität geben. Will man das ernsthaft noch leugnen? Das ist auf einer Stufe mit der Leugnung von Viren und Erkrankungen an sich, in meinen Augen. Außerdem hatten wir ein ausgeprägtes qed in ganz Europa über das Jahr hinweg – und es ist gut belegt, dass Sars-Cov-2 schnell durch UV abgetötet wird. Die Rolle der Saisonalität spielt aber aktuell eh keine Rolle. </p>
<p>Ich vergleiche ja auch nichts mit der Grippe, aber genau darin liegt doch der Fehler: Du und all jene, die immer so argumentieren, fokussieren alleinig die Coronazahlen und behaupten pauschal einfach &#8222;Beim Coronavirus ist alles anders!&#8220; – man sperrt sich in ein dunkles Zimmer ein, berieselt sich selbst mit selektiv ausgewählten Informationen und unterzieht sich damit einer Gehirnwäsche, wie es eine Folter nicht besser könnte. Wenn wir keine Vergleichsmaßstäbe finden oder wenigstens akzeptieren, dass wir schleunigst einen Pragmatismus brauchen, wird die Katastrophe noch viel größer ausfallen, weil eine Gesellschaft dann eher an den Begleiterscheinungen statt an den Folgen des Virus an sich kaputtgeht.</p>
<p>Wie will man einen Konsens über etwas finden, wenn noch nicht mal banale Zahlen, erfasst über ein Jahr, normal besprochen werden können? Wie will man einen Konsens finden, wenn es vielen nicht um wissenschaftliche Fakten und Tatsachenbeschreibung geht, sondern um Angst? Es zeigt sich doch, dass viele vor Angst die Augen vor der Realität verschließen. Die Realität ist, dass dieses Virus nur deshalb als so schlimm wahrgenommen wird, weil es noch nicht lange hier ist, und es trotz vorhandener Kreuzimmunität oder -aktivität noch keine ausgeprägte Antikörper-Reaktion gegen das Virus gibt, was sich dann bei den ITS-Zahlen niederschlägt. Daraus leitet sich folglich ab, dass das Coronavirus besonders dort hart einschlägt, wo die Gesellschaften eine sowieso marode kollektive Gesundheit und ein marodes Gesundheitssystem haben – die Folgen eines Virus sind oft gekoppelt an die Voraussetzungen der jeweiligen Länder. Hier zeigt sich sehr gut, wie viele Menschen eigentlich von der Gesundheit anderer profitieren, Herdenimmunität ist so ein Beispiel, aber nur eins davon. </p>
<p>Die Wahrheit ist, dass – egal ob man das will oder nicht – vermutlich jeder von uns noch vor dem Impfstart mit diesem Virus in Kontakt gekommen sein wird, und daran werden auch tolle Kontaktbeschränkungen nix ändern. Dieser Realität sollte man sich endlich annehmen und dann aufhören, den Leuten immer Angst zu machen.</p>
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