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	Kommentare zu: Zen-Attitüde: Facebook macht uns zu Ameisen	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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		<title>
		Von: treu		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/zen-facebook-denken/#comment-3541</link>

		<dc:creator><![CDATA[treu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 11:30:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Naja, machen wir uns nichts vor, der Mensch be(wertet) immer sein Gegenüber, auch unbewußt. Und wird dabei immer zu einer Entscheidung kommen, gefährlich, ungefährlich, schön, häßlich, dick, dünn usw. Dieses Taxieren ist doch ganz normal und sicher auch evolutionär bedingt, man mußte eben sein, zumeist unbekanntes, Gegenüber schon immer schnell einschätzen können. Eine Fehleinschätzung konnte früher regelmäßig und kann ja leider auch noch heute im Extremen bis zu Verletzung oder Tod führen. Dabei spielt auch der sexuelle Aspekt eine wichtige Rolle und unbewußt schätzen wir auch Kriterien wie Gesundheitszustand und damit Fortpflanzungsqualität ab. Männer bei Frauen und umgekehrt genauso. Und so bewerten wir unser Gegenüber eben noch immer. Schließlich ist das die einzige Möglichkeit für uns, schließlich beschnüffeln wir uns nicht gegenseitig, so wie das in der Tierwelt der Datenübermittlungsweg zu vielen der genannten Aspekte der Fall ist. Und ja, wir richten uns sicher auch oft nach den gängigen und wechselhaften Schönheitsidealen, mit den Vor-und Nachteilen, die das mit sich bringt. Das war schon immer so und wird immer so sein. Wir sind letztlich auch nur &quot;Tiere&quot; und folgen unseren Instinkten und hormonellen &quot;Richtlinien&quot;. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, machen wir uns nichts vor, der Mensch be(wertet) immer sein Gegenüber, auch unbewußt. Und wird dabei immer zu einer Entscheidung kommen, gefährlich, ungefährlich, schön, häßlich, dick, dünn usw. Dieses Taxieren ist doch ganz normal und sicher auch evolutionär bedingt, man mußte eben sein, zumeist unbekanntes, Gegenüber schon immer schnell einschätzen können. Eine Fehleinschätzung konnte früher regelmäßig und kann ja leider auch noch heute im Extremen bis zu Verletzung oder Tod führen. Dabei spielt auch der sexuelle Aspekt eine wichtige Rolle und unbewußt schätzen wir auch Kriterien wie Gesundheitszustand und damit Fortpflanzungsqualität ab. Männer bei Frauen und umgekehrt genauso. Und so bewerten wir unser Gegenüber eben noch immer. Schließlich ist das die einzige Möglichkeit für uns, schließlich beschnüffeln wir uns nicht gegenseitig, so wie das in der Tierwelt der Datenübermittlungsweg zu vielen der genannten Aspekte der Fall ist. Und ja, wir richten uns sicher auch oft nach den gängigen und wechselhaften Schönheitsidealen, mit den Vor-und Nachteilen, die das mit sich bringt. Das war schon immer so und wird immer so sein. Wir sind letztlich auch nur &#8222;Tiere&#8220; und folgen unseren Instinkten und hormonellen &#8222;Richtlinien&#8220;. ;-)</p>
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		<title>
		Von: Mo		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/zen-facebook-denken/#comment-3540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 21:01:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marcus, bei dem Thema Bodyshaming bin ich im Grunde auch deiner Meinung, doch ich finde, dass man da sehr differenzieren muss.
Ich selbst war bis vor einiger Zeit immer leicht untergewichtig und fand Kommentare wie &quot;Du halbes Hemd&quot; immer ziemlich beleidigend. Daher bin ich ganz deiner Meinung, dass sowohl Übergewichtige, als auch Untergewichtige nicht durch solches Bodyshaming beleidigt werden sollten. Das gleiche gilt im Grunde auch bei massiv fettleibigen bzw. massiv magersüchtigen Menschen.
ABER es gibt eine Grenze, und zwar dann, wenn diese Menschen an die Öffentlichkeit gehen (z.B. mit eigenem Youtube-Kanal) und sich eine Followerschaft aufbauen. Dann hört der Spaß m.M.n. auf. Ich bin zwar nicht jemand, der in solchen Fällen in Bodyshaming einsteigen würde, aber verteidigen würde ich solche Leute gegenüber ihren Hatern ebenfalls nicht. Denn: 

1. sind sie jetzt nicht mehr allein im privaten Rahmen unterwegs, sondern stehen nun in der Öffentlichkeit und nehmen somit eine Vorbildfunktion für ihre häufig noch jungen Follower ein und 

2. handelt es sich bei diesen Extremen eben NICHT um von der Natur gegebene Äußerlichkeiten. Das Argument, dass die inneren Werte zählen und dass man nicht auf Äußerlichkeiten reduzieren dürfe zählt in diesem Falle nicht mehr. Es handelt sich nämlich bei solchen Extremen nicht um Äußerlichkeiten, sondern viel mehr um äußere Spiegelungen innerer Werte. Extreme Äußerlichkeiten sind nämlich nur durch extreme Lebensstile realisierbar, welche wiederum ein inneres Mindset voraussetzen. 

Hier mal ein Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=VcafWEqtLUc

Dieses Mädchen ist nicht einfach nur von Natur aus untergewichtig, sondern hält sich durch gezielte Interventionen krankhaft dürr. 
Dazu hat sie zunächst einmal alles Recht der Welt. Doch dass sie sich öffentlich als Autorität für junge Mädchen positioniert, finde ich unmöglich und fahrlässig. Wenn man sie anschaut, hat man fast das Gefühl, einen Heiligenschein über ihr zu erkennen und es würde mich nicht wundern, wenn sie eines Tages an Organversagen stirbt. 
Das ist traurig, aber es ist noch viel trauriger, dass sie von anderen Mädchen, die in der Pubertät noch unsicher und auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind, sich an dieser Youtuberin ein Beispiel nehmen. Das gleiche gilt m.M.n. auch für extrem Fettleibige, die mit ebenjenem Thema als Vorbild an die Öffentlichkeit treten.
Also zusammengefasst: Ich bin gegen Bodyshaming von Übergewichtigen, Untergewichtigen, sowie im privaten Rahmen agierenden massiv Fettleibigen und Magersüchtigen. Aber Bodyshaming gegen in der Öffentlichkeit agierende massiv Fettleibige/Magersüchtige verurteile ich ganz sicherlich NICHT, auch wenn ich es nicht aktiv unterstütze.
Ich bin gegen Bodyshaming, aber ich bin ebenfalls gegen die immer radikalere Fat-Acceptance, oder in diesem Falle Anorexia-Acceptance.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcus, bei dem Thema Bodyshaming bin ich im Grunde auch deiner Meinung, doch ich finde, dass man da sehr differenzieren muss.<br />
Ich selbst war bis vor einiger Zeit immer leicht untergewichtig und fand Kommentare wie &#8222;Du halbes Hemd&#8220; immer ziemlich beleidigend. Daher bin ich ganz deiner Meinung, dass sowohl Übergewichtige, als auch Untergewichtige nicht durch solches Bodyshaming beleidigt werden sollten. Das gleiche gilt im Grunde auch bei massiv fettleibigen bzw. massiv magersüchtigen Menschen.<br />
ABER es gibt eine Grenze, und zwar dann, wenn diese Menschen an die Öffentlichkeit gehen (z.B. mit eigenem Youtube-Kanal) und sich eine Followerschaft aufbauen. Dann hört der Spaß m.M.n. auf. Ich bin zwar nicht jemand, der in solchen Fällen in Bodyshaming einsteigen würde, aber verteidigen würde ich solche Leute gegenüber ihren Hatern ebenfalls nicht. Denn: </p>
<p>1. sind sie jetzt nicht mehr allein im privaten Rahmen unterwegs, sondern stehen nun in der Öffentlichkeit und nehmen somit eine Vorbildfunktion für ihre häufig noch jungen Follower ein und </p>
<p>2. handelt es sich bei diesen Extremen eben NICHT um von der Natur gegebene Äußerlichkeiten. Das Argument, dass die inneren Werte zählen und dass man nicht auf Äußerlichkeiten reduzieren dürfe zählt in diesem Falle nicht mehr. Es handelt sich nämlich bei solchen Extremen nicht um Äußerlichkeiten, sondern viel mehr um äußere Spiegelungen innerer Werte. Extreme Äußerlichkeiten sind nämlich nur durch extreme Lebensstile realisierbar, welche wiederum ein inneres Mindset voraussetzen. </p>
<p>Hier mal ein Beispiel:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VcafWEqtLUc" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=VcafWEqtLUc</a></p>
<p>Dieses Mädchen ist nicht einfach nur von Natur aus untergewichtig, sondern hält sich durch gezielte Interventionen krankhaft dürr.<br />
Dazu hat sie zunächst einmal alles Recht der Welt. Doch dass sie sich öffentlich als Autorität für junge Mädchen positioniert, finde ich unmöglich und fahrlässig. Wenn man sie anschaut, hat man fast das Gefühl, einen Heiligenschein über ihr zu erkennen und es würde mich nicht wundern, wenn sie eines Tages an Organversagen stirbt.<br />
Das ist traurig, aber es ist noch viel trauriger, dass sie von anderen Mädchen, die in der Pubertät noch unsicher und auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind, sich an dieser Youtuberin ein Beispiel nehmen. Das gleiche gilt m.M.n. auch für extrem Fettleibige, die mit ebenjenem Thema als Vorbild an die Öffentlichkeit treten.<br />
Also zusammengefasst: Ich bin gegen Bodyshaming von Übergewichtigen, Untergewichtigen, sowie im privaten Rahmen agierenden massiv Fettleibigen und Magersüchtigen. Aber Bodyshaming gegen in der Öffentlichkeit agierende massiv Fettleibige/Magersüchtige verurteile ich ganz sicherlich NICHT, auch wenn ich es nicht aktiv unterstütze.<br />
Ich bin gegen Bodyshaming, aber ich bin ebenfalls gegen die immer radikalere Fat-Acceptance, oder in diesem Falle Anorexia-Acceptance.</p>
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		<title>
		Von: Marcus		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/zen-facebook-denken/#comment-3539</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 09:26:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=9244#comment-3539</guid>

					<description><![CDATA[Gut geschrieben. Genau daraus resultiert dann auch das Thema Bodyshaming etc. Denn wer andere in diesen Medien mit dieser Art zu Denken definiert, definiert auch sich selbst und sein äusseres darüber.

Das Motto &quot;andere gehen mich nichts an&quot;, könnte auch leicht auf dies Thema umgeleitet werden. Am besten immer versuchen die beste Version von sich selbst darzustellen, anstatt falschen Vorbildern nachzujagen - die oftmals genetisch gar nicht erreichbar sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut geschrieben. Genau daraus resultiert dann auch das Thema Bodyshaming etc. Denn wer andere in diesen Medien mit dieser Art zu Denken definiert, definiert auch sich selbst und sein äusseres darüber.</p>
<p>Das Motto &#8222;andere gehen mich nichts an&#8220;, könnte auch leicht auf dies Thema umgeleitet werden. Am besten immer versuchen die beste Version von sich selbst darzustellen, anstatt falschen Vorbildern nachzujagen &#8211; die oftmals genetisch gar nicht erreichbar sind.</p>
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