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	Kommentare zu: Oxidative Kapazität	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 06 Sep 2014 09:45:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: edubily1		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-611</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubily1]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2014 09:45:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-610&quot;&gt;Leon&lt;/a&gt;.

Hallo Leon, 

in gewisser Weise hast du Recht. Wir Sportler wollen möglichst effektiv Energie generieren. Dazu wollen wir aus unseren Substraten das Maximale an ATP gewinnen, nicht verschwenden in Form von Wärme. 
Aber: Die Mitochondrien passen sich präzise an. Um Energie zu verschwenden, braucht man überhaupt erst eine hohe mitochondriale Dichte. Diese Dichte an Mitochondrien alleine generiert bereits deutlich mehr ATP. Ein netter Nebeneffekt von mitochondrialer Dichte ist, dass sie eben auch einen Großteil verschwendet - aber nur, damit nicht exzessiv ROS entstehen. 
Dieser &quot;Verschwender-Effekt&quot; wird angepasst an das Vorhandensein von Fettsäuren. Heißt: Wenn man viele Mitochondrien hat, dann kann eine hyperkalorische Ernährung leichter kompensiert werden. 

Der Punkt ist auch, dass Fettsäuren nicht der limitierende Faktor für die Leistungsfähigkeit darstellen - davon haben wir ja in der Regel genug auf den Hüften.

Ein dramatisches Beispiel, eine extreme Form dieser Verschwendung ist Dinitrophenol (DNP). Diese Substanz sorgt genau für diesen &quot;leakage&quot;-Effekt - wir werden extrem heiß, ohne dabei Energie zu produzieren - was unter anderem auch in Tod resultieren kann. 

Ganz klar: Es stellt eine Gratwanderung dar. 

Aber: Für den Kraftsportler spielt diese überhaupt gar keine Rolle - höchstens für den Ausdauerathleten, der effizient sein muss, wobei der von uns angestrebte Zustand bei weitem nicht ausreicht, um negative Effekte zu generieren. Im Gegenteil: Man kann mehr essen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-610">Leon</a>.</p>
<p>Hallo Leon, </p>
<p>in gewisser Weise hast du Recht. Wir Sportler wollen möglichst effektiv Energie generieren. Dazu wollen wir aus unseren Substraten das Maximale an ATP gewinnen, nicht verschwenden in Form von Wärme.<br />
Aber: Die Mitochondrien passen sich präzise an. Um Energie zu verschwenden, braucht man überhaupt erst eine hohe mitochondriale Dichte. Diese Dichte an Mitochondrien alleine generiert bereits deutlich mehr ATP. Ein netter Nebeneffekt von mitochondrialer Dichte ist, dass sie eben auch einen Großteil verschwendet &#8211; aber nur, damit nicht exzessiv ROS entstehen.<br />
Dieser &#8222;Verschwender-Effekt&#8220; wird angepasst an das Vorhandensein von Fettsäuren. Heißt: Wenn man viele Mitochondrien hat, dann kann eine hyperkalorische Ernährung leichter kompensiert werden. </p>
<p>Der Punkt ist auch, dass Fettsäuren nicht der limitierende Faktor für die Leistungsfähigkeit darstellen &#8211; davon haben wir ja in der Regel genug auf den Hüften.</p>
<p>Ein dramatisches Beispiel, eine extreme Form dieser Verschwendung ist Dinitrophenol (DNP). Diese Substanz sorgt genau für diesen &#8222;leakage&#8220;-Effekt &#8211; wir werden extrem heiß, ohne dabei Energie zu produzieren &#8211; was unter anderem auch in Tod resultieren kann. </p>
<p>Ganz klar: Es stellt eine Gratwanderung dar. </p>
<p>Aber: Für den Kraftsportler spielt diese überhaupt gar keine Rolle &#8211; höchstens für den Ausdauerathleten, der effizient sein muss, wobei der von uns angestrebte Zustand bei weitem nicht ausreicht, um negative Effekte zu generieren. Im Gegenteil: Man kann mehr essen :-)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Leon		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-610</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2014 09:33:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Doch Mitochondrien sorgen nicht nur dafür, dass aus Fettsäuren Energie in Form von ATP entsteht, sondern sind sogar “verschwenderisch”, denn mit Hilfe eines Proteins namens uncoupling protein wird die Energie, die potenziell in Form von ATP frei wird, einfach als Wärme abgegeben.&quot;

Also streben wir ineffektivität unseres Körpers an? Hat das keine negativen Nebeneffekte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Doch Mitochondrien sorgen nicht nur dafür, dass aus Fettsäuren Energie in Form von ATP entsteht, sondern sind sogar “verschwenderisch”, denn mit Hilfe eines Proteins namens uncoupling protein wird die Energie, die potenziell in Form von ATP frei wird, einfach als Wärme abgegeben.&#8220;</p>
<p>Also streben wir ineffektivität unseres Körpers an? Hat das keine negativen Nebeneffekte?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-609</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 10:54:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/#comment-609</guid>

					<description><![CDATA[Dazu schreibt Peter Greif-Marathontrainer (greif.de)

&quot;Sich schinden

wird gleich viel leichter, wenn man auf wissenschaftliche Arbeiten stößt, die das HIT ausdrücklich begrüßen. HIT heißt Hoch-intensives Intervalltraining. Heißt bei uns &quot;all-out&quot;. Vielleicht können Sie mit diesem Begriff etwas anfangen.
Studiert wurde da an der Universität Hamilton in Kanada wieder so ein wundervoller Transkriptionsfaktor. So etwas wie PPAR-delta, wenn Sie sich erinnern. Dieser Genschalter, der uns bewegungssüchtig und schlank macht. Wie man dieses PPAR-delta anschaltet, haben wir inzwischen alle gelernt.
Jetzt geht&#039;s um etwas Ähnliches. Um PGC-1 alpha. Wieder so ein Transkriptionsfaktor. Ein Genschalter. Der &quot;serves to coordinate mitochondrial biogenesis&quot;, der auf gut deutsch Mitochondrien produziert. Also die Kraftwerke in Ihren Zellen. Besonders in Ihren Muskelzellen.

Was Sie nicht nur kräftiger und ausdauernder machen würde, sondern auch zu &quot;increased capacitiy for fatty acid oxidation&quot; führt. Also Ihre Fettverbrennung deutlich verbessert.

Und das soll mit HIT klappen? Ganz genau und überraschend. Und zwar mit

nur 2 Minuten all-out

auf dem Heimtrainer. Auf dem Fahrrad. Wobei die 2 Minuten besser aus 4x30 Sekunden bestehen. Mehr als 30 Sekunden schaffen Sie all-out nämlich nicht. Probieren Sie&#039;s aus.

Dann also steigt, gemessen(!), dieses PGC-1 alpha in Ihrer Muskulatur an und Sie bekommen mehr Kraftwerke. Mit all den wunderschönen Folgen.
Das Neue an der Studie ist, dass dieser ausgesprochene Ausdauer-Faktor schon in 2 Minuten all-out entstehen kann. Bekannt war bisher der Anstieg dieses wundervollen Genschalters erst nach typisch langem und umfangreichem Ausdauertraining.
&quot;Kurz und knapp&quot; also bringt das Gleiche wie &quot;lang und zeitraubend&quot;. Toll.
Lit: Appl Physiol Nutr Meta. 2009 Jun; 34(3):428-32
Gruß Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu schreibt Peter Greif-Marathontrainer (greif.de)</p>
<p>&#8222;Sich schinden</p>
<p>wird gleich viel leichter, wenn man auf wissenschaftliche Arbeiten stößt, die das HIT ausdrücklich begrüßen. HIT heißt Hoch-intensives Intervalltraining. Heißt bei uns &#8222;all-out&#8220;. Vielleicht können Sie mit diesem Begriff etwas anfangen.<br />
Studiert wurde da an der Universität Hamilton in Kanada wieder so ein wundervoller Transkriptionsfaktor. So etwas wie PPAR-delta, wenn Sie sich erinnern. Dieser Genschalter, der uns bewegungssüchtig und schlank macht. Wie man dieses PPAR-delta anschaltet, haben wir inzwischen alle gelernt.<br />
Jetzt geht&#8217;s um etwas Ähnliches. Um PGC-1 alpha. Wieder so ein Transkriptionsfaktor. Ein Genschalter. Der &#8222;serves to coordinate mitochondrial biogenesis&#8220;, der auf gut deutsch Mitochondrien produziert. Also die Kraftwerke in Ihren Zellen. Besonders in Ihren Muskelzellen.</p>
<p>Was Sie nicht nur kräftiger und ausdauernder machen würde, sondern auch zu &#8222;increased capacitiy for fatty acid oxidation&#8220; führt. Also Ihre Fettverbrennung deutlich verbessert.</p>
<p>Und das soll mit HIT klappen? Ganz genau und überraschend. Und zwar mit</p>
<p>nur 2 Minuten all-out</p>
<p>auf dem Heimtrainer. Auf dem Fahrrad. Wobei die 2 Minuten besser aus 4&#215;30 Sekunden bestehen. Mehr als 30 Sekunden schaffen Sie all-out nämlich nicht. Probieren Sie&#8217;s aus.</p>
<p>Dann also steigt, gemessen(!), dieses PGC-1 alpha in Ihrer Muskulatur an und Sie bekommen mehr Kraftwerke. Mit all den wunderschönen Folgen.<br />
Das Neue an der Studie ist, dass dieser ausgesprochene Ausdauer-Faktor schon in 2 Minuten all-out entstehen kann. Bekannt war bisher der Anstieg dieses wundervollen Genschalters erst nach typisch langem und umfangreichem Ausdauertraining.<br />
&#8222;Kurz und knapp&#8220; also bringt das Gleiche wie &#8222;lang und zeitraubend&#8220;. Toll.<br />
Lit: Appl Physiol Nutr Meta. 2009 Jun; 34(3):428-32<br />
Gruß Michael</p>
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