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	Kommentare zu: Was ist nur los mit uns?	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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		<title>
		Von: Dennis		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2938</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 19:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2931&quot;&gt;Dieter&lt;/a&gt;.

Sehe ich auch so. Die in der Toxikologie bekannten synergistischen Effekt lassen sich kaum quantifizieren. 1+1 ist also im Zweifelsfall 100 bzw. RIP. 

Auch, wenn 10 kerngesunde Burschen das Spritzmittel löffeln und kerngesund bleiben, könnte ich daran eingehen. Dann bin ich, zumindest jetzt noch, lieber übervorsichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2931">Dieter</a>.</p>
<p>Sehe ich auch so. Die in der Toxikologie bekannten synergistischen Effekt lassen sich kaum quantifizieren. 1+1 ist also im Zweifelsfall 100 bzw. RIP. </p>
<p>Auch, wenn 10 kerngesunde Burschen das Spritzmittel löffeln und kerngesund bleiben, könnte ich daran eingehen. Dann bin ich, zumindest jetzt noch, lieber übervorsichtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dennis		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2937</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 19:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2935&quot;&gt;edubilyde&lt;/a&gt;.

Hi Chris, 

freut mich, dass du antwortest. Danke dafür!

Ein Satz meines Psychologie-Profs ist mir im Kopf geblieben, der an dieser Stelle gut passen könnte: Wessen einziges Handwerk ein Hammer ist, der sieht auf der ganzen Welt nur Nägel. Oder eben Umweltgifte...

Und dennoch finde ich, dass es noch nicht an der Zeit ist die Masse, aber vor allem Deine (Leser-)Masse, von den Gefahren der Umweltgifte wegzubewegen. Grade weil ich eben glaube, dass Deine Leser verhältnismäßig stärker davon betroffen sein könnten, als die gesamte Population. 

Aber auch allgemein gesprochen halte ich es für extrem schwierig Akzente für die Mehrheit zu setzen, wenn man grade so subjektiv für sich selbst behaupten kann die richtigen gefunden zu haben. Daher läge mir mehr daran möglichst breit aufzuzeigen was alles beeinflussen kann ohne aber wertend Gewichte zu setzen. Das ist an anderer Stelle vorzüglich gelungen. (Mir ist bisher weder ein Artikel, noch ein eBook von Euch entgangen ;)) 

Falls du den Stellenwert von selektiver Wahrnehmung aufzeigen wolltest, dann möge mir meine (hoffentlich konstruktive) Kritik gestattet sein, dass dies nicht geklappt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2935">edubilyde</a>.</p>
<p>Hi Chris, </p>
<p>freut mich, dass du antwortest. Danke dafür!</p>
<p>Ein Satz meines Psychologie-Profs ist mir im Kopf geblieben, der an dieser Stelle gut passen könnte: Wessen einziges Handwerk ein Hammer ist, der sieht auf der ganzen Welt nur Nägel. Oder eben Umweltgifte&#8230;</p>
<p>Und dennoch finde ich, dass es noch nicht an der Zeit ist die Masse, aber vor allem Deine (Leser-)Masse, von den Gefahren der Umweltgifte wegzubewegen. Grade weil ich eben glaube, dass Deine Leser verhältnismäßig stärker davon betroffen sein könnten, als die gesamte Population. </p>
<p>Aber auch allgemein gesprochen halte ich es für extrem schwierig Akzente für die Mehrheit zu setzen, wenn man grade so subjektiv für sich selbst behaupten kann die richtigen gefunden zu haben. Daher läge mir mehr daran möglichst breit aufzuzeigen was alles beeinflussen kann ohne aber wertend Gewichte zu setzen. Das ist an anderer Stelle vorzüglich gelungen. (Mir ist bisher weder ein Artikel, noch ein eBook von Euch entgangen ;)) </p>
<p>Falls du den Stellenwert von selektiver Wahrnehmung aufzeigen wolltest, dann möge mir meine (hoffentlich konstruktive) Kritik gestattet sein, dass dies nicht geklappt hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Micha Berger		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2936</link>

		<dc:creator><![CDATA[Micha Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 16:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also ich finde den Artikel zur &quot;Erdung&quot; genau wie eure anderen einfach nur super.
Was ich mich allerdings schon frage...wo ich das Einfgabefenster für eure SuMa geblieben...^^? Nach der Umgestaltung der Seite und Themenlistung ist das bei mir verschwunden. (liegt das am veralteten FF Browser?) Fand ich früher sehr nützlich da man so immer mal nach bestimmten Stichworten und Aminos suchen konnte.
Vllt. könnt ihr ihr das ja mal wieder recyceln...^^ Früher war halt doch manches besser :-)
Gruß Scotty]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde den Artikel zur &#8222;Erdung&#8220; genau wie eure anderen einfach nur super.<br />
Was ich mich allerdings schon frage&#8230;wo ich das Einfgabefenster für eure SuMa geblieben&#8230;^^? Nach der Umgestaltung der Seite und Themenlistung ist das bei mir verschwunden. (liegt das am veralteten FF Browser?) Fand ich früher sehr nützlich da man so immer mal nach bestimmten Stichworten und Aminos suchen konnte.<br />
Vllt. könnt ihr ihr das ja mal wieder recyceln&#8230;^^ Früher war halt doch manches besser :-)<br />
Gruß Scotty</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2935</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 16:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2934&quot;&gt;Dennis&lt;/a&gt;.

Hi Dennis, 

herzlichen Dank für deine (gute) Ausführung. 

Mit deinem zweiten Satz hast du bereits ins Schwarze getroffen. 

Vielleicht hast du mal unsere Mail-Serie gekriegt, wo ein Punkt die Metall-Entgiftung ist, wir nehmen das Thema also auch ziemlich ernst. 

Wie gesagt: Es geht nicht um das Auseinandersetzen mit relevanten gesundheitlichen Themen (das machen wir hier ja zur Genüge). Viel mehr die Art und Weise. Dazu gehört auch darauf aufmerksam zu machen, dass man a) nicht den straw man bekämpfen soll und b) nicht der selektiven Wahrnehmung verfällt. Wer überall Gifte finden will, der wird sie überall finden, völlig gleichgültig wie relevant das ist oder nicht. 

LG, Chris ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2934">Dennis</a>.</p>
<p>Hi Dennis, </p>
<p>herzlichen Dank für deine (gute) Ausführung. </p>
<p>Mit deinem zweiten Satz hast du bereits ins Schwarze getroffen. </p>
<p>Vielleicht hast du mal unsere Mail-Serie gekriegt, wo ein Punkt die Metall-Entgiftung ist, wir nehmen das Thema also auch ziemlich ernst. </p>
<p>Wie gesagt: Es geht nicht um das Auseinandersetzen mit relevanten gesundheitlichen Themen (das machen wir hier ja zur Genüge). Viel mehr die Art und Weise. Dazu gehört auch darauf aufmerksam zu machen, dass man a) nicht den straw man bekämpfen soll und b) nicht der selektiven Wahrnehmung verfällt. Wer überall Gifte finden will, der wird sie überall finden, völlig gleichgültig wie relevant das ist oder nicht. </p>
<p>LG, Chris </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dennis		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2934</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 19:30:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7836#comment-2934</guid>

					<description><![CDATA[Vorab: ein weiteres mal Dankeschön für Deine kontroversere Sicht der Dinge. Deine Intention ist wahrscheinlich auch an dieser Stelle der Masse einen Stoß geben zu wollen, damit sie sich von beiden extremen Enden des Spektrums wieder in Richtung gemäßigte Mitte bewegt. 

Ich denke ein beträchtlicher Teil Deiner Leser ist dadurch motiviert Deine Einträge zu lesen, dass Ihnen (ein bisschen) Gesundheit fehlt. Die meisten dürften sicherlich bereits hin und wieder Leber essen, etwas über Stickoxid erzählen können, den Stellenwert von Jod, Entspannung und Sport kennen, und bis oben hin vollgestopft sein mit NEM. Eventuell ist sogar das Waffenarsenal an NEM wieder abgebaut durch einige Deiner Posts und die Einsicht, dass es noch andere Faktoren geben muss, falls alles bisherige nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

So glaube ich, dass eben ein guter Teil dieser Leser noch nicht am Ziel ist. Die müssen sich dann überlegen woran es liegen könnte und weiterhin, an anderer Stelle, recherchieren. Da hat zumindest meine Recherche ergeben, dass einige namhafte Experten der Meinung sind, Glyphosat und Schwermetalle bzw. Umweltgifte beeinträchtigten unsere Gesundheit ziemlich stark. Vielleicht sogar grade die Schnittmenge, die einer höheren Belastung ausgesetzt ist oder durch genetische Veranlagung schon früher an Kapazitätsgrenzen stößt. Somit sind zumindest aus meiner Sicht Umweltgifte, vor allem in Anbetracht Deiner Lesergruppe, keineswegs nur eine Sau, die durch das Dorf getrieben wird. Ich kann natürlich an dieser Stelle nicht bewerten wann ein Zuviel an Giften oder Zuwenig an Entgiftungskapazität herrscht. Aber du eben auch nicht (für Deine Leser).

Du hast das Thema Gluten und Deine eigene Empirie angesprochen. Für mich sind´s eben Umweltgifte und meine persönliche Empirie. Experten hin oder her. Und ich glaube, dass sich jeder, der auf oben beschriebene Art und Weise noch nicht ans Ziel Gesundheit gekommen ist, mit Umweltgiften beschäftigen sollte. In Anbetracht der Tatsache, dass ich Deine Leserschaft zumindest teilweise für diejenigen halte, die doch überdurchschnittlich motiviert sind/sein müssen gesünder zu werden, weil eben &quot;Forever Young&quot; nicht funktioniert hat, finde ich diesen Artikel etwas unangebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: ein weiteres mal Dankeschön für Deine kontroversere Sicht der Dinge. Deine Intention ist wahrscheinlich auch an dieser Stelle der Masse einen Stoß geben zu wollen, damit sie sich von beiden extremen Enden des Spektrums wieder in Richtung gemäßigte Mitte bewegt. </p>
<p>Ich denke ein beträchtlicher Teil Deiner Leser ist dadurch motiviert Deine Einträge zu lesen, dass Ihnen (ein bisschen) Gesundheit fehlt. Die meisten dürften sicherlich bereits hin und wieder Leber essen, etwas über Stickoxid erzählen können, den Stellenwert von Jod, Entspannung und Sport kennen, und bis oben hin vollgestopft sein mit NEM. Eventuell ist sogar das Waffenarsenal an NEM wieder abgebaut durch einige Deiner Posts und die Einsicht, dass es noch andere Faktoren geben muss, falls alles bisherige nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.</p>
<p>So glaube ich, dass eben ein guter Teil dieser Leser noch nicht am Ziel ist. Die müssen sich dann überlegen woran es liegen könnte und weiterhin, an anderer Stelle, recherchieren. Da hat zumindest meine Recherche ergeben, dass einige namhafte Experten der Meinung sind, Glyphosat und Schwermetalle bzw. Umweltgifte beeinträchtigten unsere Gesundheit ziemlich stark. Vielleicht sogar grade die Schnittmenge, die einer höheren Belastung ausgesetzt ist oder durch genetische Veranlagung schon früher an Kapazitätsgrenzen stößt. Somit sind zumindest aus meiner Sicht Umweltgifte, vor allem in Anbetracht Deiner Lesergruppe, keineswegs nur eine Sau, die durch das Dorf getrieben wird. Ich kann natürlich an dieser Stelle nicht bewerten wann ein Zuviel an Giften oder Zuwenig an Entgiftungskapazität herrscht. Aber du eben auch nicht (für Deine Leser).</p>
<p>Du hast das Thema Gluten und Deine eigene Empirie angesprochen. Für mich sind´s eben Umweltgifte und meine persönliche Empirie. Experten hin oder her. Und ich glaube, dass sich jeder, der auf oben beschriebene Art und Weise noch nicht ans Ziel Gesundheit gekommen ist, mit Umweltgiften beschäftigen sollte. In Anbetracht der Tatsache, dass ich Deine Leserschaft zumindest teilweise für diejenigen halte, die doch überdurchschnittlich motiviert sind/sein müssen gesünder zu werden, weil eben &#8222;Forever Young&#8220; nicht funktioniert hat, finde ich diesen Artikel etwas unangebracht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2933</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2929&quot;&gt;edubilyde&lt;/a&gt;.

An der Vokabel &quot;Urvertrauen&quot; bleibe ich hängen. Ich glaube, das immer verbreitetere Fehlen desselben ist ein wichtiges Fundament für das, was Du beschreibst. Urvertrauen bekommt man von seinen Eltern - oder eben nicht. Was meinen Körper angeht, hat mir Sport ein Urvertrauen auf meine Robustheit gegeben. Aber wie viele Erwachsene treiben regelmäßig Sport? Wie viele davon quälen sich auch mal, gehen auch mal über ihre Grenzen? Außerdem bin ich der Meinung, dass es da draußen jede Menge Leute gibt, die sich mehr darüber definieren, gegen was sie sind. Da ist das Contra wichtiger als sich darum zu kümmern, dass es bei einem selbst besser wird. Lieber mit der peer group gegen das Böse als mit Geduld und Mühe für sich selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2929">edubilyde</a>.</p>
<p>An der Vokabel &#8222;Urvertrauen&#8220; bleibe ich hängen. Ich glaube, das immer verbreitetere Fehlen desselben ist ein wichtiges Fundament für das, was Du beschreibst. Urvertrauen bekommt man von seinen Eltern &#8211; oder eben nicht. Was meinen Körper angeht, hat mir Sport ein Urvertrauen auf meine Robustheit gegeben. Aber wie viele Erwachsene treiben regelmäßig Sport? Wie viele davon quälen sich auch mal, gehen auch mal über ihre Grenzen? Außerdem bin ich der Meinung, dass es da draußen jede Menge Leute gibt, die sich mehr darüber definieren, gegen was sie sind. Da ist das Contra wichtiger als sich darum zu kümmern, dass es bei einem selbst besser wird. Lieber mit der peer group gegen das Böse als mit Geduld und Mühe für sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2932</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, das Problem mit der Hormesis ist eben die Dosis. In manchen Fällen haben wir nur einen Versuch. Es ist richtig, dass das Internet und die Vielzahl der Literatur ein Verunsicherung erzeugt, deswegen möchte ich beides aber nicht missen. Was einseitige Information bedeutet, das durfte ich sehr lange persönlich erleben. Zu den Punkten oben:
- Muscheln sind mir an sich widerlich.
- bevorzuge Milchprodukte von &quot;Gras-fed Cows&quot;
- Thunfisch - habe eine Fisch-Abneigung, warum weiß ich nicht
- Obst gern, nicht jedes, und im Verhältnis zu Gemüse
- Soja? Nicht gut für Testo, oder liege ich da falsch?
- Shrimps - siehe Muscheln
- Getreide: jetzt eher Roggen
- was für Heilwasser? 
- Leber? hab jetzt mal mit Puten-Leber angefangen
- Wasser kaufe ich in Glasflaschen
- Weintrauben wasche ich gründlich
- Fisch hatten wir schon
Habe ich nun Paranoia?
Denke, der Artikel klingt etwas - ironisch. Man ist damit irgendwie doch allein gelassen. Man müsste dann schon ein klares Statement abgeben, z.B.: es bringt garnichts, Wasser aus Glasflaschen zu bevorzugen, weil ... oder: Glyphosat hat nachgewiesenermaßen keine negativen Auswirkungen ... oder: es ist egal, was Kühe fressen ...
Trotzdem vielen Dank für Eure Artikel, auch wenn sie mitunter zum Widerspruch herausfordern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, das Problem mit der Hormesis ist eben die Dosis. In manchen Fällen haben wir nur einen Versuch. Es ist richtig, dass das Internet und die Vielzahl der Literatur ein Verunsicherung erzeugt, deswegen möchte ich beides aber nicht missen. Was einseitige Information bedeutet, das durfte ich sehr lange persönlich erleben. Zu den Punkten oben:<br />
&#8211; Muscheln sind mir an sich widerlich.<br />
&#8211; bevorzuge Milchprodukte von &#8222;Gras-fed Cows&#8220;<br />
&#8211; Thunfisch &#8211; habe eine Fisch-Abneigung, warum weiß ich nicht<br />
&#8211; Obst gern, nicht jedes, und im Verhältnis zu Gemüse<br />
&#8211; Soja? Nicht gut für Testo, oder liege ich da falsch?<br />
&#8211; Shrimps &#8211; siehe Muscheln<br />
&#8211; Getreide: jetzt eher Roggen<br />
&#8211; was für Heilwasser?<br />
&#8211; Leber? hab jetzt mal mit Puten-Leber angefangen<br />
&#8211; Wasser kaufe ich in Glasflaschen<br />
&#8211; Weintrauben wasche ich gründlich<br />
&#8211; Fisch hatten wir schon<br />
Habe ich nun Paranoia?<br />
Denke, der Artikel klingt etwas &#8211; ironisch. Man ist damit irgendwie doch allein gelassen. Man müsste dann schon ein klares Statement abgeben, z.B.: es bringt garnichts, Wasser aus Glasflaschen zu bevorzugen, weil &#8230; oder: Glyphosat hat nachgewiesenermaßen keine negativen Auswirkungen &#8230; oder: es ist egal, was Kühe fressen &#8230;<br />
Trotzdem vielen Dank für Eure Artikel, auch wenn sie mitunter zum Widerspruch herausfordern</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2931</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 14:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi,

&quot;...

Einer meiner Professoren erforscht Pflanzenkrankheiten, Pilzbefall etc. 
Das ist ein hochintelligenter Mann, hat schon in Stanford gelehrt. 
Manche Leser haben Angst ein paar Weintrauben zu essen. Dann kommt der, 
der es ja tatsächlich erforscht täglich im Labor, und sagt, dass heutige
 (!) Spritzmittel per Löffel gegessen werden könnten. Natürlich geht es 
nicht darum, das Zeug per Löffel zu essen. Aber es sind die Relationen!...&quot;

Jou, genau DAS reicht mir dann nicht mehr als Aussage welche ich grundsätzlich erst einmal nicht anzweifeln möchte aber dieses trotzdem nicht kann. Mir fehlt dann auch das WAS und WARUM. Um welche Spritzmittel handelt es sich, wo sind die Grenzwerte hierfür, warum sind die Grenzwerte für Spritzmittel A oder B so festgesetzt worden, gibt es negative &quot;Synergien&quot; mit anderen &quot;Kunstprodukten&quot; aus anderen Nahrungsmitteln? Wie wirkt denn das eine oder andere Spritzmittel im Körper, wie geht der Körper damit um? Erst wenn ich auf diese Fragen ebenso eindeutige und nachvollziehbare Antworten bekomme, sind meine Zweifel vollends aufgelöst. 

Gruß
Dieter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>&#8222;&#8230;</p>
<p>Einer meiner Professoren erforscht Pflanzenkrankheiten, Pilzbefall etc.<br />
Das ist ein hochintelligenter Mann, hat schon in Stanford gelehrt.<br />
Manche Leser haben Angst ein paar Weintrauben zu essen. Dann kommt der,<br />
der es ja tatsächlich erforscht täglich im Labor, und sagt, dass heutige<br />
 (!) Spritzmittel per Löffel gegessen werden könnten. Natürlich geht es<br />
nicht darum, das Zeug per Löffel zu essen. Aber es sind die Relationen!&#8230;&#8220;</p>
<p>Jou, genau DAS reicht mir dann nicht mehr als Aussage welche ich grundsätzlich erst einmal nicht anzweifeln möchte aber dieses trotzdem nicht kann. Mir fehlt dann auch das WAS und WARUM. Um welche Spritzmittel handelt es sich, wo sind die Grenzwerte hierfür, warum sind die Grenzwerte für Spritzmittel A oder B so festgesetzt worden, gibt es negative &#8222;Synergien&#8220; mit anderen &#8222;Kunstprodukten&#8220; aus anderen Nahrungsmitteln? Wie wirkt denn das eine oder andere Spritzmittel im Körper, wie geht der Körper damit um? Erst wenn ich auf diese Fragen ebenso eindeutige und nachvollziehbare Antworten bekomme, sind meine Zweifel vollends aufgelöst. </p>
<p>Gruß<br />
Dieter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Giuseppe Gorgonzola		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2930</link>

		<dc:creator><![CDATA[Giuseppe Gorgonzola]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 19:27:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7836#comment-2930</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2929&quot;&gt;edubilyde&lt;/a&gt;.

Danke für deine sehr ausführliche Antwort. Ich denke das eine &quot;menschliche Wissenschaft &quot;der richtige Weg ist. 
Ganz speziell zu dem Link zu Monsanto, den ich schon gelesen hatte. Glyphosat sehe ich jetzt auch etwas entspannter und ich lasse mich nicht verrückt machen. Aber was ist wenn zu dem Glyphosat noch die Schwermetalle kommen, Feinstaub, Umweltgfifte. .etc und am Ende ist das weniger schlimme Glyphosat der Tropfen der das ganze Faß zum überlaufen bringt? Vielleicht läst dieser Tropfen meine Zellen Amok laufen und ich werde krank? Wenn alles so harmlos ist wie behauptet muss ich mir ja überhaupt keine Sorgen machen und die Konzerne können weiter entwickeln und sprühen usw.
Geht es wirklich nicht mehr ohne Großkonzerne, die bestimmt auch nützlich sind, aber die wahrscheinlich auch &quot;Dreck am Stecken &quot;haben. Oder ist es schon normal das Bayer für soundsoviel Milliarden Monsanto übernommen hat? Will das nicht als &quot;alltäglich&quot; hinnehmen wollen. Weiter offen für alles sein, aber nicht zu unkritisch, eben ein gesunder Mittelweg. 
LG
Giuseppe ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2929">edubilyde</a>.</p>
<p>Danke für deine sehr ausführliche Antwort. Ich denke das eine &#8222;menschliche Wissenschaft &#8222;der richtige Weg ist.<br />
Ganz speziell zu dem Link zu Monsanto, den ich schon gelesen hatte. Glyphosat sehe ich jetzt auch etwas entspannter und ich lasse mich nicht verrückt machen. Aber was ist wenn zu dem Glyphosat noch die Schwermetalle kommen, Feinstaub, Umweltgfifte. .etc und am Ende ist das weniger schlimme Glyphosat der Tropfen der das ganze Faß zum überlaufen bringt? Vielleicht läst dieser Tropfen meine Zellen Amok laufen und ich werde krank? Wenn alles so harmlos ist wie behauptet muss ich mir ja überhaupt keine Sorgen machen und die Konzerne können weiter entwickeln und sprühen usw.<br />
Geht es wirklich nicht mehr ohne Großkonzerne, die bestimmt auch nützlich sind, aber die wahrscheinlich auch &#8222;Dreck am Stecken &#8222;haben. Oder ist es schon normal das Bayer für soundsoviel Milliarden Monsanto übernommen hat? Will das nicht als &#8222;alltäglich&#8220; hinnehmen wollen. Weiter offen für alles sein, aber nicht zu unkritisch, eben ein gesunder Mittelweg.<br />
LG<br />
Giuseppe </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2929</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 13:17:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7836#comment-2929</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2928&quot;&gt;Giuseppe Gorgonzola&lt;/a&gt;.

Hallo Giuseppe, 

in weiten Teilen stimme ich dir durchaus zu. 

Auch darin, dass es (manchmal oder oft) schwierig ist, mit Wissenschaftlern (nein, es geht hier nicht primär um &quot;Studienauswerter&quot; - heute kann jeder Studien &quot;auswerten&quot;, das macht ihn aber noch nicht zum Wissenschaftler) zu reden. Die sitzen halt oft woanders, forschen eigentlich für die Menschen, schaffen es aber nicht, &quot;Menschen-gerecht&quot; an den Mann zu bringen. 

Mein Punkt ist, dass ich beobachte, dass viele Menschen sich ein festes Bild von etwas machen, ohne die Hintergründe oder die Tatsachen zu kennen. Nehmen wir als Beispiel Biotechnologie oder Genmodifizierung. Bei den meisten gehen die Alarmglocken schon an, wenn sie die beiden Wörter lesen. Wer sich aber intensiv mit den Hintergründen, auf molekularer Ebene (etc.), befasst, der wird das ganz sicher anders sehen, als jemand, der abends um 20 Uhr in der Tagesschau über BASF und Co. informiert wird. 

Das, was heute passiert, nicht nur bei Gesundheit etc.: Überall poppen Peaks auf, die die vermeintliche Wirklichkeit abbilden. Wir sehen ein 30-Sekunden-Video über den armen Bauern in Indien und schon haben wir einen festen Glauben installiert. 

Das soll nicht böse oder erhaben klingen, aber jemand mit naturwissenschaftlicher Ausbildung geht an eine Beweisführung, auch an die persönliche, eben oft anders heran.  Das hat aber oft nichts mit der Ausbildung zu tun, denn die Art und Weise des Denkens kann jeder irgendwo mitbringen. 

Du erzählst beispielsweise oben von Gluten. Wir haben auch schon über Gluten berichtet, die eine oder andere Studie hier drauf gepackt. Was ist aber, wenn meine persönliche Empirie, also meine Erfahrung, das nicht bestätigen kann? Ich habe überhaupt keine Probleme mit Gluten, ich lebe mit Gluten genau so wie ohne Gluten. Ab hier beginnen dann normalerweise die Kriege, weil der eine eben meint, er habe &quot;mehr&quot; recht als der andere. 

Drum gibt es die Wissenschaft. Abgesehen von epidemiologischen Erhebungen, die es oft in Zeitungen schaffen, weil sie wunderbare Headlines generieren (aufgrund des Konfliktpotenzials), gibt es sehr viele gute wissenschaftliche Arbeiten, auf ganz vielen verschiedenen Niveaus (Signalweg-Analysen bis hin zu RCTs). 

Den &quot;Wissenschaftlern&quot; oder &quot;Studienauswertern&quot;, wie du sie nennst, bleibt oft nix anderes übrig, als sich in ihrer Wissenschaft zu vergraben, weil die Diskussionen um Themen meist viel zu flach daher kommen, eben eher auf emotionaler, statt auf rationaler Basis. Hier knüpft das Konzept von Dunning und Kruger an (&quot;Der Unwissende weiß nicht, dass er unwissend ist, weil er nur dann sehen kann, dass er unwissend ist, wenn er wissend ist). Wie will man sowas aber vermitteln, ohne, dass man den anderen beleidigt, ohne, dass beim anderen das Gefühl der Minderwertigkeit entsteht? Geht nicht. 

Drum wäre es natürlich angebracht, den passenden Mittelweg zu finden. Die Sorgen und Ängste durchaus ernst nehmen. Dazu gehört der Wissenschaftler, der sich den Sorgen und Ängsten annimmt und versucht, mit seinem (Hintergrund-)Wissen zu helfen. Auf der anderen Seite gehört aber auch ein vernünftiger, nicht angstgeleiteter Mensch, der sich zu sehr auf Probleme stürzt. Das meine ich immer mit Relationen. Heute werden in jedem Lebensbereich unendlich viele Fässer aufgemacht. 

Jeder einzelne müsste herausfinden, wie &quot;schlimm&quot; die Schwermetalle im Fisch tatsächlich sind, vor allem mit Blick auf den eigenen Konsum. Ich muss nicht jeden Tag ein Kilo Fisch essen, verstehst du? Und selbst wenn ich Schwermetalle abkriege ... Vielleicht kann der Körper sogar damit umgehen? Wer weiß das schon? 

Ich persönlich beobachte eben, dass sich viele Menschen heute wie aufgescheuchte Hühner verhalten. In diesem Zustand wird alles und jeder zum Feind erklärt. Diejenigen, die helfen könnten, spielen auf der Seite der Bösen und wir, die Hühner, werden eh nur ausgenutzt und gejagt. 

Genau diese Phrasen hören wir ständig. Diese Opferhaltung. &quot;Wir, die am Ende der Nahrungskette stehen, kriegen alles ab.&quot; 

Wie soll auf dieser Basis eine gute Diskussion entstehen? 

Das Fremde wird immer Angst machen, deshalb muss man lernen, das Fremde zu erkunden. Genau aus dem Grund gibt es die Wissenschaft und die vielen Hintergründe. Aber man kann sich nicht immer hinsetzen und stur behaupten, die Welt will einen nur verarschen und ausnutzen. Das ist ein Bild im Kopf, das etwas mit der eigenen Ratio anstellt. 

Ich kenne genügend Wissenschaftler, die in den Bereichen arbeiten. Das sind alles gute Menschen, die sicher keinem ein Bein ausreißen wollen. Ganz im Gegenteil. Wenn es die nicht gäbe, würden wir immer noch am entzündeten Zahn sterben. 

Ich glaube, uns ist dank der vielen Schreckensszenarien das Urvertrauen verloren gegangen. Klar, das muss man sich wieder erarbeiten, aber nicht dadurch, dass man überall Probleme sucht, die einen selbst vielleicht niemals betreffen. Don&#039;t fight the straw man. 

Kritisches Denken ist wichtig. Angsterfülltes hilft aber keinem.

(Hier mal etwas anderes: http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1 ) ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/was-ist-los-mit-uns/#comment-2928">Giuseppe Gorgonzola</a>.</p>
<p>Hallo Giuseppe, </p>
<p>in weiten Teilen stimme ich dir durchaus zu. </p>
<p>Auch darin, dass es (manchmal oder oft) schwierig ist, mit Wissenschaftlern (nein, es geht hier nicht primär um &#8222;Studienauswerter&#8220; &#8211; heute kann jeder Studien &#8222;auswerten&#8220;, das macht ihn aber noch nicht zum Wissenschaftler) zu reden. Die sitzen halt oft woanders, forschen eigentlich für die Menschen, schaffen es aber nicht, &#8222;Menschen-gerecht&#8220; an den Mann zu bringen. </p>
<p>Mein Punkt ist, dass ich beobachte, dass viele Menschen sich ein festes Bild von etwas machen, ohne die Hintergründe oder die Tatsachen zu kennen. Nehmen wir als Beispiel Biotechnologie oder Genmodifizierung. Bei den meisten gehen die Alarmglocken schon an, wenn sie die beiden Wörter lesen. Wer sich aber intensiv mit den Hintergründen, auf molekularer Ebene (etc.), befasst, der wird das ganz sicher anders sehen, als jemand, der abends um 20 Uhr in der Tagesschau über BASF und Co. informiert wird. </p>
<p>Das, was heute passiert, nicht nur bei Gesundheit etc.: Überall poppen Peaks auf, die die vermeintliche Wirklichkeit abbilden. Wir sehen ein 30-Sekunden-Video über den armen Bauern in Indien und schon haben wir einen festen Glauben installiert. </p>
<p>Das soll nicht böse oder erhaben klingen, aber jemand mit naturwissenschaftlicher Ausbildung geht an eine Beweisführung, auch an die persönliche, eben oft anders heran.  Das hat aber oft nichts mit der Ausbildung zu tun, denn die Art und Weise des Denkens kann jeder irgendwo mitbringen. </p>
<p>Du erzählst beispielsweise oben von Gluten. Wir haben auch schon über Gluten berichtet, die eine oder andere Studie hier drauf gepackt. Was ist aber, wenn meine persönliche Empirie, also meine Erfahrung, das nicht bestätigen kann? Ich habe überhaupt keine Probleme mit Gluten, ich lebe mit Gluten genau so wie ohne Gluten. Ab hier beginnen dann normalerweise die Kriege, weil der eine eben meint, er habe &#8222;mehr&#8220; recht als der andere. </p>
<p>Drum gibt es die Wissenschaft. Abgesehen von epidemiologischen Erhebungen, die es oft in Zeitungen schaffen, weil sie wunderbare Headlines generieren (aufgrund des Konfliktpotenzials), gibt es sehr viele gute wissenschaftliche Arbeiten, auf ganz vielen verschiedenen Niveaus (Signalweg-Analysen bis hin zu RCTs). </p>
<p>Den &#8222;Wissenschaftlern&#8220; oder &#8222;Studienauswertern&#8220;, wie du sie nennst, bleibt oft nix anderes übrig, als sich in ihrer Wissenschaft zu vergraben, weil die Diskussionen um Themen meist viel zu flach daher kommen, eben eher auf emotionaler, statt auf rationaler Basis. Hier knüpft das Konzept von Dunning und Kruger an (&#8222;Der Unwissende weiß nicht, dass er unwissend ist, weil er nur dann sehen kann, dass er unwissend ist, wenn er wissend ist). Wie will man sowas aber vermitteln, ohne, dass man den anderen beleidigt, ohne, dass beim anderen das Gefühl der Minderwertigkeit entsteht? Geht nicht. </p>
<p>Drum wäre es natürlich angebracht, den passenden Mittelweg zu finden. Die Sorgen und Ängste durchaus ernst nehmen. Dazu gehört der Wissenschaftler, der sich den Sorgen und Ängsten annimmt und versucht, mit seinem (Hintergrund-)Wissen zu helfen. Auf der anderen Seite gehört aber auch ein vernünftiger, nicht angstgeleiteter Mensch, der sich zu sehr auf Probleme stürzt. Das meine ich immer mit Relationen. Heute werden in jedem Lebensbereich unendlich viele Fässer aufgemacht. </p>
<p>Jeder einzelne müsste herausfinden, wie &#8222;schlimm&#8220; die Schwermetalle im Fisch tatsächlich sind, vor allem mit Blick auf den eigenen Konsum. Ich muss nicht jeden Tag ein Kilo Fisch essen, verstehst du? Und selbst wenn ich Schwermetalle abkriege &#8230; Vielleicht kann der Körper sogar damit umgehen? Wer weiß das schon? </p>
<p>Ich persönlich beobachte eben, dass sich viele Menschen heute wie aufgescheuchte Hühner verhalten. In diesem Zustand wird alles und jeder zum Feind erklärt. Diejenigen, die helfen könnten, spielen auf der Seite der Bösen und wir, die Hühner, werden eh nur ausgenutzt und gejagt. </p>
<p>Genau diese Phrasen hören wir ständig. Diese Opferhaltung. &#8222;Wir, die am Ende der Nahrungskette stehen, kriegen alles ab.&#8220; </p>
<p>Wie soll auf dieser Basis eine gute Diskussion entstehen? </p>
<p>Das Fremde wird immer Angst machen, deshalb muss man lernen, das Fremde zu erkunden. Genau aus dem Grund gibt es die Wissenschaft und die vielen Hintergründe. Aber man kann sich nicht immer hinsetzen und stur behaupten, die Welt will einen nur verarschen und ausnutzen. Das ist ein Bild im Kopf, das etwas mit der eigenen Ratio anstellt. </p>
<p>Ich kenne genügend Wissenschaftler, die in den Bereichen arbeiten. Das sind alles gute Menschen, die sicher keinem ein Bein ausreißen wollen. Ganz im Gegenteil. Wenn es die nicht gäbe, würden wir immer noch am entzündeten Zahn sterben. </p>
<p>Ich glaube, uns ist dank der vielen Schreckensszenarien das Urvertrauen verloren gegangen. Klar, das muss man sich wieder erarbeiten, aber nicht dadurch, dass man überall Probleme sucht, die einen selbst vielleicht niemals betreffen. Don&#8217;t fight the straw man. </p>
<p>Kritisches Denken ist wichtig. Angsterfülltes hilft aber keinem.</p>
<p>(Hier mal etwas anderes: <a href="http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1" rel="nofollow ugc">http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1</a> ) </p>
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