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	<title>carnosin - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>carnosin - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Vegan Kritik: Gedanken zum Thema Veganismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2015 13:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[carnosin]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[taurine]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist sachliche vegan Kritik. Jedoch sei davor betont, dass wir absolut keine Gegner von Veganismus sein. Tierwohl liegt auch uns am Herzen und viele Veganer leben sehr gesund. Trotzdem muss auch auf die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel ist sachliche <em>vegan Kritik.</em> Jedoch sei davor betont, dass wir absolut keine Gegner von Veganismus sein. Tierwohl liegt auch uns am Herzen und viele Veganer leben sehr gesund. Trotzdem muss auch auf die Schattenseite hingewiesen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn eine vegane Ernährung kann ungesund sein. Bioaktive Substanzen aus dem Fleisch fehlen völlig. Diese meat-based bioactive compounds braucht dein Körper!</p>
<p style="text-align: justify;">Du glaubst noch immer an <strong>bioaktive Substanzen</strong> und <strong>Antioxidantien</strong>, die es nur in Pflanzen und am ehesten in &#8222;Superfoods&#8220; (z. B. Acai-Beere) gibt?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wahrheit ist: Fleisch und Tierprodukte sind ebenfalls <em>bioaktiv</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das beste Beispiel, das brauche ich dir sicher nicht näher zu erläutern, ist das <strong>blutige Steak vom Weiderind</strong>.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><em>Bioaktiv</em> und a<em>ntioxidativ</em>: Hört sich gut an &#8212; muss vegan sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich darf dir hier kurz erläutern, wie bioaktiv die dort zu findenden Substanzen sind &#8212; ein Einblick:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Es gibt eine große Zahl an <strong>Peptiden</strong> im Fleisch, die blutdrucksenkend wirken &#8212; gewusst?</li>
<li><strong>Carnosin</strong> ist einer der stärksten uns bekannten &#8222;anti glycating agents&#8220; (schützt vor Verzuckerung unserer Proteine) und Antioxidans &#8212; gibt&#8217;s nur im Fleisch</li>
<li><strong>Carnosin</strong> kommt mit dem verwandten <strong>Anserin</strong> (s. g. Histidyldipeptide) &#8212; ebenfalls ein Antioxidans</li>
<li><strong>L-Carnitin</strong> ist ein potentes Antioxidans, hat an sich so viele Wirkungen, dass es ein eigenes kleines Buch bedarf</li>
<li><strong>Kreatin</strong> wirkt antioxidativ</li>
<li><strong>Alpha-Liponsäure</strong> ist ein starkes Antioxidans (findet man hauptsächlich in oxidativen Zellen &#8212; gewusst? Also auch im oxidativen Rindermuskel)</li>
<li>Das hoch bioverfügbare <strong>Zink</strong> wirkt antioxidativ und antientzündlich</li>
<li>Höhere Mengen Fleisch geben spielend leicht hohe Mengen (z. B. 300 mg) <strong>Glutathion</strong> &#8212; ein potentes Antioxidans</li>
<li><strong>Taurin</strong> ist ein potentes Antioxidans und lange bekannt für seine zellschützende Wirkung</li>
<li><strong>Q10</strong> ist ein potentes Antioxidans und findet sich auch stark angereichert im Fleisch</li>
<li><strong>Spermidin</strong> ist ein potentes Antioxidans</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">All diese Substanzen, zusammengefasst, nennt man <em>meat-based bioactive compounds</em> &#8212; also <strong>bioaktive Substanzen aus dem Fleisch</strong>. Sollte jeder mal googeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich darf anmerken: Das oben war eine lächerliche Auswahl &#8212; quasi ein Bruchteil von dem, was Fleisch in Wahrheit liefert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und, wie ich vor einigen Tagen beschrieben habe, dies sind Substanzen, die unser Körper alle (!) selbst synthetisieren müsste, würden wir sie ihm nicht von außen zuführen. Und ich wiederhole: Veganer verlassen sich darauf, dass das alles reibungslos funktioniert &#8212; wobei das <strong>nachweislich</strong> nicht der Fall ist. Das Kreatin-Beispiel war selbstverständlich nur <strong>ein</strong> Beispiel. Der Punkt kam offensichtlich nicht an.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist für mich ein Zeichen der enormen Fähigkeit zur Adaptation des H. sapiens, wenn er auch völlig fleischfrei <strong>überlebt</strong>. Dies zeigt aber in keinster Weise, dass dies ein <strong>optimaler Zustand</strong> ist. Das ist bisweilen eine sehr absurde Logik. Arteriosklerose spüren wir auch nicht und wohl wissen wir, dass freie Arterien ganz wesentlich sind für Vitalität und Leistungsfähigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele denken bei dieser Argumentation gar nicht daran, dass der Körper über Speicher verfügt und über eine enorme Kapazität, Zustände eine ganze Zeit lang zu kompensieren, sich gar teilweise daran anzupassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele denken bei dieser Argumentation auch nicht daran, dass verschiedene Individuen auch verschiedene Voraussetzungen haben: Du kannst einen 100 kg schweren Mann auch nicht mit einer 50 kg schweren Frau vergleichen. Beide hätten eine extrem ungleiche Synthese-Leistung zu bewerkstelligen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die, die glauben, sie leben am natürlichsten, leben an der Natur vorbei</h3>
<p style="text-align: justify;">Im Buch habe ich hingeschrieben, dass unsere Vorfahren (und heute lebende Buschmänner) sehr sicher Vampire waren und erst einmal das Blut des erlegten Tieres tranken.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum wohl? <strong>Voll mit Hormonen, Enzymen, Zellen und anderen Blutbestandteilen</strong>! Wenn davon auch nur ein Bruchteil in dir landet &#8230; Der Saft des Lebens! Wenn der nicht &#8222;bioaktiv&#8220; ist, was dann?</p>
<p style="text-align: justify;">Du nimmst das Leben eines anderen Tieres und erntest dafür Vitalität. <strong>Alt bekannt. </strong>Dafür bedanken sich die Buschmänner nach der Jagd auch bei dem Tier.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stichwort Demut und Dankbarkeit. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Denkst du, der Buschmann hat Interessen, bewusst zu lügen? Der Buschmann erzählt frei heraus, was Fleisch für ihn Gutes tut. Bekannt auch aus Überlieferung der Inuit. Alle dumm? Alle besessen vom zerstörerischen Jagdtrieb? Oder wussten die vielleicht, was ihnen gut tut, was sie nährt, vitalisiert und Kraft spendet (<a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/das-veganer-gleichnis-was-die-gurus-nicht-erzaehlen/">Stichwort Effektivität und Effizienz</a>)?</p>
<p style="text-align: justify;">(Anmerkung: Klar weiß das ein Buschmann, der mal zwei Wochen wenig gegessen hat und dann die Beute erlegt. Wir, die Modernen, Überfressenen, Verwöhnten &#8230; wissen das nicht.)</p>
<p style="text-align: justify;">Freilich signalisiert der Körper auch, wann er gerne Früchte hätte, wann er gerne etwas mehr Kohlenhydrate hätte, wann es mit Nahrungsmittel AB reicht und dafür Nahrungsmittel CD gewählt werden soll. Freilich liefern auch Pflanzen einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung. Das bestreiten die Wenigsten.</p>
<h3>Was hättest du gerne? Moral, Nachhaltigkeit, Tierschutz (Vegan 1.0) oder lieber Gesundheit, Sixpack und Anerkennung (Vegan 2.0)</h3>
<p style="text-align: justify;">Aber: Nie hat eine Kultur vor uns komplett <em>fleischlos</em> gelebt. Ein gewisser Attila wurde schräg angeguckt, als er voller Überzeugung zu den &#8222;Alten&#8220; reiste. <strong>Keiner lebte fleischlos</strong>. Keiner schrieb sich &#8222;Vegan&#8220; auf die Fahnen und fuhr gleichzeitig einen Porsche, trank teure Ergänzungsmittel (weil Vegan alles liefert &#8212; oder auch nicht) und importierte Pflanzen aus Timbuktu &#8212; alles im Namen der Moral! Schiffe und Flugzeuge tanken heute ja auch Luft und Sonnenlicht &#8212; aber ich weiß: Dank uns, den Moralischen, darf der arme Bauer in Afrika (über-)leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Man stelle sich einmal vor, man hätte dieses ganze Geld (Stichwort &#8222;Bio-Matcha&#8220; aus Japan) in die Tierzucht investiert, den heimischen (!) Landwirt und Viehzüchter ordentlich bezahlt. Diese Systeme ausbauen, für eine bessere Tierhaltung sorgen, in einen &#8222;ethisch korrekten&#8220; Umgang mit Tieren investieren. Doch auch hier zeigen sich massive Fortschritte und die Zustände sind bei Weitem nicht mehr so kritisch, wie noch vor einigen Jahrzehnten &#8212; dies zeigt sich alleine daran, der Ertrag relativ zum Bestand deutlich gestiegen ist, vor allem in den letzten zehn Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder: Das Geld in die eigene Bildung investieren und lernen, dass es einen natürlichen Kreislauf auf dieser Welt gibt und wir, als Homo sapiens, leider, leider nicht als grasfressender Herbivor auf die Welt gekommen sind. Der Löwe in der afrikanischen Savanne steht sicher auch jeden Tag auf und stellt sich die Moralfrage &#8212; umgekehrt: Ist es moralisch verwerflich, wenn ein Tier ein anderes Tier frisst, oder ist das die natürlichste Sache der Welt? Oder, wie Attila zu sagen pflegt: &#8222;Das Leben ist ein Haifischbecken. Bevor ich gefressen werde, werde ich lieber selbst zum Hai.&#8220; Klar: Aus dieser Sicht ist das Jägersein natürlich wieder legitim. Eher andere Menschen fressen, als Tiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist das für eine verrückte Welt? Welches absurde Verhalten man heute mit Leichtigkeit legitimieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann jedenfalls rückten Moral, Nachhaltigkeit und Biozentrik in den Hintergrund und weichten nun mehr einem anderen Veganismus &#8212; ein Veganismus, der Aspekte von sich postuliert, <strong>die nicht haltbar sind</strong>. Moralisch zeigt man sich heute nicht mehr nur gegenüber Tieren, sondern auch gegenüber den Mitmenschen &#8212; zumindest, wenn es darum geht, andere von der veganen Ernährung zu überzeugen. Denn andere Mitmenschen haben durchaus das Potenzial, ihr Leben, ihre Gesundheit ganz deutlich mit einer veganen Ernährung zu verbessern. Und genau hier setzt ein Gedankenkonstrukt an, das so bei Weitem (!) nicht nur nicht haltbar ist, sondern die eigene Fähigkeit ganz dramatisch überschätzt &#8212; Überschätzen deshalb, weil mir kein einziger Veganer bekannt ist, der fachlich und wissenschaftlich korrekt, seine Thesen veröffentlichte und aufzeigte, wo die Potenziale einer veganen Ernährung liegen, über die eine omnivore Ernährung nicht verfügt. Alternativ dazu ist mir nicht bekannt, dass es Bemühungen gibt, zu zeigen, dass die von mir postulierten Aspekte (z. B. vor einigen Tagen) nicht stimmen &#8212; natürlich auf einer sachlichen und wissenschaftlichen Ebene, die meiner entspricht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Vegan 1.0 und 2.0: Der gemeinsame Nenner</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt: Ethik und Nachhaltigkeit seien gelobt. Das Bemühen erfährt meinen größten Respekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Paradox sind allerdings zwei Sachen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Veganer investieren mehr Ethik, Nachhaltigkeit und Toleranz in Tiere &#8212; diese Bemühungen werden <strong>seltenst</strong> gezeigt bezüglich anderer Auffassung, Meinung und sogar Wissenschaft &#8212; Wieso ich das weiß? Muss ich nur mal die Kommentare zu meinem Artikel lesen. Absurd. Veganer sind <strong>tolerant</strong>, sind <strong>offen für Wissenschaft</strong>, für <strong>Beweise</strong>? Nein. Stattdessen werden Autoren (nicht etwa deren Inhalte) eher denunziert. Dieses Verhalten wird, bei aller Konzept-Aversion, sehr häufig an den Tag gelegt. Die Gegenfrage ist auch berechtigt: Wo sind die Veganer, die eben nicht so argumentieren bzw. denken? Wohlgemerkt: Mir ist selbst klar, dass dies typische Verhaltensmuster sind, wenn konzepttreu gelebt wird &#8212; stimmt auch für andere Ernährungskonzepte. Nicht ein einziges Mal habe ich abwertend auf weltfremde Statements reagiert, stets bemüht adäquat zu antworten, immer ein Mix aus persönlicher Erfahrung mit vielen Ernährungsformen und aktueller Wissenschaft &#8212; <strong>basierend auf guten Studien</strong>! Nicht in-vitro, nicht aus dem Jahre 1980, nicht Meta-Analyse, nicht Epidemiologie. Wenn Tierstudien, dann, um evolutiv konservierte Signalwege zu studieren. Ein großer Unterschied und eine Sache, die so manch einer noch nicht verstanden hat.</li>
<li style="text-align: justify;">Veganer können <strong>nicht wissenschaftlich argumentieren</strong>: Die einzige Wissenschaft, auf die sie sich beziehen, ist <strong>Epidemiologie</strong> &#8212; Korrelation, wo <strong>keine klare Kausalität</strong> erkennbar ist. Und dennoch wird jegliche Wissenschaft (z. B. Biochemie [s. o., siehe <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/das-veganer-gleichnis-was-die-gurus-nicht-erzaehlen/">diesen Beitrag</a>, siehe <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/paleo-low-carb-vegan-das-beste-ernaehrungskonzept/">Beitrag von letzter Woche</a>]) <strong>nicht akzeptiert.</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Beispiele:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Es reicht nicht, Tierfett mit der Sterblichkeit<strong> zu assoziieren </strong></li>
<li>Es reicht nicht, Fleischverzehr/Tierfett mit Krebs <strong>zu assoziieren </strong></li>
<li>Es reicht nicht, Fleischverzehr mit Insulinresistenz und Diabetes <strong>zu assoziieren </strong></li>
<li>Es reicht nicht, Fleischverzehr mit Herzkrankheiten<strong> zu assoziieren</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">(Es reicht auch nicht, zu zeigen, dass mit einer veganen Ernährung abnehmen kann und im Zuge dessen sich diverse metabolische Parameter verbessern &#8212; das ist völlig normal und nicht &#8222;veganspezifisch&#8220;.)</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles sind keine Beweise! Es reicht eine einzige Variable in diesem Spektrum, die die komplette These invalide werden lässt. Beispiel: Tierfett wird mit Brustkrebs assoziiert. Stimmt aber anscheinend nur bei Damen unserer westlichen, europäischen Welt. Kaum sind sie schlank, stimmt das auch wieder nicht. Auf die Idee gekommen, dass ein bisschen Hüftspeck da auch ein Problem sein kann? Wo wird noch mal das Östrogen gebaut? Zwei wesentliche Orte bei der Frau. Wie wird noch mal die Konzentration freier Fettsäuren im Blut reguliert?</p>
<p style="text-align: justify;">Völlig absurd wird es, wenn epidemiologische Studien dem &#8222;roten Fleisch&#8220; nachweisen wollen, wie gefährlich es ist. Von welchem &#8222;roten Fleisch&#8220; reden wir eigentlich? Wird das konkretisiert? Was essen wir überhaupt? Eher die Bratwurst, die Bockwurst und andere Würste, Hamburger, Wiener Schnitzel und hoch verarbeitete Frikadellen oder das Hüftsteak vom Metzger? Schon der kleinste Unterschied kann Folgen haben: &#8222;Rotes Fleisch&#8220; &#8212; genauer: die Produkte daraus &#8212; werden sehr häufig gepökelt. Weniger bekannt ist, dass ein Erhitzen dieser gepökelten Waren Nitrosamine entstehen lässt &#8212; die wirken tatsächlich potent kanzerogen. Man-made, nicht &#8222;nature-made&#8220;. Doch selbst das Nitrosamin-Thema ist heute nahezu nicht mehr aktuell.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Rotes Fleisch&#8220;, so las ich gestern bei einem Kommentar, löse Herzinfarkt und Krebs aus und hebe den Cholesterin-Spiegel. Letzte These lässt sich selbstverständlich sehr leicht überprüfen: Man ernährt sich drei, vier Wochen ausschließlich von rotem Fleisch, genauer: Hüftsteak, und testet dann den Cholesterin-Wert. Freilich darf man weder große Mengen Fett, noch andere &#8222;Variablen&#8220; dazu addieren. Verblüfft wird man sich die Augen reiben. Mit welchen Proteinen wird man via PSMF (<em>protein sparing modified fast</em>) sein Körperfett und seine metabolischen Anomalien (auch Cholesterin) los? Bisher jedenfalls nicht gezeigt anhand eines &#8222;Vegan-Blends&#8220;. Man darf auch einen Schritt weitergehen und <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11965522">andere epidemiologische Studien zum Thema Atherogenese lesen</a> (wer mit Epidemiologie argumentiert, muss andere Epidemiologie akzeptieren).</p>
<p style="text-align: justify;">Ach &#8212; über welche Dinge schwadronieren wir hier überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;">Epidemiologie ist niedrigste Form der Wissenschaft. Es gibt sehr gute Literatur zum Thema Statistik und Epidemiologie. Die sollte man unbedingt lesen, bevor man Epidemiologie konsumiert. Der Veganer, der hätte beweisen können, dass Omnivoren schlechter leben, früher sterben, kranker sind, Prof. Campbell, <strong>hat es nicht geschafft, hat sich blamiert. </strong></p>
<h2 style="text-align: justify;">Wieso diese vegan Kritik?</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Denken Vieler ist stark vernebelt</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allerdings muss man der Wahrheit auch ins Auge sehen und klar unterscheiden, <em>wo</em> eine Sache hilft, nützt, angebracht ist und wo die Schwächen derselben liegen. </strong>Da gibt es diesen neumodischen Begriff, &#8222;Differenzierung&#8220;, der genau das beschreiben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch genau dieser Aspekt erklärt, warum das Denken vernebelt ist: Wir suchen seltenst nach einer für die Situation passenden Lösung, sondern <strong>eine Weltformel für unser Leben</strong>, ja sogar für die Welt und das Universum. Und genau dann driftet es ab in Richtung Glaube und Irrationalität. Und genau dann werden die Reaktionen emotional, dann, wenn man <em>eigentlich</em> genau weiß, dass man keinen argumentativen Spielraum mehr hat und dennoch versucht, seine Praktiken zu legitimieren. Oder: Wenn man so fest von seinen Praktiken überzeugt ist, dass man keinem Gegenargument glauben schenkt. Auch hier: <em>Glauben</em> schenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf was erbauen wir unser Glaubenssystem? Erfahrung ist, auch wenn das Viele anders sehen, kein guter Ratgeber. Denn: Erfolg mit einer Ernährungsform &#8230; kannst du <strong>einmal</strong> haben. Ändert sich der Kontext, ändert sich alles &#8212; zumindest bezüglich Ernährungsfragen. Die meisten von uns finden erst zu radikalen Ernährungsformen, weil sie einen Ausweg von ihrem Leiden suchen. Hilft ihnen dann eine Ernährungsform, wird diese weiterhin, unhinterfragt, praktiziert. Jack Lalanne brachte es damals auf den Punkt: &#8222;Wenn es dir half und dein Leben veränderte &#8212; würdest du nicht daran glauben?&#8220; Korrekt, für den Moment. Korrekt, für die Situation. Womöglich nicht korrekt für jede beliebe Situation und dein Leben. Schlimmer noch: Konzepte schränken ein und werden deine zukünftige Erfolgsrate maßgeblich senke &#8212; oder glaubst du im Ernst, dein Übergewicht und deine Insulinresistenz waren die einzigen Problemen im Leben?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wiederhole mich: Konzepte und festgefahrene Glaubenssätze schränken uns und unser Denken ein, behindern maßgeblich den Fortschritt und verhindern, dass wir auch in Zukunft variabel und flexibel denken können.</p>
<p style="text-align: justify;">Würde jeder &#8222;Ernährungskonzept-ärmer&#8220; denken, gäbe es auch die ganzen ideologisch angehauchten &#8222;Streits&#8220; und unnötigen Internetdiskussionen nicht &#8212; Konzepte sind für viele eben zur Ersatzreligion geworden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Abschließend</h3>
<p>Um die Punkte noch einmal zu rekapitulieren:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Pflanzliche Kost (nicht: ausschließlich pflanzliche Kost) mag gesund sein, aber viele klassische &#8222;Werbeslogans&#8220; (&#8222;Bioaktiv&#8220;, &#8222;antioxidativ&#8220;) gelten auch für Fleisch. Auch Fleisch ist ein &#8222;natürliches Nahrungsmittel&#8220;. Das haben Viele vergessen, sie wussten es nicht oder es wird schlicht ignoriert.</li>
<li style="text-align: justify;">Weiter: Im Fleisch sind Stoffe enthalten, die für unsere Zellen wichtig sind. Die muss der Körper nicht mehr selbst synthetisieren, wenn er das überhaupt noch kann (siehe dazu z. B. Taurin-Stoffwechsel). Stichwort Mitochondrien.</li>
<li style="text-align: justify;">Veganismus mag helfen &#8212; doch auf welche Kosten? Woran will man das konkret bemessen? Woher wollen Veganer wissen, dass sie eine &#8222;optimierte&#8220; Gesundheit aufweisen im Vergleich zu einem Omnivor, der ebenfalls auf seine Gesundheit achtet?</li>
<li style="text-align: justify;">Veganer postulieren Ethik, Moral und Natürlichkeit: Paradoxerweise lebt der pre-moderne H. sapiens in perfektem Einklang mit der Natur und Fleisch bzw. das Tier ist fester Bestandteil ebendieses natürlichen Lebens. Ist es moralisch verwerflich Tiere für die Selbsterhaltung zu töten oder das Natürlichste überhaupt? Oder: Ist der Fleischkonsum nur dann moralisch nicht vertretbar, wenn wir über Massentierhaltung sprechen?</li>
<li style="text-align: justify;">Wenn Massentierhaltung der Grund ist, wieso sparen wir genau dort? Wieso investieren viele Veganer in teure Produkte, die zudem oft nicht aus Deutschland kommen? Wieso ist es korrekt(er) ebendieses Verhalten an den Tag zu legen, alles auszublenden, was nicht direkt mit Gedanken zu tun hat, dass der Pflanzenkonsum per se die Umwelt schützt? Es gibt etliche Faktoren, die mit dem Pflanzenkonsum zusammenhängen, die ebenfalls die Umwelt belasten.</li>
<li style="text-align: justify;">Der Veganismus verlässt ursprüngliche Spuren und zeigt sich von Seiten, die seiner Ur-Botschaft nicht gerecht werden. Tierschutz im gleichen Atemzug mit Nachhaltigkeit, aber gleichzeitig wird alles, außer Ernährung, nicht beachtet &#8212; wie kann es sein, dass nun mehr Gesundheit, Sixpack, Aussehen und der Sportwagen im Vordergrund stehen und trotzdem der Zeigefinger der Moral erhoben bleibt?</li>
<li style="text-align: justify;">Der Veganismus stellt sich &#8212; ernährungsphysiologisch betrachtet &#8212; auf eine höhere Stufe, was nicht beweisbar und nicht nachvollziehbar ist. Im Gegenteil: Es werden Dinge postuliert, die grundfalsch und in keinster Weise korrekt sind.</li>
<li style="text-align: justify;">Viele Veganer sind &#8222;unecht&#8220; und folgen einem Trend, versuchen dennoch ihre Lebensweise krampfhaft zu legitimieren und zu artikulieren &#8212; dies führt bisweilen zu absurden Diskussionen, oft ohne Gehalt und mit viel Emotion. Wieso bringen viele Veganer anderen Tieren mehr Respekt entgegen als der Meinung anderer Menschen?</li>
<li style="text-align: justify;">Der Veganismus bezieht sich zu weiten Teilen auf epidemiologische Daten, stellt für den Laien eine Scheinkausalität her, die es so nicht gibt und wenn, so extrem kontextabhängig sind, dass Veganismus nicht die alleinige Lösung darstellt.</li>
<li style="text-align: justify;">Daten aus epidemiologischen Studien schaffen es, weil so sensationell, in die Schlagzeilen und genau diese Punkte werden, ungerechtfertigterweise, breit getreten und als Legitimationsgrundlage genutzt.</li>
<li style="text-align: justify;">Viele Ernährungskonzepte, auch der Veganismus, sind krankhafte Idealbilder, vermeintlich ideale Schablonen, in die wir uns hineinpressen. Gleichzeitig rauben uns diese Schablonen die vielen Spielräume, die es geben würde, um unsere Probleme effektiver zu bewältigen.</li>
<li style="text-align: justify;">Viele Menschen entdecken die Ernährungsform dabei als Ersatzreligion, die nicht nur praktiziert, sondern extrem konzepttreu gelebt wird.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel richtet sich ausdrücklich nicht an diejenigen, die im Stillen ihrer veganen Ernährung und der damit verbundenen Überzeugung treu bleiben. Den ursprünglichen Gedanken des Veganismus leben, ohne Legitimationsdruck und dem Drang, die vegane Ernährung, &#8212; ernährungsphysiologisch betrachtet &#8212; auf eine hohe Stufe zu heben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kleine Randnotiz: Doch, doch. Der Autor dieses Artikels hat bereits vegan gelebt.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/">Vegan Kritik: Gedanken zum Thema Veganismus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>26</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rezept: Hähnchen auf der Bierdose</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/rezepte/rezept-haehnchen-auf-der-bierdose/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/rezepte/rezept-haehnchen-auf-der-bierdose/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Phil Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 10:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[carnosin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe edubily-Leser, wir wollen euch &#8222;bioaktive Mahlzeiten&#8220; nahe bringen. Angedeutet haben wir dies mit unserem kostenlosen Ebook. Wir beschreiben für euch die Biochemie und suchen passende Zutaten heraus, um eine effektive Veränderung des eigenen Stoffwechsels [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/rezepte/rezept-haehnchen-auf-der-bierdose/">Rezept: Hähnchen auf der Bierdose</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe edubily-Leser,</p>
<p>wir wollen euch &#8222;bioaktive Mahlzeiten&#8220; nahe bringen. <a title="7 natürliche Lebensmittel, die deinen Körper optimieren" href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/">Angedeutet haben wir dies mit unserem kostenlosen Ebook</a>. Wir beschreiben für euch die Biochemie und suchen passende Zutaten heraus, um eine effektive Veränderung des eigenen Stoffwechsels herbeizuführen, am besten zunächst völlig ohne Ergänzungsmittel.</p>
<p>Drum wollen wir euch einmal die Woche mit einem schönen Rezept versorgen.</p>
<p>Hier ein kleiner Auszug aus unserem Ebook, du kannst es dir jederzeit &#8211; wie gesagt &#8211; kostenfrei herunterladen.</p>
<blockquote><p>Stichwort <strong>Carnosin</strong>​.</p>
<p>In diesem Fleisch findest Du hohe Mengen an Carnosin (im Schnitt 100 mg pro 100 g, wenngleich auch deutlich höhere Werte genannt wurden).</p>
<p>Carnosin lagert hauptsächlich im Gehirn und im Muskel, also in Geweben, die sehr stoffwechselaktiv sind &#8211; auch bei uns Menschen.</p>
<p>Carnosin ist eines der stärksten Antioxidantien, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen können. Einzig das Astaxanthin, ein natürliches Carotenoid, ist in seiner Wirkung stärker. (Du kennst Alpha-Liponsäure, oder? Carnosin ist in seiner Wirkung sogar stärker als Alpha-Liponsäure.)</p>
<p>Die Wirkung von Carnosin im menschlichen Organismus ist so vielfältig, dass ich ein Buch darüber schreiben könnte, hier ein paar nennenswerte Fakten:</p>
<p><strong>1)</strong> Carnosin hemmt das Tumorwachstum, da es die Verarbeitung von Zucker in den Krebszellen hemmt. Viele Tumorarten nutzen Zucker, um rasch zu wachsen</p>
<p><strong>2)</strong> Carnosin puffert anfallende Säure bei Sportlern &#8211; ein Effekt, der die sogenannte &#8222;anaerobe Kapazität&#8220; verbessern kann, was sich darin äußert, dass Kraftsportler beispielsweise mehr Wiederholungen beim Gewichtheben schaffen</p>
<p><strong>3)</strong> Das Altern ist gekennzeichnet durch Anreicherung von &#8222;Protein-Schrott&#8220; in Deinen Zellen. Das beste Beispiel hierfür sind die so genannten Plaques bei der Alzheimer-Erkrankung</p>
<p><strong>4)</strong> Carnosin verhindert die Entstehung dieses Protein-Schrotts über mehre Wege, darunter die Hemmung der Entstehung von &#8222;AGEs&#8220; (Advanced Glycation Endproducts)</p>
<p><strong>5)</strong> In 80 &#8211; 100 % der Fälle konnte eine Carnosin-Gabe ​die Grauer-Star-Erkrankung deutlich bessern</p>
<p><strong>6)</strong> In Zellkulturen macht Carnosin die Zellen &#8222;jung&#8220; und verlängert darüberhinaus das Leben von männlichen Fliegen um 20 %</p>
<p>Problem: Carnosin wird im Blut rasch abgebaut von einem Enzym namens Carnosinase.</p>
<p>Die Natur löst das Problem: Im Geflügelfleisch findest Du eine Carnosin-verwandte Substanz namens Anserin​. Anserin hemmt das Enzym Carnosinase.</p>
<p>PS. Wenn Dir jemand weismachen möchte, dass nur Pflanzen bzw. Pflanzenstoffe besonders gesund sind … dann erwähne bitte Carnosin (im Fleisch!) und erzähle von einem der stärksten Antioxidantien überhaupt.</p></blockquote>
<p>Ein saftiges Hähnchen, bei dem das Fleisch von den Knochen fällt, ist ein Traum. Nicht jeder traut sich an die Zubereitung eines ganzen Vogels ran. Mit dieser Anleitung gelingt es ganz einfach.</p>
<h2><b>Zutaten:</b></h2>
<ul>
<li>1 Löffel Salz (ich bevorzuge Meer- oder Himalayasalz)</li>
<li>1 Löffel Schwarzer Pfeffer</li>
<li>1 Löffel gemahlenen Kreuzkümmel</li>
<li>1 Löffel Paprika</li>
<li>Chili nach Gusto</li>
<li>Olivenöl</li>
<li>1 Hähnchen (nicht zu klein)</li>
<li>1 0,5l Bierdose (<em>Alternativ auch andere, in Dosen abgefüllte &#8211; z. B. alkoholfreie &#8211; Getränke</em>)</li>
</ul>
<h2><b>Kurzanleitung:</b></h2>
<p>Gewürze mit Olivenöl zu einer Paste vermischen. Das Hähnchen damit einreiben und auf eine zu ⅓ geleerte (Bier-)Dose stellen. Bei 200°C mindestens eine Stunde im Backofen garen. Genießen!</p>
<h2><b>Schritt für Schritt Anleitung:</b></h2>
<ol>
<li><span style="color: #333333;">Backofen auf 200°C vorheizen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Gewürze zu gleichen Teilen in einer kleinen Schüssel vermischen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Olivenöl über die Gewürze träufeln und mit einem Löffel zu einer klebrigen Paste vermischen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Das Hähnchen gründlich mit kaltem Wasser abwaschen und trockentupfen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Die Paste mit dem Löffel auf dem Hähnchen verteilen und anschließend mit den Händen einmassieren, bis die ganze Haut gleichmäßig bedeckt ist. Stellst du fest, dass die Paste noch zu dickflüssig ist, kannst du jederzeit noch Olivenöl unterrühren.</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Den Inhalt der (Bier-)Dose zu ein Drittel “wegschütten”</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Das vorbereitete Hähnchen vorsichtig auf die (Bier-)Dose setzen. Bei kleineren Exemplaren kann es hier schon einmal “eng” werden und du musst vielleicht nachhelfen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Hähnchen auf der Dose auf einem Blech stellen. In den Ofen damit, auf die unterste Schiene. Es wird sehr viel Fett heruntertropfen, deshalb bietet sich eine große Auflaufform oder ein Bräter als Unterlage an. Die sind später leichter zu reinigen als ein ganzes Blech</span></li>
<li><span style="color: #333333;">60-75 Minuten später sollte die Haut leicht angeschwärzt sein und du kannst vorsichtig mit dem Anrichten beginnen</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>[rev_slider hahn]</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/rezepte/rezept-haehnchen-auf-der-bierdose/">Rezept: Hähnchen auf der Bierdose</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Carnosin und die Herzleistung</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/carnosin-und-die-herzleistung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 15:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[carnosin]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für uns Menschen gibt es zwei Sachen, die hinsichtlich des Lebens und die hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit entscheidend sind. a) Mitochondriale Dichte und Kapillarisierung des Muskels b) Herzleistung Der Vo2max steigt und fällt genau an diesen zwei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für uns Menschen gibt es zwei Sachen, die hinsichtlich des Lebens und die hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit entscheidend sind.</p>
<p>a) Mitochondriale Dichte und Kapillarisierung des Muskels</p>
<p>b) Herzleistung</p>
<p>Der <strong>Vo2max</strong> steigt und fällt genau an diesen zwei Punkten.</p>
<p>Aufgrund des doofen Schicksals, muss ich mich auch mit meinem Herzen rumschlagen und suche deshalb nach Dingen, die da helfen.</p>
<p>Übrigens sollte das für jeden relevant sein, der &gt;40 ist, denn das Herz versteift mit zunehmendem Alter und für jeden relevant sein, der Sport betreibt.</p>
<p>Menschen, die an Herzproblemen leiden, haben chronische hohe Noradrenalin und Adrenalin-Werte im Blut, um die Kontraktilität des Herzens zu erhöhen. Nur: Adrenalin nix gut für Herz.</p>
<p>Adrenalin lässt dich im Wettkampf fliegen, sollte aber auch nur dort da sein.</p>
<p>Es steigert die Kontraktilität und somit auch das Herz-Zeit Volumen, also die Menge an ausgeworfenem Blut pro Zeiteinheit.</p>
<p>Sinkt die Herzleistung, steigt der Blutdruck &#8211; das erzählt einem keiner, aber das habe ich persönlich erlebt. Immer, wenn ich mit Magnesium oder Taurin den Herztonus senke, dann steigt mein Blutdruck, weil Mg und Taurin das Herz “ruhiger machen”. Könnte übrigens auch ein Grund dafür sein, warum dein Blutdruck zu hoch ist.</p>
<p><strong>Gibt man Herzen nun <a title="l-carnosin kapseln" href="https://edubily.de/products/l-carnosin">Carnosin</a>, dann steigt die Herzleistung proportional zur gegeben Menge! Unfassbar!</strong></p>
<p>Und es kommt noch besser: Die linke Herzkammer arbeitet besser, hat mehr Kraft, die Entspannungsphase wird schneller und das Herz steigert auch seine Frequenz.</p>
<p>So ähnlich arbeitet auch Adrenalin, nur Adrenalin macht uns Herzrhythmusstörungen, das tut Carnosin nicht.</p>
<p>Gibt man Menschen eine hohe Dosis von Carnosin, dann wirft das Herz nicht nur 3,5L/Minute aus, sondern sogar 5.</p>
<p>Dieses Wissen wird Gold wert sein irgendwann. Da bin ich mir 1000% sicher, denn: Wir leben im Zeitalter der Herzkranken.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/carnosin-und-die-herzleistung/">Carnosin und die Herzleistung</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Carnosin verbessert Leistung im anaeroben Bereich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 16:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[carnosin]]></category>
		<category><![CDATA[VO2max]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der anaerobe Bereich wird dann wichtig, wenn man mal eben 300 Meter Vollgas geben will, wenn man &#8211; wie Lance Armstrong &#8211; alle stehen lassen will oder ganz generell schneller laufen können möchte &#8211; Laktat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der anaerobe Bereich wird dann wichtig, wenn man mal eben 300 Meter Vollgas geben will, wenn man &#8211; wie Lance Armstrong &#8211; alle stehen lassen will oder ganz generell schneller laufen können möchte &#8211; Laktat soll später anfallen.</p>
<p>Das geschieht dann, wenn der Muskel ordentlich gepuffert wird. Ein Puffer ist eine Substanz, die es schafft, die anfallenden H+-Ionen einfach aus dem Medium aufzunehmen &#8211; es quasi neutralisiert.</p>
<p>Muskel-Carnosin entsteht entweder durch die Aufnahme von Carnosin an sich oder durch die Einnahme von ß-Alanin, denn <a title="l-carnosin" href="https://edubily.de/products/l-carnosin">Carnosin</a> entsteht aus ß-Alanin und Histidin, wobei Ersteres <em>rate-limiting</em> ist.</p>
<p><strong>Gibt man jetzt also ß-Alanin, dann steigt proportional dazu der Carnosingehalt der Muskulatur und proportional dazu die Leistung, die Menschen im hochanaeroben Bereich (100-110 %) erbringen können.</strong></p>
<p>Aaaah ja! Also ich weiß nicht, wie du das siehst, aber das klingt ziemlich gut. Ich mag lineare Funktionen.</p>
<p>Ich möchte gar nicht lange reden, wer sich ein paar schöne Bilder dazu angucken will oder noch einmal kurz nachlesen möchte, <a href="http://krosslabs.com/articles/betaalanine.pdf">hier</a>.</p>
<p>Ansonsten: Selen, Zink und Eiweiß sind ganz nett, Selen sogar überragend (T3). Aber auf (muskel-)zellulärer Ebene entscheiden, ganz gravierend, oft andere Stoffe, nämlich:</p>
<p><strong>Carnitin, Creatin, Carnosin.</strong></p>
<p>Wen wundert’s?</p>
<p><strong>Carnivoren leben besser als Herbivoren.</strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/carnosin-und-der-anaerobe-bereich/">Carnosin verbessert Leistung im anaeroben Bereich</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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