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	<title>diabetes - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>diabetes - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Wie der Lebensstil deiner Eltern deine Gesundheit bestimmt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 13:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Genexpression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben erschienen bei ScienceDaily: Du bist nicht das, was du isst, sondern das, was deine Eltern gegessen haben. So wird jedenfalls getitelt. Der Artikel basiert auf einer Studie, die soeben veröffentlicht wurde. Geforscht wurde am [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-eltern-gesundheit/">Wie der Lebensstil deiner Eltern deine Gesundheit bestimmt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Soeben erschienen bei ScienceDaily:<strong> Du bist nicht das, was du isst, sondern das, was deine Eltern gegessen haben</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">So wird jedenfalls getitelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Artikel basiert auf einer Studie, die soeben veröffentlicht wurde. Geforscht wurde am Helmholtz-Zentrum in München &#8211; dort, wo gerade unser (Gast-)Autor Tim promoviert. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Ernährung der Elterntiere maßgeblich dazu beiträgt, dass die folgende Generation (entsprechend die Kinder) Diabetes und Übergewicht entwickelt<span id='easy-footnote-1-6355' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-eltern-gesundheit/#easy-footnote-bottom-1-6355' title='&lt;a href=&quot;https://www.sciencedaily.com/releases/2016/03/160314140739.htm?utm_source=dlvr.it&amp;amp;utm_medium=facebook&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener noreferrer&quot;&gt;ScienceDaily&lt;/a&gt;'><sup>1</sup></a></span>. So etwas Ähnliches wurde 2013 bereits gezeigt, das beobachtete Phänomen ist also nicht ganz neu<span id='easy-footnote-2-6355' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-eltern-gesundheit/#easy-footnote-bottom-2-6355' title='Ohio University. &amp;#8222;Obese male mice father offspring with higher levels of body fat.&amp;#8220; &lt;a href=&quot;http://www.sciencedaily.com/releases/2013/06/130616155202.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener noreferrer&quot;&gt;ScienceDaily&lt;/a&gt;. ScienceDaily, 16 June 2013.'><sup>2</sup></a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber klar &#8230; Manche glauben heute immer noch an das Kalorien-Märchen. Du musst nur 2500 Kalorien am Tag essen, dann bist du schlank, gesund und froh bis an dein Lebensende.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass zwischen &#8222;Glukose/Fette rein&#8220; und &#8222;H20 und CO2&#8220; raus eine Menge passiert &#8230; das wird noch heute, im Zeitalter der Marsreisen, ignoriert.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn klar ist, dass uns das allen sehr wohl bewusst war. Eben, dass es Individuen gibt, die bei ähnlichen Umständen, bei ähnlichem Ernährungs- und Lebensverhalten, völlig anders aussehen, eine völlig andere Realität erleben.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Schaltstelle dafür könnte die böse, böse Epigenetik sein, die uns die Fettleibigkeit und Krankheit schon in die Wiege legt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Epigenetik hat nicht das letzte Wort</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir jetzt alle der Hoffnungslosigkeit verfallen (oder jubelnd die Arme in die Luft strecken, weil Mama und Papa so gesund sind): Das, was Mama und Papa verbrochen haben, könnten wir selbst wieder rückgängig machen, zumindest versuchen. Einmal wegen uns selbst und einmal wegen unserer Nachkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erinnerst du dich noch an die fetten <a href="https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-leben-und-tod-selbst-der-hand/">Agouti-Mäuse</a>? Methyl-Gruppen sind auch epigenetische Veränderungen. Nur als Denkanstoß. Aber was red&#8216; ich da? Alles, wir am Tag tun, beeinflusst unsere Gen-Aktivität. Ein einfaches, sehr eindrucksvolles Beispiel: Während der Besuch im Wald die Menge und Aktivität unserer natürlichen Killerzellen, die uns vor Krebs etc. schützen, ansteigen lässt, passiert nach dem Besuch in der Stadt &#8230; gar nichts<span id='easy-footnote-3-6355' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-eltern-gesundheit/#easy-footnote-bottom-3-6355' title='Li, Qing (2009): „Effect of forest bathing trips on human immune function“. In:&lt;i&gt;Environmental Health and Preventive Medicine&lt;/i&gt;. 15 (1), S. 9-17, DOI: 10.1007/s12199-008-0068-3.'><sup>3</sup></a></span>. Anders formuliert: <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/tumore-sport-eisen-gefaesse/">Während das Joggen sowieso vor Krebs schützt</a>, schützt das Joggen im Wald ganz offensichtlich noch mehr. Epigenetik!</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter gedacht: Metabolische Marker der Eltern könnten in Zukunft genutzt werden, um der F1-Generation direkt ab der Geburt die richtigen Maßnahmen an die Hand zu geben. Das könnte uns viele, viele Kosten ersparen. Leider kann das Kindchen die ersten Jahre nicht für sich selbst sorgen, also landen wir wieder beim Verhalten und dem Lebensstil des Elternhauses. Gerade habe ich eine Doku gesehen: Manche 45-Jährige, vorrangig Männer, wissen anscheinend nicht einmal, dass man Nährwertangaben auf der Rückseite von Nahrungsmitteln findet.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wir streiten uns über Kleinigkeiten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Quellen</h2>
<p style="text-align: justify;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-eltern-gesundheit/">Wie der Lebensstil deiner Eltern deine Gesundheit bestimmt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Oxidative Kapazität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 08:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Energie: ATP]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; ist Melodie in meinen Ohren. Ich sage dir auch warum. Oxidative Kapazität ist &#8211; für dich und für mich &#8211; ein Synonym für die mitochondriale Dichte und beschreibt außerdem die Fähigkeit, seine Energie maximal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230; ist Melodie in meinen Ohren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sage dir auch warum.</p>
<p style="text-align: justify;">Oxidative Kapazität ist &#8211; für dich und für mich &#8211; ein Synonym für die mitochondriale Dichte und beschreibt außerdem die Fähigkeit, seine Energie maximal aus Fettsäuren zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dein und mein Ziel sollte es sein, eine Zelle zu generieren, die möglichst so wie die untere aussieht, also mit vielen &#8222;schwarzen Punkten&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Mitochondrien haben eine Substrat-Präferenz: Fettsäuren. Deshalb ist die Biogenese der Mitochondrien (Neubildung) auch direkt gekoppelt an die Synthese von Proteinen, die am Fettstoffwechsel beteiligt sind. Doch Mitochondrien sorgen nicht nur dafür, dass aus Fettsäuren Energie in Form von ATP entsteht, sondern sind sogar &#8222;verschwenderisch&#8220;, denn mit Hilfe eines Proteins namens <em>uncoupling protein</em> wird die Energie, die potenziell in Form von ATP frei wird, einfach als Wärme abgegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was nützt und das realitätsferne Gerede?</p>
<p style="text-align: justify;">Eine mitochondriale Dysfunktion (Abbildung, Zelle oben) finden wir bei</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>neurodegenerativen Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson, Demenz)</li>
<li>Herzinsuffizienz</li>
<li>Diabetes</li>
<li>Krebs.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Man könnte die Idee weiterspinnen: Wir sterben an einer mitochondrialen Dysfunktion &#8211; die radikalste Form ist die Tumorzelle, wo die Zelle überhaupt gar nicht mehr in der Lage ist, ihre Energie mit Hilfe von Mitochondrien entstehen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dein Körperfett ist auch (zu weiten Teilen) nur entstanden, weil du nicht in der Lage bist, deine Energie (optimal) aus Fettsäuren zu gewinnen. Denn: Selbst bei extrem hoher Kalorien-Dichte kann der Körper kompensieren&#8230; via Mitochondrien! Dies geschieht unter anderem mit Hilfe von den bereits genannten <em>uncoupling proteins</em> in braunem Fettgewebe und im Muskel.</p>
<p style="text-align: justify;">Du hast es in der Hand &#8211; die Mitochondrien vermehren sich durch deine &#8222;Befehle&#8220;. Dazu später mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Referenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">George, GHAZI A, and FRANK W Heaton. &#8222;Changes in cellular composition during magnesium deficiency.&#8220; <i>Biochem. J</i> 152 (1975): 609-615.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/oxidative-kapazitat/">Oxidative Kapazität</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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