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	<title>Eiweiß - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Jan 2025 10:56:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Eiweiß - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Resilienz: So wirst du psychisch stabiler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 20:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wollen wir nicht alle ein bisschen resilient sein? Was ist Resilienz? Resilienz beschreibt unsere psychische Widerstandsfähigkeit. Eng damit verwandt ist Hardiness und so weiter. Ja, ja. Immer diese fancy klingenden Wörter. Da es sich dabei um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen wir nicht alle ein bisschen resilient sein?</p>
<h2>Was ist Resilienz?</h2>
<p>Resilienz beschreibt unsere psychische Widerstandsfähigkeit. Eng damit verwandt ist <em>Hardiness</em> und so weiter. Ja, ja. Immer diese fancy klingenden Wörter.</p>
<p>Da es sich dabei um ein Begriff aus der Psychologie handelt, tauchen natürlich immer nur die klassischen Faktoren auf. Also, wenn es um die Frage geht, was genau Resilienz entstehen lässt &#8212; oder das Gegenteil davon, die Vulnerabilität.</p>
<p>Resilienz ist gedanklich:</p>
<blockquote><p>Leonardi DiCaprio läuft im Film <em>The Revenant</em> gegen den eiskalten Schneesturm. Und hört nicht auf zu laufen, obwohl es viel leichter wäre jetzt zu sterben.</p></blockquote>
<p>Resilienz ist also die Fähigkeit, gegen die Strömung anzuschwimmen. Denn Probleme fühlen sich an wie Strömungen. Da wir uns allerdings nicht einfach fallen lassen können, müssen wir manchmal dagegen anschwimmen, auch wenn es weh tut oder wir uns wie gelähmt fühlen. <strong>Resilient ist der, der einfach weitermacht.</strong> Das hatten wir schon mal:</p>
<blockquote><p>Einfach weiterlaufen.</p></blockquote>
<p>Hier könnte man direkt ergänzen bzw. anmerken, dass auch ein psychischer Kraftaufwand <strong>Ressourcen</strong> <strong>verbraucht</strong>. Dazu gleich mehr.</p>
<p>Aus persönlicher und leidvoller Erfahrung weiß ich, dass selbst die hartnäckigsten und psychisch stärksten Individuen unter uns oft sehr nahe an der Grenze zum Aufgeben sind.</p>
<p>Das Paradoxe daran ist, dass wir oft nicht die armen Schlucker sind, die wie DiCaprio im Schneesturm irgendwo in der Wildnis ums Überleben kämpfen. Stattdessen hätten wir alle Ressourcen, um uns selbst zu helfen. Beispielsweise Psychologen, die uns erklären würden:</p>
<ul>
<li>Familie</li>
<li>Freunde</li>
<li>Religion</li>
<li>Gemeinschaft</li>
<li>Intelligenz</li>
<li>Mindfulness</li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p>&#8230; sind wichtig. Sehr wichtig, wenn wir resilient sein wollen.</p>
<p>Das stimmt natürlich. Keine Frage.</p>
<h2>Was uns resilient macht</h2>
<p>Na ja. Bevor man die Frage klärt, was resilient macht, könnte man sich fragen, was das Gegenteil bewirkt. Was uns also schwach und anfällig werden lässt. Und diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Durch ein ganz banales Experiment:</p>
<blockquote><p>Man setzt sich acht Wochen lang auf eine proteinarme Ernährung.</p></blockquote>
<p>Plötzlich erstickt jede Motivation, jeder &#8222;Drive&#8220; im Keim. Natürlich hat das biochemische Ursachen, aber auf die will ich nach dem <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet/">hundertsten Mal</a> nicht mehr eingehen. Außerdem kann man das ganze Spektakel nicht immer an irgendwelchen Neurotransmittern festmachen.</p>
<blockquote><p>Nach den acht Wochen fährt man die Aminosäure- bzw. Eiweiß-Zufuhr ganz dramatisch hoch. Und ergänzt das zum Beispiel mit zwei, drei Shakes, die eine maximale Menge an essentiellen Aminosäuren enthalten, zum Beispiel Whey-Protein.</p></blockquote>
<p><strong>Danach wird man manches oder gar vieles anders sehen. Das kann Weltbilder ändern.</strong></p>
<p>Resilienz in erster Linie, ist kein psychisches Konstrukt, das mal da ist, mal nicht. Resilienz kann ganz anders &#8222;gemacht&#8220; werden.</p>
<p>Freilich: wir werden dann nicht zu unverwundbaren Robotern. Ein bisschen Zutun braucht es schon auch. Wir starten allerdings von einer ganz anderen Basis aus. Wer das mal begriffen, aber in erster Linie ERLEBT hat, der wird sich (und vielleicht anderen) besser helfen können.</p>
<blockquote><p>Letztlich ist das Leben eben ein Sport-Event und wir, die Sportler, leiden oft an Burn-Out oder chronischer Erschöpfung, an Unlust, an Trainingsfaulheit oder an Motivationslosigkeit.</p></blockquote>
<p><strong>Um ein Leben lang ein guter Sportler zu sein, reicht es nicht, seinen Struktur-Bedarf mit Gummibärchen und Marmelade-Brot mit Butter zu decken. </strong>Ich kenne die Essgewohnheiten meiner Mitmenschen mittlerweile &#8230;</p>
<p>PS: Leider wird man selbst oft zum Schludrian. Wägt sich in Sicherheit und vernachlässigt Essentielles &#8212; im wörtlichsten Sinne. <strong>Alles Wichtige im Leben ist Eiweiß</strong>.</p>
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		<title>Insekten essen – Die alternative Eiweißquelle von morgen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Phil Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2016 13:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; 22 Uhr abends im Januar. Draußen ist es dunkel und eiskalt. Drinnen sitzt halb Deutschland gemütlich auf der Couch und schaut RTL. Das Dschungelcamp hat wieder begonnen. Viele edubily-Leser schauen mit. Aber nicht aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">22 Uhr abends im Januar. Draußen ist es dunkel und eiskalt. Drinnen sitzt halb Deutschland gemütlich auf der Couch und schaut RTL. Das Dschungelcamp hat wieder begonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele edubily-Leser schauen mit. Aber nicht aus Sensationsgeilheit oder Voyeurismus. Nein, nein uns geht es um etwas anderes.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn, mit einer großen Gruppe in der Natur leben, gemeinsam Prüfungen meistern, um an Nahrung zu kommen und dann im Anschluss Känguru-Hirn oder unbeschreibliche Teile des Kamels zu essen. Das ist der ultimative Paleo-Lifestyle. Leben wie es im Buche, oder alternativ, an der Höhlenwand steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Speise, die fast in jeder Sendung serviert wird, hat mein Interesse besonders geweckt: <strong>Insekten</strong>. Werden sie im Internet doch überall als ultimative Eiweißbombe bezeichnet. Doch was ist da wirklich dran? Sind Insekten heute schon eine Alternative zu Pute, Eiern und Shakes?</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ohne Eiweiß geht überhaupt nichts</h2>
<p style="text-align: justify;">Dass der Makronährstoff Eiweiß <strong>die</strong> herausragende Bedeutung für uns hat, müssen wir nicht mehr diskutieren. Nicht nur Sportler, sondern jeder (!) sollte Protein als Fundament seiner täglichen Ernährung ansehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wird dir spätestens wieder bewusst, wenn deine Stimmung im Keller (Stichwort <strong>Neurotransmitter</strong>) oder die nächste Erkältung im Anmarsch ist (Stichwort <strong>Immunsystem</strong>).</p>
<p style="text-align: justify;">Bei täglich hohen Eiweißmengen sehe ich jedoch drei große Probleme:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Problem 1: Hochwertiges Eiweiß ist teuer</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Oder sagen wir <em>teurer</em>, als die meisten Kohlenhydrate oder Fette.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Problem 2: Eiweiß hat oft eine fragwürdige Herkunft</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Massentierhaltung wird erfreulicherweise immer öfter abgelehnt. Aber auch die weltweite Soja-Produktion oder die exzessive Befischung der Meere schaden der Umwelt massiv. Achten wir auf eine vertretbare Herkunft, wird wiederum &#8222;Problem eins&#8220; umso relevanter für uns.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Problem 3: Eiweiß kann unerwünschte Begleitstoffe mitbringen</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Kaum ein Eiweiß-Produkt kann uneingeschränkt empfohlen werden. Nehmen wir als Beispiel die <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/neu5gc-und-oestrogene-in-der-milch/">Neu5gc und Östrogenproblematik</a> aus Milchprodukten, den hohe Eisengehalt von rotem Fleisch mit der <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ich-vertrage-keine-kohlenhydrate-eisen/">Auswirkung auf die Insulinsensivität</a> oder Phytoöstrogene und Enzyminhibitoren in Soja-Proteinisolat.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Insekten essen und der anerzogenen Ekel</h2>
<p style="text-align: justify;">Insekten könnten vielleicht all diese Probleme lösen, wäre da nicht der Ekel vor Ungeziefer. Der ist berechtigt, gelten Orte mit Krabbeltieren doch eher als unhygenisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Schätzungsweise zwei Milliarden Menschen verzehren heutzutage regelmäßig Insekten. Bewusst als Nahrungsmittel. In einigen afrikanischen, amerikanischen oder südostasiatischen Ländern wie Thailand, Loas und Vietnam findet man sie auf gewöhnlichen Speisekarten. In Deutschland noch undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/01/insekten-essen-eiweiss.jpg" rel="attachment wp-att-5921"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-5921 aligncenter" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/01/insekten-essen-eiweiss.jpg" alt="Sind Insekten eine geeignete Eiweißquelle?" width="1000" height="536" /></a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Das ist drin</h2>
<p style="text-align: justify;">Der prozentuale Eiweißgehalt ist bei den meisten Insekten-Arten, die für uns in Frage kommen, wie zum Beispiel Baffalowürmer oder Heuschrecken, ausgesprochen hoch. Im getrockneten Zustand sogar noch einen tick höher, wie bei Schinken oder Trockenfleisch, da dort ein Teil des Wassergehalts weg fällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Insekten enthalten außerdem kaum Kohlenhydrate (&#8222;Low-Carb&#8220;). Sie bestehen neben Eiweiß und Ballaststoffen aus Fett, mit einem vorzüglichem Gehalt an <a href="https://genetisches-maximum.de/fette/fette-das-der-n3n6n9-fettsaeuren/">einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren</a>. Auch der Mikronährstoffgehalt steht hochwertigem Fleisch in nichts nach (z.B. Magnesium, Kupfer, Selen, Zink …).</p>
<p style="text-align: justify;">Pro 100 g<br />
Kohlenhydrate: 1,1g &#8211; (davon Zucker: 0g)<br />
Ballaststoffe: 8,4g<br />
<strong>Protein: 48,2g</strong><br />
Fette: 38,1g<br />
davon gesättigte Fettsäuren: 13,1 g<br />
davon einfach ungesättigte Fettsäuren: 13,0 g<br />
davon mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 11,9 g</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ausblick</h2>
<p style="text-align: justify;">Insekten zu essen, könnte in Zukunft eine Alternative werden. Konjuktiv, da es heute noch kein Thema ist. Der hohe Preis und der Ekelfaktor macht dem (noch) einen Strich durch die Rechnung. Seinen täglichen Eiweißbedarf nur annähernd über Insekten zu decken, kostet richtig viel &#8211; es ist unbezahlbar. Kein Vergleich zu Bio-Eiern oder frischem Wild aus Deutschlands Wäldern.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Insekten als Nahrungsmittel wirklich vielversprechend klingen, muss man kritisch bleiben. Denn zum einen gibt es nicht <strong>die</strong> Insekten. Bei den oben geschriebenen Werten beispielsweise, lag der Fokus auf Insekten-Arten, die für uns online bestellbar sind. Weltweit werden knapp 2000 Insekten-Arten verspeist. Dass die Zusammensetzungen stark voneinander abweichen, ist logisch. Sind alle Arten uneingeschränkt zu empfehlen? Das weiß wahrscheinlich niemand.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum anderen ist die Ökobilanz ein Thema. Ein Kilo Insekten-Protein herzustellen, ist bezüglich der Futtermenge und dem CO2-Ausstoß noch viel wirtschaftlicher als bei Fleisch. Medikamente werden ebenso wenig bei der Aufzucht verwendet. Doch bleibt das so, falls die Made das neue Schweinesteak wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst würde mir eine solche, alternative Eiweißquelle wünschen. Neben meiner handvoll Nüsse am Morgen hätte ich nichts gegen eine Portion getrockneter Heuschrecken einzuwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Garnelen und Hummer (&#8222;Insekten der Meere&#8220;) waren bei uns früher auch mal dort, wo die Insekten jetzt stehen. Wer weiß, vielleicht essen in ein paar Jahren nicht nur die Teilnehmer des Dschungelcamps, sondern auch die Zuschauer vor den TV-Geräten Insekten?!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Weiterführende Links</h3>
<p style="text-align: justify;">Informationen über Insekten als Nahrungsmittel: <a href="http://www.fao.org/search/en/?cx=018170620143701104933:qq82jsfba7w&amp;q=insekten&amp;cof=FORID:9&amp;siteurl=www.fao.org/home/en/&amp;ref=&amp;ss=2092j1156422j8" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Food and Agriculture Organisation of the United Nations</a></p>
<p style="text-align: justify;">Online-Shop für essbaren Insekte: <a href="http://wuestengarnele.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Wüstengarnele.de</a></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/insekten-essen-eiweiss/">Insekten essen – Die alternative Eiweißquelle von morgen?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gesamteiweiß im Blut zu niedrig? Das kannst du tun.</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/blutwerte/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 12:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[T3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Thema Gesamteiweiß möchte ich gar keinen großen Artikel aufsetzen, sondern ein paar Dinge klären, die wahrscheinlich wichtig sind für dein persönliches Dasein. Also los. Was ist das Gesamteiweiß? Als Gesamteiweiß bezeichnet man alle Proteine, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum Thema Gesamteiweiß möchte ich gar keinen großen Artikel aufsetzen, sondern ein paar Dinge klären, die wahrscheinlich wichtig sind für dein persönliches Dasein. Also los.</p>
<h2>Was ist das Gesamteiweiß?</h2>
<p>Als Gesamteiweiß bezeichnet man alle Proteine, die im Blut schwimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir kennen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Albumin (circa 60 %)</li>
<li>Globulin (circa 40 %)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Wie kann man sich das jetzt vorstellen?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun &#8211; Albumin schwimmt in deinem Blut und kann beispielsweise Stoffe, die normalerweise nicht wasserlöslich sind (beispielsweise Fettsäuren), binden und somit transportfähig machen. Es verwundert also nicht, dass ich beim Thema Fettstoffwechsel von Albumin erzähle. Albumin transportiert deine Fettsäuren vom Fettgewebe hin zu den Organen. Die heißen zwar „freie Fettsäuren&#8220;, aber „frei&#8220; schwimmen die nicht. Sondern eben gebunden an Albumin.</p>
<p style="text-align: justify;">Globuline kann man noch deutlicher differenzieren. Da gibt es beispielsweise Immunoglobuline, also Proteine des Immunsystems. Diese Immunoglobuline brauchst du, wenn dein Immunsystem funktionieren soll. Weiterhin sorgen Globuline für den Transport von beispielsweisen Steroiden oder auch von Cholesterin, dann nennt man es Lipoprotein.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gut zu wissen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Gesamteiweiß ist quasi ein endogener Aminosäurespeicher und gibt Auskunft über diverse physiologische Zustände. Aminosäureverfügbarkeit ist ein Faktor. Anabolismus ist ein weiterer (&#8230; gesteuert u. a. durch Hormone, siehe unten). Aber auch psychische und physische Erkrankungen gehen häufig direkt einher mit einem sehr tiefen Gesamteiweiß. Ob Ursache oder ob Wirkung ist hier zweitrangig. Fakt ist, dass beispielsweise Verbrennungen, Verletzungen oder auch Blutverlust das Gesamteiweiß deutlich absenken können &#8211; sogar bis auf circa 2 g pro Deziliter. Die Message ist: Dein Gesamteiweiß wird nicht steigen, wenn du hinderliche Umwelteinflüsse nicht beseitigst. EBV wäre so ein Kandidat.</p>
</blockquote>
<h2>Wann ist mein Gesamteiweiß im Blut zu niedrig?</h2>
<p style="text-align: justify;">In unserem <a href="https://genetisches-maximum.de/shop/taschenbuch-gesundheit-optimieren-leistungsfaehigkeit-steigern/" rel="noopener">Buch</a> erzähle ich dir von physiologischen Bereichen, also einem Bereich, in dem wir uns „frei&#8220; bewegen können &#8211; dieser Bereich steckt uns Grenzen und wir können entscheiden, wo &#8211; in Relation zu der jeweiligen Grenze &#8211; wir uns befinden. Ein Kraftsportler bewegt sich mit jedem Training näher an eine Grenze des physiologischen Bereichs. Jeder Patient mit Bluthochdruck bewegt sich direkt an einer Grenze des physiologischen Bereichs.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können uns in diesem Bereich frei bewegen, nur &#8230; das Problem an der Sache ist, dass unsere Position innerhalb dieses physiologischen Bereichs über unser Leben und unser Lebensgefühl entscheiden kann. Viele Ärzte verstehen diesen Gedanken nicht. Das erkennst du dann, wenn er nicht reagiert, wenn er deine niedrig-niedrig-niedrig-normalen Schilddrüsen-Werte sieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So ist das auch mit dem Gesamteiweiß. Gesamteiweiß wird gebildet in der Leber und ist ein Resultat eines anabolen (!) Prozesses in der Leber. Anabol.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt setzt das Problem an, was mir in letzter Zeit bei einigen von euch so aufgefallen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dazu gleich mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Hebe ich mein Gesamteiweiß im Blut an, dann &#8230; merke ich das daran, dass ich kreativer bin, ich mehr gute Ideen habe, ich fröhlicher bin im Kopf und vor allem bleiben meine mentalen Ressourcen länger auf höherem Niveau erhalten. Das habe ich versucht grafisch darzustellen im Buch, beim Lernprozess. Und es ist klar: Je länger das Gehirn auf hohem Niveau arbeiten kann, umso mehr Arbeit kann ich verrichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gegenteil davon kenne ich auch &#8230; Ich kann mich überhaupt nicht motivieren, bin schlecht gelaunt ohne Grund, ich brauche mehr Schlaf, damit mein ausgelastetes Gehirn regeneriert und vor allem fühle ich mich schneller überfordert, wenn mal wieder so viel über mich hereinbricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein hohes Gesamteiweiß schützt einen also auch vor der Negativität der Welt, in dem es dem Gehirn mehr körpereigene Drogen schenkt. Denn Neurotransmitter sind auch nur Eiweiß, das thematisiere ich im Buch ausführlich, sogar mit chemischen Reaktionen, die banaler nicht sein können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nur jetzt kommt der Punkt: Es ist ein anaboler Prozess in der Leber. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Deine Leber muss Protein-Synthese betreiben und die ist &#8211; wie besprochen im Buch (wo sonst?) &#8211; abhängig von Faktoren wie Schilddrüsenfunktion, Magnesium-Haushalt, Zink-Haushalt &#8211; nur als Beispiel! Ich würde sagen &#8230;</p>
<h2 style="text-align: justify;">T3 ist der springende Punkt</h2>
<p style="text-align: justify;">Das glaube ich deshalb, weil ich mich damals mit Eiweiß zugeschüttet habe während meiner Triathlon-Zeit aber trotzdem immer Wasser in den Beinen hatte. Meine Bein-Knöchel waren dann immer so geschwollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Körper verhindert, dass das Wasser im Gewebe bleibt durch einen „Gegendruck&#8220;, ausgehend vom Blut. Das nennt man Osmose.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der „Gegendruck&#8220; ist das Protein im Blut</strong>, das wie ein Sog dafür sorgt, dass das Wasser wieder aus dem Gewebe diffundiert. <strong>Schwangere aufgepasst! </strong>Wasser im Bein = Eiweißmangel, zumindest höchst wahrscheinlich. (Das Kind im Bauch braucht auch Aminosäuren.)</p>
<p style="text-align: justify;">Damals hatte ich eine Unterfunktion. In diesem Zustand nutzt auch das sonst anabol wirkende Zink nichts, das ich vergeblich zuführte &#8211; verstehst du, warum ich so oft vom „System Körper&#8220; spreche?</p>
<p style="text-align: justify;">Als fT3-Konzentration in Ordnung war (4 pg/mL), sind die Fingernägel und die Haare gewachsen &#8211; wie verrückt! Das war stressig, da ich ständig zum Friseur musste. Also: Wachstum von Haaren und Fingernägeln gibt Auskunft über deine körpereigene Protein-Synthese.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem mit dem Gesamteiweiß wird offensichtlich, wenn man es anheben möchte. Das ist nicht so einfach wie man glauben mag.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie du dein Gesamteiweiß effektiv steigerst</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich empfehle euch in aller Regelmäßigkeit, ein Kalorien-restriktives Programm zu praktizieren &#8211; nur das kann für einige von euch auch ein Schuss sein, der nach hinten los geht (daher bin ich kein „Guru&#8220; der jedem die Wahrheit erzählt, sondern jemand, der versucht zu erklären, so dass man sich selbst als eigenes Individuum verstehen kann). Fasten, als Beispiel, ist ein kataboler Prozess.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Gesamteiweiß auf einen Wert von &gt; 8 zu bringen, um das zu ernten, was ich oben geschrieben habe, muss man wirklich 200-300 g Eiweiß pro Tag zuführen und das vor allem in aller Regelmäßigkeit. Da reicht es nicht, wenn man abends versucht sich 150 g einzuverleiben, nachdem man 16 Stunden gefastet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du beginnst, dein Gesamteiweiß „aufzufüllen&#8220;, dann fühlt sich das vielleicht an wie bei mir: Immer, wenn ich einen Shake trinke (und Aminosäuren im Blut logischerweise anfluten), dann fühlt man sich kurzzeitig „irgendwie besser&#8220; &#8211; da geht es einem „irgendwie gut&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich liegt das daran, dass <strong>die Verfügbarkeit von psychoaktiven Aminosäuren direkt korreliert mit der Bildung von Neurotransmittern</strong> (Studie findest du im Buch). Das ist ja also kein Blödsinn und Placebo-Effekt, sondern total real. Nur dieses Gefühl hält nicht so lange an, vielleicht 1-2 Stunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Punkt ist: Wiederholt man das, meinetwegen mit 4-6 Shakes pro Tag (oder äquivalenter Menge Fleisch etc.), dann schiebt man immer mehr Aminosäuren in sich hinein und schafft so einen Überschuss, der natürlich auch <strong>massiv die Protein-Synthese der Leber steigert</strong> &#8211; zumindest in der Theorie.</p>
<p style="text-align: justify;">Steigt dann das an, was wir Gesamteiweiß nennen, so bleibt (!) dieser „psychoaktive Effekt&#8220; von Aminosäuren konstant erhalten und man muss nicht ständig „nachtanken&#8220; &#8211; hast du das verstanden? Aus dem einmaligen Gefühlshoch wird dann ein angenehmer Dauerzustand.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich profitiert davon auch das Immunsystem. Einige von euch werden nicht mehr krank. Das sind Aminosäuren. Cystein als Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Punkt ist: Mit minderwertigen Eiweißquellen kommst du nicht weit. Für die genannten praktischen Zwecke empfiehlt es sich, auf maximale (biologische) Wertigkeit bei höchst möglicher Dosis zu achten. 500 g Hähnchenbrust ist sicher nicht verkehrt, aus dieser Perspektive allerdings nicht optimal.</p>
<p style="text-align: justify;">Bedenke bitte: Stimmt die Konzentration einer Aminosäure des Aminogramms nicht, dann hast du &#8211; gelinde gesagt &#8211; Pech gehabt. Dann passiert nichts, <strong>denn dein Leben richtet sich nach dem schwächsten Glied</strong>. Dies gilt auch für die Synthese des körpereigenen Proteins.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich spreche es an dieser Stelle aus und es werden einige wohl nicht gerne hören:</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn du erreichen möchtest, von was wir hier sprechen, musst du dich womöglich mit einem <em>force feeding</em> anfreunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Übersetzt: Reinkippen, auch dann, wenn Du gerade wieder glaubst, Du brauchst das nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich wirst du dich zwingen müssen, noch mehr Protein zuzuführen. Während es stimmt, dass ich normalerweise keineswegs empfehle, die Sättigung zu übergehen, so ist es in diesem Fall (häufig) von Vorteil, dieses Protein-induzierte Sättigungsgefühl zu ignorieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn: Protein macht satt, speist den Fettstoffwechsel und unterdrückt somit potent das Hungergefühl. Dies ist zwar gut, aber kann auch Nachteile entwickeln: Man vergisst zum Beispiel, dass man anabole Prozesse speisen möchte &#8211; dies würde allerdings eine regelmäßige Proteinzufuhr voraussetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ein sehr, sehr wichtiger Part. Du musst auch dann einen Shake trinken, wenn Du gerade keinen Hunger hast.</p>
<p style="text-align: justify;">Trägheit ist in diesem Zusammenhang häufig ein Knackpunkt: Ja, du musst regelmäßig Eiweißportionen zuführen. Riese Mengen auf einmal schneiden diesbezüglich weniger gut ab (z. B. während eines intermittierenden Fastens). Nicht so sehr aufgrund der Eiweißzufuhr per se (es ist recht egal, ob du 200 g über den Tag verteilt oder in 8 Stunden zu dir nimmst), sondern weil du in Fastenperioden rasch katabol wirst und dein gerade aufgebautes Eiweiß wieder abgebaut wird, um Aminosäuren freizusetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gute Nachricht ist: Sobald du eine Zeit lang genug Eiweiß zugeführt hast, kannst du wieder davon zehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den Großteil von euch ist wichtig: Die maximale Menge und Qualität an Aminosäuren in den Körper bekommen, Defizite ausgleichen, Effekte spüren und danach erneut die Situation evaluieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eins kann ich versprechen: Wenn man sich überwindet, sich von hinderlichen Gedanken distanziert (z. B. &#8222;Eiweißshakes sind unnatürlich&#8220;) und sich 3, 4, 5 Wochen Mühe gibt, dann verstehst du diese Ausführung vielleicht besser.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle können wir nicht evolutiv argumentieren, denn große Muskeln (anaboler Prozess im Muskel) und Gesamteiweiß (anaboler Prozess in der Leber) sind Luxuszustände. Deine Vorfahren hatten diese Möglichkeiten nur bedingt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nachtrag und Fazit zum Gesamteiweiß</h2>
<p style="text-align: justify;">Weil dieser Artikel sehr frequentiert gelesen wird, habe ich ihn überarbeitet, sprachlich etwas besser gestaltet. Und ich möchte euch noch einen guten Tipp geben:</p>
<p style="text-align: justify;">In Wahrheit machst du dieses <em>force feeding </em>ja auch nur, weil du sicher gehen willst, dass alle für die Protein-Synthese wichtigen Aminosäuren vorhanden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn: Ich weiß natürlich, dass du bei 200 g Eiweiß bereits eine gehörige Portion oxidierst (da Protein-Überschuss).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies gilt für die Masse, sagt aber nichts über die Qualität des Aminosäurespektrums in deinem Blut aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier mein Tipp: Tryptophan steigert die hepatische (= in der Leber) Protein-Synthese massiv. Diese Aminosäure also könnte bei dir limitierend wirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt: Die Gabe von 150 g Eiweiß pro Tag könnte an sich eventuell sogar ausreichen, um das oben Beschriebene herbeizuführen, wenn man einfach &#8230; Tryptophan dazu gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch bitte bedenke: Die anderen Faktoren müssen eben auch alle stimmen. So leid es mir tut.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Folgenden werden Fragen rund ums Thema Gesamteiweiß beantwortet. </span></p>
<p><strong>Wie wird der Eiweißwert im Blutbild bezeichnet?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Durch den Laborwert Totalprotein (TP) können Rückschlüsse auf den gesamten Eiweißgehalt in der Blutflüssigkeit gemacht werden. </span></p>
<p><strong>Was bedeutet es, wenn man zu viel Eiweiß im Blut hat?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wird ein zu viel Gesamteiweiß im Blut nachgewiesen, gibt es mehrere Erklärungen dafür. So kann es sein, dass man unter einer chronischen Infektion leidet oder an bestimmten Arten von Krebs erkrankt ist. Dies lässt sich durch einen erhöhten Anteil an Immunglobuline feststellen. Außerdem ist es auch möglich, dass der Körper stark dehydriert ist. </span></p>
<p><strong>Was bedeutet es, wenn man zu wenig Eiweiß im Blut hat?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zeigt die Messung des Totalproteins einen zu niedrigen Gehalt des Gesamteiweißes an, hängt dies mit einer Störung der Eiweißsynthese zusammen. So hemmen Krebs, Leberentzündungen oder chronische Hungerzustände die Produktion von Gesamteiweiß. Es kann allerdings auch sein, dass der Eiweißmangel das Resultat einer Nierenstörung ist. Bestimmte Darmerkrankungen oder Verbrennungen rufen ebenfalls dieses Symptom hervor. </span></p>
<p><strong>Wie äußert sich der Eiweißmangel?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wird dem Körper nicht ausreichend Protein zugeführt, äußert sich dies durch deutliche Anzeichen. Man fühlt sich abgeschlagen, müde und kann sich nur schwer konzentrieren. Das wiederum zieht Leistungseinbußen nach sich und ruft große Unzufriedenheit hervor. Diese Negativität kann sogar so weit gehen, dass es in Depressionen endet. </span></p>
<p><strong>Was kann man gegen Eiweißmangel tun?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Diätkultur trägt einen großen Teil dazu bei, dass ein Eiweißmangel auftreten kann. Durch das Fasten und eine unzureichende Nährstoffaufnahme entsteht ein Defizit, dass nur schwer ausgeglichen werden kann. Es wird empfohlen, sich unbedingt an die empfohlene Proteinzufuhr pro Tag zu halten. Diese errechnet sich mithilfe einer einfachen Formel: Pro Kilo Körpergewicht sollte 0,8 g Eiweiß aufgenommen werden. Proteine sind in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln zu finden. Beispielsweise enthält Fleisch große Mengen an Eiweiß, aber auch Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte und Kartoffeln können den Körper mit Proteinen versorgen. </span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet/">Gesamteiweiß im Blut zu niedrig? Das kannst du tun.</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Haare und Fingernägel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2014 09:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zink]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[L-Citrullin]]></category>
		<category><![CDATA[NEM]]></category>
		<category><![CDATA[Proteinsynthese]]></category>
		<category><![CDATA[T3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wurde jetzt schon mehrmals darauf hingewiesen, dass auch Frauen diese Seite lesen und auch mal zu ihren Themen etwas geschrieben werde sollte. Natürlich, gerne! Denn auch in uns Männern steckt eine Frau :-) Nein, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde jetzt schon mehrmals darauf hingewiesen, dass auch Frauen diese Seite lesen und auch mal zu ihren Themen etwas geschrieben werde sollte.</p>
<p>Natürlich, gerne!</p>
<p>Denn auch in uns Männern steckt eine Frau :-)</p>
<p>Nein, Spaß beiseite. Aber: <strong>Ich weiß, was ich gemacht habe, dass meine Haare wachsen wie Unkraut und Fingernägel schnell (zu) lang und hart werden. </strong></p>
<p>Trick 1) Zink.</p>
<p>Diese Erfahrung haben wohl sehr viele Menschen schon gemacht. Zink, richtig dosiert, macht die Nägel unfassbar hart.</p>
<p>Bringt aber alles nichts ohne&#8230;</p>
<p>Trick 2) T3, aktives Schilddrüsenhormon.</p>
<p>Erst seit ich den Wert massiv angehoben habe, wächst alles wie ein gut gedüngter Urwald aus mir heraus.</p>
<p>Seit dem weiß ich auch, wie gut meine körpereigene Proteinsynthese arbeitet. Haar und Nägel sind ja auch nur Aminosäuren, was sonst?</p>
<p>Und das ist Wissen, denn&#8230; Proteinsynthese ist wichtig im Herz und in der Körpermuskulatur, das wissen wir ja alle, und das bestimmt maßgeblich die Fähigkeit zur Regeneration nach sportlicher Belastung.</p>
<p>Auch die Gehirnzellen arbeiten mit Protein, also Aminosäuren. Jede Zelle betreibt Proteinsynthese. Und da muss ich dann immer schmunzeln, wenn die Leute glauben, es sei damit getan, Tryptophan in sich hinein zu leeren, um Serotonin anzuheben. Die Wahrheit ist wohl, dass selten die Aminosäuren per se dafür verantwortlich sind, sondern der lahme zelluläre Stoffwechsel.</p>
<p>Daraus folgt, dass man halt mal das Gaspedal des Körpers treten sollte und das heißt Schilddrüsenhormon.</p>
<p>Gaspedal kann man hier ruhig wörtlich verstehen. Nichts beschreibt das besser. Alles im Körper beschleunigt.</p>
<p>Und als kleiner Geheim-&#8222;trick&#8220; von meiner Mama: Arginin.</p>
<p>Keine Ahnung, ob das stimmt, aber sie sagt immer: <strong>Seit ich Arginin nehme, habe ich so richtig kräftiges und wucherndes Haar. </strong>(Citrullin geht natürlich auch) Und die hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel und weiß, wie der Hase läuft.</p>
<p>Ja so ist das&#8230; Schilddrüse. Das ist wieder so ein Thema für sich. Bevor du hier versuchst deine Schilddrüse mit Jod und Selen und sonstigen Geschichten zu reparieren, dann solltest du dich vorher mal fragen, ob du vielleicht&#8230; in den letzten Jahren&#8230; viel Bockmist gemacht hast. Ich kenne eure Berichte und steht dann oft: Ja&#8230; 2 Jahre lang Diäääät&#8230;. 1 Jahre lang nur 1500 Kalorieeeeen&#8230; Seit 3 Jahren no caaaarb&#8230;</p>
<p><a title="Refeed: Leptin als Ursache für T – und T3 – Insuffizienz?" href="https://genetisches-maximum.de/leptin/refeed-leptin-als-ursache-fur-t-und-t3-insuffizienz/">Über Leptin hatten wir schon gesprochen, gell?</a></p>
<p><strong>Bildquelle</strong></p>
<p><a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/33316317">Matthias34</a></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/zink/haare-und-fingernaegel/">Haare und Fingernägel</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bioaktives Whey Protein</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/protein/whey-protein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 08:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Glutathion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immunocal ist ein patentiertes Produkt. Ich habe es erstmals vor knapp 6 Jahren &#8222;gesichtet&#8220;, während ich eine Studien-Datenbank durchsucht habe. Es war also eher Zufall &#8211; heute ist das Produkt Immunocal ein hoch-angesehenes Produkt, dessen Wirksamkeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immunocal ist ein patentiertes Produkt. Ich habe es erstmals vor knapp 6 Jahren &#8222;gesichtet&#8220;, während ich eine Studien-Datenbank durchsucht habe. Es war also eher Zufall &#8211; heute ist das Produkt Immunocal ein hoch-angesehenes Produkt, dessen Wirksamkeit in mehreren Arbeiten und in diversen Zusammenhängen untersucht wurde.</p>
<blockquote><p>In the investigation of apoptosis, cells grown in<strong> baicalein + Immunocal showed a higher phosphatidylserine exposure, lower mitochondrial transmembrane potential, and nearly 13 times more cells undergoing apoptosis than cells grown in baicalein alone</strong>. We also demonstrated that <strong>Immunocal reduced glutathione (GSH) in Hep G2 cells by 20-40% and regulated the elevation of GSH</strong>, which was in response to baicalein. In conclusion, Immunocal seemed to enhance the cytotoxicity of baicalein by inducing more apoptosis; this increase in apoptotic cells may be associated with the depletion of GSH in Hep G2 cells. <strong>This is the first study to demonstrate, in vitro, that Immunocal may function as an adjuvant in cancer treatments. </strong></p>
<p>(Tsai et al., 2000)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es wurde also getestet, in wie weit Immunocal ein herkömmliches Krebs-Mittel unterstützt. Das erstaunliche Ergebnis: Immunocal plus Baicalein (Antikrebs-Mittel) tötet 13 x mehr (Krebs)Zellen ab als Baicalein allein. Diesen Vorgang nennt man Apoptose.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin senkt Immunocal die Spiegel von intrazellulärem Glutathion um 20-40 % in diesen Krebszellen (Hep G2 cells = Leberkrebs Zellen), was für den oben genannten Effekt (wohl) verantwortlich ist.</p>
<h2><strong>Was ist denn eigentlich Immunocal? </strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Immunocal ist ein simples Whey-Protein, welches nicht denaturiert wurde, das heißt nicht hocherhitzt. Dadurch bleiben diverse Protein-Fraktionen, wie Lactoferrin, erhalten und es enthält hoch-bioverfügbares Cystein, das effektiv die Glutathion-Spiegel in den Zellen anheben kann &#8211; offensichtlich macht es das Gegenteil in Krebszellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Glutathion ist ein starkes körpereigenes Antioxidanz. Dass freie Radikale im Zusammenhang mit jeder Erkrankung stehen, das muss ich hier wohl nicht mehr erwähnen. Logischerweise erweist sich ein hoher Glutathion-Spiegel als eine der ersten Verteidigungslinien gegen ein Überschuss an freien Radikalen, was diversen zellulären Alterungsprozessen entgegenwirkt.</p>
<blockquote>
<h4>CONCLUSION:</h4>
<p><strong>The results show that dietary supplementation with a whey-based product can increase glutathione levels (46,6%) in cystic fibrosis</strong>. This nutritional approach may be useful in maintaining optimal levels of GSH and counteract the deleterious effects of oxidative stress in the lung in cystic fibrosis.</p>
<p>(Grey et al., 2004)</p></blockquote>
<h2>Ist bioaktive Sauermolke die bessere Alternative?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein undenaturiertes Whey-Protein (hier: Immunocal) schafft es, die Glutathion-Spiegel um fast 50 % anzuheben &#8211; und das in einer Personengruppe, wo generell sowieso niedrigere Glutathion-Werte zu finden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Eigenschaft Glutathion effektiv anzuheben, enthält undenaturiertes Whey auch eine Proteinfraktion namens Lactoferrin.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Lactoferrin spielt eine (wesentliche) Rolle im Eisen-Stoffwechsel und kann dazu beitragen, Eisen besser aufzunehmen (Fairweather-Tait et al., 1987) bzw. Eisen (aus der Leber) zu mobiliseren s (Van Vugt et al., 1975),</li>
<li>Lf moduliert die Immunität gegen Mikroben und wirkt in diesem Zusammenhang anti-bakteriell (Ellison et al., 1991), anti-viral (Berlutti et al., 2011) und anti-fungal (Manzoni et al., 2011).</li>
<li>Lf wirkt außerdem anti-kanzerogen, kann das Wachstum diverser Krebsarten hemmen, darunter auch Darm &#8211; und Lungenkrebs (Adlerova et al., 2008)</li>
<li>Lf wird darüberhinaus als &#8222;novel bone growth factor&#8220; bezeichnet, da es das Wachstum von Knochen stimuliert (Naot et al., 2005).</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Was ich damit sagen will: <strong>Man könnte sich überlegen, ob man zukünftig lieber bioaktives <a title="proteinpulver kaufen" href="https://edubily.de/collections/proteinpulver">Proteinpulver</a> kauft</strong>.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/whey-protein/">Bioaktives Whey Protein</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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