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	<title>gluten - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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		<title>Krank durch Milch und Weizen &#8212; Zwei neue Studien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 14:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[casein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibt es wieder einmal einen beliebten Studien-Artikel. Leider nur mit zwei Studien. Aber die haben es in sich. Studie 1: Dick und krank durch Milchprodukte? Loren Cordain, einer der Begründer der modernen Steinzeit-Ernährung, schloss [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es wieder einmal einen beliebten Studien-Artikel. Leider nur mit zwei Studien. Aber die haben es in sich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Studie 1: Dick und krank durch Milchprodukte?</h2>
<p style="text-align: justify;">Loren Cordain, einer der Begründer der modernen Steinzeit-Ernährung, schloss Milchprodukte aus seinem Konzept aus. Nicht nur, weil er glaubte, dass es nicht &#8222;Paleo&#8220; sei, sondern auch, weil er die molekularen Mechanismen studierte. Und die sind mit Blick auf die Gesundheit des Menschen alles andere als vorteilhaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so sehr ins Detail gehen. Nur kurz zusammenfassen, um was es in etwa geht: Milch ist enorm &#8222;insulinogen&#8220;. Allerdings nicht per se wegen des Lactose- oder Protein-Anteils, sondern weil die Milch selbst Faktoren mitbringt, die die Insulin-Reaktion potenzieren. Wohlgemerkt: Das könnte z. B. ganz nett für jemanden sein, der zu wenig Insulin produziert. Für den Rest könnte es eine Hyperaktivierung des anabolen Signalwegs bedeuten mit bisweilen gravierenden Folgen &#8212; zum Beispiel Krebs.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt eine ziemlich beeindruckende Arbeit aus dem Jahr 2005, wo 8-jährige Jungs ihren Protein-Anteil (rund 50 g) in der Nahrung erhöhten. <strong>Einmal via Milch (etwa 2 Liter) und einmal mit viel Fleisch</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis: Während der gesteigerte Fleisch-Konsum eher zu einem verbesserten Insulin-Haushalt (via Insulin-Sensitivität) führte, <strong>sorgte der Milch-Konsum für eine Verdopplung der Insulin-Konzentration! </strong>Freilich kann man kalkulieren, ob das vorteilhaft ist oder nicht. Aus unserer Perspektive eher nicht, denn das ging einher mit einer deutlich gesteigerten Insulin-Resistenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Insulin ist nicht der Feind. Allerdings kann eine (chronische) Verdopplung der Insulin-Konzentration massive Folgen haben &#8212; auch für den Fettverlust.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie weist einige Schwächen auf. Auf der anderen Seite gibt sie deutliche Hinweise. Ich frage mich: Was ist mit Quark und Co.?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Referenz:</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><em>Hoppe, C; Mølgaard, C; Vaag, A u. a. (2004): „High intakes of milk, but not meat, increase s-insulin and insulin resistance in 8-year-old boys“. In: European Journal of Clinical Nutrition. 59 (3), S. 393-398, DOI: 10.1038/sj.ejcn.1602086.</em></p>
<h2>Studie 2: Wenn Drogen aus der Nahrung Autoimmunerkrankungen machen</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir erinnern uns kurz: Aus Gluten (Weizenprotein) und Casein (Milchprotein) entstehen im Darm Morphine. Also Drogen. Die nennen sich <em>Gluteomorphine</em> und <em>Casomorphine</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Letzteres soll dem jungen Kalb die Welt angenehm rosa färben und die Bindung zur Mutter forcieren. Also nicht ganz unwichtig. Wir denken allerdings selten daran, dass <em>Opioide</em> nicht nur irgendwie den Schalldämpfer im Gehirn installieren. Diese Substanzen haben eine enorme und vielfältige Wirkungen.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer aktuellen Studie (2014) wurde gezeigt, dass diese Morphine die <strong>Cystein</strong>-Aufnahme in Zellen (in vitro: Nerven- und Darmzellen) hemmen. Cystein ist allerdings die wichtige Vorstufe von <strong>Glutathion</strong>, dem Master-Antioxidans unserer Zellen. Die Autoren schlussfolgern, dass das zu einer eingeschränkten Antiox-Fähigkeit der Zelle bzw. des Organismus führen kann, was Entzündungen und systemische Oxidation begünstigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem: 2015 hat dieselbe Forschergruppe eine andere Arbeit publiziert. Dort schreiben sie u. a., dass das <em>Casomorphin</em>, das aus menschlichem Casein entsteht, weniger stark wirkt als Kuhmilch-Casomorphin. Das nämlich entspreche in seiner Potenz (fast) dem Morphium.</p>
<p style="text-align: justify;">Das lassen wir jetzt mal unkommentiert. Nur so viel: Das kann man selbst erleben, wenn man vorher täglich 0,5 bis 1 kg Quark geschaufelt hat. Hört man damit auf, sitzt man ein, zwei Tage lang im tiefsten Loch.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach und übrigens: Wer täglich eifrig Protein-Pulver löffelt, das Casein bzw. Milchprotein enthält, der versorgt sich auch mit Morphinen. Nur, damit das an dieser Stelle klar wird.</p>
<p style="text-align: justify;">(Vielleicht noch deutlicher: Wer Gluten und Nudeln verteufelt, sich aber Unmengen Casein via Protein-Pulver reinzieht, der sollte nun vielleicht mal nachdenken.)</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Referenz: </strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><em>Trivedi, Malav S.; Hodgson, Nathaniel W.; Walker, Stephen J. u. a. (2015): „Epigenetic effects of casein-derived opioid peptides in SH-SY5Y human neuroblastoma cells“. In: Nutrition &amp; Metabolism. 12 (1), DOI: 10.1186/s12986-015-0050-1.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Trivedi, Malav S.; Shah, Jayni S.; Al-Mughairy, Sara u. a. (2014): „Food-derived opioid peptides inhibit cysteine uptake with redox and epigenetic consequences“. In: The Journal of Nutritional Biochemistry. 25 (10), S. 1011-1018, DOI: 10.1016/j.jnutbio.2014.05.004.</em></p>
<h2 style="text-align: justify;">Kurzes Fazit:</h2>
<p style="text-align: justify;">Bald wird es einen edubily-Grundkurs geben. Für alle Anfänger und diejenigen, die unsere Basics Schritt für Schritt in einfacher Sprache wiederholen wollen. Dort werden wir klar aufzeigen, dass jeder für einige Wochen (oder für immer) auf Milch- und Weizenprodukte verzichten sollte. Aber auch auf Kaffee und sonstige Substanzen, die massive Einflüsse nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den ganzen Körper haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach hat jeder die Erfahrung gemacht, um selbst zu entscheiden, ob er kleine Mengen wieder in den Speiseplan integrieren möchte. Oder, ob ihn die Auswirkungen so schockiert haben, dass das besser nicht der Fall sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn klar: Es gibt auch interindividuelle Unterschiede.</p>
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