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	<title>Mitochondrien - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Oct 2020 09:25:43 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Mitochondrien - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Lieber Warmduscher: Vergiss &#8222;Cold Thermogenesis&#8220;</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/lieber-warmduscher-vergiss-cold-thermogenesis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 17:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zellgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[AMPK]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[PGC1-alpha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, stimmt. Die Überschrift geht ein bisschen zu weit. Egal ob Kalt- oder Warmduscher, &#8222;kalte Duschen&#8220; (bzw. kaltes Wasser im Allgemeinen) können sehr gesund sein. Doch wie wurde dieses Thema wieder gepusht &#8230; Tausende Podcasts, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, stimmt. Die Überschrift geht ein bisschen zu weit. Egal ob Kalt- oder Warmduscher, &#8222;kalte Duschen&#8220; (bzw. kaltes Wasser im Allgemeinen) können sehr gesund sein.</p>
<p>Doch wie wurde dieses Thema wieder gepusht &#8230; Tausende Podcasts, Bücher, Radioshows, Artikel &#8212; immer das Gleiche, wenn die Literatur einen neuen Heilsbringer ausspuckt.</p>
<p>Eins haben alle edubily-Leser gelernt: Wenn es um Gesundheit geht, muss man vor allem katabole Signalwege fokussieren, also AMPK/Sirt1/PGC-1alpha. Denn dieses PGC-1alpha steht stellvertretend für metabolische Gesundheit und Langlebigkeit. Es reguliert die mitochondriale Gesundheit und somit den zellulären Energiestoffwechsel. Jeder, der sich mit solchen Sachen befasst, stolpert früher oder später (und immer wieder) über diesen Master-Regulator.</p>
<p>In der Neuauflage des <a href="https://genetisches-maximum.de/shop/taschenbuch-gesundheit-optimieren-leistungsfaehigkeit-steigern/">Energie-Guides</a> (bald gibt es die neue Auflage auch als Taschenbuch- und Kindle-Version zu kaufen) haben wir ein paar Interventionen zusammengefasst, die PGC-1alpha regulieren:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8940 " src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/03/PGC-1alpha-1.png" alt="PGC1-alpha" width="519" height="296" /></p>
<p>Dort steht:</p>
<ul>
<li>Sport</li>
<li>Kälte</li>
<li>T3</li>
<li>NO (Stickoxid)</li>
<li>Kalorienrestriktion</li>
<li>Stress</li>
</ul>
<p>&#8230; wobei Kälte beispielsweise vor allem via Adrenalin und Noradrenalin, also Stress, &#8222;funktioniert&#8220;.</p>
<h2>Warum ich gerne ein Warmduscher bin</h2>
<p>Vor einiger Zeit haben wir im Labor mal untersucht, was passiert, wenn wir eukaryotische Organismen, in dem Fall eine Grünalge, mit Hitze bzw. Wärme stressen. Das interessiert deshalb, weil dieser Hitzestress zu einer Hitzestress-Antwort führt. Dabei schaltet die Zelle auf &#8222;Überleben&#8220; und baut vermehrt sogenannte Hitzeschock-Proteine (HSP). Diese HSPs schützen andere Proteine, so, dass sie durch die Hitze nicht zerstört werden. Dies hat Implikationen für gewisse Erkrankungen wie Alzheimer, wo diese Proteinfaltungsmaschinerie defekt ist.</p>
<p>Es handelt sich dabei also um eine Stress-Antwort der Zelle &#8212; und Hitze ist dabei logischerweise der Stressor.</p>
<p>Wenn wir kurz nach oben scrollen, fällt auf, dass Stressoren anscheinend den katabolen Signalweg via AMPK/PGC-1alpha aktivieren. Klingt einleuchtend: Die Zelle will sich schützen und fährt Systeme hoch, die Energie erzeugen und Strukturen konservieren.</p>
<p>Drum kamen ein paar findige Wissenschaftler auf die Idee, mal zu testen, ob Wärme nicht auch ein <em>exercise mimetic </em>sein könnte. Wärme, genau wie Kälte, würde dabei Signalwege aktivieren, die auch beim Sport aktiv werden. Auch das klingt logisch: Denn &#8212; wie wir alle wissen &#8212; Sport erwärmt den Körper und Sport an sich könnte somit eine Hitzeschock-Antwort einleiten. Das hängt also irgendwie zusammen.</p>
<p>Gedacht, getan.</p>
<p>Die Forscher fassen ihre Ergebnisse wie folgt zusammen:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-8943 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/03/12192_2014_493_Fig3_HTML.jpg" alt="Stressoren" width="777" height="331" /></p>
<p>Das Hochregulieren der Hitzeschock-Proteine sorgt also für:</p>
<ul>
<li>weniger systemische Entzündung,</li>
<li>ein besseres Insulin-Signaling,</li>
<li>eine Vermehrung der Mitochondrien,</li>
<li>eine Verringerung der Amyloide (Alzheimer!),</li>
<li>längere Telomere (= Schutzkappen der DNA),</li>
<li>weniger Körperfett,</li>
<li>bessere ß-Zell-Funktion,</li>
<li>niedrigere Glukose-Werte,</li>
</ul>
<p>&#8230; und so weiter.</p>
<p>Und diese erstaunlichen Wirkungen stellen sich schon nach kurzen und seltenen Wärmebehandlungen ein. Zum Beispiel durch heiße Bäder, heiße Duschen oder Saunieren &#8212; um ein paar praxisrelevante Methoden zu nennen.</p>
<p>Die Liste oben erinnert uns sicher an Cold Thermogenesis. Denn genau aus diesen Gründen stürzen sich Menschen &#8212; wie beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/better-body-better-brain/">Anja Leitz</a> &#8212; in eiskalte Gewässer.</p>
<p>Vielleicht gibt es Menschen, die Wärme lieber mögen, die sich lieber in die 100° warme Sauna setzen als in den eiskalten Fluss. Wäre ab sofort völlig egal, denn beide Interventionen stellen Stressoren dar und beide induzieren eine profunde Stressantwort, die uns hilft, gesund zu bleiben oder gesund zu werden.</p>
<p>So ist das eben.</p>
<blockquote><p>Gesund scheint der zu sein, der im Winter (Kälte) mit den Hunden übers Feld marschiert (Bewegung), am besten nüchtern (negative Energiebilanz), und danach heiß duscht (Hitzestress-Antwort).</p></blockquote>
<p>Scheint, als ob die Natur nicht wollte, dass wir krank werden.</p>
<p>Die hochinteressante Arbeit aus dem Jahr 2014, in <em>Cell Stress and Chaperones</em> erschienen, heißt:</p>
<p class="p1" style="text-align: center;"><em><span class="s1">The importance of the cellular stress response in the pathogenesis and treatment of type 2 diabetes</span></em></p>
<p class="p1" style="text-align: left;">Ich seh&#8217;s schon kommen. Bald ist das Internet voll mit entsprechenden Ratschlägen :-)</p>
<p class="p1" style="text-align: left;">PS: Hitzestress aktiviert allerdings nicht nur katabole Signalwege. Es wurde beispielsweise gezeigt, dass es die Aktivierung von mTOR nach dem Krafttraining verstärkt, fungiert hiermit also als <em>anabolic agent</em>.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/lieber-warmduscher-vergiss-cold-thermogenesis/">Lieber Warmduscher: Vergiss „Cold Thermogenesis“</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mitochondrien-Tuning mit Mikronährstoffen?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-tuning-mit-mikronaehrstoffen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 10:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[mitochondriale Biogenese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erinnerst du dich noch an die Ames-Story? Das war der Biochemiker, der seinen alten Ratten Carnitin und Liponsäure verfütterte. Die dankten es ihm, sprangen auf und &#8222;tanzten den Macarena&#8220;. Im selben Interview verriet Ames, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnerst du dich noch an die <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/paleo-mikronaehrstoffe-zukunft/">Ames-Story</a>? Das war der Biochemiker, der seinen alten Ratten Carnitin und Liponsäure verfütterte. Die dankten es ihm, sprangen auf und &#8222;tanzten den Macarena&#8220;. Im selben Interview verriet Ames, dass seine alten Tierchen &#8222;full of energy&#8220; waren. Das Gehirn, ja quasi alles, was die Wissenschaftler studierten, sah verjüngt aus.</p>
<p>Nun &#8230; Das ist 15 Jahre her, wir sprechen vom Jahr 2002. Schon damals lies Ames verlauten, dass Krankheit wohl was mit Mitochondrien zu tun habe. Die, so Ames, seien der &#8222;weak link in aging&#8220;.</p>
<p>Das habe ich versucht zu vermitteln, damals, im <a href="http://amzn.to/2kstc64">Handbuch</a>. Denn natürlich war Ames nicht der erste oder gar der einzige, der über diese Zusammenhänge schrieb. Der weltbekannte, getriebene David Sinclair war auch so einer. Der hatte Ähnliches berichtet &#8212; nur der gab seinen Mäuschen Resveratrol, der &#8222;Wunderstoff&#8220; aus dem Rotwein.</p>
<p>Heute ist das nicht mehr so hip, seine neueste &#8222;Erfindung&#8220; ist Nicotinamidribosid. Schon 2012 hat mir einer meiner Freunde ganz stolz <a href="https://www.welt.de/gesundheit/article106418745/Inhaltsstoff-der-Milch-schuetzt-vor-Uebergewicht.html">einen Welt-Artikel</a> präsentiert: Milch (und, viel wichtiger, Bier) mache schlank, da dieses Nicotinamid-Ribosid enthalten sei. Aber auch das hatte was mit den Mitochondrien zu tun. Natürlich.</p>
<h2>Mitochondrien: Die wichtigen Eckpfeiler</h2>
<p>Wer sich mit zellulärer Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Langlebigkeit befasst, der wird immer und immer wieder über dieses Thema stolpern. Egal, wo Wissenschaftler ansetzen.</p>
<p>Daher befassen wir uns hier seit fast drei Jahren mit diesen Themen, vor allem mit Mitochondrien. In nahezu allen unseren (E-)Büchern geht es um die zwei wichtigen Eckpfeiler:</p>
<ol>
<li>Es müssen genug vorhanden sein. Sie müssen gesund sein.</li>
<li>Sie wollen versorgt werden.</li>
</ol>
<p>Leider keine Selbstverständlichkeit, wie viele immer meinen.</p>
<h2>Gibt es einen Mito-Cocktail?</h2>
<p>Mitochondrien kann man &#8212; zumindest bei Versuchstieren &#8212; quasi auf Knopfdruck vermehren. Sprechen wir kurz über ein Beispiel: Es gibt eine interessante Arbeit aus dem Jahr 2011. Dort haben Wissenschaftler ihre Ratten wirklich gequält. Die mussten exzessiv trainieren, waren also kleine Ausdauer-Athleten. Diese Ausdauer-Athleten kann man natürlich mit der unbewegten Kontroll-Gruppe vergleichen. Eine weitere Möglichkeit ist, sie mit Sport zu quälen, aber gleichzeitig einen Mikronährstoff-Cocktail zu verabreichen. Dieser Cocktail enthielt, ziemlich hochdosiert:</p>
<blockquote><p>Liponsäure, Carnitin, Biotin, Nicotinamid (B3), Riboflavin (B2), Pyridoxin (B6), Kreatin, Q10, Resveratrol und Taurin.</p></blockquote>
<p>Die Wissenschaftler ließen die Ratten dann auf dem Laufband gegeneinander antreten, bis zum bitteren Ende (= totale Erschöpfung).</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning.gif"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-8689 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning.gif" alt="Mitochondrien-Tuning" width="440" height="255" /></a></p>
<p>Klar zu sehen ist, dass die Cocktail-gefütterte Rattenbande (EN) deutlich länger bzw. weiter laufen konnte. Das Bemerkenswerte daran ist eigentlich, dass die Cocktail-Tierchen quasi ohne Training, also direkt ab Tag 0, weiter laufen konnten. Statt knapp 600 m, konnten die Überflieger direkt 800 m zurücklegen.</p>
<p>Doch wie kann das sein?</p>
<p>Denken wir dazu bitte an unsere beiden Eckpfeiler. Es kann sein, dass Mitochondrien dank der vielen B-Vitamine und Co. einfach besser versorgt waren. Alternativ sorgte dieser Cocktail dafür, dass etwas mit der Mito-Anzahl bzw. der Mito-Funktion passierte.</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning3.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8690 size-medium" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning3-300x154.gif" alt="Mehr Mitochondrien" width="300" height="154" /></a></p>
<p>Tatsächlich &#8212; das zeigt uns dieses Bild &#8212; hatten die Cocktail-gefütterten Ratten (EN) einfach deutlich mehr und deutlich größere Mitochondrien. Sehr schön zu sehen ist, dass die anderen Ausdauer-Mäuse (EC) auch mehr Mitochondrien in ihren Zellen hatten. Gleichzeitig aber waren die wiederum kleiner. Der extreme Sport (eher: Quälerei) sorgte wohl für Schäden, die sich durch den Cocktail kompensieren ließen. In einfacher Sprache: Der Cocktail sorgte dafür, dass die Tiere mehr Mitochondrien aufwiesen, die gleichzeitig auch gesünder waren.</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning4.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8691 size-medium" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/02/mixrunning4-300x193.gif" alt="Bessere Anpassung Ausdauer" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Die bessere Mito-Funktion der Mikronährstoff-gefütterten Ratten wurde dadurch bestätigt, dass diese einen viel höheren Protein-Gehalt aufwiesen. Die innere Mitochondrien-Membran ist voll mit Proteinen, die sich zu bestimmten Komplexen zusammenlagern (I bis V) und die ATP-, also Energie-Synthese überhaupt erst ermöglichen.</p>
<h2>PGC-1alpha steuert Mito-Menge und -Gesundheit</h2>
<p>In derselben Arbeit wurde gleichzeitig bestätigt, was wir &#8212; die fleißigen edubily-Leser &#8212; alle sowieso vermuteten: Der Mikronährstoff-Cocktail sorgte dafür, dass mehr PGC-1alpha gebildet wurde. Dieses Protein, wir erinnern uns kurz, wird als &#8222;Masterregulator der Mitochondrien-Biogenese&#8220; bezeichnet. Steigt PGC-1alpha an, steigt die Anzahl der Mitochondrien.</p>
<p>Also: In vielen, vielen Arbeiten lässt sich zeigen, dass durch Umwelteinflüsse (hier: Mikronährstoffe) Eckpfeiler Nummer 1 (&#8222;Es müssen genug vorhanden sein. Sie müssen gesund sein.&#8220;) stark reguliert werden kann, vor allem via PGC-1alpha. Das müssen keine Mikronährstoffe sein, das können Kalorienrestriktion, Kälte, Sport oder Schilddrüsenhormone sein. Aus solchen Mikronährstoff-Studien wird oft nicht klar, ob das daran lag, dass diese Stoffe in diesen Dosen bestimmte Signalwege aktivieren und somit Eckpfeiler 1 regulieren. Oder, ob die Mikronährstoffe einfach zu einer verbesserten Versorgung unserer Mitochondrien beitrugen. Beides zusammen ist natürlich auch möglich.</p>
<h2>Relevant auch für uns? Spannend allemal!</h2>
<p>Fraglich bleibt, wie immer, wie groß die Relevanz für uns Menschen ist. Das beginnt schon mit der Problematik, dass man sich nicht einfach irgendwelche Hochdosen irgendwelcher Mikronährstoff reinziehen kann, ohne direkt andere Probleme zu generieren. Es ist oft sehr, sehr diffizil.</p>
<p>Nichtsdestotrotz: Wie spannend ist das eigentlich? Ist das nicht faszinierend? Welche Möglichkeiten es potenziell gibt? Mit ein paar Mikronährstoffen mehr Power, mehr Energie zu bekommen? Für andere Säugetiere längst möglich, für uns oft noch ein Wunschtraum &#8212; oder wer tanzt bei uns im Alter noch den Macarena, &#8222;voller Energie&#8220;?</p>
<h2>Neuer edubily-Grundkurs</h2>
<p>Wenn du dich für diese Themen so interessierst wie wir &#8230; Wir haben da etwas für dich. Nennt sich &#8222;Grundlagenkurs&#8220;. Du kriegst deinen eigenen Zugang zu 59 exklusiven Texten, zu Rabatt-Aktionen, zu bestimmten Tools (z. B. einer Vitalstoff- oder der beliebten NEM-Liste) und &#8212; ganz wichtig &#8212; exklusiven Zugang zu einer Facebook-Gruppe.</p>
<p style="text-align: center;">DOCH BITTE BEACHTEN: Dieser Bereich ist NICHT für die Experten gemacht.</p>
<p><a href="https://www.digistore24.com/product/106149">Hier geht&#8217;s lang.</a></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-tuning-mit-mikronaehrstoffen/">Mitochondrien-Tuning mit Mikronährstoffen?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Lust auf ein neues E-Book?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/neues-e-book/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 18:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Genetisches Maximum]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Resistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an unserem neuesten E-Book, auf das ich persönlich ganz besonders stolz bin. Denn mittlerweile bin ich selbstbewusst genug, um ein paar ganz wesentliche, praktische Tipps zu nennen. Davor habe ich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/neues-e-book/">Lust auf ein neues E-Book?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an unserem neuesten E-Book, auf das ich persönlich ganz besonders stolz bin. Denn mittlerweile bin ich selbstbewusst genug, um ein paar ganz wesentliche, praktische Tipps zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Davor habe ich mich, zugegebenermaßen, gedrückt &#8211; ich glaube nach wie vor, dass es nicht ein <em>one size fits all</em> gibt, dass es nicht <strong>die</strong> Tipps für Jeden geben kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch haben wir ganz wesentliche Kernelemente herausgearbeitet und in praktische Tipps verpackt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das neue E-Book dreht sich zum großen Teil um die praktische Umsetzung. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir packen alles, was es zum Thema<strong> Stoffwechsel</strong> zu sagen gibt, in dieses E-Book, aber immer mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit. Bisher waren die Inhalte unserer E-Books eher theoretischer Natur.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Wir sprechen zum ersten Mal über die &#8222;<strong>ideale Makronährstoffkomposition</strong>&#8220; &#8211; das, was wir dort schreiben, wird dich überraschen.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir zeigen dir, Schritt für Schritt, <strong>wie man seine Insulinresistenz mit hoher Wahrscheinlichkeit los wird. </strong>Wir sprechen über Diabetes und warum wir in letzter Zeit oft lesen können, dass Diabetes heilbar ist.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir diskutieren die <strong>Sinnhaftigkeit von Ergänzungsmittel</strong> und zeigen deutlich auf, warum NEM keine Allheilmittel sind, <strong>welche 1-3 Ergänzungen du wirklich gebrauchen kannst</strong>. Wir sprechen über Mikronährstoffe, nicht NEM, die tatsächlich helfen und zeigen dir <strong>Nahrungsmittel, die reich an ebendiesen Stoffen sind</strong>.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir geben dir Nahrungsmittel an die Hand, die deine Mitochondrien-Funktion unterstützen.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir zeigen dir, wie deine <strong>Mitochondrien-Funktion</strong> wirklich (!) reguliert wird. Keine Esoterik. Wir zeigen dir, welche Hormone, hormonähnliche Substanzen und Zellbotenstoffe die Mitochondrien-Funktion regulieren.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir zeigen dir, von welchen Substanzen <strong>dein Energiestoffwechsel</strong> reguliert wird und warum Mitochondrien bestimmen, wie und ob dein Motor &#8222;brummt&#8220;.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir erklären dir im Zuge des E-Books, <strong>warum Raucher oft schlank sind</strong>, welche Verbindung es diesbezüglich zu <strong>Calcium</strong> gibt und warum Veganer sich krank essen.</li>
<li style="text-align: justify;">Wir erinnern noch einmal an die <strong>Bedeutung des Schlafes</strong> und zeigen dir ganz ausführlich noch <strong>einmal Gesetze, mit denen du zukünftig die Bedeutung von Aussagen besser einordnen</strong> kannst.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch viel mehr zu sagen!</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses E-Book ist &#8211; vom Umfang her &#8211; das &#8222;größte&#8220; unserer E-Bücher. Es hat Handbuch-Niveau.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns sehr, dir unser E-Book in den kommenden Tagen vorstellen zu können. Wie du weißt, wissen Newsletter-Abonnenten immer als erstes Bescheid. Wenn du noch nicht eingetragen bist, solltest du das unbedingt nachholen, indem du dich auf unserer <a href="https://genetisches-maximum.de" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Startseite</a> für unseren E-Mail-Kurs einträgst. Dann bekommst du den Newsletter automatisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin versorgen wir euch, wie gewohnt, mit den Inhalten hier im Blog.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hast du schon Lust auf das neue E-Book? Hinterlasse doch einen Kommentar.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/neues-e-book/">Lust auf ein neues E-Book?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>So wertvoll sind deine Mitochondrien</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-pgc1-alpha/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2016 16:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Sensitivität]]></category>
		<category><![CDATA[PGC1-alpha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zyklen braucht es. Darüber sind wir uns, glaube ich, alle einig. Ich schreibe daher bewusst immer die gleichen Wörter hin, so wie: &#8222;Es ist der chronische Aspekt einer Intervention, der schadet.&#8220; Zugegeben: Ein wenig populistisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zyklen braucht es. Darüber sind wir uns, glaube ich, alle einig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schreibe daher bewusst immer die gleichen Wörter hin, so wie:</p>
<h2>&#8222;Es ist der chronische Aspekt einer Intervention, der schadet.&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: Ein wenig populistisch &#8211; aber sehr treffend und einprägsam, wie ich finde. Denn gerade im Zeitalter der Ernährungsformen, an die wie an eine Religion geglaubt wird, sollten wir uns immer vor Augen führen, dass gerade Ernährungskonzepte dazu verleiten, etwas zu stur, zu penetrant und zu chronisch zu praktizieren. Sicher wird sich auch das in Zukunft ändern und ich denke, der <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/paleo-pseudowissenschaft/">Paläo-Ansatz</a> greift diesen Aspekt durchaus <strong>gut</strong> auf, zumindest solange es nicht nur heißt: &#8222;Streiche die Kohlenhydrate und alles wird gut.&#8220;</p>
<h2>PGC-1alpha macht Mitochondrien und Insulin-Sensitivität</h2>
<p style="text-align: justify;">Im edubily-Zentrum steht die <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulin-sensitivitaet-und-jungfraeuliche-haut/" target="_blank">Insulin-Sensitivität</a>, also die Fähigkeit, optimal auf dieses Hormon zu reagieren. Denn das sorgt dafür, dass die &#8211; so wichtige! &#8211; Insulinwirkung gegeben ist, der Insulin-Wert an sich aber schön niedrig bleibt. Genau das ist <strong>metabolische Kontrolle</strong>. Oder, ein wenig einfacher formuliert, die (Fein-)Justierung des eigenen Stoffwechsels.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz wesentlich hierbei ist der Schalter, der die Mitochondrien vermehrt: <strong>PGC-1alpha</strong>. Handbuch- und Energie-Guide-Leser kennen sich hier bestens aus, denn PGC-1alpha ist und war Hauptthema der beiden (E-)Bücher.</p>
<h2>Mitochondrien dirigieren die systemische Stoffwechselgesundheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Anzahl und die Funktion der Mitochondrien steuern maßgeblich nicht nur die zelluläre Gesundheit, sondern auch die systemische Gesundheit, also die Gesundheit des ganzen Körpers. Denn die Hormone, um die wir uns kümmern (Leptin, Insulin, Glukagon etc.), orientieren sich freilich an der Umsatz-Stärke der Zelle, die wiederum zu weiten Teilen durch die Mitochondrien-Funktion gesteuert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein einfaches Beispiel: Erhöhen wir den zellulären Energie-Umsatz beispielsweise durch Sport, wird die Zelle extrem aufnahmefähig und aufnahmebereit im Hinblick auf Nährstoffe. Führen wir nun Kohlenhydrate (oder andere Substrate) zu, haben diese eine geringe Verweildauer im Blut. Auch die Insulin-Sensitivität steigt beträchtlich, weswegen wir sehr viel weniger oder gar kein Insulin mehr benötigen, um die Substrate an die richtigen Orte zu dirigieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im basalen Zustand wird dieser Substrat-Flux natürlich nicht nur durch Sport reguliert (wer sitzt schon den ganzen Tag auf dem Ergometer?), sondern durch den Umsatz in den Mitochondrien. Voraussetzung dafür sind die Mitochondrien. Denn nur dort wird Energie umgesetzt, nur dort kann ATP entstehen oder Energie &#8222;hergeschenkt&#8220; werden via Uncoupling.</p>
<h2>Mitochondrien: Stoffwechsel-Turbo und Geheimnis von weltbesten Crossfittern</h2>
<p style="text-align: justify;">Gestern sprach ich zu diesem Thema mit einem engen Freund. Der ist, seit ich denken kann, schlank, schon immer athletisch. Er sagte, selbst wenn er gerade nicht trainiert, könne er nicht zunehmen. Es geht nicht. Stattdessen würden seine Muskeln nach Mahlzeiten und auch nachts, eine enorme Hitze produzieren*.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">* Ein hoher Substrat-Flux in den Mitochondrien, insbesondere ein hoher Fettsäure-Flux, begünstigt das mitochondriale Uncoupling, wobei Energie, salopp formuliert, verschwendet und in Form von Wärme frei wird. Damit dieses Spektakel aber überhaupt funktioniert, müssen Mitochondrien da und voll funktionsfähig sein.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich darf anmerken, dass genau dieser Herr bei allen Ausdauertests vorne weggerannt ist und heute einer der besten Crossfitter Deutschlands ist, also mittlerweile auch Muskeln hat. Wen wundert das? Die besten Crossfit-Athleten, so scheint es, vereinen eine unfassbare Kraftleistung mit einer starken Ausdauerkomponente. Einer der besten Crossfitter überhaupt, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rich_Froning_Jr." target="_blank">Rich Froning</a>, verfügt über einen VO2max** (Maß für die Ausdauerleistung) von fast 74. <strong>Das ist Tour-de-France- und Ironman-Champion-Niveau</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">** Der VO2max-Wert gibt an, wie hoch die Sauerstoffaufnahme-Kapazität des Sportlers ist. Diese ergibt sich aus mehreren Faktoren, wobei die Herzleistung und die mitochondriale Kapazität Hauptkomponenten sind. Hohe VO2max-Werte misst man üblicherweise bei Top-Ausdauerathleten. Klassische Beispiele hierfür sind Lance Armstrong und Jan Ulrich.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Was ich damit sagen will: Das, was mein Freund hier erlebt, sind funktionierende Mitochondrien. Damit geht eine enorme Kapazität einher, Substrate zu verstoffwechseln. <strong>Es sind genau diese Tierchen, die in Studien resistent gegen Fettleibigkeit, also &#8222;diet-induced obesity&#8220; sind. Das hat genau einen Grund: Mitochondrien.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer also gesunde, funktionierende Mitochondrien besitzt, hat sicher auch einen gesunden (Energie-)Stoffwechsel, auch auf hormoneller Ebene. Denn Energie-Umsatz dirigiert, wie oben beschrieben, die komplette hormonelle Situation rund um Insulin und Co., entsprechend Insulin-Sensitivität.</p>
<h2>PGC1-alpha braucht Insulin: Sowohl wenig, als auch viel</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir haben gelernt, dass wir PGC-1alpha dadurch anschalten können, dass wir Insulin senken. Zum Beispiel durch Kohlenhydrat-Verzicht, Sport oder Kalorienrestriktion. Leider, so scheint es, ist das nur die halbe Wahrheit, denn:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schaltet man den Insulin-Rezeptor aus (=&gt; Insulin kann nicht mehr wirken), geht leider auch das PGC-1alpha-Signaling zu weiten Teilen flöten</strong>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">PGC-1alpha vermehrt Mitochondrien und erhöht den Substrat-Flux, insbesondere den Fettsäure-Flux. Dadurch werden wir insulinsensitiver, aber nur wenn dann auch Insulin ansteigen und wirken darf, nur dann bleibt uns auch das Insulin-Signaling erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet auch: PGC-1alpha ist Voraussetzung dafür, dass die Zelle anabol werden kann, da PGC-1alpha die Insulin-Sensitivität überhaupt erst gewährleistet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hier, so schreiben die Autoren, integriert PGC-1alpha die mitochondriale Regulation und die Bioenergetik der Muskelzelle. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Na, wenn das keine beeindruckende, erhellende Wissenschaft ist &#8230; weiß ich auch nicht mehr weiter :-) Uns wird abermals vor Augen geführt, wie wichtig ist es, Zyklen einzubauen, um die volle Entfaltung einer jeweiligen Wirkung hervorzurufen. In diesem hier geschilderten Fall: Insulin sollte nicht chronisch erhöht sein (Insulin-Resistenz!). Aber wir brauchen Insulin, damit Mitochondrien gesund bleiben und der Muskel anabol sein darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Literatur:</p>
<p style="text-align: justify;">Pagel-Langenickel, I.; Bao, J.; Joseph, J. J. u. a. (2008): „PGC-1  Integrates Insulin Signaling, Mitochondrial Regulation, and Bioenergetic Function in Skeletal Muscle“. In: <i>Journal of Biological Chemistry</i>. 283 (33), S. 22464-22472, DOI: 10.1074/jbc.m800842200.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-pgc1-alpha/">So wertvoll sind deine Mitochondrien</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Wer möchte mehr Energie, Vitalität &#038; Lebensfreude?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 16:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Energie: ATP]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Energie ​überhaupt? Energie, Lebensenergie, Vitalität, Lebensfreude … all das sind Begriffe, die man real greifbar machen kann. Da wäre das Kind, das von morgens bis abends an der frischen Luft herumspringt. Da wäre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Was ist <em>Energie</em> ​überhaupt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Energie, Lebensenergie, Vitalität, Lebensfreude … all das sind Begriffe, die man real greifbar machen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre das Kind, das von morgens bis abends an der frischen Luft herumspringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre aber auch der beruflich voll eingespannte Familienvater, der sich auch nach der Arbeit noch nicht auf die Couch legen muss und stattdessen noch voll aktiv den Abend gestaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre die Mama, die selbst in den stressigsten Phasen noch den kühlen Kopf behält und anscheinend über ausreichend Reserven verfügt, um auch die kritischsten Phasen gut zu durchstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre der Chef, der den Betrieb souverän und geschickt leitet, seine „Pappenheimer” engagiert führt und dessen Energie-Level nicht nur für sich reicht, sondern auch auf seine Mitarbeiter abstrahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre der Sportler, der innerlich vibriert und sich konstant bewegen muss, sich nicht zum Training quält – sein Körper trägt ihn förmlich ins Training.</p>
<p style="text-align: justify;">Und, da wäre das kleine Haustier, die alte Ratte, die plötzlich aufspringt und den Macarena tanzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle haben gemeinsam, dass plötzlich irgendein Überschuss von etwas da ist, der das Leben spürbar erleichtert, eben eine gewisse Leichtigkeit verleiht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können das biochemisch betrachtet sehr genau festmachen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Life is sex – Sex needs energy</h2>
<p style="text-align: justify;">Verdeutliche dir hierzu einmal deine Rolle auf diesem Planeten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zoome ganz weit heraus, betrachte uns von ganz oben.</p>
<p style="text-align: justify;">Deine Aufgabe auf Planet Erde ist, dich zu reproduzieren. Vom kleinsten Einzeller hin zum Vielzeller mit den meisten Zellen – das Ziel heißt Reproduktion. Die Natur hat dabei verschiedenste Versionen erschaffen, die alle mit den unterschiedlichsten Lebensbedingungen klarkommen, um das eine Ziel, Reproduktion, zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wirft selbstverständlich direkt einige Fragen auf: Wenn Reproduktion das oberste Ziel ist, dann müsste man davon ausgehen, dass diese Reproduktion immer Priorität hat. Korrekt. Stimmt auch. Organismen pflanzen sich nahezu immer fort, sofern die 4 Bedingungen für den Nachwuchs stimmen – Organismen wollen sich sogar dann und gerade dann fortpflanzen, wenn sie dem Tode nahe sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Umgekehrt müsste man sich auch fragen: Wieso bekomme ich fast täglich Mails von jungen Männern und Frauen, die genau das, Reproduktion, nicht mehr so gut können? Das heißt: Wieso sackt die Libido und der Sex-Drive schon bei jungen Menschen ab? Was ist da los?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun – auch das wird der Guide teilweise beantworten können, aber es ist nicht das Kernthema.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich also möchte die Natur einen Organismus, der sich fortpflanzen kann. Und du musst es deinem Körper ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Natur stellte dabei zwei Forderungen an dich, die du in der Regel mit einer Sache erfüllen kannst:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">a. Führe ausreichend <strong>Energie</strong> ​zu</p>
<p style="text-align: justify;">b. Führe ausreichend <strong>Mikronährstoffe</strong> ​zu</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese Forderungen kannst du in der Regel dadurch erfüllen, dass du <strong>isst​. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Essen ist für alle Lebewesen der Erde (bis auf uns) direkt verbunden mit der Bewegung. Denn nur wenn man sich bewegt, kommt man an Essen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da das Essen normalerweise aus der Natur stammt, kommen Energie und Mikronährstoffe verpackt in einer <strong>biologischen Matrix</strong> daher. Auf diese Aspekte werden wir im Laufe des E-Books eingehen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Von Licht und CO​2​ zum Wasserberg</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Natur ist ein wunderbarer Kreislauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Pflanzen sind sogenannte autotrophe Lebewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zu uns verfügen Pflanzen nicht nur über Möglichkeiten, energiereiche Stoffe abzubauen und entsprechend Energie zu ernten. Pflanzen verfügen über Möglichkeiten, energiereiche Stoffe aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist das eigentliche Wunder.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn: Alle Lebewesen haben gemein, dass sie nur wegen <strong>organischer Stoffe</strong> funktionieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Organische Stoffe sind chemische Verbindungen, die aus Kohlenwasserstoffen bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gegenteil davon ist die Anorganik, also anorganische Stoffe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anorganischer Stoff ist beispielsweise CO2 , Kohlenstoffdioxid. Du siehst: Es ist zwar ein Kohlenstoff enthalten, aber leider kein Wasserstoff.</p>
<p style="text-align: justify;">Pflanzen machen nun etwas Geniales: Sie ziehen CO2 aus der Luft, Wasser aus dem Boden und absorbieren Lichtstrahlen (UV) – am Ende einer chemischen Kaskade entsteht eine organische Substanz namens Glukose, Traubenzucker.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Energetisch betrachtet, hat die Pflanze gerade Wasser den Berg hochgepumpt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Denn aus energetisch wenig wertvollen Substanzen (CO2 , Wasser und Licht) hat sie einen Stoff kreiert, der energetisch sehr hochwertig ist (Glukose).</p>
<p style="text-align: justify;">Wir, die Lebewesen, die Glukose wiederum als <strong>Energieträger</strong> ​nutzen, müssen es schaffen, das Wasser vom Berg abzuholen, so, dass wir es am Fuß des Berges nutzen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem dabei ist, dass das Wasser nicht einfach so den Berg zu uns herabfließt, wir stattdessen zum Beispiel Rohre verlegen und Regelmechanismen einbauen müssen, die das Wasser bedarfsgerecht den Berg herabfließen lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig, und das ist wichtig, nutzen wir das Wasser letztlich nicht nur, um zu trinken (etc.), <strong>sondern betreiben ein Wasserkraftwerk, das uns mit Strom versorgt.</strong> Nur, dass das Wasserkraftwerk das Wasser derart modifiziert, dass es auf der anderen Seite des Kraftwerkes nicht mehr als solches herauskommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen „Wasser auf dem Berg” und „Stromerzeugung” befindet sich eine riesige Maschinerie.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich – und darauf kommt es an – muss Strom erzeugt werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Je stärker die Stromerzeugung, umso intensiver leuchten die Lampen in deiner ganz eigenen Stadt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir eine Sekunde bei diesem wunderschönen Bild:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei manchen Individuen leuchten diese Lampen eher wie kleine Lämpchen, bei anderen strahlen die Lampen derart hell, dass sie noch eine andere Stadt mit Licht versorgen könnten.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p style="text-align: justify;">Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus dem ersten Kapitel unseres Energie_Guides. Das E-Book mit dem Hauptaugenmerk auf das Thema Mitochondrien-Gesundheit kannst du <a href="https://amzn.to/33c8kRT" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a> bestellen und sofort herunterladen.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/energie-vitalitaet-lebensfreude/">Wer möchte mehr Energie, Vitalität & Lebensfreude?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DAS ist der stärkste Mitochondrien-Booster</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kreatin/mitochondrien-booster-kreatin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 13:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreatin]]></category>
		<category><![CDATA[creatin]]></category>
		<category><![CDATA[Energie: ATP]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der stärkste uns bekannte Mitochondrien-Booster ist &#8230; Kreatin. Die Kraftsportler klatschen nun Applaus und klicken den Artikel weg. &#8222;Nicht schon wieder Kreatin&#8220;. Die anderen Leser haben ein Fragezeichen zwischen den Ohren. Zugegeben: Kreatin ist kein Mitochondrien-Booster, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der stärkste uns bekannte Mitochondrien-Booster ist &#8230; <strong>Kreatin</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kraftsportler klatschen nun Applaus und klicken den Artikel weg. &#8222;<em>Nicht schon wieder Kreatin&#8220;</em>. Die anderen Leser haben ein Fragezeichen zwischen den Ohren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben: Kreatin ist kein Mitochondrien-Booster, sondern ein <strong>ATP-, sprich Energie-Booster.</strong> Also genau das, was wir immer haben wollen, wird uns hier &#8211; vermutlich &#8211; geschenkt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Doch wie komme ich drauf?</h2>
<p style="text-align: justify;">Vorgestern haben wir gelernt, dass ein Kreatin-Mangel in den Muskelzellen zu einem ATP-Drop von ca. 50 % führt. Der &#8222;Energie-Etat&#8220; wird uns direkt halbiert, wenn nicht ausreichend Kreatin zur Verfügung steht. Alleine das sollte uns in Hinblick auf gängige Ernährungsmodelle hellhörig werden lassen &#8211; angefangen bei Vegetarismus hin zum Veganismus etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Oktober dieses Jahres erschien eine Arbeit im <a href="http://www.cell.com/cell/abstract/S0092-8674(15)01197-6" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Cell-Journal</a>. Cell ist ein sehr renommiertes Journal und jeder Wissenschaftler würde dort gerne seine Arbeiten publizieren. Daher kann man vermuten, dass die Studien-Message recht beeindruckend bzw. neuartig ist, sonst würde Cell nicht drüber berichten.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was die Forscher bei ihrer Arbeit entdeckten</h2>
<p style="text-align: justify;">Zum Thema Kalorienverbrauch und so weiter fällt uns Hobby-Biochemikern direkt das mitochondriale Uncoupling ein. Dort wird Energie hergeschenkt und geht als Wärme flöten. Das klingt zunächst einmal ganz toll. Das ist es aber nur, wenn es kontrolliert geschieht, weil das unter Umständen zu einem ATP-, sprich Energiemangel in den Zellen führen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch ging man grundsätzlich davon aus, dass ein Großteil des Kalorienverbrauches über dieses Uncoupling gesteuert wird. In diesem Zusammenhang wurde das sogenannte braune Fettgewebe bekannt. Im Handbuch hatte ich bereits darüber berichtet. Das ist ein Fettgewebe, das sich nicht wie ein klassisches Fettgewebe, sondern eher wie ein verschwenderischer Muskel verhält &#8211; es enthält viele Mitochondrien und oxidiert Fettsäuren, setzt als Ergebnis Wärme frei und hebelt so, zumindest gefühlt und im Hinblick auf unsere Hauptprobleme (Babyspeck), den ersten Satz der Thermodynamik aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem braunen Fettgewebe gibt es auch eine Mischung aus braunem und weißem Fettgewebe, was man &#8222;beiges Fettgewebe&#8220; nennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher nutzten dieses bereits stoffwechselaktive Fettgewebe, um Experimente durchzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie fanden heraus: Diese Fettzellen verschwenden Energie nicht nur <strong>sinnlos </strong>(= Energie geht in Form von Wärme flöten). Tatsächlich produzieren diese Fettzellen vermehrt Kreatin und entsprechende Enzyme, wenn sie stimuliert werden &#8211; zum Beispiel durch Kälte, aber auch durch Stress (Adrenalin und Noradrenalin). Die Forscher interessierten sich für die Hintergründe und induzierten der Zelle einen Kreatin-Mangel.</p>
<blockquote><p>Dieser Kreatin-Mangel hatte als Folge, dass die Fettzelle viel weniger Energie umsetzte. Das nennen wir <strong>Stoffwechselaktivität</strong> oder <strong>Kalorienverbrauch</strong>.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zu wenig Kreatin in der (Fett-)Zelle und die Stoffwechselaktivität sackt ab. Dies wiederum deckt sich mit den oben gezeigten Effekten in der Muskelzelle. Weniger Stoffwechselaktivität heißt nämlich auch: weniger ATP-Synthese.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Doch wie kommt das? Was macht Kreatin da?</h2>
<p style="text-align: justify;">In einem Interview erklärt der Chef-Wissenschaftler dieses Teams:</p>
<blockquote><p><strong>Gibst du isolierten Mitochondrien Kreatin, dann steigt die ADP-abhängige Atmung (= mitochondriale Energiegewinnung) ganz massiv an. </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aha. Tröpfelst du also Kreatin auf die Mitochondrien, werden die jugendlich und voller Elan, springen und tanzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Punkt ist: Aus vielen Arbeiten ist bekannt, dass ADP (das Abbauprodukt von ATP) die mitochondriale Energiegewinnung ganz massiv hochfährt. Das ergibt auch Sinn. Wenn die Zelle viel Energie umsetzt (= ATP verbraucht), entsteht viel ADP. Dieses ADP gibt den Mitochondrien das Signal zur Neubildung von ATP (aus ADP).</p>
<p style="text-align: justify;">Kreatin seinerseits ist der zelluläre Energiespeicher. ATP nämlich kann nicht einfach so in der Ecke einer Zelle gespeichert werden. ATP überträgt ein Phosphat-Rest auf Kreatin, dadurch wird aus Kreatin das bekannte Phosphokreatin. Das ist der zelluläre Energiespeicher &#8211; und der ist, im Verhältnis zu zellulären Größenordnungen, riesig. Bei der Übertragung des Phosphat-Restes von ATP auf Kreatin entsteht dann natürlich ADP. Je mehr Kreatin als Phosphat-Abnehmer vorhanden ist, umso mehr ADP entsteht. Und dieses ADP schickt ein Feedback an die Mitochondrien: Wir brauchen mehr Phosphate in Form von ATP.</p>
<blockquote><p>ATP + Kreatin -&gt; ADP + Phosphokreatin (gesprochen: ATP reagiert mit Kreatin zu ADP und Phosphokreatin)</p></blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Glycin macht Kreatin macht Energie</h2>
<p style="text-align: justify;">Okay &#8211; nun will ich noch kurz den Kreis schließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben gelernt, dass unsere Mitochondrien im Alter faul werden und schlicht weniger Atmung (= mitochondriale Energiegewinnung) betreiben. Forscher fanden damals heraus, dass dies dadurch verursacht wird, dass Gene, die Glycin synthetisieren, abgeschaltet sind. Umgekehrt wurde gezeigt, dass Glycin diese Anomalie korrigiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorgestern haben wir gelernt: <strong>Glycin ist der Grundbaustoff von Kreatin</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Verstanden?</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Newsletter-Mail schrieb ich mal: <strong>Fleisch ist mitochondriale Medizin</strong>. Im Hinblick auf Taurin, Liponsäure, Q10, Kreatin und so weiter &#8230; nehme ich das immer ernster. Und wer kein Fleisch essen will, der muss sich gefälligst darum kümmern, entweder die im Fleisch enthaltenen Stoffe zuzuführen oder die für die Eigensynthese notwendigen Bausteine in ausreichender Konzentration zu essen. Im Falle von Kreatin: Glycin, Arginin und die im Homocystein/Methionin-Zyklus involvierten Substanzen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Literatur</h3>
<p style="text-align: justify;">Kazak, Lawrence; Chouchani, Edward T.; Jedrychowski, Mark P. u. a. (2015): „A Creatine-Driven Substrate Cycle Enhances Energy Expenditure and Thermogenesis in Beige Fat“. In: Cell. 163 (3), S. 643-655, DOI: 10.1016/j.cell.2015.09.035.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kreatin/mitochondrien-booster-kreatin/">DAS ist der stärkste Mitochondrien-Booster</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie du mit NADH und Q10 deine Energie um 100 % steigern kannst</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/nadh-q10-energie-steigern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2015 20:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie: ATP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=5161</guid>

					<description><![CDATA[<p>Freilich: Wer die Inhalte unseres Guides zum Thema Energie noch nicht kennt, ist, mit Verlaub, selber schuld. Dort findet man, wenn man aufmerksam liest, eine präzise Anleitung für: „Wie mache ich mir Energie selbst?&#8220; An [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/nadh-q10-energie-steigern/">Wie du mit NADH und Q10 deine Energie um 100 % steigern kannst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Freilich: Wer die Inhalte unseres Guides zum Thema Energie noch nicht kennt, ist, mit Verlaub, selber schuld.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort findet man, wenn man aufmerksam liest, eine präzise Anleitung für: „Wie mache ich mir Energie selbst?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">An wem könnte man dieses Thema besser testen, als an Menschen, die keine Energie haben? Fachsprachlich nennt man das „Chronic Fatique Syndrome&#8220; (CFS) oder <em>Chronisches Erschöpfungssyndrom</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesen armen Menschen gibt man zwei mitochondrienspezifische Mikronährstoffe. <strong>Q10</strong> und <strong>NADH</strong>. NADH steht für den Zungenbrecher <a href="https://genetisches-maximum.de/energiehaushalt/nicotinamidadenindinukleotid/">Nicotinamidadenindinukleotid</a>.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Was ist Q10?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Koenzym Q10 ist Teil der mitochondrialen Atmungskette, der Ort, wo ATP (= deine [Lebens-]Energie*) entsteht. Dort kann man ansetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Q10 reguliert darüber hinaus den Energiestoffwechsel, indem es energiestoffwechsel-relevante Gene aktiviert.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Fliegen mit einer Klappe.</p>
<p style="text-align: justify;">(* <strong>Energie</strong> an sich entsteht nicht, sondern der Energie<strong>träger</strong> ATP. Eine Substanz, die Energie speichert und bei Bedarf akut freigeben kann.)</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Was ist NAD / NADH?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich ist NAD ein Kofaktor vieler Reaktionen. Beim Energiestoffwechsel nimmt NAD eine besondere Rolle ein, da es Elektronen und Wasserstoff-Protonen bindet und sie zur Atmungskette (siehe oben) transportiert. Ohne Elektronen und Wasserstoff-Protonen wäre es nicht möglich, „Energie&#8220; (= ATP) zu synthetisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zelluläre NAD/NADH-Verhältnis gibt an, wie es um den energetischen Status der Zelle bestellt ist. Bei (relativem) Energiemangel steigt NAD im Verhältnis zu NADH an. Das ist wichtig. Das signalisiert der Zelle, dass sie sich um ihren Energiestoffwechsel kümmern muss. Die Zelle reagiert und verstärkt ihre Energieabteilung.</p>
<p style="text-align: justify;">Also: Akuter Anstieg von NAD ist ein wichtiger „Energiestoffwechsel-Regulator&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ein chronisch verschobenes NAD/NADH-Verhältnis zeigt uns, als Marker, dass die Zelle unter chronischem Energiemangel leidet.</p>
<p style="text-align: justify;">Drum muss eine feine Balance her, damit die ATP-Werte im Optimum liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">NAD wird aus Vitamin B3 gebildet. Nun kann man direkt NAD bzw. NADH zuführen. Hat man hier gemacht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Resultate: Her mit der Energie!</h3>
<p style="text-align: justify;">Die randomisierte, doppeltblinde und placebokontrollierte Studie kam zum Schluss, dass man mit 200 mg Q10 und 20 mg NADH pro Tag deutlich die Energiewerte steigern kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gemessen.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Fast doppelt so viel ATP</li>
<li>Über 50 % mehr Citrat-Synthase-Aktivität (Guide-Leser wissen hier Bescheid)</li>
<li>Radikalen-Schäden nahezu halbiert. Das heißt, weniger freie Radikale sind angefallen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Genau das würden wir erwarten, wenn die Mitochondrien wieder normal(er) arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar fühlten sich die Probanden besser. Gleichzeitig wissen wir, dass die mitochondriale Energiegewinnung nur ein Teil des Ganzen ist. Wenn die Hormone nicht stimmen oder das Immunsystem kämpft &#8230; ist klar, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Daher bin ich mir recht sicher, dass diese (zellenergetisierende) Wirkung nicht CFS-spezifisch ist, sondern jedem von uns helfen kann und wird. Ganz besonders den älteren Lesern, versteht sich.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Literatur</h3>
<p style="text-align: justify;">Castro-Marrero, Jesús; Cordero, Mario D.; Segundo, María José u. a. (2015): „<a href="http://online.liebertpub.com/doi/pdf/10.1089/ars.2014.6181" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Does Oral Coenzyme Q 10 Plus NADH Supplementation Improve Fatigue and Biochemical Parameters in Chronic Fatigue Syndrome?</a>“. In: <i>Antioxidants &amp; Redox Signaling</i>. 22 (8), S. 679-685, DOI: 10.1089/ars.2014.6181.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/nadh-q10-energie-steigern/">Wie du mit NADH und Q10 deine Energie um 100 % steigern kannst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie bilde ich eigentlich Mitochondrien?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/wie-bilde-ich-eigentlich-mitochondrien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 19:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[mitochondriale Biogenese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibt&#8217;s einen Kurzkommentar von mir &#8211; aus gegebenem Anlass. Ach ja: Facebook hält dich auf dem Laufenden, wenn es gerade keine Artikel hier gibt. Mitochondrien = Leben Seit Michalk et. al. (2014) wissen wir, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute gibt&#8217;s einen Kurzkommentar von mir &#8211; <a href="https://www.facebook.com/edubily/posts/1595161297388078">aus gegebenem Anlass</a>. Ach ja: Facebook hält dich auf dem Laufenden, wenn es gerade keine Artikel hier gibt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mitochondrien = Leben</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Abnehmen-Gesundheit-Leistungsfaehigkeit-erreichen-genetisches/dp/1505527988/ref=cm_cr_pr_product_top">Seit Michalk et. al. (2014)</a> wissen wir, dass die mitochondriale Gesundheit direkt verantwortlich ist für deine tägliche Leistungsfähigkeit und für deine Lebensspanne, also wie alt du wirst.</p>
<p style="text-align: justify;">Tägliche Leistungsfähigkeit &#8230; wie definiert man denn so etwas?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Energie. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist das, was kleine Kinder ausmacht. Ich wollte ja eigentlich Gymnasiallehrer werden und so kam ich regelmäßig in den Genuss kindlicher Energie.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus welchen Gründen auch immer, lässt das dann ab dem 10. Lebensjahr dramatisch nach, das kennen wir alle. Dann wollen wir lieber mal &#8222;chillen&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zweites Leben habe ich kennen gelernt als ich mein aktives T3, also das aktive Schilddrüsenhormon, verdoppelt habe. Okay, was rede ich da? Eigentlich habe ich dann das erste Mal &#8222;Leben&#8220; kennen gelernt. (Aber das erzähle ich nicht zum ersten Mal hier, du weißt sicherlich längst Bescheid.)</p>
<p style="text-align: justify;">Das kann bei dir ein völlig anderer Schalter sein, bei mir war es das T3. Daher schreibe ich im Buch sehr ausführlich über die biochemischen Mechanismen der T3-Wirkung.</p>
<p style="text-align: justify;">T3 heißt bei mir: Mitochondrien, Fettverbrennung, Libido, Wachstum (z. B. Muskelwachstum, Haarwachstum, Fingernagelwachstum), Energie im Kopf (Neurotransmitterbildung hängt natürlich auch von Mitochondrien ab).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Energie.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Energie ist, wenn du nachts wach wirst, meinetwegen aufgrund deines schreienden Kindes, und du voll da bist. Jetzt sofort. Eben noch tief geschlafen, jetzt voll da.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgens stehe ich auf und innerhalb von 5 Minuten arbeite ich am Laptop. Da muss man nicht 3 Stunden warmlaufen und den Tag verpassen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wann baut mein Körper eigentlich Mitochondrien?</h2>
<p style="text-align: justify;">Also &#8230; mir ist es ja nach wie vor ein Rätsel, wieso sich der Mensch nicht direkt mit dieser Thematik befasst. So schwer ist das nicht, denn auf Amazon kann man mein Buch kaufen und die ersten 120 Seiten (oder so) befassen sich genau damit.</p>
<p style="text-align: justify;">Die restlichen 120 Seiten zeigen dir dann praktische Tipps, wie man das am besten umsetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dein Körper baut immer dann Mitochondrien, wenn er Fettsäuren oxidieren soll. Und das passiert bei uns Menschen nur in zwei Situationen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>&#8222;High-Fat&#8220;-Ernährung</li>
<li>(temporäre) Kalorienrestriktion (z. B. während einer Diät)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Das physiologische, besser: biochemische Gesetz ist das folgende:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Deine Zelle muss Glykogen-arm/-verbrauchend sein. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ungeachtet der zugeführten Energie wird dann ein Zellschalter aktiv, ein Masterregulator der mitochondrialen Gesundheit: <strong>PGC1-alpha</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts ist simpler als das.</p>
<p style="text-align: justify;">Die stärkste Veränderung in der Muskelzelle &#8211; in Richtung mitochondriale Neubildung &#8211; erreichen wir, in dem wir die Zelle massiv stressen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stress? Training im Kohlenhydrat-armen Zustand. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist jetzt bald keine rocket science mehr, sondern fast schon Allgemeinwissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trainierst du allerdings mit Glykogen in den Beinen, dann wird der Reiz schlicht nicht groß genug sein, um neue Mitochondrien zu bilden. Zumindest so lange nicht, bis deine Muskelzellen Glykogen-arm sind (oder andere metabolische Stressoren gegeben sind, die wir der Einfachheit halber auslassen).</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Adaptation wird zu erwarten sein:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>wenn deine Beine einige Tage lang Glykogen-leer/-arm sind (siehe Aufzählung oben)</li>
<li>wenn du deine Beine Glykogen-leer/arm trainierst</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Es liegt in deiner Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">Was dich allerdings nicht weiter bringt: Nach dem Training auf Kohlenhydrate zu verzichten.</p>
<p style="text-align: justify;">1. Hast du die eigentliche Phase verpasst, in der du Kohlenhydrat-arm hättest Reize setzen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Ist das Kurzzeitfasten nach dem Training schlicht zu kurz (bzw. zu wenig intensiv), um in den Beinen entsprechende Anpassungen zu generieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass jemand gerade denkt: &#8222;Und wie sieht das jetzt in der Praxis aus?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr einfach: Über Nacht sollten die Kohlenhydratspeicher in den Beinen geleert sein &#8211; wie wär&#8217;s mit einem Nüchterntraining? (Anmerkung: Dieser Punkt sorgte bei Einigen für Verwirrung. Natürlich kommt das auch auf die Substrat-Präferenz des Muskels an und entsprechend auch auf den Faser-Typ etc. Wer auf Nummer sicher gehen will, der ernährt und trainiert ggf. einen Tag vorher schon komplett ohne Kohlenhydrate.)</p>
<p style="text-align: justify;">Du kannst auch einen Tag lang von deinem Körperfett leben mit Hilfe einer temporären Kalorienrestriktion. Du darfst auch gerne mal ein paar Tage ketogen leben. Alles denkbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nur eine Voraussetzung: Während des Trainings müssen die Beine Zucker-leer sein. </strong>(Anmerkung: Bitte bedenke, dass ich hier gerade über den Muskel spreche, nicht über dein Gehirn, als Beispiel.)</p>
<h2 style="text-align: justify;">Viele Wege führen nach Rom</h2>
<p style="text-align: justify;">Gut &#8211; sind wir ehrlich: Man muss sich natürlich nicht abmühen. Es gibt mittlerweile unzählig viele Stoffe, die solche Effekte &#8222;mimen&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist reales Biohacking.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich möchte heute kein Marathonläufer oder Ultra-Athlet mehr sein. Mir reicht es zu wissen, wie ich kräftige Fasern ab und zu so konfrontieren muss, dass sie mir ausreichende mitochondriale Gesundheit garantieren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Daher: Ich interessiere mich nicht mehr so stark für den Muskel, sondern gerade für andere Organe wie das Gehirn (dort entsteht mein Glück), meine Leber etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Beispiel: Du kannst deine Leber total verfetten, sie total mit Kohlenhydraten und schlechtem Fett (= Palmitinsäure) zumüllen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was passiert? Die Genexpression ändert sich, deine Gene werden faul und oxidieren diese Energie nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann kommt der Trick: Man führt sogenannte <a title="Epigenetik: Leben und Tod selbst in der Hand?" href="https://genetisches-maximum.de/evolution/epigenetik-leben-und-tod-selbst-der-hand/">&#8222;Methyl-Donatoren&#8220;</a> (z. B. Trimethylglycin, Folsäure, Cholin etc.) zu, die richtigen Gene werden wieder aktiv, noch aktiver als vorher, die Fettverbrennung springt wieder an, die Mitochondrien werden wieder gesünder und die Leber ist resistent gegen Verfettung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist übrigens kein Wunschtraum, der an Mäusen getestet wurde. Ich durfte das schon bei drei Fettlebern aus meiner Bekanntschaft &#8222;herbeizaubern&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Das, mein lieber Leser, ist die Zukunft. Gene an- und abschalten. Richten was schief hängt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Noch Fragen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Dann los, <a href="http://edubily.xobor.de">registriere dich in unserem Forum</a>, <a href="mailto:%20kontakt@genetisches-maximum.de ">schreibe mir eine Mail</a> (aber plane Wartezeit ein) oder poste einen Kommentar unter diesem Artikel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nie war die mysteriöse &#8222;Energie&#8220; leichter zu machen als heute. </strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/wie-bilde-ich-eigentlich-mitochondrien/">Wie bilde ich eigentlich Mitochondrien?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Irisin</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/irisin/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/irisin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 10:13:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[AMPK]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsäure-Oxidation]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Sensitivität]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[PGC1-alpha]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irisin ist ein Myokin, also eine Substanz, die der Muskel produziert und ins Blut abgibt. Myokine machen die Kommunikation zwischen einzelnen Gewebetypen möglich. Irgendwann stellte man erstaunt fest, dass Irisin eine große Rolle spielt hinsichtlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Irisin ist ein Myokin, also eine Substanz, die der Muskel produziert und ins Blut abgibt. Myokine machen die Kommunikation zwischen einzelnen Gewebetypen möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann stellte man erstaunt fest, dass Irisin eine große Rolle spielt hinsichtlich des Färbens deines Fettgewebes: Es macht weißes Fett einfach braun &#8211; und somit thermochemisch aktiv. Es verbrennt dann selbst Fett.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Jahre nach der Entdeckung von Irisin, spekulieren Forscher, dass dieses Myokin möglicherweise der Grund ist, warum Sport die Wahrscheinlichkeit senkt an Krebs zu erkranken.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: 12pt;">Es hat eine anti-entzündliche Wirkung,</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">es stimuliert den programmierten Zelltod von Tumorzellen,</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt;">es steigert die Wirkung von herkömmlichen Krebs-Medikamenten, in dem es die kranken Zellen sensitiver dafür macht.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Das alles sorgt für&#8230;</p>
<blockquote><p><em> Irisin significantly decreased cell number, migration and viability in malignant MDA-MB-231 cells, without affecting non-malignant MCF-10a cells.</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Doch woher kommt das Irisin? Das habe ich hier schon mehrfach (!!!) erklärt, aber gerne noch einmal (für alle &#8218;Neulinge&#8216;):</p>
<blockquote><p><em>In this paper, we show that <strong>PGC1α stimulates the expression of several muscle gene-products that are potentially secreted, including Fndc5</strong>. The<strong> Fndc5 gene encodes a type I membrane protein</strong> that is processed proteolytically to form a new hormone secreted into blood, <strong>termed irisin.</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aaaaahja!! Wir erinnern uns: Irisin ist ein PGC1-alpha abhängiges Myokin!</p>
<p style="text-align: justify;">Und was macht dieses PGC1-alpha sonst noch so?</p>
<blockquote><p><em>PGC1α is induced in muscle by exercise and stimulates many of the best known beneficial effects of exercise in muscle: <strong>mitochondrial biogenesis, angiogenesis and fiber-type switching</strong><sup><a id="__tag_289605445" class=" bibr popnode tag_hotlink tag_tooltip" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3522098/#R2">2</a></sup>. It also provides resistance to muscular dystrophy and denervation-linked muscular atrophy <sup><a id="__tag_289605438" class=" bibr popnode tag_hotlink tag_tooltip" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3522098/#R3">3</a></sup>. The healthful benefits of elevated muscle expression of PGC1α may go beyond the muscle tissue itself. <strong>Transgenic mice with mildly elevated muscle PGC1α are resistance to age-related obesity and diabetes and have a prolonged life-span.</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Jetzt wird klar, warum der Onkel, also ich, immer von PGC1-alpha und mitochondrialer Biogenese quatscht. PGC1-alpha ist der Master-Regulator hinsichtlich der Mitochondrien(neu)bildung, genannt mitochondriale Biogenese.</p>
<p style="text-align: justify;">PGC1-alpha macht langlebig, wohl auch aufgrund der Neubildung von Mitochondrien.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun: PGC1-alpha macht auch krebsfreier, in dem es die Bildung von Irisin stimuliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wäre also generell nicht ganz dumm zu wissen, wie man das alles macht, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Gott sei Dank habe ich das alles zusammengefasst in meinem ersten Artikel auf Aesir Sports:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>http://aesirsports.de/2014/09/leistungsfaehigkeit-einem-wort-mitochondrium/</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Also wer jetzt nicht handelt, den kann ich absolut nicht verstehen &#8211; wirklich nicht!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Referenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Boström, Pontus et al. &#8222;A PGC1-[agr]-dependent myokine that drives brown-fat-like development of white fat and thermogenesis.&#8220; <i>Nature</i> 481.7382 (2012): 463-468.</p>
<p style="text-align: justify;">Gannon, Nicholas P et al. &#8222;Effects of the exercise‐inducible myokine irisin on malignant and non‐malignant breast epithelial cell behavior in vitro.&#8220; <i>International Journal of Cancer</i> (2014).</p>
<p style="text-align: justify;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/irisin/">Irisin</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Leistungsfähigkeit</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/leistungsfahigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 22:52:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; kommt aus der Zelle &#8211; das wissen wir jetzt. Das entscheidende Wort, der wichtigste Begriff hierbei lautet Mitochondrium. Seit 2010, D&#8217;Antona et al., wissen wir, dass auch die Gabe von BCAA die mitochondriale Dichte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; kommt aus der Zelle &#8211; das wissen wir jetzt. Das entscheidende Wort, der wichtigste Begriff hierbei lautet <strong>Mitochondrium</strong>.</p>
<p>Seit 2010, D&#8217;Antona et al., wissen wir, dass auch die Gabe von BCAA die mitochondriale Dichte reguliert mit typischen Folgen:</p>
<ul>
<li>Verlängerung der durchschnittlichen Lebensdauer,</li>
<li>Sirt1-Expression (&#8222;Langlebigkeits-Gen&#8220;),</li>
<li>mitochondriale Biogenese (Neubildung von Mitochondrien),</li>
<li>Steigerung der Ausdauer,</li>
<li>weniger ROS.</li>
</ul>
<p>Das, was ich also im Artikel bei AesirSports geschrieben habe, war keine Idee von mir, sondern hat ja tatsächlich Hand und Fuß.</p>
<p>Und das Lustige: Es ist immer das gleiche Spiel&#8230;</p>
<p>Stoff X induziert mitochondriale Biogenese via AMPK/Sirt1/PGC1-alpha, was in langer Lebensspanne, besserer Ausdauer und weniger ROS resultiert.</p>
<p>Interessanter Weise funktioniert das nach Gabe von BCAA nur dann, wenn NO, also Stickstoffmonoxid, da ist.</p>
<p>Es scheint also insgesamt so zu sein, dass auch Aminosäuren in der Lage sind, unser Leben zu verlängern, besser zu machen.</p>
<p>&#8222;&#8230; Verjüngung der Mitochondrien mit Aminosäuren&#8220; &#8211; so heißt eine Arbeit.</p>
<blockquote><p>Among all these controllers, dietary amino acids have been considered mainly anabolic effectors. Indeed, amino acids are the building blocks for the synthesis of structural proteins and <strong>other fundamental bioactive molecules, which include neurotransmitters (serotonin, dopamine, </strong><br />
<strong>GABA), hormones (epinephrine, thyroxine), antioxidants (glutathione, melatonin).</strong></p></blockquote>
<p>Proteine sind also nicht nur irgendwelche Substanzen, die nur für Kraftsportler gedacht sind, sondern sind sehr wichtige Vorstufen für Hormone, Neurotransmitter und Antioxidantien.</p>
<p>Also gibt man Ratten ein Aminosäure-Mix, der aus essentiellen Aminosäuren besteht. Man beobachtet:</p>
<ul>
<li>mitochondriale Biogenese,</li>
<li>größere Lebensspanne.</li>
</ul>
<p>Und ganz wichtig: Der (Herz-)Muskel sieht in alten Ratten morphologisch völlig normal aus &#8211; normalerweise sieht man dem Muskel an, dass er alt ist.</p>
<p>Dies geht einher mit</p>
<ul>
<li>43% &#8222;kleine Mitochondrien&#8220; im Beinmuskel,</li>
<li>40% mehr Mitochondrien im Herzmuskel, wobei die Mitochondrien eine normale Morphologie aufweisen, also nicht stark vergrößert sind.</li>
</ul>
<p>&#8222;Kleine Mitochondrien&#8220; heißt, dass wir dort eine hohe Rate an mitochondrialer Biogenese finden &#8211; auch Mitochondrien sind zunächst &#8222;klein&#8220; und werden dann größer. Das ist also ein gutes Zeichen.</p>
<p style="text-align: left;">Klar ersichtlich ist, dass alte Ratten plus EAA genau so viel Mitochondrien in den Zellen haben &#8211; im Gegensatz zu alten Ratten ohne EAA.</p>
<p style="text-align: left;">So etwas nenne ich Wissen.</p>
<p style="text-align: left;">40% mehr Mitochondrien im Herz&#8230; für mich heißt das: Nie wieder Herzinsuffizienz.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Referenzen</strong></p>
<p>D&#8217;Antona, Giuseppe et al. &#8222;Branched-chain amino acid supplementation promotes survival and supports cardiac and skeletal muscle mitochondrial biogenesis in middle-aged mice.&#8220; <i>Cell metabolism</i> 12.4 (2010): 362-372.</p>
<p style="text-align: left;">Stacchiotti, A et al. &#8222;Microscopic features of mitochondria rejuvenation by amino acids.&#8220; <i>Current Microscopy Contributions to Advances in Science and Technology</i> (2012): 286-294.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/leistungsfahigkeit/">Leistungsfähigkeit</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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