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	<title>PI3K/Akt/mTOR - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>PI3K/Akt/mTOR - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>MTOR und AKT: Gesund durch Anabolismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2015 14:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zellgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Anabolismus]]></category>
		<category><![CDATA[mTor]]></category>
		<category><![CDATA[PI3K/Akt/mTOR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du kannst dich sicher noch erinnern, dass wir im Buch sowohl den Mitochondrien-bauenden AMPK/PGC-1alpha-Signalweg besprochen haben, als auch den Muskel-bauenden Akt/mTOR-Signalweg. Nur gesund durch Mitochondrien? Wir können uns die zelluläre Genexpression in etwa so vorstellen: [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/mtor-anabolismus/">MTOR und AKT: Gesund durch Anabolismus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Du kannst dich sicher noch erinnern, dass wir im <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-edubily/das-handbuch-wird-modern/">Buch</a> sowohl den <strong>Mitochondrien</strong>-bauenden AMPK/PGC-1alpha-Signalweg besprochen haben, als auch den <strong>Muskel</strong>-bauenden Akt/mTOR-Signalweg.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nur gesund durch Mitochondrien?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir können uns die zelluläre Genexpression in etwa so vorstellen: Auf der einen Seite des Spektrums finden wir AMPK/PGC-1alpha und auf der anderen Seite finden wir Akt/mTOR. Wir können durch alltägliche Umwelteinflüsse (z. B. Sport, Ernährung und Co.) diese Schalter anspringen lassen und so den kompletten Zellstoffwechsel beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Resultate das mit sich bringt, haben wir hier im Blog, im Buch und andernorts (z. B. in den <a href="https://genetisches-maximum.de/shop/taschenbuch-gesundheit-optimieren-leistungsfaehigkeit-steigern/">Guides</a>) sehr ausführlich besprochen. Folgende Grafik fasst das Besprochene noch einmal zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5710" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/12/mTORAMPK-VI.png" alt="mTOR und AMPK VI" width="400" height="501" /></p>
<p style="text-align: justify;">Unser Augenmerk lag dabei überwiegend auf dem AMPK/PGC-1alpha-Signalweg. Das liegt daran, dass die Literatur konstant von diesem Signalweg, ja, schwärmt. Alles erdenklich Gute (Langlebigkeit etc.) kommt von dort.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Wahrheit konnte sich nie zeigen, da es schlicht niemanden interessierte. So ist das in der Wissenschaft.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Hypermuskulös, wenig Körperfett und gesund durch Anabolismus?</h2>
<p style="text-align: justify;">Schon im Handbuch bespreche ich Arbeiten, die zeigen: Aktivieren wir diesen anabolen Signalweg konstant, dann werden die Tiere wider Erwarten nicht krank. Ganz im Gegenteil. Bei denen wächst der Muskel unerhört. Doch: Was passiert als Folge?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein gutes Beispiel dafür sind transgene Mäuse<span id='easy-footnote-1-5689' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/mtor-anabolismus/#easy-footnote-bottom-1-5689' title='Yasuhiro Izumiya et al. &amp;#8222;Fast/Glycolytic Muscle Fiber Growth Reduces Fat Mass and Improves Metabolic Parameters in Obese Mice&amp;#8220; In &lt;span class=&quot;cit&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/eutils/elink.fcgi?dbfrom=pubmed&amp;amp;retmode=ref&amp;amp;cmd=prlinks&amp;amp;id=18249175&quot;&gt;Cell Metab. 2008 Feb; 7(2): 159–172.&lt;/a&gt; DOI&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;doi&quot;&gt;: 10.1016/j.cmet.2007.11.003&lt;/span&gt;.'><sup>1</sup></a></span> Bei denen aktivieren Wissenschaftlicher schlicht künstlich dieses, eben (und im Buch) besprochene, Akt. Akt, ein Protein, wiederum aktiviert mTOR &#8211; der zentrale Schalter für Anabolismus. In der Sprache der Zelle: Protein-Synthese. Doch wie sehen die globalen, sprich systemischen Effekte aus?</p>
<p style="text-align: justify;">Um das herauszufinden, mästeten die Forscher diese Mäuschen und aktivierten zeitgleich dieses Akt-Gen. (Logischerweise gab es auch eine normalgefütterte Kontrollgruppe und eine normalgefütterte Akt-Gruppe.) Die Resultate waren beeindruckend:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Nach einigen Wochen erreicht die Akt-induzierte Muskel-Hypertrophie ein Plateau (Stichwort <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/muskelaufbau-doppelt-so-gut/">Myostatin</a>)</li>
<li>Bis dahin hatten die Mäuschen schon einen 100 % größeren Muskelquerschnitt und 50 % mehr Kraft</li>
<li>Akt vergrößerte ausschließlich die großen Typ-II-Fasern</li>
<li>Die Mäuschen hatten gegenüber der Mast-Kontrollgruppe fast 50 % weniger Körperfett, keine Blutzuckererhöhung, normale Insulin-Werte, niedrige Leptin-Werte und erhöhte Glukagon-Werte</li>
<li>Während die Mast-Mäuschen schon typische Erscheinungen wie Fettleibigkeit, Fettleber und Insulinresistenz zeigten, wiesen die Akt-Mäuschen eine völlig normale Glukose-Toleranz auf und überhaupt keine Fettleber</li>
<li>Der Muskel fischte bis zu doppelt so viel Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut</li>
<li>Trotz der Tatsache, dass die Muskel-Mäuschen sich 40 % weniger bewegten, hatten sie einen höheren Energieumsatz</li>
<li>All die eben genannten Effekte konnten geblockt werden durch einen mTOR-Inhibitor</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Klingt beeindruckend? Ist beeindruckend.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Trotz viel weniger muskulärer Fettverbrennung, sehr viel weniger Körperfett?</h3>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt wurden 3500 Gene im Muskel entweder an- oder abgeschaltet.</p>
<figure id="attachment_5699" aria-describedby="caption-attachment-5699" style="width: 196px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class=" wp-image-5699" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/12/dicke-maus.jpg" alt="akt und gemäßtete mäuse" width="196" height="130" /><figcaption id="caption-attachment-5699" class="wp-caption-text">War wohl in der Kontrollgruppe?!</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommt der Punkt: Akt-Transgene-Muskeln schalteten Gene ab, die am Fettstoffwechsel beteiligt sind &#8211; wie: PGC-1alpha (75 % weniger) und Co. Gleichzeitig wurden Gene hochreguliert, die am Glukose-Stoffwechsel partizipieren. <strong>Der Muskel switchte weg von der Fettverbrennung, hin zum Glukose-Stoffwechsel. </strong>Interessant dabei ist, dass in der Leber genau das Gegenteil passierte. Dort fanden die Wissenschaftler aktive Gene, die für gesteigerte Fettsäureoxidation sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier also wird ein Dogma auf den Kopf gestellt. Der Muskel muss kein Fett verbrennen können und kann trotzdem systemisch dafür sorgen, dass die Tierchen völlig gesund bleiben und hypermuskulös.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was hättest du gerne? Völlig egal, solange du Sport treibst!</h3>
<p style="text-align: justify;">Ganz offensichtlich müssen wir langsam aber sicher anerkennen, dass es völlig wurschd ist, in welche Richtung (Ausdauer vs. Kraftsport) wir unseren Muskel entwickeln &#8211; solange wir ihn entwickeln, wird er uns vor den vielen bösen Gefahren in unserer heutigen Welt schützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist, dass es zur einen Seite des Extrems wohl das passende Pendant auf der anderen Seite gibt. So wissen wir neuerdings, dass das Fettgewebe nicht nur metabolisch aktiv wird durch Myokine, die vom AMPK/PGC-1alpha-Signalweg ausgehen (Irisin), sondern auch durch Myokine, die vom Akt/mTOR-Signalweg ausgehen (FGF21).</p>
<p style="text-align: justify;">Mir gefällt ein großer, kräftiger Muskel, der mir konstant Glukose aus dem Blut fischt und sehr anabol ist. Das könnte Stoff für ein neues Handbuch werden :-) Mal sehen!</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich nun wirklich interessiert: Wie sehen die Langzeiteffekte aus, wenn man das Leben dieser hypermuskulösen Tierchen studiert? Werden die auch alt? Und wenn ja: wie? Spannend, spannend!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Literatur</h3><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/mtor-anabolismus/">MTOR und AKT: Gesund durch Anabolismus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Insulin selbst gemacht: Zink</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/magnesium/insulin-selbst-gemacht-zink/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 13:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Anabolismus]]></category>
		<category><![CDATA[Blutzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Resistenz]]></category>
		<category><![CDATA[PI3K/Akt/mTOR]]></category>
		<category><![CDATA[Zink]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jaja&#8230; Ich empfehle neben Magnesium auch Zink. Es gibt eben ein paar Mikronährstoffe, die jeder in seinem Blut haben sollte. Magnesium und Zink sind auch die beiden, die starke Schwankungen zeigen: Schnupfen? Zink weg. Stress? [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/insulin-selbst-gemacht-zink/">Insulin selbst gemacht: Zink</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja&#8230;</p>
<p>Ich empfehle neben Magnesium auch Zink. Es gibt eben ein paar Mikronährstoffe, die jeder in seinem Blut haben sollte.</p>
<p>Magnesium und Zink sind auch die beiden, die starke Schwankungen zeigen:</p>
<p>Schnupfen? Zink weg.</p>
<p>Stress? Magnesium weg.</p>
<p>Wenn gleich Zink &#8211; aus mir unerklärlichen Gründen &#8211; deutlich schneller aus dem Blut verschwindet, als Magnesium.</p>
<p>Das Blut ist ja tatsächlich nur ein Marker, ein Hinweis, wie das mit dem Zink in deinem Körper aussieht. Die Wahrheit ist wohl, dass du Zink-Speicher hast, die den Zink-Wert im Blut kompensieren &#8211; sonst wären wir alle längst tot.</p>
<p>Ich hatte das bereits einmal erklärt anhand des Gesamteiweißes: Wenn das Schwimmbecken voll ist, dann macht&#8217;s auch nichts, wenn mal 5L flöten gehen. Die merkt man dann nicht.</p>
<p>Aber&#8230; wer von euch Athleten (Blutwerte bekomme ich ja regelmäßig) hat denn überhaupt mal Zink genommen und den Körper damit abgefüllt?</p>
<p><strong>Egal: Was kann Zink für dich eigentlich so tun? </strong></p>
<p>Ich hatte mal gesagt, irgendwo hier auf dem Blog, dass Zink unbedingt notwendig ist für die Protein-Synthese (übrigens genau wie Magnesium). Dann hatte ich gesagt, dass Zink unbedingt notwendig ist, wenn man keinen Krebs möchte. Und heute sage ich, dass</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zink die Funktion des Insulins mimt (nachahmt)</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das ist gut, denn dann wird deine Zelle anabol (PI3K/Akt-Signalweg), ohne, dass du Insulin (wovor du Angst hast) im Blut hast.</p>
<p style="text-align: left;">Ist das nicht eine gute Nachricht? Zink ist der ver-mineralte Anabolismus.</p>
<p style="text-align: left;">Na also&#8230; wenn das keine gute Nachricht ist. Dann gibt es ja vielleicht einen Ausweg bzgl. deiner hohen Blutzucker-Werte? Oder der Tatsache, dass kein Bizeps bei dir wachsen will.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Referenzen</strong></p>
<p>Vardatsikos, George, Nihar R Pandey, and Ashok K Srivastava. &#8222;Insulino-mimetic and anti-diabetic effects of zinc.&#8220; <i>Journal of inorganic biochemistry</i> 120 (2013): 8-17.</p>
<p style="text-align: left;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/insulin-selbst-gemacht-zink/">Insulin selbst gemacht: Zink</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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