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	<title>Protein - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 May 2021 07:50:20 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Protein - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Machen manche Eiweiß-Quellen dicker als andere?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 11:26:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fettabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt da eine überaus interessante Studie. Mit einem Maus-Stamm, der relativ anfällig für metabolische Entgleisungen ist. Das ist gut, das sind wir ja auch :-) Einige findige Wissenschaftler haben sich gefragt, ob unterschiedliche Eiweiß-Quellen unterschiedlich wirken. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt da eine überaus interessante Studie. Mit einem Maus-Stamm, der relativ anfällig für metabolische Entgleisungen ist. Das ist gut, das sind wir ja auch :-)</p>
<p>Einige findige Wissenschaftler haben sich gefragt, ob unterschiedliche Eiweiß-Quellen unterschiedlich wirken. Denn mittlerweile hat sich durchgesetzt, dass Protein ein guter Nährstoff fürs Abnehmen ist. Doch &#8230; gibt es da vielleicht Unterschiede?</p>
<p>Gedacht, getan.</p>
<p>Die Wissenschaftler mästeten ihre Mäuschen hierbei und fütterten unterschiedliche Eiweiß-Quellen: Casein (Milchprotein), Soja, Fisch, Rind, Hühnchen und Schwein.</p>
<p>Die Soja-Gruppe sei ein &#8222;bisschen fetter&#8220; geworden. Die Fisch- und Rind-Gruppe war jeweils so fett wie die Kontroll-Mast-Gruppe. Richtig fett allerdings wurden die Mäuse, die Hühnchen und Schwein als Eiweiß-Quelle bekamen.</p>
<p>Es gebe, so ein Wissenschaftler der Gruppe, unglaubliche Unterschiede zwischen den Gruppen.</p>
<p>Für die größte Überraschung sorgte die Casein-Gruppe. Die nämlich war so schlank wie die Kontroll-Gruppe, die normal aß. Trotz der Mast.</p>
<p>Die Wissenschaftler gaben sich noch nicht zufrieden und fütterten den fetten Mäuschen das Standard-Futter plus entweder Casein oder Schwein. Dies sollte die Fettleibigkeit rückgängig machen. Passierte auch: beim Casein. Nicht aber beim Schwein.</p>
<p>&#8222;Wir wissen nicht, warum die Tiere, die Schwein oder Hühnchen bekamen, so extrem fett wurden. Wir haben nicht einmal eine Hypothese.&#8220; Aber Casein, so die Autoren, sei sehr speziell was seine Wirkung angehe.</p>
<p>Ob das auch bei uns Menschen so ist? Die Forscher wissen es nicht. Es gebe allerdings Hinweise darauf, dass Milchprodukte vor Fettleibigkeit schützen.</p>
<p>Und dann kommt die glorreiche Erkenntnis:</p>
<blockquote><p>Grundsätzlich ist das faszinierend. Es zeigt sich, dass nicht nur bestimmte Nährstoffe einen Einfluss auf die Fettmasse haben, sondern Nahrungsmittel an sich.&#8220;</p></blockquote>
<p>Na, so was aber auch.</p>
<p>Jeder edubily-Leser wird hier grinsen und ein bisschen stolz auf sich sein, weil er das schon seit Monaten oder Jahren weiß. Denn nicht nur einmal haben wir hier geschrieben, dass Lebensmittel mehr sind als die addierte Wirkung von (Mikro-)Nährstoffen.</p>
<p>Im Stoffwechsel-Buch gibt es die zwei Beobachtungen direkt serviert:</p>
<ul>
<li>Milchprodukte sind &#8212; was Körpergewicht angeht &#8212; anders. Das wissen wir seit 20 Jahren, <a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/braunes-fett-anregen/">Zemel</a> sei Dank.</li>
<li>Es gibt Tierstämme, die sind resistent gegen induzierte Fettleibigkeit &#8212; trotz gleicher Kalorienzufuhr.</li>
</ul>
<p>Wie oft muss noch gezeigt werden, dass bei gleicher Kalorienzahl völlig andere Resultate entstehen können? In Tiermodellen längst bekannt, hundertfach reproduziert. Wir Menschen hingegen glauben noch in 10 Jahren, dass 2000 Kalorien eben 2000 Kalorien sind. Ganze Ernährungskonzepte basieren auf solchen Annahmen. Weight Watchers, &#8222;If It Fits Your Macros&#8220; und wie sie alle heißen.</p>
<p>Ernährung ist eben mehr als Kalorienbedarf mit Kalorien und Mikronährstoffen füllen.</p>
<p><strong>Referenzen: </strong></p>
<p><a href="http://sciencenordic.com/milk-proteins-have-slimming-effect">http://sciencenordic.com/milk-proteins-have-slimming-effect</a></p>
<p>Liisberg, Ulrike; Myrmel, Lene Secher; Fjære, Even u. a. (2016): „The protein source determines the potential of high protein diets to attenuate obesity development in C57BL/6J mice“. In: <i>Adipocyte</i>. 5 (2), S. 196-211, DOI: 10.1080/21623945.2015.1122855.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/eiweiss-quellen-dicker/">Machen manche Eiweiß-Quellen dicker als andere?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Zwei Studien, die die Ernährungs-Welt bewegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 17:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fette]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Okay, okay. Du hast ja recht. Die Überschrift ist &#8211; wie wie so oft &#8211; übertrieben. Was stimmt, ist, dass ich zwei nette Studien im Gepäck habe, die ich hier gerne kurz besprechen will. Wer den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Okay, okay. Du hast ja recht. Die Überschrift ist &#8211; wie wie so oft &#8211; übertrieben. Was stimmt, ist, dass ich zwei nette Studien im Gepäck habe, die ich hier gerne kurz besprechen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Energie-Stoffwechsel ein bisschen verstanden hat, auch das kennt, was Drumherum wichtig ist (also: Welche Fettsäuren gibt es und wie wirken die? Wieso kann mein Nachbar Kohlenhydrate essen und ich nicht? Gibt es bessere und schlechtere Kohlenhydrate? Und so weiter), der versteht schneller, warum Studien-Ergebnisse zeigen, was sie zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das, was ich im Folgenden beschreibe, bzw. das, was Studien gerade wieder einmal beschreiben, steht auch so in etwa im neuen <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/stoffwechsel-beschleunigen-in-fuenf-sekunden-geht-das/">Stoffwechsel-Handbuch</a>. Noch einmal ein Grund, ein bisschen dafür zu werben. Ich glaube, es lohnt sich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Warum Soja-Öl besonders krank macht</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf der Facebook-Seite des Lebensmittelchemikers <a href="https://www.facebook.com/Udo-Pollmer-102874836452255/?fref=ts" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Udo Pollmer</a> können wir lesen:</p>
<blockquote>
<div id="js_1t" class="_5pbx userContent" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p style="text-align: justify;">Die höchst unterschiedliche Gewichtsentwicklung zeigt, dass die berühmten &#8222;Kalorien&#8220; ziemlich überschätzt werden. Doch wer ist dann der Dickmacher? Als Ursache kommen da eigentlich nur die Hormone, die Phytoöstrogene der Sojabohne infrage.</p>
</div>
</blockquote>
<div id="js_1t" class="_5pbx userContent" style="text-align: justify;" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p class="_5wpt">Und das ausgerechnet von Pollmer, der immer wieder gerne suggeriert, dass es piep egal ist, was wir in den Schlund kippen. Dick und krank macht sowieso alles gleich &#8230; oder auch nicht. Herr Pollmer möchte sogleich auch den Schuldigen ausmachen, nämlich die Phytoöstrogene aus der Sojabohne.</p>
</div>
<p class="_5wpt" style="text-align: justify;">Doch um was geht es da eigentlich?</p>
<p class="_5wpt" style="text-align: justify;">Einfach:</p>
<div class="_5wpt">
<blockquote><p>Die Physiologen verglichen die Wirkung von Sojaöl mit gehärtetem Kokosfett und beide Öle nochmals zusammen mit viel Fruktose.</p></blockquote>
</div>
<p class="_5wpt" style="text-align: justify;">Natürlich mit Blick auf die Entwicklung der Tier-Gesundheit.</p>
<div class="_5wpt">
<blockquote><p>Das Ergebnis stellt so ziemlich alles auf den Kopf, was unsere Experten bisher zu wissen glaubten. Ich zitiere die Forscher: <strong>&#8222;Zusammengefasst legen unsere Resultate nahe, dass eine Ernährung mit viel Sojaöl abträglicher für die metabolische Gesundheit von Mäusen ist als eine Kost mit viel Fruktose oder viel Kokosfett.&#8220;</strong></p></blockquote>
</div>
<p style="text-align: justify;">Pollmer schlussfolgert:</p>
<blockquote><p>Besorgniserregend sind die gesundheitlichen Folgen für den Zuckerstoffwechsel der Mäuse. Um es kurz zu machen, hier das wörtliche Ergebnis: <strong>&#8222;Sojaöl verursacht Diabetes, Glucoseintoleranz und Insulinresistenz.&#8220; Wurde jedoch statt Sojaöl Kokosfett mit viel gesättigten Fettsäuren verfüttert, blieb der Effekt aus. Auch eine Mischung aus Kokosfett mit reichlich Fructose hatte keine nachteiligen Wirkungen.</strong></p>
<p>Mit dem Sojaöl haben wir offenbar gleich drei fette Brummer mit einer Klappe erwischt: Übergewicht, Fettleber und Diabetes. Bingo. Solche Befunde hätten ein großes Echo verdient, noch dazu ist die Studie für jedermann frei zugänglich – aber in Deutschland herrscht nur beredtes Schweigen. Wovor hat man denn so Angst? Wenn es darum geht, die Community mit lausigen Ernährungs-Theorien verrückt zu machen, sind die Experten ja auch nicht gerade zimperlich. Mahlzeit!</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also: Soja-Öl-Fütterung ist schlimmer als Fruktose-Fütterung &#8211; zumindest mit Blick auf die metabolische Gesundheit des Tieres.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch einmal zum Erinnern: Normalerweise will man Tiere mit viel (gesättigtem) Fett und Kohlenhydraten, meist Zucker (also Haushaltszucker, Saccharose, der zur Hälfte aus Fruktose besteht) richtig mästen. Die Forscher zeigten hier aber, dass gesättigtes Fett aus Kokos eben nicht so krank und dick macht wie das Soja-Öl, das mit vielen &#8211; nach der Theorie von gewissen Forschern &#8211; ach so tollen und wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren daher kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder einmal hat die menschliche Logik zugeschlagen: Wenn mehrfach ungesättigte Fettsäuren irgendwie wichtig sind im Körper, dann ernähren wir uns am besten nur noch davon. Soja-Öl ist hier die Lösung, da es zu fast 60 % aus mehrfach ungesättigten, sogenannten essentiellen Fettsäuren besteht. Natürlich in erster Linie die Omega-6-Fettsäuren Linolsäure. Für mich ist es ein Rätsel, warum Pollmer ausgerechnet die &#8222;bösen&#8220; Phytoöstrogene als Bösewicht ausmacht, wo doch klar ist, dass Omega-6-Fettsäuren in diesen Mengen wirklich krank machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr noch stört mich, dass Kokosfett ja nun wahrlich kein klassisches Krankmach-Fett ist. Würde man darüber eine Sekunde nachdenken, müsste man auch nicht so überrascht tun. Denn Kokosfett besteht immer noch bis zu 70 % aus mittelkettigen Fettsäuren. Die wiederum werden komplett anders metabolisiert als langkettige, gesättigte Fettsäuren.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterm Strich bleibt: Wer über den (Energie-)Stoffwechsel etc. Bescheid weiß, der braucht solche Studien nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/ernaehrung-dick-und-krank-durch-sojaoel.993.de.html?dram%3Aarticle_id=364132" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Link zur Quelle</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Wenn Protein-Restriktion gesund macht</h2>
<p>Tja. Auch das soll es geben. Nahrungsprotein einschränken und Diabetes loswerden. Du erinnerst dich vielleicht. Auch das hatten wir im Stoffwechsel-Handbuch angeschnitten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben herausgefunden, dass eine proteinarme Diät bei Mäusen die Fett- und Kohlehydrat-Verbrennung und damit den Energieverbrauch steigert. Nach Umstellung auf proteinreduzierte Diät bildeten sich sogar Insulinresistenzen zurück – unabhängig vom Körpergewicht und der Gesamtenergiezufuhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei jungen Freiwilligen senkte eine kurzzeitige proteinarme Ernährung den Insulin- und Blutzuckerspiegel, meldet das DKFZ.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher setzten Mäuse auf proteinarme Diät (fünf Prozent der Gesamtkalorien im Vergleich zu 20 Prozent im normalen Mäusefutter). Obwohl die Tiere insgesamt etwas mehr fraßen, nahmen sie langsamer an Gewicht zu als normal gefütterte Artgenossen (<a href="http://www.jci.org/articles/view/85946" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">J Clin Invest, online 22. August</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher ermittelten, dass die Tiere unter proteinarmer Diät ihr Futter um 40 Prozent weniger effizient verwerteten. Sie verbrannten mehr Fett und Kohlehydrate und hatten daher einen gesteigerten Energieverbrauch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die im Blut messbaren Stoffwechselwerte verbesserten sich erheblich: Die Tiere hatten niedrigere Insulin-, Cholesterin- und Blutfettspiegel.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Setzten die Wissenschaftler fettleibige Mäuse auf proteinarme Diät, so änderte dies nichts an deren Körpergewicht – dennoch verbesserten sich ihre Blutzucker-Werte. Sogar zuvor bestehende Insulinresistenzen bildeten sich zurück. <i>(eb/mmr)</i></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/917760/insulin-resistenzen-proteinarme-diaet-verbrennt-zucker.html?cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20160824-_-Diabetes+mellitus" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Link zur Quelle</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aha. Weniger (Nahrungs-)Protein ist also ein probates Mittel, um gesund zu werden. Und, das dürfen wir nicht vergessen, sich (psychisch) krank zu fühlen. Schade, dass Nager nicht mit uns sprechen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber im Ernst: Wieso nicht ausprobieren, wenn bisher keine Erfolge eingetreten sind? Ich glaube, dass die vegane Ernährung (ob bewusst oder unbewusst) hier ansetzt und viele Veganer deshalb stoffwechselgesund werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Würde ich mich zum ersten Mal mit der Materie befassen, käme mir sowas natürlich nicht in den Sinn. Ich würde erst einmal all die anderen Vorschläge umsetzen und eine Extra-Portion Protein obendrauf packen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wieder einmal zeigt sich, dass auch unorthodoxe Wege ziemlich mächtig sein können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>PS: Hintergründe zu diesem Low-Protein-Phänomen findest du auch in unserem neuen Stoffwechsel-Handbuch.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/fette/zwei-studien-die-die-ernaehrungs-welt-bewegen/">Zwei Studien, die die Ernährungs-Welt bewegen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Tipp 2: Fokussiere Protein</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/protein/tipp-2-fokussiere-protein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2014 09:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir gelernt haben, dass wir nicht konstant essen müssen, auch nicht Protein, sollte man eine Sache jedoch betonen: Wann immer du isst solltest du dich auf Protein fokussieren!  Logischerweise sollten die Proteinmengen dann invers [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/tipp-2-fokussiere-protein/">Tipp 2: Fokussiere Protein</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir gelernt haben, dass wir nicht konstant essen müssen, auch nicht Protein, sollte man eine Sache jedoch betonen:</p>
<p><strong>Wann immer du isst solltest du dich auf Protein fokussieren! </strong></p>
<p>Logischerweise sollten die Proteinmengen dann invers zur Mahlzeitenfrequenz zunehmen: Je weniger Mahlzeiten du isst, um so mehr Protein solltest du in den jeweiligen Mahlzeiten zu dir nehmen.</p>
<p>Ich rede deshalb nicht so oft über Protein, weil das mittlerweile Grundwissen ist und ich davon ausgehe, dass eh jeder Bescheid weißt.</p>
<p>Aber trotzdem:</p>
<ul>
<li>Alle Tiere die high protein essen, essen deutlich weniger Kalorien &#8211; umgekehrt: Zu wenig Nahrungsprotein wird mit Kalorien in Form von Kohlenhydraten und Fett (über-)kompensiert.</li>
<li>Proteine bestehen aus Aminosäuren: Der Körper synthetisiert daraus die wichtigsten Substanzen, wenn es um die Zustände &#8222;Wach&#8220;, &#8222;Gut-gelaunt&#8220; und &#8222;Dünn&#8220; geht: Noradrenalin und Adrenalin. Mit einer high protein Ernährung können wir uns programmieren zu einem &#8222;lean phenotype&#8220;, einem dünnen Phänotyp.</li>
<li>Aminosäuren stimulieren den Aufbau und die Funktion des Immunsystems, was maßgeblich dazu beiträgt, die Entzündungsreaktionen im Körper zu regulieren. Entzündungen fördern direkt die Entwicklung einer Insulinresistenz!</li>
<li>Aus Aminosäuren entstehen alle, für den Energiestoffwechsel so wichtigen Substanzen: Derivate im Citrat-Zyklus, L-Carnitin, Kreatin etc.</li>
<li>Schweine, die &#8222;high protein&#8220; essen müssen, haben deutlich weniger Körperfett, mehr Magermasse und bessere Blut-Lipide, kurz: Eine bessere metabolische Gesundheit.</li>
<li>Protein stimuliert die Thermogenese und ist &#8211; bezogen auf seinen Energiegehalt &#8211; der Makronährstoff, der am meisten Energie &#8222;verbraucht&#8220; &#8211; 25-30% der gegessenen Kalorien werden direkt wieder &#8222;hergeschenkt&#8220;.</li>
</ul>
<p>Die Liste ist wahrscheinlich endlos, aber die Sache wird klar: Kein anderer Makronährstoff &#8222;gibt&#8220; uns so viel wie Protein, es ist biochemisch fast unmöglich daraus Fett zu synthetisieren und gleichzeitig gibt es uns die Rohstoffe, um unseren Körper effektiv zu modulieren.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/tipp-2-fokussiere-protein/">Tipp 2: Fokussiere Protein</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Protein macht dick!</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/protein/protein-macht-dick/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/protein/protein-macht-dick/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 09:23:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann immer ich mit &#8222;Unerfahrenen&#8220; rede, kommt entweder eine Aussage (!) oder eine Frage (?), die den Inhalt der Überschrift wiedergibt. Irgendwie hat sich da etwas in den Köpfen festgesetzt, was ich nach Lesen von [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/protein-macht-dick/">Protein macht dick!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wann immer ich mit &#8222;Unerfahrenen&#8220; rede, kommt entweder eine Aussage (!) oder eine Frage (?), die den Inhalt der Überschrift wiedergibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwie hat sich da etwas in den Köpfen festgesetzt, was ich nach Lesen von unzähligen Arbeiten, persönlicher Erfahrung und biochemischem Wissen, nicht nachvollziehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Proteinstoffwechsel kann zwar &#8211; rein theoretisch &#8211; aus 200g Eiweiß, 100g Kohlenhydrate synthetisieren, aber das Zeitalter der &#8222;reinen&#8220; Kalorienrechnung haben wir doch mittlerweile verlassen?!</p>
<p style="text-align: justify;">Eiweiß stimuliert in expliziter Art und Weise den Fettstoffwechsel. Immer wenn <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet/">Aminosäuren im Blut sind,</a> signalisiert das unserem Körper: Du sollst Fettsäuren als Energielieferant verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies äußert sich zum Einen an der hormonellen Veränderung (Glukagon, Wachstumshormon), zum Anderen aber auch am Grad der Sättigung: Alle Tiere, die ein Zuwenig an Eiweiß erhalten, kompensieren das mit Kohlenhydrat &#8211; bzw. Fettkonsum. Umgekehrt wissen wir längst, dass ein Mehr an Protein, das Essverhalten zugunsten einer reduzierten Kalorienzahl verändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus folgt a) Tiere, die zu wenig Eiweiß erhalten (z.B. Affen), gewinnen Körperfett (aufgrund der Kompensation durch andere Makronährstoffe) und b) Tiere, die sehr viel Eiweiß erhalten, verlieren i.d.R. an Körperfett.</p>
<p style="text-align: justify;">Neuerdings wissen wir auch (edubily.tumblr.com), dass Protein die Genexpression im Fettgewebe verändert zugunsten einer niedrigeren Fettmasse.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin gibt es bei Eiweiß einen thermogenen Effekt, der ungefähr 25-30% entspricht. Das heißt: 25-30% der gerade zugeführten Kalorien, werden direkt in die Verwertung des eingenommenen Makronährstoffes investiert. Isst man nun eine Mahlzeit, die aus reinem Eiweiß besteht, dann werden 25-30% der gerade eingenommenen Kalorien direkt &#8211; ohne etwas dafür getan zu haben &#8211; wieder verbrannt. Das wäre bei einem Proteinkonsum von 250g/Tag und einer dementsprechenden Kalorienmenge von 1000kcal, immerhin knapp 300 zusätzlich verbrannte Kalorien.</p>
<p style="text-align: justify;">Das oben beschriebene wird jetzt aktuell diskutiert in der Arbeit &#8222;<strong>The effects of consuming a high protein diet (4.4 g/kg/d) on body composition in resistance-trained individuals</strong>&#8220; (Antonio et al., 2014)</p>
<p style="text-align: justify;">Die Protein-Gruppe steigert ihre Proteineinnahme (im Vergleich zur Kontrollgruppe) um ca. 150g/Tag. Beide Gruppen nahmen bereits vor der Durchführung (pre) ca. 150g Eiweiß/Tag ein, was immer noch deutlich über dem von uns konsumierten Durchschnitt liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Spannend ist, was während der Durchführung passiert: Die HP-Gruppe doppelt ihre Protein-Einnahme, erhöht sowohl den Fett -, als auch den Kohlenhydratkonsum und steigert somit die Kalorien/Tag um fast 800 kcal.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Logik eines jeden Ernährungsberaters, hätten diese Menschen innerhalb von 8 Wochen (8 W x 7 T = 56 T x 800 kcal = 45 000 kcal) 45 000 kcal extra zugeführt, was eine Gewichtszunahme von 6,5kg bedeuten würde (1 kg Fett = 7000 kcal).</p>
<p style="text-align: justify;">Erstaunlicherweise nahm die HP (high protein) Gruppe tatsächlich zu, aber nur (im Schnitt) 1,7kg (vs. 0,9kg in der Kontroll-Gruppe).</p>
<p style="text-align: justify;">Davon war:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>1,9kg fettfreie Masse (Muskeln?)</li>
<li>&#8211; 0,2kg Fettmasse</li>
<li>&#8211; 0,6% Körperfett</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich nahm der Körperfettanteil (in %) in der Kontrollgruppe etwas mehr ab (ca. 300g), was aber keine Signifikanz erreicht und somit unter den Tisch gekehrt wird. <strong>Die HP Gruppe hat aber fast 70% mehr Zuwachs an fettfreier Masse</strong> (FFM).</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich insgesamt damit sagen will: <strong>Eiweiß macht nicht dick</strong>.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/protein/protein-macht-dick/">Protein macht dick!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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