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	Kommentare zu: Vegan Kritik: Gedanken zum Thema Veganismus	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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		<title>
		Von: treu		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1862</link>

		<dc:creator><![CDATA[treu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 07:56:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schöner und kluger Kommentar, lester. Gegen den und vor allem seinen Kern ganz sicher Chris auch nichts einzuwenden hat. Du hast völlig recht, es lohnt sich, über das mittlerweile absurde und rein kommerziell ausgerichtete Thema Ernährung nachzudenken und die Ausmaße auch zu kritisieren, aber wie sagte mit Brecht ein sehr kluger Mann so treffend: &quot;Erst kommt das Fressen, dann die Moral&quot;! Ich fürchte, gegen diese, womöglich sogar genetisch &quot;eingepflanzte&quot; und in gewisser weise natürliche Einstellung, wird der logische und eben auch moralische Aspekt keine Chance haben. Mal davon abgesehen, daß wir uns natürlich ernähren wollen und nicht mit Kosmonautennahrung aus der Tube, und Fleisch gehört wie Pflanzen eben auch dazu, wird das alles nicht mehr zurückzudrehen sein. Die Wirtschaft kann und wird das nicht regulieren, da würden ganze Branchen zusammenbrechen, und wenn die Politik einschreiten würde, die solche Dinge dann ja auch noch meist falsch und kaputtmacht, dann würde es Aufstände geben, wenn die Fleischmengen im Supermarkt über Nacht auf wenige Mengen reduziert oder die Preise stattdessenn drastisch erhöht werden usw. Das wird nicht funktionieren. Dazu kommt das Problem, daß nicht nur für die Tierhaltung sondern auch für den Obst-und Gemüseanbau immer mehr Flächen Natur umgenutzt werden. Halb Portugal und Spanien sind nicht nur mit Weinfeldern, sondern mit riesigen Gewächshallen bebaut, um nur zwei Beispiele zu nennen. Man könnte das Thema sehr weit führen und ich bin ein optimistischer Mensch, aber auch hier in diesem Bereich zeigt sihc, daß wir Menschen die Erde sehenden Auges und wissenden Geistes ruinieren und zerstören werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner und kluger Kommentar, lester. Gegen den und vor allem seinen Kern ganz sicher Chris auch nichts einzuwenden hat. Du hast völlig recht, es lohnt sich, über das mittlerweile absurde und rein kommerziell ausgerichtete Thema Ernährung nachzudenken und die Ausmaße auch zu kritisieren, aber wie sagte mit Brecht ein sehr kluger Mann so treffend: &#8222;Erst kommt das Fressen, dann die Moral&#8220;! Ich fürchte, gegen diese, womöglich sogar genetisch &#8222;eingepflanzte&#8220; und in gewisser weise natürliche Einstellung, wird der logische und eben auch moralische Aspekt keine Chance haben. Mal davon abgesehen, daß wir uns natürlich ernähren wollen und nicht mit Kosmonautennahrung aus der Tube, und Fleisch gehört wie Pflanzen eben auch dazu, wird das alles nicht mehr zurückzudrehen sein. Die Wirtschaft kann und wird das nicht regulieren, da würden ganze Branchen zusammenbrechen, und wenn die Politik einschreiten würde, die solche Dinge dann ja auch noch meist falsch und kaputtmacht, dann würde es Aufstände geben, wenn die Fleischmengen im Supermarkt über Nacht auf wenige Mengen reduziert oder die Preise stattdessenn drastisch erhöht werden usw. Das wird nicht funktionieren. Dazu kommt das Problem, daß nicht nur für die Tierhaltung sondern auch für den Obst-und Gemüseanbau immer mehr Flächen Natur umgenutzt werden. Halb Portugal und Spanien sind nicht nur mit Weinfeldern, sondern mit riesigen Gewächshallen bebaut, um nur zwei Beispiele zu nennen. Man könnte das Thema sehr weit führen und ich bin ein optimistischer Mensch, aber auch hier in diesem Bereich zeigt sihc, daß wir Menschen die Erde sehenden Auges und wissenden Geistes ruinieren und zerstören werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: lester		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1861</link>

		<dc:creator><![CDATA[lester]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 13:53:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo an alle,

Bei dem Argument &quot;vielleicht werden wir im nächsten Leben als Huhn in der Massentierhaltung geboren&quot; würde für Dich, Patrick, ein relativ kurzes Leben bedeuten, denn männliche Küken werden Sekunden später geschreddert und enden als Proteine im Magen der Fische... Die Reinkarnation in der weiblichen Variante hätte zwar ein geringfügig längeres Leben zur Folge, bei der Du Dich aber leider zum Schluss vor lauter Wachstumsbeschleunigern nicht mehr auf den Beinen halten könntest...

Warum wird immer versucht, dem Veganer eins auszuwischen? Chris, und damit meine ich eindeutig den Kontrahenten in dieser Diskussion. muss ich eine eindeutig lösungsorientiertere Diskussionskultur attestieren. Denn im Gegensatz zu den Kommentaren des Erstellers war er in keinem Moment herablassend oder geringschätzend, was die anderen Diskussionteilnehmer betrifft. Mehrfach hat er betont, dass eine Reduktion des Konsums von Fleisch ein Schritt ist. Ein erster Schritt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Veganer sind keine besseren Menschen. Manche von ihnen sehen  sich evtl. als etwas Besseres, aber unterm Strich ist es nichts als die Wahrheit, was die Tierhaltung für Konsequenzen hat. Und wenn ich hier lese, dass &quot;letztendlich egal ist, wie sich jeder Einzelne entscheidet&quot; muss ich protestieren. Denn wenn sich in absehbarer Zeit nichts ändert, werden diese &quot;NutzTiere&quot; unsere Welt zuscheißen und uns das Atmen schwer machen...

Wir können uns nicht immer wieder damit beruhigen, dass sich irgendwelche Politiker und Konzerne für unser Wohl interessieren. Sie interessieren sich für Profite und haben andere Interessen, als den Hunger zu bekämpfen. Leichter ist es, den Ärmsten ihr Land abzugaunern, ihnen die Lebensgrundlage zu rauben oderihnen teures Saatgut zu verkaufen, welches dann für Tierfutter verwendet wird. Einige von denen sagen auch, dass der Klimawandel ein Witz ist. Glaubt ihr denen das auch? 

Ja, es gibt wichtigere Probleme als den Fleischkonsum zu regulieren, aber wie das mit den Problemen so ist: Man kann ruhig anfangen, eins zu lösen, weil es ein ERSTER Schritt ist. Und der Hunger auf der Welt hat eindeutig damit zu tun! 

Wenn unser Fleischkonsum genauso maßvoll wie vor 50 Jahren wäre, hätten wir aufgrund von Populationszuwachs ähnliche Probleme, aber eindeutig weniger. Es hat ja niemand etwas gegen ein Steak in Maßen, aber wir hier im Westen haben einfach vergessen, wo das ganze Zeug herkommt und wie es entsteht. Was es kostet, ein Tier aufzuziehen und dann irgendwann zu schlachten und zu verwerten. (Speziell die Menschen in der Stadt denken doch tatsächlich, es gäbe ein &quot;Dönertier&quot;...) Es wird sogar noch subvensioniert, denn es ist ein Politikum, die Fleischpreise stabil zu halten. 
Ein ganzes Schwein bringt dem Bauern 6 Euro Gewinn am Ende der Schlachtung (Aussagen variieren etwas im Internet). Wenn das mal keine schlechte Bilanz ist. Da wird klar, dass das ganze nur funktioniert, wenn sie in Farbriken auf engstem Raum gehalten werden. Kein schönes Leben. Das Schwein auf dem Bauernhof hats da schon besser, aber am Ende des Lebens wird es ebenso geschlachtet. Unsere Beziehung zu diesen Tieren ist völlig krank. Denn wogegen Katzen und Hunde als Freunde des Menschen gelten, haben wir Rinder, Schweine, Hühner usw. als Nutztiere deklariert. Wir denken gar nicht mehr nach, was da eigentlich auf unserem Teller ist. War doch schon immer so... 

In Frage zu stellen, &quot;was schon immer so war&quot; vermisse ich etwas. Oder worum ging es in diesem Veganer-Bashing? 

In vielen westlichen Ländern ist Fettleibigkeit ein Problem. Der Fleischkonsum, das kann man nachlesen, ist identisch dazu gestiegen. Zuviel Zucker in der Ernährung ist auch ein Problem, nur gibt es bei dessen Herstellung kein gravierendes CO2-Problem. 
Ich erspare mir Vorträge zu besseren Ernährung von Veganern. Genauswenig kann ich Tabellen über den gesundheitlichen Zustand von Veganern im Vergleich zu Gemischtkostlern beisteueren. Ich kann mich nur nicht erinnern, schonmal krankhaft adipöse Veganer gesehen zu haben... Die haben wahrscheinlich alle sowieso Mangelerscheinungen &#060;- Ironie!

Im Gegensatz zu vielen Menschen bin ich diesbezüglich sehr für Aufklärung und solcherart Diskussionen. Denn wenn ich so lesen kann, ist darüber (Wie wird genau unser Fleisch hergestellt? Wie werden Tiere gehalten? Welche Auswirkungen hat dies für die CO2-Belastung? Wo wird das Soja angebaut, dass man für die Tiere braucht? Welche Mengen Futter fressen Tiere? Wieviel Ressourcen sind notwendig, um Fleisch herzustellen? Wieviel Soja fressen die ganzen Veganer eigentlich? Wo kommt das Lachgas und Methan eigentlich her? usw. usf...)  nicht viel bekannt in der Bevölkerung. 
Zweifel haben, an dem was man tut und für richtig hält, ist auch ein Schritt...

Nachhaltigkeit ist ein großes Wort, aber genau darum geht es. Um sinnvollen und maßvollen Konsum, bewusste Lebensweise, Unterstützung von regionalen Produkten und Initiativen, denen es darum geht, Ressourcen für nachfolgende Generationen zu schützen. In vielen Fällen berauben wir die Menschen ihres Lebensraums, ganz zu schweigen der vielen Tiere, deren Anzahl drastisch gesunken ist.
Dabei sollte man sich bewusst sein, nicht alles auf einmal zu lösen. Es geht sowieso nicht nach unserem Willen. Aber hier die NGOs zu vedammen, die Stimme der Armen und Unterpriveligierten, ich bitte Euch...

Warum fühlen sich eigentlich alle von der kleinen Minderheit der Veganer derart bedroht? Verleugnen aufgrund deren Existenz sogar real exitierende Umweltprobleme? 

Hier sieht man das Verhältnis landwirtschaftlich genutzter Fläche pro kg Nahrungsmittel.
https://josefmuehlbauer.files.wordpress.com/2016/09/landverbrauch-grafik_gross.jpg

Wasserverbrauch pro kg Nahrungsmittel.
http://www.dieeinsparinfos.de/fileadmin/_processed_/csm_wasserverbrauch-zur-produktion-von-nahrungsmitteln-pro-kg-bzw-liter_72ee2189bb.jpg

Ich bin mir sicher, dass alle diese Daten kennen. Trotzdem wird vorgezogen, Veganer-Bashing zu betreiben, anstattt eine Diskussion auf Basis von Fakten zu führen.

Obwohl Deutschland die Energiewende eingeläutet hat, verursacht Tierhaltung einen hohen Anteil an der Emmision von Treibhausgasen:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas#textpart-1

Man kann es eigentlich mit den Worten zusammenfassen: Tierschutz ist Klimaschutz!
https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/dudt-Sonderdrucke/dudt_Sonderdruck_Rinder_als_Klimasuender.pdf

Kleiner Gimmick: Hier kann man die Einsparung bei der der veganen Lebensweise kalkulieren. http://thevegancalculator.com/
Und wenn der dann noch das Auto stehen lässt und nicht zwanzigmal am Tag die Badewanne vollaufen lässt und sich das Gemüse, Obst usw. vom Bauern seines Vertrauens holt... - Hut ab!

schönen Gruß an alle, lester]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle,</p>
<p>Bei dem Argument &#8222;vielleicht werden wir im nächsten Leben als Huhn in der Massentierhaltung geboren&#8220; würde für Dich, Patrick, ein relativ kurzes Leben bedeuten, denn männliche Küken werden Sekunden später geschreddert und enden als Proteine im Magen der Fische&#8230; Die Reinkarnation in der weiblichen Variante hätte zwar ein geringfügig längeres Leben zur Folge, bei der Du Dich aber leider zum Schluss vor lauter Wachstumsbeschleunigern nicht mehr auf den Beinen halten könntest&#8230;</p>
<p>Warum wird immer versucht, dem Veganer eins auszuwischen? Chris, und damit meine ich eindeutig den Kontrahenten in dieser Diskussion. muss ich eine eindeutig lösungsorientiertere Diskussionskultur attestieren. Denn im Gegensatz zu den Kommentaren des Erstellers war er in keinem Moment herablassend oder geringschätzend, was die anderen Diskussionteilnehmer betrifft. Mehrfach hat er betont, dass eine Reduktion des Konsums von Fleisch ein Schritt ist. Ein erster Schritt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Veganer sind keine besseren Menschen. Manche von ihnen sehen  sich evtl. als etwas Besseres, aber unterm Strich ist es nichts als die Wahrheit, was die Tierhaltung für Konsequenzen hat. Und wenn ich hier lese, dass &#8222;letztendlich egal ist, wie sich jeder Einzelne entscheidet&#8220; muss ich protestieren. Denn wenn sich in absehbarer Zeit nichts ändert, werden diese &#8222;NutzTiere&#8220; unsere Welt zuscheißen und uns das Atmen schwer machen&#8230;</p>
<p>Wir können uns nicht immer wieder damit beruhigen, dass sich irgendwelche Politiker und Konzerne für unser Wohl interessieren. Sie interessieren sich für Profite und haben andere Interessen, als den Hunger zu bekämpfen. Leichter ist es, den Ärmsten ihr Land abzugaunern, ihnen die Lebensgrundlage zu rauben oderihnen teures Saatgut zu verkaufen, welches dann für Tierfutter verwendet wird. Einige von denen sagen auch, dass der Klimawandel ein Witz ist. Glaubt ihr denen das auch? </p>
<p>Ja, es gibt wichtigere Probleme als den Fleischkonsum zu regulieren, aber wie das mit den Problemen so ist: Man kann ruhig anfangen, eins zu lösen, weil es ein ERSTER Schritt ist. Und der Hunger auf der Welt hat eindeutig damit zu tun! </p>
<p>Wenn unser Fleischkonsum genauso maßvoll wie vor 50 Jahren wäre, hätten wir aufgrund von Populationszuwachs ähnliche Probleme, aber eindeutig weniger. Es hat ja niemand etwas gegen ein Steak in Maßen, aber wir hier im Westen haben einfach vergessen, wo das ganze Zeug herkommt und wie es entsteht. Was es kostet, ein Tier aufzuziehen und dann irgendwann zu schlachten und zu verwerten. (Speziell die Menschen in der Stadt denken doch tatsächlich, es gäbe ein &#8222;Dönertier&#8220;&#8230;) Es wird sogar noch subvensioniert, denn es ist ein Politikum, die Fleischpreise stabil zu halten.<br />
Ein ganzes Schwein bringt dem Bauern 6 Euro Gewinn am Ende der Schlachtung (Aussagen variieren etwas im Internet). Wenn das mal keine schlechte Bilanz ist. Da wird klar, dass das ganze nur funktioniert, wenn sie in Farbriken auf engstem Raum gehalten werden. Kein schönes Leben. Das Schwein auf dem Bauernhof hats da schon besser, aber am Ende des Lebens wird es ebenso geschlachtet. Unsere Beziehung zu diesen Tieren ist völlig krank. Denn wogegen Katzen und Hunde als Freunde des Menschen gelten, haben wir Rinder, Schweine, Hühner usw. als Nutztiere deklariert. Wir denken gar nicht mehr nach, was da eigentlich auf unserem Teller ist. War doch schon immer so&#8230; </p>
<p>In Frage zu stellen, &#8222;was schon immer so war&#8220; vermisse ich etwas. Oder worum ging es in diesem Veganer-Bashing? </p>
<p>In vielen westlichen Ländern ist Fettleibigkeit ein Problem. Der Fleischkonsum, das kann man nachlesen, ist identisch dazu gestiegen. Zuviel Zucker in der Ernährung ist auch ein Problem, nur gibt es bei dessen Herstellung kein gravierendes CO2-Problem.<br />
Ich erspare mir Vorträge zu besseren Ernährung von Veganern. Genauswenig kann ich Tabellen über den gesundheitlichen Zustand von Veganern im Vergleich zu Gemischtkostlern beisteueren. Ich kann mich nur nicht erinnern, schonmal krankhaft adipöse Veganer gesehen zu haben&#8230; Die haben wahrscheinlich alle sowieso Mangelerscheinungen &lt;- Ironie!</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Menschen bin ich diesbezüglich sehr für Aufklärung und solcherart Diskussionen. Denn wenn ich so lesen kann, ist darüber (Wie wird genau unser Fleisch hergestellt? Wie werden Tiere gehalten? Welche Auswirkungen hat dies für die CO2-Belastung? Wo wird das Soja angebaut, dass man für die Tiere braucht? Welche Mengen Futter fressen Tiere? Wieviel Ressourcen sind notwendig, um Fleisch herzustellen? Wieviel Soja fressen die ganzen Veganer eigentlich? Wo kommt das Lachgas und Methan eigentlich her? usw. usf&#8230;)  nicht viel bekannt in der Bevölkerung.<br />
Zweifel haben, an dem was man tut und für richtig hält, ist auch ein Schritt&#8230;</p>
<p>Nachhaltigkeit ist ein großes Wort, aber genau darum geht es. Um sinnvollen und maßvollen Konsum, bewusste Lebensweise, Unterstützung von regionalen Produkten und Initiativen, denen es darum geht, Ressourcen für nachfolgende Generationen zu schützen. In vielen Fällen berauben wir die Menschen ihres Lebensraums, ganz zu schweigen der vielen Tiere, deren Anzahl drastisch gesunken ist.<br />
Dabei sollte man sich bewusst sein, nicht alles auf einmal zu lösen. Es geht sowieso nicht nach unserem Willen. Aber hier die NGOs zu vedammen, die Stimme der Armen und Unterpriveligierten, ich bitte Euch&#8230;</p>
<p>Warum fühlen sich eigentlich alle von der kleinen Minderheit der Veganer derart bedroht? Verleugnen aufgrund deren Existenz sogar real exitierende Umweltprobleme? </p>
<p>Hier sieht man das Verhältnis landwirtschaftlich genutzter Fläche pro kg Nahrungsmittel.<br />
<a href="https://josefmuehlbauer.files.wordpress.com/2016/09/landverbrauch-grafik_gross.jpg" rel="nofollow ugc">https://josefmuehlbauer.files.wordpress.com/2016/09/landverbrauch-grafik_gross.jpg</a></p>
<p>Wasserverbrauch pro kg Nahrungsmittel.<br />
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<p>Ich bin mir sicher, dass alle diese Daten kennen. Trotzdem wird vorgezogen, Veganer-Bashing zu betreiben, anstattt eine Diskussion auf Basis von Fakten zu führen.</p>
<p>Obwohl Deutschland die Energiewende eingeläutet hat, verursacht Tierhaltung einen hohen Anteil an der Emmision von Treibhausgasen:<br />
<a href="http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas#textpart-1" rel="nofollow ugc">http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas#textpart-1</a></p>
<p>Man kann es eigentlich mit den Worten zusammenfassen: Tierschutz ist Klimaschutz!<br />
<a href="https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/dudt-Sonderdrucke/dudt_Sonderdruck_Rinder_als_Klimasuender.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/dudt-Sonderdrucke/dudt_Sonderdruck_Rinder_als_Klimasuender.pdf</a></p>
<p>Kleiner Gimmick: Hier kann man die Einsparung bei der der veganen Lebensweise kalkulieren. <a href="http://thevegancalculator.com/" rel="nofollow ugc">http://thevegancalculator.com/</a><br />
Und wenn der dann noch das Auto stehen lässt und nicht zwanzigmal am Tag die Badewanne vollaufen lässt und sich das Gemüse, Obst usw. vom Bauern seines Vertrauens holt&#8230; &#8211; Hut ab!</p>
<p>schönen Gruß an alle, lester</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Patrick		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1860</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 10:47:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1860</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1859&quot;&gt;chris&lt;/a&gt;.

&quot;Der Mensch hat schon oft genug versucht, besser oder schlauer als die Natur zu sein, weil er felsenfest an das geglaubt hat, was er sich erdacht hat. &quot;

Ich denke es hängt weniger damit zusammen dass die Natur so schlau ist, sondern schlicht daran dass der Mensch im Urzustand weniger Möglichkeiten hatte, und damit auch weniger Möglichkeiten Mist zu bauen. Zu diesem Urzustand können wir aber jetzt sowieso nicht mehr zurückkehren.
 
Die Menschheit ist gut darin, jede Idee die auf dem Papier gut aussieht in der Praxis zu versauen oder sonstigen Schabernack mit zu treiben. Das gilt aber in alle Richtungen, auch für Leute die mehr Natürlichkeit propagieren.
Mal abgesehen von Extrembeispielen wie Steinzeitkommunismus in Kambodscha, kann man mit plumber Rhetorik wie &quot;das ist der Lauf der Dinge&quot; oder &quot;das ist die natürliche Ordnung&quot; zum Beispiel Unterdrückung von Frauen, Sozialdarwinismus und auch Massentierhaltung rechtfertigen. 

Auch wenn man mir da nicht im einzelnen zustimmt, sollte man sich denke ich bewusst sein dass auch der natürliche Zustand alles andere als ideal ist. 
Moralische Grundsätze würde ich daraus jedenfalls nicht ableiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1859">chris</a>.</p>
<p>&#8222;Der Mensch hat schon oft genug versucht, besser oder schlauer als die Natur zu sein, weil er felsenfest an das geglaubt hat, was er sich erdacht hat. &#8220;</p>
<p>Ich denke es hängt weniger damit zusammen dass die Natur so schlau ist, sondern schlicht daran dass der Mensch im Urzustand weniger Möglichkeiten hatte, und damit auch weniger Möglichkeiten Mist zu bauen. Zu diesem Urzustand können wir aber jetzt sowieso nicht mehr zurückkehren.</p>
<p>Die Menschheit ist gut darin, jede Idee die auf dem Papier gut aussieht in der Praxis zu versauen oder sonstigen Schabernack mit zu treiben. Das gilt aber in alle Richtungen, auch für Leute die mehr Natürlichkeit propagieren.<br />
Mal abgesehen von Extrembeispielen wie Steinzeitkommunismus in Kambodscha, kann man mit plumber Rhetorik wie &#8222;das ist der Lauf der Dinge&#8220; oder &#8222;das ist die natürliche Ordnung&#8220; zum Beispiel Unterdrückung von Frauen, Sozialdarwinismus und auch Massentierhaltung rechtfertigen. </p>
<p>Auch wenn man mir da nicht im einzelnen zustimmt, sollte man sich denke ich bewusst sein dass auch der natürliche Zustand alles andere als ideal ist.<br />
Moralische Grundsätze würde ich daraus jedenfalls nicht ableiten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: chris		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1859</link>

		<dc:creator><![CDATA[chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 14:18:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1859</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1858&quot;&gt;Patrick&lt;/a&gt;.

Nun ja, und die Umkehrargumentation ist oft genauso schlecht. Der Mensch hat schon oft genug versucht, besser oder schlauer als die Natur zu sein, weil er felsenfest an das geglaubt hat, was er sich erdacht hat. 

Unsere Argumentation schließt übrigens nicht aus, bewusster und nachhaltiger zu leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1858">Patrick</a>.</p>
<p>Nun ja, und die Umkehrargumentation ist oft genauso schlecht. Der Mensch hat schon oft genug versucht, besser oder schlauer als die Natur zu sein, weil er felsenfest an das geglaubt hat, was er sich erdacht hat. </p>
<p>Unsere Argumentation schließt übrigens nicht aus, bewusster und nachhaltiger zu leben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Patrick		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 13:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1858</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Ist es moralisch verwerflich Tiere für die Selbsterhaltung zu töten oder das Natürlichste überhaupt?&quot;
&quot;Ist es moralisch verwerflich, wenn ein Tier ein anderes Tier frisst, oder ist das die natürlichste Sache der Welt?&quot;
&quot;Oder: Das Geld in die eigene Bildung investieren und lernen, dass es einen natürlichen Kreislauf auf dieser Welt gibt und wir, als Homo sapiens, leider, leider nicht als grasfressender Herbivor auf die Welt gekommen sind. &quot;

Oder sich auch noch in anderen Dingen bilden außer Biologie und Ernährungswissenschaft, und lernen, dass aus einem Sein kein Sollen folgt. 

Nichts für ungut, aber diese Argumentation der Art: &quot;Natur ist gut und toll und richtig und ethisch weil ährm, err, weil sie natürlich ist!&quot; hört man viel zu oft. 
Das ist ähnlich absurd, wie wenn jemand mit ansehen muss, wie seine Familie bei lebendigem Leib von Raubtieren gerissen wird, und sich dann sagt: &quot;Das hat schon alles seine Richtigkeit so. Es ist alles Teil des natürlichen Kreislaufs!&quot; lol
Aber ich weiß schon, das sowas passiert ist natürlich eher die Ausnahme. Zumindest solang man an der Spitze der Nahrungskette steht, alles halb so wild..

Was ich sagen will: Natur ist etwas, dass der Mensch stets auch versucht hat zu überwinden, und das aus gutem Grund. Es ist nichts weiter als ein mechanischer Prozess basierend auf Fressen und Gefressen werden. Kein Grund das romantisch zu verklären. 
Wenn man die Welt besser machen will, egal ob Veganer oder Omnivor, sollte man sich in erster Linie fragen, wie man das Leid in der Welt verringern kann, anstatt sich den Buschmann zum Vorbild zu nehmen, nur weil der so &quot;natürlich&quot; lebt. 

Wer weiß schon, wie die Welt und das Bewusstsein letztenendes funktioniert? Vielleicht haben z.B manche von uns Pech und werden in einem nächsten Leben als Hühner in der Massentierhaltung geboren und auf engstem Raum von ihren Artgenossen halb tot gerupft, oder als Karnickel, das irgendwo in Asien bei lebendigem Leib gehäutet wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ist es moralisch verwerflich Tiere für die Selbsterhaltung zu töten oder das Natürlichste überhaupt?&#8220;<br />
&#8222;Ist es moralisch verwerflich, wenn ein Tier ein anderes Tier frisst, oder ist das die natürlichste Sache der Welt?&#8220;<br />
&#8222;Oder: Das Geld in die eigene Bildung investieren und lernen, dass es einen natürlichen Kreislauf auf dieser Welt gibt und wir, als Homo sapiens, leider, leider nicht als grasfressender Herbivor auf die Welt gekommen sind. &#8220;</p>
<p>Oder sich auch noch in anderen Dingen bilden außer Biologie und Ernährungswissenschaft, und lernen, dass aus einem Sein kein Sollen folgt. </p>
<p>Nichts für ungut, aber diese Argumentation der Art: &#8222;Natur ist gut und toll und richtig und ethisch weil ährm, err, weil sie natürlich ist!&#8220; hört man viel zu oft.<br />
Das ist ähnlich absurd, wie wenn jemand mit ansehen muss, wie seine Familie bei lebendigem Leib von Raubtieren gerissen wird, und sich dann sagt: &#8222;Das hat schon alles seine Richtigkeit so. Es ist alles Teil des natürlichen Kreislaufs!&#8220; lol<br />
Aber ich weiß schon, das sowas passiert ist natürlich eher die Ausnahme. Zumindest solang man an der Spitze der Nahrungskette steht, alles halb so wild..</p>
<p>Was ich sagen will: Natur ist etwas, dass der Mensch stets auch versucht hat zu überwinden, und das aus gutem Grund. Es ist nichts weiter als ein mechanischer Prozess basierend auf Fressen und Gefressen werden. Kein Grund das romantisch zu verklären.<br />
Wenn man die Welt besser machen will, egal ob Veganer oder Omnivor, sollte man sich in erster Linie fragen, wie man das Leid in der Welt verringern kann, anstatt sich den Buschmann zum Vorbild zu nehmen, nur weil der so &#8222;natürlich&#8220; lebt. </p>
<p>Wer weiß schon, wie die Welt und das Bewusstsein letztenendes funktioniert? Vielleicht haben z.B manche von uns Pech und werden in einem nächsten Leben als Hühner in der Massentierhaltung geboren und auf engstem Raum von ihren Artgenossen halb tot gerupft, oder als Karnickel, das irgendwo in Asien bei lebendigem Leib gehäutet wird?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sandra Schmid		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1857</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sandra Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 15:57:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1857</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Chris! Ich habe Eure Seite heute entdeckt und mich direkt eingelesen. Super Arbeit, vielen Dank für die vielen gut aufbereiteten Informationen! 

Dabei war mir Eure Meinung zur veganen Ernährung extrem wichtig, da ich mich seit 14 Fleischfrei und 7 Jahren größtenteils vegan ernähre. Dein Artikel ist interessant und zudem sehr gut geschrieben, auch wenn ich nicht bei allem beipflichten kann, aber das muss ja auch gar nicht unbedingt sein. Viel mehr finde ich es spannend, mich mit Leuten wir Dir austauschen und dabei noch ein wenig zu lernen. 

Ich möchte zu einem Punkt direkt Stellung beziehen: 

&quot;Veganismus mag helfen — doch auf welche Kosten? Woran will man das konkret bemessen? Woher wollen Veganer wissen, dass sie eine „optimierte“ Gesundheit aufweisen im Vergleich zu einem Omnivor, der ebenfalls auf seine Gesundheit achtet?&quot;

Nun, in meinem Falle ist es tatsächlich so, dass ich einige große Blutbilder machen ließ, in der Zeit als ich noch tierische Lebensmittel gegessen habe, als Vegetarier und schließlich Veganer. Ich habe den Vergleich! Abgesehen davon, hat sich mein körperliches Wohlbefinden und meine Fitness sowie Regenerationsfähigkeit mit der rein pflanzlichen Ernährung schlagartig verbessert. 

Das kann ich wissenschaftlich bedingt durch die Bluttests beweisen, aber wichtig ist für mich vor allem, dass ich fit, gesund und mich wohl fühle. Ich muss es im Grunde niemandem beweisen, außer mir selbst. 

Dass es noch immer kaum umfangreiche Studien zu dem Thema gibt, die Hand &#038; Fuß und Jahrzehnte an Forschung gleichstehen, ist nur verständlich. Der vegane Lifestyle ist doch immer noch in den Startlöchern. Was sind schon ein paar Jahre... 

Allerdings - und dass ist mir sehr wichtig zu erwähnen - ist es sogar mir als sogenannter &quot;Veganer&quot; zu viel geworden, was man aus diesen Kreisen oft zu hören bekommt. Es bilden sich elitäre Strukturen (naja, zumindest denken die Vertreter meiner Zunft oft, sie stehen über dem Rest der Gesellschaft, der es noch nicht kapiert hat, wie schlecht der Fleischverzehr für sie ist... ), eine, wie Du so schön schreibst, Ersatzreligion. Auch ich bin Anfangs von diesem Hype gefangen gewesen.... Worauf ich hinaus will, ist, dass ich es unheimlich wichtig finde, dass man sich stetig weiterbildet, sein Weltbild stets aufs Neue hinterfragt und offen für die Meinung &#038; Erfahrung anderer ist. Dasselbe gilt aber für mich auch für die Gegenseite. Eine fleischfreie Ernährung hat viele Vorteile und auch die sind heute nicht mehr  von der Hand zu weisen.

Für mich persönlich wiegen ethische Werte schwer, in diesem Falle zB der Tierschutz, der mir immens wichtig ist. Dabei leugne ich ja gar nicht, dass Fleisch auch gesund für mich sein kann. Aber ich habe entschieden, dass ich mich nicht von einer Nahrungsmittelquelle bedienen möchte, die ein vegetatives Nervensystem hat (naja, Insekten kämen für mich auch nicht in Frage).... Dafür gibt es viele Gründe, das würde jetzt den Rahmen sprengen und ich glaube, das wollt ihr auch nicht wieder hören ;-) 

Dennoch muss das jeder Mensch für sich selbst entscheiden und ich wünsche mir ein MITEINANDER anstatt das ständige GEGENEINANDER. 

Ich bin gegen jegliches Vegan-Bashing (ich kenne zB Familien, die ihre Kinder mit Erfolg rein pflanzlich ernähren!....) 
aber auch absolut gegen das Bashing von Fleischessern (ich kann zB auch nicht verstehen, dass mancher Mensch das Tierwohl über das Menschenwohl stellt...) 

TOLERANZ und AKZEPTANZ sind wichtig. Eine nüchterne Auseinandersetzung ist mir als emotionaler Mensch zwar auch nicht immer möglich, aber ich denke, wichtig :-)  

Es war mir ein dringendes Bedürfnis, mich an dieser Stelle kurz zu äußern. Naja, aus kurz wurde etwas länger... 

Weiter so und ich werde mich fortan auf Eurer Seite fortbilden. Vielen Dank!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Chris! Ich habe Eure Seite heute entdeckt und mich direkt eingelesen. Super Arbeit, vielen Dank für die vielen gut aufbereiteten Informationen! </p>
<p>Dabei war mir Eure Meinung zur veganen Ernährung extrem wichtig, da ich mich seit 14 Fleischfrei und 7 Jahren größtenteils vegan ernähre. Dein Artikel ist interessant und zudem sehr gut geschrieben, auch wenn ich nicht bei allem beipflichten kann, aber das muss ja auch gar nicht unbedingt sein. Viel mehr finde ich es spannend, mich mit Leuten wir Dir austauschen und dabei noch ein wenig zu lernen. </p>
<p>Ich möchte zu einem Punkt direkt Stellung beziehen: </p>
<p>&#8222;Veganismus mag helfen — doch auf welche Kosten? Woran will man das konkret bemessen? Woher wollen Veganer wissen, dass sie eine „optimierte“ Gesundheit aufweisen im Vergleich zu einem Omnivor, der ebenfalls auf seine Gesundheit achtet?&#8220;</p>
<p>Nun, in meinem Falle ist es tatsächlich so, dass ich einige große Blutbilder machen ließ, in der Zeit als ich noch tierische Lebensmittel gegessen habe, als Vegetarier und schließlich Veganer. Ich habe den Vergleich! Abgesehen davon, hat sich mein körperliches Wohlbefinden und meine Fitness sowie Regenerationsfähigkeit mit der rein pflanzlichen Ernährung schlagartig verbessert. </p>
<p>Das kann ich wissenschaftlich bedingt durch die Bluttests beweisen, aber wichtig ist für mich vor allem, dass ich fit, gesund und mich wohl fühle. Ich muss es im Grunde niemandem beweisen, außer mir selbst. </p>
<p>Dass es noch immer kaum umfangreiche Studien zu dem Thema gibt, die Hand &amp; Fuß und Jahrzehnte an Forschung gleichstehen, ist nur verständlich. Der vegane Lifestyle ist doch immer noch in den Startlöchern. Was sind schon ein paar Jahre&#8230; </p>
<p>Allerdings &#8211; und dass ist mir sehr wichtig zu erwähnen &#8211; ist es sogar mir als sogenannter &#8222;Veganer&#8220; zu viel geworden, was man aus diesen Kreisen oft zu hören bekommt. Es bilden sich elitäre Strukturen (naja, zumindest denken die Vertreter meiner Zunft oft, sie stehen über dem Rest der Gesellschaft, der es noch nicht kapiert hat, wie schlecht der Fleischverzehr für sie ist&#8230; ), eine, wie Du so schön schreibst, Ersatzreligion. Auch ich bin Anfangs von diesem Hype gefangen gewesen&#8230;. Worauf ich hinaus will, ist, dass ich es unheimlich wichtig finde, dass man sich stetig weiterbildet, sein Weltbild stets aufs Neue hinterfragt und offen für die Meinung &amp; Erfahrung anderer ist. Dasselbe gilt aber für mich auch für die Gegenseite. Eine fleischfreie Ernährung hat viele Vorteile und auch die sind heute nicht mehr  von der Hand zu weisen.</p>
<p>Für mich persönlich wiegen ethische Werte schwer, in diesem Falle zB der Tierschutz, der mir immens wichtig ist. Dabei leugne ich ja gar nicht, dass Fleisch auch gesund für mich sein kann. Aber ich habe entschieden, dass ich mich nicht von einer Nahrungsmittelquelle bedienen möchte, die ein vegetatives Nervensystem hat (naja, Insekten kämen für mich auch nicht in Frage)&#8230;. Dafür gibt es viele Gründe, das würde jetzt den Rahmen sprengen und ich glaube, das wollt ihr auch nicht wieder hören ;-) </p>
<p>Dennoch muss das jeder Mensch für sich selbst entscheiden und ich wünsche mir ein MITEINANDER anstatt das ständige GEGENEINANDER. </p>
<p>Ich bin gegen jegliches Vegan-Bashing (ich kenne zB Familien, die ihre Kinder mit Erfolg rein pflanzlich ernähren!&#8230;.)<br />
aber auch absolut gegen das Bashing von Fleischessern (ich kann zB auch nicht verstehen, dass mancher Mensch das Tierwohl über das Menschenwohl stellt&#8230;) </p>
<p>TOLERANZ und AKZEPTANZ sind wichtig. Eine nüchterne Auseinandersetzung ist mir als emotionaler Mensch zwar auch nicht immer möglich, aber ich denke, wichtig :-)  </p>
<p>Es war mir ein dringendes Bedürfnis, mich an dieser Stelle kurz zu äußern. Naja, aus kurz wurde etwas länger&#8230; </p>
<p>Weiter so und ich werde mich fortan auf Eurer Seite fortbilden. Vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nikolai Weidner		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1856</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Weidner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 21:05:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1856</guid>

					<description><![CDATA[Cooler Artikel, weiter so. Gerade die ehrliche Auseinandersetzung mit den verschiedensten Ansichten bringt uns alle nach vorne.
Ich finde es schön, dass sowohl die vegan als auch fleisch-Ansichten mit einbezigen werden. So werden Argumente, welche gegeneinander ausgespielt werden, sinnvoll bestätigt oder eben ausgehebelt.
Ich denke jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er am Ende geht. Natürlich helfen ehrliche Disskusionen und Informationen einem selbst sehr weiter.

Make a vegan change!

Nikolai Weidner

Ps: wenn du magst, kannst du hier ein paar weiter Gesichtspunkte über die Kritik an veganer Ernährung nachlesen: http://nikolaiweidner.de/kritik-an-veganer-ernaehrung/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cooler Artikel, weiter so. Gerade die ehrliche Auseinandersetzung mit den verschiedensten Ansichten bringt uns alle nach vorne.<br />
Ich finde es schön, dass sowohl die vegan als auch fleisch-Ansichten mit einbezigen werden. So werden Argumente, welche gegeneinander ausgespielt werden, sinnvoll bestätigt oder eben ausgehebelt.<br />
Ich denke jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er am Ende geht. Natürlich helfen ehrliche Disskusionen und Informationen einem selbst sehr weiter.</p>
<p>Make a vegan change!</p>
<p>Nikolai Weidner</p>
<p>Ps: wenn du magst, kannst du hier ein paar weiter Gesichtspunkte über die Kritik an veganer Ernährung nachlesen: <a href="http://nikolaiweidner.de/kritik-an-veganer-ernaehrung/" rel="nofollow ugc">http://nikolaiweidner.de/kritik-an-veganer-ernaehrung/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bella White Hazelnut		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1855</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bella White Hazelnut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 06:21:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1855</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1838&quot;&gt;Chris&lt;/a&gt;.

Danke.genau so ist es...egal wie gewählt man sich ausdrückt.Es gibt Fakten die bleiben auch nach der Maske FAKTEN.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1838">Chris</a>.</p>
<p>Danke.genau so ist es&#8230;egal wie gewählt man sich ausdrückt.Es gibt Fakten die bleiben auch nach der Maske FAKTEN.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Vlad		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1854</link>

		<dc:creator><![CDATA[Vlad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 12:22:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1854</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1853&quot;&gt;Dragan Ulrich&lt;/a&gt;.

&quot;[...] &quot; ... KZ artige Massentierhaltung ..&quot; ist sicher (und mit Absicht) etwas provokant formuliert; ein Stilmittel.

 Ich muss dazu anmerken (auch wenn das etwas Off-Topic ist), dass ich 
von dogmatischer Wortvermeidung und Political-Correctness-Ismus genauso 
wenig halt, wie von allen Extrem-Hard-Core-Lebensphilosophien (religiös,
 politisch, gesundheitlich, Ernährung, ..., ...) [...]&quot;

Meine Abneigung gegen diese Begriffswahl hat nichts mit irgendwelchen Political-Correctness-Ismus zu tun, sondern dass wir in unserem Bekanntenkreis Leute hatten, die als Insassen in einem KZs saßen und ich die Geschichten von dort aus frühster Kindheit kenne. Das ganze hat etwas mit Empathie zu tun und wenn man sich auch nur am Rande mit diesem Thema auseinandersetzt kommt man zum gleichen Ergebnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1853">Dragan Ulrich</a>.</p>
<p>&#8222;[&#8230;] &#8220; &#8230; KZ artige Massentierhaltung ..&#8220; ist sicher (und mit Absicht) etwas provokant formuliert; ein Stilmittel.</p>
<p> Ich muss dazu anmerken (auch wenn das etwas Off-Topic ist), dass ich<br />
von dogmatischer Wortvermeidung und Political-Correctness-Ismus genauso<br />
wenig halt, wie von allen Extrem-Hard-Core-Lebensphilosophien (religiös,<br />
 politisch, gesundheitlich, Ernährung, &#8230;, &#8230;) [&#8230;]&#8220;</p>
<p>Meine Abneigung gegen diese Begriffswahl hat nichts mit irgendwelchen Political-Correctness-Ismus zu tun, sondern dass wir in unserem Bekanntenkreis Leute hatten, die als Insassen in einem KZs saßen und ich die Geschichten von dort aus frühster Kindheit kenne. Das ganze hat etwas mit Empathie zu tun und wenn man sich auch nur am Rande mit diesem Thema auseinandersetzt kommt man zum gleichen Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dragan Ulrich		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1853</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dragan Ulrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 07:56:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=4934#comment-1853</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1851&quot;&gt;Vlad&lt;/a&gt;.

Hallo Vlad.

&quot;**Ihr habt beide nicht Unrecht (!)**.&quot; zeigt lediglich auf, das Chris &#038; Chris inhaltlich  durchaus einen Konsens haben. Sie unterscheiden sich primär in ihren Schlußfolgerungen und Feinheiten. So gesehen haben sie natürlich beide nicht Unrecht. Das heißt im Umkehrschluß aber nicht, dass sie beide in allen Punkten Recht haben (weil vieles Wertungsabhängig ist und eine kleinteilige Dikussion den Rahmen hier sicher sprengen würde und meiner Meinung nach auch nicht zielführend wäre).

&quot; ... KZ artige Massentierhaltung ..&quot; ist sicher (und mit Absicht) etwas provokant formuliert; ein Stilmittel.
 Ich muss dazu anmerken (auch wenn das etwas Off-Topic ist), dass ich von dogmatischer Wortvermeidung und Political-Correctness-Ismus genauso wenig halt, wie von allen Extrem-Hard-Core-Lebensphilosophien (religiös, politisch, gesundheitlich, Ernährung, ..., ...)


LG,
Dragan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/#comment-1851">Vlad</a>.</p>
<p>Hallo Vlad.</p>
<p>&#8222;**Ihr habt beide nicht Unrecht (!)**.&#8220; zeigt lediglich auf, das Chris &amp; Chris inhaltlich  durchaus einen Konsens haben. Sie unterscheiden sich primär in ihren Schlußfolgerungen und Feinheiten. So gesehen haben sie natürlich beide nicht Unrecht. Das heißt im Umkehrschluß aber nicht, dass sie beide in allen Punkten Recht haben (weil vieles Wertungsabhängig ist und eine kleinteilige Dikussion den Rahmen hier sicher sprengen würde und meiner Meinung nach auch nicht zielführend wäre).</p>
<p>&#8220; &#8230; KZ artige Massentierhaltung ..&#8220; ist sicher (und mit Absicht) etwas provokant formuliert; ein Stilmittel.<br />
 Ich muss dazu anmerken (auch wenn das etwas Off-Topic ist), dass ich von dogmatischer Wortvermeidung und Political-Correctness-Ismus genauso wenig halt, wie von allen Extrem-Hard-Core-Lebensphilosophien (religiös, politisch, gesundheitlich, Ernährung, &#8230;, &#8230;)</p>
<p>LG,<br />
Dragan</p>
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