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	Kommentare zu: Gedanken zu Gentechnik und Biotechnologie	</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2880</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 10:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2879&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Was mich ein bisschen stutzig macht: Du glaubst doch nicht, dass der Freifeldanbau, wie er heute betrieben wird, in irgendeiner Weise &quot;clean&quot; ist, oder? 

Ist es kein Eingriff ins Ökosystem, wenn man irgendeine Pflanze so lange weiterzüchtet (Kreuzungen etc.), bis sie unseren Wünschen entspricht? Dabei können auch ohne &quot;offensichtlichen&quot; Eingriff theoretisch Kombinationen entstehen, die der Umwelt massiv schaden. 

Das heißt: Für mich sind viele Einwände nach wie vor irgendwo irrational, mit vielen Ängsten behaftet. Was nicht bedeutet, dass man unreflektiert ins Ökosystem eingreifen soll. Aber gerade die Biotechnologie, mit allem was damit verbunden ist, hilft dabei, die Zusammenhänge besser zu verstehen. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2879">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Was mich ein bisschen stutzig macht: Du glaubst doch nicht, dass der Freifeldanbau, wie er heute betrieben wird, in irgendeiner Weise &#8222;clean&#8220; ist, oder? </p>
<p>Ist es kein Eingriff ins Ökosystem, wenn man irgendeine Pflanze so lange weiterzüchtet (Kreuzungen etc.), bis sie unseren Wünschen entspricht? Dabei können auch ohne &#8222;offensichtlichen&#8220; Eingriff theoretisch Kombinationen entstehen, die der Umwelt massiv schaden. </p>
<p>Das heißt: Für mich sind viele Einwände nach wie vor irgendwo irrational, mit vielen Ängsten behaftet. Was nicht bedeutet, dass man unreflektiert ins Ökosystem eingreifen soll. Aber gerade die Biotechnologie, mit allem was damit verbunden ist, hilft dabei, die Zusammenhänge besser zu verstehen. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Thorsten Stock		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2879</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Stock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 10:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2878&quot;&gt;edubilyde&lt;/a&gt;.

Die überwiegende Anzahl biotechnologisch hergestellter Substanzen wied aber im geschlossenen Ökosystem ihrer Bioreaktoren und Fermenter in den (Groß)Laboren hergestellt.

Für mich gibt es einen signifikanten Unterschied in der Bewertung von Labormaßstab und Freifeldanbau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2878">edubilyde</a>.</p>
<p>Die überwiegende Anzahl biotechnologisch hergestellter Substanzen wied aber im geschlossenen Ökosystem ihrer Bioreaktoren und Fermenter in den (Groß)Laboren hergestellt.</p>
<p>Für mich gibt es einen signifikanten Unterschied in der Bewertung von Labormaßstab und Freifeldanbau.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2878</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 09:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2877&quot;&gt;Axel&lt;/a&gt;.

Mit Verlaub: Was ich daran immer so paradox finde ... Die anderen tausend Substanzen, die heute verwendet werden und biotechnologisch (nicht unbedingt gentechnisch) hergestellt sind, werden nie erwähnt. Es wird immer selektiv auf solchen Beispielen herumgeritten. 

Noch einmal, als Beispiel: Sämtlich heut verfügbaren Antibiotika kommen aus Bakterien. Tetracyclin, Streptomycin, Erythromycin, Polymyxin, Rifampicin etc. etc. 

Darüber denken wir gar nicht wahr, weil es so selbstverständlich ist, dass keiner darüber spricht. Oder die anderen unendlich vielen in der Praxis genutzten Stoffe -- die bis heute recht problemlos (Nutzen-Schaden-Relation) genutzt werden ... 

Stattdessen stürzt und stützt sich jeder auf solche Berichte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2877">Axel</a>.</p>
<p>Mit Verlaub: Was ich daran immer so paradox finde &#8230; Die anderen tausend Substanzen, die heute verwendet werden und biotechnologisch (nicht unbedingt gentechnisch) hergestellt sind, werden nie erwähnt. Es wird immer selektiv auf solchen Beispielen herumgeritten. </p>
<p>Noch einmal, als Beispiel: Sämtlich heut verfügbaren Antibiotika kommen aus Bakterien. Tetracyclin, Streptomycin, Erythromycin, Polymyxin, Rifampicin etc. etc. </p>
<p>Darüber denken wir gar nicht wahr, weil es so selbstverständlich ist, dass keiner darüber spricht. Oder die anderen unendlich vielen in der Praxis genutzten Stoffe &#8212; die bis heute recht problemlos (Nutzen-Schaden-Relation) genutzt werden &#8230; </p>
<p>Stattdessen stürzt und stützt sich jeder auf solche Berichte. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 08:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2874&quot;&gt;Frank Taeger&lt;/a&gt;.

&quot;Die Sache ist generell, so wie sie JETZT benutzt wird, sicher.&quot;

Genau darin sehen aber Kritiker sicher ein wesentliches Problem. Meiner Meinung nach mit gutem Grund, wenn man sich mal die Geschichte vieler pharmazeutischen Produkte und Rezepte anschaut:

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49418/1.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2874">Frank Taeger</a>.</p>
<p>&#8222;Die Sache ist generell, so wie sie JETZT benutzt wird, sicher.&#8220;</p>
<p>Genau darin sehen aber Kritiker sicher ein wesentliches Problem. Meiner Meinung nach mit gutem Grund, wenn man sich mal die Geschichte vieler pharmazeutischen Produkte und Rezepte anschaut:</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/49/49418/1.html" rel="nofollow ugc">http://www.heise.de/tp/artikel/49/49418/1.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2876</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 11:57:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7628#comment-2876</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2875&quot;&gt;Frank Taeger&lt;/a&gt;.

Hi Frank, 

vielen Dank für deinen Input. 

Genau um diese Seite der Argumentation bzw. der Gedankengänge geht es mir. Man trifft heute einfach auf zu viele Menschen, die eine auf Emotion und Nichtwissen basierte „Skepsis&quot; hegen, die einfach nicht gerechtfertigt ist. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2875">Frank Taeger</a>.</p>
<p>Hi Frank, </p>
<p>vielen Dank für deinen Input. </p>
<p>Genau um diese Seite der Argumentation bzw. der Gedankengänge geht es mir. Man trifft heute einfach auf zu viele Menschen, die eine auf Emotion und Nichtwissen basierte „Skepsis&#8220; hegen, die einfach nicht gerechtfertigt ist. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Taeger		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2875</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Taeger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 09:55:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7628#comment-2875</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2868&quot;&gt;Axel&lt;/a&gt;.

Die Bt Varianten reduzieren den Pestizideinsatz und erhöhen ohne weiteres Zutun die Yield, die ein Bauer vom Feld mitnimmt. 

Da in Bayern überhaupt keine GMOs angebaut werden, weil kein einziger Organismus in Deutschland angebaut wird, sprechen die Menschen, die darüber reden, mit ihrer Hypothese aus ihrer Fantasie, nicht aber der Realität. Frag mal die Bauern in Bangladesh, was sie von der BT Variante von Auberginen halten, die ihre Yield von 60% auf nahezu 100% erhöht hat und den Insektizid Einsatz auf Null geschraubt hat. Die sehen das dann etwas anders. Mehr Geld in der Tasche, mehr Zeit für die Familie, weil die Pflanze sich selbst schützt. Mit einem Stoff, den Biobauern zu Tonnen auf die Pflanzen werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2868">Axel</a>.</p>
<p>Die Bt Varianten reduzieren den Pestizideinsatz und erhöhen ohne weiteres Zutun die Yield, die ein Bauer vom Feld mitnimmt. </p>
<p>Da in Bayern überhaupt keine GMOs angebaut werden, weil kein einziger Organismus in Deutschland angebaut wird, sprechen die Menschen, die darüber reden, mit ihrer Hypothese aus ihrer Fantasie, nicht aber der Realität. Frag mal die Bauern in Bangladesh, was sie von der BT Variante von Auberginen halten, die ihre Yield von 60% auf nahezu 100% erhöht hat und den Insektizid Einsatz auf Null geschraubt hat. Die sehen das dann etwas anders. Mehr Geld in der Tasche, mehr Zeit für die Familie, weil die Pflanze sich selbst schützt. Mit einem Stoff, den Biobauern zu Tonnen auf die Pflanzen werfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Taeger		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2874</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Taeger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 09:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2873&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Da ist ja der Witz: Jede einzelne wissenschaftliche Institution, die übergeordnet ist, von der Royal Society bis zur National Academy of Sciences, ist FÜR die Gentechnologie. Die NAS hat es gut formuliert: Jede einzelne Entscheidung muss geprüft, bedacht und bewertet werden, aber die Gentechnologie an sich ist sicher.

Vor 20 Jahren war es noch so, dass viele Ideen, die ein Riesenproblem darstellen könnten, unerforscht waren. In den letzten 20 Jahren haben Wissenschaftler, Konzerne und Regulationsbehörden genau diese Probleme tiefgehend erforscht. Der Schluss: Viele der Befürchtungen, wie zum Beispiel ein massives Weitertragen der veränderten Gene in die Natur, finden so überhaupt nicht statt. Terminator Gene werden nicht verwendet, Menschen tragen keine Schaden usw. Es ist alles gut überprüft worden innerhalb von 20 Jahren Forschung, was die immer wieder angedachten Schreie nach &quot;Langzeitstudien&quot; eben gut abdeckt. 

Die Sache ist generell, so wie sie JETZT benutzt wird, sicher. Für jede neue Entscheidung müssen wir eine Neubewertung vornehmen. Und das war schon immer so, egal was wir zulassen oder tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2873">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Da ist ja der Witz: Jede einzelne wissenschaftliche Institution, die übergeordnet ist, von der Royal Society bis zur National Academy of Sciences, ist FÜR die Gentechnologie. Die NAS hat es gut formuliert: Jede einzelne Entscheidung muss geprüft, bedacht und bewertet werden, aber die Gentechnologie an sich ist sicher.</p>
<p>Vor 20 Jahren war es noch so, dass viele Ideen, die ein Riesenproblem darstellen könnten, unerforscht waren. In den letzten 20 Jahren haben Wissenschaftler, Konzerne und Regulationsbehörden genau diese Probleme tiefgehend erforscht. Der Schluss: Viele der Befürchtungen, wie zum Beispiel ein massives Weitertragen der veränderten Gene in die Natur, finden so überhaupt nicht statt. Terminator Gene werden nicht verwendet, Menschen tragen keine Schaden usw. Es ist alles gut überprüft worden innerhalb von 20 Jahren Forschung, was die immer wieder angedachten Schreie nach &#8222;Langzeitstudien&#8220; eben gut abdeckt. </p>
<p>Die Sache ist generell, so wie sie JETZT benutzt wird, sicher. Für jede neue Entscheidung müssen wir eine Neubewertung vornehmen. Und das war schon immer so, egal was wir zulassen oder tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thorsten Stock		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2873</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Stock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2872&quot;&gt;edubilyde&lt;/a&gt;.

&quot;&quot;Genmanipulation&quot; im Labor ist gang und gäbe, man denke nur mal an die 
vielen, vielen Knockout-Modelle&quot;


Korrekt, aber diese werden in aller Regel auch isoliert im Labor gehalten und nicht in die Freiheit entlassen. Da gibt es alo eine zusätzliche &quot;Sicherheitsbarriere&quot;.




 &quot;ich glaube, dass Viele unterschätzen, wie viel davon heute schon gemacht wird.&quot;


Auch das ist (leider, oder zum Glück) wahr. Auf Geheimdienstebene ist es ähnlich. Auch das weiß kaum ein &quot;Normalo&quot;, was da alles gemacht wird und lebt glücklich und zufrieden damit. Bis eines Tages wieder ein Skandal ans Tageslicht kommt oder man sich wundert, warum man nicht mit dem Flugzeug fliegen darf oder man anderweitig doch davon tangiert wird.




 &quot;Man muss sich über das enorme Potenzial im Klaren sein, 
genau wie man über Risiken diskutieren muss.&quot;


Das ist der eigentliche Punkt; und die Krux an der Sache. Wird/werden denn Nutzen und Risiken richtig erkannt und diskutiert? Oder muss man hier nicht  eine Verschiebung der Bewertungskriterien in die eine oder Richtung - wirtschaftlich, politisch oder militärisch motiviert - unterstellen, durchaus zum Nachteil der Bevölkerung?


&quot;Die Frage, speziell im Falle des Golden Rice, ist: Überwiegen die Risiken?&quot;
Für mich bedeutet das, dass Einzelfallentscheidungen getroffen werden müssen. Und zwar nicht von den Ausführenden, sondern einer unabhängigen Institution. 



Gen- und Biotechnologie haben sicher Potential zum Wohle der Menschheit, bergen aber auch ein nicht zu unterschätzendes Missbrauchspotential.
Das Horror-Szenario ist dabei nicht Jurassic-Park oder Designer-Babys, sondern z.B. genselektive/ethnienspezifische  Pathogene (ein Traum für alle paranoiden Militärs und Geheimdienstler; ein Albtraum für alle anderen).


Und seien wir mal realistisch, wenn es (technisch) möglich ist, wird es früher oder später auch gemacht. Und zwar umso eher, je ausgeprägter eine einseitige diesbezügliche biotechnologische Fähigkeit / Überlegenheit existiert, gepaart mit einer diffizilen oder nicht gegebenen Nachweismöglichkeit und einem wie auch immer gearteten (paranoiden), extremen/extremistischen Weltbild.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2872">edubilyde</a>.</p>
<p>&#8222;&#8220;Genmanipulation&#8220; im Labor ist gang und gäbe, man denke nur mal an die<br />
vielen, vielen Knockout-Modelle&#8220;</p>
<p>Korrekt, aber diese werden in aller Regel auch isoliert im Labor gehalten und nicht in die Freiheit entlassen. Da gibt es alo eine zusätzliche &#8222;Sicherheitsbarriere&#8220;.</p>
<p> &#8222;ich glaube, dass Viele unterschätzen, wie viel davon heute schon gemacht wird.&#8220;</p>
<p>Auch das ist (leider, oder zum Glück) wahr. Auf Geheimdienstebene ist es ähnlich. Auch das weiß kaum ein &#8222;Normalo&#8220;, was da alles gemacht wird und lebt glücklich und zufrieden damit. Bis eines Tages wieder ein Skandal ans Tageslicht kommt oder man sich wundert, warum man nicht mit dem Flugzeug fliegen darf oder man anderweitig doch davon tangiert wird.</p>
<p> &#8222;Man muss sich über das enorme Potenzial im Klaren sein,<br />
genau wie man über Risiken diskutieren muss.&#8220;</p>
<p>Das ist der eigentliche Punkt; und die Krux an der Sache. Wird/werden denn Nutzen und Risiken richtig erkannt und diskutiert? Oder muss man hier nicht  eine Verschiebung der Bewertungskriterien in die eine oder Richtung &#8211; wirtschaftlich, politisch oder militärisch motiviert &#8211; unterstellen, durchaus zum Nachteil der Bevölkerung?</p>
<p>&#8222;Die Frage, speziell im Falle des Golden Rice, ist: Überwiegen die Risiken?&#8220;<br />
Für mich bedeutet das, dass Einzelfallentscheidungen getroffen werden müssen. Und zwar nicht von den Ausführenden, sondern einer unabhängigen Institution. </p>
<p>Gen- und Biotechnologie haben sicher Potential zum Wohle der Menschheit, bergen aber auch ein nicht zu unterschätzendes Missbrauchspotential.<br />
Das Horror-Szenario ist dabei nicht Jurassic-Park oder Designer-Babys, sondern z.B. genselektive/ethnienspezifische  Pathogene (ein Traum für alle paranoiden Militärs und Geheimdienstler; ein Albtraum für alle anderen).</p>
<p>Und seien wir mal realistisch, wenn es (technisch) möglich ist, wird es früher oder später auch gemacht. Und zwar umso eher, je ausgeprägter eine einseitige diesbezügliche biotechnologische Fähigkeit / Überlegenheit existiert, gepaart mit einer diffizilen oder nicht gegebenen Nachweismöglichkeit und einem wie auch immer gearteten (paranoiden), extremen/extremistischen Weltbild.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: edubilyde		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2872</link>

		<dc:creator><![CDATA[edubilyde]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 07:45:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7628#comment-2872</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2871&quot;&gt;Thorsten Stock&lt;/a&gt;.

Das Problem ist, wie angedeutet: Egal, welchen Weg wir gehen, er wird schaden. 

Grundsätzlich sollte man beachten, dass ein Krieg geführt wird mit Schädlingen, bei Pflanzen vor allem mit Pilzen, die z. T. schon mit enorm ausgeprägten Resistenzen daher kommen. Gleichzeitig aber brauchen wir die Behandlung, ansonsten wären die Verluste zu massiv. Heute sind das eben Spritzmittel und Co. 

Auch in &quot;komplexen Lebewesen&quot; kann die Genmanipulation kontrolliert erfolgen, klar. Gerade bei Pflanzen ist das zu bewerkstelligen. &quot;Genmanipulation&quot; im Labor ist gang und gäbe, man denke nur mal an die vielen, vielen Knockout-Modelle usw. Insofern: Man muss zum einen stark differenzieren, was wir mit &quot;Genmanipulation&quot; meinen, gleichzeitig müssen wir auch beachten, dass wir uns nicht in einem Sci-Fi-Film befinden. Es gibt viele, viele verschiedene &quot;Stufen&quot;, wie man in einen Organismus eingreifen kann und ich glaube, dass Viele unterschätzen, wie viel davon heute schon gemacht wird. Es geht ja generell nicht nur darum, irgendwelche Gene in andere Organismen einzubringen.

Grundsätzlich geht es darum: Man muss sich über das enorme Potenzial im Klaren sein, genau wie man über Risiken diskutieren muss. Die Frage, speziell im Falle des Golden Rice, ist: Überwiegen die Risiken? Oder ist es hier mehr wert, zig Millionen Menschenleben zu reden? 

Generell gebe ich dir schon recht: Wissenschaftler etc. sind sehr schlaue Menschen. Es gibt jedoch genug Leute, die das Wissen missbrauchen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2871">Thorsten Stock</a>.</p>
<p>Das Problem ist, wie angedeutet: Egal, welchen Weg wir gehen, er wird schaden. </p>
<p>Grundsätzlich sollte man beachten, dass ein Krieg geführt wird mit Schädlingen, bei Pflanzen vor allem mit Pilzen, die z. T. schon mit enorm ausgeprägten Resistenzen daher kommen. Gleichzeitig aber brauchen wir die Behandlung, ansonsten wären die Verluste zu massiv. Heute sind das eben Spritzmittel und Co. </p>
<p>Auch in &#8222;komplexen Lebewesen&#8220; kann die Genmanipulation kontrolliert erfolgen, klar. Gerade bei Pflanzen ist das zu bewerkstelligen. &#8222;Genmanipulation&#8220; im Labor ist gang und gäbe, man denke nur mal an die vielen, vielen Knockout-Modelle usw. Insofern: Man muss zum einen stark differenzieren, was wir mit &#8222;Genmanipulation&#8220; meinen, gleichzeitig müssen wir auch beachten, dass wir uns nicht in einem Sci-Fi-Film befinden. Es gibt viele, viele verschiedene &#8222;Stufen&#8220;, wie man in einen Organismus eingreifen kann und ich glaube, dass Viele unterschätzen, wie viel davon heute schon gemacht wird. Es geht ja generell nicht nur darum, irgendwelche Gene in andere Organismen einzubringen.</p>
<p>Grundsätzlich geht es darum: Man muss sich über das enorme Potenzial im Klaren sein, genau wie man über Risiken diskutieren muss. Die Frage, speziell im Falle des Golden Rice, ist: Überwiegen die Risiken? Oder ist es hier mehr wert, zig Millionen Menschenleben zu reden? </p>
<p>Generell gebe ich dir schon recht: Wissenschaftler etc. sind sehr schlaue Menschen. Es gibt jedoch genug Leute, die das Wissen missbrauchen. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thorsten Stock		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kontroverses/gentechnik-biotechnologie/#comment-2871</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Stock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 06:32:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=7628#comment-2871</guid>

					<description><![CDATA[Glaubt ihr wirklich, dass der Mensch schlau und weise genug ist, Gentechnik und Biotechnologie verantwortungsbewusst einzusetzen? Ohne sich durch politische und wirtschaftliche Interessen verblenden und korrumpieren zu lassen?
Veränderung durch Züchtung ist das Eine. Aber artfremde Gene zwischen verschiedenen Spezies auszutauschen, die im Freifeld wachsen und sich verbreiten können (Im Gegensatz zu leidlich abgeschotteten Bakterien und Pilzen in Bioreaktoren und Großvermentern) sind für mich schon eine andere Hausnummer. Wissen wir wirklich genug, um die Folgen dieser Genmanipulationen in komplexen(!) Lebewesen richtig beurteilen und lenken zu können? Oder ist die vielfältige Interaktion verschiedenster Gene in einem Organismus nicht schlicht unvorhersagbar (zumindest derzeit)?
Auch sollte man durchaus differenzieren, ob eine genetische Veränderung dem Zweck dient, ein Lebensmittel vollwertiger zu machen, oder aber nur z.B. mit artfremden Giften vermeintlich schädlingsresitent zu machen und damit Mittelfristig die Schädlinge zu neuer Anpassung zu motivieren und diese Spirale einfach schneller und schneller drehen zu lassen. Mit unabsehbaren Folgen für die restliche Pflanzenwelt.
Wenn wir (Freifeld-)Ökosysteme schneller manipulieren (müssen), als sich die Natur sonst natürlicher Weise anpassen würde, sehe ich darin ein erhebliches Gefahrenpotential; vor allem bei ausreichend hoher Priorisierung von Profitgier und menschlicher Dummheit.

Ich vertrete schon seit fast 30 Jahren eine These, die bis jetzt noch keinen wirklichen Widerspruch erfahren hat:
&quot;Die Summe globaler, menschlicher Intelligenz ist eine Konstante. Und die Weltbevölkerung wächst.&quot;...

LG,
Thorsten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt ihr wirklich, dass der Mensch schlau und weise genug ist, Gentechnik und Biotechnologie verantwortungsbewusst einzusetzen? Ohne sich durch politische und wirtschaftliche Interessen verblenden und korrumpieren zu lassen?<br />
Veränderung durch Züchtung ist das Eine. Aber artfremde Gene zwischen verschiedenen Spezies auszutauschen, die im Freifeld wachsen und sich verbreiten können (Im Gegensatz zu leidlich abgeschotteten Bakterien und Pilzen in Bioreaktoren und Großvermentern) sind für mich schon eine andere Hausnummer. Wissen wir wirklich genug, um die Folgen dieser Genmanipulationen in komplexen(!) Lebewesen richtig beurteilen und lenken zu können? Oder ist die vielfältige Interaktion verschiedenster Gene in einem Organismus nicht schlicht unvorhersagbar (zumindest derzeit)?<br />
Auch sollte man durchaus differenzieren, ob eine genetische Veränderung dem Zweck dient, ein Lebensmittel vollwertiger zu machen, oder aber nur z.B. mit artfremden Giften vermeintlich schädlingsresitent zu machen und damit Mittelfristig die Schädlinge zu neuer Anpassung zu motivieren und diese Spirale einfach schneller und schneller drehen zu lassen. Mit unabsehbaren Folgen für die restliche Pflanzenwelt.<br />
Wenn wir (Freifeld-)Ökosysteme schneller manipulieren (müssen), als sich die Natur sonst natürlicher Weise anpassen würde, sehe ich darin ein erhebliches Gefahrenpotential; vor allem bei ausreichend hoher Priorisierung von Profitgier und menschlicher Dummheit.</p>
<p>Ich vertrete schon seit fast 30 Jahren eine These, die bis jetzt noch keinen wirklichen Widerspruch erfahren hat:<br />
&#8222;Die Summe globaler, menschlicher Intelligenz ist eine Konstante. Und die Weltbevölkerung wächst.&#8220;&#8230;</p>
<p>LG,<br />
Thorsten</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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