<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Das Vitamin-D-Rätsel – Ein Kommentar	</title>
	<atom:link href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/</link>
	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Feb 2021 14:38:57 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Sylvia		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-137252</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 14:38:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-137252</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134502&quot;&gt;snowstorm&lt;/a&gt;.

Hallo snowstorm, ich habe Deine Quellen nicht nachverfolgt, vermute aber, es werden sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen haben (nicht bei Dir!). Sehr viele VitD Studien berücksichtigen leider wichtige Details nicht für ihr Studiendesign und kommen dann zu dem Schluß, daß VitD &quot;keine Wirkung zeigt&quot;. Meine Top 3- VitD-Flops:
1. die Studie erfasst keine Serumspiegel vor/nach Supplementation, es wird nur eine feste Dosis über einen bestimmten Zeitraum gegeben. So kann es sein, daß entweder zu wenig VitD gegeben wurde, um klinisch &quot;Wirkung&quot; zu zeigen oder Probanden waren bereits im Zielbereich, also wieder keine &quot;Wirkung&quot;.
2. es wird nicht kontrolliert, ob auch das 1,25OH-VitD (aktives VitD/Calcitriol) erniedrigt/normal/erhöht ist. Sowohl bestimmte Nährstoffmängel als als angeborene Polymorphismen können hier eine Rolle spielen, ebenso wie manche Grunderkrankungen (Nierenfunktionsstörungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen etc.). Ohne aktives VitD keine &quot;Wirkung&quot;. 
3. der VitD-Stoffwechsel ist komplex und gebundenes bzw. ungebundenes VitD steht unterschiedlichen Zellen/Geweben zur Verfügung. Gebundenes VitD wird hauptsächlich für den Ca-Stoffwechsel bereitgehalten, während ungebundenes VitD auch von allen anderen Zellen aufgenommen werden kann. WICHTIG: ungebundenes VitD hat nur eine Halbwertszeit von ca. 24h, gebundenes bis zu 10 Tage. Es macht also einen großen Unterschied, ob ich mein VitD täglich oder als Bolus einnehme, insbesondere wenn ich die Wirkung aufs Immunsystem untersuchen möchte. Bei der Messung im Labor wird aber immer beides bestimmt, die Messung kann gebunden/ungebunden nicht unterscheiden. 
Überraschend viele Studien/Berichte fallen schon bei diesen Kriterien durchs Raster, und jetzt haben wir individuelle Probleme (die bei einer Auswahl der Probanden berücksichtigt werden sollten), noch gar nicht berührt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134502">snowstorm</a>.</p>
<p>Hallo snowstorm, ich habe Deine Quellen nicht nachverfolgt, vermute aber, es werden sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen haben (nicht bei Dir!). Sehr viele VitD Studien berücksichtigen leider wichtige Details nicht für ihr Studiendesign und kommen dann zu dem Schluß, daß VitD &#8222;keine Wirkung zeigt&#8220;. Meine Top 3- VitD-Flops:<br />
1. die Studie erfasst keine Serumspiegel vor/nach Supplementation, es wird nur eine feste Dosis über einen bestimmten Zeitraum gegeben. So kann es sein, daß entweder zu wenig VitD gegeben wurde, um klinisch &#8222;Wirkung&#8220; zu zeigen oder Probanden waren bereits im Zielbereich, also wieder keine &#8222;Wirkung&#8220;.<br />
2. es wird nicht kontrolliert, ob auch das 1,25OH-VitD (aktives VitD/Calcitriol) erniedrigt/normal/erhöht ist. Sowohl bestimmte Nährstoffmängel als als angeborene Polymorphismen können hier eine Rolle spielen, ebenso wie manche Grunderkrankungen (Nierenfunktionsstörungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen etc.). Ohne aktives VitD keine &#8222;Wirkung&#8220;.<br />
3. der VitD-Stoffwechsel ist komplex und gebundenes bzw. ungebundenes VitD steht unterschiedlichen Zellen/Geweben zur Verfügung. Gebundenes VitD wird hauptsächlich für den Ca-Stoffwechsel bereitgehalten, während ungebundenes VitD auch von allen anderen Zellen aufgenommen werden kann. WICHTIG: ungebundenes VitD hat nur eine Halbwertszeit von ca. 24h, gebundenes bis zu 10 Tage. Es macht also einen großen Unterschied, ob ich mein VitD täglich oder als Bolus einnehme, insbesondere wenn ich die Wirkung aufs Immunsystem untersuchen möchte. Bei der Messung im Labor wird aber immer beides bestimmt, die Messung kann gebunden/ungebunden nicht unterscheiden.<br />
Überraschend viele Studien/Berichte fallen schon bei diesen Kriterien durchs Raster, und jetzt haben wir individuelle Probleme (die bei einer Auswahl der Probanden berücksichtigt werden sollten), noch gar nicht berührt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: snowstorm		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135805</link>

		<dc:creator><![CDATA[snowstorm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 11:00:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-135805</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135801&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Dankeschön]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135801">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Dankeschön</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135801</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 10:24:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-135801</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135790&quot;&gt;snowstorm&lt;/a&gt;.

Magnesium wird nicht im Fettgewebe gespeichert, in erster Linie im Knochen. Vitamin D &quot;zieht&quot; Magnesium nicht ins Fettgewebe. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ein höherer Turnover im Vitamin-D-Stoffwechsel durch hohe D-Einnahmen auch den Magnesium-Verbrauch erhöht. Das ist aber Spekulation, kenne keine Daten dazu. Magnesium aktiviert allgemein Enzyme im Vitamin-D-Stoffwechsel, nicht nur mit Blick auf &quot;Speicherung&quot;. In der kompletten Kette wird magnesium gebraucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135790">snowstorm</a>.</p>
<p>Magnesium wird nicht im Fettgewebe gespeichert, in erster Linie im Knochen. Vitamin D &#8222;zieht&#8220; Magnesium nicht ins Fettgewebe. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ein höherer Turnover im Vitamin-D-Stoffwechsel durch hohe D-Einnahmen auch den Magnesium-Verbrauch erhöht. Das ist aber Spekulation, kenne keine Daten dazu. Magnesium aktiviert allgemein Enzyme im Vitamin-D-Stoffwechsel, nicht nur mit Blick auf &#8222;Speicherung&#8220;. In der kompletten Kette wird magnesium gebraucht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: snowstorm		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-135790</link>

		<dc:creator><![CDATA[snowstorm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 09:54:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-135790</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134511&quot;&gt;Chris Michalk&lt;/a&gt;.

Letztendlich steht und fällt eine Studie mit deren Aussagekraft. Normalerweise werden Studien hinterfragt, insbesondere, wenn die Resultate anders raus kommen, als was im Allgemeinen zuvor angenommen wurde. Und das Schweizer Fernsehen verfügt bestimmt auch über einige Leute, die den Journalismus aus innerer Überzeugung und Berufung ausüben. Wenn einfache Leute immer mehr das Vertrauen in unser Krankenkassensystem verlieren, dann ist der Begriff &quot;Verschwörungstheorie&quot; nicht mehr weit. Aber ich will nicht an Verschwörungstheorien glauben. Aber wenn irgendwelche Studien für gesundheitsrelevante Entscheidungen missbraucht werden, woran liegt das? Einfach nur an Dummheit? Immerhin spricht man in diesem Fall davon, dass das Bundesamt für Lebenssicherheit die im Jahr 2012 ausgegebenen Empfehlung, Senioren ab 65 Jahre sollten ganzjährig 800 I.E. Vitamin D einnehmen und jüngere zumindest im Winterhalbjahr, wieder zurückziehen soll, obschon bekannt ist, dass in unseren Breitengraden im allgemeinen ein Vitamin D Mangel vorliegt.

Zurück zum Thema Vitamin D: ist es denkbar, dass man bei einer zu hohen Supplementation von Vitamin D einen Magnesiummangel entwickeln könnte, wenn nicht gleichzeitig auch adäquate Mengen an Magnesium eingenommen werden? Vitamin D benötigt Magnesium, um gespeichert werden zu können. Und wenn ich richtig verstanden habe, werden fettlösliche Vitamine vornehmlich im Fettgewebe gespeichert. Ergo würde beim Abspeichern von grossen Mengen an Vitamin D dem Körper entsprechend Magnesium entzogen werden. Es landet ebenfalls im Fettgewebe, wo es nicht auf die Schnelle verfügbar ist. Also, das ist nur eine Hypothese bzw. Frage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134511">Chris Michalk</a>.</p>
<p>Letztendlich steht und fällt eine Studie mit deren Aussagekraft. Normalerweise werden Studien hinterfragt, insbesondere, wenn die Resultate anders raus kommen, als was im Allgemeinen zuvor angenommen wurde. Und das Schweizer Fernsehen verfügt bestimmt auch über einige Leute, die den Journalismus aus innerer Überzeugung und Berufung ausüben. Wenn einfache Leute immer mehr das Vertrauen in unser Krankenkassensystem verlieren, dann ist der Begriff &#8222;Verschwörungstheorie&#8220; nicht mehr weit. Aber ich will nicht an Verschwörungstheorien glauben. Aber wenn irgendwelche Studien für gesundheitsrelevante Entscheidungen missbraucht werden, woran liegt das? Einfach nur an Dummheit? Immerhin spricht man in diesem Fall davon, dass das Bundesamt für Lebenssicherheit die im Jahr 2012 ausgegebenen Empfehlung, Senioren ab 65 Jahre sollten ganzjährig 800 I.E. Vitamin D einnehmen und jüngere zumindest im Winterhalbjahr, wieder zurückziehen soll, obschon bekannt ist, dass in unseren Breitengraden im allgemeinen ein Vitamin D Mangel vorliegt.</p>
<p>Zurück zum Thema Vitamin D: ist es denkbar, dass man bei einer zu hohen Supplementation von Vitamin D einen Magnesiummangel entwickeln könnte, wenn nicht gleichzeitig auch adäquate Mengen an Magnesium eingenommen werden? Vitamin D benötigt Magnesium, um gespeichert werden zu können. Und wenn ich richtig verstanden habe, werden fettlösliche Vitamine vornehmlich im Fettgewebe gespeichert. Ergo würde beim Abspeichern von grossen Mengen an Vitamin D dem Körper entsprechend Magnesium entzogen werden. Es landet ebenfalls im Fettgewebe, wo es nicht auf die Schnelle verfügbar ist. Also, das ist nur eine Hypothese bzw. Frage.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris Michalk		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134511</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 11:22:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-134511</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134502&quot;&gt;snowstorm&lt;/a&gt;.

Ja, das hast du sehr gut beschrieben. Ich bin kein Freund der beiden Seiten. Weder in die eine Richtung (&quot;Vitamin D braucht keiner, nützt nix&quot;), noch in die andere (s. Strunz). Wichtig ist, dass die Kofaktoren (z. B. Magnesium) stimmen. Und dann vernünftig mit Vitamin D ergänzt wird. Wenn die Kofaktoren nicht stimmen und/oder man sehr hohe D-Mengen zuführt, kann es zu vielfältigen unerwünschten Begleiterscheinungen kommen. Hier bin ich auch bei dir: Deine Symptome können gut und gerne auf ein Zuviel an Vitamin D hindeuten. 
Ich will mal noch ein Wort zu einer der zitierten Studien sagen. In der Do-Health-Studie wurde ja auch &quot;herausgefunden&quot;, dass Sport mit Blick auf &quot;Verbesserung des systolischen oder diastolischen Blutdrucks, der nicht-vertebralen Frakturen, der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Infektionsraten oder der kognitiven Funktionen&quot; nichts bringt. Da frage ich mich dann schon auch, was die die drei Jahre eigentlich &quot;trainiert&quot; haben. Das lässt mich dann doch stark an der Aussagekraft der Studie zweifeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134502">snowstorm</a>.</p>
<p>Ja, das hast du sehr gut beschrieben. Ich bin kein Freund der beiden Seiten. Weder in die eine Richtung (&#8222;Vitamin D braucht keiner, nützt nix&#8220;), noch in die andere (s. Strunz). Wichtig ist, dass die Kofaktoren (z. B. Magnesium) stimmen. Und dann vernünftig mit Vitamin D ergänzt wird. Wenn die Kofaktoren nicht stimmen und/oder man sehr hohe D-Mengen zuführt, kann es zu vielfältigen unerwünschten Begleiterscheinungen kommen. Hier bin ich auch bei dir: Deine Symptome können gut und gerne auf ein Zuviel an Vitamin D hindeuten.<br />
Ich will mal noch ein Wort zu einer der zitierten Studien sagen. In der Do-Health-Studie wurde ja auch &#8222;herausgefunden&#8220;, dass Sport mit Blick auf &#8222;Verbesserung des systolischen oder diastolischen Blutdrucks, der nicht-vertebralen Frakturen, der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Infektionsraten oder der kognitiven Funktionen&#8220; nichts bringt. Da frage ich mich dann schon auch, was die die drei Jahre eigentlich &#8222;trainiert&#8220; haben. Das lässt mich dann doch stark an der Aussagekraft der Studie zweifeln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: snowstorm		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-134502</link>

		<dc:creator><![CDATA[snowstorm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 11:10:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-134502</guid>

					<description><![CDATA[Passend zum gestrigen Newsletter &quot;Vitamin D: Eine knackige Beweisführung&quot; und diesem Artikel (sowie dem Artikel &quot; WIE NÜTZLICH SIND EIGENTLICH BLUTWERTE?&quot; unter https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/blutwerte-vitamin-d/

Am 25.01.2021 kam auf dem 1. Kanal vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF1) in der Gesundheitssendung &quot;Puls&quot; die Sendung &quot;Vitamin D in der Kritik: Entzauberung eines Wundermittels&quot; (Film-Beitrag unter https://tinyurl.com/2lkxh3zf)
Seither läuft eine Art Bashing in der Schweizer Medienlandschaft gegen die Supplementation von Vitamin D. 

Der Grund für die Sendung: letzten November erschienen die Resultate der grössten Altersstudie Europas (DO-HEALTH, https://do-health.eu/wordpress/do-health-schweiz-2/do-health-schweiz/) mit dem Ergebnis, präventiv eingenommenes Vitamin D (2&#039;000 I.E bei einer mehrheitlich gesunden Bevölkerung) würde den meisten überhaupt keinen Nutzen bringen. Nur eine kleine Untergruppe der Anwender konnte bei Infektionen eine Verbesserung Dank der Einnahme von Vitamin D erfahren. Bei Menschen im höheren Alter bringe Vitamin D im Hinblick auf Frakturen und Knochenbrüche, auf Herzkreislauferkrankungen und auf das Immunsystem keine positiven Effekte. Zwar gebe es Studien, die zeigen, dass Menschen mit Infekten der oberen Atemwege von einer Vitamin-D-Gabe profitieren, aber ansonsten bröckeln die in den vergangenen Jahren angesammelten Superlative des Zaubervitamins.

Immer mehr Studien würden zeigen, dass bei aktiven und gesunden Menschen, die vorsorgliche Einnahme von Vitamin D nichts bringe. Diese Botschaft sei bei der Bevölkerung entweder noch nicht angekommen oder sie werde ignoriert. Der Vitamin-D-Hype ermuntere immer mehr Menschen, deren Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen. Hochgerechnet auf die gesamte Schweiz beliefen sich 2018 die Kosten für die Vitamin-D-Messung auf rund 90 Millionen Franken (ca. € 82 Millionen) bei 8 Millionen Einwohner. Für 1 Test, der im Normalfall nichts bringe. Die Studienautoren fordern ein Umdenken bei den Hausärzten, indem man sich zukünftig nur noch auf die Risikopatienten fokussiere und bei den anderen Zurückhaltung walten lasse.

Wer soll weiterhin Vitamin D schlucken? Gefährdet seien neben &quot;Kranken&quot; vor allem ältere Menschen, die kaum im Freien seien, also Heimbewohner, Schwangere, Babies, übergewichtige und Menschen mit dunkler Haut. Der Grossteil der Bevölkerung müsse somit aus wissenschaftlicher Sicht kein Vitamin D einnehmen. 

Da ein Grossteil der Bevölkerung gerade in den Wintermonaten über nicht genügend Vitamin D generiert dem vorhandenen Risiko an Osteoporose zu erkranken, insbesondere im höheren Alter, definierte das Bundesamt für Lebenssicherheit in der Schweiz vor bald 10 Jahren, dass die ganze Bevölkerung ab 3 Jahre im Winter eine Mindestmenge von bis zu 800 I.E per day Vitamin D oral einnehmen soll (Menschen ab 60 Jahre auch im Sommer). Das Bundesamt für Lebenssicherheit will an dieser Empfehlung festhalten, mit der Begründung: 800 I.E. könne mit einer Wahrscheinlichkeit von 97% einen Mangel beheben und zudem sei die Dosis auf die Population bezogen sehr sicher, auch ohne vorgängige Messung des Vitamin-Spiegels im Blut. Diese Empfehlung wird aufgrund des Studienergebnisses bereits jetzt vom Institut für Hausarztmedizin kritisiert, da nicht mehr zeitgemäss. 

In Bezug zu Covid-19 will die Schweizer Taskforce bis dato noch keine Zusammenhänge gefunden haben, ob Vitamin D schwere Krankheitsverläufe mindern oder gar verhindern könne. Man beobachte mit grosser Sorge, dass Länder wie Grossbritanien älteren Menschen gratis Vitamin D Präparate abgebe, und dennoch eine sehr hohe Mortalität habe. Trotz vieler Studien, die den Zusammenhang von Vitamin D und Covid-19 als Basis habe gebe es derzeit keine Beweise, die rechtfertigen würden, die Einnahme von Vitamin D zu empfehlen.
 
Experten, die auf Fragen der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem oben verlinkten TV-Beitrag geantwortet haben, sowie einige zweideutige Aussagen (z.B. im Zusammenhang von Vitamin D mit Vitamin K2 und Magnesium) finden sich unter https://www.srf.ch/sendungen/puls/kann-zu-viel-vitamin-d3-schaden

Eine Zusammenfassung erschien dann im folgenden Artikel &quot; Vitamin D in der Kritik: Ein Wundermittel verliert seinen Zauber &quot; vom Schweizer Fernsehen wenige Tage nach Sendungsausstrahlung: 
https://www.srf.ch/news/schweiz/ernuechternde-studienergebnisse-vitamin-d-in-der-kritik-ein-wundermittel-verliert-seinen-zauber

Weitere Informationen zur Studie und zur Hauptautorin finden sich unter
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33170239/ sowie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7581590/


Der gestrige Newsletter trifft einmal mehr den Nagel auf den Kopf. Trotz &quot;Studium&quot; diverser Artikel und Bücher komme ich mir bei der Materie nach wie vor wie ein blutiger Anfänger vor. 

Ich substituiere nun seit über 4 Jahren Vitamin D, nachdem bei mir im Oktober 2016 ein &quot;suboptimale&quot; Versorgung mit Vitamin D festgestellt (wobei nach dem gestrigen Newsletter laut RKI ein &quot;echter&quot; Mangel erst bei einem Wert unter 30nmol/ml vorliege). Bei dem vom Arzt verschriebenen Vitamin-D-Präparat (800 I.E. per day) verdoppelte ich von mir aus die Tagesdosis in den ersten 3 Monate auf 1&#039;600 I.E. Mit den damals vorhandenen Informationen im Hinterkopf, insbesondere von Dr. Strunz, aber auch von Dr. von Helden und Dr. Spitz bestellte ich mir schliesslich ein hochdosiertes Vitamin D-Präparat mit 5&#039;000 I.E + 100ug Vitamin K2MK7.Während 3 Monate nahm ich täglich 2 Tropfen (10&#039;000 I.E.) ein. Seither nehme ich fast täglich 2&#039;500 bis 5&#039;000 I.E, je nach Jahreszeit und Sonnenexposition.

Meinen Vitamin D Spiegel durfte ich bis 2 Jahre nach Therapiebeginn alle paar Monate bestimmen: 
- 10/2016: 18 ng/ml / 45 nmol/L (vor der Supplementation))
- 03/2017: 21 ng/ml / 53 nmol/L
- 05/2017: 25 ng/ml / 62 nmol/L
- 08/2017: 32 ng/ml / 81 nmol/L
- 03/2018: 42 ng/ml / 104 nmol/L
- 09/2018: 48 ng/ml / 119 nmol/L 

Jetzt im Nachhinein (siehe Newsletter) erkenne ich, dass ich damals bereits weit über den &quot;ausreichenden&quot; 75nmol/L besessen habe. Damals glaubte ich, ich dürfe der Empfehlung von Dr. Strunz von 40-80 ng/ml  (100-200 nmol/L) nacheifern, wurde aber von den eher etwas kritischen Vitamin-D-Artikel hier auf edubily umgestimmt.

Bei Strunz liesst man, mit täglich 10&#039;000 I.E Vitamin D sich auf der sicheren Seite zu bewegen, natürlich unter der Bedingung, dass man den Spiegel im Auge behält (Messung). Nur sieht Strunz einen Spiegel von 60 ng/ml bzw. 150nmol/L als optimal an. 

Zum Thema Überversorgung sagt das RKI https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ07.html

≥50 ng/ml bzw. ≥ 125 nmol/L
&quot;Mögliche Überversorgung, die für den Körper negative gesundheitliche Folgen haben kann, zum Beispiel Hyperkalzämien, die zu Herzrhythmusstörungen oder Nierensteinen führen können.&quot;

Obschon ich bisher wissentlich nie die Wirkung von Vitamin D verspürt habe, könnten dennoch einige meiner Bewschwerden darauf hindeuten:
- ich habe seit einigen Jahren Herzrythmusstörungen
- mein Calcium lag bei der letzten Messung vor 1.5 Jahre bei 120% vom Referenzbereich - ich habe täglich Schmerzen in einer meiner Hüfte infolge Arthrose
- seit Mitte Oktober habe ich in einem Arm einen permanenten Haltetremor, der mich einschränkt

Bis Dato hätte ich nie daran gedacht, dass ein zuviel an Vitamin D die Entzündung im Gelenk befeuern könnte oder für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein könnte.

Da mein Arzt mir meinen Vitamin-D-Spiegel bestimmt nicht mehr messen will, werde ich das Vitamin D für den Rest dieses Winters auf 2&#039;500 I.E senken oder für eine Zeitlang ganz auslassen. Vielleicht hilft es den Tremor abzuschwächen.

Da ich seit letzten Sommer immer wieder von Wadenkrämpfen geplagt werde (obschon ich fast täglich 200-400 mg oral einnehme), könnte auch ein Magnesiummangel seinen Beitrag leisten. Von den Artikel hier auf edubily weiss ich, dass für die Speicherung und Aktivierung von Vitamin D zwingend Magnesium nötig ist. Ergo könnte dies bedeuten, dass bei einem ungenügenden Magnesiumspiegel nur ein Teil vom Vitamin D aufgenommen und/oder genutzt werden kann. Da kommt die Frage auf: steigt bei einem Magnesiummangel automatisch auch der Vitamin-D Bedarf, da ein grösserer Teil ausgeschieden wird, oder ist das Stufe 1 Denken?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum gestrigen Newsletter &#8222;Vitamin D: Eine knackige Beweisführung&#8220; und diesem Artikel (sowie dem Artikel &#8220; WIE NÜTZLICH SIND EIGENTLICH BLUTWERTE?&#8220; unter <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/blutwerte-vitamin-d/" rel="ugc">https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/blutwerte-vitamin-d/</a></p>
<p>Am 25.01.2021 kam auf dem 1. Kanal vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF1) in der Gesundheitssendung &#8222;Puls&#8220; die Sendung &#8222;Vitamin D in der Kritik: Entzauberung eines Wundermittels&#8220; (Film-Beitrag unter <a href="https://tinyurl.com/2lkxh3zf" rel="nofollow ugc">https://tinyurl.com/2lkxh3zf</a>)<br />
Seither läuft eine Art Bashing in der Schweizer Medienlandschaft gegen die Supplementation von Vitamin D. </p>
<p>Der Grund für die Sendung: letzten November erschienen die Resultate der grössten Altersstudie Europas (DO-HEALTH, <a href="https://do-health.eu/wordpress/do-health-schweiz-2/do-health-schweiz/" rel="nofollow ugc">https://do-health.eu/wordpress/do-health-schweiz-2/do-health-schweiz/</a>) mit dem Ergebnis, präventiv eingenommenes Vitamin D (2&#8217;000 I.E bei einer mehrheitlich gesunden Bevölkerung) würde den meisten überhaupt keinen Nutzen bringen. Nur eine kleine Untergruppe der Anwender konnte bei Infektionen eine Verbesserung Dank der Einnahme von Vitamin D erfahren. Bei Menschen im höheren Alter bringe Vitamin D im Hinblick auf Frakturen und Knochenbrüche, auf Herzkreislauferkrankungen und auf das Immunsystem keine positiven Effekte. Zwar gebe es Studien, die zeigen, dass Menschen mit Infekten der oberen Atemwege von einer Vitamin-D-Gabe profitieren, aber ansonsten bröckeln die in den vergangenen Jahren angesammelten Superlative des Zaubervitamins.</p>
<p>Immer mehr Studien würden zeigen, dass bei aktiven und gesunden Menschen, die vorsorgliche Einnahme von Vitamin D nichts bringe. Diese Botschaft sei bei der Bevölkerung entweder noch nicht angekommen oder sie werde ignoriert. Der Vitamin-D-Hype ermuntere immer mehr Menschen, deren Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen. Hochgerechnet auf die gesamte Schweiz beliefen sich 2018 die Kosten für die Vitamin-D-Messung auf rund 90 Millionen Franken (ca. € 82 Millionen) bei 8 Millionen Einwohner. Für 1 Test, der im Normalfall nichts bringe. Die Studienautoren fordern ein Umdenken bei den Hausärzten, indem man sich zukünftig nur noch auf die Risikopatienten fokussiere und bei den anderen Zurückhaltung walten lasse.</p>
<p>Wer soll weiterhin Vitamin D schlucken? Gefährdet seien neben &#8222;Kranken&#8220; vor allem ältere Menschen, die kaum im Freien seien, also Heimbewohner, Schwangere, Babies, übergewichtige und Menschen mit dunkler Haut. Der Grossteil der Bevölkerung müsse somit aus wissenschaftlicher Sicht kein Vitamin D einnehmen. </p>
<p>Da ein Grossteil der Bevölkerung gerade in den Wintermonaten über nicht genügend Vitamin D generiert dem vorhandenen Risiko an Osteoporose zu erkranken, insbesondere im höheren Alter, definierte das Bundesamt für Lebenssicherheit in der Schweiz vor bald 10 Jahren, dass die ganze Bevölkerung ab 3 Jahre im Winter eine Mindestmenge von bis zu 800 I.E per day Vitamin D oral einnehmen soll (Menschen ab 60 Jahre auch im Sommer). Das Bundesamt für Lebenssicherheit will an dieser Empfehlung festhalten, mit der Begründung: 800 I.E. könne mit einer Wahrscheinlichkeit von 97% einen Mangel beheben und zudem sei die Dosis auf die Population bezogen sehr sicher, auch ohne vorgängige Messung des Vitamin-Spiegels im Blut. Diese Empfehlung wird aufgrund des Studienergebnisses bereits jetzt vom Institut für Hausarztmedizin kritisiert, da nicht mehr zeitgemäss. </p>
<p>In Bezug zu Covid-19 will die Schweizer Taskforce bis dato noch keine Zusammenhänge gefunden haben, ob Vitamin D schwere Krankheitsverläufe mindern oder gar verhindern könne. Man beobachte mit grosser Sorge, dass Länder wie Grossbritanien älteren Menschen gratis Vitamin D Präparate abgebe, und dennoch eine sehr hohe Mortalität habe. Trotz vieler Studien, die den Zusammenhang von Vitamin D und Covid-19 als Basis habe gebe es derzeit keine Beweise, die rechtfertigen würden, die Einnahme von Vitamin D zu empfehlen.</p>
<p>Experten, die auf Fragen der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem oben verlinkten TV-Beitrag geantwortet haben, sowie einige zweideutige Aussagen (z.B. im Zusammenhang von Vitamin D mit Vitamin K2 und Magnesium) finden sich unter <a href="https://www.srf.ch/sendungen/puls/kann-zu-viel-vitamin-d3-schaden" rel="nofollow ugc">https://www.srf.ch/sendungen/puls/kann-zu-viel-vitamin-d3-schaden</a></p>
<p>Eine Zusammenfassung erschien dann im folgenden Artikel &#8220; Vitamin D in der Kritik: Ein Wundermittel verliert seinen Zauber &#8220; vom Schweizer Fernsehen wenige Tage nach Sendungsausstrahlung:<br />
<a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/ernuechternde-studienergebnisse-vitamin-d-in-der-kritik-ein-wundermittel-verliert-seinen-zauber" rel="nofollow ugc">https://www.srf.ch/news/schweiz/ernuechternde-studienergebnisse-vitamin-d-in-der-kritik-ein-wundermittel-verliert-seinen-zauber</a></p>
<p>Weitere Informationen zur Studie und zur Hauptautorin finden sich unter<br />
<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33170239/" rel="nofollow ugc">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33170239/</a> sowie <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7581590/" rel="nofollow ugc">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7581590/</a></p>
<p>Der gestrige Newsletter trifft einmal mehr den Nagel auf den Kopf. Trotz &#8222;Studium&#8220; diverser Artikel und Bücher komme ich mir bei der Materie nach wie vor wie ein blutiger Anfänger vor. </p>
<p>Ich substituiere nun seit über 4 Jahren Vitamin D, nachdem bei mir im Oktober 2016 ein &#8222;suboptimale&#8220; Versorgung mit Vitamin D festgestellt (wobei nach dem gestrigen Newsletter laut RKI ein &#8222;echter&#8220; Mangel erst bei einem Wert unter 30nmol/ml vorliege). Bei dem vom Arzt verschriebenen Vitamin-D-Präparat (800 I.E. per day) verdoppelte ich von mir aus die Tagesdosis in den ersten 3 Monate auf 1&#8217;600 I.E. Mit den damals vorhandenen Informationen im Hinterkopf, insbesondere von Dr. Strunz, aber auch von Dr. von Helden und Dr. Spitz bestellte ich mir schliesslich ein hochdosiertes Vitamin D-Präparat mit 5&#8217;000 I.E + 100ug Vitamin K2MK7.Während 3 Monate nahm ich täglich 2 Tropfen (10&#8217;000 I.E.) ein. Seither nehme ich fast täglich 2&#8217;500 bis 5&#8217;000 I.E, je nach Jahreszeit und Sonnenexposition.</p>
<p>Meinen Vitamin D Spiegel durfte ich bis 2 Jahre nach Therapiebeginn alle paar Monate bestimmen:<br />
&#8211; 10/2016: 18 ng/ml / 45 nmol/L (vor der Supplementation))<br />
&#8211; 03/2017: 21 ng/ml / 53 nmol/L<br />
&#8211; 05/2017: 25 ng/ml / 62 nmol/L<br />
&#8211; 08/2017: 32 ng/ml / 81 nmol/L<br />
&#8211; 03/2018: 42 ng/ml / 104 nmol/L<br />
&#8211; 09/2018: 48 ng/ml / 119 nmol/L </p>
<p>Jetzt im Nachhinein (siehe Newsletter) erkenne ich, dass ich damals bereits weit über den &#8222;ausreichenden&#8220; 75nmol/L besessen habe. Damals glaubte ich, ich dürfe der Empfehlung von Dr. Strunz von 40-80 ng/ml  (100-200 nmol/L) nacheifern, wurde aber von den eher etwas kritischen Vitamin-D-Artikel hier auf edubily umgestimmt.</p>
<p>Bei Strunz liesst man, mit täglich 10&#8217;000 I.E Vitamin D sich auf der sicheren Seite zu bewegen, natürlich unter der Bedingung, dass man den Spiegel im Auge behält (Messung). Nur sieht Strunz einen Spiegel von 60 ng/ml bzw. 150nmol/L als optimal an. </p>
<p>Zum Thema Überversorgung sagt das RKI <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ07.html" rel="nofollow ugc">https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ07.html</a></p>
<p>≥50 ng/ml bzw. ≥ 125 nmol/L<br />
&#8222;Mögliche Überversorgung, die für den Körper negative gesundheitliche Folgen haben kann, zum Beispiel Hyperkalzämien, die zu Herzrhythmusstörungen oder Nierensteinen führen können.&#8220;</p>
<p>Obschon ich bisher wissentlich nie die Wirkung von Vitamin D verspürt habe, könnten dennoch einige meiner Bewschwerden darauf hindeuten:<br />
&#8211; ich habe seit einigen Jahren Herzrythmusstörungen<br />
&#8211; mein Calcium lag bei der letzten Messung vor 1.5 Jahre bei 120% vom Referenzbereich &#8211; ich habe täglich Schmerzen in einer meiner Hüfte infolge Arthrose<br />
&#8211; seit Mitte Oktober habe ich in einem Arm einen permanenten Haltetremor, der mich einschränkt</p>
<p>Bis Dato hätte ich nie daran gedacht, dass ein zuviel an Vitamin D die Entzündung im Gelenk befeuern könnte oder für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich sein könnte.</p>
<p>Da mein Arzt mir meinen Vitamin-D-Spiegel bestimmt nicht mehr messen will, werde ich das Vitamin D für den Rest dieses Winters auf 2&#8217;500 I.E senken oder für eine Zeitlang ganz auslassen. Vielleicht hilft es den Tremor abzuschwächen.</p>
<p>Da ich seit letzten Sommer immer wieder von Wadenkrämpfen geplagt werde (obschon ich fast täglich 200-400 mg oral einnehme), könnte auch ein Magnesiummangel seinen Beitrag leisten. Von den Artikel hier auf edubily weiss ich, dass für die Speicherung und Aktivierung von Vitamin D zwingend Magnesium nötig ist. Ergo könnte dies bedeuten, dass bei einem ungenügenden Magnesiumspiegel nur ein Teil vom Vitamin D aufgenommen und/oder genutzt werden kann. Da kommt die Frage auf: steigt bei einem Magnesiummangel automatisch auch der Vitamin-D Bedarf, da ein grösserer Teil ausgeschieden wird, oder ist das Stufe 1 Denken?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lutz		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22691</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 14:42:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-22691</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22689&quot;&gt;carisi&lt;/a&gt;.

Um welche Völker in welchem geografischen Bereich ging es im Kommentar von ThomasV? Ich lese jedenfalls nichts von Bolivien.
Jaja, das Lesen... :-)

@ jifi: Das es nicht den Mitteleuropäer reiner Abstimmung gibt, damit hast Du absolut recht. Sehr schön im Buch &quot;Die Reise unsere Gene&quot; von Johannes Krause erklärt.
Die ältesten europäischen Gene werden uns wohl die Neanderthaler vererbt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22689">carisi</a>.</p>
<p>Um welche Völker in welchem geografischen Bereich ging es im Kommentar von ThomasV? Ich lese jedenfalls nichts von Bolivien.<br />
Jaja, das Lesen&#8230; :-)</p>
<p>@ jifi: Das es nicht den Mitteleuropäer reiner Abstimmung gibt, damit hast Du absolut recht. Sehr schön im Buch &#8222;Die Reise unsere Gene&#8220; von Johannes Krause erklärt.<br />
Die ältesten europäischen Gene werden uns wohl die Neanderthaler vererbt haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jfi		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22690</link>

		<dc:creator><![CDATA[jfi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 14:29:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-22690</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22689&quot;&gt;carisi&lt;/a&gt;.

Hoppla, wieso denn gleich so aggressiv?
Ja ich bin des Lesens mächtig und ja das war mir auch sofort klar was du meintest, ich wollte hier nur noch das Beispiel Islands ergänzen, weil es sonst wahrscheinlich direkt wieder Leute gegeben hätte, die hier von Blue Zones lesen und dann nur verstehen &quot;Aha, das liegt daran dass die alle fast vegetarisch leben&quot;.
Dass der Roseto-Effekt bei den meisten Blue-Zones wahrscheinlich sogar eher das lange Leben erklärt ist mir bewusst, ich wusste bisher nur nicht dass es den Fachbegriff gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22689">carisi</a>.</p>
<p>Hoppla, wieso denn gleich so aggressiv?<br />
Ja ich bin des Lesens mächtig und ja das war mir auch sofort klar was du meintest, ich wollte hier nur noch das Beispiel Islands ergänzen, weil es sonst wahrscheinlich direkt wieder Leute gegeben hätte, die hier von Blue Zones lesen und dann nur verstehen &#8222;Aha, das liegt daran dass die alle fast vegetarisch leben&#8220;.<br />
Dass der Roseto-Effekt bei den meisten Blue-Zones wahrscheinlich sogar eher das lange Leben erklärt ist mir bewusst, ich wusste bisher nur nicht dass es den Fachbegriff gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: carisi		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22689</link>

		<dc:creator><![CDATA[carisi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 13:58:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-22689</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22636&quot;&gt;Lutz&lt;/a&gt;.

Das war kein &quot;Vergleich von Mitteleuropäern mit nativ lebenden Völkern&quot;, sondern eine Antwort auf ThomasVs Frage &quot;Andererseits, wer sagt, das Naturvölker automatisch gut, oder gar optimal mit Nährstoffen versorgt waren? Sie überlebten, aber lebten sie auch besonders lange, oder besonders gut?&quot;

Ich dachte, das war für einen das Lesen beherrschenden Menschen eigentlich offensichtlich. 

Es gibt auch andere faszinierende Aspekte, die nichts mit Ernährung zu tun haben, man lese sich den Artikel &quot;Roseto-Effekt&quot; auf Wikipedia durch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22636">Lutz</a>.</p>
<p>Das war kein &#8222;Vergleich von Mitteleuropäern mit nativ lebenden Völkern&#8220;, sondern eine Antwort auf ThomasVs Frage &#8222;Andererseits, wer sagt, das Naturvölker automatisch gut, oder gar optimal mit Nährstoffen versorgt waren? Sie überlebten, aber lebten sie auch besonders lange, oder besonders gut?&#8220;</p>
<p>Ich dachte, das war für einen das Lesen beherrschenden Menschen eigentlich offensichtlich. </p>
<p>Es gibt auch andere faszinierende Aspekte, die nichts mit Ernährung zu tun haben, man lese sich den Artikel &#8222;Roseto-Effekt&#8220; auf Wikipedia durch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jfi		</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22673</link>

		<dc:creator><![CDATA[jfi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 10:43:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=196413#comment-22673</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22636&quot;&gt;Lutz&lt;/a&gt;.

Bei vielen wahrscheinlich Unwissen und bei manchen einfach weil es keine reine Mitteleuropäische Abstammung gibt.

Ein Bekannter hat z.B. sein Genom mal testen lassen und ist zu über 20% Schwede, obwohl er einen dunklen Teint, schwarze Haare und dunkle Augen hat (er ist aus einer aramäischen Familie).

Oder wenn jemand Sommersprossen und/oder rote Haare hat, hat er oder sie einen deutlicheren Anteil Neanderthaler-DNA als andere Menschen ohne Sommersprossen und/oder rote Haare.

Der Körperbau gibt hier auch Aufschluss: Schlank, zierliche Gelenke (typische Ausdauerläuferstatur quasi) lässt auf Vorfahren aus südlicheren Breitengraden (genauer: Afrika) schließen, wogegen ein kräftigerer Körperbau mit dicken Gelenken und großem, ausgeprägtem Brustkorb (wie bei mir persönlich) eher für nördliche Gene mit Neanderthaler-Anteil spricht.
Daher gibt es nicht DEN Mitteleuropäer und daher auch nicht DAS EINE Verhältnis von Tieren zu Pflanzen das ein &quot;Mitteleuropäer&quot; einhalten sollte.

Fakt ist nur: 100% Tier oder 100% Pflanze wird&#039;s definitiv nicht sein und das für niemanden, egal ob aus Mitteleuropa oder vom Äquator. Aber das hat Dr. Cordain ja auch genauso beschrieben :)

LG Jens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-calcitriol-polymorphismus-empfehlung/#comment-22636">Lutz</a>.</p>
<p>Bei vielen wahrscheinlich Unwissen und bei manchen einfach weil es keine reine Mitteleuropäische Abstammung gibt.</p>
<p>Ein Bekannter hat z.B. sein Genom mal testen lassen und ist zu über 20% Schwede, obwohl er einen dunklen Teint, schwarze Haare und dunkle Augen hat (er ist aus einer aramäischen Familie).</p>
<p>Oder wenn jemand Sommersprossen und/oder rote Haare hat, hat er oder sie einen deutlicheren Anteil Neanderthaler-DNA als andere Menschen ohne Sommersprossen und/oder rote Haare.</p>
<p>Der Körperbau gibt hier auch Aufschluss: Schlank, zierliche Gelenke (typische Ausdauerläuferstatur quasi) lässt auf Vorfahren aus südlicheren Breitengraden (genauer: Afrika) schließen, wogegen ein kräftigerer Körperbau mit dicken Gelenken und großem, ausgeprägtem Brustkorb (wie bei mir persönlich) eher für nördliche Gene mit Neanderthaler-Anteil spricht.<br />
Daher gibt es nicht DEN Mitteleuropäer und daher auch nicht DAS EINE Verhältnis von Tieren zu Pflanzen das ein &#8222;Mitteleuropäer&#8220; einhalten sollte.</p>
<p>Fakt ist nur: 100% Tier oder 100% Pflanze wird&#8217;s definitiv nicht sein und das für niemanden, egal ob aus Mitteleuropa oder vom Äquator. Aber das hat Dr. Cordain ja auch genauso beschrieben :)</p>
<p>LG Jens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
