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	<title>DHA - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Jul 2019 08:50:04 +0000</lastBuildDate>
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	<title>DHA - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Better Body – Better Brain &#124; Buchempfehlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2016 14:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[DHA]]></category>
		<category><![CDATA[Omega 3]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort: Warum wir mehr Physik brauchen Alle Signale, die der Körper empfängt, werden früher oder später in (bio-)chemische Reaktionen umgewandelt. Wir haben mittlerweile mehrfach darüber gesprochen: Der reine Fokus auf Ernährung &#8212; mit den bisweilen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Vorwort: Warum wir mehr Physik brauchen</h2>
<p style="text-align: justify;">Alle Signale, die der Körper empfängt, werden früher oder später in (bio-)chemische Reaktionen umgewandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben mittlerweile mehrfach darüber gesprochen: Der reine Fokus auf Ernährung &#8212; mit den bisweilen dramatischen Folgen für die Gesundheit &#8212; bringt keinen weiter. Schon alleine deshalb nicht, weil auf den Chemiebaukasten Menschen nicht nur die Stoffe wirken, die im Essen sind. Alles wirkt auf uns. Das beginnt bei der Schwerkraft (Stichwort Verdauung), führt über Freundschaften (Endorphin, Dopamin und Co.) und Kuscheln (Oxytocin etc.) zum &#8230; <strong>Licht</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir uns im Internet umschauen, dann stoßen wir immer wieder auf die Verbindung zwischen Licht und Vitamin D, seltenst wird über die Wirkung von Licht an sich gesprochen. In anderen Worten: <strong>Licht wirkt auf den Körper &#8212; aber eben nicht nur via Vitamin D</strong>. Daher darf auch die Frage gestellt werden: Ist es in Ordnung Vitamin D isoliert zu schlucken oder will der Körper vielleicht die ganze Bandbreite an Wirkung? Vorausgesetzt natürlich, Licht hat eine biologische Wirkung außerhalb der Vitamin-D-Produktion.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Licht-Thematik hatten wir schon kurz angeschnitten. Im <a href="http://amzn.to/2f24hjE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Handbuch</a>, aber auch <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-licht/">hier im Blog</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade vor mir liegen zwei Arbeiten. Hochinteressant: <strong>Erfahren Individuen abends eine Blaulicht-Exposition, dann sind die am Morgen danach ein Stück weit stoffwechselkrank.</strong> Die haben einen niedrigeren Energieverbrauch, setzen also weniger Kalorien um. Das kann man messen, z. B. via Sauerstoffverbrauch, Kohlendioxid-Produktion oder Wärmefreisetzung nach dem Essen (&#8222;Thermischer Effekt&#8220;). Außerdem, so beschreibt es eine der Arbeiten, wirkt Blaulicht direkt auf den Glukose-Haushalt, <strong>induziert Insulinresistenz</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir denken kurz dran: <strong>Blaulichtexposition erfahren wir täglich, weil wir Elektronik-Geräte nutzen</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Licht, das wissen wir alle, besteht aus elektromagnetischer Strahlung mit unterschiedlicher Wellenlänge. Es gibt einen sichtbaren Bereich, der viele verschiedene Wellenlänge enthält und den wir in Form von Farben wahrnehmen können: Das wissen wir, weil wir alle schon mal einen Regenbogen gesehen haben, wobei das Licht hier sozusagen &#8222;aufgetrennt&#8220; vorliegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlicherweise variiert diese Licht-Exposition über den Tag. <strong>In der Natur ist das blaue Licht morgens sehr dominant und weicht zugunsten einer Rotdominanz im Laufe des Tages</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun sind wir Menschen seit Millionen von Jahren anhand diverser natürlicher Rhythmen getaktet. Was, wenn wir diese Kopplung an die natürliche Rhythmik unbedingt brauchen, um gesund zu bleiben? Denn klar ist, dass Prozesse in unserem Körper selbst oszillieren. Das sehen wir alle bei der Hormonproduktion (z. B. Cortisol, Testosteron, Melatonin etc.). Doch das dürfte nur die Spitze des Eisberges sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist: Wir müssen die Physik lieben lernen. Leider wurden genau solche Einflüsse Jahrzehnte lang gar nicht richtig beachtet. Erst heute, auch dank vieler Querdenker, wird <em>Biophysik</em> wichtiger, ernster genommen. Freilich nicht isoliert betrachtet, denn wie bei einem großen Puzzle, dem &#8222;Gesundheitspuzzle&#8220;, setzen wir die einzelnen Teile mühevoll zusammen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8222;Better Body – Better Brain: Das Handbuch zur Selbstoptimierung von Körper und Geist&#8220;</h2>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/10/51UI9KhZxkL.jpg" rel="attachment wp-att-8035"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8035 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/10/51UI9KhZxkL.jpg" alt="Selbstoptimierung Better Body Body Brain" width="396" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Daher diese Buch-Empfehlung: Die Autorin <strong>Anja Leitz</strong> schafft es hier, ein für viele Leser komplett neues Feld aufzuzeigen, mit dem man sich unbedingt befassen sollte. Es komplettiert ohne Frage unser Bemühen, die Biochemie des Menschen so zu beschreiben, dass wir davon profitieren können. Wie gesagt: Biochemie ohne Biophysik ist ziemlich verloren. Das Puzzle ist nur dann komplett, wenn die einzelnen Puzzle-Teile zusammengefügt werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auszug aus der <strong>Produktbeschreibung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unser moderner Lebensstil hat uns unserem natürlichen Biotop entrissen. Wir verbringen den ganzen Tag unter Kunstlicht, vor dem Computer, am Smartphone, ernähren uns von reichlich Kohlenhydraten und snacken in der Nacht, schlafen unregelmäßig und rennen gehetzt von Termin zu Termin. Auf die veränderten Umwelt- und Lebensbedingungen reagieren wir mit physiologischen Fehlfunktionen wie Hormonstörungen, Übergewicht und einer Vielzahl an Autoimmun- und Zivilisationskrankheiten, die sich epidemisch verbreiten.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hier leistet das Buch &#8222;Better Body &#8212; Better Brain&#8220; einen ganz hervorragenden Beitrag.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Der Buch-Inhalt</h2>
<p style="text-align: justify;">Gesundheit steht, lt. Anja Leitz, auf vier Beinen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Lipide (vor allem Omega-3-Fettsäuren) &#8212; &#8222;Fettsäuren mariner Herkunft&#8220;</li>
<li style="text-align: justify;">Licht &#8212; &#8222;Sonnenlicht und Lichtfrequenzen&#8220;</li>
<li style="text-align: justify;">Chronobiologie &#8212; &#8222;Zirkadiane Rhythmik und Zeitgeber&#8220;</li>
<li style="text-align: justify;">Nahrung &#8212; &#8222;Nährstoffe als Mittel zum Leben&#8220;</li>
</ul>
<h3 style="text-align: justify;">Warum spielen ausgerechnet &#8222;Fettsäuren mariner Herkunft&#8220; eine so wichtige Rolle?</h3>
<p style="text-align: justify;">Nun, um diese Frage adäquat zu beantworten, müsste man &#8212; auch chemisch bzw. physikalisch &#8212; sehr weit ausholen. Kürzen wir es ab: Die besondere marine Fettsäure heißt Docosahexaensäure, kurz DHA, die über ein sehr ausgeprägtes Doppelbindungssystem innerhalb des Moleküls verfügt. Sprich: DHA ist sehr elektronenreich. Unter anderem wegen dieses Elektronenreichtums kann DHA spezielle Rollen im Stoffwechsel spielen, was insbesondere auf der Mikroebene deutlich werden könnte. Ich sage bewusst könnte, weil das derzeit noch theoretischer Natur ist.</p>
<p style="text-align: justify;">DHA baut sich in unsere Membranen ein, speziell in mitochondriale Membranen. Dort sitzen Proteine der Atmungskette (auch: Elektronentransportkette). Elektronen, die uns unsere Nahrung liefern (nichts weiter machen Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Co.), fließen entlang dieser Kette, durch die Proteine und reagieren schlussendlich mit Sauerstoff und Wasserstoff-Protonen zu Wasser. Durch diese Elektronenwanderschaft kann letztlich eigene Energie (in Form des Energieträgers ATP) entstehen. DHA verändert die Eigenschaften der Membran und könnte somit dafür sorgen, dass die Elektronentransportkette besser funktioniert. <strong>In einfacher Sprache: Wir haben mehr Energie! </strong></p>
<p style="text-align: justify;">DHA hat noch weitere Effekte, die im Buch ebenfalls angesprochen und diskutiert werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Welche Rolle spielt Licht hier?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Effekte von DHA werden insbesondere dann wichtig, so Anja Leitz, wenn uns die Sommer-Sonne nicht mehr mit ihrer &#8222;Energie&#8220; versorgt. Denn: Viele unserer zellulären Systeme reagieren auf Licht. So, wie das bei Pflanzen der Fall ist: Dort nämlich ist Licht die treibende Kraft für die Fotosynthese. Die wiederum funktioniert nur, weil es Moleküle gibt, die Lichtstrahlen &#8222;auffangen&#8220; können, die Energie dieser Strahlung quasi in biochemische Reaktionen umsetzen können. Zwar sind wir keine Pflanzen, wir können auch aus Licht keine Kohlenhydrate etc. herstellen, aber dennoch könnten viele unserer Stoffwechselprozesse von Licht bzw. der Lichtenergie profitieren. Denn: Auch wir Menschen habe viele Moleküle im Körper, die Lichtenergie nutzen können. Längst bekannt ist, dass gewisse Proteine der Atmungskette auch &#8222;Lichtfänger&#8220; sind und die Energieproduktion so steigern können.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte die Theorie stimmen, wird klar, warum DHA besonders im Winter wertvoll ist, während im Sommer das Sonnenlicht die herausragende Rolle spielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch erklärt en detail, aber dennoch gut nachvollziehbar und in wunderbarer Sprache, <strong>was es mit Licht auf sich hat, wie Licht im Körper wirkt und warum Licht viele Abläufe in unserem Körper steuert. Klar ist auch, dass Licht eng mit der Chronobiologie verknüpft ist</strong>, worüber ausführlich gesprochen wird.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ein wichtiger Pfeiler: Kälte-Exposition</h3>
<p style="text-align: justify;">Unsere Leser kennen sich hier sicher besten aus. Auch bei Anja Leitz spielt gerade Kälte eine herausragende Rolle im Konzept zur Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der Gesundheit. <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/kalte-thermogenese-eine-anleitung-zum-frieren/">Kälte</a> hat einen immensen Einfluss auf das Hormon-System und chemische Abläufe:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Es verwandelt weißes, &#8222;faules&#8220; Fettgewebe in metabolisch aktives, braunes Fettgewebe.</li>
<li>Es aktiviert AMPK, was als zentraler Energiesensor wichtige zelluläre Abläufe reguliert, u. a. die Fettverbrennung kontrolliert.</li>
<li>Es erhöht die Melatoninausschüttung, was uns einen besseren Schlaf beschert.</li>
<li>Es verbessert die Wirkung von Schilddrüsenhormonen.</li>
<li>Es aktiviert das Immunsystem.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Einige Punkte wollten genannt sein, eine vollständige Liste findet sich natürlich im Buch. Dort findet sich auch eine ausgiebige Anleitung, wie genau man das Vorhaben angehen kann: Von einfachem Kühlen des Gesichts hin zum Eisbad in Gewässern (im Winter, natürlich!).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Doch was soll dann gegessen werden?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wie kein anderer deutscher Autor zuvor legt Anja Leitz großen Wert auf eine maritime Kost. Auch wir von edubily sind große Fans einer &#8222;Offshore Diet&#8220;, wie sie viele Menschen seit der Menschwerdung an Meeren, Flüssen und Seen praktiziert haben. In Meeresfrüchten finden sich enorm viele Substanzen, auf die wir dringend angewiesen sind, allen voran die vorhin beschriebene Omega-3-Fettsäure DHA, aber auch Jod, Selen, Kupfer, Eisen, Taurin und hochwertiges Protein. Das kann man in unserem aktuellen Buch <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/stoffwechsel-beschleunigen-in-fuenf-sekunden-geht-das/">Stoffwechsel beschleunigen</a> noch einmal genauer nachlesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das ist nicht alles. Es geht beim Essen um viel mehr als um das Zuführen von Kalorien oder Nahrungsenergie.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zunächst: Die Nahrung liefert uns keineswegs einfach nur Kalorien oder Nährstoffe. Nahrung ist auch Information für unsere Zellen und so wird sie auch verarbeitet und kommuniziert. Deshalb lassen sich Lebensmittel auch nicht durch Supplemente ersetzen. Wir essen Lebensmittel nicht in erster Linie wegen ihrer chemischen Zusammensetzung, sondern weil sie Energie- und Informationsträger sind, die es dem Körper ermöglichen, seine lebendige Ordnung aufrechtzuerhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">[&#8230;]</p>
<p style="text-align: justify;">Dass sich Physiker und mit dem Zusammenhang von Nahrung und Licht beschäftigen, haben wir Erwin Schrödinger zu verdanken.</p>
<p style="text-align: justify;">[&#8230;]</p>
<p style="text-align: justify;">In seinem viel beachtetet Werk <em>Was ist Leben?</em> legte er logisch-physikalisch dar, dass sich Lebewesen aufgrund ihrer permanent ablaufenden Stoffwechseltätigkeit in einem Zustand zunehmender Unordnung (Entropie) befinden. [&#8230;] Nach Schrödinger ist das, wovon sich ein Organismus ernährt, negative Entropie. Oder, um etwas weniger sperrig auszudrücken: Das Wesentliche ist, dass es dem Organismus gelingt, der Entropie entgegenzuwirken. Gute Nahrung mit einem hohen Ordnungszustand hilft dem Körper am besten dabei, &#8222;aufzuräumen&#8220; und &#8222;in Ordnung&#8220; zu bleiben.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nicht fehlen darf hier die Erkenntnis von Prof. Fritz-Albert Popp, der bewiesen hat, dass lebende Organismen &#8222;strahlen&#8220;, Biophotonen aussenden. Wir nehmen diese Strahlung über die Nahrung auf, die letztlich wieder auf unseren Organismus wirkt und so die Ordnung des Organismus beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;">Du siehst, so schließt sich der Kreis: Elektromagnetische Strahlung, Physik, ist ein wichtiger Bestandteil.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Von den &#8222;perfekten&#8220; OptiDays: Das 4-Wochen-Reset-Programm</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Synthese-Kapitel. Darf natürlich nicht fehlen. Hier wird der Leser an die Hand genommen: Ein 4-Wochen-Programm soll helfen, den Organismus zu <em>resetten</em>. Wie das geht?</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Mit einem Ernährungsplan</li>
<li>Mit einer großen OptiDay-Info, die informiert und motiviert</li>
<li>Mit einem Biohack</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich sind die Informationen sehr interessant und keinesfalls wiedergekaut, quasi aus der Frauenzeitschrift abgeschrieben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Schluss</h3>
<p style="text-align: justify;">Wem das noch nicht genug ist, der kann sich in das &#8222;Fisch-Lexikon&#8220; verlieben, wo sehr ausführlich viele Fischarten besprochen werden. Neben allgemeinen Informationen finden sich auch ernährungsspezifische Details, beispielsweise der Omega-3-Gehalt der jeweiligen Spezies. Am Ende dieses Kapitels bespricht ihr Ehemann Herr Dr. Leitz relativ ausführlich die Frage: &#8222;Fischgenuss &#8212; nachhaltig oder nachhaltig gestört?&#8220; Zum Thema Schwermetalle sagt er:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese immer noch häufig geäußerte Besorgnis steht jedoch laut Experten in keinem Verhältnis zur eigentlichen Lage.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Alternativ kann sich Männlein oder Weiblein in die Küche stellen und die vielen, vielen wirklich schönen Gerichte nachkochen. Die Rezept-Bildchen regen auf jeden Fall den Appetit an.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer es ganz genau mag, der kann sich durch das seitenlange Referenzenverzeichnis wurschteln.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Unser Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Anja Leitz nimmt den Leser an die Hand und weiß mit ihrer Sprache zu überzeugen. Ich mag das Buch wirklich sehr, nicht zuletzt ob der schönen Aufmachung und bildlichen Umsetzung. In diesem Buch steckt wirklich sehr viel Arbeit &#8212; von allen Beteiligten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Das Buch hebt sich inhaltlich ab</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube ich spreche für viele Menschen, wenn ich sage, dass dieses ewige Wiedergekaue von Weisheiten zu Ernährungsthemen wirklich nicht mehr zu ertragen ist. Was hören wir in 20 Jahren? Vielleicht &#8230; dass Eiweiß wichtig ist? Und doch nicht der Niere schadet?</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite sehe ich den krampfhaften Versuch, neue Themenbereiche zu erschließen &#8230; Oft verknüpft mit Esoterik. Auch dominant heute: Die Suche nach dem Ernährungsextrem. Ganz &#8222;in line&#8220; mit unserer gesellschaftlichen Vorstellung (&#8222;Höher, weiter, besser, mehr&#8220;) verrennt sich einer nach dem anderen in Hirngespinsten, sieht den Wald nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Herrlich erfrischend ist stattdessen die Ausführung von Anja Leitz. Denn die Themen, die im Buch angesprochen werden, sind ohne Frage äußerst wichtig und werden in den kommenden Jahren sicher noch präsenter werden. Insbesondere mit Blick auf Blaulicht-Exposition durch unsere &#8222;I-Geräte&#8220; oder Amazon-Bücher auf dem Bildschirm. Es wird keine neue Weisheit vom Ast gebrochen, viel mehr zeigt sich hier eine Form der Kohärenz, eine neue Perspektive. Wie ein Teilbereich unseres Lebens, der zwar immer da ist, aber mehr oder weniger unbemerkt bleibt, von uns gar nicht wahrgenommen wird &#8212; vielleicht weil so selbstverständlich?</p>
<p style="text-align: justify;">Daher: Ich empfehle jedem, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Bin ich uneingeschränkt einer Meinung mit der Autorin? Nicht unbedingt.</h3>
<p style="text-align: justify;">Einige Thesen sind sicher theoretischer Natur und müssen validiert werden. Das ist der Preis, den man als Vor- bzw. Querdenker zu zahlen hat. Dennoch sind auch solche Ausführungen immer spannend.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus sind wir bei der Kohlenhydrat-Thematik nicht ganz auf einer Linie, aber auch das dürfte kontextabhängige durchaus vertretbar sein. Wenn der Stoffwechsel nach einem <em>Reset</em> wieder funktioniert, dürfte das sowieso zweitrangig werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der wirklich starke Fokus auf Meeresprodukte ist sicher diskutabel. Während wir den regelmäßigen Konsum wirklich empfehlen, ist die Quasi-Exklusion (zwar nicht direkt so ausgesprochen, aber aus dem Konzept hervorgehend) von Fleisch- und Fleischerzeugnissen (et cetera) meines Erachtens nicht unbedingt nötig.</p>
<p style="text-align: justify;">Fraglich: Wenn wir den Konsum mehrfach ungesättigter Fettsäuren stark erhöhen (z. B. via Zufuhr von DHA/EPA, also n3-Fettsäuren), was ist mit Vitamin E? Denn der Vitamin-E-Bedarf steigt proportional zur zugeführten PUFA-Menge &#8212; das kann letztlich zu Lipid-Peroxidation und massiven, auch chronischen Problemen führen. Was es mit Vitamin E und den PUFAs auf sich hat, kann sich der Interessierte <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4594047/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a> noch einmal durchlesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt: Von uns gibt es für das Buch eine klare Kaufempfehlung.<strong> Es hat mich an einigen Stellen wirklich begeistert, es war durchweg spannend, manchmal diskutabel, aber immer informativ. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://amzn.to/2f265cu" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Hier geht’s zum Buch bei amazon.</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Appendix zum Nachdenken &#8212; von Chris</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir alle leben in die Rhythmik, auch wenn wir uns oftmals vorzüglich zur Wehr setzen: Schon mal aufgefallen, wie das Gehirn in dieser Jahreszeit plötzlich Programme abspielt, die uns der Herbst jedes Jahr aufs Neue bringt? Wir spielen plötzlich, oft unbewusst, die Musik ab, die wir letztes Jahr und vielleicht sogar vorletztes Jahr im Herbst gehört haben. Klar ist, dass der Körper dieses natürliche Umschalten über viele verschiedene Signalgeber wahrnimmt. Das können beispielsweise Licht, Temperatur oder der Geruch sein. Der Körper, so scheint es, schaltet im Spätjahr zwei Gänge zurück, etwas in den Ruhe-Modus. Wir haben urplötzlich andere Verlangen. Das süße Obst &#8230;. schmeckt nicht mehr, wir greifen zum fetten Fisch oder zu den Nüssen. Erziehung? Kultur? Oder das uralte Eichhörnchen-Programm? Der eine oder andere merkt die hormonelle Umstellung vielleicht daran, dass er mehr Hunger hat &#8212; Lust-Essen gegen Winterdepression oder die uralte Weisheit der Natur, das fette Fleisch und die Kalorien zu präferieren?</p>
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			</item>
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		<title>Alzheimer vorbeugen: Wissenschaft gegen Natur</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/praevention/alzheimer-vorbeugen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 21:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Cholin]]></category>
		<category><![CDATA[DHA]]></category>
		<category><![CDATA[PGC1-alpha]]></category>
		<category><![CDATA[Zink]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ver-rückte Welt des Menschen. Das Wort ver-rückt impliziert bereits das Richtige, nämlich, dass etwas nicht mehr auf seiner ursprünglichen, eigentlichen Position sitzt. Was würden Andere, zum Beispiel menschenähnliche Aliens, eigentlich über uns sagen? Was würden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die ver-rückte Welt des Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort <em>ver-rückt</em> impliziert bereits das Richtige, nämlich, dass etwas nicht mehr auf seiner ursprünglichen, eigentlichen Position sitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was würden Andere, zum Beispiel menschenähnliche Aliens, eigentlich über uns sagen? Was würden die Anderen über uns sagen, wenn sie uns beobachten würden? Wie oft habe ich in den letzten Wochen nur noch den Kopf geschüttelt, die Schlauen beobachtet, Handlungen, Gedanken, Argumente verfolgt. Und nie haben sich die &#8222;Fehler&#8220; des menschlichen Geistes derart offenbart. Nun bin ich nicht Teil dieser Situation und kann, von außen, herablassend beurteilen. Ich würde vermutlich die gleichen Fehler machen. Auch dieser Fehler ist ein Fehler des Geistes.</p>
<p style="text-align: justify;">Soeben komme ich von einem Vortrag, Thema: Alzheimer. Anscheinend ziemlich aktuell. Warum wohl? Na, jedes Mal wenn die renommierten Wissenschaftler vorsprechen, wird im Verlauf mindestens einmal davon erzählt, dass Firma XY investieren will. Dass Pharmakonzern XY interessiert ist. Geld ist Motivation. Für Candida-Behandlung gibt&#8217;s Millionen. Für Alzheimer? Undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Also, heute wieder Vortrag zum Thema Alzheimer. Überhaupt nicht spannend, nur irgendwelche Signalwege, Membranproteine, Sekretasen und so weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitsgruppe um diese vortragende Wissenschaftlerin fand heraus, dass es ein Protein gibt namens SORLA. Wenn viel von diesem SORLA-Protein vorhanden ist, bekommt man nicht so einfach Alzheimer. Umgekehrt zeigen Alzheimer-Gehirne eine niedrigere SORLA-Expression.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Entscheidende jedoch, das wirklich Spannende, wurde ganz am Ende des Vortrages so nebenbei erwähnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nämlich:</p>
<blockquote><p><strong>SORLA wird, von den getesteten Proteinen, nur durch BDNF positiv reguliert. </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">BDNF, <em>brain-derived neurotrophic factor</em>, ist ein Stoff, der auf das Gehirn wie Dünger wirkt, die Nervenzellen zum Wachsen bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Handbuch-Leser wissen hier ganz genau Bescheid: <strong>BDNF seinerseits ist ein PGC-1alpha-abhängiger Stoff.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Daher sagte ich damals, dass PGC-1alpha ein wahrer Gesundmacher ist. Es schenkt nicht nur mehr und gesündere Mitochondrien, sondern auch ein gesünderes Gehirn.</p>
<p style="text-align: justify;">PGC-1alpha, das wissen wir mittlerweile alle, wird durch Ausdauersport gesteigert. Daher finden wir bei Sportlern viel höhere BDNF-Werte. Und somit, lt. der netten Dame, mehr SORLA. Wer also bis drei zählen kann, wird schnell verstehen, dass Ausdauersport bzw. Sport im Allgemeinen wohl signifikant dafür sorgen wird, dass wir vor Alzheimer geschützt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere Faktoren, die BDNF regulieren, sind u. a.:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Zink (wenigstens einmal den richtigen Spiegel einstellen)</li>
<li>DHA (Fischöl, Stichwort: Omega-3-Index)</li>
<li>Cholin</li>
</ul>
<p>War das nicht eigentlich klar? Sind ja immer dieselben Stoffe, die da was zwischen den Ohren modulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir Menschen sind verrückt. Das steht fest.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir entfernen uns von unserer ursprünglichen Lebensweise, sägen an unserem eigenen Ast. Wir merken es nicht. Wir stückeln das schönste Puzzle in tausend Teile und verbringen Jahrhunderte damit, es wieder zusammenzusetzen. Da wir aber ganz offensichtlich nicht verstehen, wie man die Teile wieder zusammensetzt, erschaffen wir die Wissenschaft. Die muss dann hochkomplex alles noch weiter zerlegen. Alles noch mehr analysieren. Milliarden von Proteine entdecken. Aber nicht, weil es total spannend ist, sondern weil Big Pharma die Goldbarren zum Forschungslabor bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir also forschen an Alzheimer, an vielen verschiedenen, ganz tollen Proteinen &#8211; jede Forschungsgruppe sieht dahinten irgendwo das Paradies &#8211; Ruhm, Macht, Geld und Anerkennung. Die Dame heute hat die Karriereleiter schon ordentlich bestiegen. Um zu zeigen, <strong>dass es BDNF ist, das heilt</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun lesen wir alle noch einmal den <a href="https://genetisches-maximum.de/fette/sonne-dha-linolsaeure/">Artikel</a> bzw. schauen uns das Video von Remko Kuipers an und stellen fest: Die Buschmänner rennen jeden Tag dem Tier hinterher. Die schwitzen jeden Tag. Die Buschmänner essen jeden Tag DHA, Zink und Cholin. Und zwar in großen Mengen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir ist ehrlich gesagt völlig egal, ob Buschmänner das wirklich so machen. Aber eine Sache müssen wir auf jeden Fall akzeptieren:</p>
<blockquote><p>Jedes Tier auf dieser Welt muss sich bewegen, um an Nahrung zu gelangen. Oftmals ist das doch ziemlich anstrengend.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die haben alle genug BDNF und vermutlich niemals Alzheimer.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Also wenn dieses Gemache nicht verrückt ist, was dann?</p>
<p style="text-align: justify;">(Freilich: Aus dem Blickwinkel der Logik ist das alles richtig. Gedanke 1: Wir sind krank. Gedanke 2: Wir müssen nach Lösungen suchen. Zum Glück stehen wir nebendran und können, wie eingangs erwähnt, verwundert auf das Geschehen gucken.)</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleiner Exkurs: Wieso denken Biochemiker oder Molekularbiologen niemals so? Ich meine &#8230; Das Erste, was man nach solchen &#8222;Errungenschaften&#8220; (BDNF reguliert SORLA) doch tun müsste: Nach natürlichen Methoden suchen, die BDNF (und somit SORLA) stimulieren. Oder nicht? Genau so jedenfalls denke ich. Wenn also bei ScienceDaily wieder irgendeine Forschungsgruppe etwas ganz Tolles entdeckt hat, dann gucke ich direkt, welche natürliche Intervention da helfen kann und wird. Denn eines ist klar: Wissenschaftler, bzw. wir Menschen, können uns noch so anstrengen. Die menschliche Biologie wird immer gleich bleiben, zumindest solange wir Menschen sind. Darum können wir versuchen, uns von unserem Ursprung zu entfernen (wie wir das sowieso täglich tun). Aber wie ein Jo-jo werden wir automatisch wieder zurückgezogen. Und genau das passiert bei den ganzen Forschungen: Forscher werden niemals etwas Neues entdecken. Sie werden allerhöchstens wiederentdecken. Klar: Die vortragende Dame hat von Sport sichtlich noch nie was gehört. Und genau das ist der Punkt: a) Es fehlt der Glaube an die Natur, an die eigene Heilkraft und b) Es fehlt der Bezug dazu. Und so kommt es, dass wir lieber den Bürostuhl warmsitzen, als uns, wie <a href="http://me-improved.de/wie-kaelte-muskeln-aufbaut-forschungsblitzlicht/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Sascha Fast</a>, in den Bach nebenan zu schmeißen &#8211; Letzteres ist kalt, dreckig und im Kopf der Schlauen einfach unnötig. Das juckt BDNF und Alzheimer aber nicht.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/alzheimer-vorbeugen/">Alzheimer vorbeugen: Wissenschaft gegen Natur</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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