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	<title>kupfer - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>kupfer - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Warum mir angewandte Biochemie so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 18:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Genetisches Maximum]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[kupfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche, vor allem solche die mich nicht verstehen, behaupten gerne, ich sei ein Theoretiker. Na ja, es soll noch Menschen geben, die sich für das Tun und für die Theorie interessieren. Ungeahnte Möglichkeiten durch Biochemie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche, vor allem solche die mich nicht verstehen, behaupten gerne, ich sei ein Theoretiker. Na ja, es soll noch Menschen geben, die sich für das Tun <em>und</em> für die Theorie interessieren.</p>
<h2>Ungeahnte Möglichkeiten durch Biochemie</h2>
<p>Ich kann mich noch gut erinnern, als ich als kleiner Junge auf meinem Traktor übers Feld gefahren bin und einen mit meiner Oma befreundeten Landwirt getroffen habe. Der hat mir, statt der mir bekannten normal großen Tomaten, eine kleinere Tomate in die Hand gedrückt, die ganz anders schmeckte. Ich war so fasziniert davon, dass ich schon damals gerne gewusst hätte, was die beiden Sorten voneinander unterscheidet.</p>
<p>Das Internet war später dann gefundenes Fressen für mich, weil ich mich diesbezüglich austoben konnte. Und bis heute finde ich nichts faszinierender als die Mechanismen und Funktionsweisen meines eigenen Körpers zu erkunden. Natürlich vor allem solche, auf die ich Einfluss habe.</p>
<p>Irgendwann bekam ich ein Biochemie-Buch geschenkt und das hat mir den größten Aha-Moment geschenkt. Es hat mir Möglichkeiten an die Hand gegeben, die ich niemals für möglich gehalten hätte:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Tatsache nämlich, dass chemische Reaktionen in meinem Körper unbedingt von dem abhängig sind, was ich esse. </strong></p>
<p>Mit diesem Wissen habe ich mir schon oft geholfen. Und es funktioniert immer wieder. Oft frage ich mich dann, wie meine Mitmenschen eigentlich so leben. Wie können die ohne dieses Wissen so leben?</p>
<p>Das bekannteste Beispiel hier im Blog ist die <a href="https://genetisches-maximum.de/schilddruese/schilddrusenhormone-selbst-machen/">Verdopplung meiner freien T3-Werte</a>. Erreicht nicht durch den Arzt, nicht durch den Psychologen, nicht durch Sport-Abstinenz, nicht durch Ernährungsumstellung &#8211; und auch nicht durch eine Medikation. Sondern durch &#8222;angewandte Biochemie&#8220;.</p>
<p>Wenn man sowas mal erlebt, kann man sich über so manch einen hochnäsigen Kommentar in irgendwelchen Foren nur wundern.</p>
<blockquote><p>&#8222;Na klar und durch Vitamin D kann man dann 10 kg mehr drücken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jemand, der ovolakto-vegetarisch lebt und kein rotes Fleisch isst, wird vielleicht Eisen-Probleme haben. Ich weiß das deshalb, weil meine Werte schon mal monatelang engmaschig kontrolliert wurden. Und ich weiß deshalb, dass es zumindest beim Eisen gut und gerne sogar mehr als 10 kg ausmachen können. Den <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/eisen-restriktion-wandern/">Selbstversuch</a> sollte jeder mal machen, so wie ich das auch schon mehrfach getan habe. Jedes Mal eine große Überraschung!</p>
<h2>Metalle im Körper &#8211; Eisen, Kupfer und Zink</h2>
<p>Denn an dieser Stelle können wir uns fragen, wo die Energie, die wir hoffentlich haben, eigentlich herkommt? Das hat mit Essen oder Nicht-Essen viel weniger zu tun als gemeinhin angenommen wird.</p>
<p>Die größten Effekte haben meiner Erfahrung nach Eisen und <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/kupfer-problem/">Kupfer</a>. Das liegt daran, dass beide wichtige Bestandteile von mitochondrialen Protein-Komplexen sind, die an der Energiegewinnung beteiligt sind. Genau das hatten wir im <a href="http://grundlagen.edubily.de/landingpage/">Grundlagen-Kurs</a> oder im <a href="https://genetisches-maximum.de/shop/taschenbuch-gesundheit-optimieren-leistungsfaehigkeit-steigern/">Energiebuch</a> schon besprochen. Nach Eisen und Zink ist Kupfer das dritthäufigste Übergangsmetall im menschlichen Körper &#8212; Eisen steht also an erster Stelle. Könnte etwas über die Bedeutung sagen, nicht wahr?</p>
<h3>Wer braucht schon Spurenelemente</h3>
<p>Okay. Das liest sich hier so banal, weil wir fast alles auf den Muskel beziehen. Was aber, wenn das mal in den Mitochondrien im Gehirn passiert? Wenn dort mal zu wenig Eisen und Kupfer ankommt? Geht sowas?</p>
<p>Auch das kann jeder selber testen, indem er Eisen, Kupfer o. Ä. einfach mal so gut es geht weglässt. Ist bei diesen beiden Metallen einfacher als bei vielen anderen Stoffen. Wer will, kann das, wie ich, auch im Blut überprüfen lassen.</p>
<p>Es passieren ziemlich interessante Dinge, das markanteste Zeichen bei Eisen-, Zink- oder Kupfer-Insuffizienz ist <strong>der Verlust des Riechens.<a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/11/flower-731300_640.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-9894 alignright" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/11/flower-731300_640.jpg" alt="" width="339" height="286" /></a></strong></p>
<p>Das kann viele Ursachen haben. Eine davon ist, dass die Gehirnzellen, die dafür zuständig sind, faul werden, nicht genug Energie produzieren.</p>
<p>Leider lesen sich solche Abhandlungen immer so lapidar. Wenn man aber vom &#8222;tiefen Eisen&#8220; ins &#8222;normale Eisen&#8220; übergeht und das Gehirn aufwacht und man plötzlich Dinge (u. a. Gerüche) wahrnimmt, die vorher gar nicht da waren, wird man anders darüber denken.</p>
<p>Das Problem ist, dass wir es erst merken, wenn wir schon tief drin stecken. Die meisten Menschen merken sowas gar nicht oder nehmen es eben hin. Es ist halt so. Wenn man allerdings plötzlich wieder merkt, was eigentlich normal ist und wie es sich normalerweise anfühlen soll &#8230; Dann wird man plötzlich kleinlaut und wünscht sich, man hätte sowas vorher gewusst.</p>
<p>Ernährung und Co. ist für viele eine Spielerei. Für die Mehrheit der Deutschen, nicht wissend, die Ursache eines frühen körperlichen Verfalls und unter Umständen eines zu frühen Ablebens. Bis wir darauf allerdings kommen und routinemäßig <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-mangel-macht-insulinresistenz/">Vitamin D</a> bis Eisen checken und Menschen dann mal wirklich aufwachen und tatsächlich geholfen wird, werden noch viele Reden im Internet und auf Fachkonferenzen geschwungen, Tenor:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Alles Blödsinn, Spurenelemente und Co. haben wir alle genug.</strong></h3>
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Vitamine und Co. sind bestimmt keine &#8222;Heilmittel&#8220;, können nicht &#8222;alles&#8220;, können manche Therapien nicht ersetzen und sollen schon gar nicht stur über einen längeren Zeitraum hochdosiert via Präparate eingeschmissen werden. Im Gegenteil. Wer es bewiesenermaßen schafft, sich auch ohne viele NEM nette Blutwerte zu erarbeiten (hier, ich), der kann das alles ganz gelassen lesen. <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/brauchen-wir-nahrungsergaenzungsmittel/">Wie das mit der Ernährung geht, hatten wir hier schon mal erklärt</a>. Um manche NEM allerdings kommt man fast nicht herum &#8212; <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/">Magnesium</a> oder eine regelmäßige Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren wären solche Beispiele.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/angewandte-biochemie/">Warum mir angewandte Biochemie so wichtig ist</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Haben wir ein Kupfermangel-Problem?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 18:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
		<category><![CDATA[kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffmonoxid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Artikel findest du in den Kommentaren Erfahrungen zu Kupfer und Kupfermangel. Wir starten mit zwei wichtigen Punkten: Meines Erachtens richtigerweise schreibt ein Sprössling (dessen Namen ich hier nicht nennen möchte) von Linus Pauling: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Artikel findest du in den Kommentaren Erfahrungen zu Kupfer und Kupfermangel.</p>
<p>Wir starten mit zwei wichtigen Punkten:</p>
<ul>
<li>Meines Erachtens richtigerweise schreibt ein Sprössling (dessen Namen ich hier nicht nennen möchte) von Linus Pauling: Tiere bekommen keinen Herzinfarkt. Der Grund heißt: Vitamin C. Tiere nämlich produzieren ihr eigenes Vitamin C, wir nicht (mehr). Auf welche großartige (oder auch nicht) Idee kommt man da? Dazu gleich mehr.</li>
<li>Wenn Menschen ein Psycho-Problem haben, also z. B. Burn-Out, kommen sie auf die bisweilen ulkige Idee, ihr Dopamin-/Noradrenalin-Tief mit Mega-Mengen Tyrosin auszugleichen. Tyrosin ist die Aminosäure, aus denen diese Katecholamine hervorgehen.</li>
</ul>
<p>Oft habe ich schon gesagt, dass die menschliche Physiologie bzw. die Biochemie dahinter ein bisschen komplexer ist. Man kann stupide Logiken nicht einfach auf den Menschen anwenden.</p>
<p><strong>Beispiel Vitamin C:</strong> Vitamin C können Menschen nicht einfach so in hohen Mengen, etwa im Grammbereich, ergänzen. Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass das keine guten Folgen für die Mitochondrien hat. Darüber hinaus kann der Mensch diesen evolutiven Vitamin-C-Mangel via Blutzellen ziemlich gut kompensieren und hat vermutlich noch andere Wege entwickelt, dieses Antiox-Loch zu kompensieren (z. B. via Harnsäure).</p>
<p><strong>Beispiel Psycho-Problem:</strong> Es mag richtig sein, dass beim Depressiven Dopamin und Noradrenalin fehlt, aber daraus gleich ein Tyrosin-Problem zu machen, halte ich für zu kurz gedacht. Denn: Häufig wird vergessen, dass diese Konversionen Hormon- und Enzym-abhängig sind.</p>
<p>Bringt mich zu zwei ganz wichtigen Punkten:</p>
<ol>
<li>Kupfer ist Teil des wohl wichtigsten Antiox-Systems im Blut bzw. den Arterien, Kupfer/Zink-Superoxid-Dismutase.</li>
<li>Kupfer reguliert z. B. das Enzym Dopamin-ß-Hydroxylase. Dieses Enzym macht die Umwandlung von Dopamin in Noradrenalin (positiver Stress! Raucherhormon!) überhaupt erst möglich.</li>
</ol>
<p>Frage an dich: Hattest du jemals Kupfer auf dem Schirm?</p>
<h2>Die Kupfer-Story</h2>
<p>Eine kleine Geschichte:</p>
<p>Ein Wissenschaftler namens Dr. Klevay untersucht(e) zirka drei Jahrzehnte lang die Auswirkungen von Kupfer auf Organismen.</p>
<p>Er startete damit, weil er damals etwas herausfand: Füttert man Versuchstieren viel Schweinefett, werden die krank: Arteriosklerose bildet sich, es bilden sich Blutpfropfen, Arterien verkalken und das Herz zeigt Anomalien. Das &#8222;Gegengift&#8220; zu diesen pathologischen Veränderungen war nicht etwas &#8222;Fett-Weg&#8220;, sondern &#8230; <strong>Kupfer</strong>. Er fand heraus, dass die Nahrung dieser Tiere wohl nicht genügend Kupfer enthielt.</p>
<p>Nach Jahrzehnten war Klevay der Champion unter den Kupfer-Forschern. Er zeigte, dass suboptimale Kupfer-Versorgung zu folgenden Veränderungen führt:</p>
<ul>
<li>Herzinfarkt</li>
<li>Blutpropf in Arterien</li>
<li>Arteriosklerose</li>
<li>Kalzifizierung von Arterien</li>
<li>Reißen von Blutgefäßen (= Blutungen)</li>
<li>Auffälliges EKG</li>
<li>Hohe Cholesterin- und Triglycerid-Werte</li>
<li>Hoher Blutdruck</li>
</ul>
<h2>Viele Pathologien gehen aus Kupfermangel hervor</h2>
<p>Doch das geht noch weiter: Suboptimale Kupfer-Versorgung führt zu Störungen im Lipid-Haushalt (s. o.), aber auch zu Störungen im Glukose-Haushalt, denn Kupfermangel macht <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/">insulinresistent</a>. Neben der Tatsache, dass die Gewebe nicht mehr ordentlich auf Insulin reagieren, wird auch Insulin selbst nicht mehr so stark ausgeschüttet.</p>
<p>Hier noch ein paar ausgewählte Biochemie-Fakten:</p>
<ul>
<li>Kupfer sorgt im Organismus dafür, dass das gegessene Eisen überhaupt verwertbar ist für die vielen Körperzellen.</li>
<li>Kupfer spielt eine große bei der Energiegewinnung der Zellen: In der Atmungskette (Mitochondrien) ist es Cofaktor der Cytochrom-C-Oxidase. Eine schlechte Kupfer-Versorgung sorgt für einen Abfall der COX-Aktivität, was letztlich zu einem Abfall der ATP-Werte führt.</li>
<li>Kupfer reguliert das Enzym Tyrosinase, das für die Pigmentierung verantwortlich ist (der Sommer wird kommen! :-) ).</li>
<li>Kupfer reguliert das Enzym Lysyloxidase, das extrem wichtig ist für ein gesundes, elastisches Bindegewebe.</li>
<li>Kupfer reguliert das Enzym Thioloxidase, das Disulfidbrücken-Bildung in Proteinen forciert. Das führt via Keratin beispielsweise für stabile Zellstrukturen.</li>
</ul>
<p>Kupfer macht also sehr viel in deinem Körper. Extrem viel. Mit Eisen und Zink dürfte Kupfer das wichtigste Spurenelement sein, denn es reguliert unzählige Enzyme.</p>
<h2>Kupfer reguliert die NO-Werte im Blut</h2>
<p>Für unser häufigstes Problem, die Entzündung (Stichwort Arteriosklerose, Stichwort Insulin-Resistenz, Stichwort Zahnfleischrückgang, Stichwort &#8230;), ist die von Kupfer regulierte Superoxiddismutase wohl das wichtigste Protein bzw. Enzym.</p>
<p><strong>Denn diese Cu-SOD neutralisiert freie Radikale. </strong></p>
<p>Damit wären wir beim Grundproblem angelangt. Kupfer schnappt via Cu-SOD freie Radikale weg. Die wiederum machen z. B. unsere Arterien krank oder den Stoffwechsel kaputt, weil sie unser <a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/stickoxid-gesundheit/">Stickoxid</a> kaputt machen. Tatsächlich entsteht aus unserem so wertvollen Stickoxid ein sehr giftiges Radikal namens Peroxynitrit &#8212; verursacht durch freie Radikale.</p>
<p>Umgekehrt sorgt Cu-SOD dafür, dass unsere NO-Werte erhalten bleiben. Wer unsere Werke kennt, der weiß: Wenn NO in den Arterien hoch bleibt, dann sind wir weitestgehend von Arteriosklerose und somit Herzinfarkt etc. geschützt. Übrigens: <a href="https://genetisches-maximum.de/energiehaushalt/trick-fuer-mehr-energie/">Genau aus diesem Grund gab es die gelbe Tabelle und einen Text</a>, der dir sinngemäß erzählt hat, dass du nicht Arginin fokussieren sollst, sondern die NO-Verfügbarkeit, denn NO macht der Körper im Normalfall eh genug.</p>
<h2>Haben wir ein Kupfer-Problem?</h2>
<p>Viele Forscher, die an und mit Kupfer forschen, schreiben: Wir Europäer und Amerikaner haben ein Problem mit Kupfer. Wir schaffen es kaum, die nötige Menge an Kupfer aufzunehmen, die zu allem Übel vermutlich sowieso zu niedrig angesetzt ist. Das Kupfer, das wir essen, kommt zudem hauptsächlich aus Pflanzen, vornehmlich aus Getreide und Hülsenfrüchten. Dieses Kupfer kann der Körper, wie bekannt, schlecht(er) aufnehmen (<a href="https://genetisches-maximum.de/zink/phytinsaure-zink-aufnahme/">Phytinsäure!</a>).</p>
<p>Die Abhilfe schaffen Meeresfrüchte. Muscheln, Austern, Hummern, Krabben und so weiter &#8230; Oder Innereien wie Leber.</p>
<p>Im Internet finden sich Nahrungsmittel-Listen. Jeder sollte mal seinen Kupfer-Haushalt checken, wenigstens einmal abschätzen, wie viel Kupfer er zuführt.</p>
<h2>So kann man messen lassen</h2>
<p>Wichtig: Kupfer kann man nicht einfach so im Blut messen. Also &#8230; man kann es schon messen, aber die Aussagekraft ist nicht gut. Viel bessere Marker wären: Cytochrom-C-Oxidase-Aktivität der Thrombozyten, deren Kupfer-Gehalt oder die Aktivität der Glutathion-Peroxidase. Alternativ auch die Erythrozyten-SOD bzw. das Kupfer-Speicherprotein namens Ceruloplasmin, wobei das eher ein nicht so sensitiver Marker ist, wie bisweilen angenommen.</p>
<p>Also: Bevor sich jemand 10 g Vitamin C oder 10 g Tyrosin reinzieht &#8230; <strong>Kupfer checken. </strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/kupfer-problem/">Haben wir ein Kupfermangel-Problem?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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