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	<title>Neurotransmitter - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>Neurotransmitter - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Der Noradrenalin-Effekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 16:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder tauchen irgendwo Erfahrungsberichte oder Leserbriefe auf. Die kann man auf vielen Internetseiten und gewissen Foren finden. Meistens in Verbindung mit einer bestimmten Ernährungsform oder Lebensweise. Bemerkenswert für diese Briefe/Berichte ist diese unsägliche Überschwänglichkeit. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder tauchen irgendwo Erfahrungsberichte oder Leserbriefe auf. Die kann man auf vielen Internetseiten und gewissen Foren finden. Meistens in Verbindung mit einer bestimmten Ernährungsform oder Lebensweise.</p>
<p>Bemerkenswert für diese Briefe/Berichte ist diese unsägliche Überschwänglichkeit. So, als ob Menschen noch einmal drei Jahre alt sein dürfen und das erste Mal so richtig erleben, von einem Weihnachtsmann beschenkt zu werden.</p>
<p>Nun soll das keine Lästerei sein. Vielfach habe ich genau das selbst erlebt. Und vielfach hätte ich selbst gerne Briefe/Berichte geschrieben und meine Freude ausgedrückt. Leider halten diese Zustände in der Regel nur wenige Tage an. Jedes Mal dachte ich, &#8222;zu früh gefreut&#8220;. Bittere Enttäuschung.</p>
<p>Ich nenne das mittlerweile den &#8222;Noradrenalin-Effekt&#8220;. Aus irgendwelchen Gründen, vielleicht ist es die positive Erwartung, schüttet der Körper bei solchen etwas radikaleren Veränderungen Katecholamine aus, so, als ob wir uns gerade neu in eine Person verliebt hätten. Kennen wir doch, nicht wahr? Plötzlich hat man Energie, vielleicht sogar das erste und das einzige Mal im Leben &#8212; ehm, je nachdem natürlich, wie oft man sich so verliebt.</p>
<p>Die tatsächlichen Auswirkungen einer Lebensstil-Umstellung sind oft viel, viel subtiler. Vielleicht schläft man mal besser, vielleicht geht der Blutdruck runter, vielleicht ist die Leber nicht mehr fett, vielleicht nimmt man ja selbst ein paar Kilo ab oder, im besten Falle, man läuft seine Runde eben 5 Minuten schneller. Alles toll &#8212; nur eben keine Superdrogen-ähnliche-Effekte.</p>
<p>Die extreme Überschwänglichkeit in Leserbriefen kann ich deshalb nicht mehr ernst nehmen. Leute, die solche Briefe schreiben, sind &#8212; gelinde gesagt &#8212; noch grün hinter den Ohren und müssen eben selbst erst mal die Erfahrung machen, dass bestimmte Ernährungsformen bestimmt irgendwo toll sind. Aber weit weg von dem, wovon sie eigentlich träumen.</p>
<p>Phil und ich machen gerade ein Experiment. Was genau, das wollen wir noch nicht verraten. Da meinte der doch tatsächlich: &#8222;Irgendwie ist das nicht so spannend wie vor einer Ketose.&#8220; Da dachte ich: Stimmt. Es gibt einfach nicht so viel zu entdecken. Leider lieben wir Menschen die Geschichten, das Abenteuer drumherum. Diese Magie, die von jeweiligen Lebensstilen ausgeht.</p>
<p>Und was ist das? Genau, Noradrenalin.</p>
<p>Wenn du also das nächste Mal glaubst, du bist gerade neu geboren. Warte lieber mal zwei Wochen ab, bevor du Briefchen schreibst.</p>
<p>Wohlgemerkt: Lifestyle-Änderungen können ganz, ganz profunde Unterschiede hervorrufen. Keine Frage. Dennoch muss man realistisch sein und bleiben. Denn abgesehen von solchen Noradrenalin-Effekten, gibt es noch andere Effekte, die man ggf. kennen sollte. Zum Beispiel Gewöhnung. Natürlich gewöhnt man sich auch an die guten Effekte. Die sind dann eben nicht mehr besonders. Wir merken den Unterschied dann erst wieder, wenn es uns richtig schlecht geht.</p>
<p>Verstanden? Wer sich mit solchen Themen auseinandersetzt, der muss ein paar Hintergründe kennen. Sonst kommt es zu Missverständnissen, seltsamen Fragen und/oder großen Enttäuschungen.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/der-noradrenalin-effekt/">Der Noradrenalin-Effekt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Resilienz: So wirst du psychisch stabiler</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/resilienz-so-wirst-du-psychisch-stabiler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 20:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wollen wir nicht alle ein bisschen resilient sein? Was ist Resilienz? Resilienz beschreibt unsere psychische Widerstandsfähigkeit. Eng damit verwandt ist Hardiness und so weiter. Ja, ja. Immer diese fancy klingenden Wörter. Da es sich dabei um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen wir nicht alle ein bisschen resilient sein?</p>
<h2>Was ist Resilienz?</h2>
<p>Resilienz beschreibt unsere psychische Widerstandsfähigkeit. Eng damit verwandt ist <em>Hardiness</em> und so weiter. Ja, ja. Immer diese fancy klingenden Wörter.</p>
<p>Da es sich dabei um ein Begriff aus der Psychologie handelt, tauchen natürlich immer nur die klassischen Faktoren auf. Also, wenn es um die Frage geht, was genau Resilienz entstehen lässt &#8212; oder das Gegenteil davon, die Vulnerabilität.</p>
<p>Resilienz ist gedanklich:</p>
<blockquote><p>Leonardi DiCaprio läuft im Film <em>The Revenant</em> gegen den eiskalten Schneesturm. Und hört nicht auf zu laufen, obwohl es viel leichter wäre jetzt zu sterben.</p></blockquote>
<p>Resilienz ist also die Fähigkeit, gegen die Strömung anzuschwimmen. Denn Probleme fühlen sich an wie Strömungen. Da wir uns allerdings nicht einfach fallen lassen können, müssen wir manchmal dagegen anschwimmen, auch wenn es weh tut oder wir uns wie gelähmt fühlen. <strong>Resilient ist der, der einfach weitermacht.</strong> Das hatten wir schon mal:</p>
<blockquote><p>Einfach weiterlaufen.</p></blockquote>
<p>Hier könnte man direkt ergänzen bzw. anmerken, dass auch ein psychischer Kraftaufwand <strong>Ressourcen</strong> <strong>verbraucht</strong>. Dazu gleich mehr.</p>
<p>Aus persönlicher und leidvoller Erfahrung weiß ich, dass selbst die hartnäckigsten und psychisch stärksten Individuen unter uns oft sehr nahe an der Grenze zum Aufgeben sind.</p>
<p>Das Paradoxe daran ist, dass wir oft nicht die armen Schlucker sind, die wie DiCaprio im Schneesturm irgendwo in der Wildnis ums Überleben kämpfen. Stattdessen hätten wir alle Ressourcen, um uns selbst zu helfen. Beispielsweise Psychologen, die uns erklären würden:</p>
<ul>
<li>Familie</li>
<li>Freunde</li>
<li>Religion</li>
<li>Gemeinschaft</li>
<li>Intelligenz</li>
<li>Mindfulness</li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p>&#8230; sind wichtig. Sehr wichtig, wenn wir resilient sein wollen.</p>
<p>Das stimmt natürlich. Keine Frage.</p>
<h2>Was uns resilient macht</h2>
<p>Na ja. Bevor man die Frage klärt, was resilient macht, könnte man sich fragen, was das Gegenteil bewirkt. Was uns also schwach und anfällig werden lässt. Und diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Durch ein ganz banales Experiment:</p>
<blockquote><p>Man setzt sich acht Wochen lang auf eine proteinarme Ernährung.</p></blockquote>
<p>Plötzlich erstickt jede Motivation, jeder &#8222;Drive&#8220; im Keim. Natürlich hat das biochemische Ursachen, aber auf die will ich nach dem <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet/">hundertsten Mal</a> nicht mehr eingehen. Außerdem kann man das ganze Spektakel nicht immer an irgendwelchen Neurotransmittern festmachen.</p>
<blockquote><p>Nach den acht Wochen fährt man die Aminosäure- bzw. Eiweiß-Zufuhr ganz dramatisch hoch. Und ergänzt das zum Beispiel mit zwei, drei Shakes, die eine maximale Menge an essentiellen Aminosäuren enthalten, zum Beispiel Whey-Protein.</p></blockquote>
<p><strong>Danach wird man manches oder gar vieles anders sehen. Das kann Weltbilder ändern.</strong></p>
<p>Resilienz in erster Linie, ist kein psychisches Konstrukt, das mal da ist, mal nicht. Resilienz kann ganz anders &#8222;gemacht&#8220; werden.</p>
<p>Freilich: wir werden dann nicht zu unverwundbaren Robotern. Ein bisschen Zutun braucht es schon auch. Wir starten allerdings von einer ganz anderen Basis aus. Wer das mal begriffen, aber in erster Linie ERLEBT hat, der wird sich (und vielleicht anderen) besser helfen können.</p>
<blockquote><p>Letztlich ist das Leben eben ein Sport-Event und wir, die Sportler, leiden oft an Burn-Out oder chronischer Erschöpfung, an Unlust, an Trainingsfaulheit oder an Motivationslosigkeit.</p></blockquote>
<p><strong>Um ein Leben lang ein guter Sportler zu sein, reicht es nicht, seinen Struktur-Bedarf mit Gummibärchen und Marmelade-Brot mit Butter zu decken. </strong>Ich kenne die Essgewohnheiten meiner Mitmenschen mittlerweile &#8230;</p>
<p>PS: Leider wird man selbst oft zum Schludrian. Wägt sich in Sicherheit und vernachlässigt Essentielles &#8212; im wörtlichsten Sinne. <strong>Alles Wichtige im Leben ist Eiweiß</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/resilienz-so-wirst-du-psychisch-stabiler/">Resilienz: So wirst du psychisch stabiler</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Warum du heute noch deinen Kaffee-Konsum überdenken solltest &#8211; Meine Erfahrungen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/kaffee-dopamin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 15:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Guten-Morgen-Kaffee ist eine obligatorische, ich nenne es einmal, „Besonderheit&#8220;. Vielen ist ganz offensichtlich nicht bewusst, dass es sich hierbei immer noch um eine Droge handelt. Kaffee, ohne die vielen Inhaltsstoffe einzeln zu nennen, ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Guten-Morgen-Kaffee ist eine obligatorische, ich nenne es einmal, „Besonderheit&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen ist ganz offensichtlich nicht <em>bewusst</em>, dass es sich hierbei immer noch um eine Droge handelt. Kaffee, ohne die vielen Inhaltsstoffe einzeln zu nennen, ist ganz klar eine hoch psychoaktive Substanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun will ich mit diesem Beitrag nicht so sehr in wissenschaftliche Tiefen eintauchen &#8211; viel mehr soll es ein persönlicher Report sein. Etwas, was mir eindringlichst (!) gezeigt hat, dass wir täglich mit enorm potenten Substanzen hantieren, die massiven Einfluss auf unser <em>Well-Being</em> nehmen &#8211; oft noch gravierender als das.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Dopamin regiert uns</h2>
<p style="text-align: justify;">Über die psychoaktive Wirkung des Kaffees haben wir bereits einmal <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/dopamin-neurochemie/">hier</a> berichtet, drum werde ich an dieser Stelle darauf nicht mehr eingehen. Der genannte Artikel zeigte uns das Warum auf. Warum greifen wir immer wieder zu solchen Substanzen. Für Kenner: Dopamin. Über Dopamin selbst könnte ich nun minutenlang schreiben &#8211; über die immense, ja, auch soziale Wirkung, die dieser Neurotransmitter hat. Beziehungen werden zerstört und zerbrechen nur wegen dieser Substanz. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Stress: Zwischen Gut und Böse</h3>
<p style="text-align: justify;">Viele beschweren sich heute über Ermüdung. Sicher ein Spektrum, entlang dessen man sich bewegen kann. Bei anderen heißt das dann, schön vom Therapeut diagnostiziert, <strong>Burn-Out.</strong> Dies ist die Endstation.</p>
<p style="text-align: justify;">Monatelang vorher bewegten wir uns an unserer Leistungsgrenze, die nach und nach tiefer lag &#8211; ein Teufelskreis. Begleitend häufig, eigentlich immer: Stress. Wir wissen allerdings alle, dass Stress erst dann zu Stress wird, wenn unser Körper auf den Stressor reagiert. Bedeutet, dass die Art und Weise unserer Reaktion massiv anders ausfallen kann, obgleich derselbe Stressor gegeben ist. Dies wissen wir sehr genau, denn unser Körper adaptiert in der Regel. Drum ist das Gewicht, das wir beim ersten Training heben, um ein vielfaches leichter, als das, was wir nach monatelangem Training heben können. Gewicht ist auch ein Stressor in dieser Situation.</p>
<p style="text-align: justify;">Also: Stress.</p>
<p style="text-align: justify;">Biochemisch betrachtet wissen wir, was Stress ist. Adrenalin und Noradrenalin. Zusammen mit Dopamin nennt man diese Gruppe <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/koerpereigene-drogen-deiner-macht-der-neurotransmitter/">Katecholamine</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Stress klingt hier so negativ, ist er aber nicht per se. Denn Katecholamine vermitteln auch Wachheit, sind essentiell für Höchstleistungen, für Grenzgänge &#8211; intuitiv suchen viele die Leistungsgrenze auf täglicher Basis. Das beginnt schon damit, dass der Geist müde und schlapp wird nach 1-2 Stunden Text-Tipperei. Dann kommt meistens der Kaffee. Der hilft uns, diese Müdigkeit zu umgehen und bringt uns zurück auf ein höheres Leistungsniveau.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier spielen nicht nur die Katecholamine eine Rolle, sondern auch die Adenosin-Rezeptor-antagonisierte Wirkung der Xanthine, hier: Koffein. Wir bewegen uns wieder Richtung Leistungsgrenze, weil Noradrenalin und Adrenalin ansteigen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Vom Trip zur Panikattacke: Beides &#8222;Stress-induziert&#8220;</h3>
<p style="text-align: justify;">Oftmals ist der Sprung von Kaffee-induzierter, angenehmer Stressreaktion hin zu Quasi-Panikattacken, sehr &#8230; kurz. Tatsächlich ist es ein fließender Prozess und kann passieren von der einen auf die andere Minute, nach dem nächsten Schluck Kaffee.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, wie wir es empfinden. Wir induzieren selbst eine Stress-Reaktion. Denn, wie beschrieben, ist dem Körper völlig egal, was du gerade fühlst (fliegend oder der Panik verfallend), Noradrenalin und Adrenalin sind Stress-Hormone, die zelluläre Stress-Antworten provozieren. Ganz einfach.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hier umgehen wir natürliche Barrieren, nein, wir induzieren künstlich eine zelluläre Antwort. Das ist Vielen nicht klar.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das kann bisweilen extrem profund sein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Mental-Detox: Die Veränderungen</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Zuge meines Mental-Detox, mit dem Ziel Dopamin- und Stress-Quellen auszuschalten, habe ich interessante Erfahrungen gesammelt. Insbesondere beim Kaffee, ganz beeindruckend und immer wieder reproduzierbar.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Weg mit Bluthochdruck: &#8222;Untertourig&#8220; werden</h3>
<p style="text-align: justify;">Vor einigen Monaten sah ich eine Reportage. Dort wurde ein junger Mann gezeigt, der so massiv an Bluthochdruck litt, dass er bereits Nierenschäden davontrug und nahe dem Schlaganfall stand. Zusammen mit dem behandelten Arzt wurde ermittelt, dass dies alleine durch den übermäßigen Energydrink-Konsum hervorgerufen wurde.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Damals dachte ich</strong>: „Kann ich mir nicht vorstellen&#8220;.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Heute weiß ich</strong>: &#8222;Stimmt&#8220;.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Denn auch mein Blutdruck sank nach völliger Koffein-Abstinenz massiv. Doch nicht nur das. Es schien, als ob mein ganzer Organismus bremste, <strong>weg von Hoch- auf Quasi-Untertourig</strong>. Dieses herrliche Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr, ich bin von Haus aus sehr aktiv von innen heraus. Soll heißen: Es ist für mich sehr leicht, meine obere Leistungsgrenze zu erreichen und dort zu performen, ich brauche nicht viel Stimulanz. Dies wusste ich zwar, nahm es aber nie ernst.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich den obligatorischen Kaffee-Konsum einstellte, stellte sich neben einer inneren Ruhe auch eine, ja, Leere ein. Das Gegenteil vom gelebten Dauertrip. Ruhe. Was damit einhergeht? Eine deutlich höhere Stress-Toleranz. Denn nach oben, wie beschrieben, geht es leicht und schnell. Nur die Frage, die sich Viele stellen: Wie komme ich von da oben wieder runter? Denn Burn-Out will freilich keiner.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau hier kommt mein Punkt: <strong>Weg mit Kaffee und Stimulanz</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alleine dadurch würden Menschen eine massive Stress-Toleranz aufbauen können</strong>. Platz, um nicht zu schnell an die Belastungsgrenzen zu kommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Viel besserer Schlaf ohne Kaffee</h3>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls gravierend war der Schlaf. Im Grunde kenne ich keine &#8222;Schlafprobleme&#8220;. Ich schlafe immer ein und schlafe auch gut. Aber auch hier zeigt sich: Der Körper und der Geist sind noch Stunden, ja einen halben Tag nach dem Kaffee-Konsum in einer anderen, viel aktiveren Welt. Der Körper und der Geist reagieren noch Stunden nach unserem letzten Tässchen auf diese selbstinduzierte Stress-Reaktion, auf den Konsum dieser stimulierenden Substanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Was passierte, als ich den Konsum einstellte? Ergebnis war ein viel tieferer, erholsamerer Schlaf. Wichtig ist, dass diese Wirkung nicht eintrat, wenn ich den Kaffee lange vor dem Schlafengehen trank und so Zeit zwischen &#8222;Wirkung&#8220; und Zubettgehen lag.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mir schreibt, dass er nicht schlafen kann &#8230; welche NEM er nehmen soll &#8230; welche Mental-Techniken und, und, und, der sollte sich zunächst einmal um die Basics kümmern. Und das ist, beispielsweise, <strong>der Verzicht auf Drogen</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">Das gilt auch für Alkohol. Darüber brauchen wir nicht zu sprechen. Sehr viel weniger Wachstumshormon in der Nacht und so weiter &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Also: <strong>Kaffee weg, Schlaf erholsam</strong>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Bessere Glukose-Toleranz ohne &#8222;Stress&#8220;</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Beobachtung war, dass der Körper im basalen, normalen (!), ruhigen Zustand deutlich besser mit Kohlenhydraten umgehen kann. Liegt auf der Hand, da Katecholamine den Glukose-Stoffwechsel zugunsten des Fettstoffwechsels unterdrücken. Auch wenn es sich dabei, wie alles andere auch, nur um eine subjektive Beobachtung handelt, so bin ich mir dennoch sicher, dass übermäßiger Kaffee-Konsum deutlich negativ die <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/tipp-3-trinke-den-kaffee-nicht-vor-einer-mahlzeit/">Insulin-Sensitivität beeinflusst</a>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Langzeitwirkung? Nachhaltige Veränderung der körpereigenen Biochemie?</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach monatelangem Kaffee- und Stimulanzien-Konsum wird man sein ganz eigenes Rad ordentlich verzogen haben. Denn, was wir häufig nicht sehen, wir verändern durch unsere Eingriffe ganz massiv die eigene Rhythmik, die eigene Autoregulation.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Wir pushen uns mit Kaffee auf der einen Seite, erlauben uns Stress-Reaktionen. <strong>Auf der anderen Seite verlernt der Körper, selbst mit einem Stressor umzugehen, selbst die richtige Antwort auf einen Reiz zu finden.</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;">&#8222;Sucht&#8220; erkennen</h2>
<p style="text-align: justify;">Sicher werden mir jetzt viele schreiben, wie gut ihnen der Kaffee täte. Wie wichtig der Kaffee und die besondere Kaffeesorte aus Timbuktu sei. Wie schön Kaffee rieche. Wie toll es sei, im Café zu sitzen. Wie immer merkt der Mensch dabei nicht, dass er noch immer seiner Droge verfallen ist. Darüber können wir in dem Moment nicht nachdenken, es nicht erkennen &#8211; ein Süchtiger macht sich darüber keine Gedanken. Das ist ja gerade die &#8230; Krankheit. (Logisch: Es gibt auch Menschen, die das erkennen und trotzdem ihre Droge &#8222;genießen&#8220;. Das macht die Sache allerdings nicht besser.)</p>
<h2 style="text-align: justify;">Katecholamin-Detox: Selbstreflexion</h2>
<p>Ich habe im Artikel einige Konzepte vermischt. Kaffee, Koffein, Stress, Leistungsgrenzen und &#8222;Dopamin-Detox&#8220; &#8211; ich erwähne es der Klarheit halber.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Ende des Artikels erlauben wir uns alle einmal eine Reflexion.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie oft guckst du auf dein IPhone? Wie oft warst du heute die Facebook-Timeline studieren? Wie oft im Instagram? Wie viele Selfies heute? Wie viele Likes? Wie viele unnötige Stunden auf Wissensseiten oder anderen Plattformen? Wie oft hast du heute Pornos geguckt? Wie laut war die Musik im Auto heute? &#8230; Und so weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind Dopamin-Opfer.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele haben Angst vor der Zukunft, vor Cyborgs, vor Robotern. Merken nicht, dass sie selbst schon konstant connected sind, selbst schon verschmolzen mit der Maschine.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Du willst mehr Zeit? Hier kriegst du sie</h3>
<p style="text-align: justify;">Viele beklagen sich darüber, dass sie keine Zeit mehr haben. Nur noch am Rennen sind. Auch hier gilt: Nicht die Welt ist schuld, sondern das, was dein Gehirn daraus macht. Ein unglaubliches Erlebnis für mich während des Dopamin-Detox: Unglaublich viel Zeit hatte ich plötzlich. Wusste, um ehrlich zu sein, gar nicht, was ich mit der neu gewonnen Zeit alles anfangen soll. Nur durch Weglassen von unnötigen Dopamin-Spritzen in Form von Facebook, Novelty-Searching und Co.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nicht alles ist schlecht!</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir nun mit einem schlechten Gefühl das Lesen beenden, weisen wir darauf hin, dass Kaffee, punktuell eingesetzt, viele Wunder vollbringen kann. Als <em>Pick-Me-Up</em> in Notsituationen oder in Fällen, wo <em>Peak-Performance</em> wirklich gefordert ist (z. B. beim Wettkampf, in Prüfungen) und zwei bis dreimal wöchentlich vor dem Training (doch Vorsicht: Aus einem zwei- bis dreimaligem Trinken wird schnell die tägliche Gewohnheit). Es gibt sicher noch viele weitere Situationen, wo Kaffee- und Koffein-Konsum förderlich ist. Aber merke: Zum einen geht diese punktuell nutzbare Wirkung verloren, wenn wir Kaffee konstant trinken (= auf täglicher Basis), zum anderen wird aus punktuellem Konsum schnell wieder ein Dauerkonsum.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/kaffee-dopamin/">Warum du heute noch deinen Kaffee-Konsum überdenken solltest – Meine Erfahrungen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>AD(H)S bei Kindern &#8222;heilen&#8220;: Eine Erfolgsstory</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/adhs-heilen-bei-kindern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 12:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schönste für mich, für uns, ist es, wenn es jemand schafft. Wenn jemand versucht, die eigene Biochemie zu verstehen und bewusst zu agieren. Ich finde die Geschichte des kleinen Mannes so sensationell, dass ich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/adhs-heilen-bei-kindern/">AD(H)S bei Kindern „heilen“: Eine Erfolgsstory</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Schönste für mich, für uns, ist es, wenn es jemand schafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn jemand versucht, die eigene Biochemie zu verstehen und bewusst zu agieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde die Geschichte des kleinen Mannes so sensationell, dass ich sie mit euch teilen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Einfach um zu zeigen, dass Genesung manchmal ganz simpel machbar ist. So wie das damals bei mir bezüglich der Schilddrüse der Fall war. Das kann bei dir eine ganz andere Baustelle sein und manchmal klappt es nicht so einfach, selbst mit den besten Biochemie-Kenntnissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal war es ein kleiner, junger Mensch, der sein Leben noch vor sich hat. Der schlaue Papa hat versucht, die bekannte Thematik, Verdacht auf AD(H)S, biochemisch zu verstehen. Man könnte es zunächst einmal probieren mit Neurotransmittern und Mitochondrien (Stichwort Energiegewinnung).</p>
<p style="text-align: justify;">Logischerweise bekam die Familie wenig Unterstützung vom behandelnden Arzt (Anmerkung: Immer das Gleiche!).</p>
<blockquote><p><strong>In Summe treten nun bei ihm die ADS-Symptome nicht mehr auf.</strong> <strong>Er ist wie ausgetauscht.</strong><br />
Eigentlich müsste man froh sein, dass die teurere Messungen nicht geklappt haben.<br />
Die Supplements, die er nun bekommt, sind harmlos und können praktisch (abgesehen vom Selen im TpD) nicht überdosiert werden.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und was genau hat der Papa dem Kind verfüttert?</p>
<blockquote><p>1. Er hat 5 mg <strong>Biotin</strong> bekommen.<br />
(14 Tage Abstand)<br />
2. Er hat morgens eine Tablette <strong>Two-per-Day</strong> bekommen.<br />
(in Summe eine riesen Besserung.)<br />
3. Nach drei Monaten hat er nun noch <strong>100 mg Ubichinol</strong> und <strong>1000 mcg Methylfolat</strong> bekommen.</p>
<p>Insgesamt also <strong>alles interessanterweise Kofaktoren für Neurotransmitter und der Atmungskette</strong>.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und die Anleitung (für die Betroffenen unter euch) schiebt er gleich hinterher:</p>
<blockquote><p>Praktisch würde ich wieder so vorgehen.<br />
1. Andere Krankheiten ausschließen (Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenunterfunktion etc.)<br />
2. Täglich eine Two-per-Day geben und eine Zeit beobachten<br />
3. Weitere Supplements je nach verbleibenden Symptomen geben</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also: System-Komponenten verstehen und mögliche Krankheitsursachen ausfindig machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wurde also geprüft, ob AD(H)S nicht einfach auch mit der Schilddrüsen-Funktion zusammenhängen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann die Handlung: Ein möglichst breites Spektrum an gut bioverfügbaren Mikronährstoffen zuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abwarten. Beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Verbleibende Symptome analysieren und ebenso angehen. Neue Wege probieren. Möglichkeiten (die es zuhauf gibt, man muss sich nur mal durch diesen Blog klicken) angehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine Angst: Solche &#8222;Heilsgeschichten&#8220; wird es bei uns nicht in aller Regelmäßigkeit geben. Ich bin kein Arzt und will auch nicht mit solchen tollen Geschichten lobpreisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hier geht es um ein Kind. Du hast das Leben deines Kindes (noch) selbst in der Hand. Du kannst deinem Kind helfen. Ich wäre froh gewesen, meine Eltern hätten mir geholfen und hätten wenigstens ein bisschen hinter die Kulissen blicken können. Diese Geschichte jedenfalls soll dir Mut machen. Es geht. Ohne Medikamente!</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/adhs-heilen-bei-kindern/">AD(H)S bei Kindern „heilen“: Eine Erfolgsstory</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Wie der Botenstoff Dopamin dein Leben bestimmt</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/dopamin-neurochemie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 12:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist ein Basis-Artikel sein, der dir Grundlagen zu deiner Neurochemie vermitteln soll. Chemische Botenstoffe und dein Leben Dopamin ist ein Katecholamin. Zu dieser Klasse der chemischen Botenstoffe gehören auch Noradrenalin und Adrenalin. Alle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel ist ein Basis-Artikel sein, der dir Grundlagen zu deiner Neurochemie vermitteln soll.</p>
<h2>Chemische Botenstoffe und dein Leben</h2>
<p style="text-align: justify;">Dopamin ist ein Katecholamin.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu dieser Klasse der chemischen Botenstoffe gehören auch Noradrenalin und Adrenalin.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Drei (Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin) werden aus der Aminosäure Tyrosin gebildet. In der folgenden Grafik noch einmal schön zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5127" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/10/Katecholamin-Synthese-1.png" alt="Katecholamin-Synthese (1)" width="200" height="365" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dopamin ist dem ein oder anderen bekannt im Zusammenhang mit Sucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekannt wurde Dopamin auch, weil es in den 50er-Jahren Versuche an Ratten gab, die Erstaunliches feststellten: Im (Ratten-)Gehirn gibt es eine bestimmte Region, die man elektrisch stimulieren kann. Lernten Ratten, diese elektrische Stimulation selbst zu tätigen, hörten die nicht mehr auf diesen Knopf zu drücken und wollten auch nie wieder essen und trinken. Wie im wahren Leben eben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sagte schon mehrfach: Dopamin regiert das Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele unserer Handlungen ergeben sich nur deshalb, weil wir (konstant) bemüht sind, Dopamin-Löcher zu stopfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5124" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/10/Dopamin-Gehirn.png" alt="Dopamin Gehirn" width="600" height="450" /></p>
<h2>Warum deine Dopaminwerte im Alltag stark schwanken</h2>
<p style="text-align: justify;">Oben im Bild sehen wir<span style="color: #000000;"> die schematische Darstellung eines Gehirns</span>. Hinter der Stirn sitzt der <strong>präfrontale Kortex</strong>. Dieser wird von einer Region im Zentrum des Gehirns stimuliert und &#8230; der Dopaminrausch beginnt &#8211; hinter der Stirn.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der präfrontale Kortex der Bereich ist, der plant, organisiert, unser Leben strukturiert, schlicht dein Arbeitsplatz ist, beeinflussen Neurochemikalien natürlich die Entscheidungsfindung.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich ist es so, dass der präfrontale Kortex immer über ein bestimmtes Dopamin-Niveau, über eine bestimmte Dopamin-Konzentration verfügt.</p>
<p style="text-align: justify;">Leuchtet ein: Diese Basal-Menge an Dopamin gibt uns Halt im Leben, macht das Leben lebenswert und ist der Grund, warum wir alle täglich leben (wollen) &#8211; der Gegensatz dazu ist die Depression, darauf kommen wir gleich zu sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Basis-Niveau fällt bei dem einen etwas höher, bei dem anderen etwas niedriger aus. Der eine braucht eben etwas mehr, der andere etwas weniger &#8211; ein natürlicher Referenzbereich. Dieser Bereich ist rot gefärbt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun: Wollen wir doch einmal verschiedene Dopamin-Werte im präfrontalen Kortex generieren, schauen, warum das so ist und welchen Einfluss das auf dein Leben hat:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Du kommst nach Hause, freust dich den ganzen Tag auf deine Pizza* (die im Gefrierfach liegt), hast dir schön ausgemalt, wie herrlich das schmecken wird und so weiter &#8230; du kommst heim, öffnest die Tür zum Gefrierschrank und die Pizza ist weg. Die Freundin/der Freund hat sie gegessen.</li>
<li>Als Folge fallen die Dopamin-Werte ganz krass ab. Quasi von der einen auf die andere Sekunde bist du in einem mentalen Loch.</li>
<li>Noch bevor du ins Wohnzimmer gehen kannst und deinen Partner zur Rede stellst, ruft sie/er dich. Du gehst in den Raum und findest einen voll gedeckten Tisch vor mit allen Speisen, die du vorstellen kannst. Dein Dopamin rast nun durch die Decke.</li>
<li>Nicht lange. Denn nun muss jemand den Tisch ab- und die Spülmaschine einräumen. Die Dopamin-Werte fallen etwas, aber nicht so stark. Denn du weißt: Dauert eh nicht lange.</li>
</ol>
<p>(* Pizza als Beispiel, da Fast-Food das Dopamin-System stark stimuliert.)</p>
<p style="text-align: justify;">Im Idealfall denkst du bei Punkt 4 direkt an deine Lieblingsserie, die du danach schauen wirst. Plötzlich fällt auch das Geschirr-Einräumen ganz leicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Individuen, die mögen das basale Dopamin-Niveau und &#8222;explodieren&#8220; nicht derart krass, wenn sie an Essen, Sex, die Lieblingsserie et cetera denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere wiederum brauchen den Kick und müssen sich mehrmals täglich mit ganz besonderen Erlebnissen stimulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Was alle gemeinsam haben: Dopamin-Löcher mag niemand. Eines der schlimmsten Dopamin-Löcher ergibt sich bei Enttäuschungen, dann, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">David Rock erzählt in seinem Buch von ebendiesen Dopamin-Löchern und warnt uns zugleich. Du solltest niemals (!) Entscheidungen treffen, wenn die Dopamin-Konzentrationen im Keller sind. Dort nämlich, so sagt er, <strong>kannst</strong> du gar nicht ordentlich denken.</p>
<p style="text-align: justify;">Bringt mich zu Depressionen.</p>
<h3>Depression und keine Lust auf Sex durch &#8222;Dopaminmangel&#8220;?</h3>
<p style="text-align: justify;">Depressive haben deutlich niedrigere basale Dopamin-Werte. Das heißt: Die haben wenig Affinität zum Leben. Das Leben macht keinen Spaß. Zusätzlich brauchen sie einen deutlichen massiveren Stimulus, um die Dopamin-Werte zum Steigen zu bringen. Das bedeutet, dass denen der Gedanke an Sex eben nicht so viel Freude bereitet wie dir. Nun stelle dir einmal vor, was das für das Leben bedeutet. Wenn noch nicht einmal mehr das Spaß macht, wofür du geschaffen wurdest. Die Reproduktion. Evolutionsbiologisch betrachtet, ist das der GAU und zeigt dir, dass mit dir (besser: mit deiner Körperchemie) etwas überhaupt nicht stimmt. Depressive treffen, dem Teufelskreis sei Dank, schlechte Entscheidungen. Sie können gar nicht anders, denn das Gehirn, die Neurochemie, lässt es eben nicht zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können versuchen, unser Gehirn dahin gehend zu modulieren, dass es mit weniger Dopamin auskommt, die Rezeptoren &#8211; ähnlich wie bei der Insulinsensitivität &#8211; empfindlicher werden. Dies wiederum hätte zur Folge, dass wir ohne großen Aufwand Spaß am Leben haben und schon Kleinigkeiten ausreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soll heißen: Du brauchst nicht die drei Action-Filme am Abend, es reicht ein tolles Gespräch mit deiner neuen Nachbarin/deinem neuen Nachbarn.</p>
<p style="text-align: justify;">Verstanden?</p>
<p style="text-align: justify;">Genau darum geht&#8217;s.</p>
<p style="text-align: justify;">(Anmerkung: Dopamin ist nur ein Beispiel des Neurotransmitter-Orchesters. Da gibt es noch einige andere, die wir vielleicht einmal besprechen werden.)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/dopamin-neurochemie/">Wie der Botenstoff Dopamin dein Leben bestimmt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Serotonin macht den König</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/serotonin-macht-den-konig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 09:08:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neurotransmitter]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Professor Michael McQuire hat uns gezeigt: Alpha Tiere (Affen) haben doppelt so viel Serotonin im Blut. Ich möchte an dieser Stelle an meinen Post erinnern: Wir machen Alpha Tiere, wir machen &#8222;König und Königin&#8220;. Im TV [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/serotonin-macht-den-konig/">Serotonin macht den König</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Michael McQuire hat uns gezeigt: Alpha Tiere (Affen) haben doppelt so viel Serotonin im Blut.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle <a title="Das peinliche Gehirn" href="https://genetisches-maximum.de/motivation/das-peinliche-gehirn/">an meinen Post erinnern</a>: <em>Wir</em> machen Alpha Tiere, wir machen &#8222;König und Königin&#8220;. Im TV kennen wir diese Menschen als &#8222;Prominent&#8220;. Jugendliche hier würden sagen: <strong>Die fühlen sich</strong>. Tatsächlich zeigte Prof. McQuire, dass Alpha Affen tief fallen, wenn man sie vor einen einseitigen Spiegel setzt. Das heißt: Er kann zwar seine Untertarnen sehen, aber sie ihn nicht. Wenn er dann quasi ein Dominanz-Gehabe ins Nichts macht, dann <strong>zeigen die natürlich keine Reaktion</strong>, Serotonin fällt wieder und der Gute wird depressiv. So einfach läuft das mit der Hirnchemie. <strong>Erst deine Anerkennung, deine Bewunderung, deine Beachtung</strong>, macht den normalen Menschen zum Affen, nein im Ernst:<strong> Zu etwas &#8222;Besserem&#8220;</strong>.</p>
<p>Es gibt ja tatsächlich Menschen, die Anerkennung verdienen. Aber in 99% der Fälle ist es eher die Dummheit und die intuitive Hörigkeit der Menschen, die an Illusionen glauben. Facebook ist wohl eine der größten Illusionen unserer Zeit. Jede Frau ist ein Victoria Secret Model und jeder Mann ein Top-Athlet.</p>
<p>Zurück zum Thema: Natürlich kann man den Spieß auch drehen. Wenn du weißt, dass Serotonin das Hormon ist, das dich wie ein König fühlen lässt, dann achtet man eben sehr auf den Serotonin-Haushalt im Körper. Es geht da in erster Linie um das Gefühl, nicht um die reale Tatsache. Denn die muss Folgen. Das ist das einfachste mentale Gesetz. Wie innen&#8230; usw.</p>
<blockquote><p>“If you will practice being fictional for a while, you will understand that <strong>fictional characters are sometimes more real than people with bodies and heartbeats</strong>.”</p></blockquote>
<p>Ausgedachte Charaktere finden wir in Filmen. Wenn wir diesem Zitat oben glauben dürfen oder spaßeshalber einfach mal tun, dann könnten wir in Filmen zumindest ein archetypisches Bild von uns und unserer Gesellschaft sehen.</p>
<p>Ich habe voller Bewunderung oft Filme wie Troja gesehen. Da gibt es i.d.R. gute Krieger, die ganze Heere führen, meistens als &#8222;Held&#8220; gefeiert, aber Könige sind die nie. Im Gegensatz zu den heldenhaften Kriegern, sitzen die Könige meistens bis zuletzt auf ihrem Thron und machen gar nichts.</p>
<p>Erstaunlicherweise können wir ähnliches Verhalten auch bei uns erkennen. Wir strampeln und &#8222;kämpfen&#8220; so lange (Noradrenalin, Dopamin, Adrenalin, Cortisol), bis wir einen Status erreicht haben, der uns befähigt einfach loszulassen. Inneres Glück darf kommen, wir lehnen uns zurück und sind unantastbar, zumindest subjektiv. <strong>Dann hat nicht mehr Dopamin und Noradrenalin die Oberhand, sondern Serotonin</strong>.</p>
<p>Wir glauben immer, dass wir uns erst anstrengen müssen und danach erhalten werden und dann (!) können wir uns zurücklehnen, loslassen &#8211; aaaaah, endlich. Es kommt vor, dass wir diesen Zustand nie erreichen werden. Ich denke hier liegt einer der größten Denkfehler aller arbeitender Menschen: Du solltest im Kopf schon ein König sein, wenn du im Betrieb ein König werden möchtest.</p>
<p><strong>Also nicht erst dich und deine Seele zerstören</strong> (Noradrenalin, Dopamin, Cortisol, Adrenalin), bis du irgendwann krampfhaft vielleicht mal erreichst.</p>
<p>Wieso nicht direkt mit Serotonin im Kopf ins Rennen gehen?</p>
<p>Dieses &#8222;Umdrehen&#8220; kennen wir vom Körper&#8230; Man muss nicht zwanghaft versuchen Cortisol zu senken. Man kann auch einfach Testosteron zum Steigen bringen, <strong>dann folgt Cortisol automatisch</strong>.</p>
<p>Es hat also wenig mit Esoterik zu tun, wenn ich sage: Höre auf zu kämpfen, es lohnt sich nicht. <strong>Erzeuge das Gefühl in dir (Serotonin) und der Rest muss und wird folgen</strong>. Und wenn nicht, dann gehört es nicht zu dir. Das sollte man akzeptieren.</p>
<p>Übrigens: Serotonin ist tatsächlich etwas sehr Mächtiges. Es blockt nämlich viele Substanzen in dir, die deinen Körper auf Kampf bzw. Flucht vorbereiten. Wenn du also endlich mal entspannen willst &#8211; und es nie kannst! &#8211; dann musst du unbedingt Serotonin hochbringen. Das kommt nicht einfach so. <strong>Außer du hast 100.000 Facebook-Follower und &#8211; &#8211; &#8211; fühlst dich</strong>.</p>
<p>Und bei genauerer Betrachtung würdest du erkennen: Das sind höchstens Opfer und haben keine Ahnung von nix :-) Aber das ist ein anderes Thema.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/serotonin-macht-den-konig/">Serotonin macht den König</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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