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	<title>Abnehmen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Nov 2019 15:23:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Abnehmen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Abnehmen ohne Sport &#8211; 4 machbare Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Phil Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 10:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[L-carnitin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Ein Artikel von Phil  Abnehmen ohne Sport ist der Traum vieler Frauen und Männer. Kann das funktionieren? Wer schnell noch das ein oder andere Kilo verlieren möchte, trifft häufig unüberlegte Entscheidungen. Auf der einen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/">Abnehmen ohne Sport – 4 machbare Tipps</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Ein Artikel von Phil </strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport ist der Traum vieler Frauen und Männer. Kann das funktionieren?</p>
<p style="text-align: justify;">Wer schnell noch das ein oder andere Kilo verlieren möchte, trifft häufig unüberlegte Entscheidungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der einen Seite wird gehungert, auf der anderen Seite exzessiv Sport getrieben. Mit dem Ziel: Möglichst wenig Energie aufzunehmen und gleichzeitig massiv Energie zu verbrauchen. Dadurch soll das Energiedefizit so groß wie möglich werden. Dieses Defizit hat der Körper gefälligst durch eigenen Mittel, im Idealfall mit Körperfett, auszugleichen. So purzeln Pfunde?!</p>
<p style="text-align: justify;">Dass dieser Plan in den wenigsten Fällen tatsächlich fruchtet, ist leider viel zu oft zu beobachten. Jeder kennt mehrere dieser Fälle oder ist sogar selbst ein exzellentes Beispiel dafür.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist außerdem so, dass die Schinderei, die sich über 90 % der Leute abhalten, unnötig ist oder gar kontraproduktiv sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder erzielen die Leute im Fitnessstudio, die sich Tag ein, Tag aus Abstrampeln erkennbare Erfolge?</p>
<p style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport ist definitiv möglich. Am besten mit ein paar kleinen Anpassungen Tipps im Hinterkopf:</p>
<h2 style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport? Tipp 1 &#8211; mehr Gemüse</h2>
<p style="text-align: justify;">Die wohl effektivste Methode um abzunehmen, ist den Gemüseanteil drastisch zu erhöhen. Unsere offiziellen Ernährungsrichtlinien richten sich hierzulande nach den Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Auch Ernährungsberater sollten sich daran halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Empfehlung für Gemüse und Obst, die sicher jeder schon gehört hat, lautet „5 am Tag”<span id='easy-footnote-1-7113' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/#easy-footnote-bottom-1-7113' title='https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/5-am-tag/'><sup>1</sup></a></span>. Also fünf Portionen Obst und Gemüse. Beschränken wir es auf Gemüse, sind es nur noch drei Portionen. Ungefähr 400 g.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Menge, die für die meisten Deutschen unerreichbar ist. Ein Leben lang.</p>
<p style="text-align: justify;">Willst du also auch ohne Sport Gewicht verlieren, iss mehr Gemüse. Die DGE-Empfehlungen stellen das Minimum dar. Je nach Ausgangsgewicht, kann die tägliche Gemüse-Portion locker 400 g übersteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum mehr Gemüse? Unter anderem weil:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Gemüse enthält sehr wenige Kalorien</li>
<li>Je mehr Gemüse auf dem Teller landet, usmso weniger „Ungesundes” passt drauf</li>
<li>Gemüse enthält jede Menge Ballaststoffe</li>
<li>Gemüse liefert <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/nitrat-rote-bete-stoffwechsel/">Nitrat</a></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">usw. &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Versuche es als Frau mindestens mit einer Faustgroßen Portion zu jeder Mahlzeit. Männer können sich an zwei geballten Fäusten orientieren.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Einschätzung: Einfach umzusetzen und eine effektive Möglichkeit Kalorien einzusparen</p>
</blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport? Tipp 2 &#8211; mehr Protein</h2>
<p style="text-align: justify;">Für Eiweiß gilt das gleiche wie für Gemüse. Achtest du bei der Auswahl auf eine hohe Qualität und greifst nicht zu verarbeiteten Produkten, kannst du gar nicht zu viel davon essen. (Theoretisch geht das schon, aber in der Praxis ist das selten.)</p>
<p style="text-align: justify;">Eiweiß liefert kaum Energie (extrem hoher Energieverbrauch bei Eiweißverstoffwechselung), wird dafür dringend für allerhand Körperfunktion benötigt. Unter anderem für eine gute Stimmung, deine Abwehrkräfte und die Leberfunktion. Außerdem, so spekulieren manche Wissenschaftler, „verbraucht&#8220; Eiweiß bei Verzehr so viele Kalorien, weil es die Protein-Synthese des Muskels anregt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gute Stimmung wird durch Neurotransmitter erzeugt. Der Rohstoff von Neurotransmittern sind Aminosäuren, also aufgespaltenes Eiweiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Fehlen Aminosäuren ist schlechte Stimmung vorprogrammiert. Etwas das jeder in einer Diät schon mal erlebt hat. Auf <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/dopamin-neurochemie/">Dopamin</a> („N<em>a los, wir machen das</em> …”) und <a href="https://genetisches-maximum.de/neurotransmitter/serotonin-macht-den-konig/">Serotonin </a>(„<em>Gott, habe ich ein schönes Leben</em>”), sollten wir nicht verzichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Also achte auf deine Eiweißzufuhr, sonst ist der Diät-Abbruch nur eine Frage der Zeit. Ob mit oder ohne Sport.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Einschätzung: Ein hoher Eiweißanteil ist ein Muss</p>
</blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport? Tipp 3 &#8211; Kälte und andere Fatburner</h2>
<p style="text-align: justify;">Mehr Gemüse und Protein zu essen, leuchtet hoffentlich ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch sollten wir schon deutlich weniger Energie aufgenommen und die ersten Erfolge erzielt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite können wir auch ohne zu trainieren das Defizit auf der „Output-Seite” vergrößern. Das ist deutlich schwieriger.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Tafel Schokolade zum Beispiel (rund 500 kcal) <em>nicht</em> zu essen, ist deutlich einfacher als 500 kcal zusätzlich zu verbrauchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem gibt es die ein oder andere Möglichkeit, die  „Ausgaben” in unserer Buchhaltung zu vergrößern.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kälte</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/kalte-thermogenese-eine-anleitung-zum-frieren/">Kälte</a> kann zusätzliche Kalorien verbrennen. Der Mechanismus ist einfach:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Außentemperatur senkt die Körpertemperatur herab</li>
<li style="text-align: justify;">Der Körper gleicht die Temperatur aus</li>
<li style="text-align: justify;">Der Vorgang kostet Energie</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Kalorien werden verbraucht</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Für diesen Vorgang ist in unserem Körper vor allem das braune Fettgewebe zuständig. Dieses rostig-aussehendes Fett verbrennt Fett, um uns vor Kälte zu schützen<span id='easy-footnote-2-7113' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/#easy-footnote-bottom-2-7113' title='http://www.jci.org/articles/view/68993'><sup>2</sup></a></span><span id='easy-footnote-3-7113' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/#easy-footnote-bottom-3-7113' title='http://www.jci.org/articles/view/67803'><sup>3</sup></a></span>. Allerdings kann auch der Muskel „Uncoupling&#8220; (Wärmeerzeugung via Energieverbrauch) betreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob es sich lohnt, täglich für mehrere Stunden in kaltes Wasser zu legen, um schlussendlich Kalorien in der Größenordnung einer drittel Tafel Schokolade zu verbrauchen, sollte jeder selbst entscheiden. Aber: Es gibt die eine oder andere Tier-Studie, die die dramatischen Effekte einer leichten, aber konstanten Temperatur-Absenkung aufzeigt. Mit anderen Worten: Im Winter vielleicht nicht so oft die Heizung benutzen und den Pullover durch ein T-Shirt ersetzen &#8211; natürlich nur in der Wohnung. (Oder? :-) )</p>
<h3 style="text-align: justify;">Scharfe Gewürze und Grüner Tee</h3>
<p style="text-align: justify;">Chili, Wasabi, Ingwer, Grüntee, Kaffee und Co. gehören zu Lebensmitteln, die bekanntlich den Stoffwechsel anregen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Chili-Verzehr, z. B., wird durch den scharfen Wirkstoff Capsaicin Dopamin (der Neurotransmitter von oben) und Stresshormone ausgeschüttet. Als Reaktion steigt die Körpertemperatur und die Durchblutung, Kalorien werden zusätzlich verbrannt<span id='easy-footnote-4-7113' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/#easy-footnote-bottom-4-7113' title='http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20359164'><sup>4</sup></a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider sind die Auswirkungen verschwindend gering. Wahrscheinlich hast du bereits mehr Energie zu dir genommen als durch Superfoods zusätzlich verbrannt, wenn du nur an einer Tafel Schokolade riechst.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem sind diese Lebensmittel, im überschaubaren Rahmen, empfehlenswert. Eigentlich immer, nicht nur wenn du abnehmen willst. Denn neben den verbrannten Kalorien können sie zusätzlich die Insulinsensivität verbessern oder Triglyceride aus dem Blut fischen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Einschätzung: Sich auf den Fett-verbrennenden Effekt von Kälte zu verlassen, ist eine Idee. Aber keine gute Möglichkeit für kurzfristige, massive Erfolge. Scharfe Gewürze und Grünen Tee kannst du reichlich (2-3 Tassen) zu dir nehmen.</p>
</blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport? Tipp 4 &#8211; L-Carnitin</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Einsatz von <a href="https://genetisches-maximum.de/l-carnitin/carnitin-reguliert-deinen-stoffwechsel/">L-Carnitin</a> ist eine fortgeschrittene Methode, wenn es um das Abnehmen ohne Sport geht. Das Dipeptid ist in Fleisch enthalten und kann via Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Besondere an L-Carnitin: Eine Ergänzung von 2,5 g über mehrere Wochen, hat auf Muskelzellen einen ähnlichen Effekt wie Ausdauersport. <span id='easy-footnote-5-7113' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/#easy-footnote-bottom-5-7113' title='http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23818692'><sup>5</sup></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie kommt&#8217;s? Im Stoffwechsel der Zelle, bei der ß-Oxidation im Mitochondrium (Fettverbrennung), spielt L-Carnitin eine entscheidende Rolle. Im Stoffwechsel-Handbuch nennen wir dir eine Arbeit, in der &#8211; sogar beim Menschen &#8211; gezeigt wurde, dass 3 x 1 g Carnitin pro Tag die Fettsäure-Oxidation um fast 40 % steigert. Gemessen mit Kohlenstoff-Markierung, also ziemlich aussagekräftig. Außerdem: Eine Ergänzung zur normalen Ernährung kann die Enzyme des Stoffwechsels in den Muskeln auf ein Niveau bringen, das sonst nur durch Sport erreicht wird. Carnitin ist also auch ein Gen-Regulator &#8211; vor allem im Energiestoffwechsel.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch wird im Muskel mehr Fett, das normalerweise im Blut schwimmen, verbrannt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Einschätzung: Wenn du Tipp 2 beherzigst und mehr Protein zu dir nimmst, solltest du automatisch bereits mehr L-Carnitin aufnehmen. Eine Nahrungsergänzung ergibt erst Sinn, wenn deine Diät bereits funktioniert. Tipp: Gerade in der Diät öfter mal ein Stück rotes Fleisch essen. Nicht nur Pute oder Hühnchen. Rotes Fleisch bringt dir nahezu alles, was dein Energiestoffwechsel braucht, um die Kilos (vor allem Fett) optimal purzeln zu lassen. Unterschätzt ist hier häufig auch das Eisen &#8211; das nämlich macht nicht nur die Mitochondrien fit, sondern schraubt auch den Energieverbrauch nach oben.</p>
</blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Abnehmen ohne Sport betreiben zu müssen, ist definitiv möglich. Nicht umsonst heißt es unter Fitness-Sportler, dass ein Sixpack in der Küche gemacht wird (engl. <em>abs are made in the kitchen</em>).</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem werden wir bei edubily immer zu Sport raten. Vor allem zu <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/">Krafttraining</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswirkungen auf deinen Körper, fernab des Energieverbrauchs, sind einfach zu massiv. Ausdauersport im Fitness-Studio dagegen kannst du ruhigen Gewissens vernachlässigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt zu viele Fälle, wo sich im Anschluss an das Abstrampeln an der Theke der Eiweißshake mit vollfetter Milch bestellt wird. Und im Anschluss ist der Hunger umso größer und es wird sich mal wieder etwas ganz besonderes gegönnt &#8230; das habe ich mir jetzt verdient. Kaloriendefizit adé.</p>
<p style="text-align: justify;">Achte auf das, was du isst, auf das was du<em> nicht</em> isst, trainiere ordentlich deine Muskeln und erst dann solltest du an Spielereien, wie Zusatz-L-Carnitin denken. Das nämlich solltest du aufgrund einer geschickten Ernährungsplanung sowieso bereits verzehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer also heute noch eine (allzu große) Wissenschaft aus dem Abnehmen machen will, der &#8230; na ja &#8230; hat vielleicht einfach keine Ahnung. Schon vor bald einem Jahrzehnt schrieb einer der wohl bekanntesten Fitness-Autoren der USA sein Erfolgsgeheimnis extrem simpel nieder:</p>
<h2 style="text-align: center;">Lean, Green, Marine.</h2>
<p>Mageres Fleisch. Gemüse. Meeresfrüchte.</p>
<p>Ist das wirklich so schwer zu verstehen?</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Wer den Energie-Stoffwechsel wirklich einmal so richtig verstehen will, der darf sich gerne das Stoffwechsel-Handbuch zulegen. Denn wir sind immer noch der Meinung: Wissen ist Macht. Denn es gibt dir die Möglichkeit, deinen Körper zu verstehen, um entsprechend sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Jeder Ikea-Schrank braucht ein &#8211; wenigstens kleines &#8211; Handbuch. Wir haben zu jeder Sache ein Handbuch. Außer zu unserem Körper. (Stimmt nicht ganz: Es gibt ja mittlerweile zwei Handbücher ;-) )</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Links zum Weiterlesen</strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/abnehmen-ohne-sport/">Abnehmen ohne Sport – 4 machbare Tipps</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ray Peat: Gesund mit Milch, Zucker und Orangensaft?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ray-peat-zucker/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ray-peat-zucker/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 18:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[T3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erfährst du wie die Ernährung nach Ray Peat aussieht und warum er bestimmte Lebensmittel empfiehlt. Manchmal surfe ich ein wenig gedankenverloren durch die Internetwelt. Schaue mir an, was meine liebsten Autoren so [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ray-peat-zucker/">Ray Peat: Gesund mit Milch, Zucker und Orangensaft?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel erfährst du wie die Ernährung nach Ray Peat aussieht und warum er bestimmte Lebensmittel empfiehlt.</p>
<hr />
<p style="text-align: justify;">Manchmal surfe ich ein wenig gedankenverloren durch die Internetwelt. Schaue mir an, was meine liebsten Autoren so schreiben, mal im deutschen, mal im amerikanischen Netz. Ich muss zugeben, dass ich nicht mehr up to date bin mit Blick auf die amerikanische Szene &#8211; ich bedaure das ein bisschen, weil ich lange Zeit sehr involviert war und ich es als Teil meiner eigenen Entwicklung ansehe.</p>
<p style="text-align: justify;">Julia Tulipan hat meinen Beitrag von Anfang des Monats über eine neue <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/low-carb-studie-abnehmen/">Low-Carb Studie</a> mit einem <a href="https://paleolowcarb.de/reaktion-auf-edubily-artikel-der-genickbruch-fuer-low-carb-diese-studie-solltest-du-kennen/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Artikel</a> (und Video mit gleichem Text) beantwortet. Ich ziehe meinen Hut aus zwei Gründen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Sie blieb trotz meiner scharfen Äußerungen nett und fair</li>
<li style="text-align: justify;">Sie hat gerade eben einen <a href="https://paleolowcarb.de/low-carb-vs-high-carb-nicht-alles-ist-schwarz-und-weiss/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">neuen Artikel</a> veröffentlicht, der mir sehr sympathisch ist und &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; von Selbstreflexion zeugt</li>
</ul>
<h2>Das eigentliche Problem &#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Das große Problem, das ich mit ein paar Tendenzen innerhalb der (deutschen) Szene habe, lässt sich wie folgt ausdrücken:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/05/screenshot-www.facebook.com-2016-05-23-11-28-40.png" rel="attachment wp-att-6861"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6861 size-large" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/05/screenshot-www.facebook.com-2016-05-23-11-28-40-1024x520.png" alt="Glukose-Defizit um abzunehmen?" width="713" height="362" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Also: Hier wurde ein Screenshot veröffentlicht, nämlich von <a href="http://alanaragon.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Alan Aragon</a>. Einer der wohl angesehensten Schreiberlinge, wenn es um die Wissenschaftlichkeit von Sport und Ernährung geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Er zeigt hier einen Screenshot von einem Tweet, wiederum veröffentlicht von <a href="http://www.zoeharcombe.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Dr. Zoe Harcombe</a>.</p>
<blockquote><p>Du brauchst ein Kohlenhydrat/Glukose-Defizit, um Körperfett abzubauen &#8211; kein Kaloriendefizit.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann man kurz die Kommentare unter ihrem Tweet scannen. Sämtliche andere Wissenschaftler und bisweilen auch Doktoren schämen sich fremd &#8211; schämen sich fremd für ein solches Statement einer Person, die in der Forschung tätig ist und mit einem Doktor-Titel durch die Gegend läuft.</p>
<p style="text-align: justify;">So ein kurzes Twitter-Statement kann einen schnellstens in Teufels Küche bringen &#8211; so, wie das von einigen Politikern (und anderen &#8222;Funktionären&#8220;) mittlerweile bekannt ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Anmerkung: Man kann sicher über bessere und schlechtere Diät-Varianten diskutieren, darüber, ob es gewisse &#8222;metabolische Vorteile&#8220; gibt (die sich &#8211; maximal &#8211; auf wenige 100 Kilokalorien beschränken), aber man kann die Thermodynamik dann doch nicht ganz leugnen, ignorieren oder vergessen. Luft, Licht oder Liebe kann der Körper dann leider noch nicht in körpereigene Energieträger (ATP) umwandeln.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das eigentliche Problem solcher Aussagen ist, dass sie Falsches suggerieren. Das äußert sich dann in folgenden Gedankengängen:</p>
<blockquote><p>For example.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">A carb is a carb. A liter of Coke is bad, so don’t eat potatoes.</li>
<li style="text-align: justify;">Honey has too much fructose. A liter of HFCS Coke is bad, so don’t eat honey.</li>
<li style="text-align: justify;">Saturated fat from animals doesn’t cause heart disease. Eat an 80% saturated fat diet.</li>
<li style="text-align: justify;">Muscle meats are good for you. Eat more of them in an average month than an average H-G would have had in an average year.</li>
<li style="text-align: justify;">I could go on.</li>
</ul>
<p>(Referenz: Freetheanimal.com, <a href="https://freetheanimal.com/2016/05/waffling-whole-grains.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>&#8222;Zucker ist Zucker&#8220; (das hatten wir schon!) &#8211; ein Liter Cola ist schlecht, folglich: Iss keine Kartoffeln.</li>
<li>Honig hat zu viel Fruktose. Ein Liter einer &#8222;High fructose cornsirup&#8220;-Coke ist schlecht, folglich: Iss keinen Honig.</li>
<li>Gesättigte Fette sind nicht die Ursache für Herzkreislauferkrankungen. Iss zu 80 % gesättigte Fette.</li>
<li>Muskelfleisch ist gut für dich. Iss mehr Muskelfleisch in einem Monat, als eine Jäger-und-Sammler-Gruppe in einem Jahr.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Merken wir eigentlich noch was? Immer vom einen ins andere Extrem. Wir denken im Kopf nicht in exponentiellen oder parabolischen Funktionen, sondern in linearen Funktionen, wir extrapolieren linear. Genau das sehe ich auch, wenn es um Mikronährstoffe geht:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Ein Vitamin-D-Mangel ist schlecht, Vitamin D ist gut, folglich ist der höchste Vitamin-D-Wert der beste.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Schlagen wir den Bogen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ernährung im Ray-Peat-Style</h2>
<p style="text-align: justify;">Neulich habe ich mir eine Doku angeguckt. Thema: Kämpfer in Syrien. Die armen Schlucker dort haben natürlich keinen Supermarkt, müssen folglich mit dem Minimum auskommen. Da denke ich mir: Wie halten die das durch? Körperlich und psychisch?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zucker und Zigaretten halten uns am Leben.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein bemerkenswertes Statement. Klar: Zucker macht fröhlich, hat Suchtpotential, wirkt unter Umständen wie Drogen im Gehirn. Über Zigaretten und deren Nutzen brauchen wir nicht zu sprechen &#8211; es hat einen Grund, warum ein doch schlauer Primat an einem Stängel nuckelt, den ganzen Tag lang, jede Stunde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sehen das nur nie so. Wenn wir das lesen, denken wir: Bääh, alles krankmachend.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, nein. In diesem Kontext ist das absolut gewinnbringend, hält, wörtlich, am Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Also, knüpfen wir oben an: Zucker in Massen macht krank, folglich müssen wir jedes Gramm Zucker meiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der promovierte Biologe (wer kann das von sich behaupten?) Ray Peat forschte lange Jahre zu Hormonen und dem Stoffwechsel. Er ist ein Querdenker, hat andere Ideen als die Mehrheit. Nun, Ray Peat kommt &#8211; mit Blick auf die Ernährung &#8211; zum Schluss:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Iss viel Gelatine</li>
<li style="text-align: justify;">Achte darauf, nicht zu viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu essen</li>
<li style="text-align: justify;">Nutze Milchprodukte (insb. Käse)</li>
<li style="text-align: justify;">Iss Früchte und trinke Fruchtsäfte</li>
<li style="text-align: justify;">Iss Stärke, aber nicht allzu viel davon</li>
<li style="text-align: justify;">Achte auf die Zufuhr fettlöslicher Vitamine (vor allem: A)</li>
<li style="text-align: justify;">Übertreibe es nicht mit Eisen (Eisen wirkt toxisch)</li>
<li style="text-align: justify;">Nimm eventuell Progesteron (sein Forschungsgebiet), Vitamin E, nutze viel Salz, denke über Schilddrüsenhormon-Substitution nach (wenn sie nicht mehr funktioniert) usw.</li>
</ul>
<h3>Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Ray Peat empfiehlt</h3>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/05/0sUzaY7.png" rel="attachment wp-att-6867"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6867 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/05/0sUzaY7.png" alt="Ernährung nach Ray Peat" width="800" height="700" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">All das hat präzise Hintergründe, die er auf seiner Seite in ellenlangen und für den Laien schwer zu verstehenden Aufsätzen erläutert.</p>
<p style="text-align: justify;">Er geht die Sache Ernährung also komplett anders an. Nicht gucken, was in der Steinzeit mal war, sondern gucken, wie der Körper auf gewisse Stimuli reagiert.</p>
<h2>Zucker ist ein mächtiger (Stoffwechsel-)Signalgeber</h2>
<p style="text-align: justify;">Thema Zucker: Aus Peats Sicht ist Zucker kein böser Bub. Im Gegenteil. Zucker kann helfen, die Stoffwechselleistung dramatisch zu verbessern, kann helfen, die Stimmung zu heben und stimuliert eine andere Insulin-Reaktion als Glukose in Reinform &#8211; wir erinnern uns: Zucker besteht aus Fruktose und Glukose, wobei Fruktose weitestgehend ohne Insulin metabolisiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte von der positiven Zucker-Wirkung schon mehrfach <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/eingeschlafener-stoffwechsel/">berichtet</a>. So bleibt die Stoffwechselleistung während einer Diät erhalten. Allgemein: Das deckt sich sehr mit meinen eigenen Erfahrungen, dass Zucker eine sehr positive Wirkung auf die Energie-Stoffwechsel-Achse hat, vor allem mit Blick auf T3 oder Leptin.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist vermutlich auch ein Grund, warum wir so ein Verlangen nach Zucker haben: Zucker scheint das stärkste Signal zu sein, dass genug Nahrung vorhanden ist. Das wiederum kann natürlich eine schlechte, aber auch eine gute Seite haben. Die Schlechte: Wir überfressen und übersteuern. Die Gute: Wir können mit recht minimalem Aufwand große hormonelle Schnittstellen im Positiven modulieren. Aber: Alles kann giftig werden, wenn man es falsch nutzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.freetheanimal.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Richard Nikoley</a> jedenfalls lebt derzeit, lt. eigener Aussage, ein bisschen nach Peat, gönnt sich Orangensaft und Milch, und fühlt sich &#8222;fucking awesome&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere, mit denen schreiben wir bei edubily häufig Emails, lassen sich ihr Körperprotein wegknabbern, meiden Gemüse (weil zu viele Kohlenhydrate) und wundern sich über ihr Lebensgefühl und die hormonelle Lage. Aber klar: Stoffwechselkranken Menschen hilft eine Very-Low-Carb-Ernährung, folglich müssen wir alle Kohlenhydrate meiden, damit es uns gut gehen wird. (Achtung, Ironie.)</p>
<h2 style="text-align: justify;">Disclaimer und Schlusswort</h2>
<p style="text-align: justify;">Doch Vorsicht, Vorsicht! Das heißt natürlich mitnichten, dass wir den Sack Zucker in Reinform kaufen und genüsslich löffeln sollen.* Es heißt lediglich, dass wir auch beim Thema Zucker immer den Kontext beachten sollten. Was unter den einen Umständen blöd sein kann, kann unter anderen Umständen wunderbar sein, passt in ein &#8222;integratives Ernährungsmodell&#8220;. Dieses Hin und Her ist vielen Menschen natürlich zu anstrengend, kann ich verstehen. Daher lieber gleich: Zucker weg und alles wird gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Der springende Punkt ist aber, dass selbst Leute wie <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/was-robert-lustig-wirklich-ueber-kohlenhydrate-sagte/">Lustig</a> oft nur gewisse Signalwege des Energiestoffwechsels studieren, quasi statische Modelle für ihre Thesen nutzen und vergessen, dass der menschliche Organismus ein dynamisches System ist &#8211; es Dinge wie Energieumsätze, Uncoupling oder Feedback-Loops gibt, die das Gleichgewicht wahren wollen. Daher hat Peat nichts gegen adäquate Zucker-Mengen, denn das kann den Energiestoffwechsel via T3 (etc.) befeuern, was wiederum andere Kaskaden in Gang setzt, wie z. B. gesteigerter Bewegungsdrang, der wiederum weitreichende Folgen hat &#8230; Tiere sind da schon ein bisschen bemitleidenswert. Sie werden vollgestopft bis oben hin mit Fruktose in Reinform und &#8230; müssen sich ihrem Schicksal ergeben, können nicht planen oder strukturieren wie wir (präfrontaler Kortex!) oder sich austoben, können nirgends gegensteuern oder Feedback-Loops leben.</p>
<p style="text-align: justify;">* Das hat Dr. Kempner vor ca. 70 Jahren gemacht und bewiesen, dass man Schwerstkranke auch mit Zucker-Bergen wieder gesund macht. Womöglich in einem Kontext, der nicht lebenswert ist. Okay. Aber: Es geht.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ray-peat-zucker/">Ray Peat: Gesund mit Milch, Zucker und Orangensaft?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Genickbruch für Low-Carb &#8211; Diese Studie solltest du kennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 14:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Traubenzucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Natürlich formuliere ich solche Überschriften ganz bewusst reißerisch. Weiß ja genau, dass sich manche Vertreter tierisch darüber aufregen :-) Ich darf mir auch mal ein paar Späßchen erlauben! Neue Low-Carb Studie entkräftigt Taubes&#8216; Thesen Tatsächlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Natürlich formuliere ich solche Überschriften ganz bewusst reißerisch. Weiß ja genau, dass sich manche Vertreter tierisch darüber aufregen :-) Ich darf mir auch mal ein paar Späßchen erlauben!</p>
<h2>Neue Low-Carb Studie entkräftigt Taubes&#8216; Thesen</h2>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich aber werden in den kommenden Wochen die Ergebnisse der Hall-Studie veröffentlicht. Dr. Kevin Hall ist der Leiter der Studie. NuSI (<em>Nutrition Science Initiative</em>) ist das Institut, das u. a. <span class="link_removed" data-url=" http://garytaubes.com/2012/09/the-launch-of-the-nutrition-science-initiative/ ">Dieser Link existiert nicht</span>. Ziel ist es, Studien-Ergebnisse zu generieren, die uns dabei helfen, zu verstehen, warum Fettleibigkeit etc. überhaupt entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir erinnern uns kurz, Gary Taubes war der Typ, der die Low-Carb-Lawine losgetreten hat.</p>
<blockquote><p>Carbohydrates drive insulin drives fat</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auf Deutsch: Kohlenhydrate sind der Grund, warum wir alle fett werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Taubes rief ein Institut ins Leben, das Wissenschaftler verpflichtete, die qualitativ hochwertige Ergebnisse liefern sollten bzw. sollen. Die Hall-Studie sah folgendes vor:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span class="header3">Detailed Description:</span></p>
<div class="body3">
<p style="text-align: justify;">Popular weight loss strategies often prescribe targeted reduction of dietary carbohydrate or fat. Recent clinical trials in obese subjects have found that low-carbohydrate diets result in greater weight loss compared with low-fat diets on a time scale of months when diet adherence was likely the highest. One hypothesis regarding the mechanism of improved weight loss with low carbohydrate diets is that such diets significantly modify the body s hormonal milieu to influence metabolic regulation and energy expenditure. Low-carbohydrate diets may thereby offer a metabolic advantage over low fat diets. In addition, low-carbohydrate diets may also decrease hunger or increase satiety compared to low-fat diets.</p>
<p style="text-align: justify;">Determining the mechanism whereby one diet leads to greater weight loss than another is hampered by the inability to accurately measure food intake or physical activity in an outpatient setting. Thus, an inpatient feeding study lasting many weeks is required to accurately measure energy balance differences between isocaloric diets that differ in macronutrient composition. In this pilot multicenter cross-over study in 16 overweight and class I obese men, <strong>we will measure changes in energy expenditure in response to 4 weeks of inpatient feeding of a eucaloric, very low carbohydrate, ketogenic diet (5% Carbohydrate, 15% Protein, 80% Fat) immediately following an inpatient period of at least 4 weeks of consuming an energy balanced standard American diet (50% Carbohydrate, 15 % Protein, 35% Fat).</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(<a href="https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01967563?term=kevin+hall&amp;rank=2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Referenz</a>)</p>
</div>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also: Vier Wochen lang werden ein paar Übergewichtige genau überwacht, dürfen unterschiedliche Makronährstoffe, in unterschiedlichen Anteilen, konsumieren (siehe oben). Die Teilnehmer müssen ihre Kalorienzufuhr nach dem Verbrauch richten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel: Beobachten, was mit dem Stoffwechsel passiert. Gibt es &#8222;metabolische Vorteile&#8220; bei ketogenen Diäten?</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich, ganz ehrlich, sind mir die Ergebnisse egal. Weil ich aber weiß, wie es wieder eskalieren wird, stelle ich meinen Lesern vorab die Ergebnisse vor.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es gibt keinen Unterschied (auch keine Stoffwechselvorteile oder -nachteile) zwischen &#8222;Normal&#8220; und &#8222;Keto&#8220;. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich schrieb oben bereits: Es wird wieder eskalieren. Denn einige Hobby-Professoren werden wieder seitenlange Stellungnahmen über die nicht gemessenen Keton-Werte &#8230; und so weiter schreiben. (Wir erinnern uns: Vor einigen Monaten wurden bereits Ergebnisse von Hall veröffentlicht, die <a href="http://www.cell.com/cell-metabolism/abstract/S1550-4131(15)00350-2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">in Cell Metabolism erschienen sind</a> und für ein großes Echo gesorgt haben.)</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das Kohlenhydrat als Feind</h2>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich müsste man sich auf der Welt nur einmal ein bisschen umschauen und die ideologischen Scheuklappen abnehmen, um zu realisieren, dass &#8222;das Kohlenhydrat&#8220; nie und nimmer der alleinige Verursacher unserer Probleme sein kann. Dass es ganze &#8222;Langlebigkeitszonen&#8220; (Blue Zones) auf der Welt gibt, wo quasi nur Stärke auf dem Speiseplan steht, dass es viele, viele Publikationen und Erfahrungsberichte gibt, die aufzeigen, dass man auch dann abnehmen kann, wenn man nur Kohlenhydrate isst bzw. wunderbar schlank bleiben kann, gerade mit einer kohlenhydratreicheren Ernährung. Dass es sämtliche, ja, sogar Zeitungsberichte gibt, wo Menschen spaßeshalber 20 Kilogramm mit Junkfood abgespeckt haben, dass sämtliche Stoffwechselanomalien eben nicht auf eine Ernährungsform, sondern auf den Ernährungsstatus (überfressen vs. normal) reagieren &#8230; Aber, was reden wir überhaupt? Wir haben ja mittlerweile wirklich genug geredet. Fazit: Lohnt nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer es nicht sehen will, der sieht es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz im Gegenteil, leider. Es gibt noch immer die Menschen, die ihre Ernährung leben und verbal verteidigen wie eine Religion. Die glauben, das Weltbild anderer Menschen drehe sich nur um das Kohlenhydrat, dabei ist es genau anders herum. Das Leben dieser Anti-Kohlenhydrat-Menschen dreht sich nur um das Kohlenhydrat. Die merken das gar nicht mehr.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Äpfel-mit-Birnen-Vergleich als Beweisführung</h2>
<p style="text-align: justify;">Mir ist es gerade vorgestern wieder passiert. Schwups bin ich auf der Seite eines &#8222;Influencers&#8220; gelandet, der uns in einem Video erklärt, wie viel Zucker (!!!) in einer bestimmten Menge Spaghetti enthalten ist. Während des Videos wundert sich der Darsteller noch, warum auf der Packung lediglich eine geringe Zucker-Menge auftaucht. Die Portion Spaghetti wird im Anschluss verglichen mit einer gewissen Stückzahl Zuckerwürfel.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann man somit ein paar Leser beeindrucken. Zu viele!</p>
<p style="text-align: justify;">Ob diese Menschen auch wissen, dass in einem Körper gut und gerne die Kohlenhydrat-Menge aus einem Kilogramm Spaghetti gespeichert werden kann? Dass das eine gängige, täglich millionenfach angewandte Praxis bei Sportlern ist? Wie viele Zuckerwürfel wären das wohl? Wohlgemerkt: Das ist normal! Die Fähigkeit zur Speicherung von Kohlenhydraten als Glykogen, nicht als Fett. Das ist normal. Wenn der Körper das nicht mehr kann, dann ist er krank. Verstanden? <strong>Krank</strong> ist nicht <strong>Normal</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schlimmste ist, dass im Video nicht einmal klar definiert wird, was der Unterschied zwischen Zucker und Glukose ist. Stattdessen wird darauf verwiesen, dass es dem Körper völlig egal ist, woher die Glukose kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf derselben Internetseite kann man sich das <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/was-robert-lustig-wirklich-ueber-kohlenhydrate-sagte/">Dr.-Lustig-Video</a> anschauen, wo der Unterschied ja genauestens definiert wird. Ob sich der Influencer seine eigenen Referenzen überhaupt anguckt?</p>
<p style="text-align: justify;">Weil wir hier bei edubily und nicht auf einer x-beliebigen, ideologisch angehauchten Low-Carb-Seite sind, hier noch einmal der Grund, warum die Zucker-Menge, die wir auf der Spaghetti-Packung finden, so niedrig ausfällt: Spaghetti besteht aus Stärke. Stärke wiederum besteht aus Glukose. Zu einem kleinen Teil ist auch Zucker enthalten, der in der Fachsprache Saccharose heißt. Einen großen Schritt hätten sämtliche Autoren getan, wenn sie einmal klar definieren würden, was Zucker bei ihnen oder umgangssprachlich überhaupt bedeutet.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zucker? Welcher &#8222;Zucker&#8220;?</h2>
<p style="text-align: justify;">Also: Glukose und Saccharose (meinetwegen auch: Haushaltszucker) unterscheiden sich in ihrem chemischen Aufbau, aber auch in der Wirkung und es ist wohl ein Unterschied, was von beiden gegessen wird. Auch wenn Saccharose zu einem Teil (50:50) aus Glukose besteht, ändern wir das Szenario (den Kontext) durch die gleichzeitige Anwesenheit von Fruktose (50 %). Um das besser zu verstehen, reicht es, diesen Blog zu kennen oder noch einmal das <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/was-robert-lustig-wirklich-ueber-kohlenhydrate-sagte/">Video von Dr. Lustig</a> anzugucken. Dort erklärt er den Unterschied deutlich, was aber von vielen anscheinend nicht verstanden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nämlich machen aus dem weißen Haushaltszucker Zucker, aus Stärke Zucker, aus Glukose Zucker, aus Fruktose Zucker, aus Laktose Zucker &#8230; die machen aus allem einfach &#8222;Zucker&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Zucker macht Zucker, also Zucker-krank, also Diabetes &#8230; und Insulinresistenz. Man merkt hoffentlich die Ironie.</p>
<p style="text-align: justify;">Seien wir fair: Saccharose (Haushaltszucker) kann tatsächlich dabei helfen, eine metabolische Entgleisung (Insulinresistenz und Co.) herbeizuführen (auch hier: Lustig-Video). Aber &#8230; Gilt das unter allen Umständen? Bei wie viel Gramm? Muss man dafür eine hyperkalorischen Situation kreieren? Ist ein bisschen komplizierter.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem: Saccharose ist mitnichten ein Synonym für alle Kohlenhydrate auf der Welt. So viel Differenzierung kann man verlangen, oder? Der Körper kann das auch wunderbar differenzieren. Deshalb gibt es Glukose-Transporter, keine &#8222;Zucker&#8220;-Transporter. Also selektive Transporter, die den Unterschied genau erkennen. Dir fällt doch auch er Unterschied zwischen einem Schäferhund und einem Dackel auf, oder? Beides sind Hunde, aber wohl ein bisschen unterschiedlich. Dir ist auch klar, dass du kein Gorilla bist und dass Äffchen sich schon ein bisschen unterscheiden von dir (obwohl &#8230;) &#8211; trotz der Tatsache, dass wir alle Menschenaffen sind. Und so weiter. Nur weil etwas ähnlich ist, ist es nicht gleich.</p>
<p style="text-align: justify;">Also: Den Stärke-Gehalt der Spaghetti in Form von Zuckerwürfel darzustellen ist nicht gerade ein Experiment höchster wissenschaftlicher Güte, um es einmal nett zu formulieren. Mal abgesehen von der psychologischen Wirkung, die man damit erreichen will &#8211; was sich bekannte deutsche Tageszeitungen ebenfalls zunutze machen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wenn schon, denn schon</h2>
<p style="text-align: justify;">Diese ganzen Halbwahrheiten und populistischen Aussagen sind einfach nur eine Qual, tun weh. Videos, wie oben beschrieben, gucke ich mir eigentlich gar nicht mehr an. Das, was eine emotionale Reaktion in mir auslöst, sind die vielen, vielen Leute, die da Applaus klatschen. Und sich dann auch nicht schämen, ihr neu erworbenes Wissen auf andere Seiten zu klatschen und die Botschaft weiterzutragen. Völlig ohne Hintergrundwissen oder differenzierte Analyse (dafür müsste man ja auch mal Nicht-Low-Carb-Lektüren und -Internetseiten lesen).</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Erfolg mit seiner Sache hat, der soll dabei bleiben und glücklich werden. Wer den Schnabel aufmachen und anderen eine Geschichte erzählen will, der sollte es mit ordentlicher Beweisführung tun. Daran scheitert es dann immer.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/low-carb-studie-abnehmen/">Der Genickbruch für Low-Carb – Diese Studie solltest du kennen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie eine ketogene Diät deine Gesundheit gefährden kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 13:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ketogen]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Resistenz]]></category>
		<category><![CDATA[ketogene diät]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal denke ich mir: Die ketogene Diät ist so &#8230; 2008. Also jeder, der heute noch ganz fest daran glaubt, dass es nur diese eine Ernährungsform gibt, die &#8222;richtig&#8220; ist, der hat den Schuss nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manchmal denke ich mir: Die ketogene Diät ist so &#8230; 2008.</p>
<p style="text-align: justify;">Also jeder, der heute noch ganz fest daran glaubt, dass es nur diese eine Ernährungsform gibt, die &#8222;richtig&#8220; ist, der hat den Schuss nicht gehört. Die Szene entwickelt sich nun mal weiter und ich wollte insbesondere die deutsche Szene vor der Entwicklung bewahren, die wir, ab 2008, in den USA verfolgen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das könnte man ungefähr so formulieren: Zu Beginn fand jeder zig Millionen &#8222;Beweise&#8220; dafür, wie toll die ketogene Diät ist. Am Ende war kaum einer mehr davon überzeugt, ketogene Diäten als chronisch praktizierte Ernährungsformen zu, na ja, akzeptieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar ist, dass auch hier die klassische Sinus-Kurve mit reinspielt. Wie bei der Mode oder der Leibesfülle als Schönheitsideal. Was heute noch toll ist, ist morgen wieder doof und was morgen doof ist, ist übermorgen wieder toll.</p>
<p style="text-align: justify;">Mode ist die eine Sache. Bei Ernährung &#8230; ergibt das leider nicht so viel Sinn, da die Wirkung im Körper gleich bleibt und objektiver Natur ist. Eiweiß bleibt Eiweiß und Fett eben Fett. Du verstehst.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Niedriges Insulin ist wichtig</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube nicht, dass noch ein einziger aufgeklärter Mensch heute die Tatsache ignoriert, dass Low-Insulin-Phasen enorm wichtig sind. Dass es vielleicht mal sinnvoll ist, den hohen Proteinanteil für eine kurze Zeit zu senken. Dass es wichtig ist, bisweilen mehr und vor allem die richtigen Fette zu essen. All das ist wichtig, weil wir &#8211; sehr richtig &#8211; die zellulären Abläufe mehr und mehr verstehen, so, dass viele andere Blogger und Autoren mittlerweile PGC-1alpha für sich entdeckt haben. Nur als Beispiel. Was ich damit sagen will: Wir entwickeln uns &#8211; vom Denken her &#8211; weg von Stufe 1, hin zu Stufe 2.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Langzeit-Keto: Probleme?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Grund, warum ich nichts von chronisch praktizierten (Very-)Low-Carb-Ernährungsformen halte, ist, dass ich selbst fünf Jahre so gelebt habe und danach wochen-, nein monatelang mit den Folgen zu kämpfen hatte. (Was übrigens nicht bedeutet, dass das repräsentativ für jeden von euch ist.) Der ein oder andere, der mal aus einer so langen VLC-Phase &#8222;auftaucht&#8220; und wieder Kohlenhydrate essen möchte, wird vielleicht spüren, wie der Organismus plötzlich Probleme hat, die Glukose in die Zellen zu bekommen. Das macht sich bemerkbar, zum Beispiel durch &#8222;Nebel im Kopf&#8220; oder &#8222;verschwommene Umwelt&#8220; etc. &#8211; da gibt es viele Anzeichen. Ich sah mich darin bestätigt, als auch Robb Wolf, der sehr bekannte Low-Carb-Paläoist, von ebendiesen Erfahrungen berichtete.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht! Eine &#8222;Low-Carb-Ernährung&#8220; kann verschiedene Formen annehmen. Wie viele Kohlenhydrate wurden verspeist? Wie viel Protein wurde verspeist? Kommt das Fett aus der Nahrung oder aus dem Fettgewebe? Wie genau definiert man eine ketogene Diät? Ist eine Kostform dann ketogen, wenn Ketonkörper nachweisbar sind?</p>
<p style="text-align: justify;">Du siehst: Es ist problematisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Der klassische &#8222;Low-Carber&#8220; wird wohl konstant einen Mix durchlaufen, wobei die Energieversorgung des Gehirns (etc.) auf unterschiedliche Art und Weisen bzw. zu unterschiedlichen Anteilen gespeist wird. So wird eine Low-Carb-Ernährung mit hohem Proteinanteil und nachweisbaren Ketonkörpern etwas anders &#8222;wirken&#8220; als eine nahezu reine Olivenöl-Diät, die dem Fastenstoffwechsel gleicht. Aber noch einmal: Ein klassischer Low-Carber wird verschiedene Stadien durchlaufen, die sich auch nach dem eigenen Körperfettanteil bzw. Diät-Ziel (Diät vs. Erhalt etc.) richten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist auch, und das wird häufig vergessen: Selbst wenn der Proteinanteil recht hoch ist (z. B. 120 g) kann eine enorme katabole Lage entstehen, die vom Körper als Fasten interpretiert wird, wenn dies z. B. im Zuge eines PSMF (Protein Sparing Modified Fast) praktiziert wird. So kann sogar eine kohlenhydratreiche, sehr hypokalorische (= weniger Kalorien zugeführt als gebraucht) zu einem ketogenen Zustand führen, wo große Mengen Ketonkörper anfallen. Ist das dann auch eine &#8222;ketogene Diät&#8220; oder nur eine sehr katabole Stoffwechsellage?</p>
<p style="text-align: justify;">Speziell in meinem Fall: Als Sportstudent bin ich oft stundenlang, ohne etwas zu essen, durch die Gegend gesprintet (wörtlich), was natürlich auch zu enormen Kohlenhydrat-Umsätzen führt &#8211; entsprechend setzte ich mit Sicherheit große Protein-Mengen in Kohlenhydrate um. Tatsächlich gab es Zeiten, wo ich sogar Wasser in den Beinen hatte, vermutlich aufgrund eines relativen Proteinmangels.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich damit sagen will: Es gibt nicht &#8222;die ketogene Diät&#8220; &#8211; man muss sehr genau auf die Begriffswahl achten. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass jeder ziemlich ähnliche Ernährungsweisen damit assoziiert. Aus den oben genannten Gründen resultierend, könnte man daher etwas vereinfachender an die Sache herangehen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Seltsame daran ist, dass es so gar nicht ablaufen darf. Denn selbst wenn der Muskel keine &#8211; aufgrund der kurzweilig andauernden physiologischen Insulinresistenz &#8211; keine Kohlenhydrate aufnimmt, so sollte dennoch die Leber bereit sein, die Kohlenhydrate aufzunehmen. Wenn das nicht passiert, dann weiß man, dass man das Spiel zu weit getrieben hat. Denn erst dann ergeben sich massive Blutzucker-Probleme.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erklärte mir das damals unter anderem dadurch: Die Leber lagert während der ketogenen Diät zunehmend Lipide ein, um die Ketogenese voranzutreiben. Außerdem sind die enzymatischen Systeme auf &#8222;Glukoneogenese&#8220; gepolt, weswegen es wohl einige Tage dauert, bis der basale Metabolismus wiederhergestellt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich war es so bei mir. Allerdings hatte ich noch Monate lang mit anderen Folgen zu kämpfen. Mein Muskel, so fühlte es sich an, wollte keine Glukose mehr aufnehmen und auch die klassischen Kohlenhydrat-induzierten Körperreaktionen blieben vollständig aus. Zum Beispiel warme Gliedmaßen (Insulin-&gt;eNOS), Regenerationseffekte mit Blick auf die Muskulatur oder einfach nur das Gefühl des &#8222;Dickerwerdens des Muskels&#8220; nach Kohlenhydrat- bzw. Glykogen-Beladung.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich erntete ich nachweislich (Blutzucker, Triglyceride etc.) ein Quasi-MetSyn &#8211; also ein metabolisches Syndrom. Aber warum? Ich war weder dick, noch entzündet, noch irgendwas von alle dem. Vor meiner Keto-Zeit hatte ich damit nie Probleme.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was sind die Gründe?</h2>
<p style="text-align: justify;">Es muss sich also einiges verändert haben. Natürlich ging ich dem Ganzen monatelang auf den Grund. Auch ist es ein Grund, warum ich hier so oft über Stoffwechselgesundheit schreibe. Wer sie einmal verliert, der weiß, dass es kaum Schlimmeres gibt mit Blick auf die eigene Gesundheit und auf das eigene Wohlgefühl.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Punkt bin ich wohl ein gebranntes Kind und interessiere mich als Folge genau für die Mechanismen, die meine Stoffwechsel-Gesundheit derart negativ beeinflusst haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Es dauert sehr lange, bis man versteht, dass der Körper kein starres Objekt ist, indem immer alles gleich bleibt, egal, was wir den ganzen Tag so treiben. Egal, was wir tun, wir verändern damit unseren Körper. Wenn wir nicht wissen, was wir gerade tun, kann das zu unserem Nachteil passieren.</p>
<p style="text-align: justify;">So weiß ich heute, dass Bauchspeicheldrüsen-Zellen &#8211; genau wie andere Zellen &#8211; &#8222;kaputt gehen&#8220;, wenn sie keine anabolen Signale mehr erhalten. Das kann beispielsweise passieren, wenn in diesen Zellen eine Insulinresistenz vorherrscht und anabole Reize (Insulin, z. B.) nicht mehr wirken können.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier habe ich mittlerweile das Gefühl, dass wir uns &#8211; Low-Carb-Fanatiker &#8211; eine selbsterfüllende Prophezeiung bauen. Wir wollen unbedingt keinen Diabetes, schaufeln aber den ß-Zellen ein Grab, was letztlich gerade zum Diabetes führen kann. Wohlgemerkt: Ich will hier keinem Angst machen, das sind lediglich meine eigenen Gedanken.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Langzeit-KD an Tierchen: Probleme!</h2>
<p style="text-align: justify;">Es gibt eine äußerst interessante Studie dazu, veröffentlicht 2014. Zwar nur eine Tier-Studie, aber immerhin.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort hat man etwas gemacht, auf das wir alle schon länger warten: Man hat Tierchen auf eine chronische Keto-Diät gesetzt. <strong>Chronisch!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Makronährstoffverteilung wurde auch vernünftig gewählt, nämlich:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/screenshot-ajpendo.physiology.org-2016-04-25-11-10-00.png" rel="attachment wp-att-6700"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-6700 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/screenshot-ajpendo.physiology.org-2016-04-25-11-10-00.png" alt="Makronährstoff-Verteilung" width="605" height="138" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hier mal die Zusammenfassung aus dem Abstract:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In dieser Studie untersuchen wir den Einfluss einer Langzeit-KD im Hinblick auf die Glukose-Toleranz und die beta- und alpha-Zellen-Massen (Anm.: Zellen der Bauchspeicheldrüse) bei Mäusen. <strong>Trotz eines anfänglichen Gewichtsverlustes</strong>, gibt es <strong>keinen Gewichtsunterschied nach 22 Wochen</strong>. Dyslipidämie- und Entzündungs-assoziierte Blutwerte (Cholesterin, Triglyceride, Leptin, MCP-1, IL-1ß und IL-6) waren erhöht und <strong>KD-gefütterte Mäuse zeigen nach 22 Wochen Anzeichen einer Fettleber</strong>. Langzeit-KD resultiert in <strong>einer Glukose-Intoleranz</strong>, die mit einer <strong>insuffizienten Insulin-Sekretion von den ß-Zellen</strong> ausgehend assoziiert war. Nach 22 Wochen war die <strong>Insulin-stimulierte Glukose-Aufnahme reduziert</strong>. <strong>Eine Reduktion der ß-Zell-Masse</strong> war zu beobachten, einhergehend mit kleineren Inseln.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese eine Studie verifiziert selbstverständlich in keinster Weise die Thesen, die ich für mich selbst formulierte. Allerdings zeigten sich bei mir genau die Folgen, die oben geschildert waren.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Anfänglicher, markanter Gewichtsverlust (A: Gewicht pro Woche, B: Ketonkörper-Produktion pro Woche)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/F1.large_.jpg" rel="attachment wp-att-6698"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6698 size-medium" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/F1.large_-195x300.jpg" alt="Studie No Carb bei Mäusen" width="195" height="300" /></a></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Irgendwann stagnierend</li>
<li style="text-align: justify;">Anzeichen einer Dylipidämie (viele Keto-Praktiker bekommen sehr hohe Cholesterin-Werte)</li>
<li style="text-align: justify;">Anzeichen von Entzündungen</li>
<li style="text-align: justify;">Fettleber-Entwicklung (Ketogenese!)</li>
<li style="text-align: justify;">Glukose-Intoleranz</li>
<li style="text-align: justify;">Weniger Insulin wird von Bauchspeicheldrüsen produziert</li>
<li style="text-align: justify;">ß-Zell-Masse (Zellen der BSD, die Insulin produzieren) gehen verloren (Braun = ß-Zellen, A: Kontrolle, B: Keto-Gruppe)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/F4.large_.jpg" rel="attachment wp-att-6699"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6699 size-medium" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2016/04/F4.large_-300x217.jpg" alt="Studie Beta-Zellen" width="300" height="217" /></a></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Die Insulin-stimulierte Glukose-Aufnahme wird reduziert</li>
</ul>
<h2 style="text-align: justify;">Limitationen der Ergebnisse</h2>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist: Diese Arbeit gibt keinerlei Auskunft darüber, in welchem Kontext das Ganze steht. Es könnte tatsächlich sein, dass sich diese Anomalien innerhalb weniger Tage oder Wochen umkehren lassen. Darüber hinaus sind das Mäuse und keine Menschen. Die Tiere reagieren vielleicht sensibler und, oder, und, oder &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Aber allerdings: Warum praktiziert man eine ketogene Diät, wenn sich Stoffwechselparameter derart verändern, dass sie sich kaum mehr von chronischen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes etc. unterscheiden? Aus welcher Motivation heraus? Denn klar ist, dass viele unserer Lesern berichten, dass Langzeitblutzucker nicht niedriger werden, manchmal sogar ansteigen, dass Nüchternblutzucker-Werte unglaublich hoch sind, dass Blutzucker-Werte nach kohlenhydratreicheren Mahlzeiten in die Höhe schießen, dass Cholesterin-Werte ansteigen, dass die Schilddrüsenleistung abfällt, dass gewisse Geschlechtshormone abfallen und so weiter &#8230;</p>
<h2 style="text-align: justify;">Insulin-Signaling aus, Anabolismus runter &#8211; mit Folgen</h2>
<p style="text-align: justify;">Das ist der Punkt, der mich am Ende überzeugt hat: Ich wollte meine alte Stoffwechselfunktion wiederherstellen, meinetwegen nehme ich dafür auch mehr Gewicht in Kauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir persönlich sind die Ergebnisse gar nicht so wichtig und ich will sie auch nicht überinterpretieren. Die Ergebnisse sind da und fertig. Das, was mir allerdings einleuchtet, ist der Effekt einer ketogenen Diät auf die Zellen der Bauchspeicheldrüse. Wer nur Fettsäuren im Blut schwimmen hat, wer den anabolen Signalweg nahezu gänzlich ausknipst, der braucht sich nicht zu wundern, dass die ß-Zellen schrumpfen wie ein Muskel, der nicht gut gefüttert bzw. trainiert wird. Entsprechend weniger Leistung bringen diese Zellen.*</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">* Das ist etwas, was ich nie verstehen werde. Mittlerweile glauben viele Menschen, sie müsste ihre &#8222;Bauchspeicheldrüse schonen&#8220;, also Blutzucker-Spitzen vermeiden, damit ja bloß kein Insulin ausgeschüttet wird. Die kommen gar nicht auf die Idee, dass der Körper ein dynamisches System ist. Wer viel mehr Kohlenhydrate isst, der wird insulinsensitiver, der Muskel nimmt also viel mehr Kohlenhydrate auf und braucht für die gleiche Menge weniger Insulin. Darüber hinaus kann man die Bauchspeicheldrüse auch trainieren. Was sonst? Die Insulin-produzierenden Zellen wachsen halt, haben mehr &#8222;Kraft&#8220;. Du legst doch auch nicht die Beine hoch und bewegst dich nicht mehr, weil du Angst hast, den Muskel zu belasten. Du isst doch auch Protein (dafür braucht es kein Insulin, oder was?) und hast keine Angst, dass deine Leber oder deine Nieren absterben. Du benutzt doch täglich dein Gehirn, ohne Angst davor zu haben, dass es krank wird, weil du so viel denkst. Und so weiter. Also bitte: So viel Quatsch kann das rationale Gehirn eigentlich kaum verkraften :-) ß-Zellen gehen kaputt und schrumpfen während einer Insulinresistenz bzw. Diabetes nicht, weil man sie im Übermaß benutzt, sondern weil die Stoffwechselsituation die Zellen zerstört. Genau so gehen auch Herzzellen oder Nervenzellen während des Diabetes kaputt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Denn eines darf niemals vergessen werden: Wer das &#8222;Fasten mimen&#8220; (= ketogene Diät) will, der muss mit Fasten-assoziierten Folgeerscheinungen rechnen. Es nutzt dann auch nichts, IGF oder andere anabole Hormone zu steigern (wenn das in dieser Situation überhaupt möglich ist), da die sowieso nur bedingt &#8211; wenn überhaupt &#8211; wirken können.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter anderem, weil mir das einleuchtet und der anabole Signalweg (wie hier gezeigt) sehr wichtig ist, praktiziere ich &#8211; wohl wissend ob der Vorteile eines temporären Insulintiefs &#8211; nichts mehr chronisch. Übrigens, bevor es wieder Missverständnisse gibt: Ich sage nicht, dass jeder nun &#8211; im Kitava-Stil &#8211; Unmengen an Kohlenhydraten verzehren muss. Aber dem ein oder anderen täten 200 g pro Tag sicher besser.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Referenz</h3>
<p style="text-align: justify;">Ellenbroek, J. H.; van Dijck, L.; Tons, H. A. u. a. (2014): „Long-term ketogenic diet causes glucose intolerance and reduced  &#8211; and  -cell mass but no weight loss in mice“. In: AJP: Endocrinology and Metabolism. 306 (5), S. E552-E558, DOI: 10.1152/ajpendo.00453.2013.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogene-diaet-gesundheit/">Wie eine ketogene Diät deine Gesundheit gefährden kann</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das wahre Leben des H. sapiens &#8211; ein Interview</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/evolution/das-wahre-leben-des-homo-sapiens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 21:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Paleo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlafmützen sind wir. Wenn jeder wüsste, wie viel Geld in die Forschung gesteckt wird, um übergewichtigen Menschen zu helfen. Aber nicht, weil die irgendwie krank sind, sondern &#8230; na ja &#8230; Was sagt man zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schlafmützen sind wir.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn jeder wüsste, wie viel Geld in die Forschung gesteckt wird, um übergewichtigen Menschen zu helfen. Aber nicht, weil die irgendwie krank sind, sondern &#8230; na ja &#8230; Was sagt man zu solchen Menschen? Die selbst induziert und gerne korpulent sind? Vielleicht psychisch krank?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gleiche könnte man über diejenigen sagen, die immer anderen, neuen Ernährungstrends folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt, unsere ganze Gesellschaft ist &#8222;Plastik&#8220;. So jedenfalls hat mir das mein Freund aus Ruanda formuliert. &#8222;Afrikaner denken alle, Europa sei der Himmel, sobald du dort bist, hast du alles.&#8220; Falsch gedacht! Nach drei Jahren Deutschland, spricht übrigens perfektes Deutsch, hat er keine Lust mehr auf diese Plastik-Welt. Das Essen schmeckt nicht. Und in Ruanda kann er mit seinen Äffchen spielen. Hier geht man entweder in die Bar oder ins Kino.</p>
<p style="text-align: justify;">Art de Vany brachte genau das einmal auf den Punkt: Wir sind kränkelnde, verweichlichte Zoo-Tiere, eingesperrt in einer künstlichen Welt, eingesperrt im Hamsterrad unseres täglichen Schaffens &#8211; und merken es nicht. Denken, das sei normal.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist Leben?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort finden wir in einem Interview, erschienen auf <a href="http://www.welt.de/reise/article153875758/Diese-Frau-legte-33-000-Kilometer-zu-Fuss-zurueck.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">welt.de.</a></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Thürmer gilt als meistgewanderte Frau Deutschlands. Unter dem Namen &#8222;German Tourist&#8220; hat sie – 1967 in Forchheim geboren – es auch in der internationalen Hiker-Szene zu Berühmtheit gebracht.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hier wird also viel gewandert, sehr viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Was isst man da?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Christine Thürmer: </strong>Immer das Gleiche: zum Frühstück <strong>ein halbes Pfund Müsli mit Wasser</strong>, über den Tag verteilt <strong>400 Gramm Schokolade, Gummibärchen, Nüsse oder eine Dose Nuss-Nougat-Creme.</strong> <strong>Mittags und abends gibt es eine Tütensuppe, einen Pasta-Snack, Instantkartoffelpüree oder Tortillas mit Erdnussbutter – das spart Brennstoff.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich kaufe bei den Wanderungen danach ein, was <strong>die höchste Kalorienzahl in Relation zum Gewicht hat</strong>. Im Endeffekt geht es darum, so viel Energie wie möglich in leichtmöglichster Form mitzunehmen. Zur normalen Verpflegung kommen ja noch die Fressattacken, der &#8222;Hiker-Hunger&#8220;. Sechs Schokoriegel am Stück? Kein Problem. Alles dreht sich nur noch ums Essen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Siehst du. Das war Homo sapiens. Wandernd. Überhaupt keine Ahnung von Ernährung. Aber hier wird deutlich, warum wir, als einziger Primat, einen so langen Dünndarm, aber kürzeren Dickdarm aufweisen. Wir hatten die gleichen Probleme: Wir brauchten die maximale Anzahl an Kalorien pro Gewichtseinheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Homo sapiens ist lt. Lieberman <strong>der</strong> wandernde Primat. Perfekt ausgestattet, um genau das zu tun. Nur mit &#8230; na ja, den daraus resultierenden Problemen, wie hohem Energie-Verbrauch.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir glauben, Müsli mache fett. Und Schokolade. Und Gummibärchen. Alles krank- und fett machend. Ja, in unserer Welt stimmt das. In der Welt von Frau Thürmer wieder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch geschildert wird, was in unserer Evolution passierte, während des Übergangs vom Jäger-Sammler-Dasein hin zu unserer heutigen Situation:</p>
<blockquote>
<p id="p9" class="prefix_1 text artContent"><strong>Thürmer: </strong>Ich habe tatsächlich starke Gewichtsschwankungen. Ich nehme beim Wandern bis zu zehn Kilo ab – die ich anschließend in kürzester Zeit wieder drauf habe, wenn ich meine Essgewohnheiten nicht sofort wieder umstelle. Und das ist schwierig.</p>
</blockquote>
<ul>
<li class="prefix_1 text artContent">Normales, artgerechtes Leben: 10 Kilo weniger <strong>trotz</strong> hoher Kaloriendichte (nenne es: Mammutfett)</li>
<li class="prefix_1 text artContent">Künstliches, nicht-artgerechtes Leben: 10 Kilo mehr <strong>wegen</strong> hoher Kaloriendichte</li>
</ul>
<p>Und dann das, was wir nie verstehen. Der Moment, wenn die Seifenblase platzt. Das, was mein Freund aus Ruanda mir so eindringlich mitteilte:</p>
<blockquote>
<p id="p17" class="prefix_1 text artContent">Als ich mit dem Langstreckenwandern angefangen habe, kam ich aus einem normalen Job – Firmenwagen, Sekretärin, überdurchschnittliches Einkommen. Ich konnte mir alle Hotels, alles Essen dieser Welt leisten. <strong>Und dann kommen Sie plötzlich auf so einen Trail und stellen fest, dass alles, was sie wirklich brauchen, vier Dinge sind: Wasser, Essen, Wetterschutz und Wärme.</strong> Und die habe ich beim Wandern auf dem Rücken – 5,5 Kilogramm schwer insgesamt.</p>
<p id="p18" class="prefix_1 text artContent">Wenn Sie dann in die Stadt kommen und eine Dusche sehen, sind <strong>Sie der glücklichste Mensch der Welt – wegen einer Dusche</strong>. Das gilt auch für Lebensmittel. Sie glauben gar nicht, <strong>was für eine Erleuchtung ein Schokoriegel mit sich bringen kann</strong>. Das ist ein direktes, sehr körperliches Glücksgefühl – <strong>besser als jede Gehaltserhöhung</strong>, besser als jede Droge.</p>
</blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent">Wir leben in einer Traumwelt, glauben der Porsche, das Gehalt, das Haus sei wichtig.</p>
<p class="prefix_1 text artContent">Die Wahrheit: Alles, was man wirklich braucht, ist Wasser, Essen, Wetterschutz und Wärme.</p>
<p class="prefix_1 text artContent">Man wird der &#8222;glücklichste Mensch&#8220; wegen einer Dusche und eines Schokoriegels, besser als jede Gehaltserhöhung.</p>
<blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent"><strong>Thürmer: </strong>Ja. Wenn die Glücksschwelle sich senkt, machen einen plötzlich die kleinsten Dinge glücklich.</p>
</blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Dopamin-Detox. &#8222;Wenn die Glücksschwelle sich senkt&#8220;. In anderen Worten: Wenn man mal aufhört, sein Gehirn mit Dopamin zu mästen und wieder &#8230; normal wird im Kopf. Dann machen plötzlich auch wieder die kleinen Dinge glücklich.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Und wir? Ich sage besser nichts dazu.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Und der viel zitierte Steinzeitmensch? Wieso hatte der nie psychische Probleme? Was war, neben dem Dopamin-Entzug, sein Geheimnis?</p>
<blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent"><strong>Thürmer: Nein, die Kombination aus Frischluft und körperlicher Bewegung ist für mich persönlich die Quelle meines Wohlbefindens und Glücks.</strong><strong>In der Psychologie nennt man das &#8222;Flow&#8220;</strong> – eine Tätigkeit, die zwar die Aufmerksamkeit erfordert, einen aber weder über- noch unterfordert. <strong>Und abends liegt man müde, aber glücklich in seinem Zelt – weil man weiß, dass man etwas getan hat.</strong></p>
</blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Das hatte ich versucht, meinen Lesern via <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-edubily/das-handbuch-wird-modern/">Handbuch</a> mitzuteilen. Das kam nicht bei allen an. Da bin ich mir sicher. Weil sie noch immer in ihrem Dopamin-Rausch versacken und die Wichtigkeit nicht verstehen wollen.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Und was können wir noch zum Thema &#8222;Radical Simplicity&#8220; oder &#8222;Minimalismus&#8220; lernen?</p>
<blockquote>
<p id="p41" class="prefix_1 text artContent"><strong>Thürmer: </strong><strong>Im Gegenteil, so wenig mit sich herumzutragen ist ein echter Gewinn.</strong> Sie müssen sich auch keine Gedanken darüber machen, was Sie anziehen – Sie haben ja nicht viel dabei.</p>
</blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Das gilt natürlich nicht nur für die Kleidung, sondern &#8230; vielleicht auch für unseren ganzen Luxus?</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Und, weil das Interview nicht schön genug war, gibt&#8217;s auch noch den Mittelfinger gratis. Den Mittelfinger an all die Leute, die &#8211; wie zum Beispiel einige Veganer &#8211; die Natur schützen wollen, aber Kokoswasser trinken und Mango essen.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Oder anders ausgedrückt: Leben kostet Leben.</p>
<blockquote>
<p id="p54" class="prefix_1 text artContent"><strong>Thürmer: </strong>Auf gar keinen Fall. Vermeintliches Gutmenschentum geht mir höllenmäßig auf den Senkel. Die Leute denken, man müsse sich nur in die unberührte Wildnis Alaskas oder Patagoniens begeben – und schwups ist man ein besserer Mensch. Das ist wie &#8222;fucking for virginity&#8220;.</p>
<p id="p55" class="prefix_1 text artContent"><strong>Wenn Sie wirklich &#8222;öko&#8220; und &#8222;bio&#8220; sein wollen, sollten Sie nicht durch die unberührte Natur trampeln. Und auch auf einer Blumenwiese zu meditieren wird Ihnen da nicht helfen.</strong> Die körperliche Anstrengung verändert Sie – Blut, Schweiß und Tränen, das Leben im Dreck. Aber mit &#8222;Om&#8220; und Rosenduft hat das nichts zu tun.</p>
</blockquote>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Heißt: Bevor jemand mit dem Finger auf andere zeigt, sollte er gut darüber nachgedacht haben, ob er selbst bereits vorbildlich lebt. Und das ist in unserer Gesellschaft nahezu ausgeschlossen. Wir benutzen nun einmal Klopapier.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Diese Frau hat in einem Interview alles auf den Punkt gebracht.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Mehr gibt es dazu wahrlich nicht zu sagen.</p>
<p class="prefix_1 text artContent" style="text-align: justify;">Es reicht, wenn du es auf dein Leben überträgst. Dann hast du auch &#8222;das wahre Leben&#8220; des Homo sapiens verstanden. Das in etwa so ausgesehen hat:</p>
<blockquote>
<p id="p58" class="prefix_1 text artContent">Im Denali-Nationalpark in Alaska beispielsweise haben Sie wirklich unberührte Natur – und das ist die Hölle. Auf diesen Moosböden zu gehen fühlt sich an, als ob sie auf Medizinbällen laufen, die auf einem Wasserbett gelagert sind. Sie sacken die ganze Zeit ein, müssen dabei aber jede Menge Krach machen, um die Grizzlybären zu verscheuchen. Aber wenn Sie den Mund aufmachen, fliegen die Moskitos rein.</p>
</blockquote>
<h2 class="prefix_1 text artContent">Wir sind Zoo-Tiere.</h2>
<p class="prefix_1 text artContent"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/evolution/das-wahre-leben-des-homo-sapiens/">Das wahre Leben des H. sapiens – ein Interview</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Spot Reduction: Ist lokaler Fettabbau doch möglich?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/spot-reduction/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/tipps/spot-reduction/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 14:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fettabbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spot reduction ist wieder so ein Modebegriff. Spot reduction ist Englisch. Wenn wir eine Frage daraus bauen, heißt es so viel wie: „Kann man an einer bestimmten Körperstelle Fett verlieren?&#8220; Die Klassische Antwort: Nein! Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Spot reduction</em> ist wieder so ein Modebegriff.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Spot reduction</em> ist Englisch. Wenn wir eine Frage daraus bauen, heißt es so viel wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Kann man an einer bestimmten Körperstelle Fett verlieren?&#8220;</p>
</blockquote>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Die Klassische Antwort: Nein!</li>
<li style="text-align: justify;">Die edubily-Antwort: Doch, doch.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Ich hab&#8217;s selbst erlebt, also darf ich darüber berichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Na ja, ich will jetzt nicht (wieder) über mein Leben erzählen, sondern über die Theorie, den Gedanken dahinter.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Spot Reduction durch das Myokin Interleukin 6</h2>
<p style="text-align: justify;">Der gestresste, arbeitende Muskel produziert ein Myokin (ein Muskel-Botenstoff) namens IL-6, Interleukin 6. Kenner wissen: Dieser Stoff ist involviert im Entzündungsgeschehen und unser Gehirn vermittelt direkt: „Nix gut.&#8220; Zurecht, denn Interleukin 6, wenn chronisch zu hoch, aktiviert das Immunsystem und das feuert im Körper, macht insulinresistent, autoimmun und solche Sachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch edubily-Leser wissen mittlerweile, dass die Dosen entscheidend sind. Ein Stoff, sehr hoch konzentriert, kann sehr fatal sein. In niedrigen Dosen aber sehr förderlich sein für den Organismus. Das muss man herausfinden. Insbesondere, ab welcher Dosis eine Sache nicht mehr gut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">IL-6 wird also vom arbeitenden Muskel produziert. In diesem Milieu (und akut, nicht chronisch) macht IL-6 tolle Sachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Interleukin 6 ermöglicht die Kommunikation zwischen Muskel- und Fettgewebe.<strong> IL-6 induziert die Fettsäure-Freisetzung in den Fettzellen</strong>. Das haben Wissenschaftler unter anderem dadurch herausgefunden, dass sie Ratten dieses IL-6 spritzten und die durchweg weniger Körperfett aufwiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Also: Wenn der Muskel arbeitet (z. B. beim Sport) spuckt er diesen Botenstoff aus. Typischerweise verteilt sich dieser Botenstoff im Körper und ist entsprechend lokal, in der Nähe der Produktionsstätte, am höchsten konzentriert. Das Fettgewebe, das der arbeitenden Muskulatur am nächsten liegt, ist der höchsten Konzentration ausgesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kommt also direkt die Message: Dank IL-6 ist es sehr wohl möglich, lokalen Fettverlust zu induzieren.</p>
<h2 style="text-align: justify;">So könnte lokaler Fettabbau funktionieren</h2>
<p style="text-align: justify;">Kleiner Nachteil ist, dass der Muskel dafür <strong>glykogenarm</strong> gemacht werden muss. Das heißt, man muss ohne Kohlenhydrate im Bein trainieren. Freilich gilt, dass der Muskel bei Betätigung immer IL-6 produziert, ohne Glykogen allerdings sehr viel stärker (siehe Einleitung: „Der gestresste [&#8230;] Muskel &#8230;&#8220;).</p>
<p style="text-align: justify;">IL-6 wird also produziert um den Nachbarregionen mitzuteilen, dass diese bitte Energie bereitstellen sollen. Je stärker der relative Energiemangel im Muskel, umso stärker auch die IL-6-Ausschüttung. Daher befürchte ich, dass es bei Fettleibigen nicht so gut funktioniert, da der Muskel hier mit Fettsäuren überschwemmt wird. Daher: Spot Reduction, wenn es so etwas gibt, funktioniert bei bereits Schlanken, deren Freie-Fettsäuren-Konzentration im Körper (deutlich) niedriger ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Kleiner Nachteil dieser Methode(n): Spot Reduction ist ein Prozess, der nur sehr langsam von Statten geht (im Vergleich zum klassischen Gewichtsverlust). Gleichzeitig aber gibt es Hoffnung, dass du das hartnäckige Fettgewebe doch irgendwann los wirst, denn dieser Effekt wird nicht via ß-Adrenorezeptoren vermittelt und auch nicht via Insulin.</p>
<hr />
<p style="text-align: justify;">Titelbild des Artikels: „Spot Reduction: Ist lokaler Fettabbau doch möglich?“: (CC) via Flickr: <a href="https://www.flickr.com/photos/61030499@N07/9256942464" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">95Berlin</a></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/spot-reduction/">Spot Reduction: Ist lokaler Fettabbau doch möglich?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nie wieder dick &#8211; Hast du diese Interventionen schon auf dem Schirm?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/nie-wieder-dick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 18:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorab: Kalorien zählen. Das ist Fakt. Wer an Esoterik und Lichtnahrung glaubt, der kann davon ausgehen, selbst bei einem Konsum von 20 Döner/Tag und einer Kilokalorienmenge von 10.000, niemals zuzunehmen. Träume können schön sein. Nein, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vorab: Kalorien zählen. Das ist Fakt. Wer an Esoterik und Lichtnahrung glaubt, der kann davon ausgehen, selbst bei einem Konsum von 20 Döner/Tag und einer Kilokalorienmenge von 10.000, niemals zuzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Träume können schön sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich rede hier von Möglichkeiten, die im physiologischen, also natürlichen, nicht-mensch-gemachten Bereich, außergewöhnliche Dinge leisten können hinsichtlich der Entwicklung der Körpersubstanz.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Wirkweisen der folgenden Möglichkeiten zu verstehen, sollte man etwas über die eigene Physiologie, genauer: Biochemie, wissen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo könnte man intervenieren? An welchen Stellen eingreifen?</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<h3>Die Fettzelle</h3>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Fettzellen können ggf. Kohlenhydrate in Fett umwandeln (das heißt Lipogenese), sie können sich vermehren (Hyperplasie) oder größer werden (Hypertrophie). Sie können aber auch einfach die gegessenen Fettsäuren aufnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fettzellen kann man zwingen mehr von ihren gespeicherten Substraten zu oxidieren oder die Fettsäuren schneller in den Blutkreislauf abzugeben (Lipolyse).</p>
<p style="text-align: justify;">Alle diese biochemischen Kaskaden können wir hemmen oder modulieren.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<h3>Die Leber</h3>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Leber kann Fett speichern, synthetisieren oder oxidieren. Beim Menschen findet die Triglycerid- (also Fett-) Synthese hauptsächlich in der Leber statt. Das heißt: Kohlenhydrate, die nicht in der Peripherie gelagert oder oxidiert werden können, induzieren ab einer bestimmten Menge, die Fettsäuresynthese (Lipogenese) aus Kohlenhydraten. Als Folge sind die Plasma Triglyceride i. d. R. höher und es kann sich ggf. eine Fettleber entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch dort kann man intervenieren, in dem man zum Beispiel die Fettsynthese hemmt, die Glukose &#8211; oder die Fettsäureoxidation steigert oder den Lipid-Transport in das Fettgewebe beschleunigt, damit keine Fettleber entstehen kann.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<h3>Der Muskel</h3>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Muskel kann hoch-effizient verändert werden. Wir können die Glukoseaufnahme und &#8211; Verwertung steigern, wir können die Oxidationsraten steigern, wir können die Abnehmer der Substrate vermehren (mitochondriale Biogenese), den zellulären Fettstoffwechsel verbessern oder die Fläche der Muskulatur vergrößern, was mehr Masse bedeutet.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Nie wieder dick? Konkrete Modulation</strong></h2>
<h3 style="text-align: justify;">1. Retinsäure, der Abkömmling (Derivat) des Retinols (Vitamin A1)</h3>
<blockquote><p>(a) We show here that adipocyte differentiation is accompanied by a shift in RA signaling which, in mature adipocytes, <strong>allows RA to activate both RARs and PPARβ/δ, thereby enhancing lipolysis and depleting lipid stores.</strong> In vivo studies using a dietary-induced mouse model of obesity indicated that onset of obesity is accompanied by downregulation of adipose PPARβ/δ expression and activity. RA treatment of <strong>obese mice induced expression of PPARβ/δ and RAR target genes involved in regulation of lipid homeostasis, leading to weight loss and improved insulin responsiveness. RA treatment also restored adipose PPARβ/δ expression.</strong> The data indicate that suppression of obesity and insulin resistance by RA is largely mediated by PPARβ/δ and is further enhanced by activation of RARs. By targeting two nuclear receptors, <strong>RA may be a uniquely efficacious agent in the therapy and prevention of the metabolic syndrome.</strong></p>
<p>(b) <strong>ATRA treatment triggered a dose-dependent increase in the muscle mRNA expression levels of selected enzymes, transporters and transcription factors involved in fatty-acid oxidation, respiration, and thermogenesis</strong> namely: muscle-type carnitine palmitoyltransferase 1, acyl CoA oxidase 1, subunit II of cytochrome oxidase, uncoupling protein 3, peroxisome proliferator–activated receptor-<b>γ</b> co-activator −1<b>α</b> and peroxisome proliferator–activated receptor-<b>δ</b> (PPAR<b>δ</b>). The treatment also resulted in the upregulation of the mRNA levels of acetyl-CoA carboxylase 2 (ACC2), a key regulatory enzyme for mitochondrial fatty-acid oxidation in muscle.<strong> Skeletal muscle protein levels of PPARδ and retinoid X receptor γ, a partner for many nuclear receptors involved in lipid metabolism, were increased after ATRA treatment.</strong> Muscle lipid content was decreased</p>
<p>(c) <strong>Treatment</strong> of wild-type mice <strong>with PPARdelta agonist</strong> elicits a similar <strong>type I fiber gene expression profile in muscle</strong>. Moreover, these genetically generated fibers confer <strong>resistance to obesity with improved metabolic profiles, even in the absence of exercise.</strong> These results demonstrate that complex physiologic properties <strong>such as fatigue, endurance, and running capacity can be molecularly analyzed and manipulated.</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Vitamin A-Gaben erhöhen zwangsläufig die Plasma-Retinoide (Vitamin A Abkömmlinge) und somit die Retinsäure, die als PPARdelta Ligand, den Fettstoffwechsel reguliert. Wie wir sehen konnten, sowohl in der Fett &#8211; als auch in der Muskelzelle. Du kannst damit a) die Fettspeicher entleeren und verfügst dabei b) über erhöhte Oxidationskapazität im Muskel. Wichtig ist die Tatsache, dass Retinsäure PPARdelta aktiviert, was wohl einen Muskelfaser-Switch als Folge hat, der dadurch ausdauernder wird. PPARdelta reguliert wahrscheinlich als einziges nennenswertes Protein den Muskelfaser-Typ und die Ausdauer, aufgrund der Steigerung des Lipid-Katabolismus&#8216;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis</strong>: Die höchste und langfristig anwendbare Dosis beträgt ca. 50.000 Internationale Einheiten pro Tag in Form von Retinylpalmitat oder Leber.</p>
<h3 style="text-align: justify;">2. Calcium</h3>
<blockquote><p>(a) Accordingly, suppressing calcitriol levels by <strong>increasing dietary calcium</strong> is an attractive target for the prevention and management of obesity. In support of this concept, transgenic mice expressing the agouti gene specifically in adipocytes (a human-like pattern) respond to low calcium diets with accelerated weight gain and fat accretion, while <strong>high calcium diets markedly inhibit lipogenesis, accelerate lipolysis, increase thermogenesis and suppress fat accretion and weight gain in animals maintained at identical caloric intakes.</strong> Further, low calcium diets impede body fat loss, <strong>while high calcium diets markedly accelerate fat loss in transgenic mice subjected to caloric restriction</strong>. These findings are further supported by clinical and epidemiological data demonstrating a profound reduction in the odds of being obese associated with increasing dietary calcium intake. Notably, <strong>dairy sources of calcium exert a significantly greater anti-obesity effect than supplemental sources in each of these studies, possibly due to the effects of other bioactive compounds, such as the angiotensin converting enzyme inhibitor found in milk</strong>, on adipocyte metabolism, indicating an important role for dairy products in the control of obesity.</p>
<p>(b) Mice placed on diets suboptimal in calcium (0.4%), high in fat, and high in sucrose for 6 wk had marked increases in adipocyte lipogenesis, decreases in lipolysis, and accelerated increases in body weight and adipose tissue mass. <strong>In contrast, high-calcium (1.2%) diets reduced lipogenesis by 51% and stimulated lipolysis 3- to 5-fold, resulting in 26–39% reductions in body weight and adipose tissue accretion at identical ad libitum energy intakes</strong> [&#8230;]</p>
<p>Consequently, although the animals that were refed low-calcium diets rapidly regained all of the weight and fat that had been lost, the <strong>animals fed high-calcium diets showed a shift in energy partitioning and a 50–85% reduction in weight and fat gain [&#8230;]</strong></p>
<p>Control subjects lost 6.4% of their body weight over the 24-wk study, and this loss <strong>was increased by 26% with the high-calcium diet and by 70% (to 10.9%) with the diet high in dairy products</strong> (P &lt; 0.01). Fat loss (measured by dual-energy X-ray absorptiometry) followed a similar trend;<strong> the high-calcium diet and the diet high in dairy products augmented the fat loss that occurred with the low-calcium diet by 38% and 64%, respectively (P &lt; 0.01)</strong>. An unexpected finding was a marked change in the distribution of body fat loss (<a id="xref-ref-43-3" class="xref-bibr" href="http://ajcn.nutrition.org/content/79/5/907S.full#ref-43">43</a>). <strong>Fat loss from the trunk region represented 19% of the total fat lost with the low-calcium diet, and this loss increased to 50% of the fat lost with the high-calcium diet and to 66%</strong> of the fat lost with the diet high in dairy products (P &lt; 0.001).</p>
<p>(c) <strong>Calcitriol decreased muscle cell fatty acid oxidation by 37% (P&lt;0.001) and increased adipocyte FAS gene expression by threefold</strong> (P&lt;0.05);</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn man kein Geld ausgeben möchte für Ergänzungsprodukte, die in den meisten Fällen sowieso nichts bringen, dann sollte man darauf achten, genug Calcium aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies hat einen genauen biochemischen Hintergrund: Viel Calcium hemmt paradoxerweise den Eintritt von Calcium in die Fettzelle, was eine stark gesteigerte Lipolyse (siehe oben) und eine stark verminderte Lipogenese (siehe oben) als Folge hat. Das macht Calcium indem es die Plasma-Werte von Calcitriol (aktives VitD) senkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Resultate sind so beeindruckend, da sie direkt auf den Menschen übertragbar sind, wo bei Diäten 40 % bzw. 65 % mehr Gewicht verloren werden kann (siehe oben). Das erinnert mich an meinen Spruch: Man kann abnehmen oder man kann <em>abnehmen</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Calcium hemmt auch den Einstrom von Calcium in die Muskelzelle (via Calcitriol, siehe oben). Im Umkehrschluss heißt ein erhöhter Eintritt von Calcium (viel Calcitriol), weniger Fettoxidation (- 40 %) und eine erhöhte Fett-Synthese im Muskel (+ 300 %).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis: </strong>Man könnte 1-2 g zusätzlich nehmen, schön wäre in Form eines Milchproduktes (halt, nein, sind ja Kohlenhydrate) oder in Form eines Proteins auf Milchpulver-Basis.</p>
<h3 style="text-align: justify;">3. L-Carnitin</h3>
<blockquote><p>(a) In conclusion, this is the first study to demonstrate that <strong>increasing skeletal muscle carnitine content in healthy humans can modulate energy metabolism over a prolonged period, as reflected by a prevention of an increase in adiposity in abdominal and leg regions, an increase in energy expenditure during low-intensity exercise, and a robust increase in the expression of metabolic genes regulating muscle fuel selection</strong> in response to 12 weeks of carbohydrate overfeeding. In line with the role of carnitine in the translocation of long-chain acyl-groups via CPT1, <strong>these important findings are most likely due to an increase in the rate of fat oxidation compared with Control at rest and during low-intensity exercise.</strong> This is consistent with animal models of <strong>increased CPT1 flux, in which a sustained increase in fatty acid oxidation and energy expenditure occur along with reduced fat mass and improved insulin sensitivity</strong> (<a id="xref-ref-20-2" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-20">Minnich et al. 2001</a>; <a id="xref-ref-5-2" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-5">Choi et al.2007</a>; <a id="xref-ref-3-2" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-3">Bruce et al. 2009</a>; <a id="xref-ref-13-1" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-13">Glund et al. 2012</a>). These findings have clear health implications and warrant further investigation, particularly in obese individuals who have a reduced reliance on IMCL oxidation at rest and during low-intensity exercise (<a id="xref-ref-30-1" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-30">van Loon, 2004</a>;<a id="xref-ref-21-1" class="xref-bibr" href="http://jp.physoc.org/content/591/18/4655.long#ref-21">Perreault et al. 2010</a>), as well as abdominal adipose tissue accumulation, which predisposes to the development of insulin resistance and type 2 diabetes.</p>
<p>(b) Compared with baseline, the decrease of total cholesterol was not significant in the placebo group, <strong>whereas in the <span class="sc">L</span>-carnitine group it decreased significantly after 12 wk of treatment. Furthermore, in the <span class="sc">L</span>-carnitine group, we observed a significant decrease in triglyceride (Anm. von mir: 30%), apo A1, apo B-100, and LDL cholesterol concentrations and a significant increase in HDL cholesterol concentrations (Anm. von mir: 7%) after 12 wk of treatment compared with baseline</strong>. A significant decrease in LDL cholesterol, triglycerides, apo A1, and apo B-100 concentrations in the <span class="sc">L</span>-carnitine group compared with the placebo group was observed after 12 wk of treatment. The analysis of covariance showed that these differences were independent of variations in BMI and Hb A1c.</p>
<div id="sec-12" class="subsection">
<p>(c) The release of glycerol and <strong>free fatty acid into the medium was significantly increased by 1.5- and 1.7- fold, respectively, by the addition of 100 nM L-carnitine compared with the control</strong> (P &lt; .05). The mRNA levels of hormone-sensitive lipase, carnitine palmitoyltransferase I-a, and acyl-coenzyme A oxidase, all of which participate in lipid catabolism, were increased in the presence of 100 nM L-carnitine by 2.8-, 2.2-, and 1.6-fold, respectively (P &lt; .05). <strong>However, the expression of peroxisome proliferator-activated receptor-gamma and adipose-specific fatty acid-binding protein, which are involved in adipogenesis, were down-regulated by L-carnitine in 3T3-L1 adipocytes</strong> (P &lt; .05). These results suggest an anti-obesity action of L-carnitine. L-carnitine may modulate lipid metabolism by<strong> stimulation of lipolysis and beta-oxidation accompanied by corresponding changes in gene expression and suppression of adipogenic gene expression.</strong></p>
<p>(d) <strong>Fructose-fed animals (60 g/100 g diet) displayed decreased glucose/insulin (G/I) ratio and insulin sensitivity index (ISI(0,120)) indicating the development of insulin resistance</strong>. Rats showed alterations in the levels of triglycerides, free fatty acids, cholesterol, and phospholipids in skeletal muscle. The condition was associated with oxidative stress as evidenced by the accumulation of lipid peroxidation products, protein carbonyls, and aldehydes along with depletion of both enzymic and nonenzymic antioxidants. <strong>Simultaneous intraperitoneal administration of CAR (300 mg/kg/day) to fructose-fed rats alleviated the effects of fructose. These rats showed near-normal levels of the parameters studied</strong>. The effects of CAR in this model suggest that CAR supplementation may have some benefits in patients suffering from insulin resistance.</p>
<p>(e) The abnormalities associated with fructose feeding such as increased gluconeogenesis, reduced glycogen content and other parameters <strong>were brought back to near normal levels by CA</strong>. Hepatocytes from these animals showed significant inhibition of glucose production from pyruvate (74.3%), lactate (65.4%), glycerol (69.6%), fructose (56.2%) and alanine (63.6%) as compared to CA untreated fructose-fed animals.</p>
<p>(f) OGTT at 2 hours improved in both groups. Only in the L-carnitine-supplemented group <strong>did plasma insulin levels and HOMA-IR significantly decrease when compared to baseline values</strong>.</p>
</div>
</blockquote>
<div id="sec-12" class="subsection">
<p style="text-align: justify;">Ja, was soll ich dazu sagen? Wer das persönlich erlebt, der feiert das womöglich anders. Ich feiere L-Carnitin jedenfalls, es ist eines, wenn nicht <strong>das</strong> Lieblingsmolekül von mir. Das hat bisher kein anderes Produkt geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">L-Carnitin wirkt ähnlich wie Retinsäure oder T3 (aktives Schilddrüsenhormon), via Induktion von Genen, die am Fettstoffwechsel beteiligt sind. Es hilft den Glukose-Stoffwechsel zu regulieren via Deinhibition von PDH, dem Master-Enzym im Kohlenhydrat-Stoffwechsel. L-Carntin wirkt somit universell, im Muskel, genau wie in der Fett- oder in der Leberzelle. In der Fettzelle zeigt sich L-Carnitin als Repressor der Fettaufnahme bzw. der Fettsynthese und sorgt darüber hinaus für erhöhte Expression von HSL, die die Fettfreisetzung steigert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis:</strong> 2-4 g/Tag als pupsnormales Tartrat.</p>
<h3 style="text-align: justify;">4. T3, aktives Schilddrüsenhormon</h3>
<p>T3 reguliert deinen kompletten Energie-Stoffwechsel. Wer kein T3 hat, der braucht gar nicht über andere Sachen, die hier stehen, nachzudenken. Bringt einfach nichts. Unterfunktion = verlieren. T3 steigert außerdem die Expression von PGC1-alpha um 1300 % und damit steigt a) deine Mitochondriendichte und b) deine Kapazität zur Oxidation von Substraten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis: </strong><a title="Schilddrüsenhormone “selbst machen”" href="https://genetisches-maximum.de/schilddruese/schilddrusenhormone-selbst-machen/">Look at this</a>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">5. Arginin</h3>
<blockquote><p>(a) Emerging evidence shows that<strong> dietary L-arginine supplementation reduces adiposity in genetically obese rats, diet-induced obese rats, finishing pigs, and obese human subjects with Type-2 diabetes mellitus</strong>. The mechanisms responsible for the beneficial effects of L-arginine are likely complex, but ultimately <strong>involve altering the balance of energy intake and expenditure in favor of fat loss or reduced growth of white adipose tissue</strong>. Recent studies indicate that L-arginine supplementation <strong>stimulates mitochondrial biogenesis and brown adipose tissue development possibly through the enhanced synthesis of cell-signaling molecules (e.g., nitric oxide, carbon monoxide, polyamines, cGMP, and cAMP) as well as the increased expression of genes that promote whole-body oxidation of energy substrates</strong> (e.g., glucose and fatty acids) Thus, L-arginine holds great promise as a safe and cost-effective nutrient to reduce adiposity, increase muscle mass, and improve the metabolic profile in animals and humans.</p>
<p>(b)  [&#8230;] L-arginine (50 – 400 μM) and found that the rates of <strong>glucose and oleic acid oxidation were 45% and 40% greater, respectively, in the presence of arginine than in its absence</strong>. Similarly, in cultured human adipocytes, increasing extracellular concentrations of arginine from 0.4 to 2 mM <strong>increased the oxidation of 1 mM palmitate and 5 mM glucose by 32% and 51%, respectively</strong> (<a id="__tag_326691530" class=" bibr popnode tag_hotlink tag_tooltip" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3422877/#R9">9</a>).</p>
<p>Moreover, <strong>arginine increased the expression of carnitine palmitoyltransferase 1 (CPT1), PCG-1alpha, and malonyl-CoA decarboxylase (MCD) in liver and depressed the expression of fatty acid synthase (FAS) and stearoyl coenzyme-A desaturase-1 (SCD1) (<a class=" bibr popnode" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3422877/#R18">18</a>)</strong>. These results indicate a potent effect of arginine on inhibiting hepatic fatty acid synthesis from glucose.</p>
<p>We also discovered that arginine <strong>differentially regulates expression of fat-metabolic genes in skeletal muscle and adipose tissue (<a class="fig-table-link fig figpopup" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3422877/figure/F1/?report=objectonly">Figure 1</a>), favoring lipogenesis in skeletal muscle but lipolysis in white adipose tissue</strong>. Specifically, arginine <strong>down-regulates expression of lipogenic genes, such as lipoprotein lipase (LPL), acetyl-CoA carboxylas (ACC) alpha but up-regulates expression of genes for lipolysis in white adipose tissue, including hormone-sensitive lipase (HSL). In skeletal muscle of arginine-treated pigs, LPL activity and the ratio of FAS mRNA to HSL mRNA were enhanced, leading to an increase in intramuscular fat conten</strong>t (<a id="__tag_326691548" class=" bibr popnode tag_hotlink tag_tooltip" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3422877/#R23">23</a>). In addition, <strong>decreased expression of GLUT4 in adipose tissue of arginine-treated</strong> pigs is sufficient to impair glucose transport and fatty acid synthesis, suggesting that energy substrates are preferentially partitioned to skeletal muscle rather than white adipose tissue [&#8230;]</p>
<p>(c) Twenty-four 110-day-old barrows were assigned randomly into two treatments, representing <strong>supplementation with 1.0% L-arginine</strong> or 2.05% L-alanine (isonitrogenous control) to a corn- and soybean meal-based diet. Growth performance was measured based on weight gain and food intake. After a 60-day period of supplementation, carcass and muscle composition were measured.<strong> Serum triglyceride concentration was 20% lower (P &lt; 0.01) but glucagon level was 36% greate</strong>r (P &lt; 0.05) in arginine-supplemented than in control pigs. Compared with the control, arginine supplementation increased (P &lt; 0.05) body weight gain by 6.5% and <strong>carcass skeletal-muscle content by 5.5%, while decreasing (P &lt; 0.01) carcass fat content by 11%.</strong> The arginine treatment enhanced (P &lt; 0.05) longissimus dorsi muscle protein, glycogen, and fat contents by 4.8, 42, and 70%, respectively, as well as muscle pH at 45 min post-mortem by 0.32, <strong>while reducing muscle lactate content by 37% [&#8230;]</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">L-Arginin macht eine Sache sehr gut: Es repartitioniert die zugeführte Energie, weg vom Fettgewebe hin zum Muskel bei gleichzeitig erhöhter Substrat-Oxidation. So einfach ist das. Die Fettzellen können weniger aufnehmen, werden aber gleichzeitig gezwungen mehr abzugeben. Die Muskulatur kann mehr aufnehmen, oxidiert mehr, was letztendlich dazu führt, dass die Fettmasse abnimmt und die Muskelmasse zunimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles mit Perspektive: Wenn du jeden Tag schon 10-15 g Arginin in Form von Eiweißpulver etc. zu dir nimmst, wirst du wohl nicht mehr von zusätzlicher Gabe profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis: </strong>5-10 g.</p>
<h3 style="text-align: justify;">6. <strong>Glycin/Taurin</strong></h3>
<blockquote><p>(a) The plasma HDL-to-total-cholesterol ratio was higher, suggesting increased reverse cholesterol transport or cholesterol clearance in scallop-fed mice in both fasted and non-fasted states. <strong>Dietary intake of taurine and glycine correlated negatively with body mass gain and total fat mass</strong>, while intake of all other amino acids correlated positively. Furthermore taurine and glycine intake correlated positively with improved plasma lipid profile, i.e., lower levels of plasma lipids and higher HDL-to-total-cholesterol ratio.<strong> In conclusion, dietary scallop protein completely prevents high-fat, high-sucrose-induced obesity whilst maintaining lean body mass and improving the plasma lipid profile in male C57BL/6J mice</strong>.</p>
<p>(b) Triacylglycerol (TG), total cholesterol (TC), high-density lipoprotein cholesterol (HDL-C) and plasma glucose were measured before and after supplementation. The atherogenic index (AI) was calculated as (TC-HDL-C)/HDL-C. There were no differences in any baseline parameter between the two groups.<strong> Taurine supplementation decreased TG and AI significantly. Body weight also reduced significantly in the taurine group.</strong> These results suggest that taurine produces a beneficial effect on lipid metabolism and may have an important role in cardiovascular disease prevention in overweight or obese subjects.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Taurin hat wohl einen profunden Einfluss auf Plasma Lipid-Werte und <em>kann</em> zusammen mit Glycin als <em>anti obesity agent</em> wirken. Glycin wirkt wahrscheinlich via erhöhte Freisetzung von hGH (<em>human growth hormone</em>; Wachstumshormon). Wachstumshormon seinerseits steigert die Fettfreisetzung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis: </strong>5-10 g Glycin, 1-2 g Taurin.</p>
<h3 style="text-align: justify;">7. n3-Fettsäuren, DHA/EPA</h3>
<blockquote><p>(a) Both fish and soy/fish oil diets reduced plasma TG levels in fed and fasted states compared to soy oil alone. Plasma pre- and post-heparin LPL activities were significantly higher with fish and soy/fish oil diets than soy oil diet in fed mice. No differences in plasma TG levels and LPL activity were shown among groups of fish oil, soy/fish oil and normal chow diets. <strong>Levels of hepatic TG and apoB synthesis were 30-50% and 42% lower in mice fed with the fish oil diet</strong> compared to the other three diets.<strong> In addition, compared to soy oil diet, fish oil feeding significantly increased blood clearance of chylomicron-like lipid emulsions by 21-26%</strong>.</p>
<p>(b) <strong>Omega-3 FA supplementation reduced the postprandial TG and apolipoprotein B (apo B)-48 and apoB-100 concentrations by 16% (P = 0.08), 28% (P &lt; 0.001), and 24% (P &lt; 0.01), respectively</strong>. Chylomicron TG half-lives in the fed state were reduced after omega-3 FA treatment (6.0 +/- 0.5 vs. 5.1 +/- 0.4 min; P &lt; 0.05), but not after SAF (6.9 +/- 0.7 vs. 7.1 +/- 0.7 min). Omega-3 FA supplementation decreased chylomicron particle sizes (mean diameter; 293 +/- 44 vs. 175 +/- 25 nm; P &lt; 0.01) and<strong> increased preheparin lipoprotein lipase (LPL; 0.6 +/- 0.1 vs. 0.9 +/- 0.1 micromol/h/ml; P &lt; 0.05) activity during the fed state</strong>, but had no effect on postheparin LPL or hepatic lipase activities. The results suggest that omega-3 FA supplementation accelerates chylomicron TG clearance by increasing LPL activity, and that EPA and DHA are equally effective.</p>
<p>(c)  In these carefully controlled metabolic experiments, <strong>dramatic reductions occurred in plasma triglycerides and to a lesser extent in plasma total cholesterol. Reductions in VLDL, chylomicrons, remnants, LDL, apo B, and apo E were also noted</strong>. HDL changes varied from subject to subject. These plasma lipoprotein changes occurred in subjects with non-insulin-dependent diabetes mellitus as well, without deterioration of diabetic control. Similar results are reported in two other papers in this volume. Fish oil did not cause deterioration of diabetic control. Whereas the mechanism of the hypolipidemic action of the n-6 rich vegetable oils containing linoleic acid such as corn or safflower oil still remains obscure, the mechanism of the hypolipidemic action of the n-3 fatty acids in fish oil is well documented. <strong>The synthesis of triglyceride and VLDL in the liver is greatly reduced by n-3 fatty acids. At the same time, the turnover of VLDL in plasma is shortened. In another study, LDL production was decreased.</strong></p>
<p>(d) Conclusion: In young, overweight men, the inclusion of either lean or fatty fish, <strong>or fish oil as part of an energy-restricted diet resulted in <img decoding="async" src="http://www.nature.com/__chars/math/special/sim/black/med/base/glyph.gif" alt="approx" />1 kg more weight loss after 4 weeks, than did a similar diet without seafood or supplement of marine origin</strong>. The addition of seafood to a nutritionally balanced energy-restricted diet may boost weight loss.</p>
<p>(e) We studied the effects of six months of feeding diets containing lard (L), <span class="species" title="Species"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_Species=http://www.ncbi.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?id=4577&amp;lvl=0" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">corn</a></span> oil (CO), fish oil (FO) or medium chain<span class="chemical" title="Chemical"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_Chemicals=http://www.ebi.ac.uk/chebi/searchId.do?chebiId=CHEBI%3A17855" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">triglycerides</a></span> (<span class="protein" title="Protein"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_gene_protein=http://www.uniprot.org/uniprot/?query=MCT&amp;sort=score" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">MCT</a></span>) on body weight and body composition in adult male <span class="species" title="Species"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_Species=http://www.ncbi.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?id=10116&amp;lvl=0" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Wistar rats</a></span>. Although FO fats ate slightly less total energy than the other groups, there were no differences among groups in body weight at any time during the study. However, body composition, the composition of depot <span class="chemical" title="Chemical"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_Chemicals=http://www.ebi.ac.uk/chebi/searchId.do?chebiId=CHEBI%3A17855" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">triglyceride</a></span>, body fat distribution and <span class="protein" title="Protein"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_gene_protein=http://www.uniprot.org/uniprot/?query=insulin&amp;sort=score" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">insulin</a></span> resistance were all influenced by the type of fat in the diet. <strong>FO <span class="species" title="Species"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_Species=http://www.ncbi.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?id=10116&amp;lvl=0" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">rats</a></span> had less total body fat, less intra-abdominal fat, and less <span class="protein" title="Protein"><a href="http://europepmc.org/abstract/MED/8387971/?whatizit_url_gene_protein=http://www.uniprot.org/uniprot/?query=insulin&amp;sort=score" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">insulin</a></span> resistance than all other groups</strong>. Although some of these metabolic effects may have been secondary to a slightly lower energy intake, we believe these data demonstrate the potential impact which dietary fat composition can have on metabolism and body weight regulation.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">n3-Fettsäuren können die Plasma-Triglyceride je nach Höhe dramatisch (bis zu 40%) senken, bei gleichzeitiger Reduktion von LDL, vor allem vLDL, das in der Leber gelagertes Fett zu den Geweben transportiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin ist lange bekannt, dass eine Ernährung, die einen hohen Anteil an marinen Fettsäuren beinhaltet, zu deutlich weniger Gewichtszunahme führt, wenn man die Energiedichte erhöht. Im Umkehrschluss wird der Gewichtsverlust beschleunigt, wenn eine Kalorienrestriktion durchgeführt wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dosis: </strong>2-6 g (Omega 3).</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Schlusswort</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Der Post soll dir nicht zeigen, wie man mit NEM (Ergänzungsmittelchen) &#8222;schlank&#8220; wird, sondern wie man das Gewicht ohne Diät nebenbei und langfristig auf ein neues, besseres Niveau bringen kann. Weiterhin soll sich die Körperkomposition zugunsten von Muskelmasse verändern, was man mit den oben genanten Substanzen erreichen <em>kann</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wiederhole: Wenn du nicht beginnst, normal zu essen und in regelmäßigen Abständen normal zu trainieren &#8211; wie das jedes Lebewesen tut &#8211; dann brauchst du mit dem obigen Protokoll nicht anfangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist eine sinnvolle Ergänzung und kann einen bemerkenswerten Unterschied im Fortschritt machen. </strong></p>
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		<title>Schlanksein, Ausdauer und Energie in einer &#8222;Wunderpille&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 16:34:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schilddrüse]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[ausdauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>erhöhtes Herzgewicht Steigerung der hepatischen (Leber) Glykogenolyse, reduzierte Glykogensynthese, gesteigerte Glykoneogenese erhöhte Absorption von Glukose aus dem Blut eine erhöhte Freisetzung von Fettsäuren und eine Erhöhung von LPL (Lipoprotein Lipase), um Triglyceride zu freien Fettsäuren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://media.tumblr.com/4fdc432f7958ea8fc00690e43aaaf884/tumblr_inline_n4r9qgbgbX1sd0u5p.png" alt="image" /></p>
<ul>
<li>erhöhtes Herzgewicht</li>
<li>Steigerung der hepatischen (Leber) Glykogenolyse, reduzierte Glykogensynthese, gesteigerte Glykoneogenese</li>
<li>erhöhte Absorption von Glukose aus dem Blut</li>
<li>eine erhöhte Freisetzung von Fettsäuren und eine Erhöhung von LPL (Lipoprotein Lipase), um Triglyceride zu freien Fettsäuren zu spalten</li>
<li>Erhöhte Aufnahme von Fettsäuren in die Leber mit gesteigerter Ketonkörper-Produktion und gesteigerten Synthese von ATP (via Citratzyklus)</li>
<li>eine Erhöhung der Aufnahme von acetyl-coa, einem Zwischenprodukt aus dem Abbau von Substraten wie Fett, Kohlenhydrate und Proteinen, dadurch gesteigerte ATP-Produktion</li>
<li>insgesamt gesteigerte Aktivität von ATP-Synthase (ein Enzym), um effektiver und mehr ATP zu produzieren</li>
<li>gesteigerte Wirkung von Hormonen wie Insulin, Wachstumshormon etc.</li>
</ul>
<p>… und nicht zu vergessen eine dramatische Erhöhung (1600%) von PGC1-alpha und somit der Mitochondrien-Dichte.</p>
<p>All das bekommen wir geschenkt, wenn wir T3 im Blut haben.</p>
<p>Referenzbereich 2-6pg/ml, zumindest für Männer. Jetzt könnte man mal nachschauen, wie der Eigene ist.</p>
<p class="tags"><a href="https://genetisches-maximum.de/topic/abnehmen-als-ziel/"># Abnehmen</a></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/schilddruese/schlanksein-ausdauer-und-energie-in-einer-wunderpille/">Schlanksein, Ausdauer und Energie in einer „Wunderpille“</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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