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	<title>Prävention - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>Prävention - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffentlich im Sommer</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich. Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann. Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber einmal hautnah miterlebt hat, weiß: das kann kein Horrorfilm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich.</p>
<p>Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/mama/">einmal hautnah miterlebt hat</a>, weiß: das kann kein Horrorfilm abbilden.</p>
<p>Doch es verblasst. Und irgendwann lebt man doch wieder einigermaßen unbekümmert vor sich hin. Irgendwo im Hinterstübchen weiß man, dass man sich vielleicht wieder etwas weit aus dem Fenster lehnt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehe ich jeden Tag in Abstufungen im Supermarkt. Du weißt schon &#8230; Kippen, Zuckerpudding, Weißmehl, Billigwurst.</p>
<h2>Vitamin D vielleicht doch ein Bringer</h2>
<p>Doch jetzt gerade werde ich von der Sonne angelächelt. Sie strahlt in mein Büro. Wie herrlich!</p>
<p>Nach einer halben Ewigkeit Kälte kommen jetzt die warmen Sonnenstrahlen – und die sind besonders. Neben <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/es-werde-sonnen-licht/">weiteren wichtigen physiologischen Effekten</a>, kurbeln sie vor allem die Vitamin-D-Bildung in der Haut an.</p>
<p><strong>Mit vielleicht entscheidenden Effekten für Krebspatienten.</strong> In 2022 wurde eine Arbeit der Uni Zürich veröffentlicht, die sich auf das örtliche Krebsregister bezieht (<a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/20/4291">Q</a>).</p>
<p>Dort finden die eine saisonale Abhängigkeit bei der Krebsprognose. Wer seine Krankheitsdiagnose im (Spät-)Sommer erhält und entsprechend therapiert wird, zeigt eine bessere Prognose.</p>
<p>Speziell bei Darm-, schwarzem Haut- und Brustkrebs. Die Autoren fassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse stützen die zunehmenden Hinweise darauf, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für das Überleben bei Krebserkrankungen spielen könnte.</p></blockquote>
<h2>Studie: Erheblich bessere Prognose bei Brustkrebs</h2>
<p>Springen wir nach Brasilien. In ein Land mit viel Sonne, möchte man meinen.</p>
<p>Dort haben Forscher der São Paulo State University 80 Frauen mit Brustkrebs untersucht (<a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/01635581.2025.2480854">Q</a>). Und fanden, dass nahezu alle schlecht mit Vitamin D versorgt waren (&lt; 20 ng/ml) – wie wir in Deutschland.</p>
<p>Die Idee: <strong>Eine Gruppe bekommt zur Chemotherapie zusätzlich 2000 IE Vitamin D pro Tag.</strong> Die Ergebnisse waren einigermaßen beeindruckend:</p>
<ul>
<li>Die &#8222;pathologische Komplettremission&#8220; (pCR) lag nach sechs Monaten <strong>bei 43 % in der Vitamin-D-Gruppe</strong> gegenüber 24 % in der Placebogruppe</li>
<li>Ein Anstieg der Vitamin-D-Werte auf über 20 ng/ml war mit einer rund <strong>3,5-fachen höheren Wahrscheinlichkeit</strong> für die pCR verbunden</li>
</ul>
<p>Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: <strong>Chance zum Behandlungserfolg um Faktor 3,5 erhöht – durch Vitamin D.</strong> Die Wissenschaftler meinen, &#8222;dass dieser kostengünstige Ansatz einer eingehenderen Untersuchung bedarf.&#8220;</p>
<h2>Meine Gedanken</h2>
<p>Dazu habe ich, wie immer, einige Gedanken.</p>
<p>Wer im Vitamin-D-Mangel lebt, in Deutschland: die meisten Menschen ungefähr halbjährlich(!), ist selbst schuld. Dich zwingt ja niemand, deinem Körper einen wichtigen Stoff vorzuenthalten.</p>
<p>Andererseits ist Vitamin D für mich kein Wundermittel. Es hat klare Limitationen. Die meisten Benefits ergeben sich ganz offensichtlich schon im niedrigen Dosis-Bereich. Wenn Menschen den Mangel systematisch beheben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Plus: Sonne ist nicht nur Vitamin D. Wichtig!</strong></p>
<p>Diese Studie öffnet einigen Menschen sicher die Augen. Dennoch ist die pCR (pathologische Komplettremission) ein Marker – er beweist nicht, dass Vitamin D die Sterblichkeit langfristig wirklich senkt.</p>
<p>Daher lässt sich das alles recht unspektakulär zusammenfassen: <strong>Achte auf eine gute Vitamin-D-Versorgung – nicht nur im Sommer – und dein Körper wird&#8217;s dir sehr wahrscheinlich danken!</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/">Hoffentlich im Sommer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die dicken Kinder mit Zöliakie</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt. Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt.</p>
<p>Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es auch eine gute, gleichnamige Band ebd. Legendär auf Weinfesten.</p>
<p>Daher fand ich die Überschrift ganz hübsch. Denn: Zöliakie wird in der Regel ziemlich früh im Leben diagnosiziert. Hoffentlich! Bei mir leider nicht. Ich war eins von den &#8230; ach lassen wir das :-)</p>
<h2>Weizen kann extrem krank machen</h2>
<p>Mein halbes Leben habe ich mich – unwissend – mit einer extremen Störung herumschlagen müssen. Bin insofern hypersensibilisiert, was die Auswirkungen von Getreide angeht.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Findige Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten, die freilich ihre Brötchen sehr lieben, würden entgegnen: Ausnahme. Tangiert die anderen doch nicht.</p>
<p>Meiner bescheidenen Erfahrung nach: Jeder (!) unterschätzt den negativen Einfluss von Getreide, insbesondere Weizen, auf den Körper. Das nennt sich heute ganz modern &#8222;Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität&#8220;. Wieder so ein komischer Begriff.</p>
<p>Trifft es Menschen besonders hart – Zöliakie, wie ich –, können nahezu alle Körperteile und -prozesse betroffen sein:</p>
<ul>
<li>natürlich Darm / Leaky gut</li>
<li>die Haut</li>
<li>die pubertäre Entwicklung und Körperreifung</li>
<li>der Energiestoffwechsel</li>
<li>das Immunsystem an sich / mit Neigung zu anderen Immunerkrankungen</li>
<li>insbesondere Gehirn / Psyche / Thema Depression bis hin zu Ataxie</li>
<li>und vieles andere</li>
</ul>
<p>Getreide – genauer: Weizen – kann Leben systemisch und systematisch zerstören.</p>
<p>Einer meiner Augenöffner war damals das legendäre Werk vom Paleo-Erfinder Loren Cordain,</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/Cerealarticle-3.pdf"><strong>Getreide: Das zweischneidige Schwert der Menschheit (klick)</strong></a></p>
<p>Ein Meisterwerk. Da steht ja wirklich fast alles drin, was man wissen muss. Sollte JEDER (jaa, du, genau du!) kennen. Später kamen bei mir die Werke von Dr. Fasano (berühmteste Gluten-Koryphäe).</p>
<h2>Absichtlich missverstanden</h2>
<p>Um Zöliakie und – weiter gefasst – Weizenunverträglichkeit ranken sich viele Mythen, die in der Mehrheit falsch oder zumindest unzureichend sind.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>&#8222;Nur ein kleiner Teil der Menschen entwickelt Zöliakie&#8220; (Hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">hier</a> schon mal entkräftet)</li>
<li>&#8222;Zöliakie ist eine Darmerkrankung&#8220;</li>
<li>&#8222;Zöliakie macht Mangelerkrankung und Untergewicht&#8220;</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Der letzte Punkt ist besonders wichtig.</p>
<p>Menschen mit Zöliakie gelten bis heute stereotypisch als untergewichtig. Also diejenigen, die besonders sensibel auf den Konsum reagieren, sind statistisch betrachtet dünner als der Rest. Glaubt man bis heute.</p>
<p>In ganz neuen, großen <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11465624/">Studien</a> findet man plötzlich was ganz anderes. Dort heißt es ganz überrascht:</p>
<blockquote><p>Unsere Analyse zeigte, dass nur wenige CD-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose untergewichtig waren und fast 37 % übergewichtig oder adipös waren.</p></blockquote>
<p>Dazu passend wurde vor kurzem <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12395271/">ein Case Report</a> über eine 52-jährige Frau mit BMI 50 publiziert – also außergewöhnlich fettleibig – die &#8222;nie abnehmen&#8220; konnte und unerkannterweise an Zöliakie litt. Nach der Umstellung hat&#8217;s dann endlich geklappt mit dem Gewichtsverlust – wenn auch marginal.</p>
<p>Natürlich nur Zufall.</p>
<p>Dass also Weizen bei besonders sensitiven Menschen tiefgreifende Störungen des Energiestoffwechsels hervorrufen kann, scheint inzwischen klar. Dass sowas jedoch nicht nur diese Personengruppe betreffen könnte, darauf muss man im Brötchen-High erst mal kommen, nicht wahr?</p>
<h2>Hinter &#8222;Weizenwampe&#8220; steckt mehr als man denkt</h2>
<p>Faktisch lassen sich in Weizen mehrere Faktoren nachweisen, die Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht in mechanistischen Studien – ganz ohne Krankheit – begünstigen: Raffinierte Stärke (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12828302/">Q</a>), ATIs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31767938/">Q</a>), Gliadin (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4308898/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26443339/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11889222/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28300220/">Q</a>). Und zwar in Mengen, die man in einer herkömmlichen Ernährung findet.</p>
<p>Nur, dass wir uns richtig verstehen: Mein Weltbild ist <em>nicht</em>, dass Menschen gerne hochkalorisch essen und deshalb entgleisen. Mein Weltbild ist, dass wir Dinge essen, für die wir nicht gemacht sind, und die unseren Energiestoffwechsel systematisch sabotieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Genau das wird übrigens gedeckt von wichtigen neueren Human-Studien (z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7946062/">Q</a> oder <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>).</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass Menschen grundsätzlich verstehen, dass ein Affe nicht wie ein Löwe essen kann. Dass jede Spezies ein Ernährungsprofil hat, mit dem sie gesund bleibt. Nur bei uns Menschen wird süffisant gelächelt. Da zählen nur die Kalorien. Rein mit der Butterbrezel.</p>
<p>Wenn ich in die Welt blicke, wird Dobzhansky (1973) für mich immer wichtiger:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. </strong></p>
<p>Psalm 23,4 mal ganz real.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Welchen weit verbreiteten Mangel Weizen in Studien verursachen kann, erfährst du im nächsten Artikel. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 11:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge. Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales Gewicht halten möchtest, lautet:</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Je mehr Kohlenhydrate du isst, umso weniger Fett verbrennst du.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Überrascht dich vielleicht nicht. Hast du vielleicht auch schon mal bei den bekannten Low-carb-Gurus gelesen. Ich meine das jedoch anders. Noch nicht abschalten!</p>
<h2>Westliche Kohlenhydrate machen kaputten Fettstoffwechsel</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir leben in einem Land mit unbegrenztem Zugang zu Kohlenhydraten. In einem Land, wo sogar die oberste Ernährungsinstitution 60 % Kohlenhydrate empfiehlt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in einem Land, das sich mit einer Epidemie der Fettstoffwechselstörungen rumschlägt. Allen voran Übergewicht mit all seinen bösen Folgen – bis hin zum Diabetes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verbindung zwischen Kohlenhydraten und dem fehlgeleiteten Fettstoffwechsel versteht man nur, wenn man etwas über Biochemie weiß: Der Regulator heißt <em>Randle-Zyklus</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das geht so: Die Zelle verbrennt fortlaufend genau zwei Substrate zur Energiegewinnung, nämlich Kohlenhydrate und Fette. Sie stehen sich aber reziprok entgegen: <strong>Wird das eine mehr, wird das andere weniger. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ganz akut, wenn du jetzt gerade ein riesiges Haferporridge reingeknallt hast, als auch langfristig, nämlich über enzymatische Regulation deiner ganzen Energiegewinnungsmaschinerie. Letzteres ist entscheidend.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genau hier hängt’s bei vielen. Sie verstehen nicht, dass „dauerhaft mehr Kohlenhydrate“ ganz automatisch und immer bedeutet: <strong>weniger fettverbrennende Enzyme und damit weniger Fähigkeit zur Energiegewinnung aus Fetten. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das kann sich auf Enzymlevel sogar so weit drehen, dass sich ganze Muskelfasern umprogrammieren könnten. Von Kohlenhydrat- zu Fettverbrennern und umgekehrt. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21215280/">Q</a>)</p>
<h2>Du steuerst deinen Energiestoffwechsel mit jedem Bissen</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das lässt sich mit Fachbegriffen wie ChREBP, Randle-Zyklus und so weiter tiefer beschreiben. Habe ich früher mal gemacht (<a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/der-unbekannte-kohlenhydratschalter-chrebp/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/l-carnitin-fett-und-die-insulinsensitivitat/">hier</a>), lass ich heute sein!</p>
<p>Viele Übergewichtige haben eine niedrigere Schwelle: Unter hoher Kohlenhydratverfügbarkeit priorisiert ihr Stoffwechsel stärker Kohlenhydratoxidation – Fettverbrennung wird schneller &#8222;abtrainiert&#8220; als bei ihrem dünnen Nachbarn.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im dümmsten Fall diagnostiziert man später die bekannten „Fettstoffwechselstörungen“ und empfiehlt, <strong>Fett zu meiden</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lass uns das jetzt noch etwas präzisieren. Der heilige Eingangssatz bedeutet nicht, dass du unter kohlenhydratreicher Kost gar nicht abnehmen kannst. Das wird über das Defizit bzw. die &#8222;Fettlücke&#8220; definiert.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Er bedeutet jedoch, dass ein Körper, der verlernt hat, Fette robust zu verbrennen, eher dick wird.</strong> Man bleibt immer in der gleichen enzymatischen Falle gefangen. In Studien doch alles bewiesen, die muss man nur kennen (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18175746/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21692967/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2367219/">Q</a>).</p>
<h2>Der Grund heißt Evolution</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das hat starke evolutive Gründe. Die hohe Kohlenhydratzufuhr gibt es erst seit dem Neolithikum, also seit ein paar tausend Jahren. Zeit genug, dass manche Gene, die für eine bessere Toleranz sorgen, eher positiv selektiert wurden.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte die Größenordnung verstehen: <strong>Die heutige Kohlenhydratlast gab es in 99 % der Entwicklungszeit als Mensch nicht. </strong></p>
<p>Die hohe Zahl an Fettstoffwechselstörungen, die je nach Ausprägung weit über die Hälfte der Menschen hierzulande betreffen, zeigt jedoch: Wir sind an so einen Lebensstil genetisch wahrscheinlich noch nicht angepasst – man spricht von <em>genetischem Mismatch</em>.</p>
<p>Verschärft wird die Problematik dadurch, dass wir Kohlenhydrate aus ihrer Matrix holen, &#8222;raffinieren&#8220; und andere Lebensstilfaktoren, die schützend wirken, mehr und mehr aufgeben (z. B. Bewegung).</p>
<p>Aborigines sind hier ein besonderes Beispiel, da sie noch weniger Zeit hatten als Europäer, um sich an den westlichen Lebensstil anzupassen. Kommen sie mit ihrem archaischen Anti-Kohlenhydrat-Genom in die Großstadt, werden die erheblich häufiger als ihre kaukasischen Mitbürger diabetisch und stoffwechselkrank. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6996966/">Q</a>)</p>
<p>Bei deiner Ernährungsplanung solltest du also genau das auf dem Schirm haben. Du kannst deinen Energiestoffwechsel auf das Level deines schlanken Nachbarn umprogrammieren – <strong>dann verbrennst du mehr Fett und senkst die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Co.  </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders kluge Menschen meiden Kohlenhydrate natürlich nicht. Wichtig: Sie essen einfach die richtigen, nämlich die, die man in der Wildbahn pflücken oder ausgraben könnte. <strong>Alles andere regelt sich automatisch. </strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><em>Warum manche &#8222;neuen&#8220; Kohlenhydrate unseres Speiseplans besonders abträglich sind, im nächsten Beitrag. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Alzheimer besiegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD: Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen. Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch: Wenn wir diesen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">Alzheimer besiegt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-324868 aligncenter" title="bild.de alzheimer heilen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png" alt="bild.de alzheimer heilen" width="579" height="149" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png 2158w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-300x77.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1024x264.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-768x198.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1536x396.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-2048x528.png 2048w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /></p>
<p>Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen.</p>
<p>Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch:</p>
<blockquote><p>Wenn wir diesen komplexen Code knacken, könnten wir endlich Medikamente entwickeln, die Alzheimer heilen können.</p></blockquote>
<h2>Blog-Leser kennen den magischen Stoff</h2>
<p>Amerikanische Forscher lächeln bei solchen Aussagen verschmitzt. Denn soeben wurde <a href="https://www.cell.com/cell-reports-medicine/fulltext/S2666-3791(25)00608-1">eine Studie</a> publiziert, in der Alzheimer – zumindest im Tiermodell – nicht nur verlangsamt oder gestoppt, <strong>sondern geheilt wurde</strong>.</p>
<p>Nicht: der &#8222;komplexe Code&#8220; könnte bald geknackt sein. Er wurde grade ganz real geknackt. Die Wissenschaftler haben nämlich den ultimativen Alzheimer-Bottleneck in den Gehirnen von Mäusen und höchstwahrscheinlich auch in den Gehirnen von Menschen entdeckt:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>NAD+</strong></em></p>
<p>Kennste, kennste? Nein? Dann lies am besten das Handbuch oder beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/energiehaushalt/nicotinamidadenindinukleotid/">den Artikel hier</a>.</p>
<p>Kurz: Ein Schlüsselmolekül im Energiehaushalt von Zellen. Fehlt NAD, bricht der Energiestoffwechsel zusammen. Blöd: Aus verschiedenen Gründen sinkt der NAD-Spiegel bei Alzheimer.</p>
<h2>NAD kehrt Alzheimer um</h2>
<p>Wie löst man das Problem? Nun, bekanntermaßen gibt es dafür einige Wege. Bei fortgeschrittener Erkrankung muss es aber möglicherweise ein Medikament sein. Das heißt hier: <strong>P7C3-A20.</strong></p>
<p>P7C3-A20 kurbelt die Bildung von <strong>NAD</strong> mächtig an. Dadurch bleiben Neuronen energetisch funktionsfähig und sterben nicht ab – selbst unter starkem neurodegenerativem Stress.</p>
<p>Die Forscher fassen zusammen:</p>
<div style="background: #f2f2f2; padding: 16px 20px; border-radius: 6px; margin: 20px 0;">
<ul style="margin: 0; padding-left: 20px;">
<li>Die Aufrechterhaltung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>verhindert AD bei Mäusen</strong></li>
<li>Die Wiederherstellung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>kehrt fortgeschrittene AD bei Mäusen um</strong></li>
<li>Multiomik-Untersuchungen an AD-Gehirnen von Menschen und Mäusen identifizieren Knotenpunkte für die Umkehrung von AD beim Menschen</li>
</ul>
</div>
<p>Herrlich!</p>
<h2>Mehr NAD hausgemacht</h2>
<p>NAD-Werte, auch im Gehirn, lassen sich präventiv auf vielfältige Weise stabilisieren. Sehr wahrscheinlich schon durch Sport, daher wirkt Sport auch alzheimerpräventiv (<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apha.13921">Q</a>). Nichts Neues. Viele Wege könnten nach Rom führen.</p>
<p><strong>P7C3-A20 </strong>setzt an der enzymatischen Schlüsselstelle der NAD-Bildung an, wo aus <strong>Vitamin B3</strong> (<em>Nicotinamid</em>) das inzwischen bekannte <strong>NMN</strong> (<em>Nicotinamidmononukleotid</em>) wird und daraus blitzschnell &#8230; the holy <strong>NAD </strong>(s. Abb.)<strong>.</strong></p>
<figure id="attachment_324875" aria-describedby="caption-attachment-324875" style="width: 1080px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-324875 size-full" title="NAD Synthese" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png" alt="NAD Synthese" width="1080" height="374" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png 1080w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-300x104.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-1024x355.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-768x266.png 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption id="caption-attachment-324875" class="wp-caption-text"><strong><em>NAD-Synthese vereinfacht </em></strong></figcaption></figure>
<p>Zumindest NR – als Vorstufe von NMN – ist in der EU als NEM zugelassen. Aber, aber&#8230; Ein partizipierender Forscher warnt schon davor, &#8222;diese Strategie mit <strong>frei verkäuflichen NAD+-Vorläufern</strong> zu verwechseln&#8220;, denn die würden – im Gegensatz zum Medikament – <span style="text-decoration: underline;">viel zu stark</span> wirken :-)</p>
<p>Mein Take hier wäre: Aus zellbiologischer Sicht ist nicht entscheidend, ob NAD über NMN/NR oder pharmakologisch erhöht wird – relevant sind Höhe, Dauer, Lokalisation und Kontext der NAD-Verfügbarkeit, aber die Quelle ist sekundär.</p>
<h2>Da gibt es noch was</h2>
<p>Natürlich möchte ich betonen, dass auch ich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> empfehle, NMN einzunehmen, &#8222;um Alzheimer zu heilen&#8220;. Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Alzheimer weit fortgeschritten ist, hilft später vielleicht so ein Medikament.</p>
<p>Ich persönlich werde die Forschungslage weiter intensiv verfolgen. Denn: erstens, könnte uns bald viel Leid erspart bleiben. Und: zweitens, ganz eigennützig, weil ich Träger des bekannten &#8222;Alzheimer-Gens&#8220; APOE4 bin.</p>
<p>Das war ja nicht mal die einzige positive Nachrichten, die wir quasi zu Weihnachten über Alzheimer gehört haben. Es gab da weitere:</p>
<ul>
<li>Sehr hohe Dosen der Aminosäure Arginin konnte in Alzheimer-Tiermodellen auch erstaunliche Effekte erzielen. Da heißt es:<em> &#8222;Arginin ist ein sicherer und kostengünstiger Kandidat als Medikament gegen Alzheimer.&#8220; </em>(<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S019701862500155X">Q</a>)</li>
<li>Außerdem erwies sich Spermin, eng verwandt mit Spermidin, ein körpereigenes Polyamin, das man auch essen kann, als wirkungsvoller Kandidat gegen zelluläre Schäden bei Alzheimer – jedenfalls beim Fadenwurm. :-) (<a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-65426-3">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Spannender könnte es nicht sein.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">Alzheimer besiegt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Top 3 Studien vor Weihnachten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/praevention/top-3-studien-vor-weihnachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 08:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch. Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen. Kurz und knapp. 1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch.</p>
<p>Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen.</p>
<p>Kurz und knapp.</p>
<h2>1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen Diabetes</h2>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s42255-025-01413-8"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-324840" title="Cholin schützt vor Diabetes" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png" alt="Cholin schützt vor Diabetes" width="647" height="151" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png 1478w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-300x70.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-1024x238.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-768x179.png 768w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a></p>
<p>Ich kann sagen: Das hier ist lustig. Aufgepasst.</p>
<p>Es gibt da einen wichtigen Immunrezeptor, dessen Überaktivität Entzündung und Insulinresistenz begünstigt – damit Teil vom metabolischen Syndrom ist und das Diabetesrisiko erhöht.</p>
<p>Pharmakologisch will man den hemmen. Doch jetzt finden Forscher ganz überraschend: Das machen unsere Darmmikroben schon.</p>
<p>Denn die produzieren aus <strong>Cholin</strong> (!) – kann man essen, nennt sich Eier – einen Stoff, der diesen Immunrezeptor in Zell- und Tierversuchen zuverlässig runterregelt und Tiere nicht nur vor Insulinresistenz schützt, sondern sogar vor einem septischen Schock.</p>
<p>Was ist das denn für ein Stoff? Kennste, kennste&#8230;? <strong>Nennt sich TMA.</strong> Das ist die Vorstufe <a href="https://genetisches-maximum.de/darmgesundheit/darmbakterien-und-tmao/">vom &#8222;bösen&#8220; TMAO</a>.</p>
<p>Ah, oh! Will der Michalk uns sagen, dass die Veganer-Logik &#8222;mehr Cholin = mehr TMAO = Tierprodukte machen krank&#8220; vielleicht gar nicht stimmt?</p>
<p>Exakt. <strong>Wieder ein Märchen als solches entlarvt.</strong></p>
<h2>2. Wissenschaftler entdecken versteckten Auslöser für Fettleibigkeit in Sojaöl</h2>
<p><a href="https://www.jlr.org/article/S0022-2275(25)00195-6/fulltext"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324838" title="Studie Sojaöl macht krank" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png" alt="Studie Sojaöl macht krank" width="724" height="98" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png 1786w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-300x41.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1024x139.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-768x104.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1536x208.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></p>
<p>Der hier ist auch nicht schlecht.</p>
<p>Menschen, die Social Media nutzen – die Armen – stoßen immer wieder auf Gesundheitsinfluencer, die einem einreden, dass Pflanzenöle, sogenannte &#8222;Saatenöle&#8220; ganz schlimm sind.</p>
<p>Sie wissen zwar nicht warum, aber wird schon so sein. Und de facto kann man konstatieren: Dich mit Linolsäure, einer pflanzlichen Omega-6-Fettsäure, vollzutanken, ist vielleicht <strong>alles andere als nützlich.</strong> Das wissen Blog-Leser natürlich seit zehn Jahren.</p>
<p>Soeben wurde eine Studie publiziert, allerdings nur ein Tiermodell, die zeigt, warum Omega-6-reiche Pflanzenöle schädlich sein könnten.</p>
<p>Die Forscher haben nämlich entdeckt, dass aus u. a. Linolsäure bestimmte Abkömmlinge entstehen, <strong>die Oxylipine</strong> – die verändern den Fettstoffwechsel und sorgen dafür, dass Tierchen bei Sojaöl-Fütterung noch dicker werden.</p>
<p>Die Forscher meinen, dass der fünffache Anstieg der Sojaölzufuhr in den USA im vergangenen Jahrhundert, vor allem über ultraverarbeitete Lebensmittel, &#8222;zu chronischen Stoffwechselproblemen beitragen könnte&#8220;.</p>
<h2>3. Der Mensch ist für die Natur geschaffen, nicht für das moderne Leben.</h2>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/brv.70094"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324839" title="Studie Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png" alt="Studie Evolution" width="674" height="190" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png 1332w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-300x85.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-1024x289.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-768x217.png 768w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></a></p>
<p>Wir leben ja in ganz wilden Zeiten. Wir sollten eigentlich aufgeklärter denn je sein, sind aber immer verblödeter.</p>
<p>Warum? Weil unser Primatengehirn denkt, dass das, was ständig wiederholt wird, die Wahrheit ist. Ein Tag auf X und man weiß, dass die Mondlandung fake ist, die Erde flach und Impfungen eine Massenvernichtungswaffe.</p>
<p>Evolution? Gibt es nicht. Wer das aber leugnet, wird nie echten Zugang zu seiner Biologie finden, denn <em>&#8222;nichts (&#8230;) ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution&#8220;</em>. Daher struggeln viele Menschen heutzutage mehr denn je.</p>
<p><strong>Sie leben immer entfremdeter von sich, verstehen aber immer weniger über sich und ihre Biologie.</strong></p>
<p>Genau darüber wurde mal wieder eine Arbeit publiziert, von Anthropologen. Kurz: Die Biologie des Menschen lebt noch in der Steinzeit. Wurde über viele, viele Jahrtausende geformt. <strong>Modernes Leben? Kennt die nicht.</strong></p>
<p>Die Folgen dieses Mismatches? <em>&#8222;Als Beispiel wird der seit Jahrzehnten beobachtete Rückgang der Spermienqualität genannt, der potenziell durch Umweltfaktoren wie Pestizide und Mikroplastik beeinflusst wird.&#8220;</em></p>
<p>Wie war das noch? Wer nicht hören will &#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Der Mensch schafft sich real ab. Im Zeitraffer vor unseren Augen.</p>
<p>Junge Menschen haben die Hosen voll, weil sie glauben, die Erde verkocht vor ihren Augen. Ich habe da einen Tipp<strong>: Das wird nicht passieren. </strong></p>
<p>Umweltschutz schön und gut, bin ich Fan. &#8222;Artenschutz Mensch&#8220; fängt aber woanders an. Schon in der Dönerbude.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!</strong></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/top-3-studien-vor-weihnachten/">Top 3 Studien vor Weihnachten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Studien für die Katz: Wir wissen eh nichts</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Zellgesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=324827</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit über zehn Jahren schreibe ich hier im Blog. Seit über 15 Jahren lese ich täglich Studien. Täglich. Nur bei einer am Tag wären das schon weit über 5000 Studien. Real dürften es doppelt oder [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/">Studien für die Katz: Wir wissen eh nichts</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Seit über zehn Jahren schreibe ich hier im Blog. Seit über 15 Jahren lese ich täglich Studien.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Täglich. Nur bei einer am Tag wären das schon <strong>weit über 5000 Studien</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Real dürften es doppelt oder sogar dreimal so viel sein.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Natürlich hat sich in all den Jahren die Studienlandschaft verändert. Früher waren es coole experimentelle Studien, relativ einfach zu verstehende Mechanismen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Heute sind wir viel, viel tiefer drin.</strong> Jeder biochemische Pfad wird in seine tausend Einzelteile zerlegt – und jedes Einzelteil lässt sich für sich noch einmal genau studieren.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir reden zudem von einer exponentiellen Zunahme an Daten. Allein der Begriff &#8222;Nutrition&#8220; wirft im Jahr 2010 ca. 19.000 Publikationen ab. In 2025 sind wir nun bei fast 80.000. Jährlich!</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Info-Overload wird realer</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Soll heißen: Wir Menschlein kommen an unser Limit. Selbst der allerbeste, maximal belesene Kenner ist inzwischen überfordert. Bleiben zwei Folgen:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Spezialisierung</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Junk-Noise reduzieren &#8211; nur noch höchstwertige Magazine lesen</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich werde immer wieder gefragt: &#8222;Siehst du dieses und jenes (was ich z. B. 2015 geschrieben habe) noch immer so?&#8220;</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das kann ich in aller Regelmäßigkeit bejahen, denn auch rückblickend lag ich mit meinen &#8222;educated guesses&#8220; – ein gewisses Maß an Extrapolation ins Ungewisse gehört einfach dazu – ganz gut.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das kann man bei der Datenfülle heute sagen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Gleichwohl gilt für mich, wie für viele andere: <strong>Je mehr man weiß, umso klarer wird einem, wie wenig man weiß.</strong> Ich muss daher immer schmunzeln, wenn<a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/lustige-ansichten/"> uns Ingenieure die Biologie erklären wollen</a> *hihi*.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">2009: Vitamin C und E ganz böse</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich kann das Phänomen des Nicht-wissens ganz gut an einem Beispiel belegen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der relativ berühmt gewordene Michael Ristow – sehr renommierter Forscher an der Charité, einer mit kleingläsriger Brille –, hatte 2009 gezeigt, dass die Antioxidantien Vitamin C (1000 mg/Tag) und Vitamin E (400 IE/Tag) <strong>wichtige zelluläre Effekte vom Sport blockieren</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Seitdem hieß es in jedem ambitionierten Forum: <em>Vorsicht vor Antioxidantien rund um den Sport!</em></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Doch was war mit &#8222;natürlichen Antioxidantien&#8220; – wie in Obst und Gemüse? Wie kriegen wir die Message denn jetzt an die Menschen verkauft? Im Ärzteblatt hieß es damals:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Der gesundheitsfördernde Effekt von frischem Obst und Gemüse bleibe unbestritten (&#8230;)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Na Gott sei Dank. Ristow selbst verteidigte Obst und Gemüse in der Arbeit mit dem ominösen Satz, dass &#8222;Obst und Gemüse <em>trotz</em> der enthaltenen Antioxidantien förderlich wirken&#8220;.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Neue Studie stellt alles auf den Kopf</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Auch ich habe daran geglaubt. Jedenfalls ein bisschen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn auch ich habe immer wieder gesagt: Vitamin C 1000 und Vitamin E 400 – speziell letzteres –, das ist wirklich hochdosiert. Und da ich selbst in einem Labor gearbeitet habe, das die Wirkung von (Anti-)Oxidantien erforschte, wusste ich, wie wichtig Oxidation in der Zelle ist. (Nicht böse!)</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber so ganz stimmig fand ich die Logik nie, denn die meisten Pflanzenstoffe, etwa Polyphenole – die laut Ristow förderlich sind –, wirken ja selbst <strong>eigentlich immer antioxidativ</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Und tatsächlich: <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9405215/">Eine Studie</a> mit Ausdauer-Athleten zeigte 2022, dass schon 5 g Kakao täglich die Effekte des Ausdauertrainings hemmen. Bestätigt dann auch an einem Tiermodell. Es heißt:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Unsere Studie zeigt, dass die Einnahme von flavanolreichem Kakao während der Trainingsphase die Anpassung der mitochondrialen Biogenese hemmt, indem sie die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies unterdrückt, ohne die Trainingsleistung zu beeinträchtigen.</span></p></blockquote>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Entspannen und zurücklehnen</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir wissen also, dass wir nix wissen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals ist natürlich jede Zeitung, jeder Professor, jeder Experte auf den Zug aufgesprungen: <em>Antioxidantien ganz böse</em>. Nur die &#8222;künstlichen&#8220;. Die natürlichen in Obst und Gemüse bleiben förderlich – vielleicht, irgendwie. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ätschbätsch. Da haut uns der liebe Gott mal wieder den Mittelfinger ins Gesicht: <em>Ihr wisst nix! </em></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Genau an der Stelle würde ich dir daher zurufen: Bitte, bitte mach nicht wieder den Fehler und glaube, dass die bösen Antioxidantien aus Kakao deinen Trainingserfolg zerstören. Denn Kakao selbst <a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/13/10/3466">steigert ja die Mitochondrienfunktion</a> – jedenfalls in Tiermodellen ohne Sport&#8230; :-)</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Iss ihn einfach, genieß ihn, hab Spaß im Leben und trainiere. Alles andere ist akademisierter Kokolores. Mein Eindruck.</span></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/">Studien für die Katz: Wir wissen eh nichts</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Von jedem lernen – Nachruf Dr. McDougall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 16:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der eine oder andere kennt ihn vielleicht: Dr. John A. McDougall.  Insgeheim eins meiner Vorbilder. Obwohl er Veganer oder strenger Vegetarier war.  Nach seinem Medizinstudium in den 70er-Jahren, arbeitete er als Arzt drei Jahre lang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der eine oder andere kennt ihn vielleicht: <strong>Dr. John A. McDougall. </strong></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324818 aligncenter" title="dr mcdougall starch solution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution.png" alt="dr mcdougall starch solution" width="516" height="348" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution.png 1820w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-300x202.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-1024x691.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-768x518.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/dr-mcdougall-starch-solution-1536x1036.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insgeheim eins meiner <strong>Vorbilder</strong>. Obwohl er Veganer oder strenger Vegetarier war. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nach seinem Medizinstudium in den 70er-Jahren, arbeitete er als Arzt drei Jahre lang in der Zuckerplantage auf Hawaii. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Dort hat er Ernährung real gelernt, indem er die Effekte der modernen, westlichen Ernährung im Zuge weniger Generationen live mitverfolgen konnte. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hat mich beeindruckt. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Das Zitat, das mich geprägt hat </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Für immer hängen geblieben, ist ein Zitat – genauer: ein Zitatfetzen – aus <a href="https://www.youtube.com/watch?v=d5wfMNNr3ak">einem TEDx-Vortrag von ihm</a>, das auch meine Sicht nachhaltig geprägt hat. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Er referierte (übersetzt): </span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Und doch sah ich als Arzt mit eigenen Augen, wie Menschen, die mit Reis und Gemüse lebten – ohne Milchprodukte, mit nur sehr wenig Fleisch – schlank, gesund und robust waren.</span><span style="font-family: proxima-nova;"> In dieser ersten Generation, die sich traditionell ernährte, gab es kein MS, keine Arthritis, keinen Diabetes, keine Herzkrankheiten.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Originalzitat spricht er von, <strong>&#8222;trim, healthy, hardy people.&#8220;</strong> Genau das habe ich nie mehr vergessen, wie ein Slogan, der sich bei mir eingebrannt hat. (Das ganze Zitat des Abschnitts füge ich unten an.) </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Tierische Produkte können schaden </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hat mich damals nachdenklich gemacht. Weil ich seit jeher vor allem an Milchprodukte, an meinen Quark, geglaubt habe. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Später aber mehr und mehr feststellen musste, dass ich mich hier in meinen jungen Jahren sehr geirrt hatte. An mir selbst gelernt. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das hat mich dazu veranlasst, mich tiefer mit problematischen Stoffen aus tierischen Produkten zu befassen – vor allem im Kontext moderner Ernährung und bei Menschen, die eine Neigung für Stoffwechselerkrankungen haben. </span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-family: proxima-nova;">Einer von vielen Artikeln zu diesem Thema findet sich <a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/der-stoffwechsel-vorteil-vom-veganismus/">hier</a>. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">McDougall hat, neben einer Vielzahl an Videos, mehrere Bücher veröffentlicht. Eins davon war die berühmte &#8222;Starch Solution&#8220; – kurz:<em> Warum Kohlenhydrate nicht dein Feind sind</em>. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Unterschiedliche Ansichten, dennoch geschätzt </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich war gewiss nicht mit all seinen Vorstellungen einverstanden. </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Der Mensch braucht eine gewisse Menge an tierischen Produkten. Fakt. </span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Ansonsten muss er stark supplementieren. Fakt. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber im Grunde hat mich die positive Verbindung zu diesem veganen Arzt gelehrt, dass man nicht alle Ansichten teilen muss und dennoch voneinander lernen kann. Jedenfalls ich von ihm. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Zu früh verstorben </span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In den vergangenen Jahren hat er in seinen Videos zunehmend schlechter ausgesehen. Bis ich dann vor kurzem erfahren habe, dass er bereits 2024 verstorben ist. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das hat mich doch traurig gemacht. Weil er ein Guter war und sicher vielen Menschen das Leben gerettet hat – aber selbst nicht einmal 80 Jahre alt geworden ist.  </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Genau deshalb hat er sich hier einen Platz verdient. <span style="color: #3366ff;"><strong>Leb wohl! </strong></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong><em>Der ganze Abschnitt aus seinem TEDx-Vortrag: </em></strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="108" data-end="713"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Nun, meine erste Generation lernte als kleine Kinder in ihrem Heimatland – den Philippinen, Japan, China, Korea – wie man sich ernährt. Sie lernten eine Kost aus Reis und Gemüse. Dann hatten sie das Glück, auf die Big Island zu ziehen, um neue Familien zu gründen und ein neues Leben zu beginnen, doch sie nahmen ihre ursprüngliche Ernährung mit und aßen weiterhin Reis und Gemüse. </em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="108" data-end="713"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Die Kinder, die schon ein wenig vom westlichen Lebensstil beeinflusst wurden, begannen sich zu verändern. Und in der Enkelgeneration sah man schließlich Menschen, die die traditionelle westliche Ernährung übernommen hatten.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="715" data-end="1194"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Man muss sich bewusst machen: Das waren Menschen mit derselben Genetik, und sie taten seit über 100 Jahren dieselbe körperlich schwere Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen. Und doch sah ich als Arzt mit eigenen Augen, wie Menschen, die auf Reis und Gemüse lebten – ohne Milchprodukte, mit nur sehr wenig Fleisch – schlank, gesund und robust waren. In dieser ersten Generation, die sich traditionell ernährte, gab es kein MS, keine Arthritis, keinen Diabetes, keine Herzkrankheiten.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;" data-start="1196" data-end="1547"><span style="font-family: proxima-nova;"><em>Dann beobachtete ich, wie die zweite generation, die Stärke zunehmend aufgab, dicker und kränker wurde. Und schließlich die dritte Generation, die Angst vor Stärke hatte – vor Reis, Mais, Kartoffeln – und stattdessen Fleisch, Milchprodukte und Öle in ihre Ernährung integrierte. Diese Menschen wurden fett und krank, genau wie jeder andere Amerikaner.</em></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Von jedem lernen – Nachruf Dr. McDougall</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Vitamin D: 40 ng/ml</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 11:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vitamin D bleibt spannend. Ab 30 geht&#8217;s bergab&#8230; Zwei Fragen stehen nach vielen, vielen Jahren noch immer im Raum: Wie individuell muss wirklich dosiert werden? Kann man das überhaupt am Vitamin-D-Spiegel festmachen? Schwierig. Denn seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vitamin D bleibt spannend.</p>
<h2>Ab 30 geht&#8217;s bergab&#8230;</h2>
<p>Zwei Fragen stehen nach vielen, vielen Jahren noch immer im Raum:</p>
<ul>
<li>Wie individuell muss wirklich dosiert werden?</li>
<li>Kann man das überhaupt am Vitamin-D-Spiegel festmachen?</li>
</ul>
<p>Schwierig. Denn seit <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-spiegel-im-neuen-licht/">Carlberg</a> wissen wir, dass die Vitamin-D-Wirkung an den Genen, also dort, wo Vitamin D naturgemäß wirkt, von Mensch zu Mensch sehr verschieden ist.</p>
<p>Soll heißen: Zwei gleiche Spiegel produzieren sehr wahrscheinlich völlig verschiedene Reaktionen.</p>
<p>Daher habe ich in meinen Empfehlungen den Spieß umgedreht und geraten, gesicherte Mangelzustände zu verhindern.</p>
<p>Also: Wo der Sweetspot einer Wirkung für das Individuum ist, weiß ich nicht. Was man – aus Epidemiologie – ganz gut weiß ist, wann Vitamin D bei sehr vielen, vielleicht den meisten Menschen zu wenig wird.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Cutoff liegt um die 30 ng/ml. </strong></p>
<p>Darunter reicht Vitamin D sehr wahrscheinlich nicht mehr. Auch das kann man relativ gut an zwei Punkten ableiten:</p>
<ul>
<li>Supplementiert man unter diesen Werten, ergeben sich Benefits.</li>
<li>Haben Probanden einer Studie bereits &gt;30 ng/ml wirkt es nicht mehr so gut.</li>
</ul>
<h2>Vitamin D über 30 ng/ml nutzlos?</h2>
<p>Aber: Die Heterogenität über 30 ng/ml abzubilden, ist schwer.</p>
<p>Beispiel: Epidemiologische Studien finden den Sweetspot beim Schutz gegen allgemeine Sterblichkeit (All-Cause-Mortality) bei ca. 30 ng/ml. Passt (siehe oben).</p>
<p>Doch so einfach ist es nicht. Immer wieder gibt es auch sehr hochwertige klinische Studien, die eindeutig berichten, dass die Spiegel über 40 ng/ml steigen sollten für die maximale Wirkung.</p>
<p>So eine wurde z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4822815/">im Fachmagazin PLoS One 2016</a> publiziert. Die Autoren schreiben:</p>
<blockquote><p>Frauen mit 25(OH)D-Konzentrationen ≥40 ng/ml hatten ein um 67 % geringeres Krebsrisiko als Frauen mit Konzentrationen &lt;20 ng/ml.</p></blockquote>
<p>Natürlich waren die Frauen auch mit 30 ng/ml schon besser dran als mit 20 ng/ml. Aber ≥40 ng/ml war &#8222;mit einer erheblichen Verringerung des Risikos für alle invasiven Krebsarten insgesamt verbunden.&#8220;</p>
<p>Das ist natürlich nicht die einzige Studie, die positive Efffekte bei ≥40 ng/ml Vitamin D findet.</p>
<h2>Jetzt neu: der TARGET-D-Trial</h2>
<p>Gelesen im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily.</p>
<p data-start="85" data-end="389">In der <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2025/11/251110021043.htm">neuen, großen klinischen Studie</a> vom Intermountain Health (Salt Lake City) wurde 630 Menschen, die kürzlich einen Herzinfarkt hatten, entweder eine angepasste Vitamin-D-Dosis oder ein Placebo verabreicht.</p>
<p data-start="85" data-end="389">Ziel war es, die Vitamin-D-Spiegel in der Interventionsgruppe auf ≥40 ng/ml anzuheben.</p>
<blockquote>
<p data-start="85" data-end="389">Da 85 % der Betroffenen zu Beginn unter diesem Wert lagen, benötigten über die Hälfte initial <strong data-start="757" data-end="788">5.000 IE Vitamin D3 täglich</strong> (statt der üblichen 600–800 IE).</p>
</blockquote>
<p data-start="85" data-end="389">Erstaunt stellte man fest: Über eine Zeitspanne von ca. sechs Jahren betrachtet, <strong>halbierte sich das Risiko für einen zweiten Herzinfarkt bei Vitamin D ≥40 ng/ml.</strong> Punkt.</p>
<p data-start="85" data-end="389">Natürlich hat die Studie Limitationen. Natürlich muss weiter getestet werden. Aber an den Haaren herbeigezogen sind sich solche Ergebnisse im Kontext einer großen klinischen Studie natürlich nicht.</p>
<h2 data-start="85" data-end="389">Vitamin D im Detail</h2>
<p data-start="85" data-end="389">Nun muss man einmal genau hinschauen.</p>
<ul>
<li data-start="85" data-end="389">Es wurde individuell dosiert, um wirklich über 40 ng/ml zu kommen.</li>
<li data-start="85" data-end="389">85 % der Herzpatienten lag darunter.</li>
<li data-start="85" data-end="389">Die eingesetzten Dosen lagen teilweise weit über den hiesigen Empfehlungen (5000 IE vs. 800 IE).</li>
<li data-start="85" data-end="389">Die Blutspiegel wurde jahrelang durchgehend getestet.</li>
<li data-start="85" data-end="389">Die eingesetzten Dosen waren sicher.</li>
</ul>
<p>All das findet man bei vielen Studien so nicht. Auch speziell dann nicht, wenn wir über die Vitamin-D-Versorgung in unserer Gesellschaft sprechen. Da ist alles über 800 hochgiftig und &#8230;</p>
<p>Inzwischen wird von Fachgesellschaften sogar abgeraten, den Vitamin-D-Wert zu prüfen. Man weiß also nicht, mit welcher Versorgungslage man es zu tun hat – man steht halt drüber.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Eine der größten endokrinologischen Fachgesellschaften der Welt, die <em>Endocrine Society</em>, rät inzwischen davon ab, Menschen unter 50 auf Vitamin-D-Mangel zu testen. Was für eine Entgleisung.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Dem schließt sich unsere &#8222;wichtigste&#8220; Ernährungsinstitution hierzulande – die DGE – an, und behauptet sogar, dass &#8222;bei einem Großteil der gesunden deutschen Bevölkerung nicht von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen ist&#8220;. :-)</p>
<figure id="attachment_324793" aria-describedby="caption-attachment-324793" style="width: 717px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324793 " title="Vitamin D Ärzte" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte.jpg" alt="Vitamin D Ärzte" width="717" height="599" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte.jpg 1725w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte-300x250.jpg 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte-1024x855.jpg 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte-768x641.jpg 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Vitamin-D-Aerzte-1536x1282.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 717px) 100vw, 717px" /><figcaption id="caption-attachment-324793" class="wp-caption-text"><strong><em>Man muss sich einfach vorstellen, dass man heutzutage davon abrät, Vitamin-D-Werte zu prüfen, obwohl die Menschen an vorderster Front, die Versorgung der Gesellschaft als unzureichend einschätzen. Unglaubliche Entwicklung. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Man muss sich doch immer wieder wundern, warum das, was allgemein so publiziert wird, so selten in wichtigen gesundheitlichen Empfehlungen für die Bevölkerung zu finden ist. Dazwischen liegen bisweilen Welten.</p>
<p>Macht mich zunehmend ratlos.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-40-ng-ml/">Vitamin D: 40 ng/ml</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Haselnussmus für 12 Euro</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/haselnussmus-fuer-12-euro-kakao-schwermetalle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 13:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich bin ich in einer großen Biomarkt-Kette unterwegs. Da gehe ich aus Prinzip nicht mehr hin. Selbst wenn ich Milliardär wäre, würde ich dort nicht einkaufen. Die Preistreiberei ist völlig surreal geworden. Öko und Bio [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/haselnussmus-fuer-12-euro-kakao-schwermetalle/">Haselnussmus für 12 Euro</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich bin ich in einer großen Biomarkt-Kette unterwegs.</p>
<p>Da gehe ich aus Prinzip nicht mehr hin. Selbst wenn ich Milliardär wäre, würde ich dort nicht einkaufen. Die Preistreiberei ist völlig surreal geworden.</p>
<p>Öko und Bio war mal lange Zottelhaare. Heute steht die Gucci-Tasche vor mir an der Kasse. Ist ja schön und gut, aber ein bisschen vorbei am Thema.</p>
<p>Also: Nicht mit mir. An manchen Tagen werde ich aber schwach, unüberlegt. Fahr ich also hin, geh ein bisschen shoppen und bin direkt wieder erschrocken.</p>
<ul>
<li>Haselnussmus für 12 Euro.</li>
<li>300 g Pute für 15 Euro.</li>
</ul>
<p>Bitch please&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324777 aligncenter" title="bitch please" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please-232x300.jpg" alt="bitch please" width="194" height="251" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please-232x300.jpg 232w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/bitch-please.jpg 736w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /></p>
<h2>Schokocreme ohne Kakao</h2>
<p>Warum nehme ich überhaupt ein Haselnussmus in die Hand? Hintergrund ist, dass ich Haselnüsse mag, vor allem zusammen mit &#8230; <strong>Kakao</strong> ;-)</p>
<p>Aber derzeit steht eine<strong> Kakao-Pause</strong> bei mir an. Ich weiß, dass viele jetzt im Winter den Fehler machen und sich bis oben hin mit Kakao druckbetanken.</p>
<p>In Form von Schokonikoläusen. Die Gesundheitsbewussten machen das mit dunkler Schokolade. Eigentlich eine gute Idee, mag man meinen.</p>
<p>Zur Erinnerung: Kakao ist in quasi jeder Studie gesund. Schützt die Gefäße, hat schöne Effekte auf die Stimmung und so weiter – toll!</p>
<p>Worüber keiner spricht, sind die Langzeiteffekte. Die gibt es ja auch. Das misst man halt nicht in zwei Wochen&#8230;</p>
<figure id="attachment_324775" aria-describedby="caption-attachment-324775" style="width: 1434px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324775 size-full" title="Kakao Effekte" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte.png" alt="Kakao Effekte" width="1434" height="648" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte.png 1434w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-300x136.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-1024x463.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/11/Kakao-Effekte-768x347.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1434px) 100vw, 1434px" /><figcaption id="caption-attachment-324775" class="wp-caption-text"><em><strong>Nicht selten zeigt eine Intervention zunächst positive Effekte. Bei zu langer oder ausgiebiger Exposition überwiegen aber irgendwann die negativen Folgen. </strong></em></figcaption></figure>
<h2>Wenn Kakao nicht glücklich macht</h2>
<p>Ich habe immer relativ viel Kakao zugeführt: Vor allem über Proteinpulver und dunkle Schokolade (mal 50 g).</p>
<p style="padding-left: 40px;">Früher, als ich noch an &#8222;Cheat Meals&#8220; geglaubt habe, war das auch mal eine ganze Packung Lebkuchen&#8230; :-)</p>
<p>Bis ich gemerkt habe: Wenn ich das ein paar Tage so mache, kriege ich Anflüge von Panikattacken. <strong>Mein inneres Stresslevel hat sich nicht mehr beruhigt.</strong></p>
<p>Das habe ich über Jahre hinweg an- und ausschalten können. Bis ich gelernt habe, dass im Kakao in nennenswerten Mengen teils toxische Metalle vorkommen.</p>
<p>Speziell: <strong>Aluminium, Cadmium, Blei und Nickel</strong>. Die können sich akkumulieren, gehören nicht in den Körper und interagieren mit Enzymen.</p>
<p>Betroffene Enzyme können COMT und MAO sein, Hauptverantwortliche für die Inaktivierung von Stresshormonen im ZNS.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Über Aluminium in Kakao und die Folgen habe ich <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/einmal-mehr-schwermetalle-aluminium/">vor fünf Jahren an gleicher Stelle geschrieben</a>.</p>
<p>Die anfänglich positiven Effekte des Kakaos weichen negativen Effekten, die sich vor allem verspätet zeigen, denn toxische Metalle reichern sich an und legen Körperfunktionen nach und nach lahm.</p>
<h2>Kakao ist kein Grundnahrungsmittel</h2>
<p>Ich bin vielleicht ein Sonderfall – denn nach meinem Full-Genome-Sequenzing vor einigen Jahren ist klar, dass ich zu gut Eisen aufnehme und ich immer zur Eisenüberladung neige.</p>
<p>Diese Metalle können sich solche Mechanismen zunutze machen und gelangen dadurch möglicherweise schneller als bei anderen in meine Gewebe.</p>
<p>Trotzdem ist mir wichtig zu sensibilisieren: <strong>Kakao ist ein Genussmittel.</strong> Gerade bei besonders Gesundheitsbewussten wird Kakao aber oft sehr vielfältig und ausgiebig genutzt.</p>
<p>Die Kakaopflanze nimmt reichlich Metalle aus dem Boden auf. Teilweise wünschenswert. Teilweise aber auch problematisch, wie hier dargelegt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Thema Kakao und &#8222;ungesunde Metalle&#8220; wird aktuell intensiver diskutiert, auch um bessere Grenzwerte zu finden (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0889157525005290">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11321977/">Q</a>, <a href="https://www.mdpi.com/2076-3298/12/4/125">Q</a>).</p>
<p>Jetzt gerade zur dunklen Jahreszeit, in der Weihnachtszeit, wo wir dazu neigen, besonders viel des dunklen Stimmungsaufhellers zuzuführen &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Obacht! </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/haselnussmus-fuer-12-euro-kakao-schwermetalle/">Haselnussmus für 12 Euro</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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