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	<title>Prävention - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 May 2026 06:14:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Prävention - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese: Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325096 aligncenter" title="sleep vs awake" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png" alt="sleep vs awake" width="449" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png 862w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-300x150.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-768x383.png 768w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></p>
<p>Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du auf gar keinen Fall verpassen darfst.</p>
<p>In aller Kürze. Wer tiefer rein will, muss die Studien selbst lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em><strong>1. Neue Mitochondrien machen kaputte Nerven fit </strong></em></h2>
<p>Forscher der Duke University (renommierte US-Uni) konnten zeigen, dass geschädigte Nerven, die aufgrund dessen neuropathische Schmerzen erzeugen, heilen und weniger Entzündungen zeigen, wenn man ihnen frische Mitochondrien spritzt.</p>
<p>Mitochondrien sind – als Energieproduzenten – offenbar ganz wesentlich involviert bei der Gesunderhaltung von Nerven – und sorgen im Experiment dafür, dass Schmerzen stark nachlassen.</p>
<p>Der Plot Twist: Wenn man Mitochondrien von Diabetikern in die kaputten Nerven von Nagern spritzt, wird nix besser. Das ist der entscheidende Link: <strong>Du musst deine Mitochondrien fit machen, damit sie deine Nerven schützen! </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41586-025-09896-x">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>2. Jetzt doch: Multivitamin wirkt Wunder in alten Menschen </em></strong></h2>
<p>Man kennt sie, die Überschriften. Nicht wahr?</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325099 " title="multivitamin böse" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png" alt="multivitamin böse" width="727" height="200" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png 1462w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-300x82.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-1024x282.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-768x211.png 768w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<p>Im Spitzen-Fachmagazin &#8222;Nature Medicine&#8220; wurde vor kurzem eine klinische Studie mit über 900 Teilnehmern publiziert, in der man alten Menschen ein schlichtes Multivitamin (Centrum Silver, lol) mit oder ohne Kakao-Extrakt (vs. Placebo) gegeben hat.</p>
<p>Ergebnis: <strong>Gemessen an der DNA (<em>epigenetic clocks</em>) alterten die Menschen in den zwei Jahren vier Monate langsamer.</strong> Der Kakao-Extrakt war ohne Effekt. Es lag also ausschließlich am Multi.</p>
<p>Die Autoren konstatieren: Es geht nicht (nur) darum länger, sondern besser zu leben. <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Hatten wir ja erst kürzlich</a>&#8230;</p>
<p>(<a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04239-3">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>3. Kimchi gegen Nanoplastik </strong></em></h2>
<p>Fermente leisten (vielleicht) mehr, als nur den Darm gesund zu halten. Bestätigt mal wieder eine Studie. Dieses Mal aus Südkorea. Die Leute dort lieben Kimchi.</p>
<p>Grund genug, einmal zu untersuchen, was Kimchi so leisten kann. Modernes Problem: Nanoplastik. Also noch kleiner als Mikroplastik – und das wirklich gefährliche Plastik.</p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass ein wichtiges Kimchi-Bakterium – <em>Leuconostoc mesenteroides CBA3656</em> – die Ausscheidung von Nanoplastik deutlich erhöht.</strong> Jedenfalls im Tierversuch.</p>
<p>Vielleicht doch mal mehr Fermente essen?</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biortech.2026.134234">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>4. Cholin nicht nur im Auge, sondern im Kopf behalten </strong></em></h2>
<p>Mir ist grundsätzlich egal, was Veganer machen. Heute hat sich ja bei fast allen durchgesetzt, dass Veganismus höchstens gut für mehr Umweltschutz ist. Fair.</p>
<p>Beim Rest wird&#8217;s kritisch. Besonders kritisch ist bei Veganern – aber ohnehin auch bei dir Mischköstler – die Cholinzufuhr. Die deckt man bei uns eigentlich nur mit Eiern.</p>
<p>Hat man mal nachgemessen in Gehirnen von Menschen: Menschen mit Panik- und Angststörungen weisen verringerte Cholinspiegel im Gehirn auf. Cholin ist essentiell für die neuronale Gesundheit.</p>
<p>Heißt: Mehr Eier für ein gesünderes Gehirn? Vielleicht. <strong>Ein Cholinmangel sollte man in jedem Fall vermeiden. </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41380-025-03206-7">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>5. Rind ist immer noch nicht böse </em></strong></h2>
<p>&#8222;Überraschende Studie&#8220;, meint ScienceDaily. Die Rede ist von einer hochwertigen Humanstudie mit 24 Probanden (18-74 Jahre alt).</p>
<p>Also für uns eher nicht so überraschend: <strong>Unverarbeitetes Rind, bis 200 g am Tag, verschlechtert &#8230; weder die Bauchspeicheldrüsenfunktion noch die Blutzuckerkontrolle – und auch Entzündungsmarker nicht.</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt im Grunde andere Ergebnisse der letzten Jahre. Für diejenigen, die einen Grund suchen, der Studie nicht zu vertrauen: Das Funding stammt von einer Lobbygruppe der Beef-Industrie.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cdnut.2025.107589">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>6. Einfache Aminosäure macht altes Hirn fit </strong></em></h2>
<p>Was passiert im Gehirn, wenn Tiere – und Menschen – älter werden?</p>
<p>Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Alterung auch über den Hypothalamus (eine wichtige Hirnregion) gesteuert wird. Dort fällt mit zunehmendem Alter ein Protein namens Menin. Menin wiederum beeinflusst systemisch viele Aspekte des Alterns (z. B. dünnere Haut).</p>
<p><strong>Teile der Anti-Aging-Wirkung von Menin werden aber über eine einfache Aminosäure vermittelt: D-Serin</strong>. Anscheinend reguliert Menin die Umwandlung von L-Serin – was wir über Proteine zu uns nehmen – in D-Serin.</p>
<p>Vielleicht, aber nur vielleicht ;-) könnte man im Alter mehr L-Serin zuführen &#8230; oder sogar direkt D-Serin. Letzteres kann man sogar kaufen, wie ich herausgefunden habe.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.3002033">Zur Studie</a>)</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Na, Lust bekommen dein Leben in die Hand zu nehmen?</p>
<p>Da geht einiges! :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Weiterschlafen, bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Citrullin]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so? Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s? Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!! Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt. Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so?</p>
<ul>
<li>Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s?</li>
<li>Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!!</li>
</ul>
<p>Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt.</p>
<p>Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der Buckelwal, der jetzt leider verendet ist. Wen juckt das überfahrene Wildschwein? Aber &#8222;Timmy&#8220;&#8230; den müssen wir retten! Wohlgemerkt, ich hätte mich über ein Überleben auch gefreut.</p>
<p>Die Pointe der Story kommt uns deutschen Moralüberfliegern wie immer mitten ins Gesicht rein:</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325078 aligncenter" title="Dänen ist Timmy egal" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png" alt="Dänen ist Timmy egal" width="821" height="166" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-300x61.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-768x155.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1536x310.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal.png 1960w" sizes="(max-width: 821px) 100vw, 821px" /></p>
<p>Als Beobachter kann man nur staunen. Aber irgendwie ist das doch die Geschichte von uns Deutschen.</p>
<h2>Jetzt die Wassermelone</h2>
<p>Habe ich im Sommer fast jeden Tag zuhause. Vielleicht die einzige exotische Frucht, für die ich im Sommer quasi eine Sucht entwickle. Ich erkläre mir das immer mit dem hohen Lycopin-Gehalt – gepaart mit einer Prise ß-Carotin.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Schützt die Haut vor oxidativem Stress durch UV-Licht, falls du dich fragst&#8230;</p>
<p>Und zu dieser tollen Frucht liest man <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260517030515.htm">im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily</a> ganz aufgeregt:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler entdecken überraschende gesundheitliche Vorteile der Wassermelone</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325080 aligncenter" title="spongebob interessiert" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png" alt="spongebob interessiert" width="300" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert.png 572w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Forschern zufolge bietet die Wassermelone eine beeindruckende Mischung aus Nährstoffen, Antioxidantien und natürlichen Inhaltsstoffen, die mit der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit in Verbindung gebracht werden</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325082 aligncenter" title="spongebob happy" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png" alt="spongebob happy" width="300" height="229" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-768x586.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-267x205.png 267w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-345x264.png 345w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy.png 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ach Kinder&#8230;</p>
<p>Hintergrund ist natürlich, dass die Aminosäure L-Citrullin besonders reichlich in Wassermelone vorkommt – und Wassermelone auf diese Weise die Gefäße schützt. Erklären die uns dann auch.</p>
<h2>Es geht doch nur um NO</h2>
<p>Weißt du noch&#8230;?</p>
<p>&#8222;NO More Heart Disease&#8220;, ein populärwissenschaftliches Buch von Dr. Louis Ignarro, Nobelpreisträger 98, der uns dort doch das beste Rezept jemals (!) gab, wie man Herzkreislauferkrankungen eben nicht bekommt und &#8222;sogar umkehren kann&#8220;.</p>
<p><strong>Vor 25 Jahren!!! </strong></p>
<p><strong>NO steht für Stickstoffmonoxid.</strong> Einfach mal in die Blogsuche eingeben. Das ist das wichtigste Gefäß- und Stoffwechselgas. Wenn das fällt, gehen die Gefäße kaputt und der Stoffwechsel gleich mit.</p>
<p>So sind halt Gefäß- und Stoffwechselgesundheit miteinander verbunden. Den berühmten Virchow kennst du doch&#8230; <em>Du bist so alt wie deine Gefäße</em> – Longevity mal ganz real.</p>
<p>Hier solche Experimente musst du doch kennen: Hasen kriegen mit Citrullin + Arginin + VitE + VitC eben kaum Arteriosklerose (Gp7, ganz rechts), selbst wenn die Forscher sich viel Mühe geben. S. 21 im NO-Guide (2017).</p>
<figure id="attachment_325077" aria-describedby="caption-attachment-325077" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325077 size-full" title="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png" alt="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" width="2560" height="630" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-300x74.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1024x252.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-768x189.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1536x378.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-2048x504.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-325077" class="wp-caption-text"><strong><em>Gefäßquerschnitt von Hasen, denen Arteriosklerose induziert wurde.</em></strong></figcaption></figure>
<p>Das könnten doch deine Gefäße sein&#8230;</p>
<h2>Eine nette Erinnerung</h2>
<p>Storys schön und gut. Ich habe ja auch wieder Geschichten erzählt in dem Beitrag.</p>
<p>Aber Fakt ist nun mal, dass du dich um dein NO kümmern musst. Ein Leben lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325083 aligncenter" title="Gesunde Gefäße" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png" alt="Gesunde Gefäße" width="300" height="268" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-768x686.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse.png 996w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Das geht mit einem gesunden Lebensstil, Citrullin und Co. (s.o.) oder eben &#8230; mit Wassermelone. </strong>Für die, denen L-Citrullin einfach zu plump ist, die also eine &#8222;knackige, frische Frucht&#8220; brauchen als Argument. Ok.</p>
<p>Und ja, ich geb&#8217;s zu: Mir schmeckt die auch besser mit dem Wissen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Weiterschlafen, bitte!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studien, die dein Leben retten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon aufgefallen? Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt. Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon aufgefallen?</p>
<p>Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in der Lage zu sein, wie ein Kind zu leben. Sonne, Spiel, Springen, Spaß und so weiter. Und das – heute – auch mit meinen eigenen Kindern tun zu können.</p>
<p>Dann kommen (chronische) Erkrankungen ins Spiel, die uns das nehmen.</p>
<p>Das Leben bietet aber oft überraschende Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.</p>
<h2>Mehr Power dank Viagra</h2>
<p>Ich meine mich erinnern zu können, dass ich in meinen Texten immer wieder über dieses wundersame Sildenafil (Viagra) berichtet habe. Beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/was-deine-erektion-mit-deiner-energie-zu-tun-hat/">hier</a>.</p>
<p>Sildenafil ist relativ genial. Es sorgt nicht nur für eine starke Durchblutung gewisser Bereiche der Körpermitte.</p>
<p>Sildenafil ist ein medizinischer &#8222;NO-Booster&#8220; – er hemmt den Abbau von Signalmolekülen, die durch Stickstoffmonoxid gebildet werden (wir erinnern uns: Nobelpreis 98) und erhöht dadurch die Wirkung dieses Wundergases.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Hab das intuitiv schon mit 20 verstanden. Ich hatte da so einen Kumpel, sportlicher Überflieger, bei dem sich unter Belastung immer alles aufgeblasen hat. Das muss ja biochemisch erklärbar sein. Stickstoffmonoxid!</p>
<p>Wie dem auch sei: Stickstoffmonoxid macht auch Mitochondrien fit, also die Dinger in unseren Zellen, die uns Lebensenergie machen. Deshalb haben wir 2017 ein Buch dazu geschrieben (s. Amazon).</p>
<p>Aktuell wurde <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260331001107.htm">eine Charité-Studie</a> publiziert. Thema: Leigh-Syndrom. Schwere Mitochondriopathie (Mitos genetisch defekt). Den armen Menschen hat man Sildenafil verabreicht. Und dann passierten Wunder:</p>
<blockquote><p>„Bei einem Kind, das mit Sildenafil behandelt wurde, hat sich die Gehstrecke beispielsweise verzehnfacht, von 500 auf 5.000 Meter“, erklärt Prof. Markus Schuelke.</p>
<p>Bei einem anderen Kind hat die Therapie die fast monatlich auftretenden Stoffwechselkrisen vollständig unterdrückt, während ein weiterer Patient keine epileptischen Anfälle mehr hatte.“</p></blockquote>
<p>Der Herr Professor meint, das Medikament habe &#8222;die Lebensqualität deutlich gesteigert&#8220;. Aha, da sind wir wieder beim Thema. Scheiß auf schwere Mitoschäden. Plötzlich kann man wieder 5 km Gehen!!</p>
<p>Du brauchst glücklicherweise (hoffentlich) kein Sildenafil – Citrullinmalat ist schon richtig gut.</p>
<h2>Bald gibt&#8217;s kein Alzheimer mehr</h2>
<p>Ich lehne mich weit aus dem Fenster. Mediziner würden den Kopf schütteln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Natürlich, die haben&#8217;s ja auch mit normalen Menschen zu tun, die ihren Nachmittag mit Kaffee, Sahnetorte und Kippe ausklingen lassen.</p>
<p>Für die anderen dürfte Alzheimer bald kein Thema mehr sein. Mark my words. Denn dazu wissen wir inzwischen zu viel. Über Mikronährstoffe, Sport, Ernährung, auch <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">moderne Medikamente</a>.</p>
<p>Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li>In einer Studie, in der fast 800 Personen über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet wurden, hatten diejenigen, die in ihren 30ern und 40ern höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, später niedrigere Werte vom Alzheimerprotein Tau im Kopf. (<a href="https://www.neurology.org/doi/10.1212/WN9.0000000000000057">Q</a>)</li>
<li>Forscher fanden heraus, dass Menschen ab 65 Jahren, die regelmäßig Eier (Cholin!!) essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken – täglich konsumiert verringerte sich das Risiko um bis zu 27 %. (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316626001902?via%3Dihub">Q</a>)</li>
<li>Eine große Studie, die viel Aufsehen erregt hat, zeigte kürzlich: Träger der Alzheimerrisiko-Genvariante (ApoE4, wie ich), die am meisten unverarbeitetes Fleisch essen (900 g pro Woche), zeigen eben kein erhöhtes Alzheimerrisiko. Sensationell. (<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2846712">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Vor zwei Millionen Jahren haben unsere Vorfahren begonnen, mehr tierische Produkte zu essen – die Folge: exponentielle Zunahme des Hirnvolumens. Vielleicht auch heute nicht ganz unwichtig fürs Hirn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325065 aligncenter" title="Fleischkonsum Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png" alt="Fleischkonsum Evolution" width="459" height="375" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png 906w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-300x245.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-768x627.png 768w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></p>
<p>Mit all dem, was wir heute wissen, sollte sich das Alzheimerrisiko drastisch reduzieren lassen. Zeitgleich liest man:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Alzheimer-Medikamente* wirken möglicherweise nicht<br />
und könnten das Risiko für Hirnschäden erhöhen</strong> (<a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260502233915.htm">Q</a>)</p>
<p>*Bestimmte Alzheimer-Medikamente. Es gibt bestimmt auch gute. Jedenfalls vielleicht besser einfach ohne Medikamente auskommen. Nennt sich Prävention.</p>
<h2>Es gibt Lösungen</h2>
<p>Der Körper ist keine Einbahnstraße. Krankheiten sind (oft) keine Einbahnstraße.</p>
<p>Denn wer in die Einbahnstraße der chronischen Krankheit eingebogen ist, weiß auf jeden Fall, dass es auch einen Weg raus gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Umkehren und rausfahren.</strong></p>
<p>Wo es einen Weg rein gibt, muss es zwingend auch wieder einen raus geben. Das eine bedingt das andere.</p>
<p>Noch besser ist, wenn man schon viele Jahre vorher weiß, wie man NICHT in die Einbahnstraße reinfährt.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffentlich im Sommer</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich. Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann. Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber einmal hautnah miterlebt hat, weiß: das kann kein Horrorfilm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich.</p>
<p>Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/mama/">einmal hautnah miterlebt hat</a>, weiß: das kann kein Horrorfilm abbilden.</p>
<p>Doch es verblasst. Und irgendwann lebt man doch wieder einigermaßen unbekümmert vor sich hin. Irgendwo im Hinterstübchen weiß man, dass man sich vielleicht wieder etwas weit aus dem Fenster lehnt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehe ich jeden Tag in Abstufungen im Supermarkt. Du weißt schon &#8230; Kippen, Zuckerpudding, Weißmehl, Billigwurst.</p>
<h2>Vitamin D vielleicht doch ein Bringer</h2>
<p>Doch jetzt gerade werde ich von der Sonne angelächelt. Sie strahlt in mein Büro. Wie herrlich!</p>
<p>Nach einer halben Ewigkeit Kälte kommen jetzt die warmen Sonnenstrahlen – und die sind besonders. Neben <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/es-werde-sonnen-licht/">weiteren wichtigen physiologischen Effekten</a>, kurbeln sie vor allem die Vitamin-D-Bildung in der Haut an.</p>
<p><strong>Mit vielleicht entscheidenden Effekten für Krebspatienten.</strong> In 2022 wurde eine Arbeit der Uni Zürich veröffentlicht, die sich auf das örtliche Krebsregister bezieht (<a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/20/4291">Q</a>).</p>
<p>Dort finden die eine saisonale Abhängigkeit bei der Krebsprognose. Wer seine Krankheitsdiagnose im (Spät-)Sommer erhält und entsprechend therapiert wird, zeigt eine bessere Prognose.</p>
<p>Speziell bei Darm-, schwarzem Haut- und Brustkrebs. Die Autoren fassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse stützen die zunehmenden Hinweise darauf, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für das Überleben bei Krebserkrankungen spielen könnte.</p></blockquote>
<h2>Studie: Erheblich bessere Prognose bei Brustkrebs</h2>
<p>Springen wir nach Brasilien. In ein Land mit viel Sonne, möchte man meinen.</p>
<p>Dort haben Forscher der São Paulo State University 80 Frauen mit Brustkrebs untersucht (<a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/01635581.2025.2480854">Q</a>). Und fanden, dass nahezu alle schlecht mit Vitamin D versorgt waren (&lt; 20 ng/ml) – wie wir in Deutschland.</p>
<p>Die Idee: <strong>Eine Gruppe bekommt zur Chemotherapie zusätzlich 2000 IE Vitamin D pro Tag.</strong> Die Ergebnisse waren einigermaßen beeindruckend:</p>
<ul>
<li>Die &#8222;pathologische Komplettremission&#8220; (pCR) lag nach sechs Monaten <strong>bei 43 % in der Vitamin-D-Gruppe</strong> gegenüber 24 % in der Placebogruppe</li>
<li>Ein Anstieg der Vitamin-D-Werte auf über 20 ng/ml war mit einer rund <strong>3,5-fachen höheren Wahrscheinlichkeit</strong> für die pCR verbunden</li>
</ul>
<p>Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: <strong>Chance zum Behandlungserfolg um Faktor 3,5 erhöht – durch Vitamin D.</strong> Die Wissenschaftler meinen, &#8222;dass dieser kostengünstige Ansatz einer eingehenderen Untersuchung bedarf.&#8220;</p>
<h2>Meine Gedanken</h2>
<p>Dazu habe ich, wie immer, einige Gedanken.</p>
<p>Wer im Vitamin-D-Mangel lebt, in Deutschland: die meisten Menschen ungefähr halbjährlich(!), ist selbst schuld. Dich zwingt ja niemand, deinem Körper einen wichtigen Stoff vorzuenthalten.</p>
<p>Andererseits ist Vitamin D für mich kein Wundermittel. Es hat klare Limitationen. Die meisten Benefits ergeben sich ganz offensichtlich schon im niedrigen Dosis-Bereich. Wenn Menschen den Mangel systematisch beheben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Plus: Sonne ist nicht nur Vitamin D. Wichtig!</strong></p>
<p>Diese Studie öffnet einigen Menschen sicher die Augen. Dennoch ist die pCR (pathologische Komplettremission) ein Marker – er beweist nicht, dass Vitamin D die Sterblichkeit langfristig wirklich senkt.</p>
<p>Daher lässt sich das alles recht unspektakulär zusammenfassen: <strong>Achte auf eine gute Vitamin-D-Versorgung – nicht nur im Sommer – und dein Körper wird&#8217;s dir sehr wahrscheinlich danken!</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/">Hoffentlich im Sommer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die dicken Kinder mit Zöliakie</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt. Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt.</p>
<p>Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es auch eine gute, gleichnamige Band ebd. Legendär auf Weinfesten.</p>
<p>Daher fand ich die Überschrift ganz hübsch. Denn: Zöliakie wird in der Regel ziemlich früh im Leben diagnosiziert. Hoffentlich! Bei mir leider nicht. Ich war eins von den &#8230; ach lassen wir das :-)</p>
<h2>Weizen kann extrem krank machen</h2>
<p>Mein halbes Leben habe ich mich – unwissend – mit einer extremen Störung herumschlagen müssen. Bin insofern hypersensibilisiert, was die Auswirkungen von Getreide angeht.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Findige Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten, die freilich ihre Brötchen sehr lieben, würden entgegnen: Ausnahme. Tangiert die anderen doch nicht.</p>
<p>Meiner bescheidenen Erfahrung nach: Jeder (!) unterschätzt den negativen Einfluss von Getreide, insbesondere Weizen, auf den Körper. Das nennt sich heute ganz modern &#8222;Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität&#8220;. Wieder so ein komischer Begriff.</p>
<p>Trifft es Menschen besonders hart – Zöliakie, wie ich –, können nahezu alle Körperteile und -prozesse betroffen sein:</p>
<ul>
<li>natürlich Darm / Leaky gut</li>
<li>die Haut</li>
<li>die pubertäre Entwicklung und Körperreifung</li>
<li>der Energiestoffwechsel</li>
<li>das Immunsystem an sich / mit Neigung zu anderen Immunerkrankungen</li>
<li>insbesondere Gehirn / Psyche / Thema Depression bis hin zu Ataxie</li>
<li>und vieles andere</li>
</ul>
<p>Getreide – genauer: Weizen – kann Leben systemisch und systematisch zerstören.</p>
<p>Einer meiner Augenöffner war damals das legendäre Werk vom Paleo-Erfinder Loren Cordain,</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/Cerealarticle-3.pdf"><strong>Getreide: Das zweischneidige Schwert der Menschheit (klick)</strong></a></p>
<p>Ein Meisterwerk. Da steht ja wirklich fast alles drin, was man wissen muss. Sollte JEDER (jaa, du, genau du!) kennen. Später kamen bei mir die Werke von Dr. Fasano (berühmteste Gluten-Koryphäe).</p>
<h2>Absichtlich missverstanden</h2>
<p>Um Zöliakie und – weiter gefasst – Weizenunverträglichkeit ranken sich viele Mythen, die in der Mehrheit falsch oder zumindest unzureichend sind.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>&#8222;Nur ein kleiner Teil der Menschen entwickelt Zöliakie&#8220; (Hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">hier</a> schon mal entkräftet)</li>
<li>&#8222;Zöliakie ist eine Darmerkrankung&#8220;</li>
<li>&#8222;Zöliakie macht Mangelerkrankung und Untergewicht&#8220;</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Der letzte Punkt ist besonders wichtig.</p>
<p>Menschen mit Zöliakie gelten bis heute stereotypisch als untergewichtig. Also diejenigen, die besonders sensibel auf den Konsum reagieren, sind statistisch betrachtet dünner als der Rest. Glaubt man bis heute.</p>
<p>In ganz neuen, großen <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11465624/">Studien</a> findet man plötzlich was ganz anderes. Dort heißt es ganz überrascht:</p>
<blockquote><p>Unsere Analyse zeigte, dass nur wenige CD-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose untergewichtig waren und fast 37 % übergewichtig oder adipös waren.</p></blockquote>
<p>Dazu passend wurde vor kurzem <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12395271/">ein Case Report</a> über eine 52-jährige Frau mit BMI 50 publiziert – also außergewöhnlich fettleibig – die &#8222;nie abnehmen&#8220; konnte und unerkannterweise an Zöliakie litt. Nach der Umstellung hat&#8217;s dann endlich geklappt mit dem Gewichtsverlust – wenn auch marginal.</p>
<p>Natürlich nur Zufall.</p>
<p>Dass also Weizen bei besonders sensitiven Menschen tiefgreifende Störungen des Energiestoffwechsels hervorrufen kann, scheint inzwischen klar. Dass sowas jedoch nicht nur diese Personengruppe betreffen könnte, darauf muss man im Brötchen-High erst mal kommen, nicht wahr?</p>
<h2>Hinter &#8222;Weizenwampe&#8220; steckt mehr als man denkt</h2>
<p>Faktisch lassen sich in Weizen mehrere Faktoren nachweisen, die Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht in mechanistischen Studien – ganz ohne Krankheit – begünstigen: Raffinierte Stärke (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12828302/">Q</a>), ATIs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31767938/">Q</a>), Gliadin (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4308898/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26443339/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11889222/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28300220/">Q</a>). Und zwar in Mengen, die man in einer herkömmlichen Ernährung findet.</p>
<p>Nur, dass wir uns richtig verstehen: Mein Weltbild ist <em>nicht</em>, dass Menschen gerne hochkalorisch essen und deshalb entgleisen. Mein Weltbild ist, dass wir Dinge essen, für die wir nicht gemacht sind, und die unseren Energiestoffwechsel systematisch sabotieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Genau das wird übrigens gedeckt von wichtigen neueren Human-Studien (z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7946062/">Q</a> oder <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>).</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass Menschen grundsätzlich verstehen, dass ein Affe nicht wie ein Löwe essen kann. Dass jede Spezies ein Ernährungsprofil hat, mit dem sie gesund bleibt. Nur bei uns Menschen wird süffisant gelächelt. Da zählen nur die Kalorien. Rein mit der Butterbrezel.</p>
<p>Wenn ich in die Welt blicke, wird Dobzhansky (1973) für mich immer wichtiger:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. </strong></p>
<p>Psalm 23,4 mal ganz real.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Welchen weit verbreiteten Mangel Weizen in Studien verursachen kann, erfährst du im nächsten Artikel. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 11:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge. Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales Gewicht halten möchtest, lautet:</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Je mehr Kohlenhydrate du isst, umso weniger Fett verbrennst du.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Überrascht dich vielleicht nicht. Hast du vielleicht auch schon mal bei den bekannten Low-carb-Gurus gelesen. Ich meine das jedoch anders. Noch nicht abschalten!</p>
<h2>Westliche Kohlenhydrate machen kaputten Fettstoffwechsel</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir leben in einem Land mit unbegrenztem Zugang zu Kohlenhydraten. In einem Land, wo sogar die oberste Ernährungsinstitution 60 % Kohlenhydrate empfiehlt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in einem Land, das sich mit einer Epidemie der Fettstoffwechselstörungen rumschlägt. Allen voran Übergewicht mit all seinen bösen Folgen – bis hin zum Diabetes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verbindung zwischen Kohlenhydraten und dem fehlgeleiteten Fettstoffwechsel versteht man nur, wenn man etwas über Biochemie weiß: Der Regulator heißt <em>Randle-Zyklus</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das geht so: Die Zelle verbrennt fortlaufend genau zwei Substrate zur Energiegewinnung, nämlich Kohlenhydrate und Fette. Sie stehen sich aber reziprok entgegen: <strong>Wird das eine mehr, wird das andere weniger. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ganz akut, wenn du jetzt gerade ein riesiges Haferporridge reingeknallt hast, als auch langfristig, nämlich über enzymatische Regulation deiner ganzen Energiegewinnungsmaschinerie. Letzteres ist entscheidend.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genau hier hängt’s bei vielen. Sie verstehen nicht, dass „dauerhaft mehr Kohlenhydrate“ ganz automatisch und immer bedeutet: <strong>weniger fettverbrennende Enzyme und damit weniger Fähigkeit zur Energiegewinnung aus Fetten. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das kann sich auf Enzymlevel sogar so weit drehen, dass sich ganze Muskelfasern umprogrammieren könnten. Von Kohlenhydrat- zu Fettverbrennern und umgekehrt. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21215280/">Q</a>)</p>
<h2>Du steuerst deinen Energiestoffwechsel mit jedem Bissen</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das lässt sich mit Fachbegriffen wie ChREBP, Randle-Zyklus und so weiter tiefer beschreiben. Habe ich früher mal gemacht (<a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/der-unbekannte-kohlenhydratschalter-chrebp/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/l-carnitin-fett-und-die-insulinsensitivitat/">hier</a>), lass ich heute sein!</p>
<p>Viele Übergewichtige haben eine niedrigere Schwelle: Unter hoher Kohlenhydratverfügbarkeit priorisiert ihr Stoffwechsel stärker Kohlenhydratoxidation – Fettverbrennung wird schneller &#8222;abtrainiert&#8220; als bei ihrem dünnen Nachbarn.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im dümmsten Fall diagnostiziert man später die bekannten „Fettstoffwechselstörungen“ und empfiehlt, <strong>Fett zu meiden</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lass uns das jetzt noch etwas präzisieren. Der heilige Eingangssatz bedeutet nicht, dass du unter kohlenhydratreicher Kost gar nicht abnehmen kannst. Das wird über das Defizit bzw. die &#8222;Fettlücke&#8220; definiert.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Er bedeutet jedoch, dass ein Körper, der verlernt hat, Fette robust zu verbrennen, eher dick wird.</strong> Man bleibt immer in der gleichen enzymatischen Falle gefangen. In Studien doch alles bewiesen, die muss man nur kennen (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18175746/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21692967/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2367219/">Q</a>).</p>
<h2>Der Grund heißt Evolution</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das hat starke evolutive Gründe. Die hohe Kohlenhydratzufuhr gibt es erst seit dem Neolithikum, also seit ein paar tausend Jahren. Zeit genug, dass manche Gene, die für eine bessere Toleranz sorgen, eher positiv selektiert wurden.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte die Größenordnung verstehen: <strong>Die heutige Kohlenhydratlast gab es in 99 % der Entwicklungszeit als Mensch nicht. </strong></p>
<p>Die hohe Zahl an Fettstoffwechselstörungen, die je nach Ausprägung weit über die Hälfte der Menschen hierzulande betreffen, zeigt jedoch: Wir sind an so einen Lebensstil genetisch wahrscheinlich noch nicht angepasst – man spricht von <em>genetischem Mismatch</em>.</p>
<p>Verschärft wird die Problematik dadurch, dass wir Kohlenhydrate aus ihrer Matrix holen, &#8222;raffinieren&#8220; und andere Lebensstilfaktoren, die schützend wirken, mehr und mehr aufgeben (z. B. Bewegung).</p>
<p>Aborigines sind hier ein besonderes Beispiel, da sie noch weniger Zeit hatten als Europäer, um sich an den westlichen Lebensstil anzupassen. Kommen sie mit ihrem archaischen Anti-Kohlenhydrat-Genom in die Großstadt, werden die erheblich häufiger als ihre kaukasischen Mitbürger diabetisch und stoffwechselkrank. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6996966/">Q</a>)</p>
<p>Bei deiner Ernährungsplanung solltest du also genau das auf dem Schirm haben. Du kannst deinen Energiestoffwechsel auf das Level deines schlanken Nachbarn umprogrammieren – <strong>dann verbrennst du mehr Fett und senkst die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Co.  </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders kluge Menschen meiden Kohlenhydrate natürlich nicht. Wichtig: Sie essen einfach die richtigen, nämlich die, die man in der Wildbahn pflücken oder ausgraben könnte. <strong>Alles andere regelt sich automatisch. </strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><em>Warum manche &#8222;neuen&#8220; Kohlenhydrate unseres Speiseplans besonders abträglich sind, im nächsten Beitrag. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Alzheimer besiegt</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD: Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen. Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch: Wenn wir diesen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">Alzheimer besiegt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich titelt das deutsche Leitmedium BILD:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324868 aligncenter" title="bild.de alzheimer heilen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png" alt="bild.de alzheimer heilen" width="579" height="149" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen.png 2158w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-300x77.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1024x264.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-768x198.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-1536x396.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/bild.de-alzheimer-heilen-2048x528.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 579px) 100vw, 579px" /></p>
<p>Toll! In dem Artikel werden natürlich einige vielversprechende Medikamente vorgestellt. Aktuell können selbst die besten Medikamente die Krankheit nicht heilen.</p>
<p>Ein Professor zeigte sich jedoch optimistisch:</p>
<blockquote><p>Wenn wir diesen komplexen Code knacken, könnten wir endlich Medikamente entwickeln, die Alzheimer heilen können.</p></blockquote>
<h2>Blog-Leser kennen den magischen Stoff</h2>
<p>Amerikanische Forscher lächeln bei solchen Aussagen verschmitzt. Denn soeben wurde <a href="https://www.cell.com/cell-reports-medicine/fulltext/S2666-3791(25)00608-1">eine Studie</a> publiziert, in der Alzheimer – zumindest im Tiermodell – nicht nur verlangsamt oder gestoppt, <strong>sondern geheilt wurde</strong>.</p>
<p>Nicht: der &#8222;komplexe Code&#8220; könnte bald geknackt sein. Er wurde grade ganz real geknackt. Die Wissenschaftler haben nämlich den ultimativen Alzheimer-Bottleneck in den Gehirnen von Mäusen und höchstwahrscheinlich auch in den Gehirnen von Menschen entdeckt:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>NAD+</strong></em></p>
<p>Kennste, kennste? Nein? Dann lies am besten das Handbuch oder beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/energiehaushalt/nicotinamidadenindinukleotid/">den Artikel hier</a>.</p>
<p>Kurz: Ein Schlüsselmolekül im Energiehaushalt von Zellen. Fehlt NAD, bricht der Energiestoffwechsel zusammen. Blöd: Aus verschiedenen Gründen sinkt der NAD-Spiegel bei Alzheimer.</p>
<h2>NAD kehrt Alzheimer um</h2>
<p>Wie löst man das Problem? Nun, bekanntermaßen gibt es dafür einige Wege. Bei fortgeschrittener Erkrankung muss es aber möglicherweise ein Medikament sein. Das heißt hier: <strong>P7C3-A20.</strong></p>
<p>P7C3-A20 kurbelt die Bildung von <strong>NAD</strong> mächtig an. Dadurch bleiben Neuronen energetisch funktionsfähig und sterben nicht ab – selbst unter starkem neurodegenerativem Stress.</p>
<p>Die Forscher fassen zusammen:</p>
<div style="background: #f2f2f2; padding: 16px 20px; border-radius: 6px; margin: 20px 0;">
<ul style="margin: 0; padding-left: 20px;">
<li>Die Aufrechterhaltung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>verhindert AD bei Mäusen</strong></li>
<li>Die Wiederherstellung der NAD+-Homöostase im Gehirn <strong>kehrt fortgeschrittene AD bei Mäusen um</strong></li>
<li>Multiomik-Untersuchungen an AD-Gehirnen von Menschen und Mäusen identifizieren Knotenpunkte für die Umkehrung von AD beim Menschen</li>
</ul>
</div>
<p>Herrlich!</p>
<h2>Mehr NAD hausgemacht</h2>
<p>NAD-Werte, auch im Gehirn, lassen sich präventiv auf vielfältige Weise stabilisieren. Sehr wahrscheinlich schon durch Sport, daher wirkt Sport auch alzheimerpräventiv (<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apha.13921">Q</a>). Nichts Neues. Viele Wege könnten nach Rom führen.</p>
<p><strong>P7C3-A20 </strong>setzt an der enzymatischen Schlüsselstelle der NAD-Bildung an, wo aus <strong>Vitamin B3</strong> (<em>Nicotinamid</em>) das inzwischen bekannte <strong>NMN</strong> (<em>Nicotinamidmononukleotid</em>) wird und daraus blitzschnell &#8230; the holy <strong>NAD </strong>(s. Abb.)<strong>.</strong></p>
<figure id="attachment_324875" aria-describedby="caption-attachment-324875" style="width: 1080px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324875 size-full" title="NAD Synthese" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png" alt="NAD Synthese" width="1080" height="374" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese.png 1080w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-300x104.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-1024x355.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-Synthese-768x266.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption id="caption-attachment-324875" class="wp-caption-text"><strong><em>NAD-Synthese vereinfacht </em></strong></figcaption></figure>
<p>Zumindest NR – als Vorstufe von NMN – ist in der EU als NEM zugelassen. Aber, aber&#8230; Ein partizipierender Forscher warnt schon davor, &#8222;diese Strategie mit <strong>frei verkäuflichen NAD+-Vorläufern</strong> zu verwechseln&#8220;, denn die würden – im Gegensatz zum Medikament – <span style="text-decoration: underline;">viel zu stark</span> wirken :-)</p>
<p>Mein Take hier wäre: Aus zellbiologischer Sicht ist nicht entscheidend, ob NAD über NMN/NR oder pharmakologisch erhöht wird – relevant sind Höhe, Dauer, Lokalisation und Kontext der NAD-Verfügbarkeit, aber die Quelle ist sekundär.</p>
<h2>Da gibt es noch was</h2>
<p>Natürlich möchte ich betonen, dass auch ich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> empfehle, NMN einzunehmen, &#8222;um Alzheimer zu heilen&#8220;. Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Alzheimer weit fortgeschritten ist, hilft später vielleicht so ein Medikament.</p>
<p>Ich persönlich werde die Forschungslage weiter intensiv verfolgen. Denn: erstens, könnte uns bald viel Leid erspart bleiben. Und: zweitens, ganz eigennützig, weil ich Träger des bekannten &#8222;Alzheimer-Gens&#8220; APOE4 bin.</p>
<p>Das war ja nicht mal die einzige positive Nachrichten, die wir quasi zu Weihnachten über Alzheimer gehört haben. Es gab da weitere:</p>
<ul>
<li>Sehr hohe Dosen der Aminosäure Arginin konnte in Alzheimer-Tiermodellen auch erstaunliche Effekte erzielen. Da heißt es:<em> &#8222;Arginin ist ein sicherer und kostengünstiger Kandidat als Medikament gegen Alzheimer.&#8220; </em>(<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S019701862500155X">Q</a>)</li>
<li>Außerdem erwies sich Spermin, eng verwandt mit Spermidin, ein körpereigenes Polyamin, das man auch essen kann, als wirkungsvoller Kandidat gegen zelluläre Schäden bei Alzheimer – jedenfalls beim Fadenwurm. :-) (<a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-65426-3">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Spannender könnte es nicht sein.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">Alzheimer besiegt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Top 3 Studien vor Weihnachten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/praevention/top-3-studien-vor-weihnachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 08:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch. Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen. Kurz und knapp. 1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier liegen seit Tagen noch drei Studien auf meinem virtuellen Schreibtisch.</p>
<p>Bevor wir die intern verarbeiten &#8230; fasse ich sie an dieser Stelle mal kurz zusammen.</p>
<p>Kurz und knapp.</p>
<h2>1. Darmmolekül zeigt bemerkenswerte Wirkung gegen Diabetes</h2>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s42255-025-01413-8"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324840" title="Cholin schützt vor Diabetes" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png" alt="Cholin schützt vor Diabetes" width="647" height="151" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes.png 1478w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-300x70.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-1024x238.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Cholin-schuetzt-vor-Diabetes-768x179.png 768w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a></p>
<p>Ich kann sagen: Das hier ist lustig. Aufgepasst.</p>
<p>Es gibt da einen wichtigen Immunrezeptor, dessen Überaktivität Entzündung und Insulinresistenz begünstigt – damit Teil vom metabolischen Syndrom ist und das Diabetesrisiko erhöht.</p>
<p>Pharmakologisch will man den hemmen. Doch jetzt finden Forscher ganz überraschend: Das machen unsere Darmmikroben schon.</p>
<p>Denn die produzieren aus <strong>Cholin</strong> (!) – kann man essen, nennt sich Eier – einen Stoff, der diesen Immunrezeptor in Zell- und Tierversuchen zuverlässig runterregelt und Tiere nicht nur vor Insulinresistenz schützt, sondern sogar vor einem septischen Schock.</p>
<p>Was ist das denn für ein Stoff? Kennste, kennste&#8230;? <strong>Nennt sich TMA.</strong> Das ist die Vorstufe <a href="https://genetisches-maximum.de/darmgesundheit/darmbakterien-und-tmao/">vom &#8222;bösen&#8220; TMAO</a>.</p>
<p>Ah, oh! Will der Michalk uns sagen, dass die Veganer-Logik &#8222;mehr Cholin = mehr TMAO = Tierprodukte machen krank&#8220; vielleicht gar nicht stimmt?</p>
<p>Exakt. <strong>Wieder ein Märchen als solches entlarvt.</strong></p>
<h2>2. Wissenschaftler entdecken versteckten Auslöser für Fettleibigkeit in Sojaöl</h2>
<p><a href="https://www.jlr.org/article/S0022-2275(25)00195-6/fulltext"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324838" title="Studie Sojaöl macht krank" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png" alt="Studie Sojaöl macht krank" width="724" height="98" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank.png 1786w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-300x41.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1024x139.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-768x104.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Sojaoel-macht-krank-1536x208.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></p>
<p>Der hier ist auch nicht schlecht.</p>
<p>Menschen, die Social Media nutzen – die Armen – stoßen immer wieder auf Gesundheitsinfluencer, die einem einreden, dass Pflanzenöle, sogenannte &#8222;Saatenöle&#8220; ganz schlimm sind.</p>
<p>Sie wissen zwar nicht warum, aber wird schon so sein. Und de facto kann man konstatieren: Dich mit Linolsäure, einer pflanzlichen Omega-6-Fettsäure, vollzutanken, ist vielleicht <strong>alles andere als nützlich.</strong> Das wissen Blog-Leser natürlich seit zehn Jahren.</p>
<p>Soeben wurde eine Studie publiziert, allerdings nur ein Tiermodell, die zeigt, warum Omega-6-reiche Pflanzenöle schädlich sein könnten.</p>
<p>Die Forscher haben nämlich entdeckt, dass aus u. a. Linolsäure bestimmte Abkömmlinge entstehen, <strong>die Oxylipine</strong> – die verändern den Fettstoffwechsel und sorgen dafür, dass Tierchen bei Sojaöl-Fütterung noch dicker werden.</p>
<p>Die Forscher meinen, dass der fünffache Anstieg der Sojaölzufuhr in den USA im vergangenen Jahrhundert, vor allem über ultraverarbeitete Lebensmittel, &#8222;zu chronischen Stoffwechselproblemen beitragen könnte&#8220;.</p>
<h2>3. Der Mensch ist für die Natur geschaffen, nicht für das moderne Leben.</h2>
<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/brv.70094"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-324839" title="Studie Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png" alt="Studie Evolution" width="674" height="190" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution.png 1332w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-300x85.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-1024x289.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/12/Studie-Evolution-768x217.png 768w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></a></p>
<p>Wir leben ja in ganz wilden Zeiten. Wir sollten eigentlich aufgeklärter denn je sein, sind aber immer verblödeter.</p>
<p>Warum? Weil unser Primatengehirn denkt, dass das, was ständig wiederholt wird, die Wahrheit ist. Ein Tag auf X und man weiß, dass die Mondlandung fake ist, die Erde flach und Impfungen eine Massenvernichtungswaffe.</p>
<p>Evolution? Gibt es nicht. Wer das aber leugnet, wird nie echten Zugang zu seiner Biologie finden, denn <em>&#8222;nichts (&#8230;) ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution&#8220;</em>. Daher struggeln viele Menschen heutzutage mehr denn je.</p>
<p><strong>Sie leben immer entfremdeter von sich, verstehen aber immer weniger über sich und ihre Biologie.</strong></p>
<p>Genau darüber wurde mal wieder eine Arbeit publiziert, von Anthropologen. Kurz: Die Biologie des Menschen lebt noch in der Steinzeit. Wurde über viele, viele Jahrtausende geformt. <strong>Modernes Leben? Kennt die nicht.</strong></p>
<p>Die Folgen dieses Mismatches? <em>&#8222;Als Beispiel wird der seit Jahrzehnten beobachtete Rückgang der Spermienqualität genannt, der potenziell durch Umweltfaktoren wie Pestizide und Mikroplastik beeinflusst wird.&#8220;</em></p>
<p>Wie war das noch? Wer nicht hören will &#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Der Mensch schafft sich real ab. Im Zeitraffer vor unseren Augen.</p>
<p>Junge Menschen haben die Hosen voll, weil sie glauben, die Erde verkocht vor ihren Augen. Ich habe da einen Tipp<strong>: Das wird nicht passieren. </strong></p>
<p>Umweltschutz schön und gut, bin ich Fan. &#8222;Artenschutz Mensch&#8220; fängt aber woanders an. Schon in der Dönerbude.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!</strong></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/top-3-studien-vor-weihnachten/">Top 3 Studien vor Weihnachten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Studien für die Katz: Wir wissen eh nichts</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Zellgesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=324827</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit über zehn Jahren schreibe ich hier im Blog. Seit über 15 Jahren lese ich täglich Studien. Täglich. Nur bei einer am Tag wären das schon weit über 5000 Studien. Real dürften es doppelt oder [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/studien-fuer-die-katz-wir-wissen-eh-nichts/">Studien für die Katz: Wir wissen eh nichts</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Seit über zehn Jahren schreibe ich hier im Blog. Seit über 15 Jahren lese ich täglich Studien.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Täglich. Nur bei einer am Tag wären das schon <strong>weit über 5000 Studien</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Real dürften es doppelt oder sogar dreimal so viel sein.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Natürlich hat sich in all den Jahren die Studienlandschaft verändert. Früher waren es coole experimentelle Studien, relativ einfach zu verstehende Mechanismen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Heute sind wir viel, viel tiefer drin.</strong> Jeder biochemische Pfad wird in seine tausend Einzelteile zerlegt – und jedes Einzelteil lässt sich für sich noch einmal genau studieren.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir reden zudem von einer exponentiellen Zunahme an Daten. Allein der Begriff &#8222;Nutrition&#8220; wirft im Jahr 2010 ca. 19.000 Publikationen ab. In 2025 sind wir nun bei fast 80.000. Jährlich!</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Info-Overload wird realer</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Soll heißen: Wir Menschlein kommen an unser Limit. Selbst der allerbeste, maximal belesene Kenner ist inzwischen überfordert. Bleiben zwei Folgen:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Spezialisierung</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Junk-Noise reduzieren &#8211; nur noch höchstwertige Magazine lesen</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich werde immer wieder gefragt: &#8222;Siehst du dieses und jenes (was ich z. B. 2015 geschrieben habe) noch immer so?&#8220;</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das kann ich in aller Regelmäßigkeit bejahen, denn auch rückblickend lag ich mit meinen &#8222;educated guesses&#8220; – ein gewisses Maß an Extrapolation ins Ungewisse gehört einfach dazu – ganz gut.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das kann man bei der Datenfülle heute sagen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Gleichwohl gilt für mich, wie für viele andere: <strong>Je mehr man weiß, umso klarer wird einem, wie wenig man weiß.</strong> Ich muss daher immer schmunzeln, wenn<a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/lustige-ansichten/"> uns Ingenieure die Biologie erklären wollen</a> *hihi*.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">2009: Vitamin C und E ganz böse</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ich kann das Phänomen des Nicht-wissens ganz gut an einem Beispiel belegen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der relativ berühmt gewordene Michael Ristow – sehr renommierter Forscher an der Charité, einer mit kleingläsriger Brille –, hatte 2009 gezeigt, dass die Antioxidantien Vitamin C (1000 mg/Tag) und Vitamin E (400 IE/Tag) <strong>wichtige zelluläre Effekte vom Sport blockieren</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Seitdem hieß es in jedem ambitionierten Forum: <em>Vorsicht vor Antioxidantien rund um den Sport!</em></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Doch was war mit &#8222;natürlichen Antioxidantien&#8220; – wie in Obst und Gemüse? Wie kriegen wir die Message denn jetzt an die Menschen verkauft? Im Ärzteblatt hieß es damals:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Der gesundheitsfördernde Effekt von frischem Obst und Gemüse bleibe unbestritten (&#8230;)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Na Gott sei Dank. Ristow selbst verteidigte Obst und Gemüse in der Arbeit mit dem ominösen Satz, dass &#8222;Obst und Gemüse <em>trotz</em> der enthaltenen Antioxidantien förderlich wirken&#8220;.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Neue Studie stellt alles auf den Kopf</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Auch ich habe daran geglaubt. Jedenfalls ein bisschen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn auch ich habe immer wieder gesagt: Vitamin C 1000 und Vitamin E 400 – speziell letzteres –, das ist wirklich hochdosiert. Und da ich selbst in einem Labor gearbeitet habe, das die Wirkung von (Anti-)Oxidantien erforschte, wusste ich, wie wichtig Oxidation in der Zelle ist. (Nicht böse!)</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber so ganz stimmig fand ich die Logik nie, denn die meisten Pflanzenstoffe, etwa Polyphenole – die laut Ristow förderlich sind –, wirken ja selbst <strong>eigentlich immer antioxidativ</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Und tatsächlich: <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9405215/">Eine Studie</a> mit Ausdauer-Athleten zeigte 2022, dass schon 5 g Kakao täglich die Effekte des Ausdauertrainings hemmen. Bestätigt dann auch an einem Tiermodell. Es heißt:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Unsere Studie zeigt, dass die Einnahme von flavanolreichem Kakao während der Trainingsphase die Anpassung der mitochondrialen Biogenese hemmt, indem sie die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies unterdrückt, ohne die Trainingsleistung zu beeinträchtigen.</span></p></blockquote>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Entspannen und zurücklehnen</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir wissen also, dass wir nix wissen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals ist natürlich jede Zeitung, jeder Professor, jeder Experte auf den Zug aufgesprungen: <em>Antioxidantien ganz böse</em>. Nur die &#8222;künstlichen&#8220;. Die natürlichen in Obst und Gemüse bleiben förderlich – vielleicht, irgendwie. </span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ätschbätsch. Da haut uns der liebe Gott mal wieder den Mittelfinger ins Gesicht: <em>Ihr wisst nix! </em></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Genau an der Stelle würde ich dir daher zurufen: Bitte, bitte mach nicht wieder den Fehler und glaube, dass die bösen Antioxidantien aus Kakao deinen Trainingserfolg zerstören. Denn Kakao selbst <a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/13/10/3466">steigert ja die Mitochondrienfunktion</a> – jedenfalls in Tiermodellen ohne Sport&#8230; :-)</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Iss ihn einfach, genieß ihn, hab Spaß im Leben und trainiere. Alles andere ist akademisierter Kokolores. Mein Eindruck.</span></p>
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