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	<title>Tipps - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Jul 2025 09:23:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Tipps - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Reverse Ozempic – Kalorien ≠ Kalorien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 08:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kalorie ist eine Kalorie, nicht wahr? Social Media Banane Wer heute durch Social Media swipt, fühlt sich zurückerinnert an die frühsten Jahre des schnellen Internets. Alles ist ein Sinusverlauf – und alles scheint wieder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kalorie ist eine Kalorie, nicht wahr?</p>
<h2>Social Media Banane</h2>
<p>Wer heute durch Social Media swipt, fühlt sich zurückerinnert an die frühsten Jahre des schnellen Internets. Alles ist ein Sinusverlauf – und alles scheint wieder zu kommen.</p>
<ul>
<li>Damals &#8222;Glyx&#8220;, heute &#8222;Glukose-Trick&#8220;</li>
<li>Damals Paleo/Keto, heute &#8222;Carnivore&#8220;</li>
<li>Damals Weight Watchers, heute &#8222;Abnehmen mit Süßstoffen&#8220; ;-)</li>
</ul>
<p>Um ein paar Beispiele genannt zu haben. Vielleicht irrt der Blick auch und es war nie anders. Vielleicht braucht der Mensch diese Konzepte einfach? Seit jeher fehlt der letzte entscheidende Schritt zur Erkenntnis.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Schritt zur individualisierten Ernährung. </strong></p>
<p>Das wird halt schwer, wenn man den ganzen Tag Magerquark mit Süßstoff löffelt, weil &#8222;nur Kalorien zählen&#8220;. Dieses trivialisierte und banalisierte Verständnis von Ernährung wird vielen zum Verhängnis, weshalb sie im ewigen Kreislauf der Ernährungskonzepte hängen bleiben.</p>
<p>Individualisierte Ernährung heißt&#8230;</p>
<ol>
<li><strong>zu verstehen, was mein Körper wann braucht.</strong> Du musst nicht immer eine &#8222;volle Mahlzeit essen&#8220;, manchmal braucht es vielleicht einfach nur entweder Protein <em>oder</em> Kohlenhydrate (Zucker!) <em>oder</em> eher Fett.</li>
<li><strong>zu verstehen, dass Lebensmittel pro Kalorie einfach nicht gleich im Körper wirken.</strong></li>
</ol>
<p>Auf den zweiten Punkt möchte ich etwas stärker eingehen.</p>
<h2>Eine Kalorie ist eine Kalorie ist &#8230;</h2>
<p>Heute hauen sich Menschen, die nicht mal (stoffwechsel-)krank sind, fröhlich die Abnehmspritze in den Bauch. Der Semaglutid-Mechanismus ist <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/abnehmspritze-zu-frueh-gefreut/">hinreichend erklärt</a>. Er mimt die Wirkung eines Peptidhormons (GLP1), das u. a. den Hunger unterdrückt – man spricht von<strong> GLP-1-Agonist.</strong></p>
<p>Das ist, was ich im Blog des Öfteren schon als <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/diaeten-kann-man-nicht-erzwingen/"><em>Feedforward</em></a> bezeichnet habe: Der Körper wird so &#8222;programmiert&#8220;, dass er einfach weniger Hunger hat. Und schon&#8230; wird man schlank.</p>
<p>Hier hört das Abstraktionsvermögen der Menschen meistens auf. Das geht nämlich und natürlich auch umgekehrt, nenne ich hier mal &#8222;Reverse Ozempic&#8220;. Die meisten Menschen nehmen ja nicht absichtlich zu. Die sind einfach fehlprogrammiert.<strong> Und zwar durch die Kalorien, die sie essen. </strong></p>
<p>Eine Kalorie ist eben nicht eine Kalorie:</p>
<ul>
<li>Palmitinsäure und Ölsäure (beides Fettsäuren) &gt; pro g gleiche Kalorienzahl &gt; <strong>Palmitinsäure unterdrückt den Fettabbau, Ölsäure nicht </strong></li>
<li>Fruktose und Glukose &gt; pro g gleiche Kalorienzahl &gt; <strong>Fruktose schädigt den Energiestoffwechsel, Glukose nicht </strong></li>
<li>Milch &gt;<strong> pro g Protein/KH erzeugt Milch eine viel höhere Insulinantwort als viele andere Lebensmittel  </strong></li>
<li>Erhitzte/abgekühlte Stärke und frische Stärke &gt; <strong>pro g zugeführte Kalorie erzeugt frische Stärke erheblich höhere Blutzuckerreaktionen </strong></li>
<li>Kaffee – ganz ohne Kalorien – <strong>potenziert die Insulinantwort bei Mahlzeiten </strong></li>
</ul>
<p>Sucralose, vormals freigesprochen als kalorienfreier, &#8222;neutraler Süßstoff&#8220;, kann in hochwertigen RCT-Studien Insulinresistenz erzeugen (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>) und macht im Vergleich zu Zucker hungriger (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40140714/">neue Studie</a>). Insulinresistenz&#8230; entsteht eigentlich immer dann, wenn sich der Mensch überfrisst, also in Kalorien badet! Passiert hier völlig ohne Kalorien.</p>
<p>Ist das nicht faszinierend? <strong>Das, was du in den Mund schiebst, hat eine Wirkung in deinem Körper.</strong> Und entweder ist diese Wirkung zuträglich für deine langfristige Gesundheit, programmiert dich also z. B. schlank (wie Ozempic!) – übrigens längst bewiesen, siehe <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ist-eine-kalorie-eine-kalorie/">hier</a>. Oder du programmierst dich bei gleicher Kalorienzufuhr halt z. B. dick.</p>
<p>Natürlich wirst du von diesen Kalorien – als rein physikalische Größe – nicht dick. Aber pro Kalorie sorgen diese &#8222;abträglichen&#8220; Kalorien dafür, dass du mehr isst, die zugeführten Kalorien nicht richtig verwertest und so weiter. Das muss man doch mal verstehen.</p>
<h2>Du musst an dir selbst lernen</h2>
<p>Natürlich kannst du dir Ozempic spritzen. Als Beispiel. Das ändert an deinem Fundament aber doch nix. Daher nehmen die meisten, die die Spritze absetzen, halt wieder zu (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12155999/">Q</a>). Wie deprimierend ist das?</p>
<blockquote><p>Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die Analyse zeigte eine schnelle Wiederzunahme des Gewichts nach Beendigung der Therapie, unabhängig von der Dauer der Behandlung mit GLP-1-Agonisten.</p></blockquote>
<p><strong>Du musst verstehen, welche Lebensmittel welche Reaktionen in dir triggern.</strong> Das geht halt nicht, wenn du die Lösungen in Konzepten im Außen suchst. Das geht meinetwegen bestens mit einem <strong>Ernährungstagebuch</strong>. Dann siehst du doch schwarz auf weiß, wie der Hase läuft. Dann siehst du doch eindeutig Trends in deinem Essverhalten mit Reaktion X in deinem Körper.</p>
<p>Das nennt sich Selbststudium. Leg doch mal das Handy weg&#8230; hast genug gelesen und gehört in Social Media.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/reverse-ozempic-kalorien/">Reverse Ozempic – Kalorien ≠ Kalorien</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Für meinen kurzen Spaß</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/fuer-meinen-kurzen-spass-dopamin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 11:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Life Style]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich bin ich in der Stadt unterwegs und dachte, ich gönn mir jetzt mal ein Teigteilchen. Also bin ich zu Espresso House, hab mir erst mal einen gekühlten Eistee gegönnt – natürlich gezuckert – und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neulich bin ich in der Stadt unterwegs und dachte, ich gönn mir jetzt mal ein Teigteilchen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Also bin ich zu Espresso House, hab mir erst mal einen gekühlten Eistee gegönnt – natürlich gezuckert – und mir dann ein feines Teigteilchen, Typ Zimtschnecke, ausgesucht.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Das Teilchen hat seinen Preis</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Manchmal darf sowas sein. Berauscht bin ich davon zwar nicht, aber ich muss gestehen, so ein Hefeteig hat einfach was. Während ich also dieses Teilchen genüsslich verzehre, merke ich, wie mir die Zähne wegschmelzen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vermutlich heißt der Zahnschmelz genau deshalb so. Der durfte sich sodann an dieser Stärke-Zucker-Ladung, die ihn buchstäblich wegfrisst, ja wegätzt, erfreuen. Typisch westlich eben.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In diesem Moment musste ich an meine Erleuchtung denken, die ich kürzlich hatte. So, wie das mit selektiver Wahrnehmung ist, stolperte ich damals über folgendes Bildchen:</span></p>
<figure id="attachment_324402" aria-describedby="caption-attachment-324402" style="width: 378px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-324402 " title="dopamin verzicht" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht.jpg" alt="dopamin verzicht" width="378" height="470" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht.jpg 1290w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-241x300.jpg 241w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-823x1024.jpg 823w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-768x956.jpg 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2025/03/dopamin-verzicht-1234x1536.jpg 1234w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /><figcaption id="caption-attachment-324402" class="wp-caption-text"><span style="font-family: proxima-nova;"><em><strong>Für das gesunde Leben muss man ein bisschen asketisch werden. </strong></em></span></figcaption></figure>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Konnte Facebook etwa meine Gedanken lesen? Jedenfalls trifft dieses Bild den Nagel auf den Kopf. Nahezu alles, was gesund macht, hat seinen Preis. Und der Preis heißt:</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Dopaminverzicht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Und nahezu alles, was uns krank macht, schenkt uns eine Dopaminflut. Ist das nicht ein sensationell einfacher Zusammenhang?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Moment mal, Dopamin war doch das &#8222;feel good hormone&#8220;, der Neurotransmitter, der uns Lust und Lebensfreude macht? Absolut richtig. Der uns aber auch süchtig werden lässt.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Dopamin ist der Schlüssel</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wir Menschen lieben die Dopaminflut. Und bezahlen das oft genug mit Krankheit. Beispiele gefällig?</span></p>
<ul>
<li data-start="107" data-end="156"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="107" data-end="154">Fast Food &amp; stark verarbeitete Lebensmittel. </strong>Folge: Insulinresistenz, Diabetes, Fettleibigkeit, Entzündungen im Körper.</span></li>
<li data-start="107" data-end="156"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="247" data-end="283">Social Media &amp; endloses Scrollen. </strong>Folge: Konzentrationsprobleme, Depression, Angststörungen.</span></li>
<li data-start="382" data-end="406"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="382" data-end="404">Pornografie-Konsum. </strong>Folge: Dopamin-Desensibilisierung, Erektionsstörungen, soziale Isolation, Beziehungsprobleme.</span></li>
<li data-start="516" data-end="549"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="516" data-end="547">Glücksspiel &amp; Online-Wetten.</strong> Folge: Spielsucht, finanzielle Probleme, hohe Stressbelastung, Depression.</span></li>
<li data-start="640" data-end="695"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong data-start="640" data-end="693">Drogenkonsum (z. B. Kokain, Amphetamine, Alkohol). </strong>Folge: Sucht, Nervenschäden, psychische Erkrankungen, körperliche Abhängigkeit.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Ja mei, was ist denn das Teigteilchen mit – meistens – Kaffee? Dopamin. Täglich. Jeden Nachmittag, ich weiß es doch. Was ist denn das tägliche Bier auf der Couch? Die Chips? Und die Menschen glauben, das bleibe ohne Folgen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Jetzt wird&#8217;s gefährlich. Denn was ist denn, wenn wir depressiv sind und uns mit den Dopaminfluten am Leben halten? Ah, oh! Könnte das vielleicht den Teufelskreis vieler Menschen in unserer Gesellschaft beschreiben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Hier kommt der Trick, den die meisten einfach nicht verstehen, vielleicht von der inneren Zähigkeit gar nicht hinbekommen:</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: proxima-nova;"><strong>Du musst die Dopaminkicks meiden!</strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Dann passiert das Gegenteil von &#8222;feel schlecht&#8220;. Das Gehirn stellt sich um, wir werden wieder dopaminsensitiv. Plötzlich macht die Blume wieder Spaß und wir mögen sogar Haferflocken mit ätzendem Naturjoghurt. Kurzum: Das Leben hat wieder einen Sinn. Spiel durchgespielt.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Gesundheit kann man sich machen</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Zu Zeiten von StudiVZ hatte ich mal ein Zitat im Profil stehen. Das kam von Ironman-Legende Chris McCormack:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Success in the sport is, above all else, about enduring suffering.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Erfolg im Sport bedeute vor allem, &#8222;Leiden zu ertragen&#8220;. Vielleicht münzt man das Zitat einfach um und schreibt statt &#8222;Sport&#8220; einfach &#8222;Leben&#8220;.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Der hat verstanden: Wer erfolgreich sein will, muss beißen. Muss also in der Lage sein, Phasen, die sich nicht so toll anfühlen, durchzustehen, einfach weiterzugehen. Kein Drama draus zu machen.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn man das zum Lebensprinzip macht, zur eigenen Lebensmaxime, fallen einem die Goldtaler vielleicht auf täglicher Basis zu. Denn unsere Physiologie kennt gar nichts anderes – <strong>das Gehirn will Dopamin, der Körper und das Lebensglück gerade nicht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Daher: <em><strong>Für das gesunde Leben muss man ein bisschen asketisch werden. </strong></em>You can&#8217;t have the cake and eat it too!</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/fuer-meinen-kurzen-spass-dopamin/">Für meinen kurzen Spaß</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Llambi hat&#8217;s verstanden</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/llambi-hats-verstanden-diaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 09:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da liest man in der bekannten Qualitätszeitung mit den vier Buchstaben: &#8222;Schon 6 Kilo runter! Llambi plötzlich schlanki&#8220; Schlanki, wie niedlich. Llambi wurde nach eigener Aussage beim Golfspielen gemobbt und hat sich dann gedacht, dass [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/llambi-hats-verstanden-diaet/">Llambi hat’s verstanden</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da liest man in der bekannten Qualitätszeitung mit den vier Buchstaben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Schon 6 Kilo runter! Llambi plötzlich schlanki&#8220;</strong></p>
<p>Schlanki, wie niedlich.</p>
<p>Llambi wurde nach eigener Aussage beim Golfspielen gemobbt und hat sich dann gedacht, dass der Babyspeck im Alter weg müsse. Und auch das &#8222;Geheimrezept&#8220; wird uns da genannt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Llambi-Diät: nix Süßes, keine Pasta, kein Brot</strong></p>
<p>Wer den <a href="https://edubily.de/products/grundlagen-biochemie">edubily-Grundlagenkurs</a> mal gelesen hat, wird schon verstehen, dass solche Diäten – <em>setze den Namen eines (möchtegern-)bekannten Menschen ein und verknüpfe ihn mit dem Wort -Diät</em> – seit Jahrzehnten immer auf dem gleichen Prinzip fußen.</p>
<ul>
<li>Weißmehl und Zucker weg.</li>
<li>Möglichst unprozessiert essen.</li>
<li>Mehr Eiweiß.</li>
<li>Folglich: natürlich Kaloriendefizit.</li>
</ul>
<p>Denn wer keine Pasta, kein Brot und keine Gummibärchen mehr isst, hat plötzlich ein Energie- also Kalorienproblem. Da hat man dann plötzlich die Wahl zwischen einem Salat, der Banane und der Hühnchenbrust – oder der Kombination. Vielleicht noch Kartoffeln oben drauf.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wohlgemerkt: Nicht, weil man Kalorien aktiv zählt, sondern weil eine gesunde Ernährung von Haus aus ganz automatisch (aktiv und passiv) die Kalorienzufuhr verknappt, uns also den kalorischen Überfluss nimmt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wird von Keto-Petras mit den Butter- und Fettorgien regelmäßig gekonnt ausgehebelt.</p>
<p>Das hatte der werte Herr Prof. Kevin Hall, seines Zeichens einer der renommiertesten Stoffwechselforscher der Welt, <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">ja eindrücklich bewiesen</a>. Wenn erst mal das raffinierte Getreide und der andere Überfluss – z. B. die hochverarbeitete Bratwurst – aus dem Speiseplan fällt, klappt&#8217;s meistens ganz automatisch mit dem Fettverlust.</p>
<p>So auch bei Llambi, der jetzt nicht mehr &#8222;so teddybärmäßig&#8220; aussehe. Weil er aber unbedingte <strong>wollte</strong>, hat er sich sogar noch ein bisschen mehr Mühe gegeben (Respekt dafür!):</p>
<ul>
<li>Über 100 km Radtouren pro Woche</li>
<li>Nur zwei Mahlzeiten am Tag, ergo: von 18 Uhr (Abendessen) bis 10 Uhr (Frühstück) 16 Stunden Essenspause, sprich niedrige Mahlzeitenfrequenz. <a href="https://www.instagram.com/edubily/p/C35I3RdqgUv/?hl=de">Da war doch was</a>, nicht wahr?</li>
<li>Nur noch Wasser trinken</li>
<li>Statt Limo mehr Obst</li>
<li>Keine geheime Burger-Orgie in der Let&#8217;s Dance-Pause mehr</li>
</ul>
<p>Das ist &#8230; straff. Schaffen die meisten meines Erachtens mental nicht. Die verhandeln dann lieber mit Gott und der Welt. Oder dem Arzt, je nachdem. So nach dem Motto: Also entweder ich streiche das Brötchen <em>oder</em> ich gehe zum Zumba. Verständlich!</p>
<p>Daher: Respekt vor Llambi, der <strong>wollte</strong> wirklich! Ganz verzückt wäre ich gewesen, wenn er uns berichtet hätte, dass die Kaffeesucht jetzt auch erst mal besiegt sei.</p>
<p>Was für eine positive Nachricht es zumindest für wirklich Übergewichtige gibt, kommt im nächsten Artikel &#8230; auf dieser Plattform hier :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/llambi-hats-verstanden-diaet/">Llambi hat’s verstanden</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Einfache Wahrheiten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/einfache-wahrheiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2023 08:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Kontext unseres immer komplexer werdenden Lebens (&#8222;Informationszeitalter&#8220;), sind einfache Wahrheiten ein bisschen die Oase in der Wüste. Beispiele gefällig? 17 einfache Wahrheiten Tierprodukte sind die nährstoffreichsten Lebensmittel. Bis auf Hülsenfrüchte ist pflanzliche Kost generell [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kontext unseres immer komplexer werdenden Lebens (&#8222;Informationszeitalter&#8220;), sind <strong>einfache Wahrheiten</strong> ein bisschen die Oase in der Wüste. Beispiele gefällig?</p>
<h2>17 einfache Wahrheiten</h2>
<ol>
<li>Tierprodukte sind die nährstoffreichsten Lebensmittel.</li>
<li>Bis auf Hülsenfrüchte ist pflanzliche Kost generell nährstoffarm und für den Menschen minderwertig.</li>
<li>Weißmehl hat keinen ernährungsphysiologischen Mehrwert für dich.</li>
<li>Mehr hochwertiges Eiweiß verbessert die Körperkomposition (mehr Mager- und weniger Fettmasse).</li>
<li>Die Stoffwechselgesundheit eines Menschen erkennt man oft auf einen Blick.</li>
<li>Ernährungsformen wirken nicht &#8222;magisch&#8220; – die meisten Stoffwechselanomalien kehren sich um, wenn jemand überschüssige Fettmasse verliert.</li>
<li>Regelmäßige Erreger- und Mikrobenexposition ist entscheidend für die Funktion unseres Immunsystems – schwere Infektionen schaden.</li>
<li>Regionale Kost hat in vielerlei Hinsicht ein besseres Risikoprofil als Nahrungsmittel unbekannten Ursprungs.</li>
<li>Der Kontakt zur Natur und zur Urgewalt des Lebens (Wald, Hitze, Kälte, Meer, Sonnenauf- und untergänge uva.) macht gesund.</li>
<li>Homöostase ist der Schlüssel – &#8222;Sola dosis facit venenum&#8220;</li>
<li>Daher: Du bist nicht krank, du trinkst nur zu viel Kaffee (an der Stelle kannst du Junkfood, Rauchen, Alkohol, Pornos, Medienkonsum etc. einsetzen)</li>
<li>Das Leben ist einfach (Familie, Sport, gutes Essen, Natur usw.) – in der Komplexität findest du nicht das Glück, nach dem du suchst.</li>
<li>Wir Deutschen sind nachgewiesenermaßen nicht gut mit Omega 3, Vitamin D, Selen, Magnesium, Vitamin C, Folat, Cholin, Iod, Vitamin K2 und Retinol (Vitamin A) versorgt – nahezu jeder profitiert von sinnvoller Ergänzung.</li>
<li>Jeder strebt instinktiv nach seinem genetischen Maximum – Leidenschaft, Hingabe und Liebe sind die Merkmale dafür, dass du auf dem richtigen Weg dahin bist.</li>
<li>Sport ist Leben – ohne Sport, kannst du nicht gesund sein und bleiben.</li>
<li>Guter, erholsamer, ausreichend langer Schlaf (7-9 Std.) ist wichtiger als du denkst.</li>
<li>Wenn&#8217;s dir gesundheitlich schlecht geht, lass weg! Fasten und Ausschlussdiäten sind ein Heilmittel.</li>
</ol>
<h2>Wenn man sich nicht dran hält</h2>
<p>Problematisch wird&#8217;s erst, wenn man sich an diese Regeln nicht hält. Denn dann passiert was ganz Eigenartiges. Der Mensch wird komisch und verkennt diese Spielregeln des Lebens. Stattdessen erfindet er seine eigenen Spielregeln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Spannend ist, dass solche Menschen nicht nur ihre eigenen Ideen überhöhen und die Biologie damit verhöhnen. Sie versuchen in der Regel auch aktiv, die oben genannten Punkte zu widerlegen.</p>
<p>Das funktioniert nicht, denn letztlich hängen wir an unserer Biologie wie ein Jo-Jo am Finger ;-) Der Aufprall in der Realität kann dann sehr wehtun – bei den meisten ist es aktuell der Herzinfarkt. Bei vielen zeitlebens der Weltschmerz und die Depression.</p>
<p>Das Wissen über diese Ureigenheiten des Lebens erzeugen Gelassenheit und Fassungslosigkeit zugleich. Denn obwohl man weiß, dass der Mensch – egal, wohin er glaubt zu gehen – wieder am Ausgangspunkt landet, ist man erschüttert darüber, wie weit weg er zwischenzeitlich ist.</p>
<p>Was uns wieder zur Einleitung bringt: Der Komplexität mit Einfachheit begegnen. An der Stelle erlaube ich mir, auf unseren, von mir eigens erstellten <a href="https://edubily.de/products/grundlagen-biochemie">eduBasics-Kurs</a> hinzuweisen. Passt nämlich genau zu diesem Thema.</p>
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		<title>Zwei Wahrheiten aus dem Bodybuilding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 17:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelaufbau Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele von uns verlieren sich ständig. Alles scheint so kompliziert. Dass es auch einfach gehen muss, beweisen Bodybuilder. Die sind meistens – pardon! – nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Bei denen muss es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns verlieren sich ständig. Alles scheint so kompliziert.</p>
<p>Dass es auch einfach gehen muss, beweisen Bodybuilder. Die sind meistens – pardon! – nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Bei denen muss es <em>funktionieren – </em>ohne Studium. De Maggus fasst es so zusammen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muss net schmecke, muss wirke.</strong></p>
<p>Südhessische Dialektik&#8230; :-)</p>
<p>Und da bin ich die Tage über zwei Videos gestolpert, deren Inhalt für mich 100 % Sinn ergeben. Die ganz wesentliche Konzepte kinderleicht und verständlich wiedergeben.</p>
<h2>Kaloriendefizit zählt</h2>
<p>Da haben wir einmal <a href="https://youtu.be/ratD0g9SUU4">ein altes Video von <strong>Dmitry Klokov</strong></a>. Ein russischer Gewichtheber, der vor vielen Jahren schon Silber bei Olympia und Gold bei einer Weltmeisterschaft geholt hat. Eine Maschine. Der eine oder andere wird ihn kennen.</p>
<p>Der muss was wissen. In dem genannten Video plaudert er etwas aus dem Nähkästchen über seine Ernährung. <strong>In die Kamera streckt er einen fettfreien <em>Tvorog</em>.</strong> Wer es mal gegessen hat: Wie eine etwas trockenere Mischung aus Hüttenkäse und Quark.</p>
<p>Das mischt er mit Fruchtgrütze als Mahlzeit vor dem Schlafengehen. Der entscheidende Satz:</p>
<blockquote><p>Deshalb esse ich nur fettfreien Tvorog, weil ich kein zusätzliches Fett brauche. Ich wiege bereits genug. Das Gewicht, das ich habe, soll möglichst &#8222;Qualitätsgewicht&#8220; sein.</p></blockquote>
<p>Das sagt eine schätzungsweise 110-Kilo-Muskelmaschine. Die Idee: Kohlenhydratspeicher füllen. Protein, um den Muskel zu versorgen. Die restliche Energie kommt aus dem Fettgewebe – zumindest baut man kein weiteres Körperfett auf.</p>
<p>Einfache Zusammenhänge. <strong>In der Zwischenzeit diskutieren die Petras (und Peters ;-) in den Internet-Foren dieser Welt, wie viele Nüsse, Butter, Käse, Bacon und Eier sie bei Keto essen dürfen.</strong> Darüber, ob es nun 100 oder 150 g am Fette am Tag sein dürfen.</p>
<p>Nicht, dass wir uns falsch verstehen: <strong>Auch beim Abnehmen können Fette wichtig sein.</strong> Sie sättigen und versorgen Muskeln auch beim Muskelwachstum. Nur: Die Relationen müssen stimmen.</p>
<p>Hier haben wir einen Athleten mit sehr hohem Energieumsatz und regelmäßigem Training, der jedes Gramm Fett (= viel Energie) zählt. Auf der anderen Seite haben wir die bewegungsarmen, übergewichtigen Menschen, die sich erst einmal erkundigen, wie stark sie ihre Grenzen ausreizen können.</p>
<p>Am Thema vorbei. <strong>Das Mindset ist bereits zum Scheitern verurteilt</strong>, da man sich der Illusion hingibt, dass man bei einer bestimmten Kostform große Mengen Energie zuführen und zeitgleich Körperfett verlieren könnte.</p>
<p>Dazu nur so viel: <strong>Je früher man sich dieser Einsicht hingibt, umso schneller wird man klar in der Birne und umso rationaler handelt man.</strong> Man nähert sich seinem Kalorienbedarf dann von unten statt von oben.</p>
<h2>Training heißt: Reiz setzen</h2>
<p><a href="https://www.youtube.com/shorts/GWz10kZQ164">Ein anderes Short-Video</a> fand ich gleichermaßen bemerkenswert. Über ein Thema, auf das ich vor vielen Jahren u. a. im <em>Trainingsguide</em> aufmerksam machen wollte, weil ich etwas – auf was ich gleich zu sprechen komme – nie verstanden habe.</p>
<p>Hier philosophiert der US-Amerikaner <strong>Tom Platz</strong>. Ein &#8222;Trainer der Stars&#8220;, der vor vielen Jahrzehnten selbst bei Mr. Olymipia und Pro Mr. Universe teilnahm. Er galt als derjenige Bodybuilder mit den besten Beinen (Umfang und Definition). Besser als Arnold, der in der gleichen Ära auf der Bühne stand.</p>
<p>Der erklärt im Short also:</p>
<blockquote><p>Die meisten Menschen brauchen nicht so oft zu trainieren, wie sie es tun. (&#8230;) Ich trainiere alle zwei Wochen Beine. Auf meinem Höhepunkt. Zweimal im Monat zu squatten, war alles, was ging, um zu wachsen.</p>
<p>Leute squatten jeden Tag, jede Woche, zweimal in der Woche – kein Wunder, dass nix wächst.</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass ich zu 100 % der Meinung bin, dass die Kniebeuge mit Abstand die wichtigste, beste und sensationellste Übung ist, stimme ich ihm hier inhaltlich zu 100 % zu.</p>
<p><strong>Die meisten Menschen trainieren viel zu oft.</strong> Die missachten entscheidende Gesetze der Sportwissenschaft.</p>
<ul>
<li>Sie verstehen nicht, was <em>Training</em> bedeutet. Es bedeutet: <strong>Reiz setzen</strong>.</li>
<li>Sie verstehen nicht, dass man <strong>nur in der Regeneration aufbaut.</strong></li>
</ul>
<p>Genau deshalb heißt die entscheidende Formel: <strong>Hart trainieren, noch härter regenerieren.</strong> Und das kann bedeuten, dass man eine oder sogar zwei Wochen – hier am Beispiel der Kniebeuge – pausieren muss.</p>
<p>So, dass man bei der nächsten Trainingseinheit, bei der man squatten möchte, ausgeruht ist. Ausgeruht. Das heißt, dass der Muskel nicht mehr zwickt. Dass die Sehnen, Bänder und Faszien, vor allem im Gesäßbereich, 100 % belastbar sind.</p>
<p>Das heißt auch, dass unser Herzkreislaufsystem, unser Nervensystem, wieder voll belastbar und ausreizbar sind. Autonome/vegetative Erschöpfungen sind sehr unterschätzt – <strong>schon eine leichte Überlastungen hier, sorgen dafür, dass wir sehr viel schwerer oder gar nicht in Bereiche der vollen Auslastung kommen. </strong></p>
<h2>Zu viel Training = Mitochondriendefekte</h2>
<p>Auch auf zellulärer Ebene, am entscheidensten Ort für uns, bei den Mitochondrien, macht sich Überlastung bemerkbar. Denn die Mitochondrien fahren ihre Funktion zu ihrem Schutz einfach herunter (&#8222;partial shutdown&#8220;).</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-322993 aligncenter" title="exzessives training müde mitochondrien" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien-1024x184.png" alt="exzessives training müde mitochondrien" width="607" height="109" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien-1024x184.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien-300x54.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien-768x138.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien-1536x276.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2023/07/exzessives-training-muede-mitochondrien.png 1678w" sizes="(max-width: 607px) 100vw, 607px" /></p>
<p>Erst vor zwei Jahren erschien im Fachmagazin Cell Metabolism <a href="https://doi.org/10.1016/j.cmet.2021.02.017">eine Arbeit</a>, die zeigte, dass eine sportliche Überlastung – <em>mehrmals wöchentlich</em> hochintensives Intervalltraining – die Mitochondrienfunktion abstellt.</p>
<ul>
<li>&#8222;Übermäßiges körperliches Training führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der mitochondrialen Atmung&#8220;</li>
<li>&#8222;Mitochondriale Beeinträchtigung steht in Zusammenhang mit gestörter Glukosetoleranz&#8220;</li>
</ul>
<p>Hier denke ich immer an die ganzen Crossfitter, deren Trainings zu großen Teilen aus hochintensiven Belastungen besteht. Mehrmals in der Woche.</p>
<p><strong>Generell wird vor allem im Leistungs- und Profisport nie das Gegenteil ausprobiert.</strong> Also: Was passiert, wenn man etwas weniger macht und dem Körper mehr Zeit zur Erholung gibt?</p>
<p>Stattdessen reizt man seine körperlichen Grenzen durch zu belastendes &#8222;Training&#8220; aus, wovon die Hälfte der Einheiten quasi keine Reize mehr setzt. Man driftet in Bereiche ab, in denen der Körper gesundheitliche Störungen kompensieren muss.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Was man Athleten übrigens ansieht. Jemand mit einem Auge dafür, wird sehen, dass Wettkampfbodybuilder auf der Bühne oft übertrainiert und hormonell ausgelaugt aussehen – das Gegenteil von &#8222;geil&#8220;.</p>
<p>Es ist nicht selten so, dass sogar Spitzensportler berichten, dass sie paradoxerweise dann am besten waren, wenn sie das Training nicht mehr ganz so ernst genommen und deutlich weniger gemacht haben. Denn dann <em>trainiert</em> man plötzlich mit einem <em>erholten</em> Körper.</p>
<p><strong>Und findet sich so in einer Aufwärtsspirale des Trainings wieder, das aus einem optimalen Zyklus aus Belastung (= Reiz setzen) und Regeneration besteht.</strong> Freilich vermeidet man so auch eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Früher war es so: Nach der Saisonvorbereitung brauchte man erst mal 8 Wochen, um wieder mit dem Leben klarzukommen. Man hatte schnelle Beine, aber unglaubliche Ermüdungserscheinungen. Warum? Weil ahnungslose Amateurtrainer keine Ahnung von Sportwissenschaften hatten.</p>
<h2>Im Reich der Gesetze</h2>
<p>Das sind <em>Gesetze</em>. Die sind in den (physiologischen) Stein gemeißelt. Daran sollte man sich ganz einfach orientieren, um gewünschte Effekte zu erzielen.</p>
<p>Apropos. In unserem ersten Buch, dem &#8222;Handbuch&#8220;, schreibe ich: <strong>Wir leben im Reich der Gesetze.</strong> Ist das nicht eigentlich wunderbar? Das ist der Grund, warum Flugzeuge fliegen können. Weil man <em>physikalische </em>Gesetze kennt.</p>
<p>Wir hier haben&#8217;s mit biochemischen/physiologischen Gesetzen zu tun:</p>
<ol>
<li>Ein Fettverlust setzt <em>immer</em> ein <strong>Energiedefizit</strong> voraus. Hier gilt lediglich: Einige Wege führen nach Rom.</li>
<li>Für Fortschritte beim Training musst du <em>immer</em> <strong>Reize</strong> setzen und <em>immer</em> <strong>regenerieren</strong>. Auch das kann freilich individuell ausfallen.</li>
</ol>
<p>Wer das mal verstanden hat, der lebt sehr viel einfacher. Denn man lernt, die richtigen Dinge zu fokussieren – was einem zeitgleich hilft, unnötige Verkomplizierungen zu ignorieren.</p>
<p>Und diesbezüglich scheinen sich auch sehr kluge Köpfe schon immer einig, egal ob Feynman oder Einstein:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Einfach</em> muss es sein. </strong></p>
<p>Erstens: Komplexe Sachverhalte müssen sich auch (vergleichsweise) einfach erklären lassen können. Zweitens: Wenn du das nicht kannst, hast du das Thema möglicherweise noch immer nicht vollständig durchdrungen.</p>
<p><strong>Und am Ende des Tages steht da eine Essenz.</strong> Die auch ein Bodybuilder verstehen und leben kann – mit der er Muskeln aufbaut und Fett verliert. Ja, dazwischen gibt es viel Variation. Aber es gibt <strong>einen Kern, eine Wahrheit</strong>, mit der wir immer arbeiten können oder sogar müssen.</p>
<p>Und solche zwei Wahrheiten finden sich in diesem Artikel!</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/zwei-wahrheiten-aus-dem-bodybuilding/">Zwei Wahrheiten aus dem Bodybuilding</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Verschollene Artikel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 13:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Newsletter vom 25.04.21 Unser Blog hat mittlerweile über 700 veröffentlichte Artikel. Eine ganze Menge zusammengekommen, so die letzten sieben Jahre seit es edubily gibt. Manche Artikel gibt es aber nicht mehr. Jedenfalls nicht im Blog [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-wpmeteor-mouseover="true" data-wpmeteor-mouseout="true"><em><strong data-wpmeteor-mouseover="true" data-wpmeteor-mouseout="true">Newsletter vom 25.04.21</strong></em></p>
<hr />
<p>Unser Blog hat mittlerweile über 700 veröffentlichte Artikel. Eine ganze Menge zusammengekommen, so die letzten <u>sieben Jahre</u> seit es edubily gibt. Manche Artikel gibt es aber nicht mehr. Jedenfalls nicht im Blog bzw. öffentlich zugänglich. Die sind &#8230; verschwunden – aus unterschiedlichen Gründen.</p>
<p>Beispielsweise eine ganze Reihe uralter Blogposts aus 2014. Die schienen uns nicht mehr angemessen. Also weg damit. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Irgendwann werden die mal wieder kommen, zum Beispiel als Ebook. Es gibt auch Artikel aus 2018, die verschollen sind. So einen möchten wir dir heute kurz vorstellen, weil das Thema so wichtig ist.</p>
<p>Thema ist nämlich: Vitamin D bzw. optimale Vitamin-D-Wirkung. Das übliche Blabla ist bekannt: Vitamin D ist gar kein Vitamin, also doch, aber die aktive Version von Vitamin D ist ein Hormon. Bindet an den Vitamin-D-Rezeptor in Zellen &#8230; und macht da tolle Sachen, z. B. stabiles Immunsystem und so weiter. Immer noch nicht so ganz bekannt ist die Tatsache:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Vitamin D wirkt nur, wenn genug Magnesium im Körper ist. </strong></p>
<p style="text-align: left;">Ups. Vitamin D nehmen oder auf richtige Spiegel achten, ist das eine. Magnesium im Körper zu haben, damit Vitamin D überhaupt ordentlich wirkt, das andere. Daher, der Artikel:</p>
<div>
<hr />
<p>Soeben erschien eine Arbeit, die uns zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Um Vitamin D im Körper zu verarbeiten, brauchen wir ausreichend Magnesium.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Na sowas! Das ist ja ein großer Zufall. Wir brauchen, damit ein Stoff wirken kann, also noch weitere essentielle Mikronährstoffe?! Tolle Erkenntnis. Auch noch ausgerechnet Magnesium.</p>
<p style="text-align: left;">Der Co-Autor der Arbeit, ein Professor für Pathologie, lässt auf <em><a href="https://klick.edubily.de/info/1hcrszzmg5kz6wqdqz1zz3z3" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://klick.edubily.de/info/1hcrszzmg5kz6wqdqz1zz3z3&amp;source=gmail&amp;ust=1619522587463000&amp;usg=AFQjCNFVsaagGx0_jATlXjMjiZ2ATj-5mQ">ScienceDaily</a> </em>verlauten:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Leute nutzen Vitamin-D-Präparate, verstehen aber nicht, wie es verstoffwechselt wird. Ohne Magnesium ist Vitamin D nicht sonderlich hilfreich oder sicher. Patienten mit optimalen Magnesium-Werten brauchen auch weniger Vitamin D.</p>
</blockquote>
<p>In der Arbeit selbst finden wir ein paar nette Fakten:</p>
<ul>
<li>Magnesium aktiviert mehr als 600 Enzyme und Transporter.</li>
<li>Es ist essentiell für die Zellfunktion, RNA- und DNA-Synthese, Reparatur und Antioxidanzien-Status der Zelle.</li>
<li>Magnesium-abhängige Kinasen aktivieren bis zu 30 % der Körperproteine.</li>
<li>40 % des Magnesiums finden wir in den Zellen, 60 % in Knochen und Zähnen,<strong> und 0,3 % im Serum</strong>.</li>
<li><strong>Magnesium im Serum sagt nichts oder wenig über die Gesamtkörper-Versorgung mit Magnesium aus.</strong></li>
<li>Selbst wenn die Werte im Serum noch stimmen, können Gewebe längst unterversorgt sein, da der Blut-Magnesium-Spiegel einigermaßen konstant gehalten wird.</li>
</ul>
<h2>Magnesium und Vitamin D gehören zusammen</h2>
<p>Dann kommen noch ein paar andere wissenswerte Fakten, etwa, dass geschätzt wird, dass ca. 50 % der US-Bevölkerung nicht ausreichend mit Magnesium versorgt sind.</p>
<p>Was Vitamin D, zusammengefasst, mit Magnesium zu tun hat, sehen wir in folgender Grafik:</p>
<p><img decoding="async" class="CToWUd a6T aligncenter" tabindex="0" src="https://ci6.googleusercontent.com/proxy/yaEaCkPHofAtpkdeES1v3TqkTwK2vg0kvHKB2Jx_-erqhyV965xv0PpeETbtdSDJYceeYwmSRsMYSFpzEPT7Arglwe0hpV_HyfpavhR8uE36PmPW8xWfQXYaMjoZe9WbGVELKoXf6GBkg1TCgpaoHKBzxzs=s0-d-e1-ft#https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2018/03/screenshot-web.kamihq.com-2018.03.15-10-53-34-1.png" alt="" /></p>
<p>Das Entscheidende dieser Grafik zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Das Vitamin-D-Transportprotein braucht Magnesium (zu erkennen am kleinen Kreis mit <em>Mg</em>).</li>
<li>Ein Vitamin-D-Enzym in der Leber braucht Magnesium.</li>
<li>Und zwei andere Enzyme (z. B. in der Niere) brauchen auch Magnesium.</li>
</ul>
<p>Damit ist bereits alles gesagt. Was die Nährstoff-Wechselwirkungen angeht &#8230; <a href="https://klick.edubily.de/info/1hcrsz1zmg5kz6wqdqz1zz3z3" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://klick.edubily.de/info/1hcrsz1zmg5kz6wqdqz1zz3z3&amp;source=gmail&amp;ust=1619522587464000&amp;usg=AFQjCNFZxQKfV5dqr_L91W9a0q8DQrgd5A">Das hatten wir vor ein paar Tagen schon mal in einem anderen Artikel</a>.</p>
<hr />
<p>Ja, doch, so wertvolle Artikel sind einfach verschwunden. Man könnte es auch so sehen: Der Artikel hat nur darauf gewartet, irgendwann mal als Newsletter zu erscheinen :-)</p>
</div><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/verschollene-artikel/">Verschollene Artikel</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Protein Leverage: Warum &#8222;mehr Protein&#8220; schlank(er) macht</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/protein-leverage-warum-mehr-protein-schlanker-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 14:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal was ganz Banales. Aus dem Tier- und Menschenreich. Da gibt es eine hübsche Primaten-Studie, Frugivoren (also Früchteesser), in der steht: Our results show that these frugivorous monkeys maintain protein intake relatively constant but [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal was ganz Banales. Aus dem Tier- und Menschenreich. Da gibt es eine <a href="https://pdfs.semanticscholar.org/60c1/ab67a94331d06374e4a8ec9021c6db15be64.pdf?_ga=2.24248755.84032784.1554987362-1928033134.1542312870">hübsche Primaten-Studie</a>, Frugivoren (also Früchteesser), in der steht:</p>
<p style="padding-left: 40px;">Our results show that these frugivorous monkeys maintain protein intake relatively constant <strong>but allow fat and carbohydrate intake (and thus total energy intake) to vary as a function of the nutritional composition of available food items</strong>. This ‘‘protein leverage effect’’ has previously been reported for omnivorous and herbivorous taxa, including humans (Simpson and Raubenheimer 2005; Sörensen et al. 2008).</p>
<p>Ok, da steht: Der Protein-Gehalt der Nahrung wird immer schön gleich gehalten, aber entsprechend der Nahrungsmittel-Verfügbarkeit darf der Kohlenhydrat- bzw. Fett-Anteil in der Ernährung schwanken.</p>
<p>Heißt übersetzt: Damit ein bestimmter Protein-Bedarf erreicht wird, überfressen sich Äffchen notfalls an Fett und Kohlenhydraten, also Gesamtenergie, um genug vom so begehrten Protein zu tanken.</p>
<p>Und weiter:</p>
<p style="padding-left: 40px;">Human obesity and associated disease is commonly attributed to a mismatch between modern diets rich in carbohydrates and lipids, and phenotypes that evolved in Paleolithic nutritional ecologies where diets were relatively high in protein and fiber (Eaton et al. 1999; Cordain et al. 2000). It has been proposed that due to the scarcity of physiologically available, simple carbohydrates and fats in the ancestral diet, humans have evolved strong taste preferences for these macronutrients (Galef 1996; Simpson and Raubenheimer 2005). According to the ‘‘protein-leverage hypothesis,’’ in order to maintain relative constancy of absolute protein intake, humans are predisposed toward diluting the protein in the modern diet through increased consumption of highly palatable foods rich in fats and carbohydrates, which leads to overconsumption of energy (Simpson and Raubenheimer 2005).</p>
<ul>
<li>Es gibt wohl ein &#8222;Ungleichgewicht&#8220; zwischen der Energiedichte – mit einer hohen Menge an Kohlenhydraten und Fetten – in unserer modernen Ernährung auf der einen Seite, und unserem genetischen Makeup – das in einer Zeit groß wurde, wo es viel Protein gab, aber wenig Nahrungsmittel mit hoher kalorischer Dichte – auf der anderen Seite.</li>
<li>Dies resultiert darin, dass wir instinktiv fett-, kh- und energiereich essen wollen.</li>
<li>Deshalb neigen wir dazu, die relative Proteinzufuhr zu &#8222;verdünnen&#8220;, indem wir viele kh- und fettreiche Nahrungsmittel zuführen – was als Folge dazu führt, dass wir insgesamt zu viel essen.</li>
</ul>
<p>Wem das alles zu viel Geschwurbel war &#8230; Hier mal in Form einer Abbildung:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11967 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-11-um-16.05.03.png" alt="" width="733" height="521" /></p>
<p>Theoretisch also erreicht man ein &#8222;Energie-Defizit&#8220;, wenn man die Protein-Kalorien &gt; 15 % der Gesamtmenge hochschraubt. Und umgekehrt wird – bezogen auf die Fett- bzw. KH- und damit Energie-Zufuhr – dramatisch überkompensiert, wenn man &lt; 15 % Protein isst.</p>
<p>Könnte man mal so hinnehmen, oder? Statt zu philosophieren, packt man sich, immer wenn der Hunger kommt, ein bisschen Protein &#8230; und erst dann alles andere. Genau so hat das <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/wir-essen-uns-krank-transglutaminase-wurst/">Cordain</a> damals formuliert:</p>
<blockquote><p>Hungrig? Dann iss ein Stück Fleisch.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8230; und die Körperkomposition verbessert sich ganz automatisch. </strong></p>
<p>Irgendwann werden wir uns mal noch verneigen vor dem Mann. Warum? Weil er einer der ganz wenigen ist, die sich daran gehalten haben: <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11969 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-11-um-16.09.40.png" alt="" width="501" height="434" />Das &#8222;Paläo-Puzzle&#8220; ist wohl eines der komplettesten.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/protein-leverage-warum-mehr-protein-schlanker-macht/">Protein Leverage: Warum „mehr Protein“ schlank(er) macht</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung: Feedforward statt Entkopplung</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/ernaehrung-feedforward-statt-entkopplung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 12:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal etwas idealistisch und philosophisch. Also: keine Garantie für perfekte Wissenschaftlichkeit. Unsere Sicht der Dinge ist ja meistens ziemlich beschränkt – zum Beispiel auf einzelne Konzepte. Uns fehlt häufig eine gewisse Weitsicht bzw. ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal etwas idealistisch und philosophisch. Also: keine Garantie für perfekte Wissenschaftlichkeit.</p>
<hr />
<p><em>Unsere</em> Sicht der Dinge ist ja meistens ziemlich beschränkt – zum Beispiel auf einzelne Konzepte. Uns fehlt häufig eine gewisse Weitsicht bzw. ein &#8222;holistischer Ansatz&#8220;. Dass uns der häufig fehlt, hängt damit zusammen, dass so etwas schnell ins vermeintlich Esoterische abdriftet und deshalb gar nicht erst als Option in Betracht gezogen wird.</p>
<p>Werden wir mal konkreter.</p>
<h2>Kopplung auf Mikro- und Makroebene</h2>
<p>Viele Prozesse in der Biochemie laufen <em>gekoppelt</em> ab. Ein sehr bekanntes Beispiel dafür ist die Bildung des uns bekannten Stickoxids, kurz: NO. Im Prinzip besteht die NO-Synthese-Maschinerie aus einer Elektronentransportkette – am Ende reagiert Sauerstoff und Arginin und alles wird gut, es entsteht NO. Man spricht von einem <em>gekoppelten</em> Zustand, weil alle System-Teile reibungslos ineinandergreifen.</p>
<p>Anders sieht es aus, wenn ein wichtiger Baustein bei der Synthese fehlt: es entsteht nicht das gewünschte NO, sondern Superoxid, ein freies Radikal. In diesem Zusammenhang spricht man von <em>Entkopplung </em>– einzelne Bausteine bei der Synthese fehlen und deshalb läuft der Elektronentransport nicht <em>gekoppelt</em> ab. Es entsteht nicht das gesunde NO, sondern das im Prinzip giftige Superoxid.</p>
<p>Das war Biochemie, die Mikroebene. Kann so etwas nicht auch auf der Makroebene passieren?</p>
<p>Setzen wir einen Löwen in den für ihn falschen Lebensraum, <em>entkoppeln</em> wir ihn bzw. seinen Organismus. Wir machen so gesehen ein fein abgestimmtes System kaputt. Denn seine Physiologie ist angepasst an die Umwelt, in der er groß wurde. In einem etwas größeren Zusammenhang spricht man diesbezüglich nicht umsonst von <em>Ökosystem</em>. Denn auch er ist wiederum Teil eines größeren Systems, das von ihm abhängt.</p>
<h2>Lebt der Mensch &#8222;entkoppelt&#8220;?</h2>
<p>Wir Menschen haben das anders gemacht.</p>
<p>Wir haben &#8222;möglicherweise&#8220; auch mal <em>gekoppelt</em> gelebt. Und tatsächlich dürfte es so sein, dass derjenige am besten (oder &#8222;gesündesten&#8220;) lebt, der es schafft, diese Kopplung weitestgehend wiederherzustellen. Unser Verstand spielt uns dabei aber einen Streich, weil wir oft felsenfest davon überzeugt sind, dass <em>wir</em> diejenigen sind, die uns hier durch die Welt steuern.</p>
<p>Das dürfte ein großer Irrtum sein. Denn erst wenn <em>wir</em> glauben, <em>wir</em> müssten die Entscheidungen treffen, <em>entkoppeln</em> wir häufig. Mehr noch: Normalerweise sollte ein gesunder Körper automatisch dafür sorgen, dass wir <em>gekoppelt</em> leben. Wird der aber krank bzw. stellen sich bei ihm Dysfunktionen ein, <em>entkoppelt</em> er automatisch und sorgt leider dafür, dass wir häufig noch kränker werden.</p>
<p>Das, was uns Menschen von Tieren – mit Blick auf Gesundheits- und Figurfragen – in den meisten Fällen unterscheidet, ist, dass wir oft davon ausgehen, <em>wir</em> müssten rational die Lösung erarbeiten: Also, alle drei Wochen eine Diät machen. Wieso muss kein Löwe nach dem ausgiebigen Fressen über eine Diät nachdenken? Genau: er lebt noch <em>gekoppelt</em>, er isst das für ihn Richtige und Sättigungsmechanismen werden ihn davon abhalten, weiter zu fressen – abgesehen davon, dass die <em>Kopplung</em> an seinen Lebensbereich außerdem dafür sorgt, dass er sich bewegen muss, wenn er essen will.</p>
<h2>Aus Kopplung ergibt sich Feedforward</h2>
<p>Zusätzlich dürfte sich ein Feedforward ergeben.</p>
<p>Gehen wir mal davon aus, dass die <em>Kopplung</em> es gut mit uns meint, dann könnte man ja auf die Idee kommen, dass der Löwe in der Savanne proportional zu dem, was er isst, Stoffe zuführt, die helfen, das, was er gerade gegessen hat, a) ordentlich zu verarbeiten und b) so zu verarbeiten, dass er keinen Schaden davon nimmt, sprich: stoffwechselgesund bleibt.</p>
<p>Und tatsächlich: Wenn so ein Löwe die kilogrammschwere Leber eines anderen Tieres frisst, wird er zeitgleich hohe Mengen Vitamin A zu sich nehmen, aus dem das Hormon Retinsäure entsteht, <a href="https://genetisches-maximum.de/retinsaeure/vitamin-als-retinol-retinsaure-und-die-dunnen-ausdauermause/">die in Tiermodellen dosisabhängig die Bildung jener Proteine forciert, die am Abbau des eigenen Körperfetts beteiligt sind</a>. Nur, um ein Beispiel genannt zu haben.</p>
<p>Für einen Gorilla, der an einen anderen Lebensraum angepasst ist, dessen Physiologie also anders <em>gekoppelt</em> ist, gelten dieselben Regeln, allerdings mit einer anderen Wortwahl:</p>
<blockquote><p>Die “geniale” Idee: Man hat ihnen statt dem “Kraftfutter” einfach ihre ursprüngliche Nahrung gegeben, also, so gut es eben ging. Wir erinnern uns kurz: Gorillas sind Herbivoren und fressen fast ausschließlich Blätter und Co. Sie verfügen über einen riesigen Bauchraum, damit der (Dick-)Darm genug Platz hat, denn dort werden die Ballaststoffe der Blätter via Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren verstoffwechselt … Und davon lebt der Gorilla.</p>
<p><strong>Die Gorillas haben dann den ganzen Tag gegessen, wie in der Wildbahn, doppelt so viele Kalorien als zuvor, aber haben massiv an Gewicht (ca. 30 kg) verloren.</strong> Das Schmankerl bei der Story war, dass die Primaten alle mit einer “Centrum Silver”-Tablette versorgt wurden. Ein Multivitamin-Präparat.</p></blockquote>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/wenn-krankenhaeuser-krank-machen/">Zitat aus einem unserer Artikel.</a></p>
<h2>&#8222;Gesund&#8220; ist nicht gleich &#8222;gesund&#8220;</h2>
<p>Ich bin ein großer Fan von der Botschaft der Bücher <a href="https://www.amazon.de/Nourishing-Traditions-Challenges-Politically-Dictocrats/dp/0967089735/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1535362324&amp;sr=8-1&amp;keywords=Nourishing+Traditions">Nourishing Traditions</a> und <a href="https://www.amazon.de/Gefährdete-Menschheit-Ursachen-Verhütung-Degeneration/dp/3777316989/ref=sr_1_4?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1535362403&amp;sr=1-4&amp;keywords=Albert+von+Haller">Gefährdete Menschheit</a>. Denn sie legen mit <strong>viel Fingerspitzengefühl, weil weitsichtig, </strong>nahe, was für <em>uns Menschen</em> – zumindest was die Ernährung angeht – tatsächlich wichtig ist. Es taucht die Bedeutung von bestimmten Stoffen auf, die man vorrangig in Organen, Fetten von Tieren und fermentierten Lebensmitteln findet – heute spricht man von Vitamin K2 verschiedener Längen und entdeckt – nach dem Hype um Vitamin D – zunehmend die Bedeutung von Vitamin A bzw. der Retinsäure.</p>
<p>Bei uns in der Provinz bleiben Menschen erstaunlich fit und gesund, sofern sie nicht zu deutlich von solchen traditionellen Ernährungsweisen abweichen.</p>
<p>Doch Vorsicht: Wir haben schon einmal nahegelegt, dass BMI und Co. im Prinzip nur Surrogatmarker sind, die keine Aussage über die Vitalität (und damit: &#8222;Gesundheit&#8220;) und Co. treffen. Das heißt: Es ist nicht selten so, dass jemand augenscheinlich vital und fit wirkt, obwohl er übergewichtig ist. Denn auch das dürfte stimmen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Es gibt einen <em>Trade-off,</em> den der Körper eingeht, um weiterhin bis zu einem gewissen Grad gekoppelt leben zu können: Um an die von ihm verlangten, oben genannten Stoffe zu kommen, kann es sein, dass er kalorisch betrachtet überkompensiert.</p>
<p>Daraus wird sich das paradoxe Bild des übergewichtigen, aber reproduktiv aktiven und fitten Menschen ergeben – vermutlich besser als ein Mensch, der nach Surrogatmarkern <em>gesund</em> ist (niedriger BMI und Co.), aber keine Vitalität oder &#8222;reproduktive Fitness&#8220; aufweist. Kippt dieser Trade-off zu stark in eine Richtung, sprich: überkompensiert der Körper kalorisch betrachtet zu stark, weil die Ernährung zu arm an den wichtigen Stoffen ist (McFlurry bei McDonalds enthält immerhin 300 IE Vitamin A!), wird er krank.</p>
<h2>Perfektionismus entkoppelt</h2>
<p>Wieso ich das schreibe? Weil ich seit Jahren mit vielen Menschen in Kontakt bin, die<strong> voll perfektionistisch</strong> jedes Buch über Ernährung kennen, alle Konzepte bis zum Erbrechen gelebt haben, jeden Mikronährstoff der Welt und alle Blutwerte studieren, aber fast mit Tränen in den Augen zusammenbrechen, weil sie nicht verstehen können, wieso &#8222;sie sich so viel Mühe geben, alles richtig machen und trotzdem einsehen müssen, dass es so viele Menschen im Umfeld gibt, die sich noch nie damit befasst haben, denen es aber super geht&#8220; – während es ihnen in den seltensten Fällen mal wirklich gut geht und der Körper mal wirklich so funktioniert, wie er soll.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Damit wir wenigstens ein bisschen korrekt bleiben: Diese Korrelation kann natürlich auch anders interpretiert werden. Jene, die eher von Haus aus krank sind, werden nach &#8222;der perfekten Ernährung und Co.&#8220; suchen. Während solche Menschen, die eher selten gesundheitliche Probleme hatten, sich auch nicht sonderlich für Ernährung und Co. interessieren.</p>
<p>Dennoch gilt: Die Brechstange und der Perfektionismus hilft in den meisten Fällen nicht, denn die <i>entkoppeln. </i>Man kann seinen Körper nicht in die Spur finden lassen, wenn man alles verkrampft mit dem Kopf steuern möchte. Umgekehrt ist es leider häufig so, dass jene Leute, die nie über Ernährung und Co. nachdenken, essen, schlafen, sporteln &#8230; wie es ihnen beliebt – und leider besser leben.</p>
<p>Ich glaube, wir unterstellen dem Körper zu häufig Dummheit – und zeitgleich gehen wir davon aus, dass jene Menschen, die sich durch Nicht-Beschäftigen mit Ernährung und Co. in den Körper fallen lassen, dumme Entscheidungen treffen. Ich glaube: Selbst ein Körper, der nur noch &#8222;halb funktioniert&#8220;, trifft auf Basis seiner Jahrmillionen alten Entwicklungsgeschichte, bessere Entscheidungen als ein paar Jahrzehnte alter Verstand – sofern man ihn nicht zu stark <em>entkoppelt, </em><a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/theorie-vs-praxis/">sprich ihm seinen Bacon wegnimmt</a>. ;-)</p>
<p>Ein Erklärungsansatz.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/ernaehrung-feedforward-statt-entkopplung/">Ernährung: Feedforward statt Entkopplung</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Praktiker vs. Theoretiker&#8220; + Ernährung von Tim Budesheim</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/praktiker-vs-theoretiker-ernaehrung-von-tim-budesheim/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/tipps/praktiker-vs-theoretiker-ernaehrung-von-tim-budesheim/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 12:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Viele Anfänger, die sich mit Gesundheit befassen, können zwei grundlegende Fehler machen. 1. In Extremen denken. Kennen wir. Lass Ratten den ganzen Tag Zuckerwasser trinken, dann werden sie dick und krank. Das hat dazu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Anfänger, die sich mit Gesundheit befassen, können zwei grundlegende Fehler machen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. In Extremen denken.</p>
<p>Kennen wir. Lass Ratten den ganzen Tag Zuckerwasser trinken, dann werden sie dick und krank. Das hat dazu geführt, dass Zucker lange Zeit als der Feind galt und sogar das Stück Obst oder das Glas Orangensaft zum Dickmacher degradiert wurde.</p>
<p>Es wird vor allem dann so gedacht, wenn vergessen wird, dass sich Konzepte überlagern. Denn selbst, wenn Kohlenhydrate oder Zucker bestimmte Dickmach-Schalter aktivieren würden – es gibt ja bekanntlich noch die Energiebilanz, die solche Effekte überlagert und gegensätzliche Zellschalter drückt. Es gibt etliche Faktoren, die solche Effekte überlagern.</p>
<p>Deshalb sollte man flexibel im Denken sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Nur die eine Seite sehen, obwohl alles mindestens zwei Seiten hat.</p>
<p>Sogar vermeintlich gute Seiten haben kontextabhängig schlechte Seiten. So funktioniert auch Evolution: Merkmale einer Art, die Vorteile in einer bestimmten ökologischen Nische herbeiführen können, können sich für eine andere Nische als katastrophal erweisen.</p>
<p>Wer das mal verstanden hat, wird weniger urteilen – denn dann wird klar, dass es nicht um Schwarz oder Weiß, Gute oder Böse geht.</p>
<h2>&#8222;Praktiker&#8220; belächeln &#8222;Theoretiker&#8220;</h2>
<p>So ist das auch, wenn es um unsere Themen geht. Interessiert man sich für ein Thema bis ins kleinste Detail, wird man von sogenannten Praktikern schnell als Theoretiker abgestempelt. Dass man im Grunde auch &#8222;Praktiker&#8220; sein kann, der zusätzlich detailverliebt mehr wissen möchte, wird vielleicht ab und zu mal vergessen.</p>
<p>Deshalb möchte ich noch einmal erinnern:</p>
<ol>
<li>Man kann, weil es einen interessiert, Details eines vermeintlich &#8222;einfachen&#8220; Zusammenhangs analysieren.</li>
<li>Man kann auch nach einzelnen Stellschrauben suchen, die <em>nicht</em> einfach zugänglich sind, vielleicht aber als große Hebel in uns wirken.</li>
</ol>
<p>Trotz allem, und das wird hier immer wieder betont, <em>muss </em>es letztlich einen einfachen praktischen Zugang für uns geben, denn kein Löwe dieser Welt muss erst mal Biochemie-Bücher wälzen, damit er gesund bleibt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Doch bitte, bitte: daraus folgt nicht, dass wir uns alles mit dem &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220; erarbeiten können. Das funktioniert deshalb nicht, weil der &#8222;gesunde Menschenverstand&#8220; eben oft keine Ahnung von fundamentalen und übergreifenden Gesetzen hat. Wegen dieses &#8222;gesunden Menschenverstands&#8220; gibt es viel zu viel Ideologie und Trugschluss.</p>
<h2>Wettkampfernährung von Bodybuilder Tim Budesheim</h2>
<p>Also: einfacher Zugang.</p>
<p>Wissenschaftler aus aller Welt analysieren die Wirkung des Sports auf den menschlichen Körper. Das sieht dann beispielsweise so aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10706 size-large" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2018/07/Cp01e3dXEAAD0el-2-1024x736.jpg" alt="" width="1024" height="736" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Praktiker würde sagen: &#8222;Beweg dich halt täglich&#8220; – das ist der Zugang.</p>
<p>Auch Ernährung lässt sich, wie wir das oft tun, bis ins kleinste Detail analysieren. Ja, ich gebe zu, es macht Spaß. Auf der anderen Seite gibt es die Praktiker – so einer ist der Bodybuilder Tim Budesheim. Der bezeichnet seine Ernährung als &#8222;gar nicht so spektakulär&#8220;.</p>
<p style="padding-left: 30px;">– <strong>Frühstück:</strong> Haferflockenkuchen mit Eiklar (Anfang der Diät: Kokosaufstrich) + Multivitamin, essentielle Fettsäuren, Vitamin D, Kreatin</p>
<p style="padding-left: 30px;">–<strong> 1. Zwischenmahlzeit:</strong> Whey-Protein</p>
<p style="padding-left: 30px;">– <strong>Mittagessen:</strong> Reis, Tatar und Brokkoli</p>
<p style="padding-left: 30px;">–<strong> 2. Zwischenmahlzeit:</strong> Whey-Protein, Hand voll Nüsse</p>
<p style="padding-left: 30px;">–<strong> Training:</strong> EAA + Fischöl + L-Arginin + 50 g Whey-Isolat</p>
<p style="padding-left: 30px;">– <strong>Nach dem Training:</strong> Whey-Isolat mit Reiswaffeln</p>
<p style="padding-left: 30px;">–<strong> Abendessen:</strong> Reis und Tatar</p>
<p style="padding-left: 30px;">– <strong>Vorm Schlafengehen:</strong> Magerquark mit Beeren</p>
<p>Der Herr ist in einer Wettkampfdiät und achtet in erster Linie auf</p>
<p style="text-align: center;"><strong>die zugeführten Kalorien. </strong></p>
<p>Zunächst achtet er dabei auf die Fettkalorien. Später dann auf die Kohlenhydratkalorien. Was das am Ende ist? <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/braucht-fettverbrennung-fett/">Ein <em>Protein Sparing Modified Fast – </em>ein Proteinfasten</a>. Zwischendrin &#8222;cycelt&#8220; er die Kohlenhydrate. Am Trainingstag gibt&#8217;s mehr als an trainingsfreien Tagen. Kontextabhängigkeit.</p>
<h2>Ernährung aus der Vogelperspektive</h2>
<p>Gesunde Ernährung ist also &#8222;gar nicht so spektakulär&#8220;. Es dreht sich immer um &#8230;</p>
<ul>
<li>Guter Proteinanteil</li>
<li>Obst + Gemüse</li>
<li>Mikronährstoffe</li>
</ul>
<p>Und für die Kalorienbilanz, kontextabhängig: &#8222;Gute Fette&#8220; (Macadamia, Fischöl und Co.) oder &#8222;gute Kohlenhydrate&#8220; (Reis, Reiswaffeln, Kartoffeln und Co., also Stärke).</p>
<p>Ganz simpel. Auch wenn ein Herr Budesheim ob seines Trainings etc. einen ganz anderen Energie- und Proteinbedarf hat als unsereins. Das Paket oben müsste also angepasst werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Schon mal aufgefallen, dass wir hier im Internet so oft solche banalen Ernährungspläne gesehen haben, dass wir irgendwann abstumpfen? Dass das, was da oben steht, gar nicht mehr in den Köpfen ankommt, weil es zu einfach ist und zu oft gelesen wurde? Häufig wird das gar nicht mal mehr gemerkt. Fakten und Argumente werden bei eigenen Denkprozessen einfach übergangen – weil sie uns zu langweilig, zu abgedroschen und als zu oft wiederholt erscheinen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das funktioniert auch anders rum: Nur, weil man etwas 100 x wiederholt, wird es nicht wahr. Stärke und Kohlenhydrate im Allgemeinen machen weder dick, noch krank, noch sonst was – und sättigen nachweislich ganze Völker, sogar die gesündesten Populationen, die wir kennen (&#8222;Blue Zones&#8220;). Ausgezeichnete Arbeit diesbezüglich leistet <a href="http://www.stephanguyenet.com">Stephan Guyenet</a> (&#8222;<a href="http://www.stephanguyenet.com/why-the-carbohydrate-insulin-model-of-obesity-is-probably-wrong-a-supplementary-reply-to-ebbeling-and-ludwigs-jama-article/">Why the carbohydrate-insulin model of obesity is probably wrong: A supplementary reply to Ebbeling and Ludwig’s JAMA article</a>&#8222;). Damit darf man sich ruhig mal auseinandersetzen.</p>
<p>Zum Video von Tim Budesheim:</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/praktiker-vs-theoretiker-ernaehrung-von-tim-budesheim/">„Praktiker vs. Theoretiker“ + Ernährung von Tim Budesheim</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mehr Fisch essen &#8212; kein Parkinson?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/mehr-fisch-essen-kein-parkinson/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 11:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Man kann die Trends ja bereits erkennen. Wo geht die Reise hin? Während man bis vor einigen Jahren noch ziemlich reduktionistisch unterwegs war (wir nicht ausgenommen) und vor allem Makronährstoffe (&#8222;Low carb&#8220;, &#8222;High carb&#8220;, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/mehr-fisch-essen-kein-parkinson/">Mehr Fisch essen — kein Parkinson?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Man kann die Trends ja bereits erkennen. Wo geht die Reise hin?</p>
<p>Während man bis vor einigen Jahren noch ziemlich reduktionistisch unterwegs war (wir nicht ausgenommen) und vor allem Makronährstoffe (&#8222;Low carb&#8220;, &#8222;High carb&#8220;, &#8222;Fruktose&#8220; usw.) oder die Wirkung einzelner Mikronährstoffe in den Mittelpunkt stellte, sieht die Sache heute schon anders aus.</p>
<p>Beispiel: Wir werden in Zukunft eher mal Teile unseres Genoms analysieren lassen, um beispielsweise zu schauen, wo unsere genetischen Schwachstellen liegen. Der eine kann seinen Vitamin-A-Bedarf eben mit Karotten (also ß-Carotin) decken, der andere braucht unbedingt Retinol. Das zu wissen, erspart viel Arbeit und Umwege.</p>
<p>Wir werden Nahrungs- bzw. Lebensmittel bis in die kleinsten Teile analysieren und unzählige Wirkbestandteile ausmachen &#8230; um später mal herauszufinden, dass Lebensmittel uns mit ihrer Vielzahl an (uns noch unbekannten) Substanzen gesund halten. Überraschung! Heißt eigentlich, dass wir heute schon wissen, dass man &#8222;Essen&#8220; essen soll, um gesund zu bleiben. Das war und ist die Kernaussage von Leuten wie <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/die-eine-ernaehrungsform-fuer-uns-menschen/">Weston Price</a>. Freilich werden wir auch die eine oder andere Substanz entdecken, die uns nicht gefällt, die uns ggf. krank machen kann. Denken wir diesbezüglich mal kurz an Neu5Gc und Rind- bzw. Schweinefleisch.</p>
<p>So eine neue &#8222;Wundersubstanz&#8220; wurde vor einigen Jahren im Thunfisch-Muskel entdeckt. <em>Selenonein</em>, ein starkes Antioxidans, das zusätzlich auch Quecksilber binden kann. <em>Ergothionein</em> ist eine ähnliche Substanz, die sich auch im Essen findet. <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamine/pqq-wirkung/">Neulich berichteten wir über PQQ</a>. Auch kurze Aminosäureketten (Peptide), die bei der Spaltung großer Fleisch- oder Fisch-Proteine im Darm entstehen, können in uns wirken, sind somit bioaktiv und werden heute intensiv erforscht.</p>
<p>Soeben haben Wissenschaftler ein in größeren Mengen im Fisch vorkommendes Protein namens <em>Parvalbumin</em> genauer untersucht. Dieses kleine Protein ist auch für Fisch-Allergie verantwortlich &#8212; es gelangt also intakt in unser Blut. Und was macht dieses Protein in uns?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8222;Parvalbumin sammelt das &#8218;Parkinson-Protein&#8216; und verhindert seine Aggregation, indem es sich selbst zuerst aggregiert&#8220;, erklärt Pernilla Wittung-Stafshede, Professorin und Leiterin der Abteilung Chemische Biologie bei Chalmers und Hauptautorin der Studie.</p>
</blockquote>
<p>Da das Parvalbumin in bestimmten Fischarten (Hering, Kabeljau, Karpfen, Rotbarsch, Lachs usw.) so reichlich vorhanden ist, könnte die gesteigerte Fischzufuhr eine einfache Möglichkeit sein, die Parkinson-Krankheit zu bekämpfen, so die Autoren der Studie. Weiterführend soll nun untersucht werden, inwieweit das auch für andere neurodegenerative Erkrankungen relevant ist und wie genau Parvalbumin im menschlichen Körper verteilt wird.</p>
<p>Langsam dämmert&#8217;s uns, warum Zuckerwasser (z. B. Cola) sich nicht nur aufgrund des Kohlenhydrat-, Eiweißanteils und Mikrostoffgehalts vom Fisch-Filet unterscheidet.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Eat real food. </strong></p>
<p>PS: Auch wieder cool, nicht wahr? Da dachte man jahrelang immer, man könne mal eben &#8222;den einen Stoff&#8220; ausmachen, der besonders vor Krankheit X schützt. Wir erinnern uns an Omega-3-Fettsäuren, die ganz besonders gesunden Fette aus dem Fisch. Herrlich, dass die Welt heute wieder etwas komplexer geworden ist.</p>
<p><strong>Referenz</strong></p>
<p>Tony Werner, Ranjeet Kumar, Istvan Horvath, Nathalie Scheers, Pernilla Wittung-Stafshede. Abundant fish protein inhibits α-synuclein amyloid formation. <em>Scientific Reports</em>, 2018; 8 (1) DOI: <a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41598-018-23850-0" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">10.1038/s41598-018-23850-0</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/mehr-fisch-essen-kein-parkinson/">Mehr Fisch essen — kein Parkinson?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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