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	<title>Eisen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>Eisen - Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Ferritin-Wert: Niedriger Wert trotz viel Eisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 09:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[ferritin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kommt es zu einem niedrigen Ferritin Wert? In unserem ersten Buch, dem Handbuch, haben wir uns einer gewissen Fragestellung relativ ausführlich gewidmet. Und ich hatte sinngemäß geschrieben: Sie sind kein Affe und auch kein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommt es zu einem niedrigen Ferritin Wert? In unserem ersten Buch, dem <a href="http://amzn.to/2DhCQNn">Handbuch</a>, haben wir uns einer gewissen Fragestellung relativ ausführlich gewidmet. Und ich hatte sinngemäß geschrieben:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Sie sind kein Affe und auch kein Nagetier, also ernähren Sie sich bitte auch nicht so. </em></p>
<p>Begründet hatten wir auch das etwas ausführlicher.</p>
<h2>Zwischen Theorie und Praxis der Nährstoff-Aufnahme</h2>
<p>Wir tragen unsere tolle Ernährung in irgendeinen Rechner und der spuckt uns dann eine (hoffentlich) ebenso tolle Zahl aus. Etwa: Bravo, heute hast du 25 mg Eisen zu dir genommen &#8212; damit liegst du x % über der von der DGE empfohlenen Tagesdosis. Thema abgehakt. Wir sind glücklich.</p>
<p>Tja. Wenn das immer nur so einfach wäre.</p>
<p>Wer selber mal probiert (zum Beispiel misst), der staunt. In diversen Internetforen freuen sich Menschen, wenn sie es nach jahrelanger Eiweißmast schaffen, einen &#8222;Gesamteiweißwert&#8220; von 8,0 zu erreichen. Denke ich mir: Wow, ganz großer Sport. Gibt es zwischen 7,7 und 8 einen himmelweiten Unterschied? Nie und nimmer. Egal, meine Anekdote: Ich, im Krankenhaus, nur Milch getrunken, kein Fleisch, kein Multi, nichts &#8230; und Gesamteiweiß von 8.</p>
<p>Soll heißen: Das, was man da oben reinschiebt und das, was im Körper hängen bleibt bzw. was er daraus macht &#8230; das sind mal prinzipiell zwei Paar Schuhe.</p>
<h2>Studie über Ferritin-Werte mit vegan lebenden Frauen</h2>
<p>Ein Stückchen Wahrheit finden wir in der sogenannten &#8222;German Vegan Study&#8220; von 2003. Zugegeben: etwas alt, aber dennoch interessant!</p>
<p>In der Einleitung der Studie lesen wir die klassischen Sätze &#8230;</p>
<ul>
<li>Häm-Eisen, das in Fleisch vorkommt, nimmt der Körper besser auf.</li>
<li>Vitamin C verbessert die Eisen-Aufnahme.</li>
<li>Ballaststoffe hemmen die Eisen-Aufnahme.</li>
<li>Die in Pflanzen enthaltenen Tannine bzw. Phytinsäure hemmen die Eisen-Aufnahme.</li>
</ul>
<p>Und so weiter.</p>
<h3>Was hat man bei der Studie gemacht?</h3>
<p>Die Studie untersuchte dabei explizit Frauen, insgesamt 75. 50 davon waren zwischen 19 und 50 Jahren. 25 davon waren über 50 Jahren. Diese Damen durften einmal im Spät- und einmal im Frühjahr neun Tage lange ihre Ernährung protokollieren. Freilich gab es ein paar Auflagen, etwa, dass keine Eisen-Präparate genutzt werden durften.</p>
<p>Dann hat man genau das gemacht, was wir immer tun: Die Daten in ein tolles Programm gejagt, das die &#8222;Nährstoffe kalkuliert. Was wir dann selten tun: Zusätzlich wurden die Blutwerte überprüft.</p>
<h3>Was kam bei der Studie raus?</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10278 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2018/03/screenshot-web.kamihq.com-2018.03.10-19-02-36.png" alt="Studie Eisen Ferritin Frauen" width="634" height="378" /></p>
<p>Wir sehen: Die Damen lebten schon einige Jahre vegan. Natürlich alle schlank, relativ niedriger Eiweißanteil und der Kalorienanteil war mit ca. 7 MJ (= rund 1700 kcal) auch nicht sonderlich hoch. Das Interessante kommt jetzt:</p>
<ul>
<li>Lt. Nährstoffrechner nehmen die Damen <strong>20 mg Eisen</strong> auf &#8230;</li>
<li>&#8230; und rund <strong>300 mg Vitamin C</strong>.</li>
</ul>
<p>Das sind Zahlen! Der empfohlene Tagesbedarf für Eisen liegt bei 15 mg. Eine vegane Ernährung versorgt uns also, rein rechnerisch, ziemlich gut mit Eisen.</p>
<p>Doch jetzt zu den wirklichen interessanten Details:</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-10279 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2018/03/screenshot-web.kamihq.com-2018.03.10-19-07-27.png" alt="Ferrtin Transferritin" width="616" height="324" /></p>
<p>Wird allerdings im Blut gemessen, sieht das Ganze ein wenig anders aus.</p>
<ul>
<li>Im Mittel <strong>14 ng/ml Ferritin</strong> für die Damen unter 50, immerhin <strong>28 ng/ml Ferritin</strong> für Damen über 50.</li>
</ul>
<p><strong>Das sind geleerte Eisenspeicher. </strong>Ebendas zeigt sich auch an der doch sehr niedrigen Transferrin-Sättigung von ca. 17 bis 20 %. Fast 40 % der Teilnehmerinnen hatten eine zu niedrige Transferrin-Sättigung, also konkret Eisen-Mangel. Bemerkenswert ist hierbei auch, dass Frauen über 50 zwar höhere Ferritin-Werte aufweisen, allerdings auch eine niedrigere Transferrin-Sättigung. Heißt im Endeffekt: Entweder zeigt uns der Ferritin Wert hier falsch-hohe Werte (etwa bei Entzündungen etc.) oder das Eisen wird nicht ordentlich mobilisiert.</p>
<p>Nach unserer Meinung ist ein Ferritin-Wert über 80 ng/ml anzustreben. Gesunde Sportler können durchaus auch Werte bis 200 ng/ml haben.</p>
<h3>Was bedeuten die Ergebnisse?</h3>
<p>Zugegeben: Die Studie ist nicht perfekt. Das fängt bei den Fragebögen zur Ernährung an und hört damit auf, dass Blutwerte nur einmal gemessen wurden. Darüber hinaus finden wir keine Information über die Qualität der Ernährung der Studienteilnehmer.</p>
<p>Was uns allerdings sehr schön vor Augen geführt wird:</p>
<ul>
<li>Das, was wir ausrechnen und dann tun, hat oft wenig zu tun mit dem, was im Körper passiert.</li>
<li>Wie oft muss noch bewiesen werden, dass eine vegane Ernährung nicht &#8222;<a href="https://genetisches-maximum.de/vegan/vegan-kritik/">Mensch-tauglich</a>&#8220; ist?</li>
</ul>
<p>Eine Ernährung, die prinzipiell nur funktioniert, wenn viel ergänzt wird, kann keine optimale Ernährung sein. Die aberwitzige Empfehlung der Autoren: Menschen, die vegan leben, sollen sich doch bitte ein Multipräparat besorgen, das 60 mg Eisen enthält. Denn nur dann, so die Autoren, könne genug Eisen in den weiblichen Körper kommen. Rechtlich gelten diese hohen Menge nicht mehr als Nahrungsergänzung, sondern als Medikament.</p>
<p>Ein kleiner Bogen gen gelebter Realität: Soeben hat auch mein Kollege Phil seinen Ferritin-Wert bestimmen lassen. Betriebsgeheimnisse werden natürlich nicht verraten. Nur so viel: Solche Probleme gibt es bei uns eher nicht. Im Gegenteil. Dafür muss man allerdings kein Carnivore sein.</p>
<p>Da denke ich natürlich gleich weiter &#8230; schlage innerlich die Hände über dem Kopf zusammen und frage mich: Und was ist mit Kupfer? Zink? Vitamin A? B12? Drum: Der beste Ratschlag bei solchen Problemchen ist, einfach mal <strong>rotes Fleisch und Leber</strong> zu essen. Das kann man, ich weiß, Veganern natürlich nicht empfehlen. Die haben dann halt Pech gehabt und mühen sich jahrelang ab.</p>
<h3>Referenz</h3>
<p>Waldmann, A., Koschizke, J., Leitzmann, C. and Hahn, A. (2004). Dietary Iron Intake and Iron Status of German Female Vegans: Results of the German Vegan Study. Annals of Nutrition and Metabolism, 48(2), pp.103-108.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/ferritin-wert-studie-eisen/">Ferritin-Wert: Niedriger Wert trotz viel Eisen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Meine Erfahrungen mit Eisenglycinat</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/erfahrungsberichte/eisenglycinat-erfahrungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 15:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; In diesem Artikel möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mit Eisenglycinat teilen. Eisen ist, in richtigen Mengen im Körper, ein wunderbarer Stoff. Wer Power Leistungsfähigkeit Ausdauer Klarheit im Kopf Licht im Kopf Entgiftung Schutz vor Radikalen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Artikel möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mit Eisenglycinat teilen.</p>
<p>Eisen ist, in richtigen Mengen im Körper, ein wunderbarer Stoff.</p>
<p>Wer</p>
<ul>
<li>Power</li>
<li>Leistungsfähigkeit</li>
<li>Ausdauer</li>
<li>Klarheit im Kopf</li>
<li>Licht im Kopf</li>
<li>Entgiftung</li>
<li>Schutz vor Radikalen (Katalasen!)</li>
<li>Elastische Haut</li>
</ul>
<p>&#8230; LEBENSFREUDE! verstehen will,</p>
<h3 style="text-align: center;">der muss an Eisen denken!</h3>
<p>Eisen ist das in unserem Körper am <a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/mehr-stickoxid-durch-gemuese/">höchsten konzentrierte Übergangsmetall</a>. Danach erst kommt Zink (&gt; 300 Enzyme) und dann Kupfer. Wer die drei Spurenelemente <em>verstanden</em> hat, hat große Teile seines eigenen Chemiebaukastens verstanden.</p>
<h2>Eisenmangel geht ganz leicht</h2>
<p>Die Punkte da oben sind zum Großteil meine ganz eigenen Erfahrungen. Das liegt auch daran, dass ich seit Jahren <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/eisen-restriktion-wandern/">mit Eisen experimentiere</a> und &#8222;gemessenermaßen&#8220; genau weiß, was passiert, wenn man mit niedrigeren oder höheren Eisen-Werten (=&gt; im Speicher!) aufläuft. Daher meine Empfehlung: Bevor man Eisen bewertet, sollte man am besten selbst wochen- und monatelang eisenarm leben (geht einfach, heißt heute &#8222;Veganismus&#8220; oder &#8222;(Ovo-Lacto-)Vegetarismus&#8220;) und dann mit Schub (!) die Eisenspeicher füllen. Doch wie geht das eigentlich? Dazu gleich mehr.</p>
<p>Manche mögen es etwas biochemischer.</p>
<h2>Wale haben den Sauerstofftank on-board (Myoglobin)</h2>
<p>Zuerst eine kleine Geschichte: Inuit essen gerne Walfleisch, weil das, wenn rasch verzehrt, süßlich schmeckt. Der Grund ist, dass dieses Fleisch viel Glykogen (= Speicherform von Zucker) enthält. Wale tauchen bekanntermaßen gerne und versorgen sich deshalb unter Wasser oft mit gespeicherten Substraten. Nun ist das Ganze aufgrund der Sauerstoffversorgung limitiert. Deshalb bietet sich Glukose an, weil die weniger Sauerstoff braucht, um oxidiert zu werden. Gleichzeitig verfügen die Tiere, und das ist der Punkt, über extrem große Mengen eines Eisenspeicherproteins in Geweben, namens <strong>Myoglobin. </strong>Und genau aus diesem Grund können die Tiere so lange tauchen, also ohne Sauerstoffzufuhr von außen klarkommen.</p>
<p>Was macht der menschliche Muskel, wenn der Ausdauersportler mit maximal viel (bzw. wenig) Sauerstoff auskommen will? Genau, mehr Myoglobin bauen. Deshalb ist der Läufer-Muskel rot, knallrot.</p>
<h3 style="text-align: center;">Mit Hämoglobin zusammen, enthält Myoglobin insgesamt 75 % des Gesamtkörpereisens.</h3>
<p>Heißt für uns: Eisen <em>ist</em> Sauerstoff.</p>
<h2>Eisen im Biochemie-Check</h2>
<p>Nun zu einigen &#8222;Biochemie-Fakten&#8220;:</p>
<ul>
<li>Ohne Eisen sind Mitochondrien (= Energie) wertlos, weil Eisen Teil der Cytochrom-C-Oxidase ist</li>
<li>Eisen reguliert die DNA-Synthese (Ribonukleotidreduktasen)</li>
<li>Eisen reguliert die Entgiftung (via Hydroxylasen und P450-Enzymen)</li>
<li>Eisen reguliert die Synthese von Steroidhormonen (P450-Enzyme)</li>
<li>Eisen reguliert die Neurotransmitter-Bildung im Gehirn via Aminosäuremonooxygenasen</li>
<li>Eisen hilft bei der Entgiftung von Radikalen (z. B. Wasserstoffperoxid) via Katalasen</li>
<li>Eisen stellt die Gefäße weit, weil es Bestandteil von Stickoxid-Synthasen (Stickstoffmonoxid!) ist</li>
<li>Eisen ist Bestandteil von Enzymen im Citrat-Zyklus (=&gt; Energiegwinnung)</li>
<li>Eisen reguliert die Hydroxylierung von Kollagenpeptiden, ist also wichtig für Knorpel, Knochen und Bindegewebe</li>
<li>Und so weiter.</li>
</ul>
<p>Wer also auch mal die &#8222;Macht&#8220; von Eisen kennenlernen will, der macht es einfach so wie ich: Erst mal sehr wenig und dann sehr viel Eisen essen. Letzteres ist aber ein Problem. Weil &#8230; Na ja, viele Menschen bekommen einfach nicht genug Eisen in den Körper, nicht mal, wenn sie sich anstrengen.</p>
<h2>Mit Eisenglycinat zu Traum-Blutwerten</h2>
<p>Abhilfe schaffen genau zwei Dinge:</p>
<ul>
<li>Kiloweise rotes Fleisch (Lamm, Rind, Wild). Geht bei mir notfalls an einem Tag!</li>
<li>Eisenglycinat als Präparat</li>
</ul>
<p>Im roten Fleisch liegt Eisen zum Großteil als Hämeisen vor. Das wird besonders gut aufgenommen. Das kann ich bestätigen. Ähnlich funktioniert das auch mit Eisenglycinat. Denn das macht keine Magendarm-Probleme, die Tabletten kann man quasi wie Gummibärchen essen. Das ist normalerweise ein ziemlich großes Problem bei (hochdosierten) Eisenpräparaten, die können ganz schön Schmerzen im Bauch!</p>
<p>Okay, jetzt haben wir genug geschwärmt.</p>
<ol>
<li>Bei mehr als 100 bis 150 mg Eisen (via Glycinat) pro Tag, bekomme ich starkes Nasenbluten. Deshalb rate ich zu konservativen Dosen.</li>
<li>Eisen allgemein kann auch viele, viele Probleme machen. Meiner Erfahrung nach hat man keine Probleme (mit zu wenig oder zu viel Eisen), wenn man täglich oder mehrmals wöchentlich ein großes Stück Rind, Lamm etc. isst.</li>
<li>Der Ferritin-Wert sollte allerdings vorliegen, über 150 ng/ml kann zunehmend (ernste) Probleme machen. Eine Eisenüberladung kann im Körper zum Beispiel zu einer schlechteren Insulinsensitivität führen. Das hatten wir schon mehrfach <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/eisen-fettverbrennung-diabetes-insulin-resistenz/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/das-spiel-mit-dem-eisen/">hier,</a> <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulinwirkung-und-eisenwerte-verstehen/">hier</a> oder <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/stoffwechsel-tuning-eisen/">hier</a> thematisiert.</li>
</ol>
<p><strong>Eisenglycinat und rotes Fleisch sind das Mittel der Wahl</strong>, wenn es um die Eisenversorgung geht. Wer es damit nicht auf normalgute Eisenwerte schafft, der hat &#8230; auch ernste Probleme.</p>
<p>Noch mal: Eisen ist das wichtigste Spurenelement im menschlichen Körper, kann den Unterschied zwischen Depressionen (&#8222;Ich komme nicht mehr aus dem Bett&#8220;) und &#8222;Wanderlust&#8220; machen. Wer das nicht wahrhaben will, dem empfehle ich zum wiederholten Male den Selbsttest. Sowas sollte jeder mal erlebt haben!</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Disclaimer:</strong> Wer Eisen nimmt, der nimmt Eisen, weil er vorher lange Zeit falsch gegessen hat. Was ich damit sagen will &#8230; Mit Eisen alleine ist es oft nicht getan. Ohne Kupfer z. B. kann der Körper Eisen nicht verwerten. Kupfer ist Bestandteil von zwei Ferroxidasen (Ceruloplasmin und Hephaestin), die Eisen(II) zu Eisen (III) oxidieren. Das zeigt einmal mehr: Lieber &#8222;von allem ein bisschen&#8220; als &#8222;von einem bisschen extrem viel&#8220;. ;-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/erfahrungsberichte/eisenglycinat-erfahrungen/">Meine Erfahrungen mit Eisenglycinat</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Warum mir angewandte Biochemie so wichtig ist</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/angewandte-biochemie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 18:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Über Genetisches Maximum]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[kupfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche, vor allem solche die mich nicht verstehen, behaupten gerne, ich sei ein Theoretiker. Na ja, es soll noch Menschen geben, die sich für das Tun und für die Theorie interessieren. Ungeahnte Möglichkeiten durch Biochemie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/angewandte-biochemie/">Warum mir angewandte Biochemie so wichtig ist</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche, vor allem solche die mich nicht verstehen, behaupten gerne, ich sei ein Theoretiker. Na ja, es soll noch Menschen geben, die sich für das Tun <em>und</em> für die Theorie interessieren.</p>
<h2>Ungeahnte Möglichkeiten durch Biochemie</h2>
<p>Ich kann mich noch gut erinnern, als ich als kleiner Junge auf meinem Traktor übers Feld gefahren bin und einen mit meiner Oma befreundeten Landwirt getroffen habe. Der hat mir, statt der mir bekannten normal großen Tomaten, eine kleinere Tomate in die Hand gedrückt, die ganz anders schmeckte. Ich war so fasziniert davon, dass ich schon damals gerne gewusst hätte, was die beiden Sorten voneinander unterscheidet.</p>
<p>Das Internet war später dann gefundenes Fressen für mich, weil ich mich diesbezüglich austoben konnte. Und bis heute finde ich nichts faszinierender als die Mechanismen und Funktionsweisen meines eigenen Körpers zu erkunden. Natürlich vor allem solche, auf die ich Einfluss habe.</p>
<p>Irgendwann bekam ich ein Biochemie-Buch geschenkt und das hat mir den größten Aha-Moment geschenkt. Es hat mir Möglichkeiten an die Hand gegeben, die ich niemals für möglich gehalten hätte:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Tatsache nämlich, dass chemische Reaktionen in meinem Körper unbedingt von dem abhängig sind, was ich esse. </strong></p>
<p>Mit diesem Wissen habe ich mir schon oft geholfen. Und es funktioniert immer wieder. Oft frage ich mich dann, wie meine Mitmenschen eigentlich so leben. Wie können die ohne dieses Wissen so leben?</p>
<p>Das bekannteste Beispiel hier im Blog ist die <a href="https://genetisches-maximum.de/schilddruese/schilddrusenhormone-selbst-machen/">Verdopplung meiner freien T3-Werte</a>. Erreicht nicht durch den Arzt, nicht durch den Psychologen, nicht durch Sport-Abstinenz, nicht durch Ernährungsumstellung &#8211; und auch nicht durch eine Medikation. Sondern durch &#8222;angewandte Biochemie&#8220;.</p>
<p>Wenn man sowas mal erlebt, kann man sich über so manch einen hochnäsigen Kommentar in irgendwelchen Foren nur wundern.</p>
<blockquote><p>&#8222;Na klar und durch Vitamin D kann man dann 10 kg mehr drücken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jemand, der ovolakto-vegetarisch lebt und kein rotes Fleisch isst, wird vielleicht Eisen-Probleme haben. Ich weiß das deshalb, weil meine Werte schon mal monatelang engmaschig kontrolliert wurden. Und ich weiß deshalb, dass es zumindest beim Eisen gut und gerne sogar mehr als 10 kg ausmachen können. Den <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/eisen-restriktion-wandern/">Selbstversuch</a> sollte jeder mal machen, so wie ich das auch schon mehrfach getan habe. Jedes Mal eine große Überraschung!</p>
<h2>Metalle im Körper &#8211; Eisen, Kupfer und Zink</h2>
<p>Denn an dieser Stelle können wir uns fragen, wo die Energie, die wir hoffentlich haben, eigentlich herkommt? Das hat mit Essen oder Nicht-Essen viel weniger zu tun als gemeinhin angenommen wird.</p>
<p>Die größten Effekte haben meiner Erfahrung nach Eisen und <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/kupfer-problem/">Kupfer</a>. Das liegt daran, dass beide wichtige Bestandteile von mitochondrialen Protein-Komplexen sind, die an der Energiegewinnung beteiligt sind. Genau das hatten wir im <a href="http://grundlagen.edubily.de/landingpage/">Grundlagen-Kurs</a> oder im <a href="https://genetisches-maximum.de/shop/taschenbuch-gesundheit-optimieren-leistungsfaehigkeit-steigern/">Energiebuch</a> schon besprochen. Nach Eisen und Zink ist Kupfer das dritthäufigste Übergangsmetall im menschlichen Körper &#8212; Eisen steht also an erster Stelle. Könnte etwas über die Bedeutung sagen, nicht wahr?</p>
<h3>Wer braucht schon Spurenelemente</h3>
<p>Okay. Das liest sich hier so banal, weil wir fast alles auf den Muskel beziehen. Was aber, wenn das mal in den Mitochondrien im Gehirn passiert? Wenn dort mal zu wenig Eisen und Kupfer ankommt? Geht sowas?</p>
<p>Auch das kann jeder selber testen, indem er Eisen, Kupfer o. Ä. einfach mal so gut es geht weglässt. Ist bei diesen beiden Metallen einfacher als bei vielen anderen Stoffen. Wer will, kann das, wie ich, auch im Blut überprüfen lassen.</p>
<p>Es passieren ziemlich interessante Dinge, das markanteste Zeichen bei Eisen-, Zink- oder Kupfer-Insuffizienz ist <strong>der Verlust des Riechens.<a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/11/flower-731300_640.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-9894 alignright" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2017/11/flower-731300_640.jpg" alt="" width="339" height="286" /></a></strong></p>
<p>Das kann viele Ursachen haben. Eine davon ist, dass die Gehirnzellen, die dafür zuständig sind, faul werden, nicht genug Energie produzieren.</p>
<p>Leider lesen sich solche Abhandlungen immer so lapidar. Wenn man aber vom &#8222;tiefen Eisen&#8220; ins &#8222;normale Eisen&#8220; übergeht und das Gehirn aufwacht und man plötzlich Dinge (u. a. Gerüche) wahrnimmt, die vorher gar nicht da waren, wird man anders darüber denken.</p>
<p>Das Problem ist, dass wir es erst merken, wenn wir schon tief drin stecken. Die meisten Menschen merken sowas gar nicht oder nehmen es eben hin. Es ist halt so. Wenn man allerdings plötzlich wieder merkt, was eigentlich normal ist und wie es sich normalerweise anfühlen soll &#8230; Dann wird man plötzlich kleinlaut und wünscht sich, man hätte sowas vorher gewusst.</p>
<p>Ernährung und Co. ist für viele eine Spielerei. Für die Mehrheit der Deutschen, nicht wissend, die Ursache eines frühen körperlichen Verfalls und unter Umständen eines zu frühen Ablebens. Bis wir darauf allerdings kommen und routinemäßig <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-mangel-macht-insulinresistenz/">Vitamin D</a> bis Eisen checken und Menschen dann mal wirklich aufwachen und tatsächlich geholfen wird, werden noch viele Reden im Internet und auf Fachkonferenzen geschwungen, Tenor:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Alles Blödsinn, Spurenelemente und Co. haben wir alle genug.</strong></h3>
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Vitamine und Co. sind bestimmt keine &#8222;Heilmittel&#8220;, können nicht &#8222;alles&#8220;, können manche Therapien nicht ersetzen und sollen schon gar nicht stur über einen längeren Zeitraum hochdosiert via Präparate eingeschmissen werden. Im Gegenteil. Wer es bewiesenermaßen schafft, sich auch ohne viele NEM nette Blutwerte zu erarbeiten (hier, ich), der kann das alles ganz gelassen lesen. <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/brauchen-wir-nahrungsergaenzungsmittel/">Wie das mit der Ernährung geht, hatten wir hier schon mal erklärt</a>. Um manche NEM allerdings kommt man fast nicht herum &#8212; <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/">Magnesium</a> oder eine regelmäßige Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren wären solche Beispiele.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/angewandte-biochemie/">Warum mir angewandte Biochemie so wichtig ist</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Kranke Mitochondrien durch Eisen-Mangel</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-eisen-mangel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 12:28:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[mitochondriale Biogenese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitochondriale Dysfunktionen stehen im Zentrum aktueller Forschungen. Der Grund hierfür ist relativ banal: Mitochondrien regulieren vielerlei Aspekte der zellulären Gesundheit. Und wenn die Zelle fit, gesund und fröhlich ist, ist es wahrscheinlich, dass wir es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitochondriale Dysfunktionen stehen im Zentrum aktueller Forschungen. Der Grund hierfür ist relativ banal: Mitochondrien regulieren vielerlei Aspekte der zellulären Gesundheit. Und wenn die Zelle fit, gesund und fröhlich ist, ist es wahrscheinlich, dass wir es auch sind.</p>
<p>Mitochondrien sind die &#8222;Kraftwerke unserer Zellen&#8220; und produzieren uns &#8212; hoffentlich &#8212; genug Energie. Dass das sehr unterschiedlich sein kann und so gar nicht festgelegt, dürfte uns interessieren. Denn die Mitochondrien-Gesundheit lässt sich steuern, z. B. durch ein Protein namens <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-tuning-mit-mikronaehrstoffen/">PGC-1alpha</a>, der sogenannte &#8222;Masterregulator der Mitochondrien-Biogenese&#8220;.</p>
<p>Was so kompliziert klingt, ist im Grunde einfach zu verstehen: Mitochondrien können sich vermehren, sich also einem erhöhten Energiebedarf bzw. Energie-Turnover anpassen. Ein Sportler kann daher gut und gerne doppelt so viele Mitochondrien im Muskel aufweisen.</p>
<p>Auch unser &#8222;<a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/braunes-fett-anregen/">braunes Fettgewebe</a>&#8220; im Nackenbereich enthält viele Mitochondrien, denn dieses Fettgewebe speichert nicht nur Fett, sondern verbrennt es sogar. Das ist heute ziemlich &#8222;in&#8220;, denn &#8222;braunes, metabolisch aktives Fettgewebe&#8220; ist ein Teilziel, ein Grund, warum sich heute viel in eiskalte Duschen stellen.</p>
<p><a href="http://amzn.to/2lXBGBI">Im Handbuch</a> sagten wir: Dieses Fettgewebe sieht unterm Mikroskop aus wie Rost. Die innere Mitochondrien-Membran ist voll mit Proteinen, die unsere Energieproduktion gewährleisten sollen. Diese Proteine enthalten wiederum sogenannte Eisen-Schwefel-Cluster, aber auch Häme, die Eisen als Zentralatom enthalten.</p>
<p>Der Grund hierfür ist, dass sich Eisen zum Elektronen-Transport, aber auch zur Sauerstoffbindung eignet. Letzteres kennen wir vom eisenhaltigen Hämoglobin, das ebenfalls Häm mit Eisen als Zentralatom beinhaltet.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die mit unseren Zellen verwandten Hefen zeigen einen besonderen Mechanismus: Die können Glukose ohne Mitochondrien zu Energie abbauen. Wenn sie aber ein anderes Substrat nutzen müssen, z. B. Ethanol oder Glycerin, dann brauchen sie Mitochondrien. Die Zellen bauen sich um, reorganisieren sich, und züchten sich Mitochondrien.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt kommt der Punkt: Dieser sogenannte &#8222;diauxischer Wechsel&#8220; geht einher mit einer dramatischen Zunahme an Eisen-Transportern, die Eisen in die Zellen aufnehmen sollen. Blockiert man diesen Prozess, dann passen sich die Zellen nicht an, weil sie keine Mitochondrien bilden können.</p>
<p style="text-align: left;">Das hatten wir <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/eisen-fettverbrennung-diabetes-insulin-resistenz/">hier</a> mal besprochen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/11/Hefezellen-Stoffwechsel-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5484 size-full" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2015/11/Hefezellen-Stoffwechsel-3.png" alt="Hefezellen Metabolismus" width="1163" height="601" /></a></p>
</blockquote>
<p>Doch gilt das auch für unsere Zellen? Eine Arbeit aus dem Jahr 2013 ist der Frage nachgegangen, welche Rolle Eisen bei der oben genannten Mito-Biogenese spielt. Die Autoren kamen zum Schluss:</p>
<blockquote><p>These results suggest that iron might be essential for the mitochondrial biogenesis program. Increased cellular iron availability during mitochondrial biogenesis might simply be necessary to accommodate the mitochondrial proteins [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Hier steht also: Die Resultate legen nahe, dass Eisen essentiell (!!!) dafür ist, dass das Mito-Biogenese-Programm überhaupt ablaufen kann. Eine erhöhte Eisen-Konzentration in Zellen während dieser Phase könnte notwendig dafür sein, dass eisenhaltige Proteine gebaut werden können.</p>
<p>Eisen-Mangel, so die Autoren, dürfte somit ein Hauptgrund für mitochondriale Dysfunktionen und Krankheiten sein.</p>
<p>Schlagen wir den Bogen.</p>
<p>Vorhin telefoniere ich mich meinem Freund <a href="https://www.strengthfirst.de/">Chris Eikelmeier</a> &#8212; der eine oder andere von euch wird ihn kennen. Die Geschichten, die er so erzählt, sind spannend. Neulich war ein Patient bei ihm mit schrecklichen Eisen-, also Ferritin-Werten. Er wollte aus diversen Gründen auf den Fleischverzehr verzichten.</p>
<p>Einige Tage zuvor sehe ich, wie eine Veganerin im Facebook kommentiert. Ihr gehe es prima und ihrem jungen Sohn (sechs Jahre alt oder so) gehe es auch super &#8212; sie ernähre ihn vegan.</p>
<p>Wenn diese Frau wüsste, was sie ihrem Sohnemann aus biochemischer Sicht damit antut, würde sie es vermutlich lassen. Aber diese Menschen sind ganz häufig extrem indoktriniert und somit hoffnungslos verloren.</p>
<p>Denn bei allem Verständnis für solche radikalen Lebensformen, sollte man eine essentielle (!!!) Wahrheit nicht vergessen: Dem Körper ist es völlig egal, wie man sich ernährt. Die Blutwerte aber lügen nicht. Die davon abhängige Biochemie lügt auch nicht. Da können sich diese Vertreter drehen und wenden wie sie wollen.</p>
<p>Unsere Zellen brauchen sicher keine Eisen-Überladung und sicher auch nicht kiloweise Rindsleber. Der Körper ist genügsam. Nur wir Menschen verhalten uns immer so seltsam, so extrem und machen es diesem Wundersystem, das wirklich fast alles kompensieren kann, unglaublich schwer.</p>
<p>Mitochondriale Dysfunktionen. Veganismus und andere eigenartige Ernährungs- und Lebensformen lassen grüßen.</p>
<p><strong>Referenz</strong></p>
<p>Rensvold, Jarred W.; Ong, Shao-En; Jeevananthan, Athavi u. a. (2012): „Complementary RNA and protein profiling identifies iron as a key regulator of mitochondrial biogenesis“. In: <i>Mitochondrion</i>. 12 (5), S. 573, DOI: 10.1016/j.mito.2012.07.059.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mitochondrien/mitochondrien-eisen-mangel/">Kranke Mitochondrien durch Eisen-Mangel</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Spiel mit dem Eisen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/das-spiel-mit-dem-eisen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2017 14:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich kommentierte ein Leser unter dem kürzlich veröffentlichten Kupfer-Artikel sinngemäß: Erst alle Kettenglieder zusammenfügen und dann die Kette stärken. Viele machen das anders. Die stärken erst mal jedes Kettenglied, ohne zu wissen, ob die Kette überhaupt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich kommentierte ein Leser unter dem kürzlich veröffentlichten <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/kupfer-problem/">Kupfer-Artikel</a> sinngemäß: <em>Erst alle Kettenglieder zusammenfügen und dann die Kette stärken.</em></p>
<p>Viele machen das anders. Die stärken erst mal jedes Kettenglied, ohne zu wissen, ob die Kette überhaupt eine ist.</p>
<p>Ich bin nicht der einzige hier, der mittlerweile fast ein Jahrzehnt lang Erfahrung mit dieser Biochemie-Spielerei hat. Es gibt da noch viele andere, z. B. ein junger Arzt, der hier ab und zu munter kommentiert. Der auch schon Ewigkeiten Erfahrungen mit dieser Materie hat.</p>
<p>Die Quintessenz ist immer:</p>
<blockquote><p>Ja, die Optimierung der eigenen Biochemie ist enorm wichtig. Wir müssen lernen, welche Stellschrauben wir drehen können und sollten auch mutig sein, an ihnen zu drehen. Aber eben mit Sinn und Verstand, <strong>mit Wissen über Systeme. </strong></p></blockquote>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig">Justus von Liebig</a> sollte man kennen. Der hat genau das beschrieben. Dein System kann noch so toll optimiert sein, du wirst immer über den schwächsten Teil stolpern, wenn der völlig aus der Reihe fällt.</p>
<p>Freilich darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass gerade ein starkes System auch Engpässe kompensieren kann.</p>
<p>Dennoch, was mir immer wieder auffällt: der Drang, gewisse &#8222;Werte&#8220; <strong>maximal</strong> anzuheben. Aus irgendwelchen, mir nicht bekannten Gründen. Als ob jeder Mensch gleich hohe Ziel-Werte braucht &#8230;</p>
<p>Wie gesagt, damit tut man dem System keinen Gefallen, im schlimmsten Falle <em>verziehen</em> wir es und es gibt dumme Begleiterscheinungen. Die dann, übrigens, auch immer wieder bekämpft werden mit neuen Ergänzungsmitteln :-) Die Ironie!</p>
<p><strong>Die menschliche Physiologie ist äußerst dankbar und braucht nicht viel.</strong> Leider schaffen wir, wir Modernen, es immer wieder, Jahrmillionen lang optimierte Systeme kaputt zu machen. Keine Ahnung, was da schief läuft, aber wir schaffen das.</p>
<p>Was mir grundsätzlich auch nicht in den Schädel will: Wenn in verschiedenen Modellen gezeigt wird, dass eine deutliche Erhöhung des Körper-Eisens dazu führt, dass unser Anabolismus abdankt, dann braucht mir doch keiner zu kommen mit &#8222;evolutiver Wahrheit&#8220; und dem &#8222;Mammut-Steak&#8220;.</p>
<p>Ich hab&#8217;s ja selbst erlebt, oft genug.</p>
<p>Wenn man es drauf anlegt und sein Eisen maximal hochfährt (etwa durch tägliche Zufuhr von Rindfleisch und Leber), dann dankt der Anabolismus, also die Reaktion auf das Hormon <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/">Insulin</a> &#8230; einfach ab.</p>
<p>Das ist nicht nur blöd für Leute, die Muskeln aufbauen wollen. Das ist auch blöd für Leute, die gegessenes Eiweiß in den Muskel bekommen wollen, Kohlenhydrate oxidieren wollen, gesunde Gefäße haben wollen (Insulin setzt <a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/stickoxid-gesundheit/">Stickoxid</a> in den Arterien frei) oder für Leute, die nachts im Schlaf regenerieren wollen. Ja, auch das tolle Wachstumshormon vermittelt einen Teil seiner Effekte über ebendiesen anabolen Signalweg.</p>
<p>Sogenanntes &#8222;Eisen-Loading&#8220; hat noch ganz andere Effekte. Zum Beispiel hemmt Eisen das Enzym Lipoprotein-Lipase, was dann zu hohen Triglyceriden führt.</p>
<p>Deshalb sagte ich schon mal &#8212; und das hören die Vertreter nicht gerne &#8211;, dass Keto-Anhänger sich oft eine selbsterfüllende Prophezeiung basteln. Sie arbeiten solange gegen ihr Insulin-Signaling, bis sie letztlich nicht mehr mit Kohlenhydrate auskommen und tatsächlich auch keine mehr vertragen &#8230;</p>
<p>Erklärt hatte ich das <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/ich-vertrage-keine-kohlenhydrate-eisen/">hier</a> schon. Eisen steht im Körper für &#8222;Sauerstoff&#8220;. Es reguliert ein Protein namens HIF1alpha, den Hypoxie-Faktor.</p>
<p>Der Hypoxie-Faktor, um den sich Sportler u. a. übrigens beim Höhen-Training bemühen, reguliert den Energie-Stoffwechsel, schaltet, einfach ausgedrückt, die anabolen Signalwege an. Natürlich sorgt dieser Hypoxie-Faktor noch für viele andere Effekte. Neuerdings weiß man, dass HIF1alpha auch die Gewebe-Regeneration steuert, auch von Geweben, die normalerweise nicht so gerne heilen.</p>
<p><strong>Für mich ist dieses HIF1alpha das Geheimnis des Veganismus. </strong>Der Grund, warum Veganer durchweg besser abschneiden was metabolische Gesundheit angeht.</p>
<p>Das ist für mich das Spiel mit der Biochemie. Zu wissen, welche Schalter ich betätigen kann.</p>
<p>Freilich kommen wir jetzt wieder zum Eingangsstatement zurück. Das Eisen-Glied der Kette darf natürlich nicht zu schwach werden. Das heißt, es sollte kein Eisen-Mangel provoziert werden. Aber ein intelligenter Umgang mit diesem Stoff ist sicher Gold wert. Mehr als stupides &#8222;Eisen-Pushen&#8220;.</p>
<p>Also:</p>
<ul>
<li>Nicht immer Werte maximieren wollen</li>
<li>Lieber gucken, dass das System ausgeglichen ist</li>
<li>Dann läuft es am besten</li>
<li>Mit individuellen Werten kann man spielen</li>
<li>Aber nur in physiologischen Bereichen, konkret: Es sollte weder Überschuss noch Mangel provoziert werden</li>
</ul>
<p>PS: Das Gesagte &#8212; zum Thema Eisen &#8212; gilt einmal mehr nur bedingt für Sportler. Diese beneidenswerte Personen-Gruppe kann fast immer alles kompensieren.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/das-spiel-mit-dem-eisen/">Das Spiel mit dem Eisen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Eisen-Restriktion: Ein persönlicher Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/blutwerte/eisen-restriktion-wandern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 15:32:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsäure-Oxidation]]></category>
		<category><![CDATA[Phytinsäure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie du als edubily-Leser sicher weißt, wollen wir im Grunde nicht &#8222;die&#8220; Lösung präsentieren, sondern Lesern Möglichkeiten an die Hand geben. Das mag, gerade für Neulinge, überfordernd wirken und es lässt vielleicht manchmal den roten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie du als edubily-Leser sicher weißt, wollen wir im Grunde nicht &#8222;die&#8220; Lösung präsentieren, sondern Lesern <strong>Möglichkeiten</strong> an die Hand geben. Das mag, gerade für Neulinge, überfordernd wirken und es lässt vielleicht manchmal den roten Faden vermissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite denke ich mir: Wieso muss ich auf Biegen und Brechen einen roten oder sogar dunkelroten Faden generieren? Das ist in meinen Augen heute ebenfalls ein großes Problem. Denn viele Autoren wollen ein großes Ganzes entstehen lassen, mühen sich ab, um ihre Thesen ja im Einklang mit ihrer Weltidee, ihrem Kernkonzept stehen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin der Meinung: Eine Leitlinie, eine &#8222;Ideallinie&#8220; aufzuzeigen, ist in Ordnung. Dann, als Add-on quasi, kommen die Möglichkeiten ins Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder diskutierten wir in den letzten Wochen den Mikronährstoff <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/eisen-fettverbrennung-diabetes-insulin-resistenz/" target="_blank">Eisen</a> mit Blick auf seine (negativen) Folgen. Wichtig ist mir, dass Leser nach solchen Artikeln niemals glauben, dass Eisen &#8211; als Beispiel &#8211; per se schlecht ist. Viel mehr müssen sie verstehen, dass eine Substanz je nach Kontext <strong>gravierend</strong> anders wirken kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist unmöglich, alles zu wissen, alles bereits erfahren zu haben. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass man zu Themen, über die man spricht, auch praktische Erfahrungen hat. Daher &#8211; und das empfehle ich auch den Lesern hier &#8211; probiere ich alles, wirklich alles aus. So auch die Eisen-Restriktion.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was habe ich gemacht?</h2>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich nichts Besonderes. Ich habe seit Weihnachten schlicht kein rotes Fleisch, keine Schalentiere mehr gegessen und zu jeder eisenhaltigen Mahlzeit Kaffee, Tee oder Phytinsäure-haltige Nahrungsmittel gegessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Erfahrungsbericht an sich ist auch sehr subjektiv, da ich keine Messwerte kenne.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Meine Erfahrung</h2>
<p style="text-align: justify;">Zuallererst einmal klingt Eisen-Restriktion schlimmer, als es eigentlich ist. Der Körper adaptiert schnell an eine Ernährung, die wenig Eisen enthält. Das merkt man daran, dass man die ersten Tage quasi ein starkes Bedürfnis nach eisenhaltigen Nahrungsmitteln hat, was aber rasch abflacht &#8211; die Adaptationsmechanismen scheinen dann zu greifen.</p>
<p style="text-align: justify;">Generell ist es bei solchen längerfristig andauernden Unterfangen so, dass die Veränderungen viel zu schleichend daher kommen, als dass man sie bewusst und stark wahrnehmen könnte. Daher merkt man an sich keine negativen Veränderungen, vorerst.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Tat hatte ich das Gefühl, dass der Stoffwechsel zunehmend auf eine Kohlenhydrat-Oxidation umstellt. Ganz automatisch hat man ein stärkeres Verlangen nach kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Das ergibt sich vorrangig aus dem Unterdrücken des Fettstoffwechsels. Mit anderen Worten: Dem (muskulären) Energiestoffwechsel bleibt nichts anderes übrig als eine gesteigerte Kohlenhydrat-Oxidation.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider hatte ich gerade zum Ende hin das Gefühl, dass hier etwas erzwungen wird. Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass das Ganze maladaptiv wird. Das liegt vielleicht auch an Confoundern. Wer weniger rotes Fleisch isst, nimmt auch weniger <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/3-grunde-fur-kreatin/" target="_blank">Kreatin</a> oder <a href="https://genetisches-maximum.de/l-carnitin/carnitin-reguliert-deinen-stoffwechsel/" target="_blank">Carnitin</a> zu sich, die ebenfalls profunde Auswirkungen auf den (muskulären) Energiestoffwechsel haben, worüber wir auch schon mehrfach berichteten.</p>
<p style="text-align: justify;">Maladapativ bedeutet im Falle des muskulären Stoffwechsels, dass weniger Energie über die mitochondriale Atmung bereitgestellt wird, eher zunehmend ein glykolytischer Stoffwechsel vorliegt &#8211; der Muskel wird z. B. hart und verkrampft, was auf fallende ATP-Werte hindeutet. Alternativ kann es auch einfach sein, dass das Unterdrücken des Fettstoffwechsels eben aus zwei, einen potenziellen Energiespender macht, was schlicht meint, dass wir den Flaschenhals verengen. Auch das könnte einen ATP-Abfall herbeiführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber, wie gesagt, das sind reine Spekulationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Entschluss, das Projekt zu beenden, fiel beim Wandern. Wir hatten uns eine recht anstrengende, steile Tour ausgesucht. Sportler kennen den Spruch: Die Beine machen zu. Genau das traf während eines steilen Anstiegs ein. Entsprechend intensiv war die Atmung. All das kenne ich eigentlich nicht von mir bzw. habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt. Diese Einschränkung meiner aeroben Kapazität gefiel mir in diesem Ausmaß nicht. Außerdem merkte ich zunehmend, dass ich, na ja, fauler werde, mehr mentale Anstrengungen investieren muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Resultat habe ich die Tage danach sehr eisenlastig gegessen. Es war schon ein Stück weit beeindruckend, zu merken, wie positiv der Körper auf die Eisenzufuhr reagiert. Wie soll man es beschreiben? Einfach so, wie man sich eine Sauerstoffdusche vorstellt. Frischer, wacher, leistungsfähiger, ein &#8222;längerer Atem&#8220;, die Faulheit verabschiedet sich, alltägliche, körperliche Belastungen gehen viel leichter von der Hand, tatsächlich fühlt man sich auch leichter. Im Grunde genau das, was ich damals im Handbuch schilderte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch rasch zu merken war, dass der Muskel im Bezug auf den Energieverbrauch wieder ökonomischer wurde. Das, was ich erwarten würde, von einem gesunden Energiestoffwechsel.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit und Ausblick</h2>
<p style="text-align: justify;">Würde ich es noch einmal tun? Bestimmt, aber nicht so lange. Ich denke, dass ich es schon ein Stück zu weit getrieben habe. Ich glaube, von der Intervention könnten speziell Insulinresistente mit hohen Eisenwerten profitieren. Insulinresistente mit niedrigen Eisenwerten könnten davon eher Schaden nehmen, eben aufgrund der Verschlechterung der mitochondrialen Energetik. Denn wir erinnern uns: Auf der mitochondrialen Membran sitzen eisenhaltige Proteine, die zwingend für die Energiegewinnung notwendig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Experiment hat mir auch &#8211; wieder einmal &#8211; gezeigt, dass Theorie und Praxis häufig miteinander kollidieren und meistens der Mittelweg der passende Weg ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterm Strich bleibt also: Eisen-Restriktion mit Blick auf eine vermehrte Kohlenhydrat-Nutzung funktioniert, hat aber auch &#8211; wie antizipiert &#8211; Nachteile, die sich insbesondere nach einer längeren Phase der Eisenrestriktion bemerkbar machen. Zu hohe Eisenwerte müssen genauso im Blick behalten werden wie (zu) niedrige Eisenwerte. Und was zu niedrig bzw. zu hoch ist &#8230; das ist wohl sehr, sehr individuell.</p>
<p style="text-align: justify;"><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/eisen-restriktion-wandern/">Eisen-Restriktion: Ein persönlicher Erfahrungsbericht</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Warum viele Wege nach Rom führen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/motivation/viele-wege-fuehren-nach-rom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 21:13:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[ketogene diät]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr wichtig ist mir, das ist tatsächlich mittlerweile das Hauptziel unserer Arbeit, dass meine Leser lernen, differenziert zu denken. Okay, ich könnte es forscher formulieren: Dass meine Leser sich nicht scheuen, überhaupt zu denken. Ökonomisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr wichtig ist mir, das ist tatsächlich mittlerweile das Hauptziel unserer Arbeit, dass meine Leser lernen, <strong>differenziert </strong>zu denken. Okay, ich könnte es forscher formulieren: Dass meine Leser sich nicht scheuen, überhaupt zu denken.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ökonomisch muss es sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Das ist nicht böse gemeint. Wir sind Wesen der Ökonomie. Wirtschaftlich muss es sein. Auch auf zellulärer Ebene. Daher funktioniert Populismus ja auch so gut. Daher funktionieren Bilderbücher und Geschichten so gut. Der präfrontale Kortex und andere verschwenderische Gehirnbereiche dürfen einen Gang zurückschalten. Wir mögen das instinktiv. Ich auch! Keine Frage. Wenn ich mich Sonntag in den Sessel setze und gemütlich eine Tasse Kaffee oder Tee trinke, da habe ich keine Lust auf Lehrbuch-Niveau, sondern will, wenn möglich, Lektüren lesen, die mich bilden, aber gleichzeitig einfach zu konsumieren sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist legitim und auch absolut &#8230; na ja, vertretbar. Du sollst sogar solche Lektüren lesen. Nur die Basis muss stimmen, man muss gewisse Inhalte richtig einordnen können und dafür muss man sich ein Fundament geschaffen haben. Eine Matrix, in die man das Geschriebene einordnen kann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Willst du mehr, dann musst du arbeiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich denke hierbei an die vielen Profi-Sportler.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir hätten immer gerne den kürzesten Weg. Wir suchen ewig danach. In der Zwischenzeit hätten wir mit Härte (Disziplin!) und Konsequenz deutliche Fortschritte gemacht. Das Internet ist hierbei oft keine Hilfe, denn Leuten, die das so sagen, wird nicht zugehört, die können daran nichts verdienen. Auch wenn es vielleicht Monate dauert &#8230; irgendwann kommen wir an den Punkt, an dem wir realisieren, dass es nichts anderes gibt als Selbstvertrauen (meinetwegen auch Gottvertrauen), Disziplin und die Handlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grunde denke ich an die vielen Profi-Sportler. Diese Leute müssen &#8211; auf geistiger, kognitiver, intellektueller Ebene &#8211; keine herausragenden Leistungen vollbringen. Sie müssen punktgenau funktionieren. Um das zu erreichen, um überhaupt auf dieses Niveau zu kommen, müssen sie jahrelang, ganz konsequent und diszipliniert arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Verstehst du?</p>
<p style="text-align: justify;">Übertragen auf dein Leben: Wenn du wirklich vorankommen willst, wirklich weg vom, na ja, &#8222;primitiven&#8220; Zeitungswissen, dann musst du eben hart arbeiten. Da nutzen dann auch schöne Geschichten, Bilderbücher oder Populismus-Texte wenig. Das heißt, dass du die mentale Einstellung brauchst, die dir dabei hilft, auch schwerer Texte zu erarbeiten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Deine Berichte sind für mich wie eine Taschenlampe auf den winkligen, dunklen Wegen der Gesundheit, von denen man nicht gerne abkäme. Für mich würde jede ernsthafte Krankheit bedeuten, eine traumhafte Landschaft verlassen zu müssen und so bin ich hoch motiviert, mir all das „rein zu ziehen&#8220; &#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie viel schöner könnte man es formulieren? Wenn wir &#8222;Bewusst-sein&#8220; erlangen, wenn wir <em>erwachen</em>, wenn wir das Leben lieben, das Leben an sich die Motivation dafür ist, für unsere Gesundheit zu kämpfen (wie viel das tatsächlich wert ist, weiß jeder, der mal ernsthaft krank war), dann sind wir auch bereit, mehr zu geben, dafür zu arbeiten. Egal, auf welcher Ebene.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ganz schön komplex &#8211; Wissen ist mehr als Populismus</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir sind dann auf dem richtigen Weg, wenn wir das erste Mal denken &#8230; zum Beispiel: &#8222;Oh, das ist aber doch ganz schön komplex.&#8220; Das passiert meistens, wenn &#8222;Fachfremde&#8220; tiefer in die Materie eintauchen und plötzlich realisieren, was eigentlich alles dahinter steckt. Diese Menschen verstehen plötzlich. Wenn wir verstehen, dass die vielen Prozesse in unserem Körper hoch komplex sind, dann werden wir vielleicht auch etwas nachsichtiger mit denen, die uns Körperwissen vermitteln wollen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Diversität ist wichtig und nicht &#8222;böse&#8220;</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich sehe häufig, dass das Schwarz/Weiß-Denken so derart in uns verankert ist &#8230; Wenn zwei Autoren, die auf ähnlichem Niveau performen, andere Resultate preisgeben, dann sollten die Leser sich nicht fragen, wer falsch oder wer richtig liegt. In der Wissenschaft ist es völlig normal, dass es verschiedene Interpretationen gibt. Deswegen hassen sich die Autoren aber nicht. Ganz im Gegenteil. Wissen ist, übrigens wie Sprache, nichts in Stein Gemeißeltes. Es ist beweglich, fluide, anpassbar. Darum ist Diversität eine Bereicherung. Darum ist Diversität nichts, das man bekämpfen muss in Form von Ideologien.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Autoren dürfen und sollen (!) divergente Resultate präsentieren. Darin steckt, in den meisten Fällen, nichts Böses &#8211; im Gegenteil.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein bisschen gut, ein bisschen schlecht</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Schwarz/Weiß-Denken erkenne ich sehr häufig auch daran, dass &#8211; mit Blick auf verschiedene Interventionen &#8211; von Gut und Schlecht geredet wird. Eine Sache ist nicht gut oder schlecht. Jede Intervention hat Vor- und Nachteile. Auch hier wird häufig versucht, die &#8222;beste Lösung&#8220; zu finden, am besten eine Lösung, die für uns keine Probleme macht. Aber das wird es nicht geben. Denn eine Sache kann noch so gut sein, es wird immer Nachteile geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss nicht alles als ganz toll verkaufen. Manchmal müssen wir negative Aspekte einer Intervention akzeptieren. Vor allem dann, wenn wir die jeweilige Intervention im Wesentlichen hilfreich ist. Es geht also nie darum, das Non-plus-ultra zu finden, sondern abzuwägen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das beste Beispiel ist das <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/eisen-fettverbrennung-diabetes-insulin-resistenz/">Eisen-Thema</a>. Ja klar: Senkt man den Eisen-Wert deutlich ab, werden sich mit 100%iger Wahrscheinlichkeit negative Effekte finden lassen. Vielleicht ist man einen Tacken müder. Dafür erntet man auf kurze oder lange Sicht vielleicht ganz profunde Wirkungen, die uns viel glücklicher und zufriedener machen. Das Gleiche lässt sich natürlich auch über die <a href="https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogene-diaeten-zur-behandlung-von-diabetes-ein-kommentar/">ketogene Diät</a> berichten. Jetzt, wo sich langsam auch negative Aspekte herauskristallisieren, sehe ich immer mehr Menschen, die dieser Lebensweise nicht treu bleiben. Dennoch sollte auch hier ganz klar daran gedacht werden: Lebst du nicht mehr ketogen, dann werden sich wieder andere Probleme ergeben. Im Grunde musst du für dich herausfinden, mit welchen Problemchen du besser leben kannst.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Generation Beziehungsunfähig sucht ewig weiter</h2>
<p style="text-align: justify;">Aber &#8230; das passt ja in unsere Zeit. Die <em>Generation Beziehungsunfähig</em>. Im Facebook- und Twitterzeitalter scheint sich hinter jedem Klick ein besserer Partner finden zu lassen. Tja. Dabei vergessen wir immer, dass es nicht darum geht, die Prozentzahl 100 zu finden, sondern darum, die Prozentzahl 85 und dann &#8230; na ja, herauszufinden, ob wir mit den anderen 15 % leben können, uns damit arrangieren können &#8211; oder nicht. Vielleicht schenkt uns der Partner im Laufe der Beziehung ja noch ein paar Prozent, wer weiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind schon ein bisschen naiv.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/motivation/viele-wege-fuehren-nach-rom/">Warum viele Wege nach Rom führen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Fettverbrennung ausschalten: Doping auf Weltklasseniveau mit Meldonium</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/tipps/meldonium-doping/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 13:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsäure-Oxidation]]></category>
		<category><![CDATA[Glukose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal ein Fall von &#8222;Doping&#8220; in der Sportwelt. Und die Leute tun immer so, als würde es sie zutiefst erschüttern, als würden ganze Weltbilder zerstört werden. Die Wahrheit ist, dass wir uns alle darüber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wieder einmal ein Fall von &#8222;Doping&#8220; in der Sportwelt. Und die Leute tun immer so, als würde es sie zutiefst erschüttern, als würden ganze Weltbilder zerstört werden. Die Wahrheit ist, dass wir uns alle darüber im Klaren sind (oder sein sollten), dass die da ganz oben alle irgendwie dopen. Um der edubily-Sprache treu zu bleiben: Die bewegen sich so nahe an ihrem genetischen Maximum, dass jede Kleinigkeit profunde Auswirkungen haben kann. Hier geht es um ganz wenige Prozent.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ab wann ist Doping eigentlich Doping?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir brauchen auch nicht immer so unschuldig zu tun. Wir dopen auch. Für den Hans im mittelständischen Betrieb ist es eben nicht Testosteron (oder doch?), sondern die fünf Tassen Kaffee. Aber alles verschwimmt, sobald wir realisieren, dass wir immer auf molekularbiologischer Ebene argumentieren müssen und &#8230; da ist es dem Körper ziemlich egal, ob wir von Kaffee reden oder von anderen Mittelchen, die den Organismus peitschen. Letztlich ist es eben eine Auslegungssache.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kenne Ärzte, die verschreiben dem kaputt-trainierten Ironman, der auch noch Geschäftsführer ist, Testosteron. Er muss ja irgendwie weitermachen. Ja, ja. Nur: Der umgeht hiermit die körpereigenen Barrieren und verschafft sich einen Vorteil gegenüber denen, die sich von ihren körpereigenen Barrieren ausbremsen lassen (müssen). Aber du siehst: Alles Auslegungssache.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Maria Scharapowa knipst die Fettverbrennung aus</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Tennis-Star <a href="http://www.kicker.de/news/tennis/startseite/646819/artikel_sharapova-anwalt_sperre-bis-zu-vier-jahren-moeglich.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Maria Scharapowa</a> hat wohl ein Mittelchen geschluckt, das sich Meldonium nennt. Verschrieben von ihrem Arzt, seit 10 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist daran nun Doping?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Meldonium hemmt die Oxidation von Fettsäuren. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Haben wir nicht alle gedacht, dass das zwangsläufig zur Fettleibigkeit führen muss? Einige Leser gehen ja davon aus, dass der Körper &#8222;immer nur Fett verbrennen&#8220; muss, damit er auch schlank sein kann. Falsch gedacht. Dazu muss man sich nur mal die Figur der Frau anschauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die WADA schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Meldonium moduliert den Stoffwechsel ähnlich wie Insulin (Anm.: Mechanismus erklären wir gleich). Mit Meldonium erhöht sich die Ausdauerleistung, die Regeneration verbessert sich, es schützt vor Stress, es wirkt aktivierend auf das ZNS (Anm.: Noradrenalin, Dopamin und Co.).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das ist interessant, oder?</p>
<h2 style="text-align: justify;">So wirkt Meldonium</h2>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mittelchen wurde zum Beispiel für die Behandlung von Herzschwäche entwickelt. Denn unterdrückt man die Fettsäure-Oxidation, steigt reziprok dazu die Glukose-Oxidation, die verbraucht weniger Sauerstoff und es wird mehr ATP pro Sauerstoff gebildet, was gemeinhin bedeutet, dass die Effizienz steigt. Diesen Effekt macht man sich auch zunutze bei Herzinfarkten, wo nicht genug Sauerstoff vorhanden ist. Mehr Glukose-Oxidation heißt natürlich, dass unsere Glukose-Toleranz viel besser wird, somit auch die Insulin-Sensitivität.</p>
<p style="text-align: justify;">Meldonium ist das Prinzip &#8222;<a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulinwirkung-und-eisenwerte-verstehen/">Eisen runter</a>&#8220; . Meldonium ist auch das Prinzip &#8222;Glukose-Oxidation&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir schrauben also die Fettsäure-Oxidation runter und zwangsläufig muss die Glukose-Oxidation steigen, weil der Körper ein Substrat oxidieren <em>muss, </em>um seinen Energiebedarf zu decken. Das haben wir dir im Handbuch erklärt, nennt sich <em>Randle-Cycle</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Und warum verkürzt das jetzt die Erholungsphasen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Körper wird schlicht anaboler. Denn nun wird vermehrt der anabole Signalweg (<em>IR/Akt/mTOR</em>) aktiviert, was natürlich Gewebe heilt. Das ist das &#8222;Prinzip Eisen&#8220; im Gehirn. Daher kurbelt die Eisen-Restriktion die Neurogenese an &#8211; der anabole Signalweg wird angeknipst. Daher spekulieren manche Wissenschaftler, dass das Spurenelement <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/chrom-insulinsensitivitaet-depressionen/">Chrom</a> die Katecholamin-Synthese im Gehirn anregt, da es ebendiesen anabolen Signalweg aktiviert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun: Wir werden es vermutlich niemals schaffen, den Fettstoffwechsel so zu unterdrücken, wie es dieses Medikament potenziell könnte. Wir kennen allerdings auch nicht die eingesetzte Dosis.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Schlusswort</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit diesem Beitrag wollte ich dir aufzeigen, wie Profi-Sportler ihren Stoffwechsel modulieren, mit Blick auf uns, die das ebenfalls tun, nur eine Nummer kleiner. Den oben angeführten Mechanismus inklusive Wirkung kann man en detail <a href="https://genetisches-maximum.de/zellgesundheit/mtor-anabolismus/">hier bei uns nachlesen</a> (<em>mTOR und Akt: Gesund durch Anabolismus</em>).</p>
<p style="text-align: justify;">Die bösen, bösen Profi-Sportler immer :-)</p>
<p style="text-align: justify;">(PS: Weil ich weiß, dass manche jedes Wort und jeden Satz auf die Goldwaage legen und auch kein Späßchen verstehen &#8230; <strong>Natürlich distanzieren wir uns von Doping etc.</strong>)</p>
<h4 style="text-align: justify;">Titelbild</h4>
<p style="text-align: justify;">&#8222;<a href="https://www.flickr.com/photos/thevhale/14103094997/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">IBI14_Maria Sharapova</a>&#8220; von <a href="https://www.flickr.com/photos/thevhale/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Vale Alemanno</a>, lizensiert unter <a class="external text" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" rel="nofollow">CC BY 2.0</a></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/meldonium-doping/">Fettverbrennung ausschalten: Doping auf Weltklasseniveau mit Meldonium</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Stoffwechsel-Tuning: So funktioniert es</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2016 21:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin-Resistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Triglyceride]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stoffwechsel-Tuning ist für mich ungefähr das: Ich verändere eine Variable in meinem System und das funktioniert dann besser. So, dass ich ohne größere Lifestyle-Veränderung plötzlich ein anderes Ergebnis genießen darf. Zum Beispiel weniger Körperfett. Auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Stoffwechsel-Tuning ist für mich ungefähr das: Ich verändere eine Variable in meinem System und das funktioniert dann besser. So, dass ich ohne größere Lifestyle-Veränderung plötzlich ein anderes Ergebnis genießen darf. Zum Beispiel weniger Körperfett. Auch wenn das häufig Wunschdenken ist, bei manchen wird das tatsächlich wahr. Zum Beispiel dann, wenn die Schilddrüsen-Unterfunktion eben keine Unterfunktion mehr ist, sondern eine Normalfunktion. In diesem Fall wird dann sogar etwas überkompensiert: Man darf sogar noch mehr essen, ohne dabei zuzunehmen, bekommt eventuell sogar Magermasse (Knochen, Organe, Muskeln, Gehirn [?]) geschenkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, man könnte auch das Gegenteil von Stoffwechsel-Tuning besprechen. Das wäre zum Beispiel &#8230; na ja, man tut etwas, was die metabolische Situation verschlechtert.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Endeffekt kommt es dann darauf an, aus welcher Perspektive wir das &#8222;Problemchen&#8220; begutachten. Denn: Zieht man den Stock aus der Speiche, wirkt es auf manche eben wie &#8230; Tuning.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin ein großer Fan von solchen Spielereien. Ich suche immer solche Hindernisse, über die ich zwangsläufig stolpern muss, weil sie mir ein Bein stellen, indem sie meinen Stoffwechsel (negativ) beeinflussen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Eisen und die Stoffwechsel-Funktion</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie du weißt, befassen wir uns derzeit intensiv mit Eisen. Der Grund ist simpel: Kein mir bekannter Mikronährstoff hat derart seine Finger im Spiel, wenn es um klassische metabolische Parameter geht, wie zum Beispiel <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulinwirkung-und-eisenwerte-verstehen/">Insulinresistenz</a> (entsprechend: Insulinsensitivität) oder auch Hypertriglyceridämie (entsprechend: niedrige Blutfettwerte). Also: Zu hohe Blutfettwerte (Triglyceride). Es gibt sehr schöne Statistiken, die auch versuchen diese Phänomene am Menschen nachzuweisen &#8211; ganz real, nicht nur in Tieren oder im Reagenzglas. Die Ergebnisse kann jeder nachlesen: Ferritin, als Beispiel, korreliert <em>schön</em> mit der metabolischen Entgleisung, in Form von Insulinresistenz, aber auch in Form von &#8230; beispielsweise Bluthochdruck.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich darf man sich darüber streiten, wie aussagekräftig diese Ergebnisse sind und welche Confounder es gibt, also welche Einflüsse wirken, deren Einfluss verdeckt bleibt. Daher muss man das Problem beleuchten, von möglichst vielen Seiten aus. Es nützt nichts, nur Statistiken und Korrelationen zu analysieren, wie das die Epidemiologen oft tun und dann vor &#8230; na ja, einfach allem Erdenklichen zu warnen. Nein, nein, man muss schon auch die Molekularbiologie studieren, auf Zellebene zum Beispiel. Vielleicht mal angucken, wie Gene beeinflusst werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat man nun wahrlich oft getan beim Eisen. Hierzu gibt es viele, viele Studien.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine möchte ich heute kurz besprechen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wenn Fett nicht mehr den Blutstrom verlässt</h2>
<p style="text-align: justify;">Triglycerid nennt man das Fett, das im Blut schwimmt. Zum Beispiel nach dem Verzehr von Nahrungsfetten. Diese Triglyceride werden gespalten von der Lipoprotein Lipase &#8211; ein Enzym. Erst dann können sie aus dem Blut in Zellen. Wenn es gut läuft in den Muskel, wenn es weniger gut läuft in die Fettzellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei metabolischen Entgleisungen beobachten wir häufig, dass Triglyceride chronisch erhöht bleiben. Das hat diverse Gründe. Zum Beispiel, dass eben zu viel Triglyceride aus der Leber kommen. Na ja, es gibt verschiedene Szenarien. Fakt ist: Triglyceride sollten nicht im Blut schwimmen, sondern als Energieträger oder als Speicherstoff dienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Grund, warum Triglyceride hoch sind und die Triglycerid-Verarbeitung nicht so gut läuft, könnte sein, dass das Enzym Lipoprotein Lipase nicht gut funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Forscher untersuchten nun, welchen Einfluss Eisen auf die Lipoprotein-Lipase-Funktion hat. Dazu wurden diverse Szenarien wie folgt getestet:</p>
<h3 style="text-align: justify;">Forscher nutzen ein genetisches Tier-Modell</h3>
<p style="text-align: justify;">Forscher schnappten sich Tiere, die Eisen im Blut anreichern. Ergebnis: Bei einer Verdopplung der Eisen-Werte verdoppelten sich auch die Triglyceride im Blut. Das ist ein erster Hinweis darauf, dass Eisen Einfluss auf die Triglycerid-Werte nimmt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Forscher füttern Eisen</h3>
<p style="text-align: justify;">Jetzt ein etwas spannenderes Szenario: Forscher testeten, inwieweit eine Eisen-Supplementation die Triglycerid-Werte beeinflussen kann. Auch hier zeigte sich: Wurde Eisen zugeführte, stieg der Eisen-Wert im Blut an und es zeigten sich Triglycerid-Veränderungen in ähnlichen Größenordnungen wie beim Versuch zuvor.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Woher kommen die Triglyceride?</h3>
<p style="text-align: justify;">Um ausschließen zu können, dass die Triglyceride aus der Leber kommen, wurden weitere Tests durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass die Triglyceride nicht aus der Leber kamen, stattdessen verursacht wurden durch eine schlechtere Lipoprotein-Lipase-Funktion.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Eisen hemmt die LPL-Funktion</h3>
<p style="text-align: justify;">Um den letzten Schritt (&#8222;Hemmt Eisen die LPL-Funktion?&#8220;) genauer zu untersuchen, reicherten die Forscher Eisen im Blut der Tierchen an &#8211; allerdings außerhalb des Körpers und in physiologischen (= normalen) Dosen. Außerdem wurde in-vitro getestet, wie Eisen die menschliche Lipoprotein Lipase in ihrer Funktion beeinflusst. In beiden Fällen zeigte sich eine inverse Korrelation. Heißt: Je mehr Eisen man dazugab, umso schlechter funktionierte das LPL-Enzym.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ein &#8222;Eisen-Hemmer&#8220; senkt Triglycerid-Werte</h3>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt das, was wir hoffentlich alle mitnehmen, wenn wir diesen Artikel zu Ende gelesen haben: Senkt man nun die Eisen-Werte mit einem anderen Stoff, so sanken die Triglycerid-Werte ganz dramatisch, zumindest in meinen Augen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Und jetzt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Wissenschaftler schließen aus ihren Untersuchungen genau das, was ich auch daraus schließe. Dass eine Verringerung der Eisen-Werte dafür sorgt, dass ein günstigeres metabolisches Milieu entsteht. Interventionen, die den Eisen-Wert senken, könnten somit helfen, Dysbalancen auszugleichen. In anderen Worten: Den Triglycerid-Wert zu senken oder die Insulin-Resistenz zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist, wie ich meine, Stoffwechsel-Tuning. Weil ein kleines Hindernis eine &#8211; für uns &#8211; große Wirkung entfalten kann, ohne, dass wir uns darüber im Klaren sind. Der Bauer in der Pfalz würde sagen: Isch halt so.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir ist wichtig, dass du verstehst, dass es uns eben nicht (wie manchmal unterstellt) darum geht, irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einzuschmeißen, sondern darum, die körpereigene Chemie zu verstehen und das, was wir selbst in der Hand haben könnten, auch in die Hand zu nehmen, wenn es darauf ankommt. Denn klar ist: Der Arzt wird sich um deine Triglycerid-Werte kümmern, eben auf seine Art und Weise. Das passiert, wenn man die Verantwortung abgibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß genau, dass die viele Sportler-Kollegen nach den ersten komischen Wörtern (z. B. &#8222;Insulinresistenz&#8220; oder &#8222;Hypertriglyceridämie&#8220;) leider wegklickten. Wie so oft, wenn es um das Thema Stoffwechsel geht. Sportler interessieren sich leider noch zu selten dafür. Diese Menschen denken zumeist in Extremen und verstehen nicht, dass wir uns entlang von Spektren bewegen. Auch wenn du mit deinen Werten nicht an einem Ende des Spektrums liegst, so könntest du jetzt schon &#8211; ganz schleichend &#8211; Probleme bekommen oder bereits haben. Ganz klassisch für mich, wenn ein hochtrainierter Sportler &#8222;keine Kohlenhydrate verträgt&#8220;. Das würde mir zu Denken geben. Keine zu mögen ist das eine. Keine zu &#8222;vertragen&#8220;, trotz hohem Energie-Turn-Over &#8230; das andere. <a href="http://www.markus-ruhl.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Markus Rühl</a> ist da ein wenig brachialer: &#8222;Wenn ich mir keine Pizzen einverleiben darf, wieso bin ich dann Bodybuilder?&#8220; &#8211; Verstanden? Wenn du essen musst wie ein Asket, wieso treibst du dann Sport?</p>
<p style="text-align: justify;">Hindernisse finden, die unseren Stoffwechsel negativ beeinflussen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3606537/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Hier</a> geht’s zur Studie.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/stoffwechsel-tuning-eisen/">Stoffwechsel-Tuning: So funktioniert es</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kleinere Tumore und gesündere Gefäße? Neues aus der Wissenschaft</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/praevention/tumore-sport-eisen-gefaesse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2016 21:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Eisen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute haben wir wieder zwei hübsche Studien in petto, deren Ergebnisse wir euch gerne zusammengefasst wiedergeben wollen. Sport killt Tumorzellen Hast du dich schon gefragt, inwieweit und ob Sport tatsächlich das Krebsrisiko beeinflussen kann? Gerade wurde eine [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/tumore-sport-eisen-gefaesse/">Kleinere Tumore und gesündere Gefäße? Neues aus der Wissenschaft</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute haben wir wieder zwei hübsche Studien in petto, deren Ergebnisse wir euch gerne zusammengefasst wiedergeben wollen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Sport killt Tumorzellen</h2>
<p style="text-align: justify;">Hast du dich schon gefragt, inwieweit und ob Sport tatsächlich das Krebsrisiko beeinflussen kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade wurde eine Studie im renommierten <em>Cell Metabolism</em> Journal veröffentlicht, die uns diese Fragen eventuell beantworten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort wurde nämlich gezeigt, dass Sport-treibende Tierchen bis zu 60 % kleinere Tumore haben und, glücklich wie sie waren, weniger Metastasen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forscher sagen uns auch, warum das passiert: Sport erhöht die Ausschüttung von Adrenalin und IL-6 (Interleukin 6). Adrenalin sorgt dann für die Mobilisierung von sogenannten NK-Zellen (&#8222;Natürliche Killerzellen&#8220;). IL-6 hilft dabei, die NK-Zellen in Richtung Tumor zu schießen. Bemerkenswert dabei ist, dass Adrenalin &#8211; auch völlig ohne Sport &#8211; ähnliche Effekte hat und das Tumorwachstum gravierend verlangsamt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, das zeigt ein paar wunderschöne Aspekte auf. Zum einen, dass Adrenalin, in Maßen &#8222;genossen&#8220;, doch nicht so böse ist (was zu erwarten war), stattdessen dabei hilft, das Immunsystem scharf zu machen. Zum anderen zeigt es uns, welche Immunzellen eine ganz zentrale Rolle spielen. Hier nämlich gezeigt: Natürliche Killerzellen. Um die könnte man sich entsprechend kümmern &#8211; da gibt es nämlich sehr sicher noch viele weitere Interventionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was wir auch nicht vergessen dürfen: IL-6, die Sport-induzierte &#8222;Wunderspritze&#8220;, spielt bei chronischen Entzündungen eine tragende Rolle, aber in Maßen &#8211; wie bei Adrenalin &#8211; scheint IL-6 sehr viele <a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/spot-reduction/">positive Effekte</a> zu vermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Pedersen, Line; Idorn, Manja; Olofsson, Gitte H. u. a. (2016): „<a href="http://www.cell.com/cell-metabolism/pdf/S1550-4131(16)30003-1.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Voluntary Running Suppresses Tumor Growth through Epinephrine- and IL-6-Dependent NK Cell Mobilization and Redistribution</a>“. In: <i>Cell Metabolism</i>., DOI: 10.1016/j.cmet.2016.01.011.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Eisen sollten wir im Blick behalten</h2>
<p style="text-align: justify;">Über <a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulinwirkung-und-eisenwerte-verstehen/">Eisen</a> haben wir in letzter Zeit des Öfteren geschrieben. Meistens eher gegen, als für Eisen. (Wohlgemerkt: Es gibt auch viele Artikel von uns, die <a href="https://genetisches-maximum.de/mikronaehrstoffe/cholin-und-eisen/">positiv</a> über Eisen berichten.)</p>
<p style="text-align: justify;">Vor einigen Tagen erschien ein Artikel bei ScienceDaily: Dort wurde berichtet, dass Wissenschaftler getestet haben, wie gewisse Eisen-Mengen (etwa äquivalent zu dem, was man erreicht, wenn man herkömmliche Eisen-Präparate schluckt) auf Endothelzellen wirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Endothelzellen stellen die Innenauskleidung unserer Arterien dar. Sie sind enorm wichtig, u. a. <a href="https://genetisches-maximum.de/gefaessgesundheit/stickoxid-gesundheit/">um ausreichend eNOS/NO zu produzieren</a>, das gefäßschützend wirkt. Warum ist das wichtig? Weil keiner von uns Arteriosklerose und einen Herzinfarkt erleben möchte &#8211; oder? (Über dieses <em>Oder</em> solltest du vielleicht nachdenken. Denn ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich im Unterbewusstsein abgespeichert ist. Denn das wird wahr.)</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, die Forscher konnten zeigen, dass schon geringe Eisen-Mengen ausreichen (siehe oben), um Endothelzellen in-vitro (also nicht <em>im </em>Körper) zu schädigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt werden sicher einige denken: Immer diese Reagenzglas-Studien &#8230; Das stimmt. Aber ich würde nicht darüber berichten, gäbe es nicht anderen in-vivo-Studien, die zeigen, dass Eisen die Arteriosklerose-Entstehung beschleunigt und umgekehrt, die Eisen-Reduktion dazu führt, das Gefäße länger gesund bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mehr könnte dabei die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fenton-Reaktion" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Fenton-Reaktion</a> eine Rolle spielen. Aber das ist gerade Spekulation meinerseits.</p>
<p style="text-align: justify;">Inês G. Mollet, Dilipkumar Patel, Fatima S. Govani, Adam Giess, Koralia Paschalaki, Manikandan Periyasamy, Elaine C. Lidington, Justin C. Mason, Michael D. Jones, Laurence Game, Simak Ali, Claire L. Shovlin. <a href="http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0147990" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Low Dose Iron Treatments Induce a DNA Damage Response in Human Endothelial Cells within Minutes.</a> <em>PLOS ONE</em>, 2016; 11 (2): e0147990 DOI: 10.1371/journal.pone.0147990</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/praevention/tumore-sport-eisen-gefaesse/">Kleinere Tumore und gesündere Gefäße? Neues aus der Wissenschaft</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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