<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
	<atom:link href="https://genetisches-maximum.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://genetisches-maximum.de</link>
	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2026 10:06:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2019/02/cropped-edubily-favicon-32x32.png</url>
	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
	<link>https://genetisches-maximum.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ich mache die MIND-Diät</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ich-mache-die-mind-diaet/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ich-mache-die-mind-diaet/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 10:06:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiehaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325241</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich sag&#8217;s euch wie&#8217;s ist: Von Diäten habe ich keine Ahnung mehr.  Wie viele Bücher und wissenschaftliche Fachartikel ich schon über verschiedene &#8222;Diäten&#8220; gelesen habe, ist nicht mehr feierlich. Allein für die &#8222;Protein-Diät&#8220; gibt es [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ich-mache-die-mind-diaet/">Ich mache die MIND-Diät</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sag&#8217;s euch wie&#8217;s ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Von Diäten habe ich keine Ahnung mehr. </strong></p>
<p>Wie viele Bücher und wissenschaftliche Fachartikel ich schon über verschiedene &#8222;Diäten&#8220; gelesen habe, ist nicht mehr feierlich.</p>
<p>Allein für die &#8222;Protein-Diät&#8220; gibt es drölfzig verschiedene Unterformen. Seit den 80er-Jahren oder so hat jeder Autor seine eigene Protein-Diät.</p>
<p>Natürlich immer alle revolutionär. Man kennt&#8217;s. Einmal Instagram anmachen und staunen.</p>
<h2>MIND-Diät ftw?</h2>
<p>Wohlgemerkt: <em>Diät</em> ist nicht immer wörtlich gemeint, sondern vom englischen <em>Diet</em> abgeleitet, also eher sowas wie <em>Ernährungsform</em>.</p>
<p>Es gibt also so viele verschiedene Ernährungsformen, dass ich sie nicht mehr zählen kann.</p>
<p>Mir bisher völlig unbekannt: Die <strong>MIND-Diät</strong>. Ausgeschrieben: <em>Mediterranean-DASH Intervention for Neurodegenerative Delay</em>.</p>
<p>Wild. Da haben irgendwelche Wissenschaftler die DASH- und die mediterrane Ernährung zu einem Konzept kombiniert – gegen Alzheimer und Co.</p>
<h2>Gesund oder nicht?</h2>
<p>Das ist eigentlich so dumm, dass es wehtut. Also entweder ist eine Ernährung gesund, dann ist sie gesund. Das heißt, sie macht gesund.</p>
<p>Oder halt nicht. Dass man aber immer wieder irgendwelche Ernährungsformen kombinieren muss, damit sie irgendeine Krankheit verlangsamen oder umkehren &#8230; also diese Vorstellung ist einfach absurd.</p>
<p>Jedenfalls hatten Wissenschaftler um <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4532650/">Martha Morris vor ca. 10 Jahren beobachtet</a>, dass ältere Menschen, die sich überwiegend nach MIND ernähren, ihr Alzheimer-Risiko halbieren.</p>
<h2>MIND: nix Neues</h2>
<p>Die MIND-Ernährung basiert vorrangig auf <strong>Gemüse, Beeren, Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten, Fisch, Geflügel, Olivenöl und Wein. </strong></p>
<p>Erst wollte ich ein bisschen lästern. Dann ist mir aufgefallen: Das ist ja quasi meine Ernährung.</p>
<p>Rotes Fleisch, Butter und Margarine, Käse, Frittiertes und Süßes sowie Fastfood sollen hingegen reduziert werden.</p>
<p>Hmm&#8230; ich als Butter-Fan&#8230; Wie dem auch sei.</p>
<h2>Iss einfach gesund</h2>
<p>Ganz aktuell wurde diese tolle Ernährungsform, die für mich *die* Ernährung ist und nicht irgendeine Ernährungsform, <a href="https://jnnp.bmj.com/content/97/6/505">erneut untersucht</a>.</p>
<p>Vorteil: Große Gruppe, Laufzeit über ein Jahrzehnt, Hirn-Scans inklusive.</p>
<p>Resultat: <strong>Je stärker man sich MIND ernährt, umso langsamer atrophiert die graue Substanz des Gehirns (Informationsverarbeitung usw.).</strong></p>
<p>Insgesamt kann man das Gehirn so erheblich langsamer altern lassen. Nach den Schlussfolgerungen der Autoren.</p>
<h2>Was mich schmunzeln lässt</h2>
<p>Das Ganze hätte es nicht hierhin geschafft, gäbe es nicht einen wichtigen Punkt, den ich spannend finde.</p>
<p>Während insbesondere Beeren (Polyphenole) und Geflügel (vermutlich Carnosin oder Protein) schützend waren, hat man unter den eher schädlichen Faktoren auch <strong>Vollkorn</strong> identifiziert.</p>
<p>Ach nein? Das Vollkornbrot doch nicht so gut? <strong>Und: Käse schnitt überraschend positiv ab.</strong> Meine französische Verwandtschaft würde müde lächeln.</p>
<p>Die spülen den Käse in Massen ja mit dem so gesunden Wein runter.</p>
<h2>Chris-NL kommt</h2>
<p>Ich kann inzwischen einfach nur noch den Kopf schütteln. Die Welt ist so dermaßen am Ertrinken in der Infoflut.</p>
<p>Alles ist gesagt. Und wird immer wieder gesagt. Und wieder. Was mit KI natürlich genauso und noch schlimmer &#8230; weitergeht.</p>
<p>Die KI macht <a href="https://www.youtube.com/shorts/1wyQvqKlolU">genauso und noch schlimmer</a> – Stichwort KI-Kollaps.</p>
<p>Wer es genauso und noch mehr braucht, der darf sich freuen: <strong>Bald gibt&#8217;s den Chris-NL.</strong> Immer mittwochs. Exklusiv von mir. In your face.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ich-mache-die-mind-diaet/">Ich mache die MIND-Diät</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/ich-mache-die-mind-diaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Egozentrisches Deutschland</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kommentar/egozentrisches-deutschland/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/kommentar/egozentrisches-deutschland/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 11:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich mag Deutschland. Ich bin hier aufgewachsen und habe hier meine Wurzeln. Gut, Papa-Seite Region Posen; heute Großpolen&#8230; Und ich gehöre nicht zu denjenigen, die weg wollen. Gleichwohl fallen mir nicht erst seit gestern Tendenzen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/egozentrisches-deutschland/">Egozentrisches Deutschland</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Deutschland.</p>
<p>Ich bin hier aufgewachsen und habe hier meine Wurzeln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Gut, Papa-Seite Region Posen; heute Großpolen&#8230;</p>
<p>Und ich gehöre nicht zu denjenigen, die weg wollen.</p>
<p>Gleichwohl fallen mir nicht erst seit gestern Tendenzen in der Gesellschaft auf, die ich &#8230; komisch finde.</p>
<h2>Entweder so oder so – nicht beides</h2>
<p>Das lässt sich am Beispiel unserer gesellschaftlichen Moralvorstellung ganz gut skizzieren.</p>
<p>Wir verstehen uns zurecht als Gemeinschaft, die Diskriminierung und Diffamierung ablehnt. Kleine Ausnahme: Es sei denn, wir sehen sie als gerechtfertigt an.</p>
<p>Verstanden?</p>
<p>Entweder man steht kategorisch gegen Diskriminierung und Diffamierung – <strong>oder nicht</strong>. Dazwischen gibt es keinen Raum, auch dann nicht, wenn der Grund vermeinlich begründbar ist.</p>
<p>Begründen lässt sich im Zweifel nämlich alles. Die Corona-Ungeimpften werden sich erinnern.</p>
<p>Tolerant zu sein, hat seinen Preis. Und der Preis ist, auch das zu ertragen, was mir <strong>warum auch immer</strong> nicht gefällt – ich darf das aussprechen, aber ich muss nicht mantraartig ganze Gruppen dafür fertig machen.</p>
<h2>Warum oft so extrem?</h2>
<p>Das Besondere an uns Deutschen ist, dass wir das oft gar nicht merken. Wir übergehen andere und stülpen ihnen unser Weltbild über <strong>ohne es zu merken</strong>. Daher der Titel dieses Beitrags.</p>
<p>Das ist ein ganz spannendes Phänomen. Denn heute machen die meisten Deutschen, vor allem in der Öffentlichkeit, grundsätzlich Dinge, die <em>gut gemeint</em> sind. Das ist ja ehrenwert. ;-)</p>
<p>Das machen wir aber mit so einer Vehemenz, dass man als Betrachter zum Schluss kommen kann, dass wir ziemlich egozentrisch – vielleicht narzisstisch – unterwegs sind.</p>
<p>Ein ganz amüsantes Beispiel dafür lieferte vor wenigen Jahren Bundesumweltministerin Lemke im berühmt gewordenen &#8222;Elefanten-Streit&#8220;. Die kam gar nicht auf die Idee, dass sie die afrikanischen Staaten vielleicht einfach &#8230; bevormundet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-325228 size-full" title="lemke elefanten streit" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/lemke-elefanten-streit.png" alt="lemke elefanten streit" width="1438" height="330" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/lemke-elefanten-streit.png 1438w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/lemke-elefanten-streit-300x69.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/lemke-elefanten-streit-1024x235.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/lemke-elefanten-streit-768x176.png 768w" sizes="(max-width: 1438px) 100vw, 1438px" /></p>
<p>Diese Idee existierte in ihrem Denken gar nicht. Im Gegenteil: Die hat es ja<em> gut gemeint</em>.</p>
<h2>Deutschland besonders narzisstisch</h2>
<p>Ich schreibe die Zeilen, weil Anfang des Jahres eine ganz spannende <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/15298868.2025.2593298">Studie</a> erschienen ist.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325229 " title="narzissmus studie deutschland" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-studie-deutschland.png" alt="narzissmus studie deutschland" width="573" height="177" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-studie-deutschland.png 1366w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-studie-deutschland-300x93.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-studie-deutschland-1024x316.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-studie-deutschland-768x237.png 768w" sizes="(max-width: 573px) 100vw, 573px" /></p>
<p>Untersucht wurden 45.800 Menschen aus 53 Ländern. Ziel war es, herauszufinden, ob die bekannten Muster des Narzissmus weltweit gelten – oder nur für westliche Gesellschaften.</p>
<p>Dabei ging es im Kern vor allem um <strong>Faktor</strong> <strong>Rivialität</strong> und <strong>Faktor</strong> <strong>Bewunderung</strong>.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Rivalität: Ich muss dich abwerten, um meine Ziele zu erreichen.<br />
Bewunderung: Ich inszeniere mich und strebe nach Besonderheit und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Wir Deutschen landen spannenderweise auf <strong>Platz 1 bei Rivalität</strong>, die sich gerade über die Abwertung anderer definiert. Auch bei <strong>Bewunderung</strong> sind wir mit mit <strong>Platz 6</strong> ganz vorne dabei.</p>
<p>Das Gesamtergebnis ist die Bestplatzierung im Weltranking, und zwar mit Abstand. Man könnte folgern: Auf Basis dieser Daten sind wir eine ziemlich narzisstische Gesellschaft.</p>
<h2>Gemach, gemach</h2>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-325231" title="narzissmus weltmeister deutschland" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland.png" alt="narzissmus weltmeister deutschland" width="640" height="361" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland.png 1482w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland-300x169.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland-1024x578.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/narzissmus-weltmeister-deutschland-768x433.png 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Fairerweise muss man ergänzen, dass die Stichprobe gemessen an der Bevölkerungszahl klein ist. Und es war ein standardisierter Selbstbericht auf Basis des Narcissistic Admiration and Rivalry Questionnaire (NARQ-S).</p>
<p>Auf der anderen Seite waren die Deutschen in der Stichprobe relativ alt. Und Narzissmus nimmt mit dem Alter tendenziell ab – nicht zu. Wir könnten also <strong>noch narzisstischer</strong> sein, als es die Studie gemessen hat.</p>
<p>Weitere Schlüsse der Arbeit:</p>
<ul>
<li class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-start="861" data-end="932">Männer und Frauen wollen ungefähr gleich stark bewundert werden.</li>
<li class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-start="861" data-end="932">Wer sich gesellschaftlich führend sieht, will eher bewundert werden (und nicht andere damit fertig machen).</li>
<li dir="auto" data-start="861" data-end="932">Das Bewunderungsstreben ist in kollektivistischen Kulturen ausgeprägter.</li>
<li dir="auto" data-start="861" data-end="932">Die Grundmuster ähneln sich über die Länder und sind nicht nur im Westen zu finden.</li>
</ul>
<p>→ Narzisstische Muster halten sich über die Kulturen hinweg relativ stabil. Die Merkmale findet man im Westen also nicht exklusiv.</p>
<h2>Nicht der Weisheit letzter Schluss</h2>
<p>Ich finde das spannend. Nicht unbedingt, weil ich glaube, dass meine Beobachtung und die Studienergebnisse sich 1:1 decken. So weit würde ich nicht gehen.</p>
<p>Ich finde aber spannend, dass man ein Gefühl für eine Tendenz in einer Gesellschaft hat und wissenschaftliche Daten hieran vorsichtig anknüpfen.</p>
<p>Die Vehemenz, mit der wir Dinge als deutsche Gesellschaft durchsetzen – egal ob sie schädlich sind oder gut gemeint, oder beides – fasziniert mich jedenfalls.</p>
<p>Nicht uneingeschränkt positiv, um es nett auszudrücken.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/egozentrisches-deutschland/">Egozentrisches Deutschland</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/kommentar/egozentrisches-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wunderwelt Blummenfelt</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/wunderwelt-blummenfelt/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/wunderwelt-blummenfelt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 08:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325208</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuell ist Kristian Blummenfelt in den Schlagzeilen. In den sozialen Medien laufen die Videos rauf und runter, in denen er beim Lauf-Split eines Ironman 70.3 auf 21 km eine 3:06er-Zeit abreißt. Pro Kilometer, wohlgemerkt. Das [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/wunderwelt-blummenfelt/">Wunderwelt Blummenfelt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell ist Kristian Blummenfelt in den Schlagzeilen.</p>
<p>In den sozialen Medien laufen <a href="https://www.instagram.com/reel/DdRRWWGivLb/">die Videos rauf und runter</a>, in denen er beim Lauf-Split eines Ironman 70.3 auf 21 km <strong>eine 3:06er-Zeit</strong> abreißt.</p>
<p>Pro Kilometer, wohlgemerkt. Das macht mit einer Zeit von 1:05:12 den schnellsten Halbmarathon einer Mitteldistanz – jemals!</p>
<h2>Oberschenkel im Rückspiegel</h2>
<p>Ich persönlich bin nicht mehr so nah dran am Triathlon. Da ich mich in meiner späteren Sportkarriere aber sehr intensiv damit befasst und viel trainiert habe, fällt mir eine Besonderheit direkt auf.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Oberschenkel. </strong></p>
<p>Im Vergleich zu seinen durchschnittlichen Profi-Kollegen wirkt Blummenfelt relativ <em>bulky</em>. Kräftige Oberschenkel, ungewöhnlich geformter Brustkorb. Untypisch für die sonst eher grazilen Langdistanzathleten.</p>
<p>Aus meinem früheren Blickwinkel – bei 185 cm ca. 75 kg damals &#8211; hätte Blummenfelt ziemlich massig gewirkt. Ich gehe davon aus, dass die anderen Athleten dort in Kona, Nizza usw. das auch so empfinden.</p>
<p>Denn: der gute Herr läuft seine Bestzeiten mit bis zu 79 kg auf 174. Was ist daran interessant, nein, außergewöhnlich, oder noch genauer: <strong>überirdisch</strong>?</p>
<h2>Der außerirdische VO2max</h2>
<p>Der läuft – gesetzt den Fall, die Messung war korrekt – mit einem VO2max von<strong> 101,1 ml/kg/min</strong> durch die Gegend. Ich weiß nicht, ob überhaupt jemals ein so hoher Wert gemessen wurde.</p>
<p>100 gilt als absolute Schallmauer.</p>
<p>Langjährige Leser wissen, dass mich VO2max seit jeher fasziniert (<a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/idealer-athlet-rich-froning-vo2max/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/ausdauer/vo2max-und-sein-verhaltnis-zu-t3/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/ausdauer/vo2max-leider-nur-die-halbe-wahrheit/">hier</a>). Er gibt im Kern an, wie viel Sauerstoff der Körper verwerten kann.</p>
<p>Dazu zählen <strong>Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung.</strong> Also im Kern übersetzt: Lunge, Herz, Blut und Muskel, genau genommen Mitochondrien.</p>
<p>Und mit über 100 ml/kg/min ist der Typ <strong>ein Alien</strong>.</p>
<p>Zwei Besonderheiten:</p>
<ol>
<li>Blummenfelt postete ein Foto von der Auswertung – auf dem Bildschirm sind weitere Werte zu erkennen, die nahelegen, dass er mit 101 ml/kg/min vielleicht noch gar nicht das Maximum ausgeschöpft hat.</li>
<li>Der Wert bezieht sich auf das Körpergewicht – mit den 7.797 ml/min (absolut) hätte er bei 70 kg Körpergewicht sogar einen VO2max von über 110 ml/kg/min.</li>
</ol>
<p>Zum Vergleich: Der von mir damals vergötterte Lance Armstrong erreichte in seiner Peak Werte um 80-85 ml/kg/min. Legendär ein Youtube-Kommentar damals: &#8222;<em>He padeled like a jackrabbit and won the Tour&#8220;. </em></p>
<h2>Die Genetik setzt die Grenzen</h2>
<p>Zurück zur bulligen Figur von Blummenfelt.</p>
<p>Eigentlich laufen Körpermasse, vor allem Magermasse, invers zum VO2max. Vor allem auch, weil es für den Körper schwierig ist, große Muskeln mit viel Sauerstoff zu versorgen.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Beispiel: Die Diffusionsdistanz von Kapillaren zu den Mitochondrien im Muskel wird einfach zu lang.</p>
<p>Die kräftigen Blummenfelt-Oberschenkel passen nicht so recht ins Bild. Fasziniert mich.</p>
<p>Hier kommt der Punkt: Der wichtigste limitierende Faktor für einen hohen VO2max ist <strong>das Herz</strong>, genau genommen das Herzzeitvolumen, also Schlagvolumen pro Zeit.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Erinnert mich an Jürgen Zäck damals. Der mit dem großen Herz als genetisches Geschenk.</p>
<p>Wenn man sich den außergewöhnlich geformten Brustkorb von Blummenfelt einmal anschaut, kann man zum Schluss kommen: Da passt ein großes Herz und eine große Lunge rein.</p>
<figure id="attachment_325218" aria-describedby="caption-attachment-325218" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325218" title="Kristian Blummenfelt Brustkorb" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/Kristian-Blummenfelt-Brustkorb-300x235.png" alt="Kristian Blummenfelt Brustkorb" width="300" height="235" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/Kristian-Blummenfelt-Brustkorb-300x235.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/09/Kristian-Blummenfelt-Brustkorb.png 528w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-325218" class="wp-caption-text"><em><strong>Das sind keine übergroßen Brustmuskeln&#8230;</strong></em></figcaption></figure>
<p>Vielleicht ein anatomischer Jackpot für die Ausdauerleistung.</p>
<h2>Worin du gut bist</h2>
<p>Für uns Normalos bleibt zu konstatieren: Zurücklehnen und staunen. Der VO2max ist maßgeblich genetisch determiniert.</p>
<p>Diese Sportler können untrainiert höhere VO2max-Werte haben als genetisch limitierte Menschen, die hoch trainiert sind. Ich kann daher immer nur wieder betonen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn du richtig gut im Sport werden willst, mach das, wofür du gemacht bist.</strong></p>
<p>;-)</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/wunderwelt-blummenfelt/">Wunderwelt Blummenfelt</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/wunderwelt-blummenfelt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das vergessene Vitamin</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-vergessene-vitamin/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-vergessene-vitamin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Retinsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was haben Naturvölker, Kinder, mein Hund und die menschliche Evolution gemeinsam? Das Biochemiebuch wird nicht gebraucht. Die funktionieren einfach. Das Gegenteil begegnet uns täglich in den Medien. &#8222;Experten warnen.&#8220; Auf der Strecke bleibt regelmäßig, mehr [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-vergessene-vitamin/">Das vergessene Vitamin</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Naturvölker, Kinder, mein Hund und die menschliche Evolution gemeinsam?</p>
<p>Das Biochemiebuch wird nicht gebraucht. Die funktionieren einfach.</p>
<p>Das Gegenteil begegnet uns täglich in den Medien.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Experten warnen.&#8220;</strong></p>
<p>Auf der Strecke bleibt regelmäßig, mehr und mehr, unser eigenes Empfinden. Gleichwohl gilt: Wir haben in vielen Bereichen des Lebens erwiesenermaßen einen erstaunlich guten Riecher.</p>
<h2>Du brauchst Vitamin A</h2>
<p>Meine bescheidene Erfahrung ist, dass kein Ernährungsratgeber so präzise ist wie mein eigenes Körperempfinden, wenn es um Ernährung geht.</p>
<p>Das gilt insbesondere für das ach so schlimme <strong>Vitamin A, auch Retinol</strong> genannt.</p>
<p>Wir erinnern uns: &#8222;Vergiftungsgefahr&#8220;, &#8222;Überdosierung möglich&#8220; (typisch deutsch). Daher nur ß-Carotin zuführen, hier erfolgt die Vitamin-A-Bildung regulatorisch.</p>
<p>Heute wissen wir: ß-Carotin alleine reicht gar nicht (<a href="https://edubily.de/blogs/ratgeber/vitamin-a-in-der-schwangerschaft">hier aufgearbeitet</a>). Weder per mg auf dem Speiseplan. Noch per Biochemie im Körper. Ergo: Nahezu jeder Mensch bräuchte eine Retinolquelle.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wichtig: Retinol ist bis zum 3-fachen des Tagesbedarfs sogar für Schwangere sicher. So viel zum Thema.</p>
<h2>Der Körper weiß Bescheid</h2>
<p>Nennenswerte Quellen sind <strong>Käse, Eier, Butter, Leber.</strong> Leber ist mit Abstand die beste Vitamin-A-Quelle.</p>
<p>Mein Mittel der Wahl: <strong>Leberwurst</strong>. Hochwertige Bio-Leberwurst, 30 % Leberanteil. Kalkuliert macht das ca. 100 % Tagesbedarf mit 10 g Leberwurst. Einfacher geht&#8217;s nicht.</p>
<p>Der Trick: Jetzt ist das Körpergefühl aktiv. Der Körper lernt genau, wie viel er braucht und wann stopp ist mit Leberwurst. Die eigene Sensorik regelt das sehr genau.</p>
<p>Daher weiß ich, dass ich auch mal 150 g Leberwurst an zwei Tagen inhaliere. Das ist dann circa das, was ich eigentlich in zwei Wochen brauche.</p>
<p>Dann macht der Körper dicht für eine bestimmte Zeit. Vergiftung? Darüber kann der Körper nur müde lächeln.</p>
<h2>Aufgaben von Vitamin A &amp; Retinsäure</h2>
<p>Was im Körper passiert, ist spannend. Retinol flutet als Retinylester erst mal im Blut an und die Gewebe setzen das Retinol vor Ort selbst zur <strong>Retinsäure</strong> um.</p>
<p>Retinsäure ist das Hormon, das aus Vitamin A entsteht. Sie hat eine enorme Vielfalt an Aufgaben, eine Auswahl:</p>
<ul>
<li><strong>Haut &amp; Schleimhäute: </strong>Vitamin A reguliert dort die Identität der Zellen. Kein Vitamin A, keine funktionsfähigen (Schleim-)Hautzellen.</li>
<li><strong>Immunsystem: </strong>Vitamin A ist tiefgreifend involviert, vor allem im Darm, wo es die <a href="https://genetisches-maximum.de/retinsaeure/orale-toleranz-leberwurst-vitamin-a/"><em>orale Toleranz</em></a> gegenüber Nahrungsmitteln steuert.</li>
<li><strong>Energie &amp; Wärme: </strong>Im Winter mobilisiert der Körper seine Vitamin-A-Speicher in Fett- und Muskelgewebe, wo Retinsäure Uncoupling-Proteine anschaltet, Mitochondrien neu bilden lässt und die Fettverbrennung hochfährt (<a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2020/10/201021112318.htm">Q</a>).</li>
<li><strong>Bauchspeicheldrüse:</strong> Vitamin A wird gebraucht, damit die ß-Zellen überhaupt normal funktionieren und genug Insulin bilden.</li>
<li><strong>Reperatur von Geweben: </strong>Vitamin A spielt durch Retinsäure eine fundamentale Rolle in der Stammzellbiologie und ist essenziell für die Geweberegeneration.</li>
</ul>
<p>Ich bin kein Mediziner, daher merke ich das hier vorsichtig an: <strong>Retinsäure &amp; Krebs.</strong> Sich selbst einfach mal damit befassen, wie Retinsäure die Identität der Körperzellen schützt und tiefgreifenden Einfluss auf die Immunologie hat.</p>
<h2>Der Gesellschaft fehlt Vitamin A</h2>
<p>Was passiert im Körper bei großem Vitamin-A-Hunger? Vielleicht brauchen bestimmte Gewebe – im Sommer vielleicht die Haut – jetzt gerade eine größere Menge Vitamin A, also Retinsäure, um sich zu reparieren.</p>
<p>An der Stelle frage ich mich: Was passiert in den Leuten, die keine gute Vitamin-A-Quelle mehr haben? Nicht selten, weil sie auf s.g. Experten gehört haben und nicht auf ihren Körper.</p>
<p>Bei denen flutet einfach kein Vitamin A an. Vielleicht ein Leben lang. Mögliche Folgen hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamine/es-brennt-mir-auf-der-zunge/">hier</a> einmal skizziert.</p>
<p>Fest steht: <strong>Für mich ist Vitamin A ein vergessenes Vitamin in modernen Ernährungen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-vergessene-vitamin/">Das vergessene Vitamin</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-vergessene-vitamin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fruktose immer schlimmer</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/fruktose-immer-schlimmer/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/fruktose-immer-schlimmer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt Bestandteile unseres Speiseplans, die vielleicht gefährlicher sind, als wir wahrhaben wollen. Das speist sich aus zwei Phänomenen: Was uns akut nicht schlecht fühlen lässt, wirkt nicht bedrohlich. Wir verdrängen im Alltag Langzeitrisiken. Daher [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/fruktose-immer-schlimmer/">Fruktose immer schlimmer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Bestandteile unseres Speiseplans, die vielleicht gefährlicher sind, als wir wahrhaben wollen.</p>
<p>Das speist sich aus zwei Phänomenen:</p>
<ol>
<li>Was uns akut nicht schlecht fühlen lässt, wirkt nicht bedrohlich.</li>
<li>Wir verdrängen im Alltag Langzeitrisiken.</li>
</ol>
<p>Daher gibt es immer noch über 10 Millionen Raucher in Deutschland – und 130.000 jährliche Todesfälle, nur deshalb.</p>
<h2>Wir verschätzen uns bei Gefahren</h2>
<p>Mit Zucker verhält es sich ähnlich.</p>
<p>Immer wieder bin ich erstaunt darüber, dass es Menschen gibt, die wirklich gezuckerte Cola trinken. Jeden Tag.</p>
<p>Beobachte an mir selbst aber die Tendenz, des Öfteren mal eine Limo zu trinken, wenn ich mich viel bewegt habe.</p>
<p>Viele Menschen mögen es noch riskanter:</p>
<ul>
<li>Die kaufen sich morgens beim Bäcker – von mir wertschätzend genannt – &#8222;Teilchen&#8220;</li>
<li>Die essen gezuckerten Sahnepudding als Nachspeise des Mittagessens</li>
<li>Die frönen dem Kuchen am Nachmittag</li>
</ul>
<p>Und so weiter.</p>
<h2>Ein Tag in der Fußgängerzone</h2>
<p>Der Kuchen mit dem berühmten Sahnehäubchen ist für mich der Inbegriff der (metabolischen) Entgleisung der westlichen Gesellschaft.</p>
<p><strong>Zucker + Weißmehl + gesättigte Fette. Runtergespült mit dem dritten Kaffee.</strong></p>
<p>Der Ostsee-Urlaub mit Tagesausflug Timmendorfer Strand könnte hier eindrücklicher nicht gewesen sein: Eine ganze Straße voller Menschen, die genau das so leben.</p>
<p>Wer ein Sinnbild braucht – da hast du&#8217;s.</p>
<h2>Longevity mit Zucker? Eher nicht.</h2>
<p>Ich bin jetzt Mitte 30 und überlege mir inzwischen gut, wie&#8217;s weitergehen soll. Stichwort Longevity. Langsam zählt&#8217;s.</p>
<p>Und daher denke ich immer öfter über Zucker nach. Über das unschuldige, süße Gift, das sich täglich in unser Leben schleicht.</p>
<p>Wohlgemerkt: I<strong>ch rede nicht so, weil ich ein Fruktose-Basher bin.</strong> Ich glaube immer noch nicht, dass eine Banane einer Cola entspricht.</p>
<p>Aber ich kann Studien lesen und an mir selbst prüfen, was Zucker macht.</p>
<h2>Metastasen dank Fruktose</h2>
<p>Diese lange Einleitung gilt einer <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/08/260802223426.htm">neuen Studie</a>. Wichtig: Präklinisch, das heißt Zellkultur + Mausmodell.</p>
<p>Hier fanden die Forscher, dass sich Ovarialkarzinomzellen (Eierstockkrebs) nach einer Chemotherapie zwar nicht mehr teilten.</p>
<p>Sie gaben jedoch vermehrt Fruktose ab – und diese <strong>Fruktose förderte die Metastasierung umliegender Krebszellen.</strong></p>
<p>Mehr noch: Fruktose, die in hohen aber üblichen Mengen verabreicht wurde (Softdrink!!), reichte für den Effekt aus.</p>
<h2>Eine Cola reicht</h2>
<p>Das ist also vielleicht die erste Studie, die konkret zeigt, dass Fruktose – 50 % in Zucker enthalten – die Metastasierung fördert.</p>
<blockquote><p>Hohe Fruktosemengen, vergleichbar mit dem Level in zuckerhaltigen Getränken, förderten die Ausbreitung auch ohne vorherige Chemotherapie. Das heißt, der Effekt hängt nicht zwingend an den gealterten Krebszellen — exogene Fruktose reicht im Modell aus.</p></blockquote>
<p>Die gute Nachricht: Es beweist nix am Menschen. Noch nicht.</p>
<h2>Wo kam der Zucker her?</h2>
<p>Der Mechanismus ist interessant: Fruktose drosselt den Cholesteringehalt der Nachbarzellen – Cholesterin fungiert aber als &#8222;Kleber&#8220;, um die Zellen zusammenzuhalten.</p>
<p>Die Autoren hinterfragen an der Stelle, ob die Gabe von Cholesterinsenkern im Zuge einer Krebserkrankung vielleicht nachteilig wirken könnte. Auch hier erst mal Entwarnung: Große Studien zeigen in der Regel keine Zusammenhänge.</p>
<p>Ich denke mir bei den Ergebnissen natürlich meinen Teil. Reinen Zucker gab&#8217;s die letzten Jahrmillionen höchstens mal als Honig. Und auch sonst war&#8217;s in Europa mau mit sehr süßem Obst.</p>
<p><strong>Das war&#8217;s. </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/fruktose-immer-schlimmer/">Fruktose immer schlimmer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/fruktose-immer-schlimmer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ich einfach nicht verstehen kann (Krebs)</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 07:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325171</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt Dinge im Leben, die kann ich einfach nicht verstehen. Geht dir vielleicht auch so. Es gibt viele Beispiele, manche größer, andere kleiner. Obwohl die Größe, das Gewicht eines Problems ja auch was Subjektives [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/">Was ich einfach nicht verstehen kann (Krebs)</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge im Leben, die kann ich einfach nicht verstehen.</p>
<p>Geht dir vielleicht auch so.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele, manche größer, andere kleiner.</p>
<p>Obwohl die Größe, das Gewicht eines Problems ja auch was Subjektives ist.</p>
<h2>Beispiel Krebs.</h2>
<p>Für Menschen, die es gerade nicht betrifft, eher eine Nebensache. Für andere &#8230; du verstehst schon.</p>
<p>Im Oktober/November 2017 wurde Krebs zu meinem großen Problem, denn meine Mutter war schwer erkrankt und verstarb dann auch in kurzer Zeit an Krebs.</p>
<p>Und damals ist mir schon aufgefallen: Wenn der ekelhafte Tumor, der ihr gerade die Lunge zerfrisst, Zucker inhalieren würde, um zu gedeihen, müsste man den ja im PET-Scan sehen. Der PET-Scan misst ja genau das.</p>
<p>Man hat zwar vier, fünf Tumörchen in Knochen im Bereich der Schulter gesehen – die haben fröhlich geleuchtet. Nur die Lunge, die am Ende versagte, bei der war das anders. Da war nix. Niemand wusste, was dort ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Nach dem Tod per Biopsie verifiziert: Sehr aggressives Lungenadenokarzinom.</p>
<p>Was ist da (nicht) passiert?</p>
<h2>Sind Krebszellen Zuckerverbrenner?</h2>
<p>Es gibt seit mindestens fünfzehn Jahren sehr starke wissenschaftliche Hinweise, dass auch sich aggressiv teilende Tumorzellen, z. B. Metastasen, eben nicht nur – wie häufig behauptet – Zucker, also Glukose, wegatmen.</p>
<p>Und diese Hinweise findet man ja in Pubmed. Man muss nur mal lesen. Dauert keine zehn Minuten – wenn man will. Zum Beispiel <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34217300/">hier</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12607215/">hier</a> oder <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29995871/">hier</a>.</p>
<p>Trotzdem lese und höre ich immer wieder, gerade von Menschen, die es fachlich wissen müssten, das Gegenteil.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aggressive Tumore leben von Zucker. </strong></p>
<p>Aggressive Tumore leben von vielen Nährstoffen. Wird meistens verschwiegen. Und auch so: Was soll das bringen? Jeder, der sich damit befasst hat, weiß, dass man unter ketogener, also extrem zuckerreduzierter Kost sogar höhere Blutzuckerspiegel haben kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Höher, nicht niedriger. Theoretisch: mehr Krebs. Wenn man die Idee umkehrt.</p>
<p>Man müsste also zumindest einen oder zwei (ehrliche) weitere Haken schlagen, um das Thema ein bisschen besser zu erklären. Passiert nicht. Verstehe ich nicht.</p>
<h2>Brustkrebs verbrennt Fett</h2>
<p>Gerade erscheint eine Arbeit im renommierten Fachmagazin Cell Metabolism. Mein absolutes Lieblingsmagazin, weil dort wirklich die Speerspitze der Forschung drin steht.</p>
<p>Also <a href="https://www.cell.com/cell-metabolism/fulltext/S1550-4131(23)00455-2">eine Arbeit</a>, die ganz kompliziert titelt:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Ein Stoffwechsel-Switch reguliert die Plastizität der Zelllinien und induziert synthetische Letalität bei dreifach-negativem Brustkrebs</em></p>
<p>Man braucht nicht allzu tief in die Ergebnisse der Arbeit reinzugehen. Dort steht aber sinngemäß drin: <strong>Die aggressiven Triple-negativ-Brustkrebszellen können bei Verlust der Fähigkeit zur Zuckerverbrennung &#8230; einfach mehr Fett verbrennen. </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Und das eröffnet andere Therapiemöglichkeiten. Immerhin.</p>
<p>TNBC-Zellen sind also gerade keine bloßen primitiven Glukosevergärer. Das ist der Punkt.</p>
<h2>Muss man nicht verstehen</h2>
<p>Es soll hier gar nicht um Implikationen gehen. Es geht lediglich darum, dass ich nicht verstehe, wieso solche Forschungsergebnisse einfach ignoriert werden. Man behauptet einfach das Gegenteil.</p>
<p>Seit es diesen Blog gibt, also seit 12 Jahren, beobachte ich das Feld. Bis heute gibt es keinen klaren Durchbruch, kein klares Signal, dass spezielle, glukoserestriktive Ernährungsformen einen robusten Nutzen haben für Krebspatienten.</p>
<p>Stattdessen mehren sich Hinweise darauf, dass sich manche Tumore in einer fettreichen Umgebung, auch im Kontext einer ketogenen Ernährung, ganz wohlfühlen – ganz aktuell, wenn auch nur Tierstudie, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42457955/">hier</a>.</p>
<p>Sollte man über solche Ergebnisse nicht auch sprechen, wenn man wirklich helfen will?</p>
<p><em><strong>PS: </strong></em>Angenommen du bist die übergewichtige Petra, die aufgrund dieses Übergewichts eine fettreiche Umgebung für Tumorzellen in der Brust schafft. Dann ist es natürlich gut, wenn du dieses Fett verbrennst, also los wirst. Ob du das mit einer Keto-Ernährung schaffst und nicht &#8230; – egal! Das ist eine negative Energiebilanz, die dem Tumor Fette entzieht. Übergewicht gilt nicht umsonst als der stärkste modifizierbare Risikofaktor bei Brustkrebs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35453151/">Q</a>). Eine normale Fettmasse senkt – aus unterschiedlichen Gründen – bei nahezu jedem das Krebsrisiko. <strong>Das wäre eine ehrliche und auf Daten gestützte Aussage, mit der du was anfangen kannst. </strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/">Was ich einfach nicht verstehen kann (Krebs)</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medfluencer liegt schon wieder daneben</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren war Instagram wirklich noch angenehm. Damals hatten die meisten absolut gar keine Skills für Onlinepräsentationen von Inhalten. Reels gab es in der Form nicht, also musste man Wissen über Posts vermitteln. Zu [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/">Medfluencer liegt schon wieder daneben</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren war Instagram wirklich noch angenehm.</p>
<p>Damals hatten die meisten absolut gar keine Skills für Onlinepräsentationen von Inhalten. Reels gab es in der Form nicht, also musste man Wissen über Posts vermitteln.</p>
<p>Zu der Zeit habe ich persönlich noch unseren Instagramkanal betreut und mehrmals wöchentlich Posts erstellt und hochgeladen. 2022 und 2023 waren hier für uns herausragende Jahre, die uns Zehntausende Follower beschert haben.</p>
<h2>Instagram heute ist toxisch</h2>
<p>Heute ist das ein bisschen anders.</p>
<p>Das, was früher eher spezielles Nischenwissen war, ist mainstreamiger geworden. Vor fünf Jahren kannte niemand einen VO2max. Heute gibt es unzählige Beiträge dazu – vor allem als Reel. Alles ist hochglanzoptimiert, überzeichnet und hat mit der Realität fast nichts mehr zu tun.</p>
<p>Jeder Bereich wird von einem Experten besetzt. Und Personen, die besser bei ihrer Profession geblieben wären, sind heute Social-Media-Stars. Menschen mit hoher natürlicherer Autorität, etwa Ärzte – <em>Medfluencer</em> –, sind große Anlaufstellen geworden.</p>
<p>Aber tun sich dort eigentlich keinen Gefallen.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist <strong>Dr. med. Dr. rer. pol. Tobias Weigl</strong>, auch bekannt als <em>doktorweigl</em>. Laut eigener Angabe unter anderem Ernährungsmediziner. Der muss es ja wissen, denkt man sich.</p>
<h2>Fehlinformationen zu Produkten</h2>
<p>Ich bin auf ihn aufmerksam geworden, weil er vor wenigen Wochen einen Post mit dem Titel <em><a href="https://www.instagram.com/doktorweigl/p/DZpjtlaF177/">Wirfst Du Dein Geld für wertlose Fitnessprodukte aus dem Fenster? Die überraschende Wahrheit</a> </em>veröffentlicht hat, in dem auch ein edubily-Produkt abgebildet wird:</p>
<figure id="attachment_325161" aria-describedby="caption-attachment-325161" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325161 " title="dr weigl fehlinformation edubily" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily.png" alt="dr weigl fehlinformation edubily" width="637" height="513" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily.png 1482w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-300x242.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-1024x825.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-768x619.png 768w" sizes="auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px" /><figcaption id="caption-attachment-325161" class="wp-caption-text"><em><strong>Kollagenhydrolysat mit Quark ersetzen? Keine gute Idee. </strong></em></figcaption></figure>
<p>Dort vergleicht er Kollagenpeptide, die &#8222;oft minderwertig&#8220; seien – Beleg? – mit Quark. Spricht bei letzterem von &#8222;natürlichen Aminosäuren&#8220;, obwohl Kollagenpeptide genauso natürlich Aminosäuren liefern. Vitamin C soll die Bioverfügbarkeit erhöhen – von was eigentlich?</p>
<p>Sinngemäß: <strong>Alles rausgeschmissenes Geld</strong>. Dabei haben Kollagenpeptide ja wirklich eine &#8222;Direktleitung&#8220; zur Haut, denn sie stimulieren direkt die Aktivität von kollagenbildenden Fibroblasten in der Haut (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33330443/">Q</a>). Gerade wieder von höchster Evidenzstufe (Umbrella-Review) bestätigt (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41809116/">Q</a>).</p>
<p>Niemand, wirklich niemand, der belesen ist, würde Quark (viel essentielle Aminosäuren) mit Kollagen (wenig essentielle Aminosäuren, dafür viel Glycin und Prolin) gleichsetzen. Er tut es.</p>
<p>Eine öffentliche Replik von uns gab es hierfür unter seinen Kommentaren und auf <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7474751395301265409">Linkedin</a>.</p>
<h2>Ein weiterer Beitrag: noch schlimmer</h2>
<p>Da der Algorithmus einen schnell mag, bin ich kürzlich über <a href="https://www.instagram.com/doktorweigl/p/Daf39RRjdrL/">einen weiteren Beitrag</a> von ihm gestolpert, mit ihm im Arztkittel im Hintergrund. Man liest:<em> </em></p>
<blockquote><p>&#8222;Das gefährlichste Kohlenhydrat ist gar nicht der Zucker &#8230; sondern etwas ganz anderes. Und ich wette, viele werden darüber erschrocken sein. Als Ernährungsmediziner und Arzt auf der Intensivsation sehe ich die Folgen täglich. (&#8230;)&#8220;</p></blockquote>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte Wording beachten. Gibt es eine höhere Stufe beim Fearmongering? Intensivstation ist ja Vorhof zur Hölle, mit einem Bein im Grab. Schlimmer geht nicht.</p>
<p>Dann legt er los: Der Stoff tarne sich. Die &#8222;Industrie&#8220; nutze einen Brandbeschleuniger für Entzündungen: <strong>Modifizierte und industrielle Stärke</strong>. Der &#8222;Feind&#8220; trage viele Namen: Modifizierte Stärke. Maltodextrin und irgendeine E-Nummer.</p>
<p>Ich habe absolut keine Ahnung, was er meint.</p>
<ul>
<li>Welche Lebensmittel sind betroffen?</li>
<li>In welcher Dosis sind sie schädlich?</li>
<li>Wo zur Hölle ist die Datenlage, die seine Aussagen stützt?</li>
<li>Zufällig vergessen?</li>
</ul>
<p>In diese für mich wirre Storyline wirft er noch das <em>TOFI</em>-Phänomen ein. Also die Tatsache, dass man schlank aussehen und innerlich dick sein kann (so verunsichert er sogar die schlanke Susanne). Wo ist die fachliche Verbindung zwischen den vielen Themen?</p>
<figure id="attachment_325163" aria-describedby="caption-attachment-325163" style="width: 509px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325163 " title="Viszerales fett ist nicht subkutanes Fett" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett.png" alt="Viszerales fett ist nicht subkutanes Fett" width="509" height="533" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett.png 1096w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-286x300.png 286w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-978x1024.png 978w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-768x804.png 768w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption id="caption-attachment-325163" class="wp-caption-text"><strong><em>Was genau ist eine überlastete Leber?</em></strong></figcaption></figure>
<p>Untermalt wird das mit einem KI-Bild von ihm, das aber gar keinen TOFI zeigt – es zeigt ihn, mit etwas mehr Subkutanfett am Bauch. Genau das Körperfett, von dem hier gerade <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> die Rede ist. Denn das steckt ja gerade <span style="text-decoration: underline;">im</span> Bauch.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Verstanden? Aus einem sehr spezifischen Thema, macht er ein Thema,<strong> das jeden betreffen könnte.</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Menschen, die hier besonders sensibel sind, stehen vorm Spiegel, gucken auf auf ihren kleinen Bauch und sehen sich schon auf der Intensivstation. Ohne, dass sie &#8222;den Feind&#8220;, von dem Dr. Weigl evidenzlos spricht, überhaupt verstehen. Worst case.</p>
<h2>Es kann so nicht weitergehen</h2>
<p>Das Problem ist, dass Instagram und Social Media einen in gewisser Weise zu einer H&#8230; ähm, nein, zu einem Menschen machen, der den Algorithmus stimulieren will. Menschen sollen klicken.</p>
<p>Daher wird auch der ehrlichste Mensch mit der Zeit ein bisschen krumm. Für Reichweite und Likes. Eine gefährliche Gratwanderung als Influencer, die in meiner Wirklichkeit in wirklich gar keiner Relation zur Profession eines Arztes passen.</p>
<p style="text-align: left;">Dr. Weigl hat offenbar nicht nur von mir Kritik abbekommen, sondern vielen anderen Personen. Daher hat er sich <a href="https://www.instagram.com/p/DbBEd-eFy2P/?img_index=1">gerade öffentlich entschuldigt</a>. Mein guess: Es wird genauso weitergehen wie bisher, weil er es fachlich nicht besser kann.</p>
<p>Die Aufmerksamkeit will man behalten. Ein bisschen wie in der Politik: Man verfehlt das Ziel um Längen, entschuldigt sich nebenbei, übernimmt aber keine Verantwortung. Verantwortung übernehmen hieße: Ich bin mal weg.</p>
<p>Banaler: <strong>Ich lösche die schlechten Beiträge, weil sie Fehlinformationen an Tausende von Menschen transportieren. </strong></p>
<p>Wird nicht geschehen. Und Zehntausende werden wieder klicken. Man merkt vielleicht ein bisschen: ich bin angepisst, da mich dieses Ausnutzen der eigenen Autorität, um wirklich maximal unwissenden Bullshit selbstherrlich zu verbreiten, zunehmend anwidert.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong><em>PS:</em> </strong>Warum machen Mediziner sowas so oft? Das, was er macht, ist eine Art von negativer Krisenkommunikation. Er triggert völlig belang- und evidenzlos Ängste. Er vermischt wahllos verschiedene Themen, um irgendeine Story zu konstruieren. Das ist das, was ich von einem guten Arzt genau nicht erwarten würde. Weder im Sprechzimmer noch im Internet.</p>
<p><em><strong>PS2: </strong></em>Dazu passend: Der Youtuber Marvin Wildhage wollte kürzlich wissen, wie manipulierbar Medfluencer sind und hat dafür eine &#8222;Pharmafirma&#8220; gegründet, einen Experten und eine Krankheit erfunden. Unter anderem die Medfluencerin Alina Walbrun ging dem auf den Lein und stellte die erfundene Pinocchio-Krankheit ihren 300.000 Followern vor.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/">Medfluencer liegt schon wieder daneben</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neulich mit Claude</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch. Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das. Mit KI das eigene Genom analysieren In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/">Neulich mit Claude</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch.</p>
<p>Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das.</p>
<h2>Mit KI das eigene Genom analysieren</h2>
<p>In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede ist von der KI Claude.</p>
<p>Und die hat mich neulich gut verarscht.</p>
<p>Wer schon länger liest, weiß, dass ich mal mein komplettes Genom habe sequenzieren lassen. Ich kenne also theoretisch alle meine Genvarianten.</p>
<p>Und sich damit zu befassen ist sehr unterhaltsam und spannend.</p>
<p>Man lernt zwar nicht unbedingt ganz Neues – vieles weiß man schon, wenn man lebt und in den Spiegel guckt.</p>
<p>Aber manchmal kommen doch ganz nette Sachen raus.</p>
<h2>Chris aka Methusalem</h2>
<p>Bei mir wäre da beispielsweise <strong>FOXO3</strong> (vormals FOXO3A). Das berühmte Langlebigkeitsgen.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Das ist quasi ein Resilienzbooster. Denn wenn es aktiv ist – es wird durch sämtliche Stressoren aktiviert, vor allem bei niedrigem Insulin –, aktiviert es quasi alle wichtigen Schutzgene, die die Zelle robuster machen, z. B. DNA-Reparaturgene.</p>
<p>Die wichtigste FOXO3-Mutation wird unter <strong>rs2802292</strong> beschrieben – das G-Allel davon wurde in zahlreichen Studien mit einer höheren Wahrscheinlichkeit außergewöhnlicher Langlebigkeit in Verbindung gebracht.</p>
<p>Ich bin doppelter Träger (homozygot vererbert, also von Mama und Papa) für nahezu alle FOXO3-Varianten, die mit besserer FOXO3-Funktion und Langlebigkeit assoziiert sind.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt irgendwo im Bereich von 5 % oder darunter. Das ist zwar keine Eintrittskarte für das ewige Methusalem-Leben – das entscheidet ein Gen alleine nicht.</p>
<figure id="attachment_325142" aria-describedby="caption-attachment-325142" style="width: 795px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325142 " title="foxo3 methusalem gen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png" alt="foxo3 methusalem gen" width="795" height="290" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png 1698w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-300x110.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1024x374.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-768x280.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1536x561.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" /><figcaption id="caption-attachment-325142" class="wp-caption-text"><strong><em><a href="https://www.deutschlandfunk.de/das-methusalem-gen-100.html">Quelle</a> </em></strong></figcaption></figure>
<p>Aber wer würde eine höhere FOXO3-Aktivität nicht gerne haben? Da bin ich zufrieden.</p>
<h2>3 Eier in der Woche?!?!</h2>
<p>Doch Claude wollte mir in die Suppe spucken.</p>
<p>Ich wollte nämlich ein Panel haben, das mir hilft zu verstehen, wie ich auf Cholesterin und insbesondere Eier reagiere. Stichwort <strong>Hyperresponder</strong>.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Etwa ein Drittel der Menschen reagiert mit einem stärkeren LDL-Cholesterin-Anstieg bei Eierkonsum.</p>
<p>Und da war sich Claude schnell sicher:</p>
<blockquote><p>Der Befund ist bemerkenswert klar: du bist ein Hyperresponder, und zwar spezifisch vom &#8222;Hyper-Absorber&#8220;-Typ.</p></blockquote>
<p>Und dann schiebt er (sie, es) nach:</p>
<blockquote><p><strong>rs4245791</strong> ABCG8 T400K T/T homozygot ist der Killer-Befund.</p></blockquote>
<p>Und mit rs2072183 (GG) und rs217386 (AA) hätte ich jeweils Genvarianten im NPC1L1 (wichtig für die Cholesterinaufnahme), die verstärkend wirken, also die Cholesterinaufnahme steigern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-325149 " title="no way" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png" alt="no way" width="390" height="287" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png 952w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-300x221.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-768x565.png 768w" sizes="auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px" /></p>
<p>Ok! Mein Eierkonsum bringt mich ins Grab.</p>
<h2>Nicht so schnell</h2>
<p><strong>Doch alles daran war falsch. </strong></p>
<ul>
<li>rs4245791 ist gar nicht ABCG8 T400K – und die T-Variante wäre auch die günstigere Variante für ABCG8 T400K, definitiv kein Killer-Befund.</li>
<li>Die beiden Mutationen im NPC1L1-Gen erhöhen auch nicht die Cholesterinaufnahme – Studien sind unklar bzw. weisen eher auf das Gegenteil hin (verringerte Cholesterinaufnahme).</li>
</ul>
<p>Doch das ist gar nicht alles.</p>
<p>Denn Claude hatte bei den Empfehlungen <strong>(max. 3 Eier pro Woche!)</strong> vergessen, dass Eier ja gerade deshalb nur einen milden Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben, weil nur ein Bruchteil des enthaltenen Cholesterins im Darm überhaupt aufgenommen wird.</p>
<p>Denn Eier enthalten bekanntermaßen einen großen Batzen <strong>Lecithin</strong> (also Phospholipide: Cholin und Co.) – daher lieben wir die Eier. Und die forcieren die Cholesterinausscheidung im Darm. Gut erforscht, einfach ignoriert.</p>
<p>Die 190 mg Cholesterin im Ei kommen also so gar nicht im Körper an. Dazu meint die KI:</p>
<blockquote><p>Danke für den Punkt. Ich hätte den PC-Kontext von Anfang an einbauen müssen, statt Eier isoliert am Cholesterin-Gehalt zu bewerten.</p></blockquote>
<p>Danke für nix! :-)</p>
<h2>Vorsicht mit KI!</h2>
<p>Weil ich ein bisschen trotzig bin, habe ich mir bei ChatGPT (Pro-Version) nochmal ein ganzes Cholesterin-Panel erstellen lassen. Das hat 90 Minuten (!) gedauert und ich habe jedes einzelne Ergebnis nachgeprüft.</p>
<p>Das war fachlich besser. Das Resultat:</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" style="padding-left: 40px;" data-start="10830" data-end="10869"><em>Deine Genetik liefert keinen Grund für:</em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul data-start="10871" data-end="10982">
<li data-section-id="vwj83j" data-start="10871" data-end="10887"><em>ein Ei-Verbot,</em></li>
<li data-section-id="1dukxcy" data-start="10888" data-end="10935"><em>eine Grenze von höchstens einem Ei pro Woche,</em></li>
<li data-section-id="igerkd" data-start="10936" data-end="10982"><em>oder eine extrem niedrige Cholesterinzufuhr.</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<blockquote><p>Wahrscheinlichste Cholesterin-Absorptionsklasse: low-normal bis leicht unterdurchschnittlich</p></blockquote>
<p>Also quasi das Gegenteil.</p>
<p>Finde ich das interessant? Na klar. Vertraue ich darauf? Natürlich nicht – besser wäre eh die Messung. Aber es ist eine nette Spielerei.</p>
<p>Mein damaliges Fazit bleibt bestehen: <strong>Für Laien ist ein Full-Genome-Sequencing nix. </strong>Man stelle sich vor, die charmante Claude aus Frankreich spuckt einem (fälschlicherweise) hin, dass man ein böses Krebsgen erwischt hat. Dann ist der Spaß vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/">Neulich mit Claude</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>13</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Zeitalter, neue Probleme</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325128</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden. Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/">Neues Zeitalter, neue Probleme</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden.</p>
<p>Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich die meisten bestätigt.</p>
<p>Kleine Ausnahme freilich (wie so oft):</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es sei denn, man nimmt damit 20 kg ab. </strong></p>
<p>Dann sieht&#8217;s netto wieder ziemlich vernünftig aus. Denn natürlich sorgt der Fettverlust für viele kardiometabolische Vorteile mit großer Effektstärke.</p>
<h2>Die Frage ist: Darf man so denken?</h2>
<p>Ich persönlich bin inzwischen der tiefen Überzeugung: nein. Trinken sollte man ausschließlich Wasser. Ein Gläschen Wein (oder zwei&#8230;) in Portofino – ok.</p>
<p>Aber wenn ich eine Sache in 20 Jahren Ernährungswissenschaft – gelebt an mir – gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass <strong>der Mensch maximal puristisch leben sollte.</strong> Vorbild: Naturvölker.</p>
<p>Jeder Zentimeter, der davon abweicht, hat seinen Preis. Früher oder später. Und wenn es nur der einfachen Erkenntnis dient, dass ich eben nicht zu denjenigen gehöre, die sich ihre Ernährung schön saufen müssen, um sie zu leben. (Dahinter steckt ein ganzes Lebenskonzept!)</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wohlgemerkt: Allein für die Tatsache, dass wir modern leben, zahlen wir einen Preis. Das versteht man natürlich nicht, wenn man sich nicht damit befasst. Vor Umweltgiften können wir nicht mehr davonlaufen. Stichwort: Zivilisationserkrankungen und Co.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Beim Thema Sucralose und dergleichen gilt, dass sie definitiv nicht stoffwechselneutral sind – das legen mehrere RCTs nahe (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q,</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40907790/">Q</a>).</p>
<h2>Funktion vs. Prozessierung</h2>
<p>Doch genug der Plauderei. Niemand ist perfekt, ich sowieso nicht. Also ertappe ich mich neulich im Supermarkt, wie mein Gehirn parallel zu analysieren versucht, ob das Lebensmittel nun der Funktion dient oder ob es minimalprozessiert ist.</p>
<p>Oh! Das kennst du bestimmt auch. Beispiele:</p>
<ul>
<li>Eier sind gar nicht prozessiert. Aber wehe man isst mehr als eins pro Tag.</li>
<li>Süßkartoffeln &#8230; gar nicht prozessiert. Knallt aber vielleicht das Insulin hoch.</li>
<li>Rind &#8230; gar nicht prozessiert. Macht angeblich Darmkrebs.</li>
</ul>
<p>Umgekehrt:</p>
<ul>
<li>Glutenfreies Brot. Kein Gluten, aber 12 Zutaten. Noch gesund?</li>
<li>Veganes Steak. Kein böses Fleisch, aber ein reines Industrie-Produkt. Noch gesund?</li>
<li>Proteindrinks aus dem Kühlregal. High Protein, aber Zusatzstoffe und Billigmilch. Noch gesund?</li>
</ul>
<h2>26.000 Stoffe in unserem Essen</h2>
<p>Ist das nicht spannend? Da klafft offenbar eine Lücke zwischen dem, was wir uns als Effekt im Körper erhoffen, und dem, was man von Dingen bekommt, die man sinngemäß vom Baum pflücken kann.</p>
<p>Viele Menschen würden aus Gesundheitsgründen heutzutage keine Banane mehr essen, aber gesüßtes Wasser trinken.</p>
<p>Was ist die Lösung für das Dilemma? Eine perfekte Lösung gibt es dieses Mal leider nicht. Die Forschung weist uns aber einen Weg. Der lautet: <strong>Im Zweifel für das minimalprozessierte Essen. </strong></p>
<p>Viele Studien zeigen heute, dass hochprozessiertes Essen, auch wenn es gut gemeint ist, eher schadet (z. B. <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>). Das liegt nicht zuletzt daran, dass unser Essen rund 26.000 Stoffe liefert, also eine ganze Lebensmittelmatrix, die Wissenschaftler &#8222;ernährungsphysiologische Dunkle Materie&#8220; nennen (Barabási-Studie).</p>
<p>Und die hat Effekte, die wir einfach noch nicht verstehen.</p>
<h2>Man kann die Natur nicht einfach kopieren</h2>
<p>Der renommierte Ernährungsforscher Kevin Hall, dessen berühmte Studie aus 2019 ich schon mehrfach referenziert habe, konnte das eindrücklich beweisen: Exakt gematcht auf Kalorien, Zucker, Fett, Natrium, Ballaststoffe, Makros, aßen Probanden unter der hochprozessierten Kost 500 Kalorien am Tag mehr.</p>
<p>Einfach so. Trotz ganz gleichen Funktionszahlen.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es nicht, denn das Ganze hat einen Haken:</p>
<ul>
<li>Wer kein Gluten verträgt, aber Energie braucht, kommt am glutenfreien Brot nicht herum.</li>
<li>Wer zu Eisenüberladung neigt, für den ist rotes Fleisch einfach nix.</li>
<li>Und wer unbedingt mehr Protein in der Nahrung braucht, um nicht 1 kg Fleisch verdrücken zu müssen, ist quasi gezwungen, zu vielleicht minderwertigen Proteinquellen zu greifen.</li>
</ul>
<p>Das Kredo müsste folglich lauten: <strong>Je minimalprozessierter, umso besser. Das Feintuning dann beim &#8222;Funktionstest&#8220;.</strong></p>
<h2>Supermarktangebote spiegeln Ist-Zustände</h2>
<p>Wenn ich jedoch die Supermarktregale der Abnehmwilligen sehe, wird mir schlecht. Und ich bin ein bisschen traurig. Weil hier etwas entgleist ist. Weil man nicht mehr fair spielt. Weil geglaubt wird, man könne sich Gesundheit (über Gewichtsverlust) &#8222;ersnacken&#8220;.</p>
<p><strong>Sich Gesundheit zu machen ist viel anstrengender, als man denkt.</strong> Entweder man bringt das richtige Mindset mit und akzeptiert, dass man leben muss wie ein Mensch seit Tausenden von Jahren – möglicherweise puristischer, als man es wahrhaben möchte (Wasser!!!!).</p>
<p>Oder man löst Teile seiner Probleme (z. B. durch Fettverlust), indem man sich längerfristig neue Probleme macht bzw. die alten gesundheitlichen Probleme damit nie loswird – Supermarktregale mit &#8222;Fitnessfood&#8220; lassen grüßen.</p>
<p>Wohlgemerkt: Ich bin kein Asket, nicht perfekt. Aber ehrlich zu mir selbst. Immerhin.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/">Neues Zeitalter, neue Probleme</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 06:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325116</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für Dr. McDougall und für Prof. Dr. Art de Vany. Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/">Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Dr. McDougall</a> und für <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/mein-idol-ist-gestorben/">Prof. Dr. Art de Vany</a>.</p>
<p>Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen Monaten und Jahren gestorben.</p>
<p>Allesamt ältere Personen, die meinen Themenbereich stark geprägt haben.</p>
<p>Eine der für mich prägendsten Personen überhaupt ist am 7.6.26 verstorben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dr. Ulrich Strunz </strong></p>
<h2>2007 und 2009</h2>
<p>Das möchte ich zum Anlass nehmen, einmal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p>Nach dem Abitur 2009 ging es mir gesundheitlich nicht gut. Ich war Leistungssportler, fühlte mich ausgebrannt und alt. Mein Körper spielte auf verschiedenen Ebenen verrückt. Ich quälte mich durch neun Monate Zivildienst.</p>
<p>Zuhause stapelten sich Bücher aus allen möglichen Themenfeldern. Ich war besessen davon, Gesundheit zu verstehen und den einen geheimen Weg zur Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu finden.</p>
<p>Gut zwei Jahre davor – wie das häufig so ist – griff ich blind in das Bücherregal einer Bekannten. In die Hände fiel mir <em> Forever young – Das Erfolgsprogramm </em>von einem Herrn Dr. Strunz. Der erste Kontakt.</p>
<p>Aus Zufall sollte ich 2009 dann durch eine Google-Suche wieder auf diesen Mann stoßen: Ich entdeckte seine News. Ab dann meine Bibel, die ich täglich studierte. Die News halfen mir, mich aus dem Loch zu holen.</p>
<h2>Die Radikalisierung</h2>
<p>Als ich mit 20 mein Sportstudium begonnen habe, waren die News Spezialwissen. Wenn ich mit meinem gekochten Lammfilet in die Mensa einlief, wurde ich komisch beäugt. Es waren andere Zeiten damals.</p>
<p>Ich wurde selbst zum Priester – die einen bewunderten es. Für andere war ich ein entgleister Extremiker. Sicher war ich letzteres. Aber körperlich war ich zu dieser Zeit ziemlich fit.</p>
<p>In meinem Rausch erfolgte der erste Kontakt zum werten Herrn Doktor. Die Mail sollte daraufhin <a href="https://www.strunz.com/news/dumm-gelaufen.html">auszugsweise in den News</a> (&#8222;Dumm gelaufen&#8220;) landen. Morgens um 7 Uhr beim Quarklöffeln mit dem Kumpel gelesen – an dem Tag waren wir Helden.</p>
<p>Ich musste jedoch zunehmend feststellen, dass mich mein Lebensstil nicht nur sozial isolierte. Die extreme Kohlenhydratrestriktion zusammen mit dem extensiven Sport machte mich krank. Mit jedem Jahr mehr.</p>
<p>5 % Körperfett über viele Jahre war mir nicht genug. Ich erfand immer neue Möglichkeiten, mich noch extremer reinzusteigern. Auch getrieben durch die News, leider.</p>
<h2>Bei Dr. Strunz</h2>
<p>Als der körperliche Zusammenbruch kam, wollte ich in meiner Not Hilfe. Von Dr. Strunz. Mit meiner damaligen Partnerin saß ich ein paar Tage später in seiner Praxis, die ein bisschen in den 90er-Jahren hängen geblieben war – mit sympathischen Petras an der Info.</p>
<p>Im Zimmer ganz hinten klopfte es einmal auf den Tisch, und es ertönte ein lautes Offizier-&#8222;Ja!&#8220; den Flur entlang. Es war Zeit, vorstellig zu werden. Und da stand er plötzlich vor mir, mein Anker der letzten Jahre.</p>
<p>Vom Gespräch war ich enttäuscht. Es war keine Hilfe. Und ohne ins Detail zu gehen, endete es damit, dass wir uns auf dem Flur anblökten. Er war unverschämt, ich war frech – und die anwesenden Damen guckten entgeistert.</p>
<p>Das war für mich noch der symapathischste Teil der Reise im Jahr 2013. Auf der Rückfahrt beschloss ich, eine Stimme zu werden und den Leuten auch zu erklären, warum eine so radikale Ernährungsform schädlich sein kann.</p>
<p>2014 startete ich den Blog edubily.</p>
<h2>Ohne Strunz vielleicht kein edubily</h2>
<p>Im gleichen Jahr veröffentlichten wir unser erstes Buch, &#8222;Das Handbuch zu Ihrem Körper&#8220;. Ab 2015 hat Dr. Strunz mehrere News <a href="https://www.strunz.com/news/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet.html?">darüber und zu meinem Tun</a> geschrieben. Ohne Absprache, einfach so.</p>
<p>Ohne Zweifel hat das dazu geführt, dass wir sehr schnell eine größere Reichweite bekommen haben. <strong>Er war vielleicht der Grund, warum es edubily in der Form heute gibt.</strong></p>
<p>Ich habe mich oft gefragt, warum er das getan hat. Hat er sich an mich erinnert? An den frechen Jüngling, bei dem er – so seine Worte – einige Gemeinsamkeiten mit sich sah?</p>
<p>Ich weiß es nicht, aber es ließ mich nicht mehr los. Denn natürlich war ich in vielen Dingen nicht mehr seiner Meinung und widersprach vielen Thesen öffentlich.</p>
<h2>Die Jahre vergingen</h2>
<p>Über die Jahre habe ich Strunz nicht mehr so intensiv verfolgt, mich aber immer gefreut, wenn er doch mal wieder eine News verfasste. Er war ein Könner, dem ich gerne zugehört habe.</p>
<p>Richtung 80 wird&#8217;s kritisch. Da frage ich mich dann doch immer wieder, wie es dem- oder derjenigen so geht. Das war bei einem McDougall so, das war bei einem De Vany so. Und das war auch bei einem Doc Strunz so.</p>
<p>Wird er seinem Vorbild, Luis Trenker (97 geworden), beim Thema Altersgesundheit folgen können? Da ich nichts über die Todesursache von Dr. Strunz weiß, möchte ich an der Stelle gar nicht weiterspekulieren.</p>
<p>Fakt ist, es wurden 82 Jahre. Und die fast 20 Jahre seit 2007 vergingen wie im Flug.</p>
<h2>Kritische Einordnung</h2>
<p>Dr. Strunz war in einer wichtigen Phase meines Lebens die vermutlich prägendste Person. Und ich weiß, dass er vielen, vielen Tausenden Menschen geholfen hat, zu sich selbst zu finden und ein Leben im Wohlbefinden zu leben.</p>
<p>Er war häufig ein Licht, wenn es im Leben der Menschen am dunkelsten war. Das war seine Mission, das hat er sich auf die Flagge geschrieben und er hat es gelebt, wie vielleicht niemand sonst.</p>
<p>Seine unkonventionellen, teils genialen Ansichten waren für mich einzigartig. Erst später konnte ich das etwas besser einordnen und musste dann auch einiges relativieren bzw. neu sortieren.</p>
<p>Er war ein extrem polarisierender Charakter, ein Star-Influencer, lange bevor es Influencer gab. Diese extreme Polarisation war für mich in meinen jungen Jahren ein Leuchtturm – und ein Grund, warum ich selbst krank werden sollte.</p>
<h2><span style="color: #000000; font-size: 22px;">Jetzt ist es passiert </span></h2>
<p>Ich muss gestehen, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, dass er nie wieder seine News verfassen wird. Dass seine so clevere Sprache nie wieder zu lesen sein wird.</p>
<p>Sein Vermächtnis hat jedenfalls gigantische Ausmaße und lebt in den Menschen weiter. Und ich bin fest davon überzeugt, dass er dort, wo er jetzt ist, weiter radeln, joggen und vor sich hin schwimmen wird.</p>
<p><strong>Machen Sie&#8217;s gut! </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/">Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>36</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
