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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Jun 2026 09:20:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 06:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für Dr. McDougall und für Prof. Dr. Art de Vany. Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Dr. McDougall</a> und für <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/mein-idol-ist-gestorben/">Prof. Dr. Art de Vany</a>.</p>
<p>Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen Monaten und Jahren gestorben.</p>
<p>Allesamt ältere Personen, die meinen Themenbereich stark geprägt haben.</p>
<p>Eine der für mich prägendsten Personen überhaupt ist am 7.6.26 verstorben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dr. Ulrich Strunz </strong></p>
<h2>2007 und 2009</h2>
<p>Das möchte ich zum Anlass nehmen, einmal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p>Nach dem Abitur 2009 ging es mir gesundheitlich nicht gut. Ich war Leistungssportler, fühlte mich ausgebrannt und alt. Mein Körper spielte auf verschiedenen Ebenen verrückt. Ich quälte mich durch neun Monate Zivildienst.</p>
<p>Zuhause stapelten sich Bücher aus allen möglichen Themenfeldern. Ich war besessen davon, Gesundheit zu verstehen und den einen geheimen Weg zur Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu finden.</p>
<p>Gut zwei Jahre davor – wie das häufig so ist – griff ich blind in das Bücherregal einer Bekannten. In die Hände fiel mir <em> Forever young – Das Erfolgsprogramm </em>von einem Herrn Dr. Strunz. Der erste Kontakt.</p>
<p>Aus Zufall sollte ich 2009 dann durch eine Google-Suche wieder auf diesen Mann stoßen: Ich entdeckte seine News. Ab dann meine Bibel, die ich täglich studierte. Die News halfen mir, mich aus dem Loch zu holen.</p>
<h2>Die Radikalisierung</h2>
<p>Als ich mit 20 mein Sportstudium begonnen habe, waren die News Spezialwissen. Wenn ich mit meinem gekochten Lammfilet in die Mensa einlief, wurde ich komisch beäugt. Es waren andere Zeiten damals.</p>
<p>Ich wurde selbst zum Priester – die einen bewunderten es. Für andere war ich ein entgleister Extremiker. Sicher war ich letzteres. Aber körperlich war ich zu dieser Zeit ziemlich fit.</p>
<p>In meinem Rausch erfolgte der erste Kontakt zum werten Herrn Doktor. Die Mail sollte daraufhin <a href="https://www.strunz.com/news/dumm-gelaufen.html">auszugsweise in den News</a> (&#8222;Dumm gelaufen&#8220;) landen. Morgens um 7 Uhr beim Quarklöffeln mit dem Kumpel gelesen – an dem Tag waren wir Helden.</p>
<p>Ich musste jedoch zunehmend feststellen, dass mich mein Lebensstil nicht nur sozial isolierte. Die extreme Kohlenhydratrestriktion zusammen mit dem extensiven Sport machte mich krank. Mit jedem Jahr mehr.</p>
<p>5 % Körperfett über viele Jahre war mir nicht genug. Ich erfand immer neue Möglichkeiten, mich noch extremer reinzusteigern. Auch getrieben durch die News, leider.</p>
<h2>Bei Dr. Strunz</h2>
<p>Als der körperliche Zusammenbruch kam, wollte ich in meiner Not Hilfe. Von Dr. Strunz. Mit meiner damaligen Partnerin saß ich ein paar Tage später in seiner Praxis, die ein bisschen in den 90er-Jahren hängen geblieben war – mit sympathischen Petras an der Info.</p>
<p>Im Zimmer ganz hinten klopfte es einmal auf den Tisch, und es ertönte ein lautes Offizier-&#8222;Ja!&#8220; den Flur entlang. Es war Zeit, vorstellig zu werden. Und da stand er plötzlich vor mir, mein Anker der letzten Jahre.</p>
<p>Vom Gespräch war ich enttäuscht. Es war keine Hilfe. Und ohne ins Detail zu gehen, endete es damit, dass wir uns auf dem Flur anblökten. Er war unverschämt, ich war frech – und die anwesenden Damen guckten entgeistert.</p>
<p>Das war für mich noch der symapathischste Teil der Reise im Jahr 2013. Auf der Rückfahrt beschloss ich, eine Stimme zu werden und den Leuten auch zu erklären, warum eine so radikale Ernährungsform schädlich sein kann.</p>
<p>2014 startete ich den Blog edubily.</p>
<h2>Ohne Strunz vielleicht kein edubily</h2>
<p>Im gleichen Jahr veröffentlichten wir unser erstes Buch, &#8222;Das Handbuch zu Ihrem Körper&#8220;. Ab 2015 hat Dr. Strunz mehrere News <a href="https://www.strunz.com/news/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet.html?">darüber und zu meinem Tun</a> geschrieben. Ohne Absprache, einfach so.</p>
<p>Ohne Zweifel hat das dazu geführt, dass wir sehr schnell eine größere Reichweite bekommen haben. <strong>Er war vielleicht der Grund, warum es edubily in der Form heute gibt.</strong></p>
<p>Ich habe mich oft gefragt, warum er das getan hat. Hat er sich an mich erinnert? An den frechen Jüngling, bei dem er – so seine Worte – einige Gemeinsamkeiten mit sich sah?</p>
<p>Ich weiß es nicht, aber es ließ mich nicht mehr los. Denn natürlich war ich in vielen Dingen nicht mehr seiner Meinung und widersprach vielen Thesen öffentlich.</p>
<h2>Die Jahre vergingen</h2>
<p>Über die Jahre habe ich Strunz nicht mehr so intensiv verfolgt, mich aber immer gefreut, wenn er doch mal wieder eine News verfasste. Er war ein Könner, dem ich gerne zugehört habe.</p>
<p>Richtung 80 wird&#8217;s kritisch. Da frage ich mich dann doch immer wieder, wie es dem- oder derjenigen so geht. Das war bei einem McDougall so, das war bei einem De Vany so. Und das war auch bei einem Doc Strunz so.</p>
<p>Wird er seinem Vorbild, Luis Trenker (97 geworden), beim Thema Altersgesundheit folgen können? Da ich nichts über die Todesursache von Dr. Strunz weiß, möchte ich an der Stelle gar nicht weiterspekulieren.</p>
<p>Fakt ist, es wurden 82 Jahre. Und die fast 20 Jahre seit 2007 vergingen wie im Flug.</p>
<h2>Kritische Einordnung</h2>
<p>Dr. Strunz war in einer wichtigen Phase meines Lebens die vermutlich prägendste Person. Und ich weiß, dass er vielen, vielen Tausenden Menschen geholfen hat, zu sich selbst zu finden und ein Leben im Wohlbefinden zu leben.</p>
<p>Er war häufig ein Licht, wenn es im Leben der Menschen am dunkelsten war. Das war seine Mission, das hat er sich auf die Flagge geschrieben und er hat es gelebt, wie vielleicht niemand sonst.</p>
<p>Seine unkonventionellen, teils genialen Ansichten waren für mich einzigartig. Erst später konnte ich das etwas besser einordnen und musste dann auch einiges relativieren bzw. neu sortieren.</p>
<p>Er war ein extrem polarisierender Charakter, ein Star-Influencer, lange bevor es Influencer gab. Diese extreme Polarisation war für mich in meinen jungen Jahren ein Leuchtturm – und ein Grund, warum ich selbst krank werden sollte.</p>
<h2><span style="color: #000000; font-size: 22px;">Jetzt ist es passiert </span></h2>
<p>Ich muss gestehen, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, dass er nie wieder seine News verfassen wird. Dass seine so clevere Sprache nie wieder zu lesen sein wird.</p>
<p>Sein Vermächtnis hat jedenfalls gigantische Ausmaße und lebt in den Menschen weiter. Und ich bin fest davon überzeugt, dass er dort, wo er jetzt ist, weiter radeln, joggen und vor sich hin schwimmen wird.</p>
<p><strong>Machen Sie&#8217;s gut! </strong></p>
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		<title>Protein im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Protein ist Leben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein. Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.) Jeder Antikörper – Protein Jede Muskelfaser &#8211; Protein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Protein ist Leben.</h2>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein.</p>
<ul>
<li>Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.)</li>
<li>Jeder Antikörper – Protein</li>
<li>Jede Muskelfaser &#8211; Protein (kontraktile Filamente)</li>
<li>Stimmung – Protein (Neurotransmitter!)</li>
</ul>
<p>Natürlich geht es nicht immer um Protein an sich – also um lange, 3D-geformte Aminosäurenketten. Manchmal geht&#8217;s auch um die einfachsten Bausteine, die Aminosäuren.</p>
<ul>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">Serin im Alterungsprozess</a></li>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Arginin bzw. Citrullin als NO-Vorstufen</a></li>
<li>Beispiel: Neurotransmitter, die eine Aminosäure als Vorstufe haben</li>
</ul>
<p>Wer durch Infekte, Sport, Stress, hohe Kalorienumsätze und so massiv Protein verbraucht oder nicht mit der Proteinzufuhr nachkommt, wird vom Körper bestraft.</p>
<p>Kann ich persönlich aus fast zwei Jahrzehnten Erfahrung mit Protein bestätigen. Mit zu wenig Protein fühlst du dich elend – daher giert dein Körper jeden Tag nach diesen wertvollen Bausteinen.</p>
<h2>Protein ist ganz böse</h2>
<p>Doch nicht jeder sieht das so.</p>
<p>Valter Longo ist ein berühmter Langlebigkeitsforscher. Seine Forschungen sind mir auch seit langer Zeit bekannt. Der hat der ZEIT <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-04/ernaehrung-lebenserwartung-proteine-langlebigkeitsforschung-valter-longo">ein Interview</a> gegeben. Tenor: <em>Protein böse, verkürzt Lebensspanne.</em></p>
<p>Und jeder, der seit 2014 mal mein &#8222;Handbuch&#8220; gelesen hat, weiß, dass da was dran ist. Die Zelle kennt nämlich nur zwei Zustände: Erhalt (Langlebigkeit) vs. Wachstum. Uralt in jeder Zelle bis zum Einzeller kodiert.</p>
<p>Longo weiß: Bei hoher Aminosäurenverfügbarkeit aktiviert die Zelle das Programm Wachstum. Daher lassen sich in Modellorganismen durch Proteinrestriktion – also das Gegenteil – Lebensspannen der Tiere verlängern.</p>
<p>Blöd nur, dass man die nie fragt, wie es ihnen damit geht. Außerdem leben wir nun mal nicht in einem sterilen Käfigumfeld, in dem nichts passiert – das also mit den Problemen des menschlichen Daseins wenig zu tun hat.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wer es ausführlicher mag, der darf gerne <a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Longo_Protein_Kritische_Einordnung.pdf">diese Analyse</a> von mir lesen.</p>
<p>Die Wahrheit auf unserem Speiseplan ist eigentlich, dass die Proteinqualität und Aminosäurenverfügbarkeit bei den meisten Menschen gar nicht passt – dass denen also konstant wichtige Aminosäuren fehlen.</p>
<h2>Protein ist Longevity</h2>
<p>Bei dem Thema denke ich immer an die armen Alten. Die dann irgendwann nur noch den Rollator schieben und gar nicht verstehen, dass der Muskel nicht weiß wie er alt ist und auch im hohen Alter nur darauf wartet, trainiert zu werden.</p>
<p>Training heißt aber: Durch wiederholende Stimuli systematisch Wachstumsreize setzen. Und dann die Bausteine, nämlich hochwertiges Protein zuführen. <strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Im Wissenschaftsmagazin <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/06/260605023408.htm">Sciencedaily</a> wird gerade erklärt, dass Protein das am meisten übersehene &#8222;Supplement&#8220; im Alter ist – nicht Vitamine und Co. Denn:</p>
<blockquote><p>Eine unzureichende Zufuhr kann zu Sarkopenie führen, dem altersbedingten Verlust von Muskelmasse und -kraft, wodurch sich das Risiko für Stürze, Gebrechlichkeit und den Verlust der Selbstständigkeit erhöht.</p></blockquote>
<p>Erst im Mai wurde berichtet, dass <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09589-5">MIT-Forscher herausgefunden</a> haben, dass die Aminosäure Cystein (viel in Eiern) die Darmregeneration anregt. Dass Cystein also real dafür sorgt, dass der Darm heilt – die wollen das jetzt bei Krebspatienten testen.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Das Salk Institute publizierte soeben <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2025.12.011">eine Studie</a>, in der die Aminosäure Methionin &#8222;die Überlebensrate von Mäusen, die unter schweren Infektionen litten, dramatisch verbesserte&#8220;. Weil sie die Funktion der Nieren verbessert.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong>Die Autoren <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260530053429.htm">konstatieren</a>:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse ergänzen die wachsende Zahl von Belegen dafür, dass gewöhnliche Nahrungsbestandteile als Arzneimittel eingesetzt werden können.</p></blockquote>
<h2>Überleg dir gut, was du (nicht) isst</h2>
<p>Und ihr wollt Protein meiden.</p>
<p>Ich mein, das kann man schon machen. Aber ihr seid weder Hefezelle im Bottich (mit denen habe ich gearbeitet) noch irgendwelche Mäuse im Käfig, die mit dem Leben nichts zu tun haben.</p>
<p>Ihr seid Menschen, die konstant Aminosäuren verlieren und die – unwissend – konstant das Problem haben, die Bausteine über die Nahrung hochwertig zu ersetzen.</p>
<p>Aber Bilder bestimmen unsere Realität. Wer an Protein denkt, denkt häufig an Massentierhaltung, an das böse rote Fleisch oder die herzinfarkterzeugenden Eier. Alles falsch. Aber vielleicht absichtlich so gesteuert.</p>
<p>Longo vergleicht &#8222;den Proteintrend&#8220; nicht unabsichtlich mit Rauchen. Das sitzt.</p>
<p>Man muss sich nicht mit Proteinpuddings mästen. Aber selbst darüber seine Aminosäuren zu bekommen, ist besser, als zu wenig davon zu haben.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/protein-im-fokus/">Protein im Fokus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese: Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325096 aligncenter" title="sleep vs awake" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png" alt="sleep vs awake" width="449" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png 862w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-300x150.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-768x383.png 768w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></p>
<p>Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du auf gar keinen Fall verpassen darfst.</p>
<p>In aller Kürze. Wer tiefer rein will, muss die Studien selbst lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em><strong>1. Neue Mitochondrien machen kaputte Nerven fit </strong></em></h2>
<p>Forscher der Duke University (renommierte US-Uni) konnten zeigen, dass geschädigte Nerven, die aufgrund dessen neuropathische Schmerzen erzeugen, heilen und weniger Entzündungen zeigen, wenn man ihnen frische Mitochondrien spritzt.</p>
<p>Mitochondrien sind – als Energieproduzenten – offenbar ganz wesentlich involviert bei der Gesunderhaltung von Nerven – und sorgen im Experiment dafür, dass Schmerzen stark nachlassen.</p>
<p>Der Plot Twist: Wenn man Mitochondrien von Diabetikern in die kaputten Nerven von Nagern spritzt, wird nix besser. Das ist der entscheidende Link: <strong>Du musst deine Mitochondrien fit machen, damit sie deine Nerven schützen! </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41586-025-09896-x">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>2. Jetzt doch: Multivitamin wirkt Wunder in alten Menschen </em></strong></h2>
<p>Man kennt sie, die Überschriften. Nicht wahr?</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325099 " title="multivitamin böse" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png" alt="multivitamin böse" width="727" height="200" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png 1462w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-300x82.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-1024x282.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-768x211.png 768w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<p>Im Spitzen-Fachmagazin &#8222;Nature Medicine&#8220; wurde vor kurzem eine klinische Studie mit über 900 Teilnehmern publiziert, in der man alten Menschen ein schlichtes Multivitamin (Centrum Silver, lol) mit oder ohne Kakao-Extrakt (vs. Placebo) gegeben hat.</p>
<p>Ergebnis: <strong>Gemessen an der DNA (<em>epigenetic clocks</em>) alterten die Menschen in den zwei Jahren vier Monate langsamer.</strong> Der Kakao-Extrakt war ohne Effekt. Es lag also ausschließlich am Multi.</p>
<p>Die Autoren konstatieren: Es geht nicht (nur) darum länger, sondern besser zu leben. <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Hatten wir ja erst kürzlich</a>&#8230;</p>
<p>(<a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04239-3">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>3. Kimchi gegen Nanoplastik </strong></em></h2>
<p>Fermente leisten (vielleicht) mehr, als nur den Darm gesund zu halten. Bestätigt mal wieder eine Studie. Dieses Mal aus Südkorea. Die Leute dort lieben Kimchi.</p>
<p>Grund genug, einmal zu untersuchen, was Kimchi so leisten kann. Modernes Problem: Nanoplastik. Also noch kleiner als Mikroplastik – und das wirklich gefährliche Plastik.</p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass ein wichtiges Kimchi-Bakterium – <em>Leuconostoc mesenteroides CBA3656</em> – die Ausscheidung von Nanoplastik deutlich erhöht.</strong> Jedenfalls im Tierversuch.</p>
<p>Vielleicht doch mal mehr Fermente essen?</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biortech.2026.134234">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>4. Cholin nicht nur im Auge, sondern im Kopf behalten </strong></em></h2>
<p>Mir ist grundsätzlich egal, was Veganer machen. Heute hat sich ja bei fast allen durchgesetzt, dass Veganismus höchstens gut für mehr Umweltschutz ist. Fair.</p>
<p>Beim Rest wird&#8217;s kritisch. Besonders kritisch ist bei Veganern – aber ohnehin auch bei dir Mischköstler – die Cholinzufuhr. Die deckt man bei uns eigentlich nur mit Eiern.</p>
<p>Hat man mal nachgemessen in Gehirnen von Menschen: Menschen mit Panik- und Angststörungen weisen verringerte Cholinspiegel im Gehirn auf. Cholin ist essentiell für die neuronale Gesundheit.</p>
<p>Heißt: Mehr Eier für ein gesünderes Gehirn? Vielleicht. <strong>Ein Cholinmangel sollte man in jedem Fall vermeiden. </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41380-025-03206-7">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>5. Rind ist immer noch nicht böse </em></strong></h2>
<p>&#8222;Überraschende Studie&#8220;, meint ScienceDaily. Die Rede ist von einer hochwertigen Humanstudie mit 24 Probanden (18-74 Jahre alt).</p>
<p>Also für uns eher nicht so überraschend: <strong>Unverarbeitetes Rind, bis 200 g am Tag, verschlechtert &#8230; weder die Bauchspeicheldrüsenfunktion noch die Blutzuckerkontrolle – und auch Entzündungsmarker nicht.</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt im Grunde andere Ergebnisse der letzten Jahre. Für diejenigen, die einen Grund suchen, der Studie nicht zu vertrauen: Das Funding stammt von einer Lobbygruppe der Beef-Industrie.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cdnut.2025.107589">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>6. Einfache Aminosäure macht altes Hirn fit </strong></em></h2>
<p>Was passiert im Gehirn, wenn Tiere – und Menschen – älter werden?</p>
<p>Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Alterung auch über den Hypothalamus (eine wichtige Hirnregion) gesteuert wird. Dort fällt mit zunehmendem Alter ein Protein namens Menin. Menin wiederum beeinflusst systemisch viele Aspekte des Alterns (z. B. dünnere Haut).</p>
<p><strong>Teile der Anti-Aging-Wirkung von Menin werden aber über eine einfache Aminosäure vermittelt: D-Serin</strong>. Anscheinend reguliert Menin die Umwandlung von L-Serin – was wir über Proteine zu uns nehmen – in D-Serin.</p>
<p>Vielleicht, aber nur vielleicht ;-) könnte man im Alter mehr L-Serin zuführen &#8230; oder sogar direkt D-Serin. Letzteres kann man sogar kaufen, wie ich herausgefunden habe.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.3002033">Zur Studie</a>)</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Na, Lust bekommen dein Leben in die Hand zu nehmen?</p>
<p>Da geht einiges! :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Weiterschlafen, bitte!</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:18:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so? Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s? Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!! Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt. Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so?</p>
<ul>
<li>Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s?</li>
<li>Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!!</li>
</ul>
<p>Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt.</p>
<p>Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der Buckelwal, der jetzt leider verendet ist. Wen juckt das überfahrene Wildschwein? Aber &#8222;Timmy&#8220;&#8230; den müssen wir retten! Wohlgemerkt, ich hätte mich über ein Überleben auch gefreut.</p>
<p>Die Pointe der Story kommt uns deutschen Moralüberfliegern wie immer mitten ins Gesicht rein:</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-325078 aligncenter" title="Dänen ist Timmy egal" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png" alt="Dänen ist Timmy egal" width="821" height="166" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-300x61.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-768x155.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1536x310.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal.png 1960w" sizes="(max-width: 821px) 100vw, 821px" /></p>
<p>Als Beobachter kann man nur staunen. Aber irgendwie ist das doch die Geschichte von uns Deutschen.</p>
<h2>Jetzt die Wassermelone</h2>
<p>Habe ich im Sommer fast jeden Tag zuhause. Vielleicht die einzige exotische Frucht, für die ich im Sommer quasi eine Sucht entwickle. Ich erkläre mir das immer mit dem hohen Lycopin-Gehalt – gepaart mit einer Prise ß-Carotin.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Schützt die Haut vor oxidativem Stress durch UV-Licht, falls du dich fragst&#8230;</p>
<p>Und zu dieser tollen Frucht liest man <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260517030515.htm">im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily</a> ganz aufgeregt:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler entdecken überraschende gesundheitliche Vorteile der Wassermelone</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325080 aligncenter" title="spongebob interessiert" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png" alt="spongebob interessiert" width="300" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert.png 572w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Forschern zufolge bietet die Wassermelone eine beeindruckende Mischung aus Nährstoffen, Antioxidantien und natürlichen Inhaltsstoffen, die mit der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit in Verbindung gebracht werden</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325082 aligncenter" title="spongebob happy" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png" alt="spongebob happy" width="300" height="229" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-768x586.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-267x205.png 267w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-345x264.png 345w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy.png 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ach Kinder&#8230;</p>
<p>Hintergrund ist natürlich, dass die Aminosäure L-Citrullin besonders reichlich in Wassermelone vorkommt – und Wassermelone auf diese Weise die Gefäße schützt. Erklären die uns dann auch.</p>
<h2>Es geht doch nur um NO</h2>
<p>Weißt du noch&#8230;?</p>
<p>&#8222;NO More Heart Disease&#8220;, ein populärwissenschaftliches Buch von Dr. Louis Ignarro, Nobelpreisträger 98, der uns dort doch das beste Rezept jemals (!) gab, wie man Herzkreislauferkrankungen eben nicht bekommt und &#8222;sogar umkehren kann&#8220;.</p>
<p><strong>Vor 25 Jahren!!! </strong></p>
<p><strong>NO steht für Stickstoffmonoxid.</strong> Einfach mal in die Blogsuche eingeben. Das ist das wichtigste Gefäß- und Stoffwechselgas. Wenn das fällt, gehen die Gefäße kaputt und der Stoffwechsel gleich mit.</p>
<p>So sind halt Gefäß- und Stoffwechselgesundheit miteinander verbunden. Den berühmten Virchow kennst du doch&#8230; <em>Du bist so alt wie deine Gefäße</em> – Longevity mal ganz real.</p>
<p>Hier solche Experimente musst du doch kennen: Hasen kriegen mit Citrullin + Arginin + VitE + VitC eben kaum Arteriosklerose (Gp7, ganz rechts), selbst wenn die Forscher sich viel Mühe geben. S. 21 im NO-Guide (2017).</p>
<figure id="attachment_325077" aria-describedby="caption-attachment-325077" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325077 size-full" title="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png" alt="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" width="2560" height="630" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-300x74.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1024x252.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-768x189.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1536x378.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-2048x504.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-325077" class="wp-caption-text"><strong><em>Gefäßquerschnitt von Hasen, denen Arteriosklerose induziert wurde.</em></strong></figcaption></figure>
<p>Das könnten doch deine Gefäße sein&#8230;</p>
<h2>Eine nette Erinnerung</h2>
<p>Storys schön und gut. Ich habe ja auch wieder Geschichten erzählt in dem Beitrag.</p>
<p>Aber Fakt ist nun mal, dass du dich um dein NO kümmern musst. Ein Leben lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325083 aligncenter" title="Gesunde Gefäße" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png" alt="Gesunde Gefäße" width="300" height="268" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-768x686.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse.png 996w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Das geht mit einem gesunden Lebensstil, Citrullin und Co. (s.o.) oder eben &#8230; mit Wassermelone. </strong>Für die, denen L-Citrullin einfach zu plump ist, die also eine &#8222;knackige, frische Frucht&#8220; brauchen als Argument. Ok.</p>
<p>Und ja, ich geb&#8217;s zu: Mir schmeckt die auch besser mit dem Wissen ;-)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studien, die dein Leben retten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon aufgefallen? Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt. Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon aufgefallen?</p>
<p>Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in der Lage zu sein, wie ein Kind zu leben. Sonne, Spiel, Springen, Spaß und so weiter. Und das – heute – auch mit meinen eigenen Kindern tun zu können.</p>
<p>Dann kommen (chronische) Erkrankungen ins Spiel, die uns das nehmen.</p>
<p>Das Leben bietet aber oft überraschende Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.</p>
<h2>Mehr Power dank Viagra</h2>
<p>Ich meine mich erinnern zu können, dass ich in meinen Texten immer wieder über dieses wundersame Sildenafil (Viagra) berichtet habe. Beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/was-deine-erektion-mit-deiner-energie-zu-tun-hat/">hier</a>.</p>
<p>Sildenafil ist relativ genial. Es sorgt nicht nur für eine starke Durchblutung gewisser Bereiche der Körpermitte.</p>
<p>Sildenafil ist ein medizinischer &#8222;NO-Booster&#8220; – er hemmt den Abbau von Signalmolekülen, die durch Stickstoffmonoxid gebildet werden (wir erinnern uns: Nobelpreis 98) und erhöht dadurch die Wirkung dieses Wundergases.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Hab das intuitiv schon mit 20 verstanden. Ich hatte da so einen Kumpel, sportlicher Überflieger, bei dem sich unter Belastung immer alles aufgeblasen hat. Das muss ja biochemisch erklärbar sein. Stickstoffmonoxid!</p>
<p>Wie dem auch sei: Stickstoffmonoxid macht auch Mitochondrien fit, also die Dinger in unseren Zellen, die uns Lebensenergie machen. Deshalb haben wir 2017 ein Buch dazu geschrieben (s. Amazon).</p>
<p>Aktuell wurde <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260331001107.htm">eine Charité-Studie</a> publiziert. Thema: Leigh-Syndrom. Schwere Mitochondriopathie (Mitos genetisch defekt). Den armen Menschen hat man Sildenafil verabreicht. Und dann passierten Wunder:</p>
<blockquote><p>„Bei einem Kind, das mit Sildenafil behandelt wurde, hat sich die Gehstrecke beispielsweise verzehnfacht, von 500 auf 5.000 Meter“, erklärt Prof. Markus Schuelke.</p>
<p>Bei einem anderen Kind hat die Therapie die fast monatlich auftretenden Stoffwechselkrisen vollständig unterdrückt, während ein weiterer Patient keine epileptischen Anfälle mehr hatte.“</p></blockquote>
<p>Der Herr Professor meint, das Medikament habe &#8222;die Lebensqualität deutlich gesteigert&#8220;. Aha, da sind wir wieder beim Thema. Scheiß auf schwere Mitoschäden. Plötzlich kann man wieder 5 km Gehen!!</p>
<p>Du brauchst glücklicherweise (hoffentlich) kein Sildenafil – Citrullinmalat ist schon richtig gut.</p>
<h2>Bald gibt&#8217;s kein Alzheimer mehr</h2>
<p>Ich lehne mich weit aus dem Fenster. Mediziner würden den Kopf schütteln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Natürlich, die haben&#8217;s ja auch mit normalen Menschen zu tun, die ihren Nachmittag mit Kaffee, Sahnetorte und Kippe ausklingen lassen.</p>
<p>Für die anderen dürfte Alzheimer bald kein Thema mehr sein. Mark my words. Denn dazu wissen wir inzwischen zu viel. Über Mikronährstoffe, Sport, Ernährung, auch <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">moderne Medikamente</a>.</p>
<p>Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li>In einer Studie, in der fast 800 Personen über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet wurden, hatten diejenigen, die in ihren 30ern und 40ern höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, später niedrigere Werte vom Alzheimerprotein Tau im Kopf. (<a href="https://www.neurology.org/doi/10.1212/WN9.0000000000000057">Q</a>)</li>
<li>Forscher fanden heraus, dass Menschen ab 65 Jahren, die regelmäßig Eier (Cholin!!) essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken – täglich konsumiert verringerte sich das Risiko um bis zu 27 %. (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316626001902?via%3Dihub">Q</a>)</li>
<li>Eine große Studie, die viel Aufsehen erregt hat, zeigte kürzlich: Träger der Alzheimerrisiko-Genvariante (ApoE4, wie ich), die am meisten unverarbeitetes Fleisch essen (900 g pro Woche), zeigen eben kein erhöhtes Alzheimerrisiko. Sensationell. (<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2846712">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Vor zwei Millionen Jahren haben unsere Vorfahren begonnen, mehr tierische Produkte zu essen – die Folge: exponentielle Zunahme des Hirnvolumens. Vielleicht auch heute nicht ganz unwichtig fürs Hirn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325065 aligncenter" title="Fleischkonsum Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png" alt="Fleischkonsum Evolution" width="459" height="375" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png 906w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-300x245.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-768x627.png 768w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></p>
<p>Mit all dem, was wir heute wissen, sollte sich das Alzheimerrisiko drastisch reduzieren lassen. Zeitgleich liest man:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Alzheimer-Medikamente* wirken möglicherweise nicht<br />
und könnten das Risiko für Hirnschäden erhöhen</strong> (<a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260502233915.htm">Q</a>)</p>
<p>*Bestimmte Alzheimer-Medikamente. Es gibt bestimmt auch gute. Jedenfalls vielleicht besser einfach ohne Medikamente auskommen. Nennt sich Prävention.</p>
<h2>Es gibt Lösungen</h2>
<p>Der Körper ist keine Einbahnstraße. Krankheiten sind (oft) keine Einbahnstraße.</p>
<p>Denn wer in die Einbahnstraße der chronischen Krankheit eingebogen ist, weiß auf jeden Fall, dass es auch einen Weg raus gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Umkehren und rausfahren.</strong></p>
<p>Wo es einen Weg rein gibt, muss es zwingend auch wieder einen raus geben. Das eine bedingt das andere.</p>
<p>Noch besser ist, wenn man schon viele Jahre vorher weiß, wie man NICHT in die Einbahnstraße reinfährt.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffentlich im Sommer</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325044</guid>

					<description><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich. Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann. Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber einmal hautnah miterlebt hat, weiß: das kann kein Horrorfilm [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/">Hoffentlich im Sommer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich.</p>
<p>Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/mama/">einmal hautnah miterlebt hat</a>, weiß: das kann kein Horrorfilm abbilden.</p>
<p>Doch es verblasst. Und irgendwann lebt man doch wieder einigermaßen unbekümmert vor sich hin. Irgendwo im Hinterstübchen weiß man, dass man sich vielleicht wieder etwas weit aus dem Fenster lehnt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehe ich jeden Tag in Abstufungen im Supermarkt. Du weißt schon &#8230; Kippen, Zuckerpudding, Weißmehl, Billigwurst.</p>
<h2>Vitamin D vielleicht doch ein Bringer</h2>
<p>Doch jetzt gerade werde ich von der Sonne angelächelt. Sie strahlt in mein Büro. Wie herrlich!</p>
<p>Nach einer halben Ewigkeit Kälte kommen jetzt die warmen Sonnenstrahlen – und die sind besonders. Neben <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/es-werde-sonnen-licht/">weiteren wichtigen physiologischen Effekten</a>, kurbeln sie vor allem die Vitamin-D-Bildung in der Haut an.</p>
<p><strong>Mit vielleicht entscheidenden Effekten für Krebspatienten.</strong> In 2022 wurde eine Arbeit der Uni Zürich veröffentlicht, die sich auf das örtliche Krebsregister bezieht (<a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/20/4291">Q</a>).</p>
<p>Dort finden die eine saisonale Abhängigkeit bei der Krebsprognose. Wer seine Krankheitsdiagnose im (Spät-)Sommer erhält und entsprechend therapiert wird, zeigt eine bessere Prognose.</p>
<p>Speziell bei Darm-, schwarzem Haut- und Brustkrebs. Die Autoren fassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse stützen die zunehmenden Hinweise darauf, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für das Überleben bei Krebserkrankungen spielen könnte.</p></blockquote>
<h2>Studie: Erheblich bessere Prognose bei Brustkrebs</h2>
<p>Springen wir nach Brasilien. In ein Land mit viel Sonne, möchte man meinen.</p>
<p>Dort haben Forscher der São Paulo State University 80 Frauen mit Brustkrebs untersucht (<a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/01635581.2025.2480854">Q</a>). Und fanden, dass nahezu alle schlecht mit Vitamin D versorgt waren (&lt; 20 ng/ml) – wie wir in Deutschland.</p>
<p>Die Idee: <strong>Eine Gruppe bekommt zur Chemotherapie zusätzlich 2000 IE Vitamin D pro Tag.</strong> Die Ergebnisse waren einigermaßen beeindruckend:</p>
<ul>
<li>Die &#8222;pathologische Komplettremission&#8220; (pCR) lag nach sechs Monaten <strong>bei 43 % in der Vitamin-D-Gruppe</strong> gegenüber 24 % in der Placebogruppe</li>
<li>Ein Anstieg der Vitamin-D-Werte auf über 20 ng/ml war mit einer rund <strong>3,5-fachen höheren Wahrscheinlichkeit</strong> für die pCR verbunden</li>
</ul>
<p>Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: <strong>Chance zum Behandlungserfolg um Faktor 3,5 erhöht – durch Vitamin D.</strong> Die Wissenschaftler meinen, &#8222;dass dieser kostengünstige Ansatz einer eingehenderen Untersuchung bedarf.&#8220;</p>
<h2>Meine Gedanken</h2>
<p>Dazu habe ich, wie immer, einige Gedanken.</p>
<p>Wer im Vitamin-D-Mangel lebt, in Deutschland: die meisten Menschen ungefähr halbjährlich(!), ist selbst schuld. Dich zwingt ja niemand, deinem Körper einen wichtigen Stoff vorzuenthalten.</p>
<p>Andererseits ist Vitamin D für mich kein Wundermittel. Es hat klare Limitationen. Die meisten Benefits ergeben sich ganz offensichtlich schon im niedrigen Dosis-Bereich. Wenn Menschen den Mangel systematisch beheben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Plus: Sonne ist nicht nur Vitamin D. Wichtig!</strong></p>
<p>Diese Studie öffnet einigen Menschen sicher die Augen. Dennoch ist die pCR (pathologische Komplettremission) ein Marker – er beweist nicht, dass Vitamin D die Sterblichkeit langfristig wirklich senkt.</p>
<p>Daher lässt sich das alles recht unspektakulär zusammenfassen: <strong>Achte auf eine gute Vitamin-D-Versorgung – nicht nur im Sommer – und dein Körper wird&#8217;s dir sehr wahrscheinlich danken!</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/">Hoffentlich im Sommer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das einfachste Gesundheitsrezept</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus. Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete. Der schreibt wörtlich: Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus.</p>
<p>Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete.</p>
<p>Der schreibt wörtlich:</p>
<blockquote><p>Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, ohne Leckerbissen begnügen sie sich den Hunger zu stillen.</p></blockquote>
<p>Übersetzt: <strong>Obst, Gemüse, Fleisch und Eiweißshake.</strong></p>
<p>&#8222;Ohne Aufwand&#8220;. Die schaffen es also, dahinter einen Punkt zu machen, Müssen sie, die haben ja keinen Rewe und keinen Aldi mit 15.000 Produkten.</p>
<p>Da steht, natürlich für uns geheimnisvoll verpackt, noch was anderes: &#8222;Die Speisen sind einfach, ohne Leckerbissen&#8230;&#8220;. Die müssen immer das gleiche essen.</p>
<p>Ganz aktuell zeigt <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260330233357.htm">eine Studie</a> dazu, dass Menschen mehr Gewicht verlieren, wenn sie die gleiche Ernährung routinemäßig beibehalten – die Nahrungsmittelvielfalt also sinkt. Supermärkte machen das Gegenteil.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ein alter Bodybuilder-Trick. Einfach das essen, was funktioniert und radikal das nicht essen, was nicht funktioniert – also 95 % vom Rest.</p>
<p>Auch für mich immer wieder beeindruckend, zu erleben, wie diese einfache Ernährung – Obst, Gemüse, Fleisch – wirkt. Man müsste das ja nicht mal den ganzen Tag machen &#8230; aber mal so ein, zwei Mahlzeiten?</p>
<p>Wer peinlich berührt sein will, der möge &#8222;Ernährung und körperliche Degeneration&#8220; von Weston Price lesen. Was der schon vor 100 Jahren wusste! Was wir schon vor Jahrzehnten hätten wissen können!</p>
<p>Der berichtet beispielsweise von amerikanischen Ureinwohnern. Die monatelang &#8222;hauptsächlich von gejagtem Fleisch leben&#8220;.</p>
<p><strong>Stichwort Pemmikan.</strong> Lang haltbar gemachtes Fleisch – verpackt in &#8222;Riegeln&#8220;, angereichert mit Fett und Beeren.</p>
<p><strong>Grade esse ich modernes Pemmikan.</strong> Gewonnen aus Bio-Rind. Angereichert mit hochwertigen Zutaten – wie Bio-Cranberries. Ein Produkt, auf das ich mich persönlich seit Jahren freue.</p>
<p>Jetzt zusammen <a href="https://edubily.de/pages/beef">mit Bio-Beefsticks bei edubily erhältlich</a>. ;-)<span style="color: #ff0000;"> (Edit: Leider schon ausverkauft&#8230;)</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/">Das einfachste Gesundheitsrezept</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schwer trainieren für Muskelaufbau?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/schwer-trainieren-fuer-muskelaufbau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muskelaufbau Krafttraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beste Methode für Muskelaufbau ist  Double Progression.  Behauptet irgendein Fitness-Youtuber. Und ich frage mich: Wie kann man so einen Stuss erzählen? Double Progression – in 20 Jahren Krafttraining noch nie gehört – beschreibt laut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die beste Methode für Muskelaufbau ist </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Double Progression. </strong></em></p>
<p>Behauptet irgendein Fitness-Youtuber.</p>
<p>Und ich frage mich: Wie kann man so einen Stuss erzählen?</p>
<p>Double Progression – in 20 Jahren Krafttraining noch nie gehört – beschreibt laut ihm ein Trainings-Setup, bei man das Gewicht erst dann steigert, wenn man eine bestimmte Wiederholungszahl vorher sauber durchführen kann.</p>
<p>Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ich wähle bei 60 kg Bankdrücken 6-10 Wdh.</li>
<li>Erst, wenn ich – irgendwann – 10 Wdh. sauber hinbekomme, steigere ich das Gewicht.</li>
<li>Mit höherem Gewicht schaffe ich nun wieder weniger als 10 Wdh.</li>
</ul>
<p>Toll! Jeder, der progressiv und klug trainiert, sollte so trainieren. Das impliziert ja das Wort <em>Progression</em> in der Trainingslehre.</p>
<p>Wo ich mitgehe ist, dass die Leute in der Regel mit viel zu hohem Gewicht trainieren. Statt also etwas untertourig zu trainieren und sich stetig zu steigern, um erst dann das Gewicht zu erhöhen, lädt man sich <strong>direkt zu viel Gewicht drauf. </strong></p>
<p>Resultat: Unsaubere Wiederholungen, man &#8222;trifft den Muskel nicht&#8220; – ergo: man trifft sämtliche Muskeln, außer den, den man trainieren will.</p>
<h2>Was die Datenlage sagt</h2>
<p>Doch warum regt mich das auf?</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/reel/4248452588726507">Hören wir doch mal einem der weltweit führenden Top-1%-Forscher auf dem Gebiet der &#8222;Muskelgesundheit&#8220; (<em>Skeletal Muscle Health</em>) zu.</a> Ich spreche von <strong>Stuart Phillips. </strong></p>
<p>Bei dem klingt das alles &#8230; so einfach.</p>
<p>Der behauptet doch wirklich, dass an all der Diskussion um Progression, viel Gewicht vs. wenig Gewicht usw. keine Magie ist. Der Schlüssel zum Trainingserfolg sei:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dass du überhaupt trainierst. </strong></p>
<p>Und das: <strong>konsistent</strong>. Dass du also mehrfach wöchentlich beim Krafttraining erscheinst.</p>
<p>All die verfügbare Evidenz Stand heute im Jahr 2026 – nicht 1980 – zeigt, dass du mit Krafttraining immer Muskeln aufbaust und immer stärker wirst. Heißt für&#8230;</p>
<ul>
<li><strong>Muskelaufbau:</strong> Es ist egal, ob du schwer oder leichter trainierst.</li>
<li><strong>Kraft:</strong> Auch bei Training mit weniger Gewicht wirst du stärker – mit mehr Gewicht profitierst du etwas mehr.</li>
</ul>
<h2>Schwer ist unnötig</h2>
<p>Ist das nicht GEIL????</p>
<p>All die Jahre, noch als Sportstudent damals, habe ich nie gewusst, ob ich jetzt schwer oder leicht oder wie auch immer trainieren muss, um Muskeln aufzubauen.</p>
<p>Heute kann man mit totaler Gewissheit sagen: Es ist vollkommen egal. <strong>Trainiere in einem Gewichtsbereich, mit dem du dich wohlfühlst, und der Muskel wächst. </strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die ich im Grunde verehre, Markus Rühl, die aber falsch liegen. Die Bro-Wissen verbreiten. Die an Trainingslehre anno 1980 glauben. Die das erzählen:<em> Schwer musste trainieren.</em></p>
<p>Die Wahrheit ist: <strong>Du musst einfach nur mit Gewicht trainieren.</strong> Die gleiche Muskelgruppe immer wieder. Progressiv steigern – entweder Gewicht, Volumen oder Frequenz. Das passiert automatisch.</p>
<p>Was du nicht musst: <strong>Schwer trainieren für Muskelaufbau. </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/schwer-trainieren-fuer-muskelaufbau/">Schwer trainieren für Muskelaufbau?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Idiotien zum Lachen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben.</p>
<p>Daher ist heute jeder Blogger. Früher – also bis vor zwei Jahren – musste man dafür noch irgendein Talent fürs Schreiben mitbringen. Heute kann man sich die Beiträge einfach von der KI schreiben lassen.</p>
<p>Was man sich nicht schreiben lassen kann: den eigenen Sachverstand. Bullshit bleibt Bullshit. Daran ändert in der Regel auch eine KI nichts mehr.</p>
<p>Sprechen wir mal über zwei mich amüsierende Beispiele.</p>
<h2>Kalorien – so wichtig</h2>
<p>Wer Ernährung im Jahr 2026 noch immer nicht verstanden hat, glaubt ganz fest an <strong>die Kalorie</strong>.</p>
<p>Wer abnehmen will, muss nur Kalorien streichen. Das klappt ganz sicher auch bei denjenigen, die sich willentlich und umgebremst gerne den Wanst vollgeschlagen haben. Aber wer frisst sich gerne absichtlich fett?</p>
<p>Es geht um eine Fehlregulation des Körpers. Auf systemischer Ebene, im Muskel, im Gehirn, wo auch immer. Jeder, der klar denken kann und einen normalen Energiestoffwechsel hat, weiß das auch.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt 5000 Kalorien reinknalle, dann nehme ich – bei einem angenommenen Verbrauch von 3000 Kalorien – natürlich nicht einfach 2000 Kalorien, also ca. 300 g Fett zu. Ein gesunder Körper &#8230;</p>
<ul>
<li>wird heiß</li>
<li>wird sich bewegen wollen, rumzappeln</li>
<li>wird die darauf folgende Mahlzeit kompensieren</li>
</ul>
<p>Genau deshalb musste kein Mensch vor uns jemals über &#8222;Kalorien&#8220; nachdenken. Die Kernfrage ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Warum greift das bei Übergewichtigen nicht mehr? </strong><br />
<strong>Warum werden die von ihrem Körper im Stich gelassen?</strong></p>
<p>Bei Linkedin findet man stattdessen Ernährungsratschläge wie aus dem vergangenen Jahrtausend:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325007 size-full" title="abnehmen bei linkedin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png" alt="abnehmen bei linkedin" width="2560" height="580" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-300x68.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1024x232.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-768x174.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1536x348.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-2048x464.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Bild habe ich adaptiert.</p>
<p>Das ist keine Ernährung, kein Diät-Tipp, das ist eine vollständige Verzerrung der Ernährungsphysiologie und die Eintrittspforte zur Essstörung. Wer glaubt, mit Magerprodukten wie dem Eiklar schlank und mit fetten Produkten wie dem Eigelb dick zu werden, hängt tief drin. Um höflich zu bleiben.</p>
<p>Dürfte aber auf keinen Fall mit Menschen darüber sprechen.</p>
<h2>Kollagen für die Haut – oder nicht</h2>
<p>Kollagen hat in den vergangenen Jahren ohne Frage einen unglaublichen Boom erlebt. Wer hät&#8217;s gedacht? Tipp: Wir natürlich :-) Im Ernst: <strong>Kollagen hat eine sinnvolle Daseinsberichtigung.</strong></p>
<p>Die typischen Kollagen-Aminosäuren Glycin und Prolin kommen auf dem Speiseplan sonst kaum vor und man weiß <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20093739/">seit über zehn Jahren</a>, dass die Biochemie Extra-Glycin braucht, um alle glycinabhängigen Prozesse im Körper ordentlich zu speisen.</p>
<p>Dazu zählt die Kollagenbildung. Außerdem stimulieren <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11094247/">die Kollagenpeptide selbst direkt die Kollagensynthese</a> in den dafür verantwortlichen Körperzellen (z. B. Fibroblasten).</p>
<p>Frauen sind besonders offen für alles, was das Kollagen betrifft. Denn Kollagen verleiht der Haut ihre Struktur – ergo: Kollagen macht schöne Haut. Die Frage ist nur: <strong>Macht zugeführtes Kollagen besseres Hautkollagen? </strong></p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war die Mehrheit der Forschungsdaten klar: auf jeden Fall. 2025 kam <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002934325002839">eine Meta-Analyse</a>, die den von manchen Leuten ersehnten Schlussstrich zog. Fazit: Hilft nur in pharmafinanzierten Studien. Hilft nicht, wenn nicht gesponsert.</p>
<p>Narrative – lieben wir. Nur: Die Studie wurde für ihre mangelnde Qualität <a href="https://www.nutraingredients.com/Article/2025/08/26/industry-reacts-to-meta-analysis-concluding-collagen-supplements-show-no-proven-benefit-for-skin-aging/">längst zerlegt</a>. Trotzdem liest man auf Linkedin immer wieder:<strong> Kollagen bringt nix für die Haut.</strong></p>
<p>Ob&#8217;s ein Wundermittel für die Haut ist? Keine Ahnung. Ich weiß aber, dass mein Leben kein Studienzeitraum von vier Wochen ist:</p>
<figure id="attachment_325004" aria-describedby="caption-attachment-325004" style="width: 1528px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325004 size-full" title="Kollagen Einnahme Haut" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png" alt="Kollagen Einnahme Haut" width="1528" height="1032" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png 1528w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-300x203.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-1024x692.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-768x519.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1528px) 100vw, 1528px" /></a><figcaption id="caption-attachment-325004" class="wp-caption-text"><strong><em>Kollagengehalt der Haut über die Lebensspanne. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Mein Bizeps ist nach vier Trainingseinheiten noch nicht gewachsen? Nein, doch, oh!</p>
<p>Der Kollagenabbau ist ein lebenslanges Problem, kein vierwöchiger Studienzeitraum. Das muss man doch verstehen. Und wer&#8217;s oral nicht zuführt – egal ob Knochenbrühe oder Pulver –, hat dem genau Null entgegenzuwirken.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Man muss wissen, wann man lachen darf – und wann man ernst zuhören sollte.</p>
<p>In diesen beiden Fällen sollte man besser schmunzeln und es unter der Kategorie &#8222;Kein Mensch braucht Linkedin-Weisheiten&#8220; verbuchen. Gilt natürlich gleichermaßen für ähnliche Beiträge auf anderen Plattformen.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/">Zwei Idiotien zum Lachen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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