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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<item>
		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Hoffentlich im Sommer</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich. Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann. Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber einmal hautnah miterlebt hat, weiß: das kann kein Horrorfilm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krebs ist fürchterlich.</p>
<p>Viel schlimmer als das, was man sich vorstellen kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Man kann sich viele Dinge im Leben nicht vorstellen – glücklicherweise. Wer Krebs aber <a href="https://genetisches-maximum.de/ueber-genetisches-maximum/mama/">einmal hautnah miterlebt hat</a>, weiß: das kann kein Horrorfilm abbilden.</p>
<p>Doch es verblasst. Und irgendwann lebt man doch wieder einigermaßen unbekümmert vor sich hin. Irgendwo im Hinterstübchen weiß man, dass man sich vielleicht wieder etwas weit aus dem Fenster lehnt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sehe ich jeden Tag in Abstufungen im Supermarkt. Du weißt schon &#8230; Kippen, Zuckerpudding, Weißmehl, Billigwurst.</p>
<h2>Vitamin D vielleicht doch ein Bringer</h2>
<p>Doch jetzt gerade werde ich von der Sonne angelächelt. Sie strahlt in mein Büro. Wie herrlich!</p>
<p>Nach einer halben Ewigkeit Kälte kommen jetzt die warmen Sonnenstrahlen – und die sind besonders. Neben <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/es-werde-sonnen-licht/">weiteren wichtigen physiologischen Effekten</a>, kurbeln sie vor allem die Vitamin-D-Bildung in der Haut an.</p>
<p><strong>Mit vielleicht entscheidenden Effekten für Krebspatienten.</strong> In 2022 wurde eine Arbeit der Uni Zürich veröffentlicht, die sich auf das örtliche Krebsregister bezieht (<a href="https://www.mdpi.com/2072-6643/14/20/4291">Q</a>).</p>
<p>Dort finden die eine saisonale Abhängigkeit bei der Krebsprognose. Wer seine Krankheitsdiagnose im (Spät-)Sommer erhält und entsprechend therapiert wird, zeigt eine bessere Prognose.</p>
<p>Speziell bei Darm-, schwarzem Haut- und Brustkrebs. Die Autoren fassen zusammen:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse stützen die zunehmenden Hinweise darauf, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für das Überleben bei Krebserkrankungen spielen könnte.</p></blockquote>
<h2>Studie: Erheblich bessere Prognose bei Brustkrebs</h2>
<p>Springen wir nach Brasilien. In ein Land mit viel Sonne, möchte man meinen.</p>
<p>Dort haben Forscher der São Paulo State University 80 Frauen mit Brustkrebs untersucht (<a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/01635581.2025.2480854">Q</a>). Und fanden, dass nahezu alle schlecht mit Vitamin D versorgt waren (&lt; 20 ng/ml) – wie wir in Deutschland.</p>
<p>Die Idee: <strong>Eine Gruppe bekommt zur Chemotherapie zusätzlich 2000 IE Vitamin D pro Tag.</strong> Die Ergebnisse waren einigermaßen beeindruckend:</p>
<ul>
<li>Die &#8222;pathologische Komplettremission&#8220; (pCR) lag nach sechs Monaten <strong>bei 43 % in der Vitamin-D-Gruppe</strong> gegenüber 24 % in der Placebogruppe</li>
<li>Ein Anstieg der Vitamin-D-Werte auf über 20 ng/ml war mit einer rund <strong>3,5-fachen höheren Wahrscheinlichkeit</strong> für die pCR verbunden</li>
</ul>
<p>Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: <strong>Chance zum Behandlungserfolg um Faktor 3,5 erhöht – durch Vitamin D.</strong> Die Wissenschaftler meinen, &#8222;dass dieser kostengünstige Ansatz einer eingehenderen Untersuchung bedarf.&#8220;</p>
<h2>Meine Gedanken</h2>
<p>Dazu habe ich, wie immer, einige Gedanken.</p>
<p>Wer im Vitamin-D-Mangel lebt, in Deutschland: die meisten Menschen ungefähr halbjährlich(!), ist selbst schuld. Dich zwingt ja niemand, deinem Körper einen wichtigen Stoff vorzuenthalten.</p>
<p>Andererseits ist Vitamin D für mich kein Wundermittel. Es hat klare Limitationen. Die meisten Benefits ergeben sich ganz offensichtlich schon im niedrigen Dosis-Bereich. Wenn Menschen den Mangel systematisch beheben.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Plus: Sonne ist nicht nur Vitamin D. Wichtig!</strong></p>
<p>Diese Studie öffnet einigen Menschen sicher die Augen. Dennoch ist die pCR (pathologische Komplettremission) ein Marker – er beweist nicht, dass Vitamin D die Sterblichkeit langfristig wirklich senkt.</p>
<p>Daher lässt sich das alles recht unspektakulär zusammenfassen: <strong>Achte auf eine gute Vitamin-D-Versorgung – nicht nur im Sommer – und dein Körper wird&#8217;s dir sehr wahrscheinlich danken!</strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/hoffentlich-im-sommer-vitamin-d-krebs-therapie/">Hoffentlich im Sommer</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das einfachste Gesundheitsrezept</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus. Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete. Der schreibt wörtlich: Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; findet man in &#8222;Germania&#8220; von Tacitus.</p>
<p>Ein römischer Geschichtsschreiber und Politiker, der seinerzeit unter anderem über die Germanen berichtete.</p>
<p>Der schreibt wörtlich:</p>
<blockquote><p>Die Speisen sind einfach. Wildes Obst, Wildbret und saure Milch. Ohne Aufwand, ohne Leckerbissen begnügen sie sich den Hunger zu stillen.</p></blockquote>
<p>Übersetzt: <strong>Obst, Gemüse, Fleisch und Eiweißshake.</strong></p>
<p>&#8222;Ohne Aufwand&#8220;. Die schaffen es also, dahinter einen Punkt zu machen, Müssen sie, die haben ja keinen Rewe und keinen Aldi mit 15.000 Produkten.</p>
<p>Da steht, natürlich für uns geheimnisvoll verpackt, noch was anderes: &#8222;Die Speisen sind einfach, ohne Leckerbissen&#8230;&#8220;. Die müssen immer das gleiche essen.</p>
<p>Ganz aktuell zeigt <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260330233357.htm">eine Studie</a> dazu, dass Menschen mehr Gewicht verlieren, wenn sie die gleiche Ernährung routinemäßig beibehalten – die Nahrungsmittelvielfalt also sinkt. Supermärkte machen das Gegenteil.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ein alter Bodybuilder-Trick. Einfach das essen, was funktioniert und radikal das nicht essen, was nicht funktioniert – also 95 % vom Rest.</p>
<p>Auch für mich immer wieder beeindruckend, zu erleben, wie diese einfache Ernährung – Obst, Gemüse, Fleisch – wirkt. Man müsste das ja nicht mal den ganzen Tag machen &#8230; aber mal so ein, zwei Mahlzeiten?</p>
<p>Wer peinlich berührt sein will, der möge &#8222;Ernährung und körperliche Degeneration&#8220; von Weston Price lesen. Was der schon vor 100 Jahren wusste! Was wir schon vor Jahrzehnten hätten wissen können!</p>
<p>Der berichtet beispielsweise von amerikanischen Ureinwohnern. Die monatelang &#8222;hauptsächlich von gejagtem Fleisch leben&#8220;.</p>
<p><strong>Stichwort Pemmikan.</strong> Lang haltbar gemachtes Fleisch – verpackt in &#8222;Riegeln&#8220;, angereichert mit Fett und Beeren.</p>
<p><strong>Grade esse ich modernes Pemmikan.</strong> Gewonnen aus Bio-Rind. Angereichert mit hochwertigen Zutaten – wie Bio-Cranberries. Ein Produkt, auf das ich mich persönlich seit Jahren freue.</p>
<p>Jetzt zusammen <a href="https://edubily.de/pages/beef">mit Bio-Beefsticks bei edubily erhältlich</a>. ;-)<span style="color: #ff0000;"> (Edit: Leider schon ausverkauft&#8230;)</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/das-einfachste-gesundheitsrezept/">Das einfachste Gesundheitsrezept</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schwer trainieren für Muskelaufbau?</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/schwer-trainieren-fuer-muskelaufbau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Muskelaufbau Krafttraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beste Methode für Muskelaufbau ist  Double Progression.  Behauptet irgendein Fitness-Youtuber. Und ich frage mich: Wie kann man so einen Stuss erzählen? Double Progression – in 20 Jahren Krafttraining noch nie gehört – beschreibt laut [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/schwer-trainieren-fuer-muskelaufbau/">Schwer trainieren für Muskelaufbau?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die beste Methode für Muskelaufbau ist </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Double Progression. </strong></em></p>
<p>Behauptet irgendein Fitness-Youtuber.</p>
<p>Und ich frage mich: Wie kann man so einen Stuss erzählen?</p>
<p>Double Progression – in 20 Jahren Krafttraining noch nie gehört – beschreibt laut ihm ein Trainings-Setup, bei man das Gewicht erst dann steigert, wenn man eine bestimmte Wiederholungszahl vorher sauber durchführen kann.</p>
<p>Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ich wähle bei 60 kg Bankdrücken 6-10 Wdh.</li>
<li>Erst, wenn ich – irgendwann – 10 Wdh. sauber hinbekomme, steigere ich das Gewicht.</li>
<li>Mit höherem Gewicht schaffe ich nun wieder weniger als 10 Wdh.</li>
</ul>
<p>Toll! Jeder, der progressiv und klug trainiert, sollte so trainieren. Das impliziert ja das Wort <em>Progression</em> in der Trainingslehre.</p>
<p>Wo ich mitgehe ist, dass die Leute in der Regel mit viel zu hohem Gewicht trainieren. Statt also etwas untertourig zu trainieren und sich stetig zu steigern, um erst dann das Gewicht zu erhöhen, lädt man sich <strong>direkt zu viel Gewicht drauf. </strong></p>
<p>Resultat: Unsaubere Wiederholungen, man &#8222;trifft den Muskel nicht&#8220; – ergo: man trifft sämtliche Muskeln, außer den, den man trainieren will.</p>
<h2>Was die Datenlage sagt</h2>
<p>Doch warum regt mich das auf?</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/reel/4248452588726507">Hören wir doch mal einem der weltweit führenden Top-1%-Forscher auf dem Gebiet der &#8222;Muskelgesundheit&#8220; (<em>Skeletal Muscle Health</em>) zu.</a> Ich spreche von <strong>Stuart Phillips. </strong></p>
<p>Bei dem klingt das alles &#8230; so einfach.</p>
<p>Der behauptet doch wirklich, dass an all der Diskussion um Progression, viel Gewicht vs. wenig Gewicht usw. keine Magie ist. Der Schlüssel zum Trainingserfolg sei:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dass du überhaupt trainierst. </strong></p>
<p>Und das: <strong>konsistent</strong>. Dass du also mehrfach wöchentlich beim Krafttraining erscheinst.</p>
<p>All die verfügbare Evidenz Stand heute im Jahr 2026 – nicht 1980 – zeigt, dass du mit Krafttraining immer Muskeln aufbaust und immer stärker wirst. Heißt für&#8230;</p>
<ul>
<li><strong>Muskelaufbau:</strong> Es ist egal, ob du schwer oder leichter trainierst.</li>
<li><strong>Kraft:</strong> Auch bei Training mit weniger Gewicht wirst du stärker – mit mehr Gewicht profitierst du etwas mehr.</li>
</ul>
<h2>Schwer ist unnötig</h2>
<p>Ist das nicht GEIL????</p>
<p>All die Jahre, noch als Sportstudent damals, habe ich nie gewusst, ob ich jetzt schwer oder leicht oder wie auch immer trainieren muss, um Muskeln aufzubauen.</p>
<p>Heute kann man mit totaler Gewissheit sagen: Es ist vollkommen egal. <strong>Trainiere in einem Gewichtsbereich, mit dem du dich wohlfühlst, und der Muskel wächst. </strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die ich im Grunde verehre, Markus Rühl, die aber falsch liegen. Die Bro-Wissen verbreiten. Die an Trainingslehre anno 1980 glauben. Die das erzählen:<em> Schwer musste trainieren.</em></p>
<p>Die Wahrheit ist: <strong>Du musst einfach nur mit Gewicht trainieren.</strong> Die gleiche Muskelgruppe immer wieder. Progressiv steigern – entweder Gewicht, Volumen oder Frequenz. Das passiert automatisch.</p>
<p>Was du nicht musst: <strong>Schwer trainieren für Muskelaufbau. </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/schwer-trainieren-fuer-muskelaufbau/">Schwer trainieren für Muskelaufbau?</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Idiotien zum Lachen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ja auf Linkedin unterwegs – macht man so. Interessiert vermutlich kaum jemanden, was dort passiert. Die, die sich dort aufhalten, glauben aber, dass sie sehr wichtig sind und der Welt viel zu sagen haben.</p>
<p>Daher ist heute jeder Blogger. Früher – also bis vor zwei Jahren – musste man dafür noch irgendein Talent fürs Schreiben mitbringen. Heute kann man sich die Beiträge einfach von der KI schreiben lassen.</p>
<p>Was man sich nicht schreiben lassen kann: den eigenen Sachverstand. Bullshit bleibt Bullshit. Daran ändert in der Regel auch eine KI nichts mehr.</p>
<p>Sprechen wir mal über zwei mich amüsierende Beispiele.</p>
<h2>Kalorien – so wichtig</h2>
<p>Wer Ernährung im Jahr 2026 noch immer nicht verstanden hat, glaubt ganz fest an <strong>die Kalorie</strong>.</p>
<p>Wer abnehmen will, muss nur Kalorien streichen. Das klappt ganz sicher auch bei denjenigen, die sich willentlich und umgebremst gerne den Wanst vollgeschlagen haben. Aber wer frisst sich gerne absichtlich fett?</p>
<p>Es geht um eine Fehlregulation des Körpers. Auf systemischer Ebene, im Muskel, im Gehirn, wo auch immer. Jeder, der klar denken kann und einen normalen Energiestoffwechsel hat, weiß das auch.</p>
<p>Wenn ich mir jetzt 5000 Kalorien reinknalle, dann nehme ich – bei einem angenommenen Verbrauch von 3000 Kalorien – natürlich nicht einfach 2000 Kalorien, also ca. 300 g Fett zu. Ein gesunder Körper &#8230;</p>
<ul>
<li>wird heiß</li>
<li>wird sich bewegen wollen, rumzappeln</li>
<li>wird die darauf folgende Mahlzeit kompensieren</li>
</ul>
<p>Genau deshalb musste kein Mensch vor uns jemals über &#8222;Kalorien&#8220; nachdenken. Die Kernfrage ist:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Warum greift das bei Übergewichtigen nicht mehr? </strong><br />
<strong>Warum werden die von ihrem Körper im Stich gelassen?</strong></p>
<p>Bei Linkedin findet man stattdessen Ernährungsratschläge wie aus dem vergangenen Jahrtausend:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325007 size-full" title="abnehmen bei linkedin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png" alt="abnehmen bei linkedin" width="2560" height="580" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-300x68.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1024x232.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-768x174.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-1536x348.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/abnehmen-bei-linkedin-2048x464.png 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Bild habe ich adaptiert.</p>
<p>Das ist keine Ernährung, kein Diät-Tipp, das ist eine vollständige Verzerrung der Ernährungsphysiologie und die Eintrittspforte zur Essstörung. Wer glaubt, mit Magerprodukten wie dem Eiklar schlank und mit fetten Produkten wie dem Eigelb dick zu werden, hängt tief drin. Um höflich zu bleiben.</p>
<p>Dürfte aber auf keinen Fall mit Menschen darüber sprechen.</p>
<h2>Kollagen für die Haut – oder nicht</h2>
<p>Kollagen hat in den vergangenen Jahren ohne Frage einen unglaublichen Boom erlebt. Wer hät&#8217;s gedacht? Tipp: Wir natürlich :-) Im Ernst: <strong>Kollagen hat eine sinnvolle Daseinsberichtigung.</strong></p>
<p>Die typischen Kollagen-Aminosäuren Glycin und Prolin kommen auf dem Speiseplan sonst kaum vor und man weiß <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20093739/">seit über zehn Jahren</a>, dass die Biochemie Extra-Glycin braucht, um alle glycinabhängigen Prozesse im Körper ordentlich zu speisen.</p>
<p>Dazu zählt die Kollagenbildung. Außerdem stimulieren <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11094247/">die Kollagenpeptide selbst direkt die Kollagensynthese</a> in den dafür verantwortlichen Körperzellen (z. B. Fibroblasten).</p>
<p>Frauen sind besonders offen für alles, was das Kollagen betrifft. Denn Kollagen verleiht der Haut ihre Struktur – ergo: Kollagen macht schöne Haut. Die Frage ist nur: <strong>Macht zugeführtes Kollagen besseres Hautkollagen? </strong></p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war die Mehrheit der Forschungsdaten klar: auf jeden Fall. 2025 kam <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0002934325002839">eine Meta-Analyse</a>, die den von manchen Leuten ersehnten Schlussstrich zog. Fazit: Hilft nur in pharmafinanzierten Studien. Hilft nicht, wenn nicht gesponsert.</p>
<p>Narrative – lieben wir. Nur: Die Studie wurde für ihre mangelnde Qualität <a href="https://www.nutraingredients.com/Article/2025/08/26/industry-reacts-to-meta-analysis-concluding-collagen-supplements-show-no-proven-benefit-for-skin-aging/">längst zerlegt</a>. Trotzdem liest man auf Linkedin immer wieder:<strong> Kollagen bringt nix für die Haut.</strong></p>
<p>Ob&#8217;s ein Wundermittel für die Haut ist? Keine Ahnung. Ich weiß aber, dass mein Leben kein Studienzeitraum von vier Wochen ist:</p>
<figure id="attachment_325004" aria-describedby="caption-attachment-325004" style="width: 1528px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png"><img decoding="async" class="wp-image-325004 size-full" title="Kollagen Einnahme Haut" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png" alt="Kollagen Einnahme Haut" width="1528" height="1032" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut.png 1528w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-300x203.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-1024x692.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Kollagen-Einnahme-Haut-768x519.png 768w" sizes="(max-width: 1528px) 100vw, 1528px" /></a><figcaption id="caption-attachment-325004" class="wp-caption-text"><strong><em>Kollagengehalt der Haut über die Lebensspanne. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Mein Bizeps ist nach vier Trainingseinheiten noch nicht gewachsen? Nein, doch, oh!</p>
<p>Der Kollagenabbau ist ein lebenslanges Problem, kein vierwöchiger Studienzeitraum. Das muss man doch verstehen. Und wer&#8217;s oral nicht zuführt – egal ob Knochenbrühe oder Pulver –, hat dem genau Null entgegenzuwirken.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Man muss wissen, wann man lachen darf – und wann man ernst zuhören sollte.</p>
<p>In diesen beiden Fällen sollte man besser schmunzeln und es unter der Kategorie &#8222;Kein Mensch braucht Linkedin-Weisheiten&#8220; verbuchen. Gilt natürlich gleichermaßen für ähnliche Beiträge auf anderen Plattformen.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kollagen/zwei-idiotien-zum-lachen/">Zwei Idiotien zum Lachen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Vitamin-D-Mangel durch Getreide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären. Deutschland, das D-Mangel-Land Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; gibt es. Glaubst du nicht? Lass es mich erklären.</p>
<h2>Deutschland, das D-Mangel-Land</h2>
<p>Wir sind uns einig: Wir in Deutschland – von anderen Populationen wollen wir erst mal nicht sprechen – sind schlecht mit Vitamin D versorgt.</p>
<p><strong>Die Frage ist: Wie kommt&#8217;s?</strong></p>
<p>Auf Anhieb würde mir persönlich einfallen, dass die Zufuhr einfach nicht passt. Vitamin D kommt kaum in der Nahrung vor und ab spätestens Oktober bis März/April reicht die UV-Strahlung nicht aus, um genug VitD in der Haut selbst zu bilden (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5037520/">Q</a>).</p>
<p>Ohne Ergänzung sind das also mindestens vier ganze Monate, in denen der Körper keine exogene bzw. endogene Vitamin-D-Quelle hat. Auch das im Fettgewebe gespeicherte VitD reicht nicht – lässt sich schon an den niedrigen Spiegeln erkennen.</p>
<p>Und die wurden beispielsweise vom RKI via <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26162848/">Rabenberg et al. 2015</a> publiziert. Die Ergebnisse habe ich hier einmal zusammen mit zwei Datenpunkten aus <a href="https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24849-9">Tabriz et al. (2025)</a> vereinfacht darstellen lassen:</p>
<figure id="attachment_324982" aria-describedby="caption-attachment-324982" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png"><img decoding="async" class="wp-image-324982 size-full" title="Vitamin D Werte in Deutschland" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png" alt="Vitamin D Werte in Deutschland" width="2560" height="1270" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-300x149.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1024x508.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-768x381.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-1536x762.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Vitamin-D-Werte-in-Deutschland-2048x1016.png 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324982" class="wp-caption-text"><em><strong>Vitamin-D-Werte in Deutschland</strong></em></figcaption></figure>
<p>Was fällt auf? Genau: Nach Definition vom RKI sind die Deutschen <strong>in 7-8 Monaten von 12 inadäquat mit Vitamin D versorgt</strong>. Setzt man Referenzwerte nach <a href="https://www.mdpi.com/2218-1989/15/4/264">Publikationen</a> etwas höher an (≥ 75 nmol/l) , findet man eine ganzjährige Unterversorgung.</p>
<h2>Ernährung macht VitD-Mangel</h2>
<p>Was, wenn nicht nur saisonale Schwankungen entscheidend wären, sondern auch das, was man in den Mund steckt? Das im vorigen Beitrag verlinkte Cordain-Werk liefert dazu spannende Einsichten, Zitat:</p>
<blockquote><p>In Tierversuchen ist seit langem bekannt, dass ein übermäßiger Verzehr von Getreide bei einer Vielzahl von Tieren, darunter auch Primaten, zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann.</p></blockquote>
<p>Jetzt wird&#8217;s spannend. Denn ohne darauf im Detail einzugehen, gibt es mindestens drei Faktoren wie diese getreidelastige Nahrung einen Vitamin-D-Mangel  (= niedriger 25-OHD-Spiegel im Blut) hervorrufen kann:</p>
<ol>
<li><strong>Calcium-Mangel primär:</strong> Fehlt Calcium muss das aktive VitD-Hormon Calcitriol ansteigen, was wiederum die Speicherform (25-OHD) im Blut wegreagiert.</li>
<li><strong>Calcium-Mangel sekundär</strong>: Wenn beispielsweise eine phytatreiche Kost dazu führt, dass weniger Calcium aufgenommen wird – größter Phytatlieferant hierzulande: Getreide. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40409467/">Q</a>)</li>
<li><strong>Entzündungen:</strong> Entzündungen steigern die Bildung vom aktiven VitD Calcitriol und lassen dadurch 25-OHD sinken – Entzündungen sind oft hausgemacht, vor allem im Darm.</li>
</ol>
<p>Hier setzen Studien an.</p>
<h2>Konkrete Beispiele</h2>
<p><strong>Beispiel Zöliakie.</strong> Die Krankheit macht auch die Knochen kaputt. Erstens ist die Ca-Aufnahme verringert und zweitens liegt eine chronische Darmentzündung vor. Resultat: niedrige VitD-Spiegel (Speicherform im Blut), viel systemisches Calcitriol macht hohe Knochenresorption.</p>
<p>→ Folglich normalisieren sich VitD-Spiegel bei glutenfreier Kost (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36676999/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10495140/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8963631/">Q</a>). Und die Knochenmasse gleich mit. Ohne eine Ergänzung.</p>
<p><strong>Beispiel IBS-D (Reizdarm). </strong>In Studien findet man häufig ein &#8222;Entzündungsmarker-Profil wie bei Zöliakie&#8220; und verringerte VitD-Spiegel. Natürlich.</p>
<p>→ Die VitD-Spiegel steigen bei einer Low-FODMAP-Ernährung (wenig Getreide) drastisch an. Ohne eine Ergänzung. Siehe Abb. unten. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33801020/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32498383/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7353020/">Q</a>)</p>
<p><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324993 aligncenter" title="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png" alt="Low Fodmap Vitamin D Spiegel" width="637" height="587" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel.png 1186w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-300x276.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-1024x943.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/03/Low-Fodmap-Vitamin-D-Spiegel-768x707.png 768w" sizes="auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a></p>
<p>Wie immer sollte man vorsichtig mit voreiligen Schlüssen sein – die saisonale Blutwertbestimmung hat sicher Einflüsse auf die Ergebnisse.</p>
<p>Nichtsdestotrotz liefern die Daten Hinweise darauf, dass die Ernährung ein gewisses metabolisches Profil begünstigt, das die VitD-Spiegel senken kann. Krankheit ist jedoch nur der Endpunkt dieser Störung.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Ich möchte daran erinnern, dass Gliadin-Antikörper in manchen Population in sehr hoher Frequenz (bis 30 %) gemessen werden – faktisch an Zöliakie erkrankt und diagnostiziert sind in der Regel etwa bis 2 % der Menschen. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39660199/">Q</a>)</p>
<h2>Ursache für tiefe Spiegel ist komplex</h2>
<p>Über unterschiedliche Wege kann Ernährung offenbar Einfluss auf die VitD-Spiegel haben.</p>
<p><strong>Bitte nicht falsch verstehen an der Stelle:</strong> Ich halte eine sinnvolle VitD-Ergänzung für essentiell, insbesondere über die sonnenarmen Monate. Die Frage ist nur, wie viel wirklich nötig ist und ob Vitamin D alleine die adäquate Strategie ist. Vermutlich nein.</p>
<p>Was nötig ist, um den Körper so gesund zu halten, dass man eine gute VitD-Basis hat, ist seit 12 Jahren Thema dieses Blogs.</p>
<div style="background: #f0f0f0; padding: 1.2em 1.4em; margin: 1.5em 0; font-family: inherit; color: #333; line-height: 1.7;">
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;"><strong><span style="color: #333333; font-family: inherit; background-color: #f0f0f0;">Warum sind die VitD-Spiegel wichtiger als die Calcitriol-Spiegel?<br />
</span></strong><br />
Calcitriol ist das aktive Vitamin-D-Hormon. Es steigt systemisch vor allem unter Calcium-Mangel an.</p>
<p style="margin: 0 0 0.5em 0;">Alle Zellen brauchen Calcitriol, um normal zu funktionieren. Aber <em>nicht dieses systemische.</em> Denn die Zellen basteln sich ihr Calcitriol in viel höheren Mengen lokal und intrazellulär aus 25-OHD (&#8222;Vitamin D im Blut&#8220;) selbst – über ihr eigenes Enzym.</p>
<p style="margin: 0;">Daher kann es auch bei hohen systemischen Calcitriol-Spiegeln zu einem funktionellen Calcitriol-Mangel in den Zellen kommen – wenn das Substrat 25-OHD fehlt. <em>Aha!</em></p>
</div>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/vitamin-d-mangel-durch-getreide/">Vitamin-D-Mangel durch Getreide</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die dicken Kinder mit Zöliakie</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt. Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie noch? &#8222;Die dicken Kinder von Landau&#8220;, 90er-Jahre, Harald Schmidt.</p>
<p>Da war die Südpfalz-Metropole, wie man Landau im Volksmund nennt, einmal ganz wichtig. Überregional bekannt – mit ihren &#8222;dicken Kindern&#8220;. Später gab es auch eine gute, gleichnamige Band ebd. Legendär auf Weinfesten.</p>
<p>Daher fand ich die Überschrift ganz hübsch. Denn: Zöliakie wird in der Regel ziemlich früh im Leben diagnosiziert. Hoffentlich! Bei mir leider nicht. Ich war eins von den &#8230; ach lassen wir das :-)</p>
<h2>Weizen kann extrem krank machen</h2>
<p>Mein halbes Leben habe ich mich – unwissend – mit einer extremen Störung herumschlagen müssen. Bin insofern hypersensibilisiert, was die Auswirkungen von Getreide angeht.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Findige Ärzte, Wissenschaftler und andere Experten, die freilich ihre Brötchen sehr lieben, würden entgegnen: Ausnahme. Tangiert die anderen doch nicht.</p>
<p>Meiner bescheidenen Erfahrung nach: Jeder (!) unterschätzt den negativen Einfluss von Getreide, insbesondere Weizen, auf den Körper. Das nennt sich heute ganz modern &#8222;Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität&#8220;. Wieder so ein komischer Begriff.</p>
<p>Trifft es Menschen besonders hart – Zöliakie, wie ich –, können nahezu alle Körperteile und -prozesse betroffen sein:</p>
<ul>
<li>natürlich Darm / Leaky gut</li>
<li>die Haut</li>
<li>die pubertäre Entwicklung und Körperreifung</li>
<li>der Energiestoffwechsel</li>
<li>das Immunsystem an sich / mit Neigung zu anderen Immunerkrankungen</li>
<li>insbesondere Gehirn / Psyche / Thema Depression bis hin zu Ataxie</li>
<li>und vieles andere</li>
</ul>
<p>Getreide – genauer: Weizen – kann Leben systemisch und systematisch zerstören.</p>
<p>Einer meiner Augenöffner war damals das legendäre Werk vom Paleo-Erfinder Loren Cordain,</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/Cerealarticle-3.pdf"><strong>Getreide: Das zweischneidige Schwert der Menschheit (klick)</strong></a></p>
<p>Ein Meisterwerk. Da steht ja wirklich fast alles drin, was man wissen muss. Sollte JEDER (jaa, du, genau du!) kennen. Später kamen bei mir die Werke von Dr. Fasano (berühmteste Gluten-Koryphäe).</p>
<h2>Absichtlich missverstanden</h2>
<p>Um Zöliakie und – weiter gefasst – Weizenunverträglichkeit ranken sich viele Mythen, die in der Mehrheit falsch oder zumindest unzureichend sind.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>&#8222;Nur ein kleiner Teil der Menschen entwickelt Zöliakie&#8220; (Hatte ich <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-altes-wissen-zu-gluten/">hier</a> schon mal entkräftet)</li>
<li>&#8222;Zöliakie ist eine Darmerkrankung&#8220;</li>
<li>&#8222;Zöliakie macht Mangelerkrankung und Untergewicht&#8220;</li>
</ul>
<p>Und so weiter. Der letzte Punkt ist besonders wichtig.</p>
<p>Menschen mit Zöliakie gelten bis heute stereotypisch als untergewichtig. Also diejenigen, die besonders sensibel auf den Konsum reagieren, sind statistisch betrachtet dünner als der Rest. Glaubt man bis heute.</p>
<p>In ganz neuen, großen <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11465624/">Studien</a> findet man plötzlich was ganz anderes. Dort heißt es ganz überrascht:</p>
<blockquote><p>Unsere Analyse zeigte, dass nur wenige CD-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose untergewichtig waren und fast 37 % übergewichtig oder adipös waren.</p></blockquote>
<p>Dazu passend wurde vor kurzem <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12395271/">ein Case Report</a> über eine 52-jährige Frau mit BMI 50 publiziert – also außergewöhnlich fettleibig – die &#8222;nie abnehmen&#8220; konnte und unerkannterweise an Zöliakie litt. Nach der Umstellung hat&#8217;s dann endlich geklappt mit dem Gewichtsverlust – wenn auch marginal.</p>
<p>Natürlich nur Zufall.</p>
<p>Dass also Weizen bei besonders sensitiven Menschen tiefgreifende Störungen des Energiestoffwechsels hervorrufen kann, scheint inzwischen klar. Dass sowas jedoch nicht nur diese Personengruppe betreffen könnte, darauf muss man im Brötchen-High erst mal kommen, nicht wahr?</p>
<h2>Hinter &#8222;Weizenwampe&#8220; steckt mehr als man denkt</h2>
<p>Faktisch lassen sich in Weizen mehrere Faktoren nachweisen, die Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht in mechanistischen Studien – ganz ohne Krankheit – begünstigen: Raffinierte Stärke (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12828302/">Q</a>), ATIs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31767938/">Q</a>), Gliadin (<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4308898/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26443339/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11889222/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28300220/">Q</a>). Und zwar in Mengen, die man in einer herkömmlichen Ernährung findet.</p>
<p>Nur, dass wir uns richtig verstehen: Mein Weltbild ist <em>nicht</em>, dass Menschen gerne hochkalorisch essen und deshalb entgleisen. Mein Weltbild ist, dass wir Dinge essen, für die wir nicht gemacht sind, und die unseren Energiestoffwechsel systematisch sabotieren.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Genau das wird übrigens gedeckt von wichtigen neueren Human-Studien (z. B. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7946062/">Q</a> oder <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>).</p>
<p>Es ist bezeichnend, dass Menschen grundsätzlich verstehen, dass ein Affe nicht wie ein Löwe essen kann. Dass jede Spezies ein Ernährungsprofil hat, mit dem sie gesund bleibt. Nur bei uns Menschen wird süffisant gelächelt. Da zählen nur die Kalorien. Rein mit der Butterbrezel.</p>
<p>Wenn ich in die Welt blicke, wird Dobzhansky (1973) für mich immer wichtiger:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. </strong></p>
<p>Psalm 23,4 mal ganz real.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Welchen weit verbreiteten Mangel Weizen in Studien verursachen kann, erfährst du im nächsten Artikel. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/die-dicken-kinder-mit-zoeliakie/">Die dicken Kinder mit Zöliakie</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 11:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=324941</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge. Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Diesen Beitrag könnte ich maximal kurz halten. Dann wär’s halt kein Beitrag, sondern quasi ein Meme. Das ist mir zu wenig. Daher gewohnte Länge.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der eine entscheidende Satz, wenn du abnehmen und dauerhaft ein normales Gewicht halten möchtest, lautet:</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;"><strong>Je mehr Kohlenhydrate du isst, umso weniger Fett verbrennst du.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Überrascht dich vielleicht nicht. Hast du vielleicht auch schon mal bei den bekannten Low-carb-Gurus gelesen. Ich meine das jedoch anders. Noch nicht abschalten!</p>
<h2>Westliche Kohlenhydrate machen kaputten Fettstoffwechsel</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir leben in einem Land mit unbegrenztem Zugang zu Kohlenhydraten. In einem Land, wo sogar die oberste Ernährungsinstitution 60 % Kohlenhydrate empfiehlt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in einem Land, das sich mit einer Epidemie der Fettstoffwechselstörungen rumschlägt. Allen voran Übergewicht mit all seinen bösen Folgen – bis hin zum Diabetes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verbindung zwischen Kohlenhydraten und dem fehlgeleiteten Fettstoffwechsel versteht man nur, wenn man etwas über Biochemie weiß: Der Regulator heißt <em>Randle-Zyklus</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das geht so: Die Zelle verbrennt fortlaufend genau zwei Substrate zur Energiegewinnung, nämlich Kohlenhydrate und Fette. Sie stehen sich aber reziprok entgegen: <strong>Wird das eine mehr, wird das andere weniger. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ganz akut, wenn du jetzt gerade ein riesiges Haferporridge reingeknallt hast, als auch langfristig, nämlich über enzymatische Regulation deiner ganzen Energiegewinnungsmaschinerie. Letzteres ist entscheidend.</p>
<p style="font-weight: 400;">Genau hier hängt’s bei vielen. Sie verstehen nicht, dass „dauerhaft mehr Kohlenhydrate“ ganz automatisch und immer bedeutet: <strong>weniger fettverbrennende Enzyme und damit weniger Fähigkeit zur Energiegewinnung aus Fetten. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das kann sich auf Enzymlevel sogar so weit drehen, dass sich ganze Muskelfasern umprogrammieren könnten. Von Kohlenhydrat- zu Fettverbrennern und umgekehrt. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21215280/">Q</a>)</p>
<h2>Du steuerst deinen Energiestoffwechsel mit jedem Bissen</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das lässt sich mit Fachbegriffen wie ChREBP, Randle-Zyklus und so weiter tiefer beschreiben. Habe ich früher mal gemacht (<a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/der-unbekannte-kohlenhydratschalter-chrebp/">hier</a>, <a href="https://genetisches-maximum.de/magnesium/l-carnitin-fett-und-die-insulinsensitivitat/">hier</a>), lass ich heute sein!</p>
<p>Viele Übergewichtige haben eine niedrigere Schwelle: Unter hoher Kohlenhydratverfügbarkeit priorisiert ihr Stoffwechsel stärker Kohlenhydratoxidation – Fettverbrennung wird schneller &#8222;abtrainiert&#8220; als bei ihrem dünnen Nachbarn.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im dümmsten Fall diagnostiziert man später die bekannten „Fettstoffwechselstörungen“ und empfiehlt, <strong>Fett zu meiden</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lass uns das jetzt noch etwas präzisieren. Der heilige Eingangssatz bedeutet nicht, dass du unter kohlenhydratreicher Kost gar nicht abnehmen kannst. Das wird über das Defizit bzw. die &#8222;Fettlücke&#8220; definiert.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Er bedeutet jedoch, dass ein Körper, der verlernt hat, Fette robust zu verbrennen, eher dick wird.</strong> Man bleibt immer in der gleichen enzymatischen Falle gefangen. In Studien doch alles bewiesen, die muss man nur kennen (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18175746/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21692967/">Q</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2367219/">Q</a>).</p>
<h2>Der Grund heißt Evolution</h2>
<p style="font-weight: 400;">All das hat starke evolutive Gründe. Die hohe Kohlenhydratzufuhr gibt es erst seit dem Neolithikum, also seit ein paar tausend Jahren. Zeit genug, dass manche Gene, die für eine bessere Toleranz sorgen, eher positiv selektiert wurden.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte die Größenordnung verstehen: <strong>Die heutige Kohlenhydratlast gab es in 99 % der Entwicklungszeit als Mensch nicht. </strong></p>
<p>Die hohe Zahl an Fettstoffwechselstörungen, die je nach Ausprägung weit über die Hälfte der Menschen hierzulande betreffen, zeigt jedoch: Wir sind an so einen Lebensstil genetisch wahrscheinlich noch nicht angepasst – man spricht von <em>genetischem Mismatch</em>.</p>
<p>Verschärft wird die Problematik dadurch, dass wir Kohlenhydrate aus ihrer Matrix holen, &#8222;raffinieren&#8220; und andere Lebensstilfaktoren, die schützend wirken, mehr und mehr aufgeben (z. B. Bewegung).</p>
<p>Aborigines sind hier ein besonderes Beispiel, da sie noch weniger Zeit hatten als Europäer, um sich an den westlichen Lebensstil anzupassen. Kommen sie mit ihrem archaischen Anti-Kohlenhydrat-Genom in die Großstadt, werden die erheblich häufiger als ihre kaukasischen Mitbürger diabetisch und stoffwechselkrank. (Vgl. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6996966/">Q</a>)</p>
<p>Bei deiner Ernährungsplanung solltest du also genau das auf dem Schirm haben. Du kannst deinen Energiestoffwechsel auf das Level deines schlanken Nachbarn umprogrammieren – <strong>dann verbrennst du mehr Fett und senkst die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Co.  </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders kluge Menschen meiden Kohlenhydrate natürlich nicht. Wichtig: Sie essen einfach die richtigen, nämlich die, die man in der Wildbahn pflücken oder ausgraben könnte. <strong>Alles andere regelt sich automatisch. </strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><em>Warum manche &#8222;neuen&#8220; Kohlenhydrate unseres Speiseplans besonders abträglich sind, im nächsten Beitrag. </em></span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/low-carb/der-wichtigste-satz-wenn-du-abnehmen-willst/">Der wichtigste Satz, wenn du abnehmen willst</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Typ 2 wachküssen</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/typ-2-wachkuessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Muskelaufbau Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen hatten wir bei Instagram Thema Kraft im Alter bespielt. Interessant: Nahezu jede Studie der vergangenen Jahrzehnte, die es zu dem Thema gibt, zeigt: Muskelverlust im Alter ist eine Option. Kein Naturgesetz. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen hatten wir bei Instagram Thema <a href="https://www.instagram.com/edubily/p/DTvV1whDT_l/"><strong>Kraft im Alter</strong></a> bespielt.</p>
<p>Interessant: Nahezu jede Studie der vergangenen Jahrzehnte, die es zu dem Thema gibt, zeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muskelverlust im Alter ist eine Option.</strong></p>
<p>Kein Naturgesetz.</p>
<figure id="attachment_324933" aria-describedby="caption-attachment-324933" style="width: 331px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.instagram.com/edubily/p/DTvV1whDT_l/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324933" title="mehr Kraft im Alter" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter.png" alt="mehr Kraft im Alter" width="331" height="363" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter.png 1034w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-274x300.png 274w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-934x1024.png 934w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/02/mehr-Kraft-im-Alter-768x842.png 768w" sizes="auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px" /></a><figcaption id="caption-attachment-324933" class="wp-caption-text"><em><strong>Wer nicht folgt, ist selbst schuld. </strong></em></figcaption></figure>
<h2>Mit Typ 2: Muskel- und Kraftverlust vorbeugen</h2>
<p>Wann immer du alte Menschen trainieren lässt, bauen die erheblich Muskelmasse auf und können dadurch erhebliche Kraftzuwächse verzeichnen (<a href="https://journals.physiology.org/doi/epdf/10.1152/jappl.1988.64.3.1038">Q</a>, <a href="https://journals.lww.com/nsca-jscr/fulltext/2011/02000/short_term_heavy_resistance_training_eliminates.6.aspx">Q</a>).</p>
<ul>
<li>Tatsächlich wissen Muskelstammzellen – die Zellen, die den Muskel nach dem Training heilen – nicht, wie alt sie sind.</li>
<li>Tatsächlich können starke alte Menschen auf einem Kraftniveau mit jungen untrainierten Menschen sein.</li>
</ul>
<p>Hallo, aufwachen! Da steht: Du kannst dich auch mit 70 rein funktionell noch auf das Level eines 30-jährigen trainieren.</p>
<p>Diese Studien zeigen zudem: Mit Typ-1-Fasern hast du auch im Alter kein Problem. Das sind die Fasern, die niedrigschwellig aktiviert werden, höchstens beim sanften Joggen noch aktiv sein müssen.</p>
<p>Das, was im Muskel besonders stark im Alter atrophiert, sind Typ-2-Fasern (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2275404/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39466960/">Q</a>). <strong>Das sind unsere schnellsten, kräftigsten, dicksten und energiehungrigsten Muskelfasern.</strong></p>
<p>Die kriegt man vom lieben Gott aber offenbar nicht geschenkt. Die muss man sich verdienen. Man muss also nicht nur sinnbildlich ein paar Strecksprünge machen, um an die Goldtaler zu gelangen.</p>
<h2>10.000 Schritte gähn</h2>
<p>Je älter Menschen werden, umso niedlicher werden sie häufig. Da heißt es von den Herrschaften dann:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Muss heute noch meine 10.000 Schritte vollmachen.</strong></p>
<p>Die watscheln dann durchs Dorf und glauben, sie hätten damit irgendwas gewonnen. Die haben damit 0 % Typ-2-Fasern angesprochen. Wohlgemerkt: Ich sage das so spöttisch, weil sie längst den Glauben aufgegeben haben.</p>
<p>Kaum jemand sprintet im dem Alter noch wirklich. Dabei ist die willentliche Ansteuerung der großen motorischen Einheiten – also der Typ-2-Fasern – essentiell.</p>
<p>Heißt, je schneller du die Beine bewegen willst, beim Sprint im Anschlag, umso stärker werden die großen Nervenbahnen angesprochen, die Typ-2-Fasern aktivieren.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Keine Aktivierung = Atrophie. </strong></p>
<p>Exakt, was man im Alter beobachtet. Der Schlüssel für den Erhalt der Muskulatur im Alter heißt also Krafttraining und/oder Sprint. Und wer das macht, gewinnt. Das zeigt nicht nur unser Instagram-Post.</p>
<h2>Neue Studie: Je intensiver, umso besser</h2>
<p>Das demonstriert uns wieder einmal eine <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-63475-2?">neue atemberaubende Studie</a>, veröffentlicht im angesehenen Fachmagazin <em>Nature Communications</em>.</p>
<figure id="attachment_324911" aria-describedby="caption-attachment-324911" style="width: 574px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324911 " title="sterblichkeit intensives training" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training.png" alt="sterblichkeit intensives training" width="574" height="203" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training.png 1348w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-300x106.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-1024x362.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/sterblichkeit-intensives-training-768x271.png 768w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption id="caption-attachment-324911" class="wp-caption-text"><strong><em>Studie zeigt: Je intensiver der Sport, umso mehr Minuten kannst du sparen. </em></strong></figcaption></figure>
<p>Gefunden wurde dort, dass intensive Bewegung pro Minute einen deutlich höheren gesundheitlichen Effekt erzielt als mäßige Aktivität wie zügiges Gehen oder lockeres Joggen.</p>
<ul>
<li>Gesamtsterblichkeit: bis 4 x</li>
<li>Herzkreislaufsterblichkeit: bis 8 x</li>
<li>Krebs: bis 3,5 x</li>
<li>Typ-2-Diabetes: bis 9,5 x</li>
</ul>
<p>Wenn du das Risiko für Typ-2-Diabetes senken willst, kannst du somit entweder <strong>90 Minuten durch die Gegend schleichen</strong> oder<strong> 10 Minuten sprinten</strong>.</p>
<p>Das hatte ich vergangenes Jahr <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/10-000-schritte/">hier</a> schon mal erklärt, aber die neue Studie bestätigt das ziemlich eindrucksvoll – und erhöht die Schlagzahl ja nochmal.</p>
<h2>Prävention beginnt jetzt</h2>
<p>Also ich weiß ja, dass wir Menschen im Laufe des Lebens ein bisschen blind werden. Wir finden Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Diabetes, Muskelschwund, Altern an sich ganz fürchterlich.</p>
<p>Handeln in der Regel aber erst dann, wenn&#8217;s zu spät ist. Besser als an Zähnen kann man es ja nicht ausdrücken: Wenn der Zahn einmal durch ist und der Nerv kaputt, ist der Zahn halt tot.</p>
<p>Richtig wäre es gewesen, Jahrzehnte vorher aufzuhören, Zucker zu essen. Nur dank Fruktose können Bakterien überhaupt robustes Plaque bilden. Mit viel Zucker kannst du schrubben wie du willst.</p>
<p>Daher meine Bitte, ein Memo an dich und an mich: <strong>Das ist kein Spaß. Das ist todernst. Es lässt sich vermeiden. Beginne jetzt! Alter völlig egal. </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/muskelaufbau-krafttraining/typ-2-wachkuessen/">Typ 2 wachküssen</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Idol ist gestorben</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/paleo/mein-idol-ist-gestorben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:46:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Paleo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen ist eines meiner größeren Idole, Art de Vany (†88) gestorben. Ein Mensch, der mich mit Anfang 20 besonders geprägt und dessen Wirken sich tief in der DNA hier verankert hat. Der Ökonomie-Professor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen ist eines meiner größeren Idole,</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Art de Vany (†88)</strong></p>
<p>gestorben.</p>
<p>Ein Mensch, der mich mit Anfang 20 besonders geprägt und dessen Wirken sich tief in der DNA hier verankert hat.</p>
<p>Der Ökonomie-Professor war vielleicht einer der Haupttreiber für die extrem aufstrebende Paleo-Community Ende der Nuller- bzw. Anfang der Zehnerjahre.</p>
<p>Die Paleo-Community wiederum war eng verzahnt mit dem Beginn von CrossFit. Wer weiß, wo CrossFit heute ohne Art de Vany und Paleo wäre – ob es überhaupt jemals so bekannt geworden wäre.</p>
<p>Das, was Art de Vany auszeichnete, war sein moderner Ansatz. Sein &#8222;Evolutionary Fitness&#8220;-Approach war der erste echte Versuch, einen modernen Lifestyle – nicht nur eine Ernährungsform – zu erschaffen, der mit unserer uralten Steinzeit-Genetik kompatibel ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Damit hat er&#8217;s vor 15 Jahren sogar <a href="https://www.spiegel.de/spiegel/a-676521.html">in den SPIEGEL geschafft</a>.</p>
<p>Er distanzierte sich stets von den damals immer extremer werdenden Ansätze hin zur fettbasierten Keto-Ernährung. Seine moderne Paleo-Variante nannte er <em>Paleo Hightec</em>. Mir hat diese Weitsicht und die durch ihn personifizierte Meta-Ebene gefallen.</p>
<blockquote><p>Wir sind Kreaturen der Eiszeit</p></blockquote>
<p><em>– Art de Vany</em></p>
<p>Wie damals üblich, hatte auch er als großer Vordenker einen Blog, den ich oft gelesen habe und dessen Ideen ich wie ein Schwamm aufgesaugt habe. Leider hat er ihn irgendwann eingestellt.</p>
<p>Ich habe ihn in TV-Dokumentationen verfolgt – siehe Youtube –, sein Buch gelesen, Podcast gehört (u. a. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cClOBzubHWI">bei Tim Ferris</a>) und damals sogar sein Seminar studiert, das als DVD-Version verfügbar war und eine Zeit lang digital angeboten wurde.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MsLyp8XloCE">Hier mit Anfang 70 zu bestaunen</a>.</p>
<p>Nun sind gut 15 Jahre wie in einem Wimpernschlag vergangenen. Natürlich habe ich mich als junger Mensch gefragt, wie lange wohl so eine Körpermaschine, die Art de Vany sogar in seinen 70ern noch war, leben kann.</p>
<figure id="attachment_324923" aria-describedby="caption-attachment-324923" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-324923 size-full" title="496334004 4103801163190733 8372066104802018191 n" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/496334004_4103801163190733_8372066104802018191_n.jpg" alt="496334004 4103801163190733 8372066104802018191 n" width="500" height="333" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/496334004_4103801163190733_8372066104802018191_n.jpg 500w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/01/496334004_4103801163190733_8372066104802018191_n-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-324923" class="wp-caption-text"><strong><em>Auch mit über 70 noch Testosteronwerte, von denen manche junge Hüpfer träumen – <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1625558327681708">laut eigener Aussage</a> :-) </em></strong></figcaption></figure>
<p>Es war ein Longevity-Projekt, das er nicht nur für sich erprobte. Noch vor wenigen Jahren – also mit über 80 – stand er als Redner auf Bühnen und philosophierte über Autophagie und die mächtigen Typ-2-Muskelfasern, die im Alter präferiert verloren gehen.</p>
<p>Genau das war auch der Grund, warum ich überhaupt mitbekommen habe, dass er gestorben ist. Denn ich bereite gerade einen Beitrag zu Typ-2-Fasern und ihrer Bedeutung für ein gesundes Altern vor.</p>
<p>Naturgemäß verbinde ich Art de Vany mit diesem Thema. Und, wie ich das in regelmäßigen Abständen immer bei mir wichtigen älteren Personen mache, schaute ich einmal kurz nach Lebenszeichen. Das gab es seit längerem nicht mehr.</p>
<blockquote><p>There is no failure, only feedback.</p></blockquote>
<p><em>&#8211; Art de Vany</em></p>
<p>Stattdessen haben die alten Koryphäen, die teilweise mit ihm befreundet waren, namentlich <a href="https://www.facebook.com/marksdailyapple/photos/arthur-de-vany-died-recently-i-heard-the-other-day-from-robb-wolf-he-was-88-year/1318351553672391/">Mark Sisson</a>, <a href="https://robbwolf.substack.com/p/in-memoriam-art-de-vany">Robb Wolf</a> bzw. <a href="https://freetheanimal.com/2026/01/rip-art-de-vany.html">Richard Nikoley</a>, berichtet, dass sie aus erster Hand erfahren haben, dass Art de Vany im Januar verstorben ist.</p>
<p>Das hat mich sehr traurig gemacht. Vor allem als jüngerer Mensch braucht man starke Vorbilder, die einem eine Richtung vorgeben können. Art de Vany hatte in dieser Lebensphase für mich eine besondere Bedeutung.</p>
<p>Es zeigt mir wieder mal: Eine der größten Herausforderungen Ü30 ist, dass immer mehr Menschen, die einem was bedeutet haben, sterben. Das macht einem nicht zuletzt die eigene Vergänglichkeit klar.</p>
<p>Es ist schwer zu glauben, aber der Moment ist nach all den Jahren wirklich gekommen: <strong>RIP, lieber Art! </strong>Hoffentlich lebt dein Wirken noch eine Weile hier und woanders weiter.</p>
<h2><em><strong>Addendum</strong></em></h2>
<p>Meine Top-6-Beiträge, in denen Art de Vany vorkommt:</p>
<ul>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/art-de-vany-wie-wir-wieder-jung-und-fit-werden/">Art de Vany: Wie wir wieder jung und fit werden</a> (2017)</li>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/periodic-undereating/periodische-kalorienrestriktion-langlebigkeit-gesundheit-sinclair/">Zyklen: Du musst dem Körper nehmen, um zu bekommen</a> (2019)</li>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/die-ursache-moderner-krankheiten/">Die Ursache moderner Krankheiten</a> (2016)</li>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/kontroverses/welche-ratte-bist-du/">Welche Ratte bist du?</a> (2023)</li>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/tipps/ernaehrung-essen/">Ich bin verunsichert: Was soll ich essen?</a> (2017)</li>
<li><a href="https://genetisches-maximum.de/ausdauer/a-hill-we-may-never-climb/">A hill we may never climb.</a> (2014)</li>
</ul>
<p>Mir ist wichtig, hier auch noch<strong> ein kritisches Wort</strong> zu platzieren, wie ich es auch schon <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">vor einigen Wochen bei Dr. McDougall</a> getan habe.</p>
<p>Leider gab es auch bei Art ein paar fachliche Inkonsistenzen, über die ich nie wirklich weggekommen bin. So war er beispielsweise großer Fan von <em>glykolytischen Typ-2-Fasern</em>. Wie der Name verrät, lieben die Muskelfasern Glukose (Kohlenhydrate!).</p>
<p>Art hingegen verabscheute die Zufuhr größerer Menge an Kohlenhydraten. Er wollte die Glukose-Verfügbarkeit seines Körpers lieber über die Gluconeogenese (Zuckerneubildung) in der Leber aus Protein erzwingen – plus ein bisschen Obst und Gemüse.</p>
<p>Er war ganz sicher auf einem richtigen Pfad, aber dann doch irgendwo – vielleicht wie wir alle – ideologisch gefangen. Ich bin der Auffassung, dass <strong>Kohlenhydrate – Kartoffeln und Co. – gerade im Alter eine große und wichtige Anti-Aging-Rolle spielen</strong>.</p>
<p>Mitochondrien werden defekter, Zellen sind stärker auf Glukose und Insulin (für den Anabolismus) angewiesen. Alles über den Fettstoffwechsel zu lösen und dem Körper die Glukose zu streichen, halte ich für abträglich im Alter.</p>
<p>Wer mehr über Art de Vany und seine Ideen erfahren möchte, der möge nun die Suchmaschinen bedienen :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/mein-idol-ist-gestorben/">Mein Idol ist gestorben</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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