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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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	<description>Der Blog von Chris Michalk &#38; Phil Böhm. Seit 2014.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 07:12:09 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Biochemie für dein genetisches Maximum</title>
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		<title>Was ich einfach nicht verstehen kann (Krebs)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 07:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Dinge im Leben, die kann ich einfach nicht verstehen. Geht dir vielleicht auch so. Es gibt viele Beispiele, manche größer, andere kleiner. Obwohl die Größe, das Gewicht eines Problems ja auch was Subjektives [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge im Leben, die kann ich einfach nicht verstehen.</p>
<p>Geht dir vielleicht auch so.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele, manche größer, andere kleiner.</p>
<p>Obwohl die Größe, das Gewicht eines Problems ja auch was Subjektives ist.</p>
<h2>Beispiel Krebs.</h2>
<p>Für Menschen, die es gerade nicht betrifft, eher eine Nebensache. Für andere &#8230; du verstehst schon.</p>
<p>Im Oktober/November 2017 wurde Krebs zu meinem großen Problem, denn meine Mutter war schwer erkrankt und verstarb dann auch in kurzer Zeit an Krebs.</p>
<p>Und damals ist mir schon aufgefallen: Wenn der ekelhafte Tumor, der ihr gerade die Lunge zerfrisst, Zucker inhalieren würde, um zu gedeihen, müsste man den ja im PET-Scan sehen. Der PET-Scan misst ja genau das.</p>
<p>Man hat zwar vier, fünf Tumörchen in Knochen im Bereich der Schulter gesehen – die haben fröhlich geleuchtet. Nur die Lunge, die am Ende versagte, bei der war das anders. Da war nix. Niemand wusste, was dort ist.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Nach dem Tod per Biopsie verifiziert: Sehr aggressives Lungenadenokarzinom.</p>
<p>Was ist da (nicht) passiert?</p>
<h2>Sind Krebszellen Zuckerverbrenner?</h2>
<p>Es gibt seit mindestens fünfzehn Jahren sehr starke wissenschaftliche Hinweise, dass auch sich aggressiv teilende Tumorzellen, z. B. Metastasen, eben nicht nur – wie häufig behauptet – Zucker, also Glukose, wegatmen.</p>
<p>Und diese Hinweise findet man ja in Pubmed. Man muss nur mal lesen. Dauert keine zehn Minuten – wenn man will. Zum Beispiel <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34217300/">hier</a>, <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12607215/">hier</a> oder <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29995871/">hier</a>.</p>
<p>Trotzdem lese und höre ich immer wieder, gerade von Menschen, die es fachlich wissen müssten, das Gegenteil.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aggressive Tumore leben von Zucker. </strong></p>
<p>Aggressive Tumore leben von vielen Nährstoffen. Wird meistens verschwiegen. Und auch so: Was soll das bringen? Jeder, der sich damit befasst hat, weiß, dass man unter ketogener, also extrem zuckerreduzierter Kost sogar höhere Blutzuckerspiegel haben kann.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Höher, nicht niedriger. Theoretisch: mehr Krebs. Wenn man die Idee umkehrt.</p>
<p>Man müsste also zumindest einen oder zwei (ehrliche) weitere Haken schlagen, um das Thema ein bisschen besser zu erklären. Passiert nicht. Verstehe ich nicht.</p>
<h2>Brustkrebs verbrennt Fett</h2>
<p>Gerade erscheint eine Arbeit im renommierten Fachmagazin Cell Metabolism. Mein absolutes Lieblingsmagazin, weil dort wirklich die Speerspitze der Forschung drin steht.</p>
<p>Also <a href="https://www.cell.com/cell-metabolism/fulltext/S1550-4131(23)00455-2">eine Arbeit</a>, die ganz kompliziert titelt:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Ein Stoffwechsel-Switch reguliert die Plastizität der Zelllinien und induziert synthetische Letalität bei dreifach-negativem Brustkrebs</em></p>
<p>Man braucht nicht allzu tief in die Ergebnisse der Arbeit reinzugehen. Dort steht aber sinngemäß drin: <strong>Die aggressiven Triple-negativ-Brustkrebszellen können bei Verlust der Fähigkeit zur Zuckerverbrennung &#8230; einfach mehr Fett verbrennen. </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Und das eröffnet andere Therapiemöglichkeiten. Immerhin.</p>
<p>TNBC-Zellen sind also gerade keine bloßen primitiven Glukosevergärer. Das ist der Punkt.</p>
<h2>Muss man nicht verstehen</h2>
<p>Es soll hier gar nicht um Implikationen gehen. Es geht lediglich darum, dass ich nicht verstehe, wieso solche Forschungsergebnisse einfach ignoriert werden. Man behauptet einfach das Gegenteil.</p>
<p>Seit es diesen Blog gibt, also seit 12 Jahren, beobachte ich das Feld. Bis heute gibt es keinen klaren Durchbruch, kein klares Signal, dass spezielle, glukoserestriktive Ernährungsformen einen robusten Nutzen haben für Krebspatienten.</p>
<p>Stattdessen mehren sich Hinweise darauf, dass sich manche Tumore in einer fettreichen Umgebung, auch im Kontext einer ketogenen Ernährung, ganz wohlfühlen – ganz aktuell, wenn auch nur Tierstudie, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42457955/">hier</a>.</p>
<p>Sollte man über solche Ergebnisse nicht auch sprechen, wenn man wirklich helfen will?</p>
<p><em><strong>PS: </strong></em>Angenommen du bist die übergewichtige Petra, die aufgrund dieses Übergewichts eine fettreiche Umgebung für Tumorzellen in der Brust schafft. Dann ist es natürlich gut, wenn du dieses Fett verbrennst, also los wirst. Ob du das mit einer Keto-Ernährung schaffst und nicht &#8230; – egal! Das ist eine negative Energiebilanz, die dem Tumor Fette entzieht. Übergewicht gilt nicht umsonst als der stärkste modifizierbare Risikofaktor bei Brustkrebs (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35453151/">Q</a>). Eine normale Fettmasse senkt – aus unterschiedlichen Gründen – bei nahezu jedem das Krebsrisiko. <strong>Das wäre eine ehrliche und auf Daten gestützte Aussage, mit der du was anfangen kannst. </strong></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/was-ich-einfach-nicht-verstehen-kann-krebs/">Was ich einfach nicht verstehen kann (Krebs)</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Medfluencer liegt schon wieder daneben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverses]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren war Instagram wirklich noch angenehm. Damals hatten die meisten absolut gar keine Skills für Onlinepräsentationen von Inhalten. Reels gab es in der Form nicht, also musste man Wissen über Posts vermitteln. Zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Jahren war Instagram wirklich noch angenehm.</p>
<p>Damals hatten die meisten absolut gar keine Skills für Onlinepräsentationen von Inhalten. Reels gab es in der Form nicht, also musste man Wissen über Posts vermitteln.</p>
<p>Zu der Zeit habe ich persönlich noch unseren Instagramkanal betreut und mehrmals wöchentlich Posts erstellt und hochgeladen. 2022 und 2023 waren hier für uns herausragende Jahre, die uns Zehntausende Follower beschert haben.</p>
<h2>Instagram heute ist toxisch</h2>
<p>Heute ist das ein bisschen anders.</p>
<p>Das, was früher eher spezielles Nischenwissen war, ist mainstreamiger geworden. Vor fünf Jahren kannte niemand einen VO2max. Heute gibt es unzählige Beiträge dazu – vor allem als Reel. Alles ist hochglanzoptimiert, überzeichnet und hat mit der Realität fast nichts mehr zu tun.</p>
<p>Jeder Bereich wird von einem Experten besetzt. Und Personen, die besser bei ihrer Profession geblieben wären, sind heute Social-Media-Stars. Menschen mit hoher natürlicherer Autorität, etwa Ärzte – <em>Medfluencer</em> –, sind große Anlaufstellen geworden.</p>
<p>Aber tun sich dort eigentlich keinen Gefallen.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist <strong>Dr. med. Dr. rer. pol. Tobias Weigl</strong>, auch bekannt als <em>doktorweigl</em>. Laut eigener Angabe unter anderem Ernährungsmediziner. Der muss es ja wissen, denkt man sich.</p>
<h2>Fehlinformationen zu Produkten</h2>
<p>Ich bin auf ihn aufmerksam geworden, weil er vor wenigen Wochen einen Post mit dem Titel <em><a href="https://www.instagram.com/doktorweigl/p/DZpjtlaF177/">Wirfst Du Dein Geld für wertlose Fitnessprodukte aus dem Fenster? Die überraschende Wahrheit</a> </em>veröffentlicht hat, in dem auch ein edubily-Produkt abgebildet wird:</p>
<figure id="attachment_325161" aria-describedby="caption-attachment-325161" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-325161 " title="dr weigl fehlinformation edubily" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily.png" alt="dr weigl fehlinformation edubily" width="637" height="513" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily.png 1482w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-300x242.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-1024x825.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/dr-weigl-fehlinformation-edubily-768x619.png 768w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /><figcaption id="caption-attachment-325161" class="wp-caption-text"><em><strong>Kollagenhydrolysat mit Quark ersetzen? Keine gute Idee. </strong></em></figcaption></figure>
<p>Dort vergleicht er Kollagenpeptide, die &#8222;oft minderwertig&#8220; seien – Beleg? – mit Quark. Spricht bei letzterem von &#8222;natürlichen Aminosäuren&#8220;, obwohl Kollagenpeptide genauso natürlich Aminosäuren liefern. Vitamin C soll die Bioverfügbarkeit erhöhen – von was eigentlich?</p>
<p>Sinngemäß: <strong>Alles rausgeschmissenes Geld</strong>. Dabei haben Kollagenpeptide ja wirklich eine &#8222;Direktleitung&#8220; zur Haut, denn sie stimulieren direkt die Aktivität von kollagenbildenden Fibroblasten in der Haut (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33330443/">Q</a>). Gerade wieder von höchster Evidenzstufe (Umbrella-Review) bestätigt (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41809116/">Q</a>).</p>
<p>Niemand, wirklich niemand, der belesen ist, würde Quark (viel essentielle Aminosäuren) mit Kollagen (wenig essentielle Aminosäuren, dafür viel Glycin und Prolin) gleichsetzen. Er tut es.</p>
<p>Eine öffentliche Replik von uns gab es hierfür unter seinen Kommentaren und auf <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7474751395301265409">Linkedin</a>.</p>
<h2>Ein weiterer Beitrag: noch schlimmer</h2>
<p>Da der Algorithmus einen schnell mag, bin ich kürzlich über <a href="https://www.instagram.com/doktorweigl/p/Daf39RRjdrL/">einen weiteren Beitrag</a> von ihm gestolpert, mit ihm im Arztkittel im Hintergrund. Man liest:<em> </em></p>
<blockquote><p>&#8222;Das gefährlichste Kohlenhydrat ist gar nicht der Zucker &#8230; sondern etwas ganz anderes. Und ich wette, viele werden darüber erschrocken sein. Als Ernährungsmediziner und Arzt auf der Intensivsation sehe ich die Folgen täglich. (&#8230;)&#8220;</p></blockquote>
<p style="padding-left: 40px;">Bitte Wording beachten. Gibt es eine höhere Stufe beim Fearmongering? Intensivstation ist ja Vorhof zur Hölle, mit einem Bein im Grab. Schlimmer geht nicht.</p>
<p>Dann legt er los: Der Stoff tarne sich. Die &#8222;Industrie&#8220; nutze einen Brandbeschleuniger für Entzündungen: <strong>Modifizierte und industrielle Stärke</strong>. Der &#8222;Feind&#8220; trage viele Namen: Modifizierte Stärke. Maltodextrin und irgendeine E-Nummer.</p>
<p>Ich habe absolut keine Ahnung, was er meint.</p>
<ul>
<li>Welche Lebensmittel sind betroffen?</li>
<li>In welcher Dosis sind sie schädlich?</li>
<li>Wo zur Hölle ist die Datenlage, die seine Aussagen stützt?</li>
<li>Zufällig vergessen?</li>
</ul>
<p>In diese für mich wirre Storyline wirft er noch das <em>TOFI</em>-Phänomen ein. Also die Tatsache, dass man schlank aussehen und innerlich dick sein kann (so verunsichert er sogar die schlanke Susanne). Wo ist die fachliche Verbindung zwischen den vielen Themen?</p>
<figure id="attachment_325163" aria-describedby="caption-attachment-325163" style="width: 509px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-325163 " title="Viszerales fett ist nicht subkutanes Fett" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett.png" alt="Viszerales fett ist nicht subkutanes Fett" width="509" height="533" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett.png 1096w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-286x300.png 286w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-978x1024.png 978w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/Viszerales-fett-ist-nicht-subkutanes-Fett-768x804.png 768w" sizes="(max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption id="caption-attachment-325163" class="wp-caption-text"><strong><em>Was genau ist eine überlastete Leber?</em></strong></figcaption></figure>
<p>Untermalt wird das mit einem KI-Bild von ihm, das aber gar keinen TOFI zeigt – es zeigt ihn, mit etwas mehr Subkutanfett am Bauch. Genau das Körperfett, von dem hier gerade <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> die Rede ist. Denn das steckt ja gerade <span style="text-decoration: underline;">im</span> Bauch.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Verstanden? Aus einem sehr spezifischen Thema, macht er ein Thema,<strong> das jeden betreffen könnte.</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">Menschen, die hier besonders sensibel sind, stehen vorm Spiegel, gucken auf auf ihren kleinen Bauch und sehen sich schon auf der Intensivstation. Ohne, dass sie &#8222;den Feind&#8220;, von dem Dr. Weigl evidenzlos spricht, überhaupt verstehen. Worst case.</p>
<h2>Es kann so nicht weitergehen</h2>
<p>Das Problem ist, dass Instagram und Social Media einen in gewisser Weise zu einer H&#8230; ähm, nein, zu einem Menschen machen, der den Algorithmus stimulieren will. Menschen sollen klicken.</p>
<p>Daher wird auch der ehrlichste Mensch mit der Zeit ein bisschen krumm. Für Reichweite und Likes. Eine gefährliche Gratwanderung als Influencer, die in meiner Wirklichkeit in wirklich gar keiner Relation zur Profession eines Arztes passen.</p>
<p style="text-align: left;">Dr. Weigl hat offenbar nicht nur von mir Kritik abbekommen, sondern vielen anderen Personen. Daher hat er sich <a href="https://www.instagram.com/p/DbBEd-eFy2P/?img_index=1">gerade öffentlich entschuldigt</a>. Mein guess: Es wird genauso weitergehen wie bisher, weil er es fachlich nicht besser kann.</p>
<p>Die Aufmerksamkeit will man behalten. Ein bisschen wie in der Politik: Man verfehlt das Ziel um Längen, entschuldigt sich nebenbei, übernimmt aber keine Verantwortung. Verantwortung übernehmen hieße: Ich bin mal weg.</p>
<p>Banaler: <strong>Ich lösche die schlechten Beiträge, weil sie Fehlinformationen an Tausende von Menschen transportieren. </strong></p>
<p>Wird nicht geschehen. Und Zehntausende werden wieder klicken. Man merkt vielleicht ein bisschen: ich bin angepisst, da mich dieses Ausnutzen der eigenen Autorität, um wirklich maximal unwissenden Bullshit selbstherrlich zu verbreiten, zunehmend anwidert.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong><em>PS:</em> </strong>Warum machen Mediziner sowas so oft? Das, was er macht, ist eine Art von negativer Krisenkommunikation. Er triggert völlig belang- und evidenzlos Ängste. Er vermischt wahllos verschiedene Themen, um irgendeine Story zu konstruieren. Das ist das, was ich von einem guten Arzt genau nicht erwarten würde. Weder im Sprechzimmer noch im Internet.</p>
<p><em><strong>PS2: </strong></em>Dazu passend: Der Youtuber Marvin Wildhage wollte kürzlich wissen, wie manipulierbar Medfluencer sind und hat dafür eine &#8222;Pharmafirma&#8220; gegründet, einen Experten und eine Krankheit erfunden. Unter anderem die Medfluencerin Alina Walbrun ging dem auf den Lein und stellte die erfundene Pinocchio-Krankheit ihren 300.000 Followern vor.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kohlenhydrate/medfluencer-liegt-schon-wieder-daneben/">Medfluencer liegt schon wieder daneben</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neulich mit Claude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch. Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das. Mit KI das eigene Genom analysieren In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/">Neulich mit Claude</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich mit Claude – das klingt ein bisschen romantisch.</p>
<p>Claude, vielleicht ein französischer Name&#8230;? Ach, lassen wir das.</p>
<h2>Mit KI das eigene Genom analysieren</h2>
<p>In der Realität ist Claude etwas nüchterner zu betrachten. Die Rede ist von der KI Claude.</p>
<p>Und die hat mich neulich gut verarscht.</p>
<p>Wer schon länger liest, weiß, dass ich mal mein komplettes Genom habe sequenzieren lassen. Ich kenne also theoretisch alle meine Genvarianten.</p>
<p>Und sich damit zu befassen ist sehr unterhaltsam und spannend.</p>
<p>Man lernt zwar nicht unbedingt ganz Neues – vieles weiß man schon, wenn man lebt und in den Spiegel guckt.</p>
<p>Aber manchmal kommen doch ganz nette Sachen raus.</p>
<h2>Chris aka Methusalem</h2>
<p>Bei mir wäre da beispielsweise <strong>FOXO3</strong> (vormals FOXO3A). Das berühmte Langlebigkeitsgen.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Das ist quasi ein Resilienzbooster. Denn wenn es aktiv ist – es wird durch sämtliche Stressoren aktiviert, vor allem bei niedrigem Insulin –, aktiviert es quasi alle wichtigen Schutzgene, die die Zelle robuster machen, z. B. DNA-Reparaturgene.</p>
<p>Die wichtigste FOXO3-Mutation wird unter <strong>rs2802292</strong> beschrieben – das G-Allel davon wurde in zahlreichen Studien mit einer höheren Wahrscheinlichkeit außergewöhnlicher Langlebigkeit in Verbindung gebracht.</p>
<p>Ich bin doppelter Träger (homozygot vererbert, also von Mama und Papa) für nahezu alle FOXO3-Varianten, die mit besserer FOXO3-Funktion und Langlebigkeit assoziiert sind.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt irgendwo im Bereich von 5 % oder darunter. Das ist zwar keine Eintrittskarte für das ewige Methusalem-Leben – das entscheidet ein Gen alleine nicht.</p>
<figure id="attachment_325142" aria-describedby="caption-attachment-325142" style="width: 795px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-325142 " title="foxo3 methusalem gen" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png" alt="foxo3 methusalem gen" width="795" height="290" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen.png 1698w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-300x110.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1024x374.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-768x280.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/foxo3-methusalem-gen-1536x561.png 1536w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /><figcaption id="caption-attachment-325142" class="wp-caption-text"><strong><em><a href="https://www.deutschlandfunk.de/das-methusalem-gen-100.html">Quelle</a> </em></strong></figcaption></figure>
<p>Aber wer würde eine höhere FOXO3-Aktivität nicht gerne haben? Da bin ich zufrieden.</p>
<h2>3 Eier in der Woche?!?!</h2>
<p>Doch Claude wollte mir in die Suppe spucken.</p>
<p>Ich wollte nämlich ein Panel haben, das mir hilft zu verstehen, wie ich auf Cholesterin und insbesondere Eier reagiere. Stichwort <strong>Hyperresponder</strong>.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Etwa ein Drittel der Menschen reagiert mit einem stärkeren LDL-Cholesterin-Anstieg bei Eierkonsum.</p>
<p>Und da war sich Claude schnell sicher:</p>
<blockquote><p>Der Befund ist bemerkenswert klar: du bist ein Hyperresponder, und zwar spezifisch vom &#8222;Hyper-Absorber&#8220;-Typ.</p></blockquote>
<p>Und dann schiebt er (sie, es) nach:</p>
<blockquote><p><strong>rs4245791</strong> ABCG8 T400K T/T homozygot ist der Killer-Befund.</p></blockquote>
<p>Und mit rs2072183 (GG) und rs217386 (AA) hätte ich jeweils Genvarianten im NPC1L1 (wichtig für die Cholesterinaufnahme), die verstärkend wirken, also die Cholesterinaufnahme steigern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-325149 " title="no way" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png" alt="no way" width="390" height="287" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way.png 952w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-300x221.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/07/no-way-768x565.png 768w" sizes="auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px" /></p>
<p>Ok! Mein Eierkonsum bringt mich ins Grab.</p>
<h2>Nicht so schnell</h2>
<p><strong>Doch alles daran war falsch. </strong></p>
<ul>
<li>rs4245791 ist gar nicht ABCG8 T400K – und die T-Variante wäre auch die günstigere Variante für ABCG8 T400K, definitiv kein Killer-Befund.</li>
<li>Die beiden Mutationen im NPC1L1-Gen erhöhen auch nicht die Cholesterinaufnahme – Studien sind unklar bzw. weisen eher auf das Gegenteil hin (verringerte Cholesterinaufnahme).</li>
</ul>
<p>Doch das ist gar nicht alles.</p>
<p>Denn Claude hatte bei den Empfehlungen <strong>(max. 3 Eier pro Woche!)</strong> vergessen, dass Eier ja gerade deshalb nur einen milden Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben, weil nur ein Bruchteil des enthaltenen Cholesterins im Darm überhaupt aufgenommen wird.</p>
<p>Denn Eier enthalten bekanntermaßen einen großen Batzen <strong>Lecithin</strong> (also Phospholipide: Cholin und Co.) – daher lieben wir die Eier. Und die forcieren die Cholesterinausscheidung im Darm. Gut erforscht, einfach ignoriert.</p>
<p>Die 190 mg Cholesterin im Ei kommen also so gar nicht im Körper an. Dazu meint die KI:</p>
<blockquote><p>Danke für den Punkt. Ich hätte den PC-Kontext von Anfang an einbauen müssen, statt Eier isoliert am Cholesterin-Gehalt zu bewerten.</p></blockquote>
<p>Danke für nix! :-)</p>
<h2>Vorsicht mit KI!</h2>
<p>Weil ich ein bisschen trotzig bin, habe ich mir bei ChatGPT (Pro-Version) nochmal ein ganzes Cholesterin-Panel erstellen lassen. Das hat 90 Minuten (!) gedauert und ich habe jedes einzelne Ergebnis nachgeprüft.</p>
<p>Das war fachlich besser. Das Resultat:</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" style="padding-left: 40px;" data-start="10830" data-end="10869"><em>Deine Genetik liefert keinen Grund für:</em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul data-start="10871" data-end="10982">
<li data-section-id="vwj83j" data-start="10871" data-end="10887"><em>ein Ei-Verbot,</em></li>
<li data-section-id="1dukxcy" data-start="10888" data-end="10935"><em>eine Grenze von höchstens einem Ei pro Woche,</em></li>
<li data-section-id="igerkd" data-start="10936" data-end="10982"><em>oder eine extrem niedrige Cholesterinzufuhr.</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<blockquote><p>Wahrscheinlichste Cholesterin-Absorptionsklasse: low-normal bis leicht unterdurchschnittlich</p></blockquote>
<p>Also quasi das Gegenteil.</p>
<p>Finde ich das interessant? Na klar. Vertraue ich darauf? Natürlich nicht – besser wäre eh die Messung. Aber es ist eine nette Spielerei.</p>
<p>Mein damaliges Fazit bleibt bestehen: <strong>Für Laien ist ein Full-Genome-Sequencing nix. </strong>Man stelle sich vor, die charmante Claude aus Frankreich spuckt einem (fälschlicherweise) hin, dass man ein böses Krebsgen erwischt hat. Dann ist der Spaß vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/blutwerte/neulich-mit-claude/">Neulich mit Claude</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neues Zeitalter, neue Probleme</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden. Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor zehn Jahren Süßstoff mit Aroma in sein Wasser gekippt hätte, wäre für völlig bekloppt erklärt worden. In der Gesundheitsszene wäre man als Scharlatan beschimpft worden.</p>
<p>Sowas kann unmöglich gesund sein – hätten vermutlich die meisten bestätigt.</p>
<p>Kleine Ausnahme freilich (wie so oft):</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Es sei denn, man nimmt damit 20 kg ab. </strong></p>
<p>Dann sieht&#8217;s netto wieder ziemlich vernünftig aus. Denn natürlich sorgt der Fettverlust für viele kardiometabolische Vorteile mit großer Effektstärke.</p>
<h2>Die Frage ist: Darf man so denken?</h2>
<p>Ich persönlich bin inzwischen der tiefen Überzeugung: nein. Trinken sollte man ausschließlich Wasser. Ein Gläschen Wein (oder zwei&#8230;) in Portofino – ok.</p>
<p>Aber wenn ich eine Sache in 20 Jahren Ernährungswissenschaft – gelebt an mir – gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass <strong>der Mensch maximal puristisch leben sollte.</strong> Vorbild: Naturvölker.</p>
<p>Jeder Zentimeter, der davon abweicht, hat seinen Preis. Früher oder später. Und wenn es nur der einfachen Erkenntnis dient, dass ich eben nicht zu denjenigen gehöre, die sich ihre Ernährung schön saufen müssen, um sie zu leben. (Dahinter steckt ein ganzes Lebenskonzept!)</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wohlgemerkt: Allein für die Tatsache, dass wir modern leben, zahlen wir einen Preis. Das versteht man natürlich nicht, wenn man sich nicht damit befasst. Vor Umweltgiften können wir nicht mehr davonlaufen. Stichwort: Zivilisationserkrankungen und Co.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Beim Thema Sucralose und dergleichen gilt, dass sie definitiv nicht stoffwechselneutral sind – das legen mehrere RCTs nahe (<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30005329/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32284053/">Q</a>, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30535090/">Q,</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40907790/">Q</a>).</p>
<h2>Funktion vs. Prozessierung</h2>
<p>Doch genug der Plauderei. Niemand ist perfekt, ich sowieso nicht. Also ertappe ich mich neulich im Supermarkt, wie mein Gehirn parallel zu analysieren versucht, ob das Lebensmittel nun der Funktion dient oder ob es minimalprozessiert ist.</p>
<p>Oh! Das kennst du bestimmt auch. Beispiele:</p>
<ul>
<li>Eier sind gar nicht prozessiert. Aber wehe man isst mehr als eins pro Tag.</li>
<li>Süßkartoffeln &#8230; gar nicht prozessiert. Knallt aber vielleicht das Insulin hoch.</li>
<li>Rind &#8230; gar nicht prozessiert. Macht angeblich Darmkrebs.</li>
</ul>
<p>Umgekehrt:</p>
<ul>
<li>Glutenfreies Brot. Kein Gluten, aber 12 Zutaten. Noch gesund?</li>
<li>Veganes Steak. Kein böses Fleisch, aber ein reines Industrie-Produkt. Noch gesund?</li>
<li>Proteindrinks aus dem Kühlregal. High Protein, aber Zusatzstoffe und Billigmilch. Noch gesund?</li>
</ul>
<h2>26.000 Stoffe in unserem Essen</h2>
<p>Ist das nicht spannend? Da klafft offenbar eine Lücke zwischen dem, was wir uns als Effekt im Körper erhoffen, und dem, was man von Dingen bekommt, die man sinngemäß vom Baum pflücken kann.</p>
<p>Viele Menschen würden aus Gesundheitsgründen heutzutage keine Banane mehr essen, aber gesüßtes Wasser trinken.</p>
<p>Was ist die Lösung für das Dilemma? Eine perfekte Lösung gibt es dieses Mal leider nicht. Die Forschung weist uns aber einen Weg. Der lautet: <strong>Im Zweifel für das minimalprozessierte Essen. </strong></p>
<p>Viele Studien zeigen heute, dass hochprozessiertes Essen, auch wenn es gut gemeint ist, eher schadet (z. B. <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-025-03842-0">Q</a>). Das liegt nicht zuletzt daran, dass unser Essen rund 26.000 Stoffe liefert, also eine ganze Lebensmittelmatrix, die Wissenschaftler &#8222;ernährungsphysiologische Dunkle Materie&#8220; nennen (Barabási-Studie).</p>
<p>Und die hat Effekte, die wir einfach noch nicht verstehen.</p>
<h2>Man kann die Natur nicht einfach kopieren</h2>
<p>Der renommierte Ernährungsforscher Kevin Hall, dessen berühmte Studie aus 2019 ich schon mehrfach referenziert habe, konnte das eindrücklich beweisen: Exakt gematcht auf Kalorien, Zucker, Fett, Natrium, Ballaststoffe, Makros, aßen Probanden unter der hochprozessierten Kost 500 Kalorien am Tag mehr.</p>
<p>Einfach so. Trotz ganz gleichen Funktionszahlen.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es nicht, denn das Ganze hat einen Haken:</p>
<ul>
<li>Wer kein Gluten verträgt, aber Energie braucht, kommt am glutenfreien Brot nicht herum.</li>
<li>Wer zu Eisenüberladung neigt, für den ist rotes Fleisch einfach nix.</li>
<li>Und wer unbedingt mehr Protein in der Nahrung braucht, um nicht 1 kg Fleisch verdrücken zu müssen, ist quasi gezwungen, zu vielleicht minderwertigen Proteinquellen zu greifen.</li>
</ul>
<p>Das Kredo müsste folglich lauten: <strong>Je minimalprozessierter, umso besser. Das Feintuning dann beim &#8222;Funktionstest&#8220;.</strong></p>
<h2>Supermarktangebote spiegeln Ist-Zustände</h2>
<p>Wenn ich jedoch die Supermarktregale der Abnehmwilligen sehe, wird mir schlecht. Und ich bin ein bisschen traurig. Weil hier etwas entgleist ist. Weil man nicht mehr fair spielt. Weil geglaubt wird, man könne sich Gesundheit (über Gewichtsverlust) &#8222;ersnacken&#8220;.</p>
<p><strong>Sich Gesundheit zu machen ist viel anstrengender, als man denkt.</strong> Entweder man bringt das richtige Mindset mit und akzeptiert, dass man leben muss wie ein Mensch seit Tausenden von Jahren – möglicherweise puristischer, als man es wahrhaben möchte (Wasser!!!!).</p>
<p>Oder man löst Teile seiner Probleme (z. B. durch Fettverlust), indem man sich längerfristig neue Probleme macht bzw. die alten gesundheitlichen Probleme damit nie loswird – Supermarktregale mit &#8222;Fitnessfood&#8220; lassen grüßen.</p>
<p>Wohlgemerkt: Ich bin kein Asket, nicht perfekt. Aber ehrlich zu mir selbst. Immerhin.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/neues-zeitalter-neue-probleme/">Neues Zeitalter, neue Probleme</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 06:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für Dr. McDougall und für Prof. Dr. Art de Vany. Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/">Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Zeiten: In den vergangenen Monaten habe ich zwei Nachrufe geschrieben – für <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/von-jedem-lernen-nachruf-dr-mcdougall/">Dr. McDougall</a> und für <a href="https://genetisches-maximum.de/paleo/mein-idol-ist-gestorben/">Prof. Dr. Art de Vany</a>.</p>
<p>Darüber hinaus sind auch Ray Peat und Mark F. McCarty in den vergangenen Monaten und Jahren gestorben.</p>
<p>Allesamt ältere Personen, die meinen Themenbereich stark geprägt haben.</p>
<p>Eine der für mich prägendsten Personen überhaupt ist am 7.6.26 verstorben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dr. Ulrich Strunz </strong></p>
<h2>2007 und 2009</h2>
<p>Das möchte ich zum Anlass nehmen, einmal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p>Nach dem Abitur 2009 ging es mir gesundheitlich nicht gut. Ich war Leistungssportler, fühlte mich ausgebrannt und alt. Mein Körper spielte auf verschiedenen Ebenen verrückt. Ich quälte mich durch neun Monate Zivildienst.</p>
<p>Zuhause stapelten sich Bücher aus allen möglichen Themenfeldern. Ich war besessen davon, Gesundheit zu verstehen und den einen geheimen Weg zur Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu finden.</p>
<p>Gut zwei Jahre davor – wie das häufig so ist – griff ich blind in das Bücherregal einer Bekannten. In die Hände fiel mir <em> Forever young – Das Erfolgsprogramm </em>von einem Herrn Dr. Strunz. Der erste Kontakt.</p>
<p>Aus Zufall sollte ich 2009 dann durch eine Google-Suche wieder auf diesen Mann stoßen: Ich entdeckte seine News. Ab dann meine Bibel, die ich täglich studierte. Die News halfen mir, mich aus dem Loch zu holen.</p>
<h2>Die Radikalisierung</h2>
<p>Als ich mit 20 mein Sportstudium begonnen habe, waren die News Spezialwissen. Wenn ich mit meinem gekochten Lammfilet in die Mensa einlief, wurde ich komisch beäugt. Es waren andere Zeiten damals.</p>
<p>Ich wurde selbst zum Priester – die einen bewunderten es. Für andere war ich ein entgleister Extremiker. Sicher war ich letzteres. Aber körperlich war ich zu dieser Zeit ziemlich fit.</p>
<p>In meinem Rausch erfolgte der erste Kontakt zum werten Herrn Doktor. Die Mail sollte daraufhin <a href="https://www.strunz.com/news/dumm-gelaufen.html">auszugsweise in den News</a> (&#8222;Dumm gelaufen&#8220;) landen. Morgens um 7 Uhr beim Quarklöffeln mit dem Kumpel gelesen – an dem Tag waren wir Helden.</p>
<p>Ich musste jedoch zunehmend feststellen, dass mich mein Lebensstil nicht nur sozial isolierte. Die extreme Kohlenhydratrestriktion zusammen mit dem extensiven Sport machte mich krank. Mit jedem Jahr mehr.</p>
<p>5 % Körperfett über viele Jahre war mir nicht genug. Ich erfand immer neue Möglichkeiten, mich noch extremer reinzusteigern. Auch getrieben durch die News, leider.</p>
<h2>Bei Dr. Strunz</h2>
<p>Als der körperliche Zusammenbruch kam, wollte ich in meiner Not Hilfe. Von Dr. Strunz. Mit meiner damaligen Partnerin saß ich ein paar Tage später in seiner Praxis, die ein bisschen in den 90er-Jahren hängen geblieben war – mit sympathischen Petras an der Info.</p>
<p>Im Zimmer ganz hinten klopfte es einmal auf den Tisch, und es ertönte ein lautes Offizier-&#8222;Ja!&#8220; den Flur entlang. Es war Zeit, vorstellig zu werden. Und da stand er plötzlich vor mir, mein Anker der letzten Jahre.</p>
<p>Vom Gespräch war ich enttäuscht. Es war keine Hilfe. Und ohne ins Detail zu gehen, endete es damit, dass wir uns auf dem Flur anblökten. Er war unverschämt, ich war frech – und die anwesenden Damen guckten entgeistert.</p>
<p>Das war für mich noch der symapathischste Teil der Reise im Jahr 2013. Auf der Rückfahrt beschloss ich, eine Stimme zu werden und den Leuten auch zu erklären, warum eine so radikale Ernährungsform schädlich sein kann.</p>
<p>2014 startete ich den Blog edubily.</p>
<h2>Ohne Strunz vielleicht kein edubily</h2>
<p>Im gleichen Jahr veröffentlichten wir unser erstes Buch, &#8222;Das Handbuch zu Ihrem Körper&#8220;. Ab 2015 hat Dr. Strunz mehrere News <a href="https://www.strunz.com/news/gesamteiweiss-deine-lebensqualitaet.html?">darüber und zu meinem Tun</a> geschrieben. Ohne Absprache, einfach so.</p>
<p>Ohne Zweifel hat das dazu geführt, dass wir sehr schnell eine größere Reichweite bekommen haben. <strong>Er war vielleicht der Grund, warum es edubily in der Form heute gibt.</strong></p>
<p>Ich habe mich oft gefragt, warum er das getan hat. Hat er sich an mich erinnert? An den frechen Jüngling, bei dem er – so seine Worte – einige Gemeinsamkeiten mit sich sah?</p>
<p>Ich weiß es nicht, aber es ließ mich nicht mehr los. Denn natürlich war ich in vielen Dingen nicht mehr seiner Meinung und widersprach vielen Thesen öffentlich.</p>
<h2>Die Jahre vergingen</h2>
<p>Über die Jahre habe ich Strunz nicht mehr so intensiv verfolgt, mich aber immer gefreut, wenn er doch mal wieder eine News verfasste. Er war ein Könner, dem ich gerne zugehört habe.</p>
<p>Richtung 80 wird&#8217;s kritisch. Da frage ich mich dann doch immer wieder, wie es dem- oder derjenigen so geht. Das war bei einem McDougall so, das war bei einem De Vany so. Und das war auch bei einem Doc Strunz so.</p>
<p>Wird er seinem Vorbild, Luis Trenker (97 geworden), beim Thema Altersgesundheit folgen können? Da ich nichts über die Todesursache von Dr. Strunz weiß, möchte ich an der Stelle gar nicht weiterspekulieren.</p>
<p>Fakt ist, es wurden 82 Jahre. Und die fast 20 Jahre seit 2007 vergingen wie im Flug.</p>
<h2>Kritische Einordnung</h2>
<p>Dr. Strunz war in einer wichtigen Phase meines Lebens die vermutlich prägendste Person. Und ich weiß, dass er vielen, vielen Tausenden Menschen geholfen hat, zu sich selbst zu finden und ein Leben im Wohlbefinden zu leben.</p>
<p>Er war häufig ein Licht, wenn es im Leben der Menschen am dunkelsten war. Das war seine Mission, das hat er sich auf die Flagge geschrieben und er hat es gelebt, wie vielleicht niemand sonst.</p>
<p>Seine unkonventionellen, teils genialen Ansichten waren für mich einzigartig. Erst später konnte ich das etwas besser einordnen und musste dann auch einiges relativieren bzw. neu sortieren.</p>
<p>Er war ein extrem polarisierender Charakter, ein Star-Influencer, lange bevor es Influencer gab. Diese extreme Polarisation war für mich in meinen jungen Jahren ein Leuchtturm – und ein Grund, warum ich selbst krank werden sollte.</p>
<h2><span style="color: #000000; font-size: 22px;">Jetzt ist es passiert </span></h2>
<p>Ich muss gestehen, dass ich mir immer noch nicht vorstellen kann, dass er nie wieder seine News verfassen wird. Dass seine so clevere Sprache nie wieder zu lesen sein wird.</p>
<p>Sein Vermächtnis hat jedenfalls gigantische Ausmaße und lebt in den Menschen weiter. Und ich bin fest davon überzeugt, dass er dort, wo er jetzt ist, weiter radeln, joggen und vor sich hin schwimmen wird.</p>
<p><strong>Machen Sie&#8217;s gut! </strong></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/kommentar/dr-strunz-ist-gestorben-ein-nachruf/">Dr. Strunz ist gestorben – ein Nachruf</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Protein im Fokus</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/protein-im-fokus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Protein ist Leben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein. Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.) Jeder Antikörper – Protein Jede Muskelfaser &#8211; Protein [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/protein-im-fokus/">Protein im Fokus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Protein ist Leben.</h2>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, was uns jetzt im Moment am Leben hält, ist Protein.</p>
<ul>
<li>Jede chemische Reaktion – Protein (Enzyme und Co.)</li>
<li>Jeder Antikörper – Protein</li>
<li>Jede Muskelfaser &#8211; Protein (kontraktile Filamente)</li>
<li>Stimmung – Protein (Neurotransmitter!)</li>
</ul>
<p>Natürlich geht es nicht immer um Protein an sich – also um lange, 3D-geformte Aminosäurenketten. Manchmal geht&#8217;s auch um die einfachsten Bausteine, die Aminosäuren.</p>
<ul>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">Serin im Alterungsprozess</a></li>
<li>Beispiel: <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Arginin bzw. Citrullin als NO-Vorstufen</a></li>
<li>Beispiel: Neurotransmitter, die eine Aminosäure als Vorstufe haben</li>
</ul>
<p>Wer durch Infekte, Sport, Stress, hohe Kalorienumsätze und so massiv Protein verbraucht oder nicht mit der Proteinzufuhr nachkommt, wird vom Körper bestraft.</p>
<p>Kann ich persönlich aus fast zwei Jahrzehnten Erfahrung mit Protein bestätigen. Mit zu wenig Protein fühlst du dich elend – daher giert dein Körper jeden Tag nach diesen wertvollen Bausteinen.</p>
<h2>Protein ist ganz böse</h2>
<p>Doch nicht jeder sieht das so.</p>
<p>Valter Longo ist ein berühmter Langlebigkeitsforscher. Seine Forschungen sind mir auch seit langer Zeit bekannt. Der hat der ZEIT <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-04/ernaehrung-lebenserwartung-proteine-langlebigkeitsforschung-valter-longo">ein Interview</a> gegeben. Tenor: <em>Protein böse, verkürzt Lebensspanne.</em></p>
<p>Und jeder, der seit 2014 mal mein &#8222;Handbuch&#8220; gelesen hat, weiß, dass da was dran ist. Die Zelle kennt nämlich nur zwei Zustände: Erhalt (Langlebigkeit) vs. Wachstum. Uralt in jeder Zelle bis zum Einzeller kodiert.</p>
<p>Longo weiß: Bei hoher Aminosäurenverfügbarkeit aktiviert die Zelle das Programm Wachstum. Daher lassen sich in Modellorganismen durch Proteinrestriktion – also das Gegenteil – Lebensspannen der Tiere verlängern.</p>
<p>Blöd nur, dass man die nie fragt, wie es ihnen damit geht. Außerdem leben wir nun mal nicht in einem sterilen Käfigumfeld, in dem nichts passiert – das also mit den Problemen des menschlichen Daseins wenig zu tun hat.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Wer es ausführlicher mag, der darf gerne <a href="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Longo_Protein_Kritische_Einordnung.pdf">diese Analyse</a> von mir lesen.</p>
<p>Die Wahrheit auf unserem Speiseplan ist eigentlich, dass die Proteinqualität und Aminosäurenverfügbarkeit bei den meisten Menschen gar nicht passt – dass denen also konstant wichtige Aminosäuren fehlen.</p>
<h2>Protein ist Longevity</h2>
<p>Bei dem Thema denke ich immer an die armen Alten. Die dann irgendwann nur noch den Rollator schieben und gar nicht verstehen, dass der Muskel nicht weiß wie er alt ist und auch im hohen Alter nur darauf wartet, trainiert zu werden.</p>
<p>Training heißt aber: Durch wiederholende Stimuli systematisch Wachstumsreize setzen. Und dann die Bausteine, nämlich hochwertiges Protein zuführen. <strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Im Wissenschaftsmagazin <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/06/260605023408.htm">Sciencedaily</a> wird gerade erklärt, dass Protein das am meisten übersehene &#8222;Supplement&#8220; im Alter ist – nicht Vitamine und Co. Denn:</p>
<blockquote><p>Eine unzureichende Zufuhr kann zu Sarkopenie führen, dem altersbedingten Verlust von Muskelmasse und -kraft, wodurch sich das Risiko für Stürze, Gebrechlichkeit und den Verlust der Selbstständigkeit erhöht.</p></blockquote>
<p>Erst im Mai wurde berichtet, dass <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09589-5">MIT-Forscher herausgefunden</a> haben, dass die Aminosäure Cystein (viel in Eiern) die Darmregeneration anregt. Dass Cystein also real dafür sorgt, dass der Darm heilt – die wollen das jetzt bei Krebspatienten testen.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong></p>
<p>Das Salk Institute publizierte soeben <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2025.12.011">eine Studie</a>, in der die Aminosäure Methionin &#8222;die Überlebensrate von Mäusen, die unter schweren Infektionen litten, dramatisch verbesserte&#8220;. Weil sie die Funktion der Nieren verbessert.</p>
<p><strong>Longevity ganz real. </strong>Die Autoren <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260530053429.htm">konstatieren</a>:</p>
<blockquote><p>Unsere Ergebnisse ergänzen die wachsende Zahl von Belegen dafür, dass gewöhnliche Nahrungsbestandteile als Arzneimittel eingesetzt werden können.</p></blockquote>
<h2>Überleg dir gut, was du (nicht) isst</h2>
<p>Und ihr wollt Protein meiden.</p>
<p>Ich mein, das kann man schon machen. Aber ihr seid weder Hefezelle im Bottich (mit denen habe ich gearbeitet) noch irgendwelche Mäuse im Käfig, die mit dem Leben nichts zu tun haben.</p>
<p>Ihr seid Menschen, die konstant Aminosäuren verlieren und die – unwissend – konstant das Problem haben, die Bausteine über die Nahrung hochwertig zu ersetzen.</p>
<p>Aber Bilder bestimmen unsere Realität. Wer an Protein denkt, denkt häufig an Massentierhaltung, an das böse rote Fleisch oder die herzinfarkterzeugenden Eier. Alles falsch. Aber vielleicht absichtlich so gesteuert.</p>
<p>Longo vergleicht &#8222;den Proteintrend&#8220; nicht unabsichtlich mit Rauchen. Das sitzt.</p>
<p>Man muss sich nicht mit Proteinpuddings mästen. Aber selbst darüber seine Aminosäuren zu bekommen, ist besser, als zu wenig davon zu haben.</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/protein-im-fokus/">Protein im Fokus</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://genetisches-maximum.de/?p=325091</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese: Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag, nach einem langen Wochenende, wenn ich nichtsahnend die Wissenschaftsmagazine lese:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325096 aligncenter" title="sleep vs awake" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png" alt="sleep vs awake" width="449" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake.png 862w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-300x150.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/sleep-vs-awake-768x383.png 768w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /></p>
<p>Also: da sind so viele Studien dabei, die du unbedingt kennen musst, dass ich sofort einen Beitrag dazu schreiben musste. Essentielles Wissen, das du auf gar keinen Fall verpassen darfst.</p>
<p>In aller Kürze. Wer tiefer rein will, muss die Studien selbst lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em><strong>1. Neue Mitochondrien machen kaputte Nerven fit </strong></em></h2>
<p>Forscher der Duke University (renommierte US-Uni) konnten zeigen, dass geschädigte Nerven, die aufgrund dessen neuropathische Schmerzen erzeugen, heilen und weniger Entzündungen zeigen, wenn man ihnen frische Mitochondrien spritzt.</p>
<p>Mitochondrien sind – als Energieproduzenten – offenbar ganz wesentlich involviert bei der Gesunderhaltung von Nerven – und sorgen im Experiment dafür, dass Schmerzen stark nachlassen.</p>
<p>Der Plot Twist: Wenn man Mitochondrien von Diabetikern in die kaputten Nerven von Nagern spritzt, wird nix besser. Das ist der entscheidende Link: <strong>Du musst deine Mitochondrien fit machen, damit sie deine Nerven schützen! </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41586-025-09896-x">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>2. Jetzt doch: Multivitamin wirkt Wunder in alten Menschen </em></strong></h2>
<p>Man kennt sie, die Überschriften. Nicht wahr?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325099 " title="multivitamin böse" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png" alt="multivitamin böse" width="727" height="200" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese.png 1462w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-300x82.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-1024x282.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/multivitamin-boese-768x211.png 768w" sizes="auto, (max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<p>Im Spitzen-Fachmagazin &#8222;Nature Medicine&#8220; wurde vor kurzem eine klinische Studie mit über 900 Teilnehmern publiziert, in der man alten Menschen ein schlichtes Multivitamin (Centrum Silver, lol) mit oder ohne Kakao-Extrakt (vs. Placebo) gegeben hat.</p>
<p>Ergebnis: <strong>Gemessen an der DNA (<em>epigenetic clocks</em>) alterten die Menschen in den zwei Jahren vier Monate langsamer.</strong> Der Kakao-Extrakt war ohne Effekt. Es lag also ausschließlich am Multi.</p>
<p>Die Autoren konstatieren: Es geht nicht (nur) darum länger, sondern besser zu leben. <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Hatten wir ja erst kürzlich</a>&#8230;</p>
<p>(<a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04239-3">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>3. Kimchi gegen Nanoplastik </strong></em></h2>
<p>Fermente leisten (vielleicht) mehr, als nur den Darm gesund zu halten. Bestätigt mal wieder eine Studie. Dieses Mal aus Südkorea. Die Leute dort lieben Kimchi.</p>
<p>Grund genug, einmal zu untersuchen, was Kimchi so leisten kann. Modernes Problem: Nanoplastik. Also noch kleiner als Mikroplastik – und das wirklich gefährliche Plastik.</p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass ein wichtiges Kimchi-Bakterium – <em>Leuconostoc mesenteroides CBA3656</em> – die Ausscheidung von Nanoplastik deutlich erhöht.</strong> Jedenfalls im Tierversuch.</p>
<p>Vielleicht doch mal mehr Fermente essen?</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.biortech.2026.134234">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>4. Cholin nicht nur im Auge, sondern im Kopf behalten </strong></em></h2>
<p>Mir ist grundsätzlich egal, was Veganer machen. Heute hat sich ja bei fast allen durchgesetzt, dass Veganismus höchstens gut für mehr Umweltschutz ist. Fair.</p>
<p>Beim Rest wird&#8217;s kritisch. Besonders kritisch ist bei Veganern – aber ohnehin auch bei dir Mischköstler – die Cholinzufuhr. Die deckt man bei uns eigentlich nur mit Eiern.</p>
<p>Hat man mal nachgemessen in Gehirnen von Menschen: Menschen mit Panik- und Angststörungen weisen verringerte Cholinspiegel im Gehirn auf. Cholin ist essentiell für die neuronale Gesundheit.</p>
<p>Heißt: Mehr Eier für ein gesünderes Gehirn? Vielleicht. <strong>Ein Cholinmangel sollte man in jedem Fall vermeiden. </strong></p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1038/s41380-025-03206-7">Zur Studie</a>)</p>
<h2><strong><em>5. Rind ist immer noch nicht böse </em></strong></h2>
<p>&#8222;Überraschende Studie&#8220;, meint ScienceDaily. Die Rede ist von einer hochwertigen Humanstudie mit 24 Probanden (18-74 Jahre alt).</p>
<p>Also für uns eher nicht so überraschend: <strong>Unverarbeitetes Rind, bis 200 g am Tag, verschlechtert &#8230; weder die Bauchspeicheldrüsenfunktion noch die Blutzuckerkontrolle – und auch Entzündungsmarker nicht.</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt im Grunde andere Ergebnisse der letzten Jahre. Für diejenigen, die einen Grund suchen, der Studie nicht zu vertrauen: Das Funding stammt von einer Lobbygruppe der Beef-Industrie.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.cdnut.2025.107589">Zur Studie</a>)</p>
<h2><em><strong>6. Einfache Aminosäure macht altes Hirn fit </strong></em></h2>
<p>Was passiert im Gehirn, wenn Tiere – und Menschen – älter werden?</p>
<p>Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Alterung auch über den Hypothalamus (eine wichtige Hirnregion) gesteuert wird. Dort fällt mit zunehmendem Alter ein Protein namens Menin. Menin wiederum beeinflusst systemisch viele Aspekte des Alterns (z. B. dünnere Haut).</p>
<p><strong>Teile der Anti-Aging-Wirkung von Menin werden aber über eine einfache Aminosäure vermittelt: D-Serin</strong>. Anscheinend reguliert Menin die Umwandlung von L-Serin – was wir über Proteine zu uns nehmen – in D-Serin.</p>
<p>Vielleicht, aber nur vielleicht ;-) könnte man im Alter mehr L-Serin zuführen &#8230; oder sogar direkt D-Serin. Letzteres kann man sogar kaufen, wie ich herausgefunden habe.</p>
<p>(<a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.3002033">Zur Studie</a>)</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Na, Lust bekommen dein Leben in die Hand zu nehmen?</p>
<p>Da geht einiges! :-)</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/ernaehrung/6-heisse-neue-studien-die-du-kennen-musst/">6 heiße neue Studien, die du kennen MUSST</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Weiterschlafen, bitte!</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Citrullin]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so? Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s? Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!! Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt. Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind Menschen so?</p>
<ul>
<li>Erkläre es, wie es ist: Langweilig, wayne interessiert&#8217;s?</li>
<li>Mach ne Story draus: Geil &#8230; mehr davon!!</li>
</ul>
<p>Die Menschen sind so, weil das Gehirn Geschichten liebt.</p>
<p>Timmy&#8230; Kennste, kennste? Das war der Buckelwal, der jetzt leider verendet ist. Wen juckt das überfahrene Wildschwein? Aber &#8222;Timmy&#8220;&#8230; den müssen wir retten! Wohlgemerkt, ich hätte mich über ein Überleben auch gefreut.</p>
<p>Die Pointe der Story kommt uns deutschen Moralüberfliegern wie immer mitten ins Gesicht rein:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325078 aligncenter" title="Dänen ist Timmy egal" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png" alt="Dänen ist Timmy egal" width="821" height="166" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1024x207.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-300x61.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-768x155.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal-1536x310.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Daenen-ist-Timmy-egal.png 1960w" sizes="auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px" /></p>
<p>Als Beobachter kann man nur staunen. Aber irgendwie ist das doch die Geschichte von uns Deutschen.</p>
<h2>Jetzt die Wassermelone</h2>
<p>Habe ich im Sommer fast jeden Tag zuhause. Vielleicht die einzige exotische Frucht, für die ich im Sommer quasi eine Sucht entwickle. Ich erkläre mir das immer mit dem hohen Lycopin-Gehalt – gepaart mit einer Prise ß-Carotin.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Schützt die Haut vor oxidativem Stress durch UV-Licht, falls du dich fragst&#8230;</p>
<p>Und zu dieser tollen Frucht liest man <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260517030515.htm">im Wissenschaftsmagazin ScienceDaily</a> ganz aufgeregt:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler entdecken überraschende gesundheitliche Vorteile der Wassermelone</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325080 aligncenter" title="spongebob interessiert" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png" alt="spongebob interessiert" width="300" height="224" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert-300x224.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-interessiert.png 572w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Forschern zufolge bietet die Wassermelone eine beeindruckende Mischung aus Nährstoffen, Antioxidantien und natürlichen Inhaltsstoffen, die mit der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit in Verbindung gebracht werden</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325082 aligncenter" title="spongebob happy" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png" alt="spongebob happy" width="300" height="229" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-300x229.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-768x586.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-267x205.png 267w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy-345x264.png 345w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/spongebob-happy.png 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ach Kinder&#8230;</p>
<p>Hintergrund ist natürlich, dass die Aminosäure L-Citrullin besonders reichlich in Wassermelone vorkommt – und Wassermelone auf diese Weise die Gefäße schützt. Erklären die uns dann auch.</p>
<h2>Es geht doch nur um NO</h2>
<p>Weißt du noch&#8230;?</p>
<p>&#8222;NO More Heart Disease&#8220;, ein populärwissenschaftliches Buch von Dr. Louis Ignarro, Nobelpreisträger 98, der uns dort doch das beste Rezept jemals (!) gab, wie man Herzkreislauferkrankungen eben nicht bekommt und &#8222;sogar umkehren kann&#8220;.</p>
<p><strong>Vor 25 Jahren!!! </strong></p>
<p><strong>NO steht für Stickstoffmonoxid.</strong> Einfach mal in die Blogsuche eingeben. Das ist das wichtigste Gefäß- und Stoffwechselgas. Wenn das fällt, gehen die Gefäße kaputt und der Stoffwechsel gleich mit.</p>
<p>So sind halt Gefäß- und Stoffwechselgesundheit miteinander verbunden. Den berühmten Virchow kennst du doch&#8230; <em>Du bist so alt wie deine Gefäße</em> – Longevity mal ganz real.</p>
<p>Hier solche Experimente musst du doch kennen: Hasen kriegen mit Citrullin + Arginin + VitE + VitC eben kaum Arteriosklerose (Gp7, ganz rechts), selbst wenn die Forscher sich viel Mühe geben. S. 21 im NO-Guide (2017).</p>
<figure id="attachment_325077" aria-describedby="caption-attachment-325077" style="width: 2560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325077 size-full" title="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png" alt="Gefäße Hasen Citrullin Arginin" width="2560" height="630" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-scaled.png 2560w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-300x74.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1024x252.png 1024w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-768x189.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-1536x378.png 1536w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gefaesse-Hasen-Citrullin-Arginin-2048x504.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-325077" class="wp-caption-text"><strong><em>Gefäßquerschnitt von Hasen, denen Arteriosklerose induziert wurde.</em></strong></figcaption></figure>
<p>Das könnten doch deine Gefäße sein&#8230;</p>
<h2>Eine nette Erinnerung</h2>
<p>Storys schön und gut. Ich habe ja auch wieder Geschichten erzählt in dem Beitrag.</p>
<p>Aber Fakt ist nun mal, dass du dich um dein NO kümmern musst. Ein Leben lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-325083 aligncenter" title="Gesunde Gefäße" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png" alt="Gesunde Gefäße" width="300" height="268" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-300x268.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse-768x686.png 768w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Gesunde-Gefaesse.png 996w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Das geht mit einem gesunden Lebensstil, Citrullin und Co. (s.o.) oder eben &#8230; mit Wassermelone. </strong>Für die, denen L-Citrullin einfach zu plump ist, die also eine &#8222;knackige, frische Frucht&#8220; brauchen als Argument. Ok.</p>
<p>Und ja, ich geb&#8217;s zu: Mir schmeckt die auch besser mit dem Wissen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/citrullin/weiterschlafen-bitte/">Weiterschlafen, bitte!</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studien, die dein Leben retten</title>
		<link>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/</link>
					<comments>https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon aufgefallen? Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt. Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon aufgefallen?</p>
<p>Es geht seltener darum, dass wir morgen krepieren – es geht sehr oft darum, dass das, was wir uns unter &#8222;Leben&#8220; vorstellen in weite Ferne rückt.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Meine Vorstellung von &#8222;glückliches Leben&#8220; ist: in der Lage zu sein, wie ein Kind zu leben. Sonne, Spiel, Springen, Spaß und so weiter. Und das – heute – auch mit meinen eigenen Kindern tun zu können.</p>
<p>Dann kommen (chronische) Erkrankungen ins Spiel, die uns das nehmen.</p>
<p>Das Leben bietet aber oft überraschende Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.</p>
<h2>Mehr Power dank Viagra</h2>
<p>Ich meine mich erinnern zu können, dass ich in meinen Texten immer wieder über dieses wundersame Sildenafil (Viagra) berichtet habe. Beispielsweise <a href="https://genetisches-maximum.de/aminosaeuren/was-deine-erektion-mit-deiner-energie-zu-tun-hat/">hier</a>.</p>
<p>Sildenafil ist relativ genial. Es sorgt nicht nur für eine starke Durchblutung gewisser Bereiche der Körpermitte.</p>
<p>Sildenafil ist ein medizinischer &#8222;NO-Booster&#8220; – er hemmt den Abbau von Signalmolekülen, die durch Stickstoffmonoxid gebildet werden (wir erinnern uns: Nobelpreis 98) und erhöht dadurch die Wirkung dieses Wundergases.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Hab das intuitiv schon mit 20 verstanden. Ich hatte da so einen Kumpel, sportlicher Überflieger, bei dem sich unter Belastung immer alles aufgeblasen hat. Das muss ja biochemisch erklärbar sein. Stickstoffmonoxid!</p>
<p>Wie dem auch sei: Stickstoffmonoxid macht auch Mitochondrien fit, also die Dinger in unseren Zellen, die uns Lebensenergie machen. Deshalb haben wir 2017 ein Buch dazu geschrieben (s. Amazon).</p>
<p>Aktuell wurde <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260331001107.htm">eine Charité-Studie</a> publiziert. Thema: Leigh-Syndrom. Schwere Mitochondriopathie (Mitos genetisch defekt). Den armen Menschen hat man Sildenafil verabreicht. Und dann passierten Wunder:</p>
<blockquote><p>„Bei einem Kind, das mit Sildenafil behandelt wurde, hat sich die Gehstrecke beispielsweise verzehnfacht, von 500 auf 5.000 Meter“, erklärt Prof. Markus Schuelke.</p>
<p>Bei einem anderen Kind hat die Therapie die fast monatlich auftretenden Stoffwechselkrisen vollständig unterdrückt, während ein weiterer Patient keine epileptischen Anfälle mehr hatte.“</p></blockquote>
<p>Der Herr Professor meint, das Medikament habe &#8222;die Lebensqualität deutlich gesteigert&#8220;. Aha, da sind wir wieder beim Thema. Scheiß auf schwere Mitoschäden. Plötzlich kann man wieder 5 km Gehen!!</p>
<p>Du brauchst glücklicherweise (hoffentlich) kein Sildenafil – Citrullinmalat ist schon richtig gut.</p>
<h2>Bald gibt&#8217;s kein Alzheimer mehr</h2>
<p>Ich lehne mich weit aus dem Fenster. Mediziner würden den Kopf schütteln.</p>
<p style="padding-left: 40px;">Natürlich, die haben&#8217;s ja auch mit normalen Menschen zu tun, die ihren Nachmittag mit Kaffee, Sahnetorte und Kippe ausklingen lassen.</p>
<p>Für die anderen dürfte Alzheimer bald kein Thema mehr sein. Mark my words. Denn dazu wissen wir inzwischen zu viel. Über Mikronährstoffe, Sport, Ernährung, auch <a href="https://genetisches-maximum.de/naehrstoffe/alzheimer-besiegt/">moderne Medikamente</a>.</p>
<p>Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li>In einer Studie, in der fast 800 Personen über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet wurden, hatten diejenigen, die in ihren 30ern und 40ern höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, später niedrigere Werte vom Alzheimerprotein Tau im Kopf. (<a href="https://www.neurology.org/doi/10.1212/WN9.0000000000000057">Q</a>)</li>
<li>Forscher fanden heraus, dass Menschen ab 65 Jahren, die regelmäßig Eier (Cholin!!) essen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken – täglich konsumiert verringerte sich das Risiko um bis zu 27 %. (<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316626001902?via%3Dihub">Q</a>)</li>
<li>Eine große Studie, die viel Aufsehen erregt hat, zeigte kürzlich: Träger der Alzheimerrisiko-Genvariante (ApoE4, wie ich), die am meisten unverarbeitetes Fleisch essen (900 g pro Woche), zeigen eben kein erhöhtes Alzheimerrisiko. Sensationell. (<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2846712">Q</a>)</li>
</ul>
<p>Vor zwei Millionen Jahren haben unsere Vorfahren begonnen, mehr tierische Produkte zu essen – die Folge: exponentielle Zunahme des Hirnvolumens. Vielleicht auch heute nicht ganz unwichtig fürs Hirn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-325065 aligncenter" title="Fleischkonsum Evolution" src="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png" alt="Fleischkonsum Evolution" width="459" height="375" srcset="https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution.png 906w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-300x245.png 300w, https://genetisches-maximum.de/wp-content/uploads/2026/05/Fleischkonsum-Evolution-768x627.png 768w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></p>
<p>Mit all dem, was wir heute wissen, sollte sich das Alzheimerrisiko drastisch reduzieren lassen. Zeitgleich liest man:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Alzheimer-Medikamente* wirken möglicherweise nicht<br />
und könnten das Risiko für Hirnschäden erhöhen</strong> (<a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/05/260502233915.htm">Q</a>)</p>
<p>*Bestimmte Alzheimer-Medikamente. Es gibt bestimmt auch gute. Jedenfalls vielleicht besser einfach ohne Medikamente auskommen. Nennt sich Prävention.</p>
<h2>Es gibt Lösungen</h2>
<p>Der Körper ist keine Einbahnstraße. Krankheiten sind (oft) keine Einbahnstraße.</p>
<p>Denn wer in die Einbahnstraße der chronischen Krankheit eingebogen ist, weiß auf jeden Fall, dass es auch einen Weg raus gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Umkehren und rausfahren.</strong></p>
<p>Wo es einen Weg rein gibt, muss es zwingend auch wieder einen raus geben. Das eine bedingt das andere.</p>
<p>Noch besser ist, wenn man schon viele Jahre vorher weiß, wie man NICHT in die Einbahnstraße reinfährt.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/vitamin-d/neue-studien-die-dein-leben-retten/">Neue Studien, die dein Leben retten</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Michalk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne. Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach wissen. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig. Insulin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: proxima-nova;">Alte Studien sind die besten Studien. Das wiederhole ich gerne.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Damals hatte man offenbar nicht den Drang, alles professoral zu verklausulieren. Damals wollte man einfach <em>wissen</em>. Daher waren die Experimente simpel und erstaunlich aussagekräftig.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Insulin braucht man schon</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nun geht es um Insulinresistenz. Heißt: Insulin wirkt nicht mehr gut an den Zielzellen, in erster Linie am Muskel. Dieser relative Insulinmangel an den Geweben macht krank.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Denn Insulin wirkt in richtigen Dosen <strong>wie Balsam für unsere Zellen</strong>. Außerdem brauchen wir Insulin, damit der Zucker, den wir essen, auch dort ankommt, wo er umgesetzt wird – also im Muskel (oder im Gehirn&#8230;).</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Insulinresistenz heißt daher immer: stoffwechselkrank und zu hoher Blutzucker.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">1&#215;1 gegen Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Viele Wege führen nach Rom. Bei Insulinresistenz kannst du &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">deinen Arsch bewegen (mehr Sport machen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Fett verbrennen (zu viel Fett in den Geweben macht insulinresistent!)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">mehr Ballaststoffe konsumieren (die vom Mikrobiom gebildeten Metabolite schützen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">weniger raffinierte Kohlenhydrate reinstopfen (kannst du in dem Zustand eh nicht gebrauchen)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">vor allem auf den Vitamin-D-Spiegel achten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Über eine weitere elegante Möglichkeit wurde <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15223977/">2004 publiziert</a>. Da sind wir wieder beim Thema alte Studien. Wir sprechen von einer hochwertigen klinischen Studien am Menschen&#8230;</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Mehr Magnesium, weniger Insulinresistenz</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Es war, wie gesagt, einfach.</span></p>
<ol>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Drei Monate</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">60 Menschen mit Insulinresistenz und</span><span style="font-family: proxima-nova;"> Magnesiummangel (Serum ≤0,74 mmol/l)</span></li>
<li><span style="font-family: proxima-nova;">Entweder 300 mg Magnesium oder Placebo</span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Das Resultat kann sich sehen lassen: Der im Schnitt sehr niedrige Mg-Wert (0,6 mmol/l) stieg in gute Bereiche an (&gt;0,8 mmol) – der Blutzucker fiel <strong>um mehr als 10 %</strong>, das Insulin <strong>um mehr als 30 %</strong> und die Insulinresistenz <strong>halbierte sich nahezu</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Nur mit Magnesium. In einer wohlgemerkt sehr magnesiumverarmten Population mit Insulinresistenz.</span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Ohne Magnesium, wenig Insulinwirkung</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Aber &#8230; wer bist du? Kannst du dir einen Magnesiummangel erlauben?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Wenn Insulin an den Zellen bindet, wird das Signal in der Zelle weitergegeben. Ohne diese Signalkaskade kann Insulin logischerweise nicht wirken. <strong>Magnesium wird zwingend für diesen &#8222;biochemischen Staffellauf&#8220; gebraucht. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3898748/">größeren amerikanischen Kohortenstudien</a> zeigt sich: Je höher die Magnesiumzufuhr, umso niedriger ist das Risiko für die Fehlsteuerung des Blutzuckers. </span></p>
<h2><span style="font-family: proxima-nova;">Der einfachste Weg nach Rom</span></h2>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Vielleicht der einfachste Weg nach Rom. Oder?</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">In unserem <strong>neuen Buch</strong> heißt es zur Versorgungslage:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: proxima-nova;">Im Allgemeinen nimmt ein Viertel der Deutschen zu wenig Magnesium zu sich.</span></p>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Noch höher ist der Anteil in verschiedenen Personengruppen wie älteren Menschen (33 %), Sportlern (&gt;50 %), Schwangeren (&gt;72 %) und kritisch Kranken (bis 65 %).</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: proxima-nova;">Neues Buch? Habe ich da richtig gehört?</span></p><p>The post <a href="https://genetisches-maximum.de/mineralstoffe/einfacher-trick-gegen-insulinresistenz/">Einfacher Trick gegen Insulinresistenz</a> first appeared on <a href="https://genetisches-maximum.de">Biochemie für dein genetisches Maximum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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